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(11) |
EP 0 669 278 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.03.1999 Patentblatt 1999/11 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.01.1995 |
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Kran, insbesondere gleisgebundener Mobilkran
Crane, especially mobile rail-crane
Grue, en particulier grue mobile sur rails
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI NL PT SE |
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Priorität: |
31.01.1994 DE 4402905
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.08.1995 Patentblatt 1995/35 |
| (73) |
Patentinhaber: MANNESMANN Aktiengesellschaft |
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40213 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Kröll, Joachim
D-40363 Jüchen (DE)
- Richter, Peter
D-50126 Bergheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Presting, Hans-Joachim, Dipl.-Ing. et al |
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Meissner & Meissner
Patentanwaltsbüro
Hohenzollerndamm 89 14199 Berlin 14199 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
AT-B- 292 256 US-A- 4 234 287
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FR-A- 2 543 937
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Kran, insbesondere einen gleisgebundenen Mobilkran,
mit einer auf einem Fahrzeugrahmen angeordneten Schwenkvorrichtung für eine aufzunehmende
und wieder abzusetzende Last.
[0002] Es ist bekannt, Krane der mobilen Bauart (Straßenkrane oder gleisgebundene Krane)
dahingehend zu gestalten, daß der Oberbau mittig oder nahezu mittig auf dem Unterwagen
gelagert ist, wobei verschiedene Antriebsaggregate, wie Dieselmotor, Hydraulikpumpe,
auf dem drehbaren Oberbau angeordnet sind (DE-OS 32 27 157).
[0003] Derartige Krane sind jedoch nur beschränkt für Arbeiten einsetzbar, die durch den
Oberwagen bestimmt werden. So ist z.B. der Oberwagen mit einem teleskopierbaren Ausleger
ausgerüstet, dessen Reichweite jedoch durch die Schwerpunktlage des Gesamtfahrzeuges
bestimmt wird. Es ist daher nicht möglich, besonders lange Lasten einerseits und andererseits
abmessungsmäßig kleinere Lasten, die jedoch kurz und schwer sind, zu transportieren.
[0004] Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Kran, insbesondere
einen Mobilkran, zu schaffen, der universell für eine große Anzahl von Arbeiten, unterschiedliche
Längen der Last und unterschiedliche Lastgrößen einsetzbar ist. Dabei ist das Augenmerk
auf die bei Gleis- und Brückenbauarbeiten notwendigen Funktionen besonders zu richten.
[0005] Die gestellte Aufgabe wird bei dem eingangs bezeichneten Kran erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß die Schwenkvorrichtung aus zumindest zwei in den beiden Fahrzeugrahmen-Endbereichen
mittig oder in gleichen Abständen außermittig zur Fahrzeugrahmen-Mittellängsachse
jeweils auf dem Fahrzeugrahmen befestigten, um 360 Grad schwenkbaren Grundschwenksäulen
besteht und daß jeweils ein zumindest zweigliedriger gelenkiger Schwenkarm an der
Grundschwenksäule gelagert ist. Ein solcher Kran ist besonders für lange und schwere
Lasten geeignet, wie diese z.B. im Gleis- oder Brückenbau vorkommen.
[0006] In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß neben den außermittigen Grundschwenksäulen
zumindest ein sich in Längsrichtung erstreckender Führungsträger für Laufkatzen auf
dem Fahrzeugrahmen aufgestützt ist. Der Kran dient hierbei einerseits als Transportfahrzeug,
und andererseits stellt der Führungsträger ein weiteres Element dar, um später lange
und schwere Lasten transportieren zu können.
[0007] Vorteilhafterweise ist der Führungsträger an beiden Querschnittsseiten mit Laufkatzen
ausgestattet. Hierdurch ist es möglich, lange und schwere Bauteile bzw. Lasten symmetrisch
an der Unterseite des Führungsträgers aufzuhängen und zu tragen.
[0008] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß an den Schwenkarmen jeweils ein
Greifstück zum Erfassen und Halten des Führungsträgers dreheinstellbar befestigt ist.
Die an dem Führungsträger befindliche Last kann daher über die Schwenkarme beliebig
nach der einen oder der anderen Seite des Krans ausgeschwenkt, d.h. aufgenommen und
wieder abgesetzt werden.
[0009] Weitere Vorteile ergeben sich dadurch, daß die Grundschwenksäulen höhenverstellbar
sind. Diese Höhenverstellbarkeit übt eine Doppelfunktion aus, indem sowohl der Führungsträger
als auch die Last in der Höhe verstellt werden können.
[0010] In Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die Grundschwenksäulen
jeweils auf einer drehbaren Plattform auf dem Fahrzeugrahmen gelagert sind. Diese
Maßnahme dient der Einstellung von Schwenkwinkeln in der Horizontalen, so daß der
Führungsträger nicht nur parallel zur Fahrtrichtung des Krans, sondern auch schräg
im Sinne eines Kurvenverlaufs eingestellt werden kann.
[0011] Die Erfindung ist ferner dadurch verbessert, daß für den Transport des Krans zwei
Führungsträger übereinanderliegend auf dem Fahrzeugrahmen gestapelt sind und daß die
beiden Führungsträger im Einsatzfall mittels der Schwenkvorrichtungen hintereinanderliegend
angeordnet miteinander verbindbar sind. Dadurch wird eine größtmögliche Länge des
Lastaufnahmemittels erzielt.
[0012] Zur Verlagerung des Schwerpunktes außerhalb der Kranunterstützungsfläche ist ferner
vorteilhaft, daß im Bereich der Schwenkvorrichtungen jeweils beidseitig am Fahrzeugrahmen
an Armen ausschwenkbare Stempel mit Stützplatten vorgesehen sind.
[0013] Weiterhin können die Arbeiten beaufsichtigt bzw. durchgeführt und gesteuert werden,
indem in den Fahrzeugrahmen-Endbereichen jeweils ein außermittig zur Fahrzeugrahmen-Mittellängsachse
angeordnetes Führerhaus vorgesehen ist.
[0014] Hierbei kann es vorteilhaft sein, daß die beiden Führerhäuser auf derselben Längsseite
des Fahrzeugrahmens angeordnet sind.
[0015] Eine vorteilhafte Aufgliederung des auf dem Kran zur Verfügung stehenden Bauraumes
wird außerdem dadurch erzielt, daß zwischen den Schwenkvorrichtungen Ballastkörper
oder Ballasttanks auf dem Fahrzeugrahmen vorgesehen sind.
[0016] Ausführungsbeispeile der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im
folgenden näher beschrieben.
[0017] Es zeigen
- Fig. 1
- eine Seitenansicht des Krans im Transportzustand,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf den Kran gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht des im Betrieb arbeitenden Krans mit zwei miteinander verbundenen
Führungsträgern,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf den Betriebszustand des Krans gemäß Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht des Krans wahrend der Arbeit, wobei die beiden Führungsträger miteinander
nach einer anderen Richtung verbunden sind,
- Fig. 6
- eine Draufsicht zum Arbeitsbeispiel des Krans gemäß Fig. 5,
- Fig. 7
- ein weiteres Ausführungsbeispiel des Krans in Seitenansicht unter Höhenverstellung
der Schwenkvorrichtungen,
- Fig. 8
- die zu Fig. 7 gehörende Draufsicht mit einer weiteren beispielhaften Einsatzmöglichkeit
des Krans für Kurvenfahrten,
- die Fig. 9 bis 16
- jeweils eine Vorderansicht für einzelne Arbeitsvorgänge bzw. Transportstellungen.
[0018] Der Kran, insbesondere ein Eisenbahnkran, weist einen Fahrzeugrahmen 1 mit Puffern
1a und 1b auf und ist auf Schienenpaaren 2 mittels Drehgestellen 3 mit Radsätzen 4
verfahrbar (Fig. 1). Auf dem Fahrzeugrahmen 1 sind Schwenkvorrichtungen 5 für aufzunehmende
und wieder abzusetzende Lasten vorgesehen, wie z.B. Schienenabschnitte 6 (Gleise mit
Schwellen; Figuren 3 und 4) mit Längen von z.B. 24 m, Weichenelemente 7 u.dgl. (Figuren
13 und 14), Schwellen 8 (Fig. 15).
[0019] Die Schwenkvorrichtung 5 besteht aus zumindest zwei in den beiden Fahrzeugrahmen-Endbereichen
1c und 1d entweder mittig (Fig. 3, 5 und 7) oder in gleichen Abständen 1e außermittig
zur Fahrzeugranmen-Mittellängsachse 19 befestigten Grundschwenksäulen 9 und 10. Jede
Grundschwenksäule 9 und 10 trägt einen zumindest zweigliedrigen gelenkigen Schwenkarm
11. An den Grundschwenksäulen 9 und 10 sind hierbei jeweils ein Armglied 11a und ein
Armglied 11b angelenkt. Das letzte Armglied 11b trägt ein Greifstück 12 zum Erfassen
und Halten eines sich in Längsrichtung 13 erstreckenden Führungsträgers 14 für mehrere
Laufkatzen 15. Der Führungsträger 14 liegt zunächst durch sein Gewicht auf dem Fahrzeugrahmen
1 auf, wobei zwei Führungsträger 14 aufeinandergestapelt sein können (Fig. 1). Der
Führungsträger 14 ist an beiden Querschnittsseiten 14a und 14b (Fig. 2) mit den Laufkatzen
15 ausgestattet. Das Greifstück 12 ist drehbar an dem letzten Armglied 11b befestigt.
[0020] Die Grundschwenksäulen 9 und 10 sind höhenverstellbar und können z.B. aus Teleskopeinheiten
bestehen. Gleichzeitig sind diese Grundschwenksäulen 9 und 10 jeweils auf einer drehbaren
Plattform 16 auf dem Fahrzeugrahmen 1 drehgelagert. Die Figuren 1 und 2 zeigen den
Kran in seiner Transportstellung, währenddem im Einsatzfall der Figuren 3 und 4 die
Führungsträger 14 mittels eines Hilfswagens 17 durch eine Verbindung 18 hintereinander
angeordnet werden. Dabei sind der Kran (-Wagen) und der Hilfswagen 17 miteinander
gekoppelt, d.h. die Puffer 1a 1b stehen aufeinander.
[0021] Im Bereich der Schwenkvorrichtungen 5 sind jeweils beidseitig am Fahrzeugrahmen 1
an Armen 20 ausschwenkbare Stempel 21 mit befestigten Stützplatten 22 angebracht.
[0022] Nach dem Hintereinanderschalten der Führungsträger 14 hängen diese in den Schwenkvorrichtungen
5 und können deshalb (Figuren 5 und 6) z.B. über die Spur eines parallel zu verlegenden
Schienenpaars 2 geschwenkt werden. Der jeweilige Schienenabschnitt 6 hängt hierzu
an den Seilkatzen bzw. Laufkatzen 15. In diesem Stadium sind die Schwenkarme 11 mit
den Armgliedern 11a und 11b, an denen die Greifstücke 12 befestigt sind, entsprechend
ausgeschwenkt. Alle Vorgänge werden von einem jeweils in den Fahrzeugrahmen-Endbereichen
1c und 1d außermittig zur Fahrzeugrahmen-Mittellängsachse 19 angeordneten Führerhaus
23 aus gesteuert. Vorteilhafterweise sind die beiden Führerhäuser 23 jeweils auf derselben
Längsseite 24 (Figuren 4, 6 und 8) des Fahrzeugrahmens 1 angeordnet. Außerdem sind
zwischen den Schwenkvorrichtungen 5 Ballastkörper oder Ballasttanks 25 auf dem Fahrzeugrahmen
1 befestigt.
[0023] Zur Verlegung von Schienenabschnitten 6 an Kurven werden die Schwenkvorrichtungen
5 einzeln auf der Plattform 16 geschwenkt, und zur Einstellung von Winkeln 26 an Steigungen
und Gefällen werden die Grundschwenksäulen 9 und 10 einzeln festgehalten bzw. teleskopiert
(Figuren 7 und 8).
[0024] Der Kran ist insbesondere für international vorgeschriebene Fahrprofile 27 geeignet.
Dabei befinden sich in Transportstellung (Fig. 9) insbesondere das Führerhaus 23 und
gestapelte Führungsträger 14 innerhalb des Fahrprofils 27. Einzelne Führungsträger
14 können in Transportstellung auch an den Schwenkvorrichtungen 5, den Grundschwenksäulen
9 und 10, den Schwenkarmen 11 mit Armgliedern 11a und 11b sowie an Greifstücken 12
einschließlich der Laufkatzen 15 verbleiben (Fig. 10).
[0025] Fahrprofile 28 verschiedener nationaler Vorschriften nehmen neben den erwähnten Baugruppen
noch Schwellen 8 an den Laufkatzen 15 auf (Figuren 11 und 12).
[0026] Ferner können vollständige Weichenelemente 7 innerhalb des Fahrprofils 28 bzw. 29
getragen werden (Fig. 13 und 14).
[0027] Für den Einbau von Schwellen 8 (Figuren 15 und 16) werden beidseitig des Fahrzeugrahmens
1 die Arme 20 mit den Stempeln 21 und Stützplatten 22 ausgeschwenkt, so daß die über
den Stempeln 21 befindlichen Schwenkvorrichtungen 5 voll unterstützt sind. Hierbei
kann die volle gestreckte Ausschwenkung der Schwenkarme 11 und der Armglieder 11a
und 11b ausgenutzt werden.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 1
- Fahrzeugrahmen
- 1a
- Puffer
- 1b
- Puffer
- 1c
- Fahrzeugrahmen-Endbereich
- 1d
- Fahrzeugrahmen-Endbereich
- 1e
- Abstände
- 2
- Schienenpaar
- 3
- Drehgestell
- 4
- Radsätze
- 5
- Schwenkvorrichtungen
- 6
- Schienenabschnitte
- 7
- Weichenelement
- 8
- Schwellen
- 9
- Grundschwenksäule
- 10
- Grundschwenksäule
- 11
- Schwenkarm
- 11a
- Armglied
- 11b
- Armglied
- 12
- Greifstück
- 13
- Längrichtung
- 14
- Führungsträger
- 14a
- Querschnittsseite
- 14b
- Querschnittsseite
- 15
- Laufkatzen
- 16
- Plattform
- 17
- Hilfswagen
- 18
- Verbindung
- 19
- Fahrzeugrahmen-Mittellängsachse
- 20
- Arm
- 21
- Stempel
- 22
- Stützplatte
- 23
- Führerhaus
- 24
- Längsseite
- 25
- Ballasttank
- 26
- Winkel
- 27
- Fahrprofil
- 28
- Fahrprofil
- 29
- Fahrprofil
1. Kran, insbesondere gleisgebundener Mobilkran, mit einer auf einem Fahrzeugrahmen angeordneten
Schwenkvorrichtung für eine aufzunehmende und wieder abzusetzende Last,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkvorrichtung (5) aus zumindest zwei in den beiden Fahrzeugrahmen-Endbereichen
(1a, 1b) mittig oder in gleichen Abständen (1e) außermittig zur Fahrzeugrahmen-Mittellängsachse
(19) jeweils auf dem Fahrzeugrahmen (1) befestigten, um 360 Grad schwenkbaren Grundschwenksäulen
(9,10) besteht und daß jeweils ein zumindest zweigliedriger gelenkiger Schwenkarm
(11) an der Grundschwenksäule (9;10) gelagert ist.
2. Kran nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß neben den außermittigen Grundschwenksäulen (9;10) zumindest ein sich in Längsrichtung
(13) erstreckender Führungsträger (14) für Laufkatzen (15) auf dem Fahrzeugrahmen
(1) aufgestützt ist.
3. Kran nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Führungsträger (14) an beiden Querschnittsseiten (14a,14b) mit Laufkatzen
(15) ausgestattet ist.
4. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den Schwenkarmen (11) jeweils ein Greifstück (12) zum Erfassen und Halten des
Führungsträgers (14) dreheinstellbar befestigt ist.
5. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Grundschwenksäulen (9,10) höhenverstellbar sind.
6. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Grundschwenksäulen (9,10) jeweils auf einer drehbaren Plattform (16) auf dem
Fahrzeugrahmen (1) gelagert sind.
7. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß für den Transport des Krans zwei Führungsträger (14) übereinanderliegend auf dem
Fahrzeugrahmen (1) gestapelt sind und daß die beiden Führungsträger (14) im Einsatzfall
mittels der Schwenkvorrichtung (5) hintereinanderliegend angeordnet miteinander verbindbar
sind.
8. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Schwenkvorrichtungen (5) jeweils beidseitig am Fahrzeugrahmen (1)
an Armen (20) ausschwenkbare Stempel (21) mit Stützplatten (22) vorgesehen sind.
9. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den Fahrzeugrahmen-Endbereichen (1c,1d) jeweils ein außermittig zur Fahrzeugrahmen-Mittellängsachse
(19) angeordnetes Führerhaus (23) vorgesehen ist.
10. Kran nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Führerhäuser (23) auf derselben Längsseite (24) des Fahrzeugrahmens
(1) angeordnet sind.
11. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Schwenkvorrichtungen (5) Ballastkörper oder Ballasttanks (25) auf
dem Fahrzeugrahmen (1) vorgesehen sind.
1. A crane, especially a rail-mounted mobile crane, comprising a slewing means, arranged
on a vehicle chassis, for a load requiring lifting and setting down again,
characterised in that
the slewing means (5) consists of at least two basic slewing columns (9, 10) slewable
through 360 degrees and attached to the vehicle chassis (1) in the two vehicle chassis
end areas (1a, 1b) centrally with respect to the vehicle chassis central longitudinal
axis (19) or off-centre by equal distances (1e) and in that an at least two-component
articulated swivelling arm (11) is mounted on each basic slewing column (9, 10).
2. A crane according to claim 1,
characterised in that
in addition to the off-centre basic slewing columns (9, 10), at least one guide beam
(14), extending in the longitudinal direction (13), for crane trolleys (15) is supported
on the vehicle chassis (1).
3. A crane according to claim 2,
characterised in that
the guide beam (14) is provided with crane trolleys (15) at both cross-sectional sides
(14a, 14b).
4. A crane according to any one of claims 1 to 3,
characterised in that
a gripping member (12) is attached to each slewing arm (11) in rotationally adjustable
manner for gripping and holding the guide beam (14).
5. A crane according to any one of claims 1 to 4,
characterised in that
the basic slewing columns (9, 10) are height-adjustable.
6. A crane according to any one of claims 1 to 5,
characterised in that
the basic slewing columns (9, 10) are each mounted on a rotatable platform (16) on
the vehicle chassis (1).
7. A crane according to any one of claims 1 to 6,
characterised in that,
for transportation of the crane, two guide beams (14) are stacked one on top of the
other on the vehicle chassis (1) and in that the two guide beams (14) may be connected
together one behind the other when in use by means of the slewing means (5).
8. A crane according to any one of claims 1 to 7,
characterised in that
props (21) which comprise support plates (22) and may be swung out on arms (20) are
provided in the area of the slewing means (5) on each side of the vehicle chassis
(1).
9. A crane according to any one of claims 1 to 8,
characterised in that
a driver's cab (23) is arranged in each of the vehicle chassis end areas (1c, 1d)
off-centre with respect to the vehicle chassis central longitudinal axis (19).
10. A crane according to claim 8,
characterised in that
the two drivers' cabs (23) are arranged on the same longitudinal side (24) of the
vehicle chassis (1).
11. A crane according to any one of claims 1 to 10,
characterised in that
ballast members or ballast tanks (25) are provided on the vehicle chassis (1) between
the slewing means (5).
1. Grue, en particulier grue mobile montée sur rails, comportant un dispositif de pivotement
agencé sur un châssis du véhicule pour une charge à prendre et à restituer de nouveau,
caractérisée en ce que le dispositif de pivotement (5) est constitué d'au moins deux
colonnes de pivotement de base (9,10) pouvant être pivotées de 360 degrés et fixées
dans les deux zones d'extrémité (1a,1b) du châssis du véhicule, au centre ou à des
distances identiques (1e) du centre, par rapport à l'axe longitudinal central (19)
du châssis du véhicule, à chaque fois sur le châssis (1) du véhicule, et en ce qu'à
chaque fois un bras de pivotement (11), au moins à deux éléments et articulé, est
monté sur la colonne de pivotement de base (9,10).
2. Grue selon la revendication 1,
caractérisée en ce que, à côté des colonnes de pivotement de base (9,10) hors du centre,
un support de guidage (14) s'étendant en direction longitudinale (13), pour des chariots
roulants (15), prend appui sur le châssis (1) du véhicule.
3. Grue selon la revendication 2,
caractérisée en ce que le support de guidage (14) est équipé aux deux faces de section
transversale (14a,14b) de chariots roulants (15).
4. Grue selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce qu'une pièce de prise (12) pour prendre et maintenir le support
de guidage (14) est fixée, de façon à pouvoir être réglée en rotation, sur les bras
de pivotement (11).
5. Grue selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que les colonnes de pivotement de base (9,10) peuvent être réglées
en hauteur.
6. Grue selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que les colonnes de pivotement de base (9,10) sont montées à chaque
fois sur une plate-forme rotative (16) sur le châssis (1) du véhicule.
7. Grue selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que, pour le transport de la grue, deux supports de guidage (14)
sont empilés de façon superposée sur le châssis (1) du véhicule, et en ce que les
deux supports de guidage (14) peuvent être reliés ensemble, en cas d'utilisation,
au moyen du dispositif de pivotement (5), en étant agencés l'un derrière l'autre.
8. Grue selon l'une des revendications 1 à 7,
caractérisée en ce que, dans la zone des dispositifs de pivotement (5), on prévoit
à chaque fois des deux côtés, sur le châssis (1) du véhicule, sur des bras (20), des
pieds pivotants (21) comportant des plaques d'appui (22).
9. Grue selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce que l'on prévoit dans les zones d'extrémité (1c,1d) du châssis
du véhicule, à chaque fois une cabine de conducteur (23) agencée hors du centre de
l'axe longitudinal central (19) du châssis du véhicule.
10. Grue selon la revendication 9,
caractérisée en ce que les deux cabines de conducteur (23) sont agencées sur la même
face longitudinale (24) du châssis (1) du véhicule.
11. Grue selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisée en ce que l'on prévoit, entre les dispositifs de pivotement (5), des
matières inertes ou un réservoir à matières inertes (25) sur le châssis(1) du véhicule.