(19)
(11) EP 0 669 278 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
17.03.1999  Patentblatt  1999/11

(21) Anmeldenummer: 95250004.9

(22) Anmeldetag:  10.01.1995
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B66C 23/50, B61D 15/02

(54)

Kran, insbesondere gleisgebundener Mobilkran

Crane, especially mobile rail-crane

Grue, en particulier grue mobile sur rails


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI NL PT SE

(30) Priorität: 31.01.1994 DE 4402905

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
30.08.1995  Patentblatt  1995/35

(73) Patentinhaber: MANNESMANN Aktiengesellschaft
40213 Düsseldorf (DE)

(72) Erfinder:
  • Kröll, Joachim
    D-40363 Jüchen (DE)
  • Richter, Peter
    D-50126 Bergheim (DE)

(74) Vertreter: Presting, Hans-Joachim, Dipl.-Ing. et al
Meissner & Meissner Patentanwaltsbüro Hohenzollerndamm 89
14199 Berlin
14199 Berlin (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
AT-B- 292 256
US-A- 4 234 287
FR-A- 2 543 937
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Kran, insbesondere einen gleisgebundenen Mobilkran, mit einer auf einem Fahrzeugrahmen angeordneten Schwenkvorrichtung für eine aufzunehmende und wieder abzusetzende Last.

    [0002] Es ist bekannt, Krane der mobilen Bauart (Straßenkrane oder gleisgebundene Krane) dahingehend zu gestalten, daß der Oberbau mittig oder nahezu mittig auf dem Unterwagen gelagert ist, wobei verschiedene Antriebsaggregate, wie Dieselmotor, Hydraulikpumpe, auf dem drehbaren Oberbau angeordnet sind (DE-OS 32 27 157).

    [0003] Derartige Krane sind jedoch nur beschränkt für Arbeiten einsetzbar, die durch den Oberwagen bestimmt werden. So ist z.B. der Oberwagen mit einem teleskopierbaren Ausleger ausgerüstet, dessen Reichweite jedoch durch die Schwerpunktlage des Gesamtfahrzeuges bestimmt wird. Es ist daher nicht möglich, besonders lange Lasten einerseits und andererseits abmessungsmäßig kleinere Lasten, die jedoch kurz und schwer sind, zu transportieren.

    [0004] Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Kran, insbesondere einen Mobilkran, zu schaffen, der universell für eine große Anzahl von Arbeiten, unterschiedliche Längen der Last und unterschiedliche Lastgrößen einsetzbar ist. Dabei ist das Augenmerk auf die bei Gleis- und Brückenbauarbeiten notwendigen Funktionen besonders zu richten.

    [0005] Die gestellte Aufgabe wird bei dem eingangs bezeichneten Kran erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Schwenkvorrichtung aus zumindest zwei in den beiden Fahrzeugrahmen-Endbereichen mittig oder in gleichen Abständen außermittig zur Fahrzeugrahmen-Mittellängsachse jeweils auf dem Fahrzeugrahmen befestigten, um 360 Grad schwenkbaren Grundschwenksäulen besteht und daß jeweils ein zumindest zweigliedriger gelenkiger Schwenkarm an der Grundschwenksäule gelagert ist. Ein solcher Kran ist besonders für lange und schwere Lasten geeignet, wie diese z.B. im Gleis- oder Brückenbau vorkommen.

    [0006] In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß neben den außermittigen Grundschwenksäulen zumindest ein sich in Längsrichtung erstreckender Führungsträger für Laufkatzen auf dem Fahrzeugrahmen aufgestützt ist. Der Kran dient hierbei einerseits als Transportfahrzeug, und andererseits stellt der Führungsträger ein weiteres Element dar, um später lange und schwere Lasten transportieren zu können.

    [0007] Vorteilhafterweise ist der Führungsträger an beiden Querschnittsseiten mit Laufkatzen ausgestattet. Hierdurch ist es möglich, lange und schwere Bauteile bzw. Lasten symmetrisch an der Unterseite des Führungsträgers aufzuhängen und zu tragen.

    [0008] In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß an den Schwenkarmen jeweils ein Greifstück zum Erfassen und Halten des Führungsträgers dreheinstellbar befestigt ist. Die an dem Führungsträger befindliche Last kann daher über die Schwenkarme beliebig nach der einen oder der anderen Seite des Krans ausgeschwenkt, d.h. aufgenommen und wieder abgesetzt werden.

    [0009] Weitere Vorteile ergeben sich dadurch, daß die Grundschwenksäulen höhenverstellbar sind. Diese Höhenverstellbarkeit übt eine Doppelfunktion aus, indem sowohl der Führungsträger als auch die Last in der Höhe verstellt werden können.

    [0010] In Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß die Grundschwenksäulen jeweils auf einer drehbaren Plattform auf dem Fahrzeugrahmen gelagert sind. Diese Maßnahme dient der Einstellung von Schwenkwinkeln in der Horizontalen, so daß der Führungsträger nicht nur parallel zur Fahrtrichtung des Krans, sondern auch schräg im Sinne eines Kurvenverlaufs eingestellt werden kann.

    [0011] Die Erfindung ist ferner dadurch verbessert, daß für den Transport des Krans zwei Führungsträger übereinanderliegend auf dem Fahrzeugrahmen gestapelt sind und daß die beiden Führungsträger im Einsatzfall mittels der Schwenkvorrichtungen hintereinanderliegend angeordnet miteinander verbindbar sind. Dadurch wird eine größtmögliche Länge des Lastaufnahmemittels erzielt.

    [0012] Zur Verlagerung des Schwerpunktes außerhalb der Kranunterstützungsfläche ist ferner vorteilhaft, daß im Bereich der Schwenkvorrichtungen jeweils beidseitig am Fahrzeugrahmen an Armen ausschwenkbare Stempel mit Stützplatten vorgesehen sind.

    [0013] Weiterhin können die Arbeiten beaufsichtigt bzw. durchgeführt und gesteuert werden, indem in den Fahrzeugrahmen-Endbereichen jeweils ein außermittig zur Fahrzeugrahmen-Mittellängsachse angeordnetes Führerhaus vorgesehen ist.

    [0014] Hierbei kann es vorteilhaft sein, daß die beiden Führerhäuser auf derselben Längsseite des Fahrzeugrahmens angeordnet sind.

    [0015] Eine vorteilhafte Aufgliederung des auf dem Kran zur Verfügung stehenden Bauraumes wird außerdem dadurch erzielt, daß zwischen den Schwenkvorrichtungen Ballastkörper oder Ballasttanks auf dem Fahrzeugrahmen vorgesehen sind.

    [0016] Ausführungsbeispeile der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.

    [0017] Es zeigen
    Fig. 1
    eine Seitenansicht des Krans im Transportzustand,
    Fig. 2
    eine Draufsicht auf den Kran gemäß Fig. 1,
    Fig. 3
    eine Seitenansicht des im Betrieb arbeitenden Krans mit zwei miteinander verbundenen Führungsträgern,
    Fig. 4
    eine Draufsicht auf den Betriebszustand des Krans gemäß Fig. 3,
    Fig. 5
    eine Seitenansicht des Krans wahrend der Arbeit, wobei die beiden Führungsträger miteinander nach einer anderen Richtung verbunden sind,
    Fig. 6
    eine Draufsicht zum Arbeitsbeispiel des Krans gemäß Fig. 5,
    Fig. 7
    ein weiteres Ausführungsbeispiel des Krans in Seitenansicht unter Höhenverstellung der Schwenkvorrichtungen,
    Fig. 8
    die zu Fig. 7 gehörende Draufsicht mit einer weiteren beispielhaften Einsatzmöglichkeit des Krans für Kurvenfahrten,
    die Fig. 9 bis 16
    jeweils eine Vorderansicht für einzelne Arbeitsvorgänge bzw. Transportstellungen.


    [0018] Der Kran, insbesondere ein Eisenbahnkran, weist einen Fahrzeugrahmen 1 mit Puffern 1a und 1b auf und ist auf Schienenpaaren 2 mittels Drehgestellen 3 mit Radsätzen 4 verfahrbar (Fig. 1). Auf dem Fahrzeugrahmen 1 sind Schwenkvorrichtungen 5 für aufzunehmende und wieder abzusetzende Lasten vorgesehen, wie z.B. Schienenabschnitte 6 (Gleise mit Schwellen; Figuren 3 und 4) mit Längen von z.B. 24 m, Weichenelemente 7 u.dgl. (Figuren 13 und 14), Schwellen 8 (Fig. 15).

    [0019] Die Schwenkvorrichtung 5 besteht aus zumindest zwei in den beiden Fahrzeugrahmen-Endbereichen 1c und 1d entweder mittig (Fig. 3, 5 und 7) oder in gleichen Abständen 1e außermittig zur Fahrzeugranmen-Mittellängsachse 19 befestigten Grundschwenksäulen 9 und 10. Jede Grundschwenksäule 9 und 10 trägt einen zumindest zweigliedrigen gelenkigen Schwenkarm 11. An den Grundschwenksäulen 9 und 10 sind hierbei jeweils ein Armglied 11a und ein Armglied 11b angelenkt. Das letzte Armglied 11b trägt ein Greifstück 12 zum Erfassen und Halten eines sich in Längsrichtung 13 erstreckenden Führungsträgers 14 für mehrere Laufkatzen 15. Der Führungsträger 14 liegt zunächst durch sein Gewicht auf dem Fahrzeugrahmen 1 auf, wobei zwei Führungsträger 14 aufeinandergestapelt sein können (Fig. 1). Der Führungsträger 14 ist an beiden Querschnittsseiten 14a und 14b (Fig. 2) mit den Laufkatzen 15 ausgestattet. Das Greifstück 12 ist drehbar an dem letzten Armglied 11b befestigt.

    [0020] Die Grundschwenksäulen 9 und 10 sind höhenverstellbar und können z.B. aus Teleskopeinheiten bestehen. Gleichzeitig sind diese Grundschwenksäulen 9 und 10 jeweils auf einer drehbaren Plattform 16 auf dem Fahrzeugrahmen 1 drehgelagert. Die Figuren 1 und 2 zeigen den Kran in seiner Transportstellung, währenddem im Einsatzfall der Figuren 3 und 4 die Führungsträger 14 mittels eines Hilfswagens 17 durch eine Verbindung 18 hintereinander angeordnet werden. Dabei sind der Kran (-Wagen) und der Hilfswagen 17 miteinander gekoppelt, d.h. die Puffer 1a 1b stehen aufeinander.

    [0021] Im Bereich der Schwenkvorrichtungen 5 sind jeweils beidseitig am Fahrzeugrahmen 1 an Armen 20 ausschwenkbare Stempel 21 mit befestigten Stützplatten 22 angebracht.

    [0022] Nach dem Hintereinanderschalten der Führungsträger 14 hängen diese in den Schwenkvorrichtungen 5 und können deshalb (Figuren 5 und 6) z.B. über die Spur eines parallel zu verlegenden Schienenpaars 2 geschwenkt werden. Der jeweilige Schienenabschnitt 6 hängt hierzu an den Seilkatzen bzw. Laufkatzen 15. In diesem Stadium sind die Schwenkarme 11 mit den Armgliedern 11a und 11b, an denen die Greifstücke 12 befestigt sind, entsprechend ausgeschwenkt. Alle Vorgänge werden von einem jeweils in den Fahrzeugrahmen-Endbereichen 1c und 1d außermittig zur Fahrzeugrahmen-Mittellängsachse 19 angeordneten Führerhaus 23 aus gesteuert. Vorteilhafterweise sind die beiden Führerhäuser 23 jeweils auf derselben Längsseite 24 (Figuren 4, 6 und 8) des Fahrzeugrahmens 1 angeordnet. Außerdem sind zwischen den Schwenkvorrichtungen 5 Ballastkörper oder Ballasttanks 25 auf dem Fahrzeugrahmen 1 befestigt.

    [0023] Zur Verlegung von Schienenabschnitten 6 an Kurven werden die Schwenkvorrichtungen 5 einzeln auf der Plattform 16 geschwenkt, und zur Einstellung von Winkeln 26 an Steigungen und Gefällen werden die Grundschwenksäulen 9 und 10 einzeln festgehalten bzw. teleskopiert (Figuren 7 und 8).

    [0024] Der Kran ist insbesondere für international vorgeschriebene Fahrprofile 27 geeignet. Dabei befinden sich in Transportstellung (Fig. 9) insbesondere das Führerhaus 23 und gestapelte Führungsträger 14 innerhalb des Fahrprofils 27. Einzelne Führungsträger 14 können in Transportstellung auch an den Schwenkvorrichtungen 5, den Grundschwenksäulen 9 und 10, den Schwenkarmen 11 mit Armgliedern 11a und 11b sowie an Greifstücken 12 einschließlich der Laufkatzen 15 verbleiben (Fig. 10).

    [0025] Fahrprofile 28 verschiedener nationaler Vorschriften nehmen neben den erwähnten Baugruppen noch Schwellen 8 an den Laufkatzen 15 auf (Figuren 11 und 12).

    [0026] Ferner können vollständige Weichenelemente 7 innerhalb des Fahrprofils 28 bzw. 29 getragen werden (Fig. 13 und 14).

    [0027] Für den Einbau von Schwellen 8 (Figuren 15 und 16) werden beidseitig des Fahrzeugrahmens 1 die Arme 20 mit den Stempeln 21 und Stützplatten 22 ausgeschwenkt, so daß die über den Stempeln 21 befindlichen Schwenkvorrichtungen 5 voll unterstützt sind. Hierbei kann die volle gestreckte Ausschwenkung der Schwenkarme 11 und der Armglieder 11a und 11b ausgenutzt werden.

    Bezugszeichenliste



    [0028] 
    1
    Fahrzeugrahmen
    1a
    Puffer
    1b
    Puffer
    1c
    Fahrzeugrahmen-Endbereich
    1d
    Fahrzeugrahmen-Endbereich
    1e
    Abstände
    2
    Schienenpaar
    3
    Drehgestell
    4
    Radsätze
    5
    Schwenkvorrichtungen
    6
    Schienenabschnitte
    7
    Weichenelement
    8
    Schwellen
    9
    Grundschwenksäule
    10
    Grundschwenksäule
    11
    Schwenkarm
    11a
    Armglied
    11b
    Armglied
    12
    Greifstück
    13
    Längrichtung
    14
    Führungsträger
    14a
    Querschnittsseite
    14b
    Querschnittsseite
    15
    Laufkatzen
    16
    Plattform
    17
    Hilfswagen
    18
    Verbindung
    19
    Fahrzeugrahmen-Mittellängsachse
    20
    Arm
    21
    Stempel
    22
    Stützplatte
    23
    Führerhaus
    24
    Längsseite
    25
    Ballasttank
    26
    Winkel
    27
    Fahrprofil
    28
    Fahrprofil
    29
    Fahrprofil



    Ansprüche

    1. Kran, insbesondere gleisgebundener Mobilkran, mit einer auf einem Fahrzeugrahmen angeordneten Schwenkvorrichtung für eine aufzunehmende und wieder abzusetzende Last,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Schwenkvorrichtung (5) aus zumindest zwei in den beiden Fahrzeugrahmen-Endbereichen (1a, 1b) mittig oder in gleichen Abständen (1e) außermittig zur Fahrzeugrahmen-Mittellängsachse (19) jeweils auf dem Fahrzeugrahmen (1) befestigten, um 360 Grad schwenkbaren Grundschwenksäulen (9,10) besteht und daß jeweils ein zumindest zweigliedriger gelenkiger Schwenkarm (11) an der Grundschwenksäule (9;10) gelagert ist.
     
    2. Kran nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß neben den außermittigen Grundschwenksäulen (9;10) zumindest ein sich in Längsrichtung (13) erstreckender Führungsträger (14) für Laufkatzen (15) auf dem Fahrzeugrahmen (1) aufgestützt ist.
     
    3. Kran nach Anspruch 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Führungsträger (14) an beiden Querschnittsseiten (14a,14b) mit Laufkatzen (15) ausgestattet ist.
     
    4. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß an den Schwenkarmen (11) jeweils ein Greifstück (12) zum Erfassen und Halten des Führungsträgers (14) dreheinstellbar befestigt ist.
     
    5. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Grundschwenksäulen (9,10) höhenverstellbar sind.
     
    6. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Grundschwenksäulen (9,10) jeweils auf einer drehbaren Plattform (16) auf dem Fahrzeugrahmen (1) gelagert sind.
     
    7. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß für den Transport des Krans zwei Führungsträger (14) übereinanderliegend auf dem Fahrzeugrahmen (1) gestapelt sind und daß die beiden Führungsträger (14) im Einsatzfall mittels der Schwenkvorrichtung (5) hintereinanderliegend angeordnet miteinander verbindbar sind.
     
    8. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß im Bereich der Schwenkvorrichtungen (5) jeweils beidseitig am Fahrzeugrahmen (1) an Armen (20) ausschwenkbare Stempel (21) mit Stützplatten (22) vorgesehen sind.
     
    9. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß in den Fahrzeugrahmen-Endbereichen (1c,1d) jeweils ein außermittig zur Fahrzeugrahmen-Mittellängsachse (19) angeordnetes Führerhaus (23) vorgesehen ist.
     
    10. Kran nach Anspruch 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die beiden Führerhäuser (23) auf derselben Längsseite (24) des Fahrzeugrahmens (1) angeordnet sind.
     
    11. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß zwischen den Schwenkvorrichtungen (5) Ballastkörper oder Ballasttanks (25) auf dem Fahrzeugrahmen (1) vorgesehen sind.
     


    Claims

    1. A crane, especially a rail-mounted mobile crane, comprising a slewing means, arranged on a vehicle chassis, for a load requiring lifting and setting down again,
    characterised in that
    the slewing means (5) consists of at least two basic slewing columns (9, 10) slewable through 360 degrees and attached to the vehicle chassis (1) in the two vehicle chassis end areas (1a, 1b) centrally with respect to the vehicle chassis central longitudinal axis (19) or off-centre by equal distances (1e) and in that an at least two-component articulated swivelling arm (11) is mounted on each basic slewing column (9, 10).
     
    2. A crane according to claim 1,
    characterised in that
    in addition to the off-centre basic slewing columns (9, 10), at least one guide beam (14), extending in the longitudinal direction (13), for crane trolleys (15) is supported on the vehicle chassis (1).
     
    3. A crane according to claim 2,
    characterised in that
    the guide beam (14) is provided with crane trolleys (15) at both cross-sectional sides (14a, 14b).
     
    4. A crane according to any one of claims 1 to 3,
    characterised in that
    a gripping member (12) is attached to each slewing arm (11) in rotationally adjustable manner for gripping and holding the guide beam (14).
     
    5. A crane according to any one of claims 1 to 4,
    characterised in that
    the basic slewing columns (9, 10) are height-adjustable.
     
    6. A crane according to any one of claims 1 to 5,
    characterised in that
    the basic slewing columns (9, 10) are each mounted on a rotatable platform (16) on the vehicle chassis (1).
     
    7. A crane according to any one of claims 1 to 6,
    characterised in that,
    for transportation of the crane, two guide beams (14) are stacked one on top of the other on the vehicle chassis (1) and in that the two guide beams (14) may be connected together one behind the other when in use by means of the slewing means (5).
     
    8. A crane according to any one of claims 1 to 7,
    characterised in that
    props (21) which comprise support plates (22) and may be swung out on arms (20) are provided in the area of the slewing means (5) on each side of the vehicle chassis (1).
     
    9. A crane according to any one of claims 1 to 8,
    characterised in that
    a driver's cab (23) is arranged in each of the vehicle chassis end areas (1c, 1d) off-centre with respect to the vehicle chassis central longitudinal axis (19).
     
    10. A crane according to claim 8,
    characterised in that
    the two drivers' cabs (23) are arranged on the same longitudinal side (24) of the vehicle chassis (1).
     
    11. A crane according to any one of claims 1 to 10,
    characterised in that
    ballast members or ballast tanks (25) are provided on the vehicle chassis (1) between the slewing means (5).
     


    Revendications

    1. Grue, en particulier grue mobile montée sur rails, comportant un dispositif de pivotement agencé sur un châssis du véhicule pour une charge à prendre et à restituer de nouveau,
    caractérisée en ce que le dispositif de pivotement (5) est constitué d'au moins deux colonnes de pivotement de base (9,10) pouvant être pivotées de 360 degrés et fixées dans les deux zones d'extrémité (1a,1b) du châssis du véhicule, au centre ou à des distances identiques (1e) du centre, par rapport à l'axe longitudinal central (19) du châssis du véhicule, à chaque fois sur le châssis (1) du véhicule, et en ce qu'à chaque fois un bras de pivotement (11), au moins à deux éléments et articulé, est monté sur la colonne de pivotement de base (9,10).
     
    2. Grue selon la revendication 1,
    caractérisée en ce que, à côté des colonnes de pivotement de base (9,10) hors du centre, un support de guidage (14) s'étendant en direction longitudinale (13), pour des chariots roulants (15), prend appui sur le châssis (1) du véhicule.
     
    3. Grue selon la revendication 2,
    caractérisée en ce que le support de guidage (14) est équipé aux deux faces de section transversale (14a,14b) de chariots roulants (15).
     
    4. Grue selon l'une des revendications 1 à 3,
    caractérisée en ce qu'une pièce de prise (12) pour prendre et maintenir le support de guidage (14) est fixée, de façon à pouvoir être réglée en rotation, sur les bras de pivotement (11).
     
    5. Grue selon l'une des revendications 1 à 4,
    caractérisée en ce que les colonnes de pivotement de base (9,10) peuvent être réglées en hauteur.
     
    6. Grue selon l'une des revendications 1 à 5,
    caractérisée en ce que les colonnes de pivotement de base (9,10) sont montées à chaque fois sur une plate-forme rotative (16) sur le châssis (1) du véhicule.
     
    7. Grue selon l'une des revendications 1 à 6,
    caractérisée en ce que, pour le transport de la grue, deux supports de guidage (14) sont empilés de façon superposée sur le châssis (1) du véhicule, et en ce que les deux supports de guidage (14) peuvent être reliés ensemble, en cas d'utilisation, au moyen du dispositif de pivotement (5), en étant agencés l'un derrière l'autre.
     
    8. Grue selon l'une des revendications 1 à 7,
    caractérisée en ce que, dans la zone des dispositifs de pivotement (5), on prévoit à chaque fois des deux côtés, sur le châssis (1) du véhicule, sur des bras (20), des pieds pivotants (21) comportant des plaques d'appui (22).
     
    9. Grue selon l'une des revendications 1 à 8,
    caractérisée en ce que l'on prévoit dans les zones d'extrémité (1c,1d) du châssis du véhicule, à chaque fois une cabine de conducteur (23) agencée hors du centre de l'axe longitudinal central (19) du châssis du véhicule.
     
    10. Grue selon la revendication 9,
    caractérisée en ce que les deux cabines de conducteur (23) sont agencées sur la même face longitudinale (24) du châssis (1) du véhicule.
     
    11. Grue selon l'une des revendications 1 à 10,
    caractérisée en ce que l'on prévoit, entre les dispositifs de pivotement (5), des matières inertes ou un réservoir à matières inertes (25) sur le châssis(1) du véhicule.
     




    Zeichnung