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EP 0 669 501 A2 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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30.08.1995 Patentblatt 1995/35 |
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Anmeldetag: 20.01.1995 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: F24F 13/06 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
28.02.1994 DE 9403370 U
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Anmelder: Erwin Müller GmbH & Co. |
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D-49808 Lingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Boiting, Bernd, Dipl.-Ing.
D-48565 Steinfurt (DE)
- Holstein, Joachim, Dipl.-Ing.
D-48485 Neuenkirchen (DE)
- Lohmann, Hermann
D-49808 Lingen (DE)
- Vogel, Karl-Heinz, Dipl.-Ing., Dipl.-Ing. habil
D-49808 Lingen (DE)
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Vertreter: Schirmer, Siegfried, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Osningstrasse 10 D-33605 Bielefeld D-33605 Bielefeld (DE) |
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Vorrichtung zur manuellen Verstellung der Strahlaustrittsrichtung bei einem Auslass |
(57) 5 Zur manuellen Verstellung der Strahlaustrittsrichtung bei einem Deckenluftauslaß
unabhängig von der Einbauhöhe des Luftauslasses ist der im Inneren des Luftauslasses
vorhandene Verstellmechanismus 1 direkt oder indirekt an ein im Querschnittszentrum
des Luftauslasses angeordnetes Zahnrad 2 angeschlossen, das über eine Achse 3 mit
zugeordnetem Bewegungsumwandler 4, vorzugsweise in Form eines Schnurzuggetriebes,
durch ein flexibles Endloselement 5 betätigbar ist. Die Bodenfläche des Gehäuses 8
ist durch bewegliche Einzelelemente 9 gebildet.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur manuellen Verstellung der Strahlaustrittsrichtung
bei einem Auslaß, insbesondere einem Deckenluftauslaß.
[0002] Es ist bekannt, bei Luftauslässen für Kalt-und/oder Warmluftzufuhr in einen Raum
durch Verdrehen und/oder Verschieben bestimmter Teile, z. B. besondere Luftlenkelemente
oder Leitschaufeln, eine Richtungsänderung der Einzelstrahlen zu erreichen. Hierbei
werden in der Regel die Kaltluft horizontal und die Warmluft vertikal in den Raum
eingeblasen. Unabhängig von der konstruktiven Gestaltung des Luftauslasses und der
zur Änderung der Strahlaustrittsrichtung bestimmten Teile reduziert sich der Steuermechanismus
auf eine Rotations- oder Translationsbewegung.
[0003] Bei hochwertigen Anlagen erfolgt diese Bewegung durch spannungs- und/oder temperaturgesteuerte
Stellmotoren. Hierfür ist ein entsprechender Aufwand für die elektrische Installation
erforderlich. Im allgemeinen ist bei diesen Ausführungen nur eine zentrale Verstellung
der Strahlaustrittsrichtung möglich. Wesentlich gebräuchlicher ist jedoch die Ausrüstung
mit einer Handverstellung. Dabei kann die notwendige Rotations- oder Translationsbewegung
durch unmittelbar am oder im Luftdurchlaß angebrachte Hebel, Stellschrauben usw. ausgeführt
werden. Bei größeren Raumhöhen, beispielsweise im Industriebereich in Höhen von 5
bis 10 m, ist eine Verstellung im eingebauten Zustand des Luftauslasses mittels Hand
nur mit großem Aufwand möglich. Ein weiterer Nachteil dieser Handverstellung besteht
darin, daß in der Regel nicht komplikationslos auf eine Motorverstellung umgerüstet
werden kann.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der aufgezeigten Gattung
so auszubilden, daß bei jeder Einbauhöhe des Luftauslasses eine einfache und schnelle
manuelle Richtungsänderung der austretenden Luftstrahlen vom Boden aus möglich ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der im Inneren des Luftauslasses
vorhandene Verstellmechanismus direkt oder indirekt an ein im Querschnittszentrum
des Luftdurchlasses angeordnetes Zahnrad angeschlossen ist, das über eine Achse mit
angeschlossenem Bewegungsumwandler durch ein flexibles Endloselement betätigbar ist,
wobei die Drehachse des Zahnrads senkrecht zur Luftanströmrichtung des Luftdurchlasses
verläuft. In Ausgestaltung der Erfindung ragt die Achse einseitig aus dem Luftauslaß
heraus. Vorteilhafterweise ist der Bewegungsumwandler durch ein Zuggetriebe gebildet.
Das flexible Endloselement kann durch eine Endloskette oder Endlosschnur gebildet
sein.
[0006] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend
näher erläutert. Die einzige Figur zeigt in schematischer Darstellung einen Längsschnitt
durch einen Deckenluftauslaß.
[0007] Der Deckenluftauslaß weist einen Anschlußstutzen 6 auf, der mit einem unteren in
Form einer nach außen abgewinkelt verlaufenden Kreisringscheibe ausgebildeten Kragen
7 versehen ist, dessen äußerer Rand nach unten abgewinkelt verläuft. An diesem abgewinkelten
Rand liegt die obere äußere Begrenzung des sich nach unten anschließenden Gehäuses
8 an. Die Bodenfläche des Gehäuses 8 ist durch bewegliche Einzelelemente 9 gebildet,
die über einen Verstellmechanismus 1 und über eine Zahnstange 10 an einer Halterung
mit Zahnrad 2 angeschlossen sind. Im Ausführungsbeispiel ist diese Halterung mit Zahnrad
2 im unteren Bereich des Anschlußstutzens 6 gelagert. Die Drehachse des Zahnrads 2
verläuft senkrecht zur Luftanströmrichtung. An dem im Querschnittszentrum des Luftdurchlasses
drehbar befestigten Zahnrad 2 ist eine Achse 3 angeschlossen, die einseitig aus dem
Anschlußstutzen 6 herausgeführt ist. Auf das äußere freie Ende dieser Achse 3 ist
ein Bewegungsumwandler 4 in Form eines Schnurzuggetriebes aufgesetzt, das über eine
Endlosschnur 5 betätigbar ist. Die Länge der Endlosschnur 5 ist bestimmt durch die
vorhandene Raumhöhe.
[0008] Eine nachträgliche Umrüstung der Luftdurchlässe mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur manuellen Veränderung der Strahlaustrittsrichtung auf Motorverstellung ist problemlos
möglich, indem nur das Schnurzuggetriebe durch einen Stellmotor auszutauschen ist.
[0009] Aufstellung der Bezugszeichen:
1 Verstellmechanismus
2 Zahnrad
3 Achse
4 Bewegungsumwandler (Zuggetriebe)
5 Endlosschnur
6 Anschlußstutzen
7 Kragen
8 Gehäuse
9 Einzelelemente
10 Zahnstange
1. Vorrichtung zur manuellen Verstellung der Strahlaustrittsrichtung bei einem Auslaß,
insbesondere einem Deckenluftauslaß, dadurch gekennzeichnet, daß der im Inneren des
Luftauslasses vorhandene Verstellmechanismus (1) direkt oder indirekt an ein im Querschnittszentrum
des Luftdurchlasses angeordnetes Zahnrad (2) angeschlossen ist, das über eine Achse
(3) mit zugeordnetem Bewegungsumwandler (4) durch ein flexibles Endloselement (5)
betätigbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drechachse des Zahnrads
(2) senkrecht zur Luftanströmrichtung des Luftdurchlasses verläuft.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (3) einseitig
aus dem Luftauslaß herausragt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungsumwandler
(4) durch ein Zuggetriebe gebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible
Endloselement (5) durch eine Endloskette oder Endlosschnur gebildet ist.
