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EP 0 670 004 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.04.1997 Patentblatt 1997/17 |
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Anmeldetag: 11.08.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: D21H 23/60 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9400/933 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9508/026 (23.03.1995 Gazette 1995/13) |
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VERFAHREN UND EINRICHTUNG ZUM BESCHICHTEN EINER LAUFENDEN WARENBAHN
PROCESS AND DEVICE FOR COATING A TRAVELLING MATERIAL WEB
PROCEDE ET DISPOSITIF PERMETTANT D'EFFECTUER LE COUCHAGE D'UNE BANDE CONTINUE DE MATERIAU
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB IT NL PT SE |
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Priorität: |
14.09.1993 DE 4331160
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.09.1995 Patentblatt 1995/36 |
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Patentinhaber: Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- PLOMER, Anton
D-89522 Heidenheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 260 539 WO-A-90/03225 GB-A- 2 103 115 US-A- 3 536 580 US-A- 4 170 193
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EP-A- 0 285 794 GB-A- 2 068 781 US-A- 2 684 656 US-A- 3 868 925
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Beschichten einer laufenden Warenbahn entsprechend
dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 sowie eine Beschichtungseinrichtung entsprechend
dem Oberbegriff des Patentanspruches 2.
[0002] Beschichtungseinrichtungen für Papier und Karton sind vielfältig bekannt, wobei z.
B. gemäß GB 21 03 115 A die Übertragung von Beschichtungsmasse von den Walzenmänteln
von zwei einander zugeordneten, zwischen sich einen Preßspalt bildenden Walzen auf
die Warenbahn in dem Preßspalt erfolgt. Als Auftragswerke werden dabei Düsenauftragswerke
oder Tauchwalzen benutzt. Das Auftragswerk verwendet eine Streichklinge zum Glätten
und Dosieren der Auftragsschicht.
[0003] Für die Beschichtung laufender Bahnen sind auch Auftragseinrichtungen bekannt, die
nach Art einer Gießauftragseinrichtung arbeiten, und wobei die Gleichmäßigkeit und
Haftfähigkeit der Gießschicht dadurch verbessert wird, daß ihr eine unter Vakuum stehende
Kammer vorgeschaltet ist, die an der, die Warenbahn führende, Gegenwalze angeordnet
ist. Ein mit der Vakuum-Kammer arbeitendes Gießverfahren ist in der US 3 735 729 beschrieben,
welches allerdings nicht für Papierbahnen gebräuchlich ist. Hauptsächlich wird es
bei der Beschichtung von Fotopapier angewandt, weil dort die Beschichtungsmassen eine
höhere Konsistenz haben. Für das Beschichten von Papierbahnen mit Leim, der eine sehr
niedrige Konsistenz und Viskosität hat, bestehen erhebliche Probleme.
[0004] Alle diese Erfindungen eignen sich für das Auftragen relativ großer Mengen von Beschichtungsmasse
pro m
2 Bahnfläche. Sie versagen jedoch, wenn ein extrem kleines Auftragsgewicht je m
2 gewünscht wird.
[0005] Aus der EP 04 35 904 B1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Beschichten von
Papier, Pappe oder einem ähnlichen Substrat, welches sich kontinuierlich entlang eines
Weges bewegt, bekannt.
[0006] Das Beschichtungsmedium wird zu Nebel aufgeschlossen und einer Auftragsdüse mit einer
Auftragsfläche zugeführt. Benachbart zur Auftragsfläche ist eine Vakuumkammer angeordnet
zum Aufnehmen überschüssigen Nebels.
Der erzeugte Sprühnebel wird durch eine "positive Kraft" (Überdruck) mittels der Auftragsdüse
direkt auf das Substrat (Papierbahn) aufgetragen. Auch bei dieser Methode ist es zweifelhaft,
ob ein extrem niedriges Auftragsgewicht je m
2 mit der bei vielen Papiersorten notwendigen Gleichmäßigkeit auf die Papierbahn aufgetragen
werden kann.
[0007] Schließlich ist es auch bekannt, bei sogenannten Luftmessereinrichtungen die Luftmesseranordnung
in einem großen Vakuumbehälter anzuordnen. Hierbei erfolgt durch das Luftmesser jedoch
keine Beschichtung, sondern es wird Streichmasse an der Bahn abgeschabt und dosiert.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Auftragseinrichtung bzw.
Beschichtungseinrichtung für laufende Warenbahnen bei sehr geringen, extrem dünnen
Auftragsschichten und dennoch gleichmäßigen Auftragsmengen, insbesondere für Leimauftrag,
anzugeben.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des
Patentanspruches 1 und 2 gelöst.
[0010] Das Sprühen von Beschichtungsmasse ist an sich in vielen Bereichen der Technik üblich,
jedoch kaum gebräuchlich für das Beschichten von laufenden Bahnen aus Papier oder
Karton.
[0011] Erfindungsgemäß wird durch den indirekten Auftrag, d. h. daß Sprühnebel auf eine
nackte Walze aufgebracht und von der Warenbahn abgenommen wird, ein Auftrag erreicht,
der sowohl extrem dünn als auch sehr gleichmäßig ist, insbesondere auch quer zur Bahnlaufrichtung.
Die Vergleichmäßigung erfolgt erfindungsgemäß an der Kontaktstelle zwischen Bahn und
Walze, wo die Bahn den dünnen Flüssigkeitsfilm von der Walze übernimmt. Dabei kann
die Bahn unter einer gewissen Zugspannung an der Walze anliegen, wobei die Bahn umgelenkt
wird. Vorzugsweise läßt man die Bahn jedoch durch den von zwei Walzen gebildeten Preßspalt
laufen. Hierdurch wird doppelseitiger Auftrag möglich.
[0012] Die Erfindung macht Gebrauch von der, aus der EP 04 35 904 B1 bekannten Unterdruck-(Vakuum-)Kammer,
die um die Sprühdüse herum angeordnet ist.
[0013] Auch bei der vorliegenden Erfindung dient diese dazu, überschüssigen Nebel des Beschichtungsmediums
abzusaugen. An der Innenwandfläche kann sich aber ein Teil des Nebels niederschlagen.
[0014] Nach einem wichtigen Gedanken der Erfindung wird durch die Anordnung einer Seitenwand
an der ablaufenden Seite der zugehörigen Walzenoberfläche neben der Sprühdüse, innerhalb
der Unterdruckkammer, eine Prallfläche für einen Teil des überschüssigen Sprühnebel
geschaffen. Vorzugsweise ist die Prallfläche (Seitenwand) so ausgebildet bzw. vergrößert,
daß sie eine innere Kammer um die Sprühdüse herum bildet. In dieser Kammer besteht
durch den aus der Sprühdüse ausgestoßenen Sprühnebel ein gewisser Überdruck.
[0015] Die Prallfläche (Seitenwand oder innere Kammer) bewirkt zum einen, daß der Sprühnebel
besser an die Walze gelangt, und zum anderen wird für eine Entlastung der Unterdruckkammer
gesorgt, die ermöglicht, daß aus der Sprühdüse austretendes Beschichtungsmedium (Sprühnebel)
nicht aus der Kammer, d. h. dem zwischen Kammer und Gegenwalze vorhandenen Spalt,
in die Umgebung austreten kann. Die aus der Umgebung einströmende Luft hält den Sprühnebel
in der Kammer zurück, so daß dieser sich bei der Erfindung teils an der Prallfläche
und teils an der Innenwandung der äußeren Kammer niederschlagen kann. Über einen Ausfluß
kann das niedergeschlagene Beschichtungsmedium ablaufen. In der äußeren oder inneren
Kammer verbliebener, niedergeschlagener Nebel wird beispielsweise über ein Sauggebläse
einem Abscheider zugeführt, wobei das abgeschiedene sowie das direkt aus der Kammer
ablaufende Medium einem gemeinsamen Sammelbehälter für eine Wiederverwendung zugeführt
werden kann.
[0016] Nachfolgend wird die Erfindung anhand des in den Figuren der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels erläutert.
[0017] Es zeigen:
- Fig. 1:
- Eine prinzipmäßige Gesamtdarstellung
- Fig. 2:
- Eine Einzelheit hinsichtlich der erfindungsgemäßen Beschichtungseinrichtung
- Fig. 3:
- Beschichtungseinrichtung mit einer anderen Schaberanordnung
- Fig. 4:
- Die Beschichtungseinrichtung mit einer anderen Variante zur inneren Kammer.
[0018] In Fig. 1 wird die Bahn C in einem zwischen zwei Preßwalzen 1 und 2 gebildeten Preßspalt
11 geführt und dort beschichtet. Für die korrekte Führung der Bahn sind Führungsrollen
22 und 23 vorgesehen. Die Auftragswerke für das Beschichtungsmedium sind hier mit
10 und 10' bezeichnet und im wesentlichen unterhalb der jeweils zugeordneten Preßwalze
angeordnet; sie erstrecken sich im wesentlichen über die gesamte Länge der Preßwalzen.
[0019] Anstelle der zwei Preßwalzen 1 und 2 mit je einem Auftragswerk 10 und 10' zum gleichzeitigen
Beschichten beider Bahnseiten kann auch nur eine Auftragswalze mit einem Aufragswerk
10 oder 10' zum Beschichten von nur einer Bahnseite sowie zugeordneter Gegenwalze
verwendet werden.
[0020] Die Auftragswerke sind aus den Figuren 2, 3 und 4 entnehmbar, wo eines (10) dargestellt
ist. Es weist im wesentlichen eine Sprühdüse 4 auf. Wie bereits beschrieben, sprüht
dieses Auftragswerk feine, nebelartige Sprühstrahlen des Beschichtungsmediums auf
die Mantelfläche der Preßwalze (hier 1). Die Sprüdüse 4 ist, wie in Fig. 4 ersichtlich,
in einer unter Unterdruck stehenden Kammer 3 angeordnet. In ihrer ablaufenden und
auflaufenden Seite gegen die Oberfläche der zugehörigen Preßwalze 1 oder 2 (in Fig.
4 nur Auftrags- oder Preßwalze 1 dargestellt) ist sie mit einem Spalt 16 bzw. 16'
abgedichtet, d.h. das aus der Sprühdüse 4 austretende Beschichtungsmedium wird an
dieser Stelle zurückgehalten und kann dadurch nicht in die Umgebung gelangen.
[0021] In dieser Fig. 4 ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. In der Kammer
3 ist eine Seitenwand 7 in geringem Abstand zur Sprühdüse 4 an der ablaufenden Seite
angeordnet. Diese Seitenwand 7 wirkt als Prallfläche für einen Teil des überschüssigen
Sprühnebels, der über den Spalt 18' in die Unterdruckkammer 3 gesaugt wird und von
da aus über einen Abzug 30 (z. B. Sauggebläse) einem nicht in der Zeichnung dargestellten
Abscheider zugeführt werden kann. An den Innenwänden der Kammer 3 sich niederschlagendes
zurückfließendes Beschichtungsmedium läuft durch einen Abfluß 28 ab und kann mit dem
im Abscheider abgetrennten Medium zusammengeführt und somit einer Wiederverwendung
zugeführt werden.
[0022] In einer anderen Ausführungsform ist die Sprühdüse 4, wie in Fig. 2 und 3 dargestellt
ist, innerhalb einer inneren Kammer 5 angeordnet, wobei die Kammer 5 mittels Spalte
18 und 19 - gesehen in Laufrichtung der Walzenmantelfläche - eine Begrenzung ihres
Innenraumes aufweist. Diese innere Kammer 5 ist innerhalb der äußeren Kammer 3 angeordnet,
die unter Unterdruck gegenüber der Atmosphäre steht, der z.B. zwischen 50 und 300
MPa betragen kann.
[0023] Auf der auflaufenden Seite der Kammer 3 kann sich, wie in den Ausführungsvarianten
gemäß der Figuren 1 bis 3 zu sehen, ein Schaber 6 als Abdichtung der Kammer 3 befinden.
Der Schaber ist in einer Halterung 12 mittels Druckschlauch 14, der ihn an die Rückwand
der Unterdruckkammer 3 preßt, gehalten.
[0024] Ein weiterer Druckschlauch 15 ist in einer Halterung 13 angeordnet und preßt den
Schaber gegen die Mantelfläche der Walze 1 mit variablem regelbaren Anpreßdruck. Dieser
Anpreßdruck kann mittels des Druckschlauchs 15 auch konstant gehalten werden.
[0025] Der Schaber 6 ist in Figur 2 als ein sogenannter Stechschaber ausgebildet, der für
Walzen mit einer harten Oberfläche eingesetzt wird. Dieser Schaber 6 wird Stechschaber
genannt, weil er zur Laufrichtung der Preßwalze 1 oder 2 entgegengesetzt geneigt ist.
[0026] In Fig. 3 ist der Schaber als sogenannter Schleppschaber ausgebildet und deshalb
so bezeichnet, weil er von der laufenden Walze mitgeschleppt bzw. mitgeführt wird.
Der Schleppschaber wird für Walzen mit einer weichen Oberfläche eingesetzt.
[0027] Durch das Pressen der von der Walzenoberfläche auf die Bahn übergehenden Leimmasse
wird diese - soweit noch Unregelmäßigkeiten in der Schicht vorhanden sind - weiter
und sehr stark vergleichmäßigt. Man erreicht so extrem niedrige Auftragsgewichte zwischen
0,3 und 0,8 g/m
2, bezogen auf Trockenmasse. Dies ist eine sehr geringe Auftragsmenge, die mit den
Mitteln gemäß Stand der Technik, insbesondere der EP 04 35 904 B1, nicht mit der nötigen
Gleichmäßigkeit aufzubringen ist, zumal gemäß dieser Lösung die Auftragsmenge direkt
auf die Warenbahn aufgebracht wird.
[0028] Aufgrund der Ausbildung des Auftragswerkes als Sprüheinrichtung ist es nicht zwingend
erforderlich, daß dieses unterhalb der Preßwalzen angeordnet ist, sondern es kann
auch jeweils die oberen Teile von deren Mantelfläche besprühen. Dann ist der Bahnverlauf
sowie die Drehrichtung der Walzen vorzugsweise umgekehrt wie in Fig. 1 dargestellt.
1. Verfahren zum Beschichten einer laufenden Warenbahn, insbesondere Papier oder Karton,
mit mindestens einem flüssigen Medium, wobei das Beschichtungsmedium einer Auftragseinrichtung
mit Sprühdüse zur Erzeugung eines Sprühnebels zugeführt wird, wobei
der Sprühnebel in indirekter Weise dergestalt auf die Warenbahn (9) aufgebracht wird,
indem er auf die Mantelfläche mindestens einer Walze (1,2) aufgebracht und von der
Walze auf die Warenbahn (C) übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprühduse
in einer Unterdruckkammer (3) angeordnet ist und daß
ein Teil des Sprühnebels in der Unterdruckkammer (3) gesammelt und sich teilweise
an einer innerhalb der Unterdruckkammer (3) befindlichen, als Prallfläche ausgebildeten
Wand (5, 7) niederschlägt und von da aus abgezogen wird.
2. Einrichtung zum Beschichten einer laufenden Warenbahn, insbesondere Papier oder Karton,
mit mindestens einem flüssigen Medium, wobei eine Auftragseinrichtung (10, 10') für
das Beschichtungsmedium mit Sprühdüse (4) zur Erzeugung eines Sprühnebels vorgesehen
ist, wobei die Sprühdüse (4) auf die Mantelfläche einer Walze (1, 2) gerichtet ist,
die das Beschichtungsmedium auf die Warenbahn (C) überträgt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sprühduse in einer Unterdruckkammer (3) angeordnet ist und daß innerhalb der
Unterdruckkammer (3) an der ablaufenden Seite der zugehörigen Walzenoberfläche eine
als Prallfläche wirkende Seitenwand (5,7) angeordnet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (7) derart ausgebildet ist, daß sie eine innere Kammer (5) bildet.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichent, daß die innere Kammer (5) an der ab- und auflaufenden Seite gegen die Oberfläche der
zugehörigen Walze (1,2) mit jeweils einem Spalt (18,19) abgedichtet ist und die als
Prallfläche wirkende Seitenwand (7) gegen die Oberfläche der zugehörigen Walze (1,
2) mit einem Spalt (18') abgedichtet ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Unterdruck stehende Kammer (3) mindestens an ihrer ablaufenden Seite gegen
die Oberfläche der zugehörigen Walze (1,2) mit einem Spalt (16) abgedichtet ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Unterdruck stehende Kammer (3) an der auflaufenden Seite gegen die Oberfläche
der zugehörigen Walze (1,2) mit einem Spalt (16') abgedichtet ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Schaber (6) als Abdichtung der äußeren Kammer (3) an ihrer auflaufenden Seite
an der zugehörigen Walzenoberfläche.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaber (6) als Stechschaber derart ausgebildet ist, indem er in eine solche
Richtung geneigt ist, die der Laufrichtung der Walze (1,2) entgegengesetzt ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaber (6) als Schleppschaber derart ausgebildet ist, indem er in Laufrichtung
der Walze (1,2) geneigt ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2, 5, 6 oder 7, gekennzeichnet durch einen Abfluß (28), der von der äußeren Kammer (3) abzweigt, um die angesammelte
Beschichtungsmasse abzuführen.
11. Einrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfluß (28) von der inneren Kammer (5) abzweigt und durch die äußere Kammer (3)
hindurchführt.
12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Auftragsgewicht pro Seite der Warenbahn im Fall von Leim zwischen 0,3 und 0,8
g/m2 bezogen auf Trockenmasse beträgt.
1. A method for the coating of a continuous web of material, in particular paper or cardboard,
with at least one fluid medium, in which the coating medium is supplied to an application
device with a spray nozzle for the production of a spray mist, in which
the spray mist is applied in an indirect manner onto the web of material (9) in such
a way as to be applied onto the covering surface at least of one roller (1,2) and
transferred from the roller onto the web of material (C),
characterised in that the spray nozzle is arranged in a low-pressure chamber (3) and
that
a portion of the spray mist is collected in the low-pressure chamber (3) and is deposited
partially against a wall (5, 7) situated within the low-pressure chamber (3) and constructed
as an impact surface, and is drawn off therefrom.
2. A device for coating a continuous web of material, in particular paper or cardboard,
with at least one fluid medium, in which an application device (10, 10') for the coating
medium is provided with a spray nozzle (4) for the production of a spray mist, in
which the spray nozzle (4) is directed towards the covering surface of a roller (1,
2) which transfers the coating medium onto the web of material (C), characterised
in that the spray nozzle is arranged in a low-pressure chamber (3) and that within
the low-pressure chamber (3) on the run-off side of the associated roller surface
a side wall (5, 7), acting as an impact surface, is arranged.
3. A device according to Claim 2, characterised in that the side wall (7) is constructed
such that it forms an inner chamber (5).
4. A device according to Claim 2 and 3, characterised in that the inner chamber (5) on
the run-out and run-up side is sealed with respect to the surface of the associated
roller (1, 2) with a gap (18, 19) in each case, and the side wall (7) acting as an
impact surface is sealed with respect to the surface of the associated roller (1,
2) with a gap (18').
5. A device according to Claim 2, characterised in that the chamber (3), under vacuum,
is sealed at least on its run-out side with respect to the surface of the associated
roller (1, 2) with a gap (16).
6. A device according to Claim 2, characterised in that the chamber (3), under vacuum,
on the run-up side is sealed with respect to the surface of the associated roller
(1, 2) with a gap (16').
7. A device according to Claim 2, characterised by a scraper (6) as seal of the outer
camber (3) on its run-up side on the associated roller surface.
8. A device according to Claim 7, characterised in that the scraper (6) is constructed
as a piercing scraper such that it is inclined in a direction which is opposed to
the running direction of the roller (1, 2).
9. A device according to Claim 7, characterised in that the scraper (6) is constructed
as a drag scraper such that it is inclined in the running dirction of the roller (1,
2).
10. A device according to one of Claims 2, 5, 6 or 7, characterised by an outlet (28)
which branches off from the outer chamber (3), in order to remove the collected coating
substance.
11. A device according to Claim 3 or 4, charcterised in that the outlet (28) branches
off from the inner chamber (5) and passes through the outer chamber (3).
12. A method according to Claim 1, characterised in that the coating weight per side of
the web of material in the case of glue amounts to between 0.3 and 0.8 g/m2 in relation to dry matter.
1. Procédé d'enduction d'une bande de matière continue, en particulier du papier ou du
carton, avec au moins un fluide liquide, le fluide d'enduction étant envoyé à un dispositif
d'application avec buse de pulvérisation pour la production d'un brouillard de fines
gouttelettes, dans lequel le brouillard de fines gouttelettes est appliqué de manière
indirecte sur la bande de matière (9) en ce qu'il est appliqué sur la surface d'enveloppe
d'au moins un cylindre (1, 2) et est transféré du cylindre à la bande de matière (C),
caractérisé en ce que la buse de pulvérisation est placée dans une chambre à dépression
(3), et en ce qu'une partie du brouillard de fines gouttelettes est recueillie dans
la chambre à dépression (3) et se dépose partiellement sur une paroi (5, 7), conçue
en tant que surface de rebondissement, se trouvant à l'intérieur de la chambre à dépression
(3) et est extraite à partir de là.
2. Dispositif d'enduction d'une bande de matière continue, en particulier du papier ou
du carton, avec au moins un fluide liquide, un dispositif d'application (10, 10')
pour le fluide d'enduction avec buse de pulvérisation (4) étant prévu pour la production
d'un nuage de fines gouttelettes, dans lequel la buse de pulvérisation (4) est orientée
vers la surface d'enveloppe d'un cylindre (1, 2), qui transfère le fluide d'enduction
sur la bande de matière (C), caractérisé en ce que la buse de pulvérisation est placée
dans une chambre à dépression (3), et en ce qu'à l'intérieur de la chambre à dépression
(3), sur le côté sortie de la surface de cylindre correspondante, est placée une paroi
latérale (5, 7) servant de surface de rebondissement.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la paroi latérale (7) est
conçue de manière à former une chambre (5) intérieure.
4. Dispositif selon les revendications 2 et 3, caractérisé en ce que la chambre intérieure
(5) est rendue étanche sur le côté sortie et le côté entrée par rapport à la surface
du cylindre (1, 2) correspondante avec chaque fois une fente (18, 19) et la paroi
latérale (7), servant de surface de rebondissement, est rendue étanche par rapport
à la surface du cylindre (1, 2) correspondante avec une fente (18').
5. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la chambre (3) se trouvant
sous dépression est rendue étanche au moins sur son côté de sortie par rapport à la
surface du cylindre (1, 2) correspondant, avec une fente (16).
6. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la chambre (3) se trouvant
sous dépression est rendue étanche sur le côté entrée par rapport à la surface du
cylindre (1, 2) correspondant, avec une fente (16').
7. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé par un racloir (6) servant d'étanchéité
pour la chambre (3) extérieure, sur son côté d'entrée, sur la surface de cylindre
correspondante.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le racloir (6) est conçu
en tant que racloir de perçage, en ce qu'il est incliné dans un sens qui est opposé
au sens de roulement du cylindre (1, 2).
9. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le racloir (6) est conçu
en tant que racloir d'entraînement, en ce qu'il est incliné dans le sens du roulement
du cylindre (1, 2).
10. Dispositif selon l'une des revendications 2, 5, 6 ou 7, caractérisé par une évacuation
(28), qui part de la chambre extérieure (3), afin d'évacuer la pâte d'enduction recueillie.
11. Dispositif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que l'évacuation (28)
part de la chambre intérieure (5) et traverse la chambre extérieure (3).
12. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le poids d'application par
face de la bande de matière en cas de colle est compris entre 0,3 et 0,8 g/m2 rapporté à la masse sèche.

