| (19) |
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(11) |
EP 0 670 427 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.1999 Patentblatt 1999/13 |
| (22) |
Anmeldetag: 31.01.1995 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: F15B 15/14 |
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| (54) |
Fluidisch betätigbare Vorschubeinheit
Fluid actuated transfer unit
Unité d'avance à fluide
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR IT LI SE |
| (30) |
Priorität: |
05.02.1994 DE 4403639
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.09.1995 Patentblatt 1995/36 |
| (73) |
Patentinhaber: FESTO AG & Co |
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73734 Esslingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Stoll, Kurt, Dr.
D-73732 Esslingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Abel, Martin, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte Dipl.-Ing. R. Magenbauer
Dipl.-Phys. Dr. O. Reimold
Dipl.-Phys. Dr. H. Vetter
Dipl.-Ing. M. Abel
Hölderlinweg 58 73728 Esslingen 73728 Esslingen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 459 560 DE-U- 9 209 980
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DE-A- 2 519 251 GB-A- 2 136 506
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine fluidisch betätigbare Vorschubeinheit, mit einem Gehäuse
und mit einem in dem Gehäuse axial verschiebbar gelagerten Vorschubteil, das durch
Zufuhr eines Antriebsfluides in einen von dem Vorschubteil begrenzten Arbeitsraum
aus dem Gehäuse ausfahrbar ist, wobei das Vorschubteil zumindest entlang seines in
dem Gehäuse geführten Längenabschnittes als dreiseitiger prismatischer Körper ausgebildet
ist.
[0002] Aus der DE 35 37 124 A1 geht eine Vorschubeinheit hervor, bei der das Vorschubteil
ein in einem Gehäuseraum verschiebbar geführter hohlzylindrischer Körper ist. Wird
ein von dem Vorschubteil begrenzter Arbeitsraum mit Druckluft beaufschlagt, fährt
das Vorschubteil aus und ermöglicht auf diese Weise die Verlagerung eines mit dem
Vorschubteil verbundenen externen Gegenstandes. Um unter anderem eine Verdrehsicherung
zu erzielen, ist dem Vorschubteil eine Kolbenstange parallelgeschaltet, mit der es
über ein Verbindungsglied gekoppelt ist. Dies hat allerdings eine relativ große Baubreite
der Vorschubeinheit zur Folge.
[0003] In der DE-A-25 19 251, die dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entspricht, wurde daher
bereits vorgeschlagen, die Verdrehsicherung dadurch zu bewirken, daß das von der Kolbenstange
gebildete Vorschubteil als dreiseitiger prismatischer Körper ausgebildet ist, der
in einer entsprechend ausgebildeten Durchtrittsöffnung des Gehäuses läuft. Um Überbestimmungen
bei der Führung auszuschließen, bedarf es hier aber einer sehr exakten und dementsprechend
fertigungstechnisch relativ aufwendigen Anpassung zwischen der Formgebung der Kolbenstange
und der Durchtrittsöffnung.
[0004] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorschubeinheit der eingangs
genannten Art zu schaffen, die sich bei präziser Führung und gleichzeitiger Verdrehsicherung
des Vorschubteils sowie bei kompakter Bauweise sehr kostengünstig verwirklichen läßt.
[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der prismatische Körper im Bereich seiner
drei Seitenflächen im Gehäuse geführt ist, während die drei Übergangsbereiche zwischen
jeweils benachbarten Seitenflächen ungeführt sind.
[0006] Auf diese Weise ergibt sich aufgrund der Formgebung des geführten Längenabschnittes
des Vorschubteils eine äußerst belastbare Verdrehsicherung. Gleichzeitig läßt sich
aufgrund der ebenen Seitenflächen des prismatischen Körpers eine präzise Führung gewährleisten.
Da die Übergangsbereiche zwischen jeweils zwei benachbarten Seitenflächen, also die
Bereiche der längsverlaufenden Seitenkanten des prismatischen Körpers, ungeführt sind,
können Überbestimmungen bei der Führung ausgeschlossen werden. Zudem lassen sich die
Führungsmaßnahmen sehr kostengünstig verwirklichen.
[0007] Vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
[0008] Die Außenkontur des prismatischen Körpers ist an die Innenkontur des ihn aufnehmenden
Gehäuseraumes zweckmäßigerweise so angepaßt, daß zwischen den im Bereich zweier benachbarter
Seitenflächen angeordneten Übergangsbereichen und der diesen jeweils gegenüberliegenden
Gehäusefläche ein Abstand vorliegt. Dies erleichtert die Justierung des Vorschubteils
im Gehäuse beim Zusammenbau der Vorschubeinheit, da ein Überbestimmungen hervorrufender
Kontakt zwischen den Übergangs bereichen und dem Gehäuse vermieden werden kann.
[0009] Es ist von Vorteil, wenn der prismatische Körper an den Übergangsbereichen abgerundet
ist.
[0010] Die längsverschiebliche Führung des Vorschubteils wird vorzugsweise dadurch verwirklicht,
daß einer jeweiligen der drei Seitenflächen des prismatischen Körpers ein Führungselement
zugeordnet ist, das entweder am prismatischen Körper oder am Gehäuse festgelegt ist
und mit einer gegenüberliegenden Fläche am jeweils anderen Teil zusammenarbeitet.
Wird eines dieser Führungselemente zusätzlich beaufschlagt, stellt sich auf Grund
der prismatischen Form ein großflächiger Führungskontakt an allen Führungselementen
ein, so daß sich eine praktisch spielfreie und äußerst präzise Führung verwirklichen
läßt. Als geeignetes Beaufschlagungsmittel kann z.B. eine Federanordnung und/oder
ein fluidisches Druckmittel herangezogen werden.
[0011] Das Gehäuse der Vorschubeinheit verfügt zumindest im Bereich des das Vorschubteil
führenden Längenabschnittes über eine rechteckige und dabei insbesondere quadratische
äußere Querschnittskontur, wobei das prismatische Vorschubteil so ausgerichtet ist,
daß eine seiner Seitenflächen parallel zu einer der Außenflächen dieses Gehäuseabschnittes
verläuft. Auf diese Weise steht außen am Gehäuse eine relativ breite Zone zur Verfügung,
die mit einer oder mehreren Längsführungen für Sensoren ausgestattet werden kann,
die bei bestimmten Positionen des Vorschubteils ein Signal erzeugen.
[0012] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.
In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Bauform der erfindungsgemäßen Vorschubeinheit im Längsschnitt gemäß Schnittlinie
I-I aus Fig. 2, wobei strichpunktiert eine ein Stück weit ausgefahrene Stellung des
Vorschubteils angedeutet ist,
- Fig. 2
- einen Querschnitt durch die Vorschubeinheit gemäß Schnittlinie II-II aus Fig. 1 und
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch die Vorschubeinheit gemäß Schnittlinie III-III aus Fig. 1.
[0013] Die Vorschubeinheit des Ausführungsbeispiels hat ein langgestrecktes Gehäuse 1, das
im Querschnitt gemäß Fig. 2 und 3 gesehen eine rechteckige und dabei vorzugsweise
quadratische Außenkontur aufweist. Diese Rechteckkonturierung erstreckt sich zweckmäßigerweise
über die gesamte Gehäuselänge.
[0014] Im Innern des Gehäuses 1 befindet sich ein Gehäuseraum 2, der an einer Gehäuse-Stirnseite
3 über eine Öffnung 4 offen ist.
[0015] In dem Gehäuseraum 2 ist ein längliches Vorschubteil 5 axial, das heißt in Richtung
der Längsachse 6 des Gehäuses 1, verschiebbar gelagert. In Abhängigkeit von der momentanen
Verschiebestellung ragt das Vorschubteil 5 dabei mehr oder weniger weit über die Öffnung
4 stirnseitig aus dem Gehäuse 1 heraus. In der Fig. 1 nimmt das Vorschubteil 5 eine
maximal eingefahrene Stellung ein, in der es fast vollständig, das heißt zumindest
annähernd über seine gesamte Länge in dem Gehäuseraum 2 aufgenommen ist. Des weiteren
ist in Fig. 1 mit der Bezugsziffer 7 strichpunktiert eine der möglichen ausgefahrenen
Stellungen angedeutet, in der das Vorschubteil 5 nach außen über das Gehäuse 1 vorsteht.
[0016] Sowohl die Ausfahrbewegung als auch die Einfahrbewegung des Vorschubteils 5 wird
beim Ausführungsbeispiel über ein fluidisches Druckmittel wie Druckluft, nachfolgend
als Antriebsfluid bezeichnet, hervorgerufen. Durch geeignete Zufuhr und/oder Abfuhr
des Antriebsfluides bezüglich zweier Arbeitsräume 8, 9 wird das Vorschubteil 5 so
druckbeaufschlagt, daß es die betreffende Verschiebebewegung ausführt.
[0017] Das Vorschubteil 5 ist zumindest entlang seines im Gehäuse 1 geführten Längenabschnittes,
beim Ausführungsbeispiel über seine gesamte Länge, als dreiseitiger prismatischer
Körper 13 ausgebildet. Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, handelt es sich zweckmäßigerweise
um einen regelmäßigen prismatischen Körper 13, dessen Grundfläche nach Art eines gleichseitigen
Dreieckes konturiert ist, so daß die drei den prismatischen Körper 13 umfangsseitig
begrenzenden Seitenflächen 14, 15, 16 in Umfangsrichtung des Vorschubteils 5 die gleichen
Abmessungen haben.
[0018] Die Ausrichtung des prismatischen Körpers 13 mit Bezug zum Gehäuse 1 ist vorzugsweise
so getroffen, daß eine (14) der Seitenflächen parallel zu einer (17) der vier umfangsseitigen
Außenflächen des Gehäuses 1 verläuft.
[0019] Der jeweils innerhalb des Gehäuseraumes 2 verbleibende Längenabschnitt des Vorschubteils
5 ist in dem Gehäuseraum 2 seitlich quer abgestützt und dadurch längsverschieblich
geführt. Die Führung erfolgt mittels mehrerer Führungselemente 21, die in dem Bereich
zwischen der Mantelfläche bzw. prismatischen Fläche 22 des prismatischen Körpers 13
und der den Gehäuseraum 2 umfangsseitig begrenzenden Gehäusefläche 23 des Gehäuses
1 angeordnet sind. Die Anordnung ist dabei vorzugsweise so getroffen, daß die Führungselemente
21 nur mit den drei Seitenflächen 14, 15, 16 des prismatischen Körpers 13 zusammenarbeiten,
nicht jedoch mit den drei übergangsbereichen 24, die sich jeweils zwischen zwei aneinander
angrenzenden Seitenflächen 14, 15; 15, 16; 16, 14 befinden. Die Übergangsbereiche
24 entsprechen praktisch den Bereichen der längs verlaufenden Seitenkanten des prismatischen
Körpers 13, die beim Ausführungsbeispiel allerdings abgerundet sind. An jede Seitenfläche
14, 15, 16 schließt sich daher längsseits ein gekrümmter bzw. abgerundeter ungeführter
Übergangsbereich 24 an.
[0020] Der Gehäuseraum 2 des Ausführungsbeispiels weist eine dreieckige Prismengestalt auf.
Die Querschnittskonturierung kann derjenigen des prismatischen Körpers 13 entsprechen.
Zweckmäßig ist es jedoch, den Gehäuseraum 2 mit einem etwas größeren Querschnitt zu
versehen, wobei allerdings eine im mathematischen Sinne ähnliche Konturierung beibehalten
wird. Auf diese Weise ergibt sich zwischen der prismatischen Fläche 22 und der dem
Gehäuseraum 2 begrenzenden prismatischen Gehäusefläche 23 ein umlaufender Ringspalt
25, der jedoch von den das Vorschubteil 5 bezüglich des Gehäuses 1 seitlich abstützenden
Führungselementen 21 lokal überbrückt wird.
[0021] Die Führungselemente 21, die beim Ausführungsbeispiel eine plattenartige Gestalt
haben, sind zweckmäßigerweise in zwei Dreiergruppen entlang des Umfanges des Längenabschnittes
12 gruppiert. Die erste Dreiergruppe, bestehend aus drei ersten Führungselementen
21, 21', ist am Gehäuse 1 festgelegt und befindet sich im Gehäuseraum 2 im Bereich
der Öffnung 4. Jedes derartige erste Führungselement 21, 21' steht in Berührkontakt
mit der jeweils zugewandten ebenen Seitenfläche 14; 15; 16 und beaufschlagt diese
derart, daß zwar eine Querabstützung des prismatischen Körpers 13 erfolgt, gleichwohl
eine axiale Verschiebebewegung aber noch möglich ist. Die ersten Führungselemente
21, 21' sitzen hierbei zweckmäßigerweise mit einem Teil ihrer Dicke in gehäuseseitigen
Aufnahmetaschen 26 ein, die in die drei die Prismenkontur bildenden Abschnitte der
Gehäusefläche 23 eingelassen sind. Auf diese Weise ergibt sich eine zuverlässige Fixierung.
[0022] Die vorstehend erwähnten drei Abschnitte der Gehäusefläche 23 bilden beim Ausführungsbeispiel
auch drei Führungsflächen 27, die mit den in Fig. 3 gezeigten drei zweiten Führungselementen
21'' der zweiten Dreiergruppe von Führungselementen 21 zusammenarbeiten. Diese zweiten
Führungselemente 21, 21'' sind vorschubteilfest angeordnet und gleiten bei einer Verschiebebewegung
des Vorschubteils 5 an den Führungsflächen 27 entlang. Damit die entsprechende Führung
während des gesamten maximalen Verschiebeweges des Vorschubteils 5 wirksam ist, sind
die zweiten Führungselemente 21'' an dem ständig innerhalb des Gehäuseraumes 2 befindlichen
inneren stirnseitigen Endbereich 28 des prismatischen Körpers 13 festgelegt. Ihre
Gestalt entspricht zweckmäßigerweise derjenigen der ersten Führungselemente 21', und
sie sind vergleichbar mit diesen in Aufnahmetaschen 26' fixiert, die in die drei Seitenflächen
14, 15, 16 des prismatischen Körpers 13 eingelassen sind.
[0023] Da die Führungsflächen 27 wie auch die Seitenflächen 14, 15, 16 eben ausgebildet
sind, können die mit diesen Flächen zusammenarbeitenden Gleitflächen der Führungselemente
21 ebenfalls ebenflächig ausgebildet werden, was eine besonders einfache und kostengünstige
Herstellung ermöglicht.
[0024] Um eine problemlose Einpassung der Führungselemente 21 mit Bezug zum Gehäuse 1 und
zum Vorschubteil 5 zu ermöglichen, ist beim Ausführungsbeispiel eine vorteilhafte
Maßnahme zum Spielausgleich vorgesehen. Hierbei ist jeweils einem Führungselement
32, 32' der beiden Dreiergruppen von ersten und zweiten Führungselementen 21, 21',
21'' ein Beaufschlagungsmittel 33 zugeordnet, welches das betreffende Führungselement
32, 32' quer zur Verschieberichtung des Vorschubteils 5 beaufschlagt und gegen die
zugewandte Seitenfläche 14 bzw. Führungsfläche 27 vorspannt. Beim Ausführungsbeispiel
ist das Beaufschlagungsmittel 33 jeweils von einer Federanordnung 34 gebildet, die
sich zwischen dem Führungselement 32, 32' und dem dieses jeweils tragenden Bauteil
1, 5 abstützt. Dabei ist das betreffende Führungselement 32, 32' in der zugeordneten
Aufnahmetasche 26, 26' querbeweglich gelagert, damit es die erforderliche Ausgleichsbewegung
ungehindert vollziehen kann.
[0025] Aus Fig. 1 und 2 geht eine Möglichkeit der Anordnung eines Beaufschlagungsmittels
33 hervor. Demnach verfügt das Gehäuse 1 über eine Querbohrung 35, die im Bereich
der Rückseite des zugeordneten Führungselements 32 in die dieses aufnehmende Aufnahmetasche
26 einmündet. Außen ist die Querbohrung 35 durch eine am Gehäuse 1 verankerte Abdeckkappe
36 verschlossen, die beispielsweise in ein Innengewinde der Querbohrung 35 eingeschraubt
sein kann. In dem zwischen der Abdeckkappe 36 und dem Führungselement 32 verbleibenden
Raum ist eine von einer Druckfeder gebildete Federanordnung 34 aufgenommen, die sich
an der Abdeckkappe 36 abstützt, gegen die Rückseite des Führungselements 32 arbeitet
und letzteres gegen die zugewandte Seitenfläche 14 drückt.
[0026] Eine entsprechende Anordnung kann auch im Falle des am Vorschubteil 5 angeordneten
Führungselementes 32' vorgesehen sein. In Fig. 3 ist die vorhandene Federanordnung
34 strichpunktiert angedeutet.
[0027] Bevorzugt handelt es sich bei dem beaufschlagten Führungselement 32, 32' jeweils
um dasjenige, das im Bereich derjenigen Seitenfläche 14 angeordnet ist, die zu einer
der Außenflächen 17 des Gehäuses 1 parallel verläuft.
[0028] Es können Maßnahmen getroffen sein, um die Druckkraft des Beaufschlagungsmittels
33 veränderlich einstellen zu können. Beim Ausführungsbeispiel wird die Druckkraft
durch die jeweils gewählte Einschraubtiefe der Abdeckkappe 36 vorgegeben.
[0029] Anstelle einer mechanischen Vorspannung wäre auch eine fluidische Vorspannung denkbar.
In Fig. 2 ist eine strichpunktierte Druckmittelleitung 37 angedeutet, die an die Querbohrung
35 angeschlossen werden kann, um die Rückseite des Führungselements 32 mit unter Druck
stehendem Fluid zu beaufschlagen. Die Einstellung des Druckes geschieht zweckmäßigerweise
über ein Druckregelventil bzw. einen Druckminderer.
[0030] Durch die Beaufschlagung des jeweils einen Führungselementes 32, 32' wird das dreieckig
prismatische Vorschubteil 5 derart quer beaufschlagt, daß im Bereich der beiden anderen
unbeaufschlagten Führungselemente ein optimaler Kontakt zwischen diesen und der zugeordneten
Seitenfläche 15, 16 bzw. Führungsfläche 27 zustandekommt.
[0031] Das prismatische Vorschubteil 5 umfaßt beim Ausführungsbeispiel einen die erläuterte
prismatische Außengestalt aufweisenden Rohrkörper 38 mit koaxialer durchgehender zylindrischer
Bohrung 42, die durch beidseits stirnseitig an den Rohrkörper 38 angesetzte Abschlußdeckel
43, 44 verschlossen ist. Somit verfügt das Vorschubteil 5 im Innern über einen abgeschlossenen
Innenraum 45. In dem Innenraum 45 ist ein dichtend mit der zylindrischen Begrenzungsfläche
des Innenraumes 45 zusammenarbeitender Kolben 46 vorgesehen, der den Innenraum 45
in die eingangs bereits erwähnten ersten und zweiten Arbeitsräume 8, 9 unterteilt.
Der Kolben 46 ist über eine Stange 47 am Gehäuse 1 befestigt. Er sitzt am einen Endbereich
dieser Stange 47, die mit ihrem anderen Endbereich an einer der öffnung 4 entgegengesetzten
stirnseitigen Gehäusewand 48 des Gehäuses 1 festgelegt ist und sich ausgehend von
dort durch den zugewandten Abschlußdeckel 44 hindurch koaxial in den Innenraum 45
hineinerstreckt. Die Stange 47 ist in Längsrichtung von einem Druckmittelkanal 52
durchzogen, der am stirnseitigen Gehäusedeckel 48 mit einer Anschlußöffnung 53 kommuniziert
und andernends zu dem der vorderen Gehäuse-Stirnseite 3 zugewandten ersten Arbeitsraum
8 ausmündet. Wird über die Anschlußöffnung 53 Arbeitsfluid zugeführt, vergrößert sich
das Volumen des ersten Arbeitsraumes 8, und das Vorschubteil 5 fährt aus dem Gehäuse
1 aus, bis der innere Abschlußdeckel 44 auf den Kolben 46 aufläuft. Dann liegt die
maximal ausgefahrene Stellung des Vorschubteils 5 vor.
[0032] Der Rückhub wird beim Ausführungsbeispiel ebenfalls durch das Arbeitsfluid hervorgerufen.
Ein die Stange 47 mit radialem Spiel koaxial umschließendes Rohr 54 ist einenends
an dem besagten stirnseitigen Gehäusedeckel 48 festgelegt und ragt in den Gehäuseraum
2 hinein, wobei es zugleich den zugewandten Abschlußdeckel 44 durchsetzt und im Innern
des darauffolgenden zweiten Arbeitsraumes 9 im Bereich des Kolbens 46 endet. Auf diese
Weise ergibt sich zwischen der Stange 47 und dem Rohr 54 ein Ringkanal 55, der im
stirnseitigen Gehäusedeckel 48 mit einer weiteren Anschlußöffnung 56 kommuniziert
und am anderen Endbereich des Rohres 54 zum zweiten Arbeitsraum 9 ausmündet. Um das
Vorschubteil 5 einzufahren, wird über die weitere Anschlußöffnung 56 Arbeitsfluid
in den zweiten Arbeitsraum 9 eingespeist, welches den inneren Abschlußdeckel 54 beaufschlagt.
Wird in einen Arbeitsraum 8, 9 Arbeitsfluid eingespeist, wird der jeweils andere Arbeitsraum
zweckmäßigerweise gleichzeitig entlüftet.
[0033] Damit über die von der Stange 47 und von dem Rohr 54 durchsetzte Durchbrechung 59
des inneren Abschlußdeckels 44 kein Druckmittel entweicht, ist an besagtem Abschlußdeckel
44 zweckmäßigerweise ein Dichtring 57 festgelegt, der an der Außenfläche des Rohres
54 anliegt und dieser entlanggleiten kann.
[0034] Die beispielsgemäße Vorschubeinheit ist ergänzend mit Mitteln versehen, die eine
gewisse Abfrage der Verschiebeposition des Vorschubteils 5 ermöglichen. Außen am Gehäuse
1 sind mehrere Längsführungen 58 vorgesehen, an denen sich strichpunktiert angedeutete
Sensoren 63 festlegen lassen, die berührungslos von einer am Vorschubteil 5 festgelegten
Magnetanordnung 62 betätigbar sind. Für die Anordnung der Längsführungen 58 hat sich
dabei besonders die Außenfläche 17 als vorteilhaft erwiesen, die unmittelbar neben
und parallel zu der einen Seitenfläche 14 des prismatischen Körpers 13 verläuft. Das
Vorschubteil 5 erstreckt sich hier über eine relativ große Breite in unmittelbarer
Nähe der Außenfläche 17, so daß sich mehrere Längsführungen 58 problemlos nebeneinander
und zugleich mit konstantem geringem Abstand zum Vorschubteil 5 anordnen lassen. Beim
Ausführungsbeispiel sind zwei parallel zueinander verlaufende Längsführungen 58 vorgesehen,
die als in die Außenfläche 17 eingelassene Verankerungsnuten für Sensoren 63 ausgebildet
sind. Jeder Längsführung 58 ist ein an der zugewandten Seitenfläche 14 befestigtes
dauermagnetisches Magnetteil 64 zugeordnet, wobei die Magnetteile 64 vorzugsweise
zumindest teilweise in die betreffende Seitenfläche 14 eingelassen sind. Beim Ausführungsbeispiel
befinden sie sich am inneren Endbereich 28 des Vorschubteils 5 im Bereich der dort
vorgesehenen zweiten Führungselemente 21, 21'', wobei sie in Vertiefungen der Aufnahmetasche
26' des zugeordneten zweiten Führungselementes 21, 21'', 32' einsitzen und von dem
vorgenannten Führungselement 21, 21'', 32' abgedeckt werden. Die Anordnung der Magnetanordnung
62 bzw. der Magnetteile 64 an dem Endbreich 28 hat den Vorteil, daß über den gesamten
Hubbereich des Vorschubteils 5 eine Detektionsmöglichkeit besteht, da sich auch die
Längsführungen 58 über die gesamte Länge des Gehäuseraumes 2 erstrecken.
[0035] Von Vorteil ist ferner, daß sich die Magnetanordnung 62 nur über einen Teil des Umfanges
des prismatischen Körpers 13 erstrecken muß, da eine Verdrehsicherung gegeben ist,
die eine stets korrekte Lage der Magnetanordnung 62 in bezug zu den Längsführungen
58 bewirkt.
[0036] Anstelle mehrerer Magnetteile 64 kann auch ein einziges Magnetteil gleichzeitig mehreren
Längsführungen 58 zugeordnet sein.
[0037] An der der oberen Außenfläche 17 entgegengesetzten unteren Außenfläche 17' des Gehäuses
1 sind zweckmäßigerweise mehrere längs verlaufende Befestigungsnuten 65 vorgesehen,
die zur Befestigung der Vorschubeinheit an einem anderen Gegenstand verwendet werden
können.
[0038] Die erfindungsgemäße Vorschubeinheit zeichnet sich durch einen kompakten, schmalen
Aufbau mit reduzierter Teileanzahl aus. Durch die Dreikantausbildung des Vorschubteils
sind zur Verschiebeführung lediglich drei über den Umfang verteilt angeordnete Flächenführungen
notwendig, von denen zwei starr ausgebildet sein können, während die dritte querbeweglich
ist und durch die insbesondere federnde Beaufschlagung eine Selbstzentrierung und
eine selbsttätige Nachstellung im Falle der Abnutzung bewirkt.
1. Fluidisch betätigbare Vorschubeinheit, mit einem Gehäuse (1) und mit einem in dem
Gehäuse (1) axial verschiebbar gelagerten Vorschubteil (5), das durch Zufuhr eines
Antriebsfluides in einen von dem Vorschubteil (5) begrenzten Arbeitsraum (8) aus dem
Gehäuse (1) ausfahrbar ist, wobei das Vorschubteil (5) zumindest entlang seines in
dem Gehäuse (1) geführten Längenabschnittes (12) als dreiseitiger prismatischer Körper
(13) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der prismatische Körper (13) im
Bereich seiner drei Seitenflächen (14, 15, 16) im Gehäuse (1) geführt ist, während
die drei übergangsbereiche (24) zwischen jeweils zwei benachbarten Seitenflächen (14,
15; 15, 16; 16, 14) ungeführt sind.
2. Vorschubeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der prismatische Körper
(13) als regelmäßiger prismatischer Körper ausgebildet ist.
3. Vorschubeinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Übergangsbereiche
(24) innerhalb des Gehäuses (1) mit Abstand zur zugewandten Gehäusefläche (23) angeordnet
sind.
4. Vorschubeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
prismatische Körper (13) an den Übergangsbereichen (24) abgerundet ist, wobei die
eine Krümmung aufweisenden Abschnitte ungeführt sind.
5. Vorschubeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem
Gehäuse (1) drei über die prismatische Fläche (22) des prismatischen Körpers (13)
verteilt angeordnete erste Führungselemente (21, 21') vorgesehen sind, die jeweils
einer der drei Seitenflächen (14, 15, 16) des prismatischen Körpers (13) gegenüberliegen
und zur Führung an dieser Seitenfläche anliegen.
6. Vorschubeinheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Führungselemente
(21, 21') innerhalb des den geführten Längenabschnitt (12) des Vorschubteils (5) aufnehmenden
Gehäuseraumes (2) des Gehäuses (1) im Bereich der den Durchtritt des Vorschubteils
(5) ermöglichenden Öffnung (4) angeordnet sind.
7. Vorschubeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem
prismatischen Körper (13) drei über seine prismatische Fläche (22) verteilt axial
mitbewegbar angeordnete zweite Führungselemente (21, 21'') vorgesehen sind, die jeweils
einer gehäuseseitigen Führungsfläche (27) gegenüberliegen und zur Führung an dieser
Führungsfläche anliegen.
8. Vorschubeinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Führungselemente
(21, 21'') an dem ständig innerhalb des Gehäuses (1) befindlichen Endbereich (28)
des Vorschubteils (5) angeordnet sind.
9. Vorschubeinheit nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß einem
Führungselement (32, 32') der vorhandenen ersten und/oder zweiten Führungselemente
(21, 21', 21'') mindestens ein Beaufschlagungsmittel (33) zugeordnet ist, welches
das betreffende Führungselement (32, 32') mit insbesondere einstellbarer Druckkraft
gegen die zugewandte Seitenfläche (14, 15, 16) bzw. Führungsfläche (27) drückt.
10. Vorschubeinheit nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Beaufschlagungsmittel
(33) eine Federanordnung (34) umfaßt.
11. Vorschubeinheit nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Beaufschlagungsmittel
(33) von einem fluidischen Druckmittel gebildet ist, dessen Druck vorzugsweise variabel
einstellbar ist, beispielsweise über ein Druckregelventil.
12. Vorschubeinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungselemente (21, 21', 21'') plattenförmig ausgebildet sind.
13. Vorschubeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
der geführte Längenabschnitt (12) des Vorschubteils (5) in einem stirnseitig eine
den Durchtritt des Vorschubteils (5) ermöglichende Öffnung (4) aufweisenden Gehäuseraum
(2) angeordnet ist, wobei an der der Öffnung (4) axial entgegengesetzten stirnseitigen
Gehäusewand (48) eine in den Gehäuseraum (2) hineinragende Stange (47) festgelegt
ist, die zugleich in einen in dem Vorschubteil (5) angeordneten Innenraum (45) hineinragt
und dort einen den Innenraum (45) in den Arbeitsraum (8) und einen weiteren Raum (9)
unterteilenden Kolben (46) trägt, und wobei die Stange (47) von einem Druckmittelkanal
(52) durchzogen ist, der einerseits mit dem Arbeitsraum (8) und andererseits mit einer
an der stirnseitigen Gehäusewand (48) vorgesehenen Anschlußöffnung (53) kommuniziert.
14. Vorschubeinheit nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Raum ebenfalls
ein mit Arbeitsfluid beaufschlagbarer weiterer Arbeitsraum (9) ist, in den ein an
der stirnseitigen Gehäusewand (48) festgelegtes, die Stange (47) mit radialem Spiel
koaxial umschließendes Rohr (54) hineinragt, das einerseits zu dem weiteren Arbeitsraum
(9) hin offen ist und andererseits mit einer an der Gehäusewand (48) vorgesehenen
zweiten Anschlußöffnung (56) kommuniziert.
15. Vorschubeinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse außen einen rechteckigen und dabei insbesondere quadratischen Querschnitt
aufweist, wobei eine Seitenfläche (14) des prismatischen Körpers (13) parallel zu
einer der vier Außenflächen (17) des Gehäuses verläuft.
16. Vorschubeinheit nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß an der zu einer Seitenfläche
(14) des prismatischen Körpers (13) parallelen Außenfläche (17) des Gehäuses (1) mindestens
eine Längsführung (58) zur Befestigung mindestens eines Sensors (63) vorgesehen ist,
der auf eine im Bereich der vorgenannten Seitenfläche (14) an dem prismatischen Körper
(13) festgelegte Magnetanordnung (62) ansprechen kann.
17. Vorschubeinheit nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Längsführungen
(58) parallel nebeneinanderliegend vorgesehen sind, denen jeweils ein eigenes Magnetteil
(64) der Magnetanordnung (62) zugeordnet sein kann.
1. Fluidically-actuable feed unit with a housing (1) and with a feed element (5), mounted
with axial movement facility in the housing (1), which can be extended by the admission
of an actuating fluid out of the housing (1) into a working space (8) bounded by the
feed element (5), wherein the feed element (5) is, at least along that section (12)
of its length guided in the housing (1), in the form of a three-sided prismatic body
(13), characterized in that the three-sided prismatic body (13) is guided in the housing
(1) in the area of its three side faces (14, 15, 16), while the three transition zones
(24) between each pair of adjacent side faces (14, 15; 15, 16; 16, 14) are unguided.
2. Feed unit according to claim 1, characterized in that the prismatic body (13) is designed
as a regular prismatic body.
3. Feed unit according to claim 1 or 2, characterized in that the three transition zones
(24) are arranged within the housing (1) with clearance from the opposite housing
face (23).
4. Feed unit according to any of claims 1 to 3, characterized in that the prismatic body
(13) is rounded at the transition zones (24), with the curved sections being unguided.
5. Feed unit according to any of claims 1 to 4, characterized in that there are provided
on the housing (1) three first guide elements (21, 21') distributed over the prismatic
face (22) of the prismatic body (13), each lying opposite one of the three side faces
(14, 15, 16) of the prismatic body (13) and making contact with this side face for
guidance.
6. Feed unit according to claim 5, characterized in that the first guide elements (21,
21') are located within the housing space (2) of the housing (1) which accommodates
the guided length section (12) of the feed element (5), in the area of the opening
(4) which allows passage of the feed element (5).
7. Feed unit according to any of claims 1 to 6, characterized in that there are provided
on the prismatic body (13) three second guide elements (21, 21") distributed over
and axially movable with its prismatic face (22), each lying opposite a housing-side
guide surface (27) and making contact with this guide surface for guidance.
8. Feed unit according to claim 7, characterized in that the second guide elements (21,
21") are located at the end section (28) of the feed element (5) which is always within
the housing (1).
9. Feed unit according to any of claims 5 to 8, characterized in that one guide element
(32, 32') of the available first and/or second guide elements (21, 21', 21") is assigned
one or more means of pressurization (33), which presses the guide element (32, 32')
concerned with compressive force, in particular adjustable, against the opposite side
face (14, 15, 16) or guide surface (27).
10. Feed unit according to claim 9, characterized in that the means of pressurization
(33) is a spring assembly (34).
11. Feed unit according to claim 9 or 10, characterized in that the means of pressurization
(33) is formed by a fluidic pressure medium, preferably with variably-adjustable pressure,
for example via a pressure regulating valve.
12. Feed unit according to any of claims 5 to 11, characterized in that the guide elements
(21, 21', 21") are plate-shaped.
13. Feed unit according to any of claims 1 to 12, characterized in that the guided length
section (12) of the feed element (5) is mounted in an end housing space (2) with an
opening (4) allowing passage of the feed element (5), wherein there is fixed to the
end housing wall (48) axially opposite the opening (4) a bar (47) extending into the
housing space (2), which at the same time extends into an inner space (45) in the
feed element (5) where it supports a piston (46) dividing the inner space (45) into
the working space (8) and a further space (9), and wherein a pressure medium duct
(52) passes through the bar (47) and communicates at one end with the working space
(8) and at the other end with a connection port (53) provided on the end housing wall
(48).
14. Feed unit according to claim 13, characterized in that the further space is also a
further working space (9), which can be supplied with operating fluid and into which
extends a pipe (54) fixed to the end housing wall (48) and coaxially encompassing
the bar (47) with radial play, said pipe being open at one end towards the further
working space (9) and communicating at the other end with a second connection port
(56) provided on the housing wall (48).
15. Feed unit according to any of claims 1 to 14, characterized in that the housing has
externally a rectangular and in particular square cross-section, wherein one side
face (14) of the prismatic body (13) runs parallel to one of the four outer faces
(17) of the housing.
16. Feed unit according to claim 15, characterized in that at least one longitudinal guide
(58) is provided on the outer face (17) of the housing (1) parallel to one side face
(14) of the prismatic body (13), for the attachment of one or more sensors (63) which
can respond to a magnet assembly (62) mounted on the prismatic body (13) in the area
of the aforementioned side face (14).
17. Feed unit according to claim 16, characterized in that two parallel longitudinal guides
(58) are provided adjacent to one another, to each of which an independent magnet
element (64) of the magnet assembly (62) can be assigned.
1. Unité d'avance actionnable au moyen d'un fluide, comportant un boîtier (1) et un élément
d'avance (5) monté axialement coulissant dans le boîtier (1), qui, par amenée d'un
fluide d'actionnement dans une chambre de travail (8), limitée par l'élément d'avance
(5), peut être sorti du boîtier (1), l'élément d'avance (5) étant conformé en corps
prismatique (13) à trois faces, au moins le long de sa portion longitudinale (12)
guidée dans le boîtier (1), caractérisée en ce que le corps prismatique (13) est guidé
dans le boîtier (1), dans la région de ses trois faces latérales (14, 15, 16), tandis
que les trois zones de transition (24) entre deux faces latérales (14, 15; 15, 16;
16, 14) voisines ne sont pas guidées.
2. Unité d'avance selon la revendication 1, caractérisée en ce que le corps prismatique
(13) est conformé en corps prismatique régulier.
3. Unité d'avance selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les trois zones
de transition (24) sont disposées à l'intérieur du boîtier (1) à distance de la face
de boîtier (23) tournée vers elles.
4. Unité d'avance selon l'une des revendications 1 3, caractérisée en ce que le corps
prismatique (13) est arrondi sur les zones de transition (24), les portions présentant
une courbure n'étant pas guidées.
5. Unité d'avance selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que sur le
boîtier (1) sont prévus trois premiers éléments de guidage (21, 21') disposés répartis
sur la surface prismatique (22) du corps prismatique (13), lesquels éléments de guidage
font face chacun à l'une des trois faces latérales (14, 15, 16) du corps prismatique
(13) et s'appliquent contre cette face latérale pour le guidage.
6. Unité d'avance selon la revendication 5, caractérisée en ce que les premiers éléments
de guidage (21, 21') sont disposés à l'intérieur de la chambre de boîtier (2) du boîtier
(1), logeant la portion longitudinale (12) guidée de l'élément d'avance (5), dans
la zone de l'ouverture (4) permettant la traversée de l'élément d'avance (5).
7. Unité d'avance selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que sur le
corps prismatique (13) sont prévus trois deuxièmes éléments de guidage (21,21'') montés
déplaçables axialement avec ce corps, répartis sur sa surface prismatique (22), qui
font face chacun à une surface de guidage (27) côté boîtier et qui s'appliquent contre
cette surface de guidage pour le guidage.
8. Unité d'avance selon la revendication 7, caractérisée en ce que les deuxièmes éléments
de guidage (21, 21") sont disposés sur la zone d'extrémité (28) de l'élément d'avance
(5), se trouvant en permanence à l'intérieur du boîtier (1).
9. Unité d'avance selon l'une des revendications 5 à 8, caractérisée en ce qu'à un élément
de guidage (32, 32') des premiers et/ou deuxièmes éléments de guidage (21, 21', 21")
existants, est associé au moins un moyen d'actionnement (33), qui presse l'élément
de guidage (32, 32') concerné avec une force de pression en particulier réglable,
contre la face latérale (14, 15, 16) tournée vers lui ou contre la surface de guidage
(27).
10. Unité d'avance selon la revendication 9, caractérisée en ce que le moyen d'actionnement
(33) comprend un dispositif à ressort (34).
11. Unité d'avance selon la revendication 9 ou 10, caractérisée en ce que le moyen d'actionnement
(33) est constitué par un fluide sous pression, dont la pression est de préférence
réglable de manière variable, par exemple par l'intermédiaire d'une soupape de régulation
de pression.
12. Dispositif d'avance selon l'une des revendications 5 à 11, caractérisé en ce que les
éléments de guidage (21, 21', 21") sont en forme de plaques.
13. Dispositif d'avance selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que la
portion longitudinale (12) guidée de l'élément d'avance (5) est disposée dans une
chambre de boîtier (2) présentant une ouverture (4), permettant frontalement la traversée
de l'élément d'avance (5), tandis que sur la paroi de boîtier frontale (48), opposée
axialement à l'ouverture (4), est fixée une tige (47) pénétrant dans la chambre de
boîtier (2), qui pénètre en même temps dans un volume intérieur (45) situé dans l'élément
d'avance (5), et porte à cet endroit un piston (46) partageant le volume intérieur
(45) en la chambre de travail (8) et en une autre chambre (9), la tige (47) étant
traversée par un canal de fluide sous pression (52), qui communique d'une part avec
la chambre de travail (8) et d'autre part avec une ouverture de raccordement (53)
prévue sur la paroi de boîtier frontale (48).
14. Unité d'avance selon la revendication 13, caractérisée en ce que l'autre chambre est
également une autre chambre de travail (9), pouvant recevoir le fluide d'actionnement,
dans laquelle pénètre un tube (54) fixé sur la paroi de boîtier frontale (48), entourant
coaxialement la tige (47) avec un jeu radial, qui est ouvert d'une part vers l'autre
chambre de travail (9) et qui d'autre part communique avec une deuxième ouverture
de raccordement (56) prévue sur la paroi de boîtier (48).
15. Unité d'avance selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisée en ce que le boîtier
présente extérieurement une section rectangulaire et dans ce cas en particulier carrée,
une face latérale (14) du corps prismatique (13) s'étendant parallèlement à l'une
des quatre faces extérieures (17) du boîtier.
16. Unité d'avance selon la revendication 15, caractérisée en ce que sur la face extérieure
(17) du boîtier (1), parallèle à une face latérale (14) du corps prismatique (13),
est prévu au moins un guidage longitudinal (58) pour la fixation d'au moins un capteur
(63), qui peut réagir à un dispositif magnétique (62) fixé dans la zone de la face
latérale (14) précitée, sur le corps prismatique (13).
17. Unité d'avance selon la revendication 16, caractérisée en ce que deux guidages longitudinaux
(58) sont prévus, juxtaposés et parallèles, à chacun desquels pouvant être associé
sont propre élément magnétique (64) du dispositif magnétique (62).
