[0001] Die Erfindung betrifft ein hydraulisches Druckversorgungs- und Steueraggregat für
eine Autobetonpumpe, die einen mehrarmigen, insgesamt drehbar auf einem Fahrzeug angeordneten
Verteilermast mit einem hydraulischen Drehantrieb und den Armen des Masts einzeln
zugeordneten hydraulischen Elevationsantrieben, einerseits, sowie eine hydraulische
Abstützvorrichtung, mittels derer das Fahrzeug außerhalb der Fahrzeuggrundfläche in
Eckpunkten einer größeren Fläche kippsicher abstützbar ist, andererseits, als hydraulische
Verbraucher umfaßt, zu deren Druckversorgung ein einziges als lastsensierende Pumpe
ausgebildetes Druckversorgungsaggregat vorgesehen ist, dessen Druckausgang mittels
eines Betriebsart-Vorwahl-Ventils alternativ an eine hydraulische Steuereinheit der
Abstützvorrichtung oder an eine hydraulische Steuereinheit des Verteilermasts anschließbar
ist, damit - aus Sicherheitsgründen - die Abstützvorrichtung und der Mast nicht gleichzeitig
angesteuert - "bewegt" werden können, gemäß dem Obergegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein derartiges hydraulisches Druckversorgungs- und Steueraggregat ist im Rahmen einer
Autobetonpumpe auf der einschlägigen Fachmesse "BAUMA", April 1992, vorgestellt worden
und ist auch aus dem Dokument Ö+P Ölhydraulik und Pneumatik, Bd. 36, Nr 4, April 1992,
Mainz, DE SEITEN 242-251 'Entwicklung der Antriebs hydraulik für mobile Betonverteilermaste'
bekannt. Bei dem bekannten Druckversorgungs- und Steueraggregat umfaßt die hydraulische
Steuereinheit des Verteilermasts dem Drehantrieb und den Elevationsantrieben des Masts
einzeln zugeordnete, elektrohydraulisch oder elektropneumatisch vorgesteuerte, hydraulisch
betätigte Steuerventile sowie druckgesteuerte, auf die in den jeweiligen Teilverbrauchern
des Masts herrschenden Drücke ansprechende Last-Vergleichsventile, welche insgesamt
in hydraulischer Längsverkettung miteinander verbunden und mechanisch zu einem Steuerventilblock
zusammengefaßt sind, wobei die durch je ein Steuerventil und ein Vergleichsventil
gebildeten Ventilgruppen, die je einem der Mast-Antriebe zugeordnet sind, räumlich
einander benachbart angeordnet sind. Hierbei sind die Vergleichsventile über Kanäle,
die Abschnitte einer Last-Rückmeldeleitung bilden, seriell miteinander verbindbar.
Diese Kanäle führen von einem Vergleichsausgang des jeweiligen Vergleichsventils zu
einem Last-Vergleichsanschluß desjenigen benachbarten Vergleichsventils, das, von
dem Vergleichsausgang des erstgenannten Ventils aus gesehen, versorgungsaggregatseitig
angeordnet ist. Diese Vergleichsventile sind durch relativ höheren Druck an einem
Lastanschluß, an dem der im angeschlossenen Teilverbraucher wirksame Druck ansteht,
als an ihrem Lastvergleichseingang in eine den Last-Anschluß mit dem Vergleichsausgang
verbindende und gegen den Last-Vergleichseingang sperrende und durch relativ höheren
Druck am Last-Vergleichseingang als am Last-Anschluß in eine den Last-Vergleichseingang
mit dem LastVergleichsausgang verbindende und diesen gegen den Lastanschluß absperrende
Funktionsstellung gesteuert, wodurch erreicht wird, daß jeweils der höchste, in einem
der Teilverbraucher herrschende Druck auf das Druckversorgungsaggregat zurückgemeldet
und dort zur bedarfsgerechten Anpassung der Fördermenge der Pumpe des Druckversorgungsaggregats
sensiert werden kann. Die zu dem Ventilblock zusammengefügten Ventile haben scheibenförmig
ausgebildete Gehäuse, die in einem Sockelteil in einem definierten Bohrungsbild angeordnete,
durchgehende Bohrungen haben, die mit je einem Versorgungsanschluß oder einem Steueranschluß
des jeweiligen Ventils kommunizierend verbunden sind. Desweiteren haben die Ventilgehäuse
durchgehende Bohrungen, durch die Zuganker hindurchsteckbar sind, mittels derer die
Ventile derart aneinander befestigbar sind, daß die mit hydraulischen Anschlüssen
der Ventile kommunizierenden Bohrungen durchgehende Versorgungskanäle bilden, die
im Bereich der Anschlußebenen, an denen die Gehäuse benachbarter Ventile aneinander
anliegen, durch die Mündungsöffnungen der Bohrungen umgebende O-Ringe nach außen dicht
abgeschlossen sind.
[0003] Durch diese Bauweise ist, in Richtung der miteinander fluchtenden Gehäusebohrungen
gesehen, ohne nennenswerten Verrohrungsaufwand eine hydraulische Längsverkettung der
im Block zusammengefaßten Ventile realisierbar und auch auf einfache Weise eine individuelle
Auslegung des Ventilblocks auf die spezielle Gestaltung der Autobetonpumpe hinsichtlich
der Zahl der bewegbaren Arme des Verteilermasts möglich.
[0004] Ein Druckversorgungs- und Steueraggregat dieser Art ist jedoch auch mit einer Reihe
von Nachteilen behaftet: Die zahlreichen, durch den "Sandwich"-Aufbau des Ventilblocks
sich ergebenden Dichtungsstellen haben, bedingt durch unvermeidbare Alterungserscheinungen
an den Dichtringen zwangsläufig zur Folge, daß an den Trennstellen des Ventilblocks,
zumindest nach einiger Zeit des Gebrauchs, in erhöhtem Maße Lecköl austreten kann,
was auch in kleinen Mengen nicht hinnehmbar ist. Es müssen daher relativ häufig Dichtringe
ausgewechselt werden, was in praxi einen Ausbau des Ventilblocks aus dem Fahrzeug
erfordert, um die relativ langen Zuganker lösen zu können. Dasselbe gilt sinngemäß
für das Auswechseln eines schadhaften Ventils. Derartige Wartungsarbeiten sind sehr
zeitraubend und mit hohen Kosten verknüpft, sowohl hinsichtlich des Wartungs- und
Reparaturaufwandes als auch wegen der hohen Ausfallzeit der Autobetonpumpe selbst.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Druckversorgungs- und Steueraggregat der
eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß es weniger störanfällig ist
und im Falle eines Dichtungs- oder Ventilschadens mit wesentlich geringerem Zeit-
und Kostenaufwand reparierbar ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
1 genannten Merkmale gelöst.
[0007] Hiernach ist als hydraulisches Verkettungselement, das auch als mechanischer Träger
für die Steuerventile der Mast-Steuereinheit, deren Betriebsart-Vorwahlventil und
gegebenenfalls von Beschaltungselementen des Druckversorgungsaggregats dient ein als
einstückiger Block aus Stahl oder Aluminium ausgebildeter Anschlußblock vorgesehen,
in welchem eine mit sämtlichen Hochdruck-Anschlüssen der Steuerventile verbundene
P-Leitung, eine mit sämtlichen Rücklauf-Anschlüssen der Steuerventile verbundene Tank-Leitung,
mindestens eine Steuerdruck für die Betätigung der Ventile führende Steuerleitung
und mindestens eine weitere Rücklaufleitung über die der Steuerkreis der druckbetätigten
Ventile zum Tank des Druckversorgungsaggregats hin geschlossen ist, als in Längsrichtung
des Anschlußblockes - der Verkettungsrichtung - sich erstreckende, einachsige Bohrungen
ausgebildet sind, von denen Anschlußkanäle ausgehen, deren ventilseitige Mündungsöffnungen
innerhalb von Anschlußfeldern der Ventile im Bohrungsbild von Proportionalventilen
angeordnet sind.
[0008] Desweiteren sind die über die Vergleichsventile seriell miteinander verbindbaren
Abschnitte der Last-Rückmeldeleitung durch je eine vom freien Ende des Anschlußblocks
her in diesen eingebrachte und an diesem freien Ende abgestopfte Längsbohrungen sowie
diese je einzeln mit dem Lastvergleichsausgang eines der Vergleichsventile und mit
dem Lastvergleichseingang des versorgungsseitig benachbarten Vergleichsventils verbindende
Querkanäle gebildet.
[0009] Hierdurch im Hinblick auf Funktionszuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit des
erfindungsgemäßen Druckversorgungs- und Steueraggregats erzielte Vorteile sind zumindest
die folgenden:
1. Die Anfälligkeit gegen ein Auftreten von Leckagen ist geringer, da die einstückige
Ausbildung des Anschlußblocks, dessen Abstopfungen einem nennenswerten Verschleiß
nicht unterworfen sind, die Vermeidung einer Vielzahl von Dichtstellen ermöglicht,
wodurch die statistische Wahrscheinlichkeit für Beschädigungen solcher Dichtungen
erheblich reduziert ist.
2. Ein Ventil oder eine Dichtung zwischen dem Gehäuse eines Ventils und dem Anschlußblock
kann ausgewechselt werden, ohne daß der Anschlußblock aus dem Fahrzeug ausgebaut werden
muß. Die zur Durchführung von Reparatur oder Wartungsarbeiten erforderlichen Zeiten,
die auch Ausfallzeiten der Autobetonpumpe sind, werden, verglichen mit bekannten Druckversorgungs-
und Steueraggregaten auf einen kleinen Bruchteil reduziert.
3. Es können Ventile verwendet werden, die einen einfacheren Gehäuse-Aufbau haben
und daher entsprechend billiger sind.
4. Da der Anschlußblock, gefertigt für eine Bestückung mit Proportionalventilen, auch
für eine Bestückung mit einfacheren "Schwarz-Weiß-Ventilen" geeignet ist, kann eine
Entscheidung darüber, mit welcher Art von Ventilen die Steuerung erfolgen soll, zu
einem relativ späten Zeitpunkt getroffen werden, zu dem der Anschlußblock schon in
das Fahrzeug eingebaut und verrohrt sein kann, was für den Hersteller der Autobetonpumpe
den Vorteil einer wesentlich flexibleren Produktions-Planung und -Durchführung hat.
Auch die Erstmontage des Druck-versorgungs- und Steueraggregats wird erheblich rationalisiert.
[0010] Die gemäß Anspruch 2 vorgesehene Gestaltung des Anschlußblocks ergibt eine raumsparende
Anordnung der Längsbohrungen und Querkanäle, die auch herstellungstechnisch einfach
realisierbar ist. Dasselbe gilt sinngemäß für die gemäß Anspruch 3 vorgesehene Anordnung
der den Anschluß des Vergleichsventils des Betriebsart-Vorwahlventils mit dem Last-Sensierungseingang
des Druckversorgungsaggregats verbindenden Last-Rückmeldeleitung.
[0011] Zu einer weitestmöglichen Ausnutzung des durch den Anschlußblock vermittelten Montagevorteils
ist es günstig, wenn dieser, wie in bevorzugter Gestaltung vorgesehen, auch ein Anschlußfeld
für eine zur Lastsensierung vorgesehene Druckwaage oder Drosselanordnung und/ oder
ein Druckbegrenzungsventil oder weitere hydraulische Beschaltungselemente des Druckversorgungsaggregats
hat.
[0012] Die den Teilverbrauchern zugeordneten Vergleichsventile sind bevorzugt als Wechsel-Rückschlagventile
ausgebildet, die in die Steuerventile selbst integriert sein können.
[0013] Zur Erzielung eines definierten Vergleichsdruckes ist der Vergleichseingang des "letzten",
Vergleichsventils der über die einzelnen Leitungsabschnitte der Last-Rückmeldeleitung
in Reihe geschalteten Vergleichsventile, das entfernt vom Druckversorgungsaggregat
angeordnet ist, mit dessen Tank verbunden.
[0014] Durch die gemäß den Ansprüche 7 und 8 vorgesehene Auslegung des Druckversorgungs-
und Steueraggregats mit Proportionalventilen und diesen einzelnen zugeordneten Druckwaagen
ist eine besonders feinfühlige Steuerung der Mastbewegungen erzielbar, wobei in Kombination
hiermit durch die Merkmale des Anspruchs 9 eine schaltungstechnisch vorteilhafte Gestaltung
der Steuerventile im Hinblick auf die Rückkopplung des Verbraucherdruckes auf die
Druckwaagen angegeben ist. Für die durch die Merkmale des Anspruchs 10 angegebene
Ausführung des Druckversorgungs- und Steueraggregats mit einer Verstellpumpe als Druckquelle
ist die durch die Merkmale des Anspruchs 11 angegebene Gestaltung des Förderstrom-Steuerglieds
und dessen Ansteuerung besonders zweckmäßig, durch die auf einfache Weise erreicht
wird, daß der Ausgangsdruck der Pumpe stets um einen definierten Betrag höher ist
als der höchste in einem der Verbraucher oder Teilverbraucher herrschende Betriebsdruck.
[0015] In Kombination hiermit ist durch die Merkmale des Anspruchs 12 eine vorteilhaft einfache
Leitungsführung für das über das Proportionalventil abströmende Hydraulikmedium angegeben.
[0016] Wenn, zweckmäßigerweise die Pumpe des Druckversorgungsaggregats als Konstant-Pumpe
mit Druckwaage als lastsensierendem Element vorausgesetzt, die Steuerventile für die
Bewegungssteuerung des Masts als sogenannte "Schwarz-Weiß-Ventile" ausgebildet sind,
so ist es besonders vorteilhaft, wenn, wie gemäß Anspruch 15 vorgesehen, innerhalb
der Anschlußfelder mündende Steuer- und Anschlußkanäle mittels der Ventilgehäuse dichtend
abdeckbar - "verstopfbar" - sind.
[0017] Die gemäß Anspruch 16 vorgesehene Gestaltung solcher "Schwarz-Weiß-Ventile" ist zweckmäßig,
um eine sensible Masteinstellung, jedoch ein relativ sanftes Anfahren des Masts bei
Drehbewegungen zu erzielen.
[0018] Durch gemäß Anspruch 17 vorgesehene Last-Halteschaltungen wird sichergestellt, daß
sowohl die Abstützvorrichtung als auch der Mast eine durch Ansteuerung erreichte Position
auch nach Aufhebung der Ansteuerung beibehalten.
[0019] Durch die gemäß Anspruch 18 vorgesehene Art der Ansteuerung des Betriebsart-Vorwahlventils
wird zusätzliche Sicherheit gegen eine Auslösung von Mastbewegungen erreicht, die
aus fehlfunktionsbedingten Schaltstellungen der Mast-Steuerventile resultieren könnten,
ohne daß diese angesteuert sind.
[0020] In Kombination mit den die Ansteuerung des Betriebsart-Vorwahl-ventils in dessen
für den Einstellbetrieb der Abstützvorrichtung geeignete Funktionsstellung betreffenden
Merkmalen des Anspruchs 19, die schaltungstechnisch einfach realisierbar sind, gilt
dies zwar nur für die Steuerung der Mastbewegungen, in bevorzugter Kombination mit
den Merkmalen des Anspruchs 20, die mit einem relativ geringen technischen Mehraufwand
realisierbar sind, jedoch auch für die Steuerung der Einstellung der Abstützvorrichtung.
[0021] Die hierfür erforderlichen elektronisch-schaltungstechnischen Verknüpfungen sind
- bei Kenntnis der Zwecke - für einen einschlägig vorgebildeten Fachmann der elektrohydraulischen
Steuerungs- und Regelungstechnik ohne weiteres realisierbar.
[0022] Hierbei kann es im Sinne einer schnellen Betätigbarkeit der jeweiligen Mast- oder
Abstützvorrichtungs-Steuerventile vorteilhaft sein, wenn durch eine erstmalige Betätigung
eines derartigen Steuerventils auch die Vorwahlschaltstufe entsprechend betätigt wird.
[0023] Wenn, wie gemäß Anspruch 22 vorgesehen, eine gleichsinnige Betätigung zweier Abstützzylinder,
die an einander diagonal gegenüberliegenden Ecken des Abstützbereiches angeordnet
sind, ausgeschlossen ist, so ist schaltungstechnisch eine weitgehende Sicherung dagegen
erzielt, daß durch eine unsachgemäße Betätigung der Abstützzylinder der Abstützvorrichtung
ein Abkippen des Fahrzeuges um eine Diagonale der Abstützfläche provoziert werden
kann.
[0024] Die Erfindung wird nachfolgend anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
hinsichtlich baulicher und funktioneller Einzelheiten näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1a
- eine Seitenansicht einer Autopumpe mit hydraulisch bewegbarem Verteilermast und hydraulisch
betätigbarer Abstützvorrichtung, beide in ihren Transportkonfigurationen;
- Fig. 1b
- die Abstützvorrichtung der Autopumpe gemäß Fig. 1a in ihrer das Fahrzeug kippsicher
abstützenden - betätigten - Konfiguration;
- Fig. 2
- ein vereinfachtes Hydraulik-Schaltbild der Antriebs- und Steuereinrichtungen des Verteilermasts
und der Abstützvorrichtung der Autopumpe gemäß den Fig. 1a und 1b;
- Fig. 3
- ein Hydraulikschaltbild zur Erläuterung eines ersten Ausführungsbeispiels eines zur
Bewegungssteuerung des Masts vorgesehenen Druckversorgungs- und Steueraggregats mit
Konstantpumpe und Proportionalventilen;
- Fig. 4
- ein weiteres Ausführungsbeispiels eines zur Steuerung der Mast-Bewegungen geeigneten
Druckversorgungs- und Steueraggregats mit einer Verstellpumpe als Druckquelle;
- Fig. 5a
- Bohrungsbilder von Anschlußfeldern eines Anschlußblocks, auf dem die Steuerventile
der Druckversorgungs- und Steueraggregate gemäß den Fig. 3 und 4 in hydraulischer
Längsverkettung montierbar sind;
- Fig. 5b
- das Hydraulik-Schaltbild des Anschlußblocks gemäß Fig. 5a;
- Fig. 5c
- Details der Gestaltung von Abschnitten einer Last-Rückmeldeleitung des Anschlußblocks
gemäß den Fig. 5a und 5b und
- Fig. 6
- ein weiteres Ausführungsbeispiel eines zur Steuerung der Mastbewegungen vorgesehenen
Druckversorgungs- und Steueraggregats, bei dem die Steuerventile als "Schwarz-Weiß-Ventile"
ausgebildet sind.
[0025] Die in den Fig. 1a und 1b dargestellte, insgesamt mit 10 bezeichnete Autobetonpumpe
umfaßt, auf einem Transportfahrzeug 11 montiert, eine Beton-Förderpumpe 12, einen
um eine vertikale, fahrzeugfeste Achse 13 drehbaren, insgesamt mit 14 bezeichneten
Verteilermast mit insgesamt vier Gelenkarmen 16,17,18,19, die mittels hydraulischer
Linearzylinder 21,22,23,24 um - horizontale - Gelenkachsen 26,27,28 und 29 schwenkbar
sind, und eine insgesamt mit 30 bezeichnete Abstützvorrichtung, welche vier vertikale
hydraulische Stützzylinder 31 bis 34 hat, die an den freien Enden von horizontalen
Auslegern 36 bis 39 angeordnet sind, die ihrerseits mittels horizontal angreifender
Schwenkzylinder 41 bis 44 um fahrzeugfeste vertikale Achsen 51 bis 54 aus einer zu
zentralen Fahrgestell-Längsträgern parallelen Position in z.B. die in der Fig. 1b
dargestellten Positonen ausschwenkbar sind, in denen die Betonpumpe 10 weit außerhalb
der Aufstandsflächen der Fahrzeugräder durch Ausfahren der Stützzylinder 31 bis 34
kippsicher abstützbar ist. Auch die um die vertikale Achse 13 drehbare Drehsäule 56
des Verteilermasts 14 ist mit einem hydraulischen Drehantrieb 57 versehen, der, wie
der Detaildarstellung der Fig. 2, auf deren Einzelheiten nunmehr ebenfalls Bezug genommen
sei, entnehmbar, mittels zweier doppelt wirkender "paralleler" Hydrozylinder 58 und
59 realisiert ist, mittels derer je eine Zahnstange 61 bzw. 62 gegensinnig antreibbar
ist, die mit einem außen verzahnten, mit der Drehsäule 56 fest verbundenen Zahnkranz
64 an einander gegenüberliegenden Seiten desselben in kämmendem Eingriff stehen.
[0026] Die für die Elevations-Bewegungen der Gelenkarme 16 bis 19 des Verteilermasts 14
vorgesehenen Linearzylinder sind, wie in der Fig. 2 beispielhaft nur für einen derselben,
z.B. den "untersten" Linearzylinder 21 dargestellt, als doppelt wirkende Hydrozylinder
ausgebildet, deren Kolben 63 bodenseitig auf ihrer gesamten Querschnittsfläche und
stangenseitig auf einer um die Querschnittsfläche der Kolbenstange verminderten Ringfläche
mit Antriebsdruck beaufschlagbar sind.
[0027] Die entsprechend ausgebildeten Stützzylinder 31 bis 34 der Abstützvorrichtung 30
sind so angeordnet, daß sie im Abstützbetrieb auf der größeren Fläche ihrer Kolben
63 mit dem Ausgangsdruck der Betriebsdruckquelle beaufschlagt sind. Die doppelt wirkenden
Linearzylinder 58 und 59 des Drehantriebs 57 sind mit der für die Elevationsantriebe
21 bis 24 vorgesehenen, "symmetrisch ausgebildet und haben beidseits aus dem Zylindergehäuse
heraustretende Kolbenstangen, deren Enden durch die seitlich am Gehäuse vorbeitretenden
Zahnstangen miteinander verbunden sind.
[0028] Die Stützzylinder 31 bis 34 der Abstützvorrichtung 30 und deren zum Ausfahren der
die Stützzylinder tragenden horizontalen Ausleger 36 bis 39 vorgesehene Schwenkzylinder
41 bis 44, von denen in der Fig. 2, der Einfachheit der Darstellung halber nur jeweils
einer, z.B. der linke vordere Stützzylinder 31 und der für dessen Ausleger 26 vorgesehene
Schwenkzylinder 41 dargestellt sind, sind über je ein Abstütz-Steuerventil 66 bzw.
ein Schwenk-Steuerventil 67 betätigbar, die die Grundfunktion von 4/3-Wegeventilen
vermitteln, die zwei alternative Durchflußstellungen I und II haben, die dem "Vorwärts"-
und dem "Rückwärts"-Betrieb des jeweiligen Stütz- bzw. Schwenkzylinders zugeordnet
sind, sowie eine neutrale Grundstellung Null, in der der Kolben 63 des jeweiligen
Stütz- bzw. Schwenkzylinders in seiner momentan eingenommenen Position verharrt.
[0029] Die zur Einstellung der Elevation der einzelnen Gelenkarme 16 bis 19 und des Verteilermasts
14 insgesamt vorgesehenen Linearzylinder 21 bis 24, von denen in der Fig. 2 wiederum
der Einfachheit halber lediglich der an der Drehsäule 56 einseitig angelenkte Linearzylinder
21 dargestellt ist und der die gemeinsam ansteuerbaren Linearzylinder 58 und 59 umfassende
Drehantrieb 57 des Verteilermasts 14 sind über je ein lediglich schematisch durch
ein 4/3-Wegeventilsymbol angedeutetes Steuerventil 68 bis 71 bzw. 72 steuerbar, die
wiederum zwei alternative Durchflußstellungen I und II haben, die alternativen Bewegungsrichtungen
der Schwenkarme 16 bis 19 bzw. Drehbewegungen des Verteilermasts 14 insgesamt zugeordnet
sind, sowie eine neutrale Grundstellung Null, in welcher der/die Kolben des jeweils
angeschlossenen Elevations-Steuerzylinders bzw. der Linearzylinder 58 und 59 des Drehantriebes
57 in seiner/ihren jeweiligen Momentanstellung(en) bleibt/bleiben.
[0030] Das Steuerventil 72 für die Drehbewegungen des Verteilermasts 14 um die Hochachse
13 seiner Drehsäule 56 und die Elevations-Steuerventile 68 bis 71 für die Elevations-Schwenkantriebe
21 bis 24 des ersten Gelenkarmes 16, der an der Drehsäule 56 angelenkt ist, des zweiten
Gelenkarmes, der an dem ersten Gelenkarm 16 angelenkt ist, des dritten Gelenkarmes
18, der an dem zweiten Gelenkarm angelenkt ist und des vierten Gelenkarmes 19, der
an dem dritten Gelenkarm 18 angelenkt ist, sind, in dieser Reihenfolge, im Sinne einer
Längsverkettung dieser Ventile 72,68 bis 71, auf einem gemeinsamen, insgesamt mit
73 bezeichneten Anschlußblock montiert, auf dem, in Verkettungsrichtung gesehen, "vor"
dem Steuerventil 72 für die Drehbewegungen des Verteilermasts 14 ein Betriebsart-Vorwahlventil
74 montiert ist, das, seiner Grundfunktion nach, ein 8/3-Wegeventil ist, das eine
neutrale Grundstellung 0 hat, in der weder die Abstützvorrichtung 30 noch der Verteilermast
14 betätigbar ist und zwei alternative Durchflußstellungen I und II hat, in deren
einer - der Durchflußstellung I - nur die Abstützvorrichtung 30 mit Systemdruck versorgt
ist, und in deren zweiter Funktionsstellung II lediglich die Hydraulikantriebe 58
und 59 bzw. 21 bis 24 des Verteilermasts 14 mit Antriebsdruck beaufschlagbar sind.
[0031] Durch die insoweit erläuterte Funktion des Betriebsart-Vorwahl-ventils 74 wird sichergestellt,
daß der Verteilermast 14 während der Einstellung der Abstützvorrichtung 30 nicht bewegt
werden kann, und daß diese ihrerseits nicht betätigt werden kann, wenn der Verteilermast
bewegt wird.
[0032] Der Verteilermast 14 und die Abstützvorrichtugn 30 bilden im Rahmen des gesamten
hydraulischen Versorgungs- und Steueraggregats zwei hydraulische Verbraucher, die
nicht gemeinsam, sondern nur je einzeln betätigt werden können, wodurch eine hohe
Betriebssicherheit der Autobetonpumpe 10 erzielt wird.
[0033] Diese Sicherheit ist mit nicht eigens dargestellten steuerungstechnischen Mitteln
dadurch noch erhöht, daß, wann immer mindestens eines der Steuerventile 68 bis 72
des Verteilermasts 14 betätigt wird/werden, gleichzeitig hiermit und nur so lange
dies der Fall ist - das Betriebsart-Vorwahlventil 74 in die für die Druckversorgung
der Verteilermast-Antriebe 57 sowie 21 bis 24 vorgesehene Funktionsstellung II umgeschaltet
wird.
[0034] Desgleichen erfolgt eine Umschaltung des Betriebsart-Vorwahl-ventils 74 in seine
für die Druckversorgung der Stützzylinder 31 bis 34 und der Schwenkzylinder 41 bis
44 der Stützvorrichtung 30 auch nur dann und so lange wie mindestens eines der Steuerventile
66 und/oder 67 der Abstützvorrichtung 30 betätigt wird/werden. Ansonsten nimmt das
Betriebsart-Vorwahlventil seine Grundstellung 0 ein, in welcher die Hydraulikpumpe
76 des insgesamt mit 77 bezeichneten Druckversorgungsaggregats auf Umlaufbetrieb,
oder, falls die Pumpe 76 als Verstellpumpe ausgebildet ist, auf maximale Fördermenge
eingestellt ist, wobei das Hydraulikmedium gekühlt wird.
[0035] Damit, wenn sich das Betriebsart-Vorwahlventil 74 in seiner Grundstellung 0 befindet,
der Verteilermast 14 nicht "zusammenklappt" - seine Arme 16 bis 19 in den eingenommenen
Elevations-Stellungen verharren und der Mast 14 sich auch nicht dreht, sind für dessen,
zur Einstellung der Elevation der einzelnen Gelenkarme 16 bis 19 vorgesehene hydraulische
Linearzylinder 21 bis 24 sowie für den Drehantrieb 57 des Verteilermasts 14 diesen
je einzeln zugeordnete, insgesamt mit 78 bzw. 79 bezeichnete hydraulische Last-Halteschaltungen
mit den aus der Fig. 2 ersichtlichen hydraulisch-schaltungstechnischen Einzelheiten
vorgesehen, wobei, der Einfachheit der Darstellung halber nur eine der Halteschaltungen
78 für die Elevations-Zylinder dargestellt ist, die mit demselben Aufbau auch für
die anderen Elevationszylinder realisiert ist sowie die Last-Halteschaltung 79 für
den Drehantrieb 57.
[0036] Die Last-Halteschaltungen 78 bzw. 79 für die einzelnen Mastarm-Antriebe 21 bis 34
bzw. den Drehantrieb 57 des Verteilermasts 14 umfassen je zwei druckgesteuerte Auslaßventile
81 und 82, die je einzeln zwischen die A- und B-Verbraucheranschlüsse 83 und 84 des
jeweiligen Antriebszylinders bzw. des Drehantriebes 57 und den entsprechend als A-Anschluß
86 und B-Anschluß 87 der den Linearantrieben 21 bis 24 bzw. dem Drehantrieb 57 des
Verteilermasts 14 zugeordneten Steuerventile 68 bis 72 geschaltet sind. Diese Auslaßventile
81 und 82 sind als 2/2-Ventile mit federzentrierter, sperrender Grundstellung 0 ausgebildet,
die durch Druckbeaufschlagung ihrer Steuerkammern 85 in eine Durchlaß-Stellung I umschaltbar
sind. Zu den Auslaßventilen 81 und 82 ist je ein Eingangs-Rückschlagventil 88 bzw.
89 parallel geschaltet, das durch relativ höheren Druck am zugeordneten A-oder B-Ausgang
des jeweiligen Steuerventils als im angeschlossenen Druckraum, z.B. dem stangenseitigen
Druckraum 91 und dem bodenseitigen Druckraum 92 eines der Linearzylinder 21 bis 24
in Öffnungsrichtung beaufschlagt und sonst gesperrt ist. Die Steuerkammer 88 des dem
A-Verbraucheranschluß 83 vorgeschalteten Auslaßventils 81 ist mit dem B-Eingang 87'
der Last-Halteschaltung 78 bzw. 79 verbunden, der seinerseits mit dem B-Anschluß 87
des jeweiligen Steuerventils verbunden ist, desgleichen die Steuerkammer 88 des dem
B-Verbraucheranschluß 84 vorgeschalteten Auslaßventils 82 mit dem A-Eingang 86' der
Last-Halteschaltung 78 bzw. 79. Die Last-Halteschaltungen 78 und 79 sind unmittelbar
an die Linearzylinder 21 bis 24 bzw. den Drehantrieb 57 montiert, während die diesbezüglichen
Steuerventile 68 bis 72 an dem entfernt angeordneten Anschlußblock 73 montiert sind.
Bei dieser Gestaltung der Last-Halteschaltungen 78 und 79 wird durch den Druck, der
in demjenigen Antriebsdruckraum 91 oder 92 herrscht, in den Hydraulikflüssigkeit hineinverdrängt
wird, das Auslaßventil des anderen Druckraumes 92 bzw. 91 geöffnet, so daß aus diesem
Hydraulikflüssigkeit abströmen kann.
[0037] Funktionell den Last-Halteschaltungen 78 und 79 entsprechende hydraulische Verriegelungen
sind zweckmäßigerweise auch für die Abstützzylinder und die Schwenkzylinder der Abstützvorrichtung
30 vorgesehen und in der Fig. 2 lediglich als entsperrbare Rückschlagventile angedeutet.
[0038] Unterschiede zwischen den Last-Halteschaltungen 78 der Elevations-Antriebe 21 bis
24 des Verteilermasts 14 und der Last-Halteschaltung 79 seines Drehantriebes 57 bestehen
insoweit, als zwischen die A- und B-Verbraucheranschlüsse 83 und 88 und eine zum Tank
93 des Druckversorgungsaggregats 77 zurückführende Rücklaufleitung 94 geschaltete
Druckbegrenzungsventile bei dem Drehantrieb auf denselben Höchst-Druckwert ausgelegt
sind, bei den als Elevationsantriebe ausgenutzten Linearzylindern 21 bis 24 jedoch
auf unterschiedliche Werte, wobei der höhere Wert für den bodenseitigen Antriebsdruckraum
92 der Linearzylinder 21 bis 24 gilt, der im Aufrichtbetrieb des Verteilermasts 14
jeweils mit dem hohen Ausgangsdruck der Druckversorgungsquelle 77 beaufschlagt wird.
Demgemäß ist auch bei den Elevations-Antriebszylindern 21 bis 24 ein weiterer Druckbegrenzer
vorgesehen, der den dem stangenseitigen Antriebsdruckraum 91 zuführbaren Druck auf
einen niedrigeren Wert begrenzt als den Maximalwert des Ausgangsdruckes der Hydraulikpumpe
76.
[0039] Zu einer detaillierteren Erläuterung des die Hydraulikpumpe 76, eine insgesamt mit
96 bezeichnete Druck-Regeleinrichtung, das Betriebsart-Vorwahlventil 74 und die Steuerventile
68 bis 72 für die Mast-Bewegungen umfassenden, insgesamt mit 97 bezeichneten Druckversorgungs-
und Steueraggregats sei nunmehr zunächst auf die Fig. 3 Bezug genommen.
[0040] Für das in der Fig. 3 dargestellte Druckversorgungs- und Steueraggregat 97 ist vorausgesetzt,
daß die als Primär-Druckquelle vorgesehene Hydraulikpumpe 76 als Konstantpumpe ausgebildet
ist, die mit zeitlich konstanter Fördermenge Q betreibbar ist und im Rahmen des die
Druckregeleinrichtung 96 mit umfassenden Druckversorgungsaggregats 77 als last-sensierende
Pumpe arbeitet, derart, daß der am Druck-Ausgang 98 des Druckversorgungsaggregats
77 bereitgestellte Versorgungs-Hochdruck mit der durch den jeweiligen hydraulischen
Verbrauchern - Abstützvorrichtung 30 oder Verteilermast 14 - bedingten Last bedarfsgerecht
variiert.
[0041] Die diesbezügliche Regelung vermittelt eine zwischen den Druck-ausgang 98 und den
Tank 93 des Druckversorgungsaggregats 77 geschaltete 3-Wege-Druckwaage 99, die in
der Art eines druckgesteuerten 2/2-Wege-Proportionalventils ausgebildet ist, das durch
eine vorgespannte Ventilfeder 101 sowie den über dem jeweils angeschlossenen Verbraucher
abfallenden Druck, der über eine insgesamt mit 102 bezeichnete Last-Rückmeldeleitung
der Druckwaage 99 wirkt, im Sinne einer Vergrößerung des Strömungswiderstandes der
durch die Druckwaage 99 gebildeten Verstelldrossel beaufschlagt ist und durch den
am Druckausgang 98 des Druckversorgungsaggregats 77 anstehenden Druck, der auf die
gegenüberliegende Stirnseite 104 des Kolbens der Druckwaage 99 wirkt, im Sinne einer
Verringerung des Strömungswiderstandes der durch die Druckwaage 99 gebildeten Drossel
beaufschlagt ist.
[0042] Der über die Last-Rückmeldeleitung 102 auf die eine Stirnseite 103 der Druckwaage
99 wirkende Druck entspricht, wenn gleichzeitig mehrere der Antriebe 21 bis 24 und/oder
57 des Verteilermasts 14 betätigt sind, dem jeweils höchsten Druck, der über einem
dieser jeweils durch ihr Steuerventil repräsentierten Teilverbraucher abfällt.
[0043] Das Druckversorgungsaggregat 77 umfaßt weiter ein Druckbegrenzungsventil 106, das
den am Hochdruck-Ausgang 98 abgegebenen Druck auf einen Maximalwert von z.b. 400 bar
begrenzt, sowie ein Druckminderventil 107, das an einem Steuerdruck-Ausgang 108 des
Druckversorgungsaggregats 77 einen - relativ niedrigen - als Steuerdruck für die Steuerventile
68 bis 72 sowie für das Betriebsart-Vorwahl-Ventil 74 ausnutzbaren Druck um 25 bar
bereitstellt.
[0044] Das im Sinne der Längsverkettung dem Druckversorgungsaggregat 77 unmittelbar nachgeschaltete
Betriebsart-Vorwahl-Ventil 74, das diesem in der Verkettung folgende Steuerventil
72 für den Drehantrieb 57 des Verteilermasts 14 und die den einzelnen Mastarm-Antrieben
21 bis 24 je einzeln zugeordneten Steuerventile 68 bis 71, von denen in der Fig. 3,
der Einfachheit der Darstellung halber, lediglich das "erste", dem einseitig an der
Drehsäule 56 des Verteilermasts 14 angelenkten Linearzylinder 21 zugeordnete Steuerventil
68 dargestellt ist, mit dem die weiteren Steuerventile 69 bis 71 identisch sind, sind
als Proportionalventile ausgebildet, die innerhalb ihrer aus Grundstellungen 0 heraus
anfahrbaren, alternativen Funktionszuständen zugeordneten, verschiedenen Durchflußstellungen
I und II stetige Veränderungen der Durchflußquerschnitte der jeweils freigegebenen
Durchflußpfade und insoweit eine feinfühlige Ansteuerung der einzelnen Antriebe ermöglichen.
[0045] In der die Druckversorgung der Abstützvorrichtung 30 vermittelnden Funktionsstellung
I des Betriebsart-Vorwahl-Ventils 74 ist der Druckausgang 98 des Druckversorgungsaggregats
77 über einen ersten Durchflußpfad 109 des Betriebsart-Vorwahlventils 74 mit einer
zur Abstützvorrichtung 30 führenden Hochdruck-Versorgungsleitung 111 verbunden und
diese über einen in der Funktionsstellung I ebenfalls freigegebenen, zweiten Durchflußpfad
112 mit einem Last-Anschluß 113 eines als Wechsel-Rückschlagventil dargestellten Vergleichsventils
114 verbunden, das hierdurch in eine Funktionsstellung geschaltet ist, in welcher
die Hochdruck-Versorgungsleitung 111 der Abstützvorrichtung 30 mit der zu der einen
Stirnseite 103 des Kolbens der Druckwaage 99 des Druckversorgungsaggregats 77 führenden
Rückmeldeleitung 102 verbunden, diese jedoch gegen einen an einen Last-Vergleichsanschluß
116 des Vergleichsventils 114 angeschlossenen Abschnitt 102' der insgesamt zur Druckwaage
99 zurückführenden Last-Rückmeldeleitung abgesperrt ist, der vom Vergleichsausgang
117 eines dem Steuerventil 72 für den Drehantrieb 57 des Verteilermasts 14 zugeordneten,
bau- und funktionsanalogen Vergleichsventils 114 ausgeht.
[0046] In der der Hochdruck-Versorgung der Abstützvorrichtung 30 zugeordneten Funktionsstellung
I des Betriebsart-Vorwahlventils 34 ist über einen in dieser Funktionsstellung I weiter
freigegebenen Durchflußpfad 118 eine von dem Betriebsart-Vorwahl-Ventil 74 ausgehende
Hochdruck-Versorgungsleitung 119 für die Mastarm-Antriebe 57 sowie 21 bis 24 vorgesehene
Hochdruck-Versorgungsleitung 119 mit dem Tank 93 des Druckversorgungsaggregats 77
verbunden, so daß die Verteilermast-Antriebe nicht aktiviert werden können.
[0047] In der dem Einstellbetrieb des Verteilermasts 14 zugeordneten Funktionsstellung II
des Betriebsart-Vorwahl-Ventils ist über einen ersten, in dieser Funktionsstellung
II freigegebenen Durchflußpfad 121 der Druckausgang 98 des Druckversorgungsaggregats
77 mit der Hochdruck-Versorgungsleitung 119 für die Mast-antriebe verbunden, während
die für die Abstützvorrichtung 30 vorgesehene Hochdruck-Versorgungsleitung 111 über
einen in der Funktionsstellung II freigegebenen zweiten Durchflußpfad 122 mit dem
Tank 93 des Druckversorgungsaggregats 77 verbunden und daher drucklos gehalten ist,
so daß in der Funktionsstellung II des Betriebsart-Vorwahl-Ventils 74 die Abstützvorrichtung
30 nicht betätigbar ist.
[0048] In der - federzentrierten - Grundstellung 0 des Betriebsart-Vorwahlventils 74 ist
lediglich ein Durchflußpfad 123 freigegeben, über den der Lastanschluß 113 des dem
Betriebsart-Vorwahl-Ventils 74 zugeordneten Vergleichsventils 114 mit dem Tank 93
des Druckversorgungsaggregats 77 verbunden ist, so daß dieses Vergleichsventil 114,
wenn über den Rückmeldungs-Leitungsabschnitt 102' Druck an den Last-Vergleichsanschluß
116 gelangt, in diejenige seiner alternativen Funktionsstellungen übergeht, in welcher
der Lastanschluß 113 abgesperrt ist und dafür der Rückmeldungs-Leitungsabschnitt 102'
mit der zur Druckwaage 99 führenden Last-Rückmeldeleitung 102 verbunden ist.
[0049] Das dem Drehantrieb 57 des Verteilermasts 14 zugeordnete Steuerventil 72 hat eine
Funktionsstellung I, die einer Drehung des Verteilermasts im Gegenuhrzeigersinn zugeordnet
ist und eine Funktionsstellung II, die der Drehung des Verteilermasts 14 im Uhrzeigersinn
zugeordnet ist. In der Grundstellung 0 dieses Steuerventils 72 ist der Drehantrieb
57 des Verteilermasts 14 mittels seiner Last-Halteschaltung 79 in der jeweils eingenommenen
azimutalen Position festgehalten.
[0050] In der Funktionsstellung I ist die Versorgungsleitung 124, die von dem ventilseitigen
A-Anschluß 86 zum verbraucherseitigen A-Eingang 86' des Drehantriebes 57 führt, über
einen ersten, in dieser Funktionsstellung I freigegebenen Strömungspfad 126 mit dem
Druckausgang 127 einer 2-Wege-Druckwaage 128 verbunden, die zwischen das Steuerventil
72 und den Druckausgang 98 des Druckversorgungsaggregats 77 geschaltet ist. Die zweite,
vom B-Anschluß 87 des Steuerventils 72 ausgehende, zum verbraucherseitigen B-Eingang
87' des Drehantriebes 57 führende Versorgungsleitung 129 ist über einen zweiten, in
der Funktionsstellung I des Steuerventils 72 freigegebenen Durchflußpfad 131 mit der
zum Tank 93 des Druckversorgungsaggregats 77 zurückführenden Rücklaufleitung 132 verbunden.
[0051] In der Funktionsstellung II des Drehantriebs-Steuerventils 72, die im Uhrzeigersinn
erfolgenden Drehbewegungen des Verteilermasts 14 zugeordnet ist, ist "umgekehrt" die
vom B-Anschluß 87 des Steuerventils 72 zum B-Eingang 87' führende Versorgungsleitung
129 über einen ersten in dieser Funktionsstellung II freigegebenen Strömungspfad 133
mit dem Hochdruck-Ausgang 127 der Druckwaage 128 verbunden und die andere, vom A-Anschluß
86 des Steuerventils 72 ausgehende, zum A-Eingang 86' führende Versorgungsleitung
124 über einen zweiten Durchflußpfad 134 mit dem drucklosen Tank 93 des Druckversorgungsaggregats
77 verbunden.
[0052] Sowohl in der Funktionsstellung I als auch in der Funktionsstellung II des Drehantriebs-Steuerventils
72 ist jeweils noch ein dritter Durchflußpfad 136 bzw. 137 freigegeben, über den der
verbraucherseitig herrschende Druck einerseits am Lastanschluß 113 des dem Drehantrieb
57 zugeordneten Vergleichsventils 114 ansteht und andererseits auch am Vergleichseingang
138 der mit dem Drehantriebs-Steuerventil 72 hydraulisch in Reihe geschalteten Druckwaage
128, deren Referenzeingang 139 mit ihrem Druck-ausgang 127 verbunden ist. Diese Druckwaage
128, die wiederum als Drossel mit veränderbarem Strömungswiderstand ausgebildet ist,
die durch die Kraft einer vorgespannten Ventilfeder 141 und durch die mit dieser gleichgerichteten
Kraft, die aus dem am Vergleichseingang 138 anstehenden Last-Druck resultiert, im
Sinne einer Verringerung und durch ihren Ausgangsdruck, der auch an ihrem Referenzeingang
139 ansteht, im Sinne einer Vergrößerung ihres Strömungswiderstandes beaufschlagt
ist, hat die Wirkung, daß in den Funktionsstellungen I und II des Drehantriebs-Steuerventils
72 denen, je nachdem wie schnell die Mast-Drehung erfolgen soll, verschiedene Durchflußquerschnitte
der Strömungspfade 126 und 131 bzw. 133 und 134 entsprechen können, der Druckabfall
über dem Drehantriebs-Steuerventil 72 konstant bleibt.
[0053] In der Grundstellung 0 des Drehantriebs-Steuerventils 72 sind dessen A-Anschluß 86
und dessen B-Anschluß 87 über eine gemeinsame Abflußleitung 142 mit der Rücklaufleitung
132 und dadurch mit dem drucklosen Tank 93 des Druckversorgungsaggregats 77 verbunden.
Desweiteren sind über einen in dieser Grundstellung 0 zusätzlich freigegebenen Strömungspfad
143 der Lastanschluß 113 des dem Drehantriebs-Steuerventil 72 zugeordneten Vergleichsventils
114 und der Vergleichsanschluß 138 der dem Drehantrieb 57 zugeordneten Druckwaage
128 mit der Rücklaufleitung 132 bzw. dem Tank 93 verbunden.
[0054] Der Druckausgang 127 dieser Druckwaage 128 ist in der Grundstellung 0 des Drehantriebs-Steuerventils
72 gegen den an dieses angeschlossenen Teilverbraucher - den Drehantrieb 57 - abgesperrt.
[0055] Die den weiteren "Teilverbrauchern" des Verteilermasts 14 - den als Antriebe für
die Mastarme 16 bis 19 vorgesehenen linearen Antriebszylindern 21 bis 24 - zugeordneten
Elevations-Steuerventile 68 bis 71 sind zusammen mit je einem Vergleichsventil 114
und einer Druckwaage 128 auf genau dieselbe Weise in das Verkettungssystem des Druckversorgungs-
und Steueraggregats 97 eingefügt wie anhand des Drehantriebs-Steuerventils 72 erläutert,
worauf insoweit Bezug genommen werden kann. Unterschiedlich gegenüber dem Drehantriebs-Steuerventil
72 ist bei den Elevationssteuerventilen 68 bis 71 lediglich, daß in deren Grundstellung
0 die von dem jeweiligen Steuerventil ausgehenden Versorgungsleitungen 124 und 129
auch gegen den Tank 93 des Druckversorgungsaggregats 77 abgesperrt sind, so daß diese
Versorgungsleitungen 124 und 129 ständig mit dem Hydraulik-Arbeitsmedium befüllt bleiben.
[0056] Durch die Vergleichsventile 114, deren Last-Vergleichsanschluß 116 jeweils mit dem
Vergleichsausgang 117 des in der Verkettung folgenden Vergleichsventils verbunden
ist, wobei der Vergleichsausgang 117 des "ersten" dem Betriebsart-Vorwahl-Ventil 74
zugeordneten Vergleichsventils 114 mit der einen Stirnseite 103 des Kolbens der Druckwaage
99 des Druckversorgungsaggregats 77 verbunden ist und der Last-Vergleichsanschluß
116 des "letzten" Elevations-Steuerventils 71, das auf dem Anschlußblock 73 gleichsam
entfernt von dem Betriebsart-Vorwahlventil 74 angeordnet ist, mit dem Tank 93 verbunden
ist, wird erreicht, daß über die Last-Rückmeldeleitung 102 jeweils der höchste Wert
des Druckes auf die Druckwaage 99 zurückgemeldet wird, mit dem einer der Teilverbraucher
des Verteilermasts 14 betrieben wird, da durch diesen Betriebsdruck das Vergleichsventil
114 des zugeordneten Steuerventils in die seinen Last-Vergleichsanschluß 116 gegen
das nächste Vergleichsventil sperrende Funktionsstellung gelangt und der an seinem
Vergleichsausgang 117 anstehende Verbraucher-Betriebsdruck die zwischen "seinem" Vergleichsventil
und der Druckwaage 99 angeordneten Vergleichsventile 114 in deren den Last-Vergleichseingang
116 freigebenden und ihren Lastanschluß 113 gegen den Teilverbraucher sperrenden Funktionsstellung
hält. Dadurch wird im Ergebnis erreicht, daß das Druckversorgungsaggregat 77 - geregelt
durch die Druckwaage 99 - stets einen dem Bedarf entsprechenden Ausgangs-Hochdruck
erzeugt.
[0057] Das Betriebsart-Vorwahl-Ventil 74 und die zur Antriebssteuerung vorgesehenen Steuerventile
68 bis 72 des Druckversorgungs- und Steueraggregats 97 gemäß Fig. 3 sind als hydraulisch
betätigbare Proportionalventile mit federzentrierter Grundstellung 0 ausgebildet,
bei denen der Steuerdruck zu dem jeweils die Auslenkungen ihrer Schieber bezüglich
der Grundstellung und damit die Strömungsquerschnitte der jeweils freigegebenen Strömungspfade
proportional sind, durch elektro-hydraulische oder elektro-pneumatische, gegebenenfalls
auch im Sinne einer Notbetätigung von Hand betätigbare, nicht eigens dargestellte
Vorsteuerventile einstellbar ist.
[0058] Auch bei dem in der Fig. 4, auf deren Einzelheiten nunmehr verwiesen sei, dargestellten,
weiteren Ausführungsbeispiel eines Druckversorgungs- und Steueraggregats 97' einer
Autobetonpumpe 10 haben deren Betriebsart-Vorwahlventil 74 und die Steuerventile 68
bis 72 die anhand der Fig. 3 geschilderte Ausbildung und Funktion und sind einschließlich
ihnen einzeln zugeordneter Vergleichsventile 114 und Druckwaagen 128 in derselben
Weise "längs"-verkettet auf einem gemeinsamen Anschlußblock montiert, auf dem auch
die hydraulischen Beschaltungs-Elemente der Pumpe 76' angeordnet sind, nämlich das
Druckbegrenzungsventil 106, das Druckminderventil 107 und ein 2/2-Wege-Ventil 154,
das "lokal" in derselben Weise angeordnet ist wie die Druckwaage 99 des Druckversorgungs-
und Steueraggregats 97 gemäß Fig. 3, im Rahmen der Einrichtung 97' gemäß Fig. 4 jedoch
eine andere Funktion erfüllt.
[0059] Im weiteren Unterschied zum Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ist die Pumpe 76' des
Druckversorgungsaggregats 77' als Verstellpumpe ausgebildet, deren Ausgangs-Volumenstrom
bedarfsgerecht regelbar ist. Eine geeignete Pumpe dieser Art ist z.B. eine Schwenkscheibenpumpe,
deren in der Fig. 4 durch den Pfeil 146 schematisch repräsentierte Schwenkscheibe
durch eine vorgespannte Feder 147, so lange keine weiteren Kräfte an der Schwenkscheibe
146 angreifen, in eine Position gedrängt ist, die maximaler Fördermenge der Pumpe
76' des Druckversorgungsaggregats 77' entspricht.
[0060] An der Schwenkscheibe 146 greift die Kolbenstange 148 eines als doppelt wirkender
Linearzylinder ausgebildeten Schwenkzylinders 149 an, dessen bodenseitiger Antriebsdruckraum
151 mit dem am Druckausgang 98 der Verstellpumpe 76' anstehenden Ausgangsdruck beaufschlagt
ist und dessen stangenseitiger Antriebsdruckraum 155 an die Last-Rückmeldeleitung
102 des Druckversorgungs- und Steueraggregats 97' angeschlossen ist, die vom Vergleichsausgang
117 des dem Betriebsart-Vorwahl-Ventil 74 zugeordneten Vergleichsventils 114 ausgeht.
[0061] Das 2/2-Wege-Ventil 154 ist zu der Verstellpumpe 76' parallel zwischen deren Druckausgang
98 und den Tank 93 geschaltet und wird durch eine vorgespannte Ventilfeder 156 in
seine sperrende Grundstellung 0 gedrängt.
[0062] An dem Druckausgang 98 der Verstellpumpe 76' ist über eine Drossel 150 ein Entlastungs-Strömungspfad
152 angeschlossen, der lediglich in der Grundstellung 0 des Betriebsart-Vorwahlventils
74 über einen in dieser Grundstellung freigegebenen Strömungspfad 153 mit dem Tank
93 des Druckversorgungsaggregats 77' verbunden, in den Funktionsstellungen I und II
des Betriebsart-Vorwahlventils jedoch gesperrt ist, so daß sich in diesen Funktionsstellungen
I und II in dem Entlastungs-Strömungspfad ein hoher Druck aufbauen kann, mit dem der
Kolben des Ventils 154 federseitig beaufschlagt und dadurch einer zusätzlichen, mit
der Rückstellkraft der Feder 156 gleichsinnig gerichteten, das 2/2-Wege-Ventil in
dessen Sperrstellung drängenden Kraft ausgesetzt ist. Auf der der Federseite gegenüberliegenden
Stirnseite 157 des Kolbens des 2/2-Wegeventils ist dieser dem Ausgangsdruck der Verstellpumpe
76' und dadurch einer zu diesem proportionalen Kraft ausgesetzt, die das 2/2-Wege-Ventil
in dessen Durchflußstellung I drängt und, wenn der Entlastungs-Strömungspfad 152 über
das Betriebsart-Vorwahlventil 74 druckentlastet ist, auch in dieser Durchflußstellung
I - gegen die Rückstellkraft der Feder 156 - hält.
[0063] Die Ventilfeder 156 des 2/2-Wege-Ventils, das mit einem der Druckwaage 99 des Ausführungsbeispiels
gemäß Fig. 3 entsprechenden Aufbau realisiert sein kann, ist so ausgelegt, daß das
Ventil 154 durch einen relativ niedrigen Steuerdruck - Überdruck an der der Federseite
gegenüberliegenden Stirnseite 157 seines Kolbens - von z.B. 10 bar in seine Durchflußstellung
I gelangt.
[0064] Die Feder 147, durch welche die Schwenkscheibe 146 der Verstellpumpe 76' in ihre
maximaler Fördermenge der Verstellpumpe 76' entsprechende Position gedrängt wird,
ist so ausgelegt, daß sie die Schwenkscheibe 146 in dieser Position hält, so lange
die Differenz der Drücke zwischen dem bodenseitigen Antriebsdruckraum 151 und dem
stangenseitigen Antriebsdruckraum 155 des Schwenkzylinders 149 kleiner ist als ein
Schwellenwert von etwa 20 bar.
[0065] Das insoweit hinsichtlich seiner gegenüber dem Druckversorgungs-und Steueraggregat
97 gemäß Fig. 3 gegebenen baulichen Unterschiede erläuterte Druckversorgungs-und Steueraggregat
97' arbeitet wie folgt:
[0066] Solange ein Verbraucher an den Druckausgang 98 des Druckversorgungsaggregats 77'
nicht angeschlossen ist, d.h. das Betriebsart-Vorwahl-Ventil sich in seiner Grundstellung
0 befindet, arbeitet die Verstellpumpe 76' im Umlaufbetrieb, da das 2/2-Wege-Ventil
154 durch den an seinem Eingang 158 sich aufbauenden Staudruck, der auf die der Federseite
des Ventilkolbens gegenüberliegende Kolben-Stirnseite 157 wirkt, in seine Durchflußstellung
I gelangt und dadurch Druckmittel über das 2/2-Wege-Ventil 154 zum Tank 93 hin abströmen
kann. Der über dem 2/2-Wege-Ventil 154 abfallende Druck hat im Umlaufbetrieb der Pumpe
76' den zur Rückstellkraft der Ventilfeder 156 äquivalenten Betrag von ca. 10 bar.
Dieser Druck, der auch in die bodenseitige Antriebskammer 151 des Schwenkzylinders
149 eingekoppelt ist, reicht nicht aus, den Schwenkzylinder 149 gegen die Rückstellkraft
der "in entgegengesetzter Richtung angreifenden" Feder 147 zu betätigen und die Schwenkscheibe
146 zu drehen, die somit durch die Feder 147 in der maximaler Fördermenge der Verstellpumpe
76' entsprechenden Positon gehalten bleibt. Die Hydraulikflüssigkeit wird, solange
ein Verbraucher - Mast 14 oder Abstützvorrichtung 30 - nicht betätigt wird, mit dem
Betrage nach großem Volumenstrom ständig im Umlaufbetrieb umgewälzt und kann hierbei
wirksam gekühlt werden.
[0067] Wird durch Ansteuerung des Betriebsart-Vorwahl-Ventils 74 ein Verbraucher zugeschaltet,
so steigt der Druck am Druckausgang 98 des Druckversorgungsaggregats 77', da nunmehr
das Betriebsart-Vorwahl-Ventil 74 den Rücklauf-Strömungspfad 152 gegen den Tank 93
absperrt, an, da über das 2/2-Wege-Ventil 154 Druckmittel nicht mehr abfließen kann.
Durch den Ausgangsdruck der Verstellpumpe 76', der in die bodenseitige Antriebskammer
151 des Schwenkzylinders 149 eingekoppelt ist, kann deren Schwenkscheibe 146 nunmehr
im Sinne einer Verringerung der Fördermenge der Verstellpumpe 76' geschwenkt werden.
Der diesbezüglichen Verstellkraft entgegen und gleichsinnig mit der Kraft der vorgespannten
Feder 147 wirkt die Kraft, die durch Druckbeaufschlagung des stangenseitigen Antriebsdruckraumems
155 des Schwenkzylinders 149 mit dem über die Last-Rückmeldeleitung 102 in diesen
Antriebsdruckraum 155 eingekoppelten Druck resultiert. Das Ergebnis dieser Ansteuerung
des Schwenkzylinders 159 ist, daß der Ausgangsdruck, den die Verstellpumpe 76' unter
Last erzeugt, den im Verbraucher genutzten Druck stets um einen Betrag übersteigt,
welcher der Rückstellkraft der Feder 147 äquivalent ist, beim gewählten Erläuterungsbeispiel
somit um 20 bar.
[0068] Zur Erläuterung des Anschlußblocks 73, auf dem im Falle des Ausführungsbeispiels
gemäß Fig. 3 die Druckwaage 99, im Falle des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 4 das
2/2-Wegeventil 154, diesem benachbart das Betriebsart-Vorwahl-Ventil 74, auf dieses
folgend das Steuerventil 72 für den Drehantrieb 57 des Verteilermasts 14 und an dieses
anschließend die Steuerventile 68 bis 71, in dieser Reihenfolge in hydraulischer Längsverkettung
montiert sind, sei nunmehr auf Einzelheiten der Fig. 5a sowie 5b und 5c Bezug genommen.
[0069] Der Anschlußblock 73 ist als einstückiger, langgestreckt-quaderförmiger Block aus
Stahl oder Aluminium ausgebildet, auf dem, in Längsrichtung gesehen, ein Anschlußfeld
161 für Funktionselemente des Druckversorgungsaggregats 77 bzw. 77', ein Anschlußfeld
162 für die Montage des Betriebs-Vorwahl-Ventils 74, ein Anschlußfeld 163 für die
Montage des Steuerventils 72 für den Drehantrieb 57 des Verteilermasts 14 sowie die
Anschlußfelder 163',163",163"' und 163
IV für die Elevations-Steuerventile 68 bis 71 vorgesehen sind, innerhalb derer diese
Funktionselemente und Ventile montierbar und dadurch druckdicht mit Versorgungs- und
Steuerleitungen verbindbar sind, die als in Längsrichtung des Anschlußblockes 73 sich
erstreckende durchgehende oder sich über einen größeren Teil der Länge des Anschlußblockes
73 erstreckende Tiefbohrungen ausgeführt sind.
[0070] Derartige Längsbohrungen, die von der vom Anschlußfeld 161 für die Druckversorung
und -regelung entfernt angeordneten Stirnseite 164 des Anschlußblockes 73 her in diesen
eingebracht sind, sind zwei mit dem Tank 93 des Druckversorgungsaggregats 77 bzw.
77' verbundene Rücklaufleitungen 132 und 132', die, hydraulisch gesehen, eine einzige
Tank-Verbindung bilden, die sich bis in den Anschlußbereich 162 des Betriebsart-Vorwahl-Ventils
74 erstreckende Hochdruck-Versorgungsleitung 119, eine sich bis in den Anschlußbereich
161 des Druckversorgungsaggregats 77 bzw. 77' erstreckende Steuerleitung 166, die
an den Steuerdruck-Ausgang 108 des Druckminderventils 107 angeschlossen ist, sowie
zwei Bohrungen 167 und 168, die sich bis in den Anschlußbereich 162 des Betriebsart-Vorwahl-Ventils
74 erstrecken und als Steuer- bzw. als Leckölleitungen ausgenutzt sind, die ihrerseits
mit dem Tank 93 des Druckversorgungsaggregats 77 bzw. 77' verbunden sind.
[0071] Mit diesen Längskanälen 132,132',119 sowie 166,167 und 168 kommunizieren Stichbohrungen
169,171 und 172 sowie 173, 174 und 176, die innerhalb der Anschlußfelder 163 und 163'
bis 163
IV mit identischem, in der Fig. 5a dargestelltem Bohrungsbild an der Anschlußseite der
Steuerventile 72 sowie 68 bis 71 der Verteilermast-Bewegungen münden.
[0072] Innerhalb dieser Anschlußfelder 163 sowie 163' bis 163
IV sind auch die ventilseitigen Mündungsöffnungen 177 und 178 den Anschlußblock 73 rechtwinklig
zum Verlauf der Längsbohrungen durchquerender Anschlußbohrungen 179 und 181 angeordnet,
deren verbraucherseitige Öffnungen den A- bzw. B-Anschluß 86 bzw. 87 des jeweiligen
Steuerventils bilden.
[0073] In den Ecken der Anschlußfelder 161 bis 163
IV angeordnete Gewindebohrungen 182, die zur Befestigung der Ventilgehäuse an dem Anschlußblock
73 vorgesehen sind, sind als Sackbohrungen ausgebildet, die sich nur über einen kleinen
Teil der Dicke des Anschlußblockes 73 erstrecken, so daß in den durch die zentralen
Achsen der Gewindebohrungen markierten Längsebenen 180 und 185 Längskanäle wie die
Steuerleitung 167 verlaufen können.
[0074] Innerhalb der einheitlichen - genormten - Bohrungsbildern entsprechenden Anschlußfelder
163 bis 163
IV entsprechen den Last-Vergleichsanschlüssen 116 der Vergleichsventile 114 Mündungsöffnungen
116' von senkrecht zur Ebene der Mündungsöffnungen der verschiedenen Anschlußbohrungen
des Anschlußblockes verlaufenden Stichbohrungen 183 sowie 183' bis 183
IV und den Vergleichsausgängen 117 der Vergleichsventile 114 die Mündungsöffnungen 117'
von Stichbohrungen 184 sowie 184' bis 184
IV, deren zentrale Achse in derselben Längsebene 186 des Anschlußblockes 73 liegen wie
die zentralen Achsen 187 der durchgehenden Querbohrungen 179, die als A-Anschlußkanäle
ausgenutzt sind. Jedem der Vergleichseingänge 116 der Vergleichsventile 114 ist eine
von der Endstirnfläche 164 des Anschlußblockes 73 her in diesen eingebrachte Längsbohrung
(Fig. 5c) 188 sowie 188' bis 188
IV zugeordnet, die sich bis in die rechtwinklig zu den Längskanten 189 des Anschlußblockes
73 verlaufende Ebene 191 bzw. 191' bis 191
IV, von denen in der Fig. 5c nur die Ebenen 191 bis 191" dargestellt sind, erstreckt,
in der die Achse der senkrechten Stichbohrung 183 bzw. 183' bis 183
IV liegt, deren Mündungsöffnung 116' den Vergleichseingang des jeweiligen Vergleichsventils
114 bildet. Die jeweilige Längsbohrung 188 bzw. 188' bis 188
IV ist über eine transversale Stichbohrung 192 bzw. 192' bis 192
IV, die von einer Längsseite des Anschlußblockes 73 her eingebracht und dort dicht abgestopft
ist, mit der Stichbohrung 183 bzw. 183' bis 183
IV verbunden, deren Mündungsöffnung 116' den Last-Vergleichsanschluß des jeweiligen
Vergleichsventils 114 bildet und über eine weitere transversale Stichbohrung 193 bzw.
193' bis 193
IV mit der Stichbohrung 184 bzw. 184' bis 184
IV verbunden ist, deren Mündungsöffnung 117' den Vergleichsausgang des benachbarten
Vergleichsventils 114 bildet, das, in Verkettungsrichtung gesehen zu dem nachfolgenden
Steuerventil gehört, das jedoch, in Rückmelderichtung gesehen das "vorausgehende"
Vergleichsventil 114 ist.
[0075] Diese Längsbohrungen 188 bzw. 188' bis 188
IV, über die jeweils nur ein Vergleichseingang 116 eines der Vergleichsventile 114 mit
dem Vergleichsausgang 117 eines benachbarten Vergleichsventils 114 kommunizierend
verbunden ist, sind an der Endstirnseite 164 des Anschlußblockes 73 durch Stopfen
dicht verschlossen, wobei der Vergleichseingang 116' des in Verkettungsrichtung gesehen
letzten von dem Anschlußfeld 161 des Druckversorgungsaggregats 77 bzw. 77' entfernt
angeordneten Vergleichsventils 114 intern mit einer zum Tank 93 des Druckversorgungsaggregates
führenden Leitung verbunden ist.
[0076] Die über je eine der Längsbohrungen 188 bzw. 188' bis 188
IV über je eine der Stichleitungen 192 und 193 bzw. 192' bis 192
IV und 193' bis 193
IV kommunizierenden Stichleitung 183 und 184 bzw. 183' bis 183
IV und 184' bis 184
IV bilden die jeweils zwei Steuer- bzw. Vergleichsventile miteinander verbindenden Abschnitte
102' der insgesamt mit 102 bezeichneten Last-Rückmeldeleitung, deren erster, zum Druckversorgungsaggregat
77 bzw. 77' führender Abschnitt zweckmäßigerweise durch eine von der Aggregatseite
her in den Anschlußblock 73 eingebrachte - nicht dargestellte - Bohrung gebildet ist,
die mit dem Vergleichsausgang 117 des Vergleichsventils 114 des Betriebsart-Vorwahlventils
74 verbunden ist.
[0077] Der anhand der Fig. 5a bis 5c in Einzelheiten erläuterte Anschlußblock 73 ist auch
zum Aufbau des als weiteres Ausführungsbeispiel in der Fig. 6 dargestellten Druckversorgungs-
und Steueraggregats 97" geeignet, das sich von dem in der Fig. 3 dargestellten Druckversorgungs-
und Steueraggregat 97 im wesentlichen dadurch unterscheidet, daß das Steuerventil
72' für den Drehantrieb 57 des Masts und die Steuerventile 68' bis 71' für die Elevationsbewegungen
der Mastarme als sogenannte Schwarz-Weiß-Ventile, d.h. als Ventile, deren in den verschiedenen
Funktionsstellungen 0 sowie I und II freigegebene Strömungspfade einen definierten
Strömungsquerschnitt haben. Bei der Druckversorgungs- und -steuereinrichtung 97" gemäß
Fig. 6 sind die Anschlußblock-seitigen Anschlußöffnungen 117' und 116' durch das jeweilige
Ventilgehäuse innerhalb der Anschlußfelder 163 sowie 163' bis 163
IV dicht abgeschlossen, da funktionell den Vergleichsventilen 114 entsprechende Ventile
nicht benötigt werden und demgemäß auch den Bewegungs-Steuerventilen 68' bis 72' zugeordnete
Druckwaagen nicht vorgesehen sind. Im Umfang des Druckversorgungsaggregats 77 und
der Gestaltung des Betriebsart-Vorwahl-Ventils 74 und dessen hydraulischer Beschaltung
ist die Druck-Versorgungs- und -steuereinrichtung 97" gemäß Fig. 6 mit derjenigen
gemäß Fig. 3 identisch, so daß die Angabe der entsprechenden Bezugszeichen in Fig.
6 als Verweis auf die diesbezügliche, anhand des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 3
gegebene Beschreibung genügt.
[0078] Bei der Einrichtung 97" gemäß Fig. 6 kann der Vergleichseingang 116 des Vergleichsventils
114 des Betriebsart-Vorwahlventils 74 mit dem Tank 93 des Druckversorgungsaggregats
77 verbunden sein.
[0079] Die annand der Fig. 1 - 6 erläuterten Druckversorgungs- und Steueraggregate sind
auch bei Fahrzeugen mit einer Abstützvorrichtung 30 und einem Knickmast 14 einsetzbar,
bei denen am Ende des Masts 14 ein Gerät angeordnet ist, das entlang weiträumig verlaufender
Bewegungsbahnen verfahrbar sein muß wie beispielsweise ein Reinigungsgerät für Flugzeuge.
1. Hydraulisches Druckversorgungs- und Steueraggregat für eine Auto-Betonpumpe (12),
die einen mehrarmigen, insgesamt drehbar auf einem Fahrzeug angeordneten Verteilermast
(14) kmit einem hydraulischen Drehantrieb (57) und den Armen des Masts einzeln zugeordneten
hydraulischen Elevationsantrieben, sowie eine hydraulische Abstützvorrichtung (30),
mittels derer das Fahrzeug außerhalb der Fahrzeuggrundfläche in Eckpunkten einer größeren
Flächen kippsicher abstützbar ist, als hydraulische Verbraucher umfaßt, zu deren Druckversorgung
ein einziges lastsensierendes Druckversorgungsaggregat (77;77') vorgesehen ist, dessen
Druckausgang mittels eines Betriebsart-Vorwahl-Ventils (74) alternativ an eine hydraulische
Steuereinheit der Abstützvorrichtung oder eine hydraulische Steuereinheit des Verteilermasts
anschließbar ist, welche dem Drehantrieb (57) und den Elevationsantrieben des Masts
(14) einzeln zugeordnete, elektrohydraulisch oder elektropneumatisch vorgesteuerte,
hydraulisch betätigte Steuerventile (68-72) sowie druckgesteuerte, auf die in den
jeweiligen Teilverbrauchen des Masts herrschenden Drücke ansprechende Last-Vergleichsventile
(114) umfaßt, welche in hydraulischer Längsverkettung miteinander verbunden und mechanisch
zu einem Steuerventilblock (73) zusammengefaßt sind, auf dem die durch je ein Steuerventil
und ein Vergleichsventil (114) gebildeten Ventilgruppen räumlich einander benachbart
angeordnet sind, wobei die Vergleichsventile über, Abschnitte einer Last-Rückmeldeleitung
(102) bildende Kanäle seriell miteinander verbindbar sind, die von einem Vergleichsausgang
des jeweiligen Vergleichsventils zu einem Last-Vergleichsanschluß desjenigen benachbarten
Vergleichsventils (114) führen, das versorgungsaggregatseitig angeordnet ist und die
Vergleichsventile durch relativ höheren Druck an einem Last-Anschluß, an dem der im
angeschlossenen Teilverbraucher wirksame Druck ansteht, als an ihren Last-Vergleichseingang
in eine den Last-Anschluß mit dem Vergleichsausgang verbindende und gegen den Last-Vergleichseingang
sperrende und durch relativ höheren Druck am Last-Vergleichseingang als am Last-Anschluß
in eine den Last-Vergleichseingang mit dem Last-Vergleichsausgang verbindende und
diese gegen den Last-Anschluß absperrende Funktionsstellung gesteuert sind,
dadurch gekennzeichnet, daß als hydraulisches Verkettungselement sowie als mechanischer Träger für die Steuerventile
(68 bis 72) der Mast-Steuereinheit, das Betriebsart-Vorwahl-Ventil (74) und gegebenenfalls
von Beschaltungselementen des Druckversorgungsaggregats (77;77') ein als einstückiger
Block aus Stahl oder Aluminium ausgebildeter Anschlußblock (73) vorgesehen ist, in
welchem
a) eine mit sämtlichen Hochdruck-Anschlüssen der Steuerventile (68 bis 72) verbundene
P-Leitung (119),
b) eine mit sämtlichen Rücklauf-Anschlüssen der Steuerventile verbundene Tank-Leitung
(132),
c) mindestens eine Steuerdruck für die Betätigung der Ventile (68 bis 72 und 74) führende
Steuerleitung (166) und
d) mindestens eine weitere Rücklaufleitung (167, 168), über die der Steuerkreis der
druckbetätigten Ventile zum Tank (93) des Druckversorgungsaggregats (77;77') hin geschlossen
ist,
als in Längsrichtung des Anschlußblockes (73) - der Verkettungsrichtung - sich erstreckende,
einachsige Bohrungen ausgebildet sind, von denen Anschlußkanäle ausgehen, deren ventilseitige
Mündungsöffnungen innerhalb von Anschlußfeldern (163,163' bis 163
IV) der Ventile im Bohrungsbild von Proportionalventilen angeordnet sind, und daß die
über die Vergleichsventile (114) seriell miteinander verbindbaren Abschnitte (102')
der Last-Rückmeldeleitung (102) durch je eine vom freien Ende (164) dieses Anschlußblocks
(74) her in diesen eingebrachte und dort abgestopfte Längsbohrungen (188,188' bis
188
IV) sowie diese je einzeln mit dem Lastvergleichsausgang (117) eines der Vergleichsventile
(114) sowie mit dem Lastvergleichseingang (116) des versorgungsseitig benachbarten
Vergleichsventils verbindende Querkanäle (192,192' bis 192
IV,183,183' bis 183
IV, 193,193' bis 193
IV und 184,184' bis 184
IV) gebildet sind.
2. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit je einer der abgestopften Längsbohrungen (188,188' bis 188IV) in kommunizierender Verbindung stehender Querkanäle durch je eine Stichbohrung (192,192'
bis 192IV,193, 193' bis 193IV), die von einem rechtwinklig zur Anschlußfläche der Ventile verlaufenden Längsfläche
her in den Anschlußblock (73) eingebracht ist, durch die Längsbohrung hindurchtritt
und an dieser Längsfläche abgestopft ist und eine in diese Querbohrung mündende, von
der Anschlußseite her in den Anschlußblock (73) eingebrachte, sich senkrecht zur Anschlußfläche
erstreckende Stichbohrung (183,183' bis 183IV,184,184IV) gebildet sind.
3. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Vergleichsventil (114) des Betriebsart-Vorwahl-Ventils (74) zum Lastsensierungs-Eingang
des Druckversorgungsaggregats (77) führende Last-Rückmeldeleitung (102) durch eine
vom versorgungsseitigen Ende des Anschlußblocks (73) her in diesen eingebrachte Längsbohrung
gebildet ist.
4. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Anschlußblock (73) auch ein Anschlußfeld (61) für eine zur Lastsensierung
vorgesehene Druckwaage (99) oder Drosselanordnung (154) und/oder ein Druckbegrenzungsventil
(106) und/oder ein zur Ableitung von Steuerdruck ausgenutztes Druckminderventil (107)
des Druckversorgungsaggregats (77;77') vorgesehen ist.
5. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsventile (114) als Wechsel-Rückschlagventile ausgebildet sind.
6. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergleichseingang (116) des von dem Druckversorgungsaggregat (77;77') entfernt
angeordneten Vergleichsventils (114) mit dem Tank (93) des Druckversorgungsaggregats
verbunden ist.
7. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Steuerventile
für die Dreh- und die Elevations-Antriebe des Masts als Proportionalventile ausgebildet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß den Steuerventilen einzeln zugeordnete Druckwaagen (128) vorgesehen sind, die
den über das jeweilige Steuerventil fließenden Druckmittelstrom auf konstanten Druckabfall
über dem jeweiligen Steuerventil regeln.
8. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die den Steuerventilen (68 bis 72) einzeln zugeordneten Druckwaagen (128) als
2-Wege-Stromregelventile ausgebildet sind, die mit dem jeweiligen Steuerventil hydraulisch
in Reihe geschaltet sind.
9. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach Anspruch 7 oder Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerventile (68 bis 72) zusätzliche in den alternativen Durchflußstellungen
(I und II) freigegebene, in der Grundstellung (0) gesperrte Durchflußpfade (136,137)
haben, über die der Verbraucher-Druck an dem Vergleichseingang (138) der jeweiligen
Druckwaage (128) ansteht, an deren Referenzeingang der Ausgangsdruck des Druckversorgungsaggregats
als Referenzdruck angelegt ist.
10. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe (76') des Druckversorgungsaggregats (77') als regelbare Pumpe, z.B.
als Schwenkscheibenpumpe, mit druckgesteuertem Förderstrm-Steuerglied (149) ausgebildet
ist, dem als Steuerdruck, durch den es im Sinne einer Vergrößerung des Förderstromes
der Pumpe beaufschlagt wird, der Ausgangsdruck des Vergleichsventils (114) des Betriebsart-Vorwahlventils
(74) zugeleitet ist.
11. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß als Förderstrom-Steuerglied (149) der regelbaren Pumpe (76') ein doppelt-wirkender
hydraulischer Linearzylinder vorgesehen ist, dessen am Fördermengen-Stellglied (146)
der Pumpe (76') angreifender Kolben durch Druckbeaufschlagung des bodenseitigen Antriebsdruckraumes
(51) des Förderstrom-Steuerglieds (149) mit dem Ausgangsdruck der Pumpe gegen die
Wirkung des in seinen stangenseitigen Antriebsdruckraum (155) eingekoppelten Ausgangsdruckes
des Vergleichsventils (114) des Betriebsart-Vorwahl-ventils (74) und gegen die Rückstellkraft
einer vorgespannten Feder (147) im Sinne einer Verringerung der Fördermenge der Pumpe
(76') verschiebbar ist und daß zu der Verstellpumpe (76') ein als druckgesteuertes
Proportionalventil ausgebildetes 2/2-Wege-Ventil (154) parallel geschaltet ist, das
durch die Wirkung einer vorgespannten Ventilfeder (156) und gegebenenfalls beidseitiger
Druckbeaufschlagung seines Ventilkolbens auf dessen federseitiger Stirnfläche und
auf der dieser gegenüberliegenden Stirnseite (157) derselben mit dem Ausgangsdruck
der Pumpe (76') in seine sperrende Grundstellung (0) und durch Beaufschlagung lediglich
der der Federseite gegenüberliegenden Stirnseite (157) des Ventilkolbens mit dem Ausgangsdruck
der Pumpe (76') in seine Durchflußstellung (I) mit auslenkungsproportionalem Strömungsquerschnitt
des Durchflußpfades gelangt, und daß die Vorspannung der Ventilfeder (156) deutlich
kleiner ist als diejenige der Rückstellfeder (147) des Fördermengen-Stellgliedes (146)
der Pumpe (76') und etwa der Hälfte derselben entspricht.
12. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die federseitige Stirnfläche des Kolbens des 2/2-Wege-Proportionalventils (154)
über einen nur in der Grundstellung (0) des Betriebsart-Vorwahl-Ventils (74) freigegebenen
Strömungspfad (153) desselben zum Tank (93) des Druckversorgungsaggregats (77') hin
druckentlastbar ist.
13. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe (76) des Druckversorgungsaggregats (77) als Konstant-Pumpe mit 3-Wege-Druckwaage
(99) als lastsensierendem Element ausgebildet ist.
14. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerventile (68 bis 72) für die Bewegungssteuerung des Masts (16) als Umschaltventile
ausgebildet sind, die in ihren verschiedenen, altenativen Bewegungsrichtungen der
Mastantriebe zugeordneten Funktionsstellungen (I und II) Strömungspfade mit definierten
Werten des Durchflußquerschnitts freigeben.
15. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungsöffnungen (116' und 177') des Anschlußblocks (73), mit denen die
Leitungsabschnitte (102') der Rückmeldeleitung (102) innerhalb der Anschlußfelder
(163,163' bis 163IV) der Steuerventile (68 bis 71) an der Anschlußseite des Anschlußblocks (73) münden
und die anschlußseitigen Mündungsöffnungen der von der Steuerleitung (166) ausgehenden
Stichbohrung (173) sowie der von zusätzlichen Rücklaufleitungen (167, 168) ausgehenden
Stichbohrungen (174,176) innerhalb der Anschlußfelder (163, 163' bis 163IV) münden, mittels der Ventilgehäuse der Steuerventile (68 bis 71) in deren montiertem
Zustand dicht verschlossen sind.
16. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerventile (68 bis 71) für die Elevationsantriebe des Masts (14) als 4/3-Wegeventile
mit sperrender Grundstellung (0) ausgebildet sind und das Steuerventil (74) für den
Drehantrieb des Masts als 4/3-Wegeventil ausgebildet ist, das in seiner Grundstellung
(0) beide Versorgungsanschlüsse des Drehantriebes mit dem Tank (93) des Druckversorgungsaggregats
(77) verbindet.
17. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß verbraucherseitig angeordnete Last-Halte-Schaltungen (78,79) vorgesehen sind,
die im nicht betätigten Zustand (0) des Betriebsart-Vorwahl-ventils (74) die Rücklaufleitungen
der einzelnen Teilverbraucher der Abstützvorrichtung (30) und des Masts (14) abgesperrt
halten.
18. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß das Betriebsart-Vorwahlventil (74) nur dann in seine dem Mast-Steuerbetrieb zugeordnete
Funktionsstellung II gelangt, wenn
a) eine Vorwahlschaltstufe betätigt ist, durch die der Mast (14) als hydraulischer
Verbraucher ausgewählt ist und
b) mindestens eines der Steuerventile des Masts (14) angesteuert ist,
und ansonsten in seiner Grundstellung (0) verharrt.
19. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Betriebsart-Vorwahlventil (74) durch eine Betätigung der Vorwahl-Schaltstufe,
durch die die Abstützvorrichtung (30) als hydraulischer Verbraucher ausgewählt wird
in seine der Einstellbetätigung der Abstützvorrichtung (30) zugeordnete Funktionsstellung
gelangt und in dieser bleibt, solange die Abstützvorrichtung (30) als hydraulischer
Verbraucher ausgewählt ist.
20. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß auch das Betriebsart-Vorwahlventil (74) nur dann in seine dem Einstellbetrieb
der Abstützvorrichtung (30) zugeordnete Funktionsstellung (I) gelangt, wenn
a) die Vorwahlschaltstufe im Sinne der Auswahl der Abstützvorrichtung (30) als hydraulischer
Verbraucher betätigt ist und
b) mindestens eines der Steuerventile (67,68) der Abstützvorrichtung (30) angesteuert
ist,
und ansonsten in seiner Grundstellung (0) verharrt.
21. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine erstmalige Betätigung eines Steuerventils des Masts (14) oder der
Abstützvorrichtung (30) auch die Vorwahl-Schaltstufe betätigt wird.
22. Druckversorgungs- und Steueraggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß eine gleichsinnige Betätigung zweier Abstützzylinder (Aus- bzw. Einfahren), die
an einander diagonal gegenüberliegenden Ecken des Abstützbereiches der Autobetonpumpe
(10) angeordnet sind, ausgeschlossen ist.
23. Druckversorgungs- und Steueraggregat, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis
22, gekennzeichnet durch seinen Einsatz an einem Fahrzeug mit hydraulischer Abstützvorrichtung (30) und einem
hydraulisch angetriebenen Ausleger, an dessen Ende ein Arbeitsgerät weiträumig verfahrbar
angeordnet ist.
1. A hydraulic pressure supply- and control-device for a mobile concrete pump (12), comprising
a multi-armed distributing boom (14) positioned pivotably on a vehicle and having
a hydraulic pivot drive (57) and hydraulic elevation drives individually assigned
to the arms of the boom, as well as a hydraulic support device (30) by which the vehicle
is supported at corners of a larger area outside the vehicle base area against tipping
over, as hydraulic consumers for whose pressure supply a single load-sensing pressure
supply device (77;77') is provided, whose pressure output is connectable alternatively
to a hydraulic control unit of the support device or a hydraulic control unit of the
distributing boom by way of an operating mode selector valve (74), further comprising
electro-hydraulically or electro-pneumatically controlled, hydraulically actuated
control valves which are individually assigned to the pivot drive (57) and the elevation
drives of the boom (14), as well as pressure controlled load-comparative valves (68-72)
which react to the pressures prevailing in the respective partial consumers of the
boom, which are connected to each other in a hydraulic longitudinal chain and mechanically
combined in the form of a control valve block (73), on which the valve groups formed
by a control valve and a comparative valve (114) are positioned spacially adjacent
to each other, wherein the comparative valves are connectable in series to each other
by channels forming sections of a load feedback line (102), which lead from a comparative
output of the respective comparative valve to a load-comparative terminal of that
adjacent comparative valve, which is positioned at the supply device side, and wherein
the comparative valve are driven by relatively higher pressure present at a load connection,
at which the pressure acting in the connected partial consumer prevails, than at their
load-comparative input, into a functional position connecting the load connection
with the comparative output and blocking it with respect to the load-comparative input,
and by relatively higher pressure at the load-comparative input than at the load connection
into a functional position connecting the load-comparative input with the load-comparative
output and blocking it with respect to the load connection,
characterized in that a one-piece block made of steel or aluminum is provided as a hydraulic linking element
as well as a mechanical carrier of the control valves (68 to 72) of the boom control
unit, of the operating mode selector valve (74), and possibly of switching elements
of the pressure supply device (77;77'), in which
a) a P-line (119) connected to all high-pressure terminals of the control valves (68
to 72),
b) a reservoir line (132) connected to all return terminals of the control valves,
c) at least one control line (166) transmitting control pressure for the actuation
of the valves (68 to 72 and 74), and
d) at least one further return line (167,168), by which the control circuit of the
pressure-actuated valves is completed to the reservoir (93) of the pressure supply
device (77;77'), are designed as single-axis bores extending in a lengthwise direction
of the terminal block (73) - the direction of linking -, from which connection channels
originate whose valve-sided ports are positioned within terminal arrays (163,163'
to 163IV) of the valves in the bore layout of proportional valves, and that the sections (102')
of the load feedback line (102), which are serially connectable to each other by the
comparative valves (114), are formed by individual longitudinal bores (188,188' to
188IV) introduced into the terminal block (73) from its free end (164) and plugged there,
as well as by cross channels (192,192' to 192IV, 183,183' to 183IV, 193,193' to 193IV, and 184,184' to 184IV) connecting these longitudinal bores (188,188' to 188IV) individually to the load-comparative output (117) of one of the comparative valves
(114) as well as to the load-comparative input (116) of the supply-sided adjacent
comparative valve.
2. The pressure supply- and control-device of claim 1, characterized in that the cross channels communicating with each of the plugged longitudinal bores (188,188'
to 188IV) are formed by a first cross bore (192,192' to 192IV, 193,193' to 193IV), which is introduced into the terminal block (73) originating at a longitudinal
plane extending perpendicularly with respect to the terminal plane of the valves,
penetrates through the longitudinal bore, and is plugged at this longitudinal plane,
and by a second cross bore (183,183' to 183IV, 184,184' to 184IV) leading to said first cross-bore, being introduced into the terminal block (73)
from the connection side, and extending perpendicularly with respect to the terminal
plane.
3. A pressure supply- and control-device of claim 1 or claim 2, characterized in that the load feedback line (102) leading from the comparative valve (114) of the operating
mode selector valve (74) to the load sensing input of the pressure supply device is
formed by a longitudinal bore introduced into the terminal block (73) originating
at its supply side.
4. The pressure supply- and control-device of one of claims 1 to 3, characterized in that a terminal array (161) for a pressure balance (99) or restrictor arrangement (154),
provided for the load sensing, and/or a pressure limiting valve (106) and/or a pressure
reducing valve (107) of the pressure supply device (77,77'), used for the dissipation
of control pressure, is also provided on the terminal block (73).
5. The pressure supply- and control-device of one of claims 1 to 4, characterized in that the comparative valves (114) are designed as shuttle check valves.
6. The pressure supply- and control-device of one of claims 1 to 5, characterized in that the comparative input (116) of the comparative valve (114) which is positioned remotely
with respect to the pressure supply device (77;77') is connected with the reservoir
(93) of the pressure supply device.
7. The pressure supply- and control-device of one of claims 1 to 6, wherein the control
valves for the pivot and elevation drives of the boom are designed as proportional
valves, characterized in that pressure balances (128) individually assigned to the control valves are provided,
which control the pressure medium flow through the respective control valve to a constant
pressure drop over the respective control valve.
8. The pressure supply- and control-device of claim 7, characterized in that the pressure balances (128) individually assigned to the control valves (68 to 72)
are designed as 2-way flow control valves which are hydraulically connected in series
with the respective control valve.
9. The pressure supply- and control-device of claim 7 or 8, characterized in that the control valves (68 to 72) have additional flowpaths (136,137) which are open
in the alternative flow positions (I and II) and blocked in the neutral position (0),
by way of which the consumer pressure prevails at the comparative input (138) of the
respective pressure balance (128), whose reference input is subjected to the output
pressure of the pressure supply device as a reference pressure.
10. The pressure supply- and control-device according to one of claims 1 to 9, characterized in that the pump (76') of the pressure supply device (77') is designed as a controllable
pump, e.g. a pivot disc pump, having a pressure-controlled flow rate control element
(149), which is supplied with the output pressure of the comparative valve (114) of
the operating mode selector valve (74) as control pressure, to which it is subjected
in the sense of enlarging the flowrate of the pump.
11. The hydraulic pressure supply- and control-device of claim 10, characterized in that a double-acting hydraulic linear cylinder is provided as the flow rate control element
(149) of the controllable pump (76'), whose piston, which acts upon the flow rate
setting element (146) of the pump (76), is moveable in the sense of decreasing the
flow rate of the pump (76') by subjecting the bottom drive-pressure space (151) of
the flow rate setting element (149) to the output pressure of the pump against the
action of the output pressure of the comparative valve (114) of the operating mode
selector valve (74) introduced into its rod-sided drive pressure space (155) and against
the restoring force of a pre-stressed spring (147), that a 2/2-way valve (154) designed
as a pressure controlled proportional valve is connected parallel to the pump (76'),
which attains its blocking neutral position (0) by the action of a pre-stressed valve
spring (156) and possibly bilateral pressure subjection of its valve piston on its
spring-sided face and the opposing face (157) to the output pressure of the pump (76')
and its flow position (I) having a flow cross section of the flowpath proportional
to the excursion by subjection of only the face (157) of the valve piston opposing
the spring side to the output pressure of the pump (76'), and that the prestressing
of the valve spring (156) is significantly smaller than that of the return spring
(147) of the flow rate setting element (146) of the pump (76') and corresponds to
approximately half that value.
12. The hydraulic pressure supply- and control-device of claim 11, characterized in that the spring-sided face of the piston of the 2/2-way proportional valve (154) is suited
to be relieved of its pressure towards the reservoir (93) of the pressure supply device
(77 ) by way of a flowpath (153) opened only in the neutral position (0) of the operating
mode selector valve (74).
13. The hydraulic pressure supply- and control-device of one of claims 1 to 9, characterized in that the pump (76) of the pressure supply device (77) is designed to be a fixed displacement
pump having a 3-way pressure balance (99) as a load-sensing element.
14. The hydraulic pressure supply- and control-device of claim 13, characterized in that the control valves (68 to 72) for the motion control of the boom (14) are designed
to be switching valves, which open flowpaths having defined flow cross sections in
their different functional positions (I and II) assigned to alternative directions
of motion of the boom drives.
15. The hydraulic pressure supply- and control-device of claim 14, characterized in that the ports (177' and 178') of the terminal block (73), by way of which the line sections
(102') of the load feedback line (102) open to the terminal side of the terminal block
(73) within the terminal arrays (163,163 to 163IV) of the control valves (68 to 71) and the terminal-sided ports of the cross bore
(173) originating at the control line (166) as well as the cross bores (174,176) originating
at additional return lines (167,168) open within the terminal arrays (163,163' to
163IV), are tightly blocked in their mounted state by way of the valve bodies of the control
valves (68 to 71).
16. The hydraulic pressure supply- and control-device of claim 14 or 15, characterized in that the control valves (68 to 71) for the elevation drives of the boom (14) are designed
as 4/3-way valves having a blocking neutral position (0), and the control valve (74)
for the pivot drive of the boom is designed as a 4/3-way valve which connects both
consumer terminals of the pivot drive to the reservoir (93) of the pressure supply
device (77) in its neutral position (0).
17. The hydraulic pressure supply- and control-device according to one of claims 1 to
16, characterized in that load maintaining circuits (78,79) positioned at the consumer side are provided, which
keep the return lines of the individual partial consumers of the support device (30)
and the boom (14) blocked in the non-actuated state (0) of the operating mode selector
valve (74).
18. The hydraulic pressure supply- and control-device of one of claims 1 to 17,
characterized in that the operating mode selector valve (74) attains its functional position (II) assigned
to the boom control operation only when
a) a preselector control stage is actuated by which the boom (14) is selected as a
hydraulic consumer and
b) at least one of the control valves of the boom (14) is selected,
and remains in its neutral position (0) otherwise.
19. The hydraulic pressure supply- and control-device of claim 18, characterized in that the operating mode selector valve (74) attains its functional position assigned to
the setting operation of the support device (30) by an actuation of the preselector
control stage, by which the support device (30) is selected as a hydraulic consumer,
and remains there as long as the support device (30) is kept selected as a hydraulic
consumer.
20. The hydraulic pressure supply- and control-device of claim 18,
characterized in that the operating mode selector valve (74), too, attains its functional position (I)
assigned to the setting operation of the support device (30) when
a) the preselector control stage is actuated in the sense of selecting the support
device (30) as a hydraulic consumer and
b) at least one of the control valves (67,68) of the support device (30) is selected,
and remains in its neutral position (0) otherwise.
21. The hydraulic pressure supply- and control-device of one of claims 18 to 20, characterized in that the preselector control stage is actuated by a first actuation of one control valve
of the boom (14) or the support device (30).
22. The hydraulic pressure supply- and control-device of one of claims 1 to 21, characterized in that an actuation in the same sense (extension or retraction) of two support cylinders
which are arranged at diagonally opposing corners of the support area of the mobile
concrete pump (10) is not possible.
23. A pressure supply- and control-device, especially according to one of claims 1 to
22, characterized by its use on a vehicle having a hydraulic support device (30) and a hydraulically-driven
boom, at the end of which a work device is arranged moveable over a large range.
1. Système hydraulique de commande et d'alimentation en pression pour une pompe à béton
(12) autotractée comprenant, en tant que consommateurs hydrauliques, un mât de distribution
(14) à plusieurs bras, pouvant tourner dans son ensemble sur un véhicule et muni d'un
entraînement hydraulique en rotation (57) et d'entraînements hydrauliques de levage
affectés individuellement aux bras du mât, ainsi qu'un dispositif hydraulique d'appui
(30) au moyen duquel le véhicule peut prendre appui sans risque de basculement dans
des coins d'une grande superficie, en dehors de la surface de base dudit véhicule,
consommateurs pour l'alimentation en pression desquels est prévu un unique groupe
(77 ; 77') d'alimentation en pression, à fonction de détection de charge, dont la
sortie de pression peut être alternativement raccordée, au moyen d'un distributeur
(74) de présélection de modes opératoires, à une unité de commande hydraulique du
dispositif d'appui ou à une unité de commande hydraulique du mât de distribution,
laquelle comprend des distributeurs de commande (68-72) actionnés hydrauliquement,
pilotés électrohydrauliquement ou électropneumatiquement et affectés individuellement
à l'entraînement en rotation (57) et aux entraînements de levage du mât (14), ainsi
que des valves témoins de charge (114) pilotées par pression et répondant aux pressions
régnant dans les consommateurs partiels respectifs du mât, qui sont reliés les uns
aux autres en un enchaînement longitudinal hydraulique et sont regroupés, mécaniquement,
en un bloc (73) de distributeurs de commande sur lequel les groupes distributeurs,
formés chacun par un distributeur de commande et par une valve témoin (114), sont
agencés au voisinage les uns des autres dans l'espace ; système dans lequel les valves
témoins peuvent être reliées en série les unes aux autres par l'intermédiaire de canaux
formant des segments d'un conduit (102) de rétrosignalisation de charge, et s'étendant
d'une sortie comparatrice de la valve témoin considérée, jusqu'à un raccord de comparaison
de charge de la valve témoin (114) voisine, disposée côté groupe d'alimentation ;
et les valves témoins sont commandées, par une pression relativement plus forte, sur
un raccord de charge auquel est appliquée la pression agissant dans le consommateur
partiel raccordé, que sur leur entrée comparatrice de charge, à une position fonctionnelle
qui relie le raccord de charge à la sortie comparatrice et l'isole vis-à-vis de l'entrée
comparatrice de charge, et sont commandées, par une pression relativement plus forte,
à l'entrée comparatrice de charge, que sur le raccord de charge, à une position fonctionnelle
reliant l'entrée comparatrice de charge à la sortie comparatrice de charge, et isolant
ces dernières vis-à-vis du raccord de charge, caractérisé par le fait qu'il est prévu,
en tant qu'élément d'enchaînement hydraulique ainsi qu'en tant que support mécanique
pour les distributeurs de commande (68 à 72) de l'unité de commande du mât, pour le
distributeur (74) de présélection de modes opératoires et, éventuellement, pour des
éléments de branchement du groupe (77 ; 77') d'alimentation en pression, un bloc de
raccordement (73) qui se présente comme un bloc d'un seul tenant en acier ou en aluminium,
dans lequel
a) un conduit P (119), relié à tous les raccords de haute pression des distributeurs
de commande (68 à 72),
b) un conduit (132) de réservoir, relié à tous les raccords de retour des distributeurs
de commande,
c) au moins un conduit de commande (166), guidant une pression de commande en vue
de l'actionnement des distributeurs (68 à 72 et 74), et
d) au moins un autre conduit de retour (167, 168), par l'intermédiaire duquel le circuit
de commande des distributeurs actionnés par pression est fermé vers le réservoir (93)
du groupe (77 ; 77') d'alimentation en pression sont réalisés sous la forme d'alésages
monoaxiaux s'étendant dans la direction longitudinale du bloc de raccordement (73)
- la direction de l'enchaînement -, et dont partent des canaux de raccordement dont
les orifices d'embouchure, situés côté distributeurs, sont agencés selon la configuration
de forage de valves proportionnelles, à l'intérieur de zones de raccordement (163,
163' à 163IV) des distributeurs ; et par le fait que les segments (102') du conduit (102) de rétrosignalisation
de charge, pouvant être reliés en série les uns aux autres par l'intermédiaire des
valves témoins (114), sont formés à chaque fois par des alésages longitudinaux (188,
188' à 188IV) pratiqués dans le bloc de raccordement (74) à partir de l'extrémité libre (164)
de ce dernier, et rendus étanches par des bouchons dans cette zone, ainsi que par
des canaux transversaux (192, 192' à 192IV, 183, 183' à 183IV, 193, 193' à 193IV et 184, 184' à 184IV) reliant individuellement chacun desdits alésages à la sortie (117) comparatrice
de charge de l'une des valves témoins (114), ainsi qu'à l'entrée (116) comparatrice
de charge de la valve témoin occupant une position voisine côté alimentation.
2. Système de commande et d'alimentation en pression selon la revendication 1, caractérisé
par le fait que les canaux transversaux, en liaison communiquante avec l'un considéré
des alésages longitudinaux (188, 188' à 188IV) rendus étanches par des bouchons, sont formés à chaque fois par un perçage calibré
(192, 192' à 192IV, 193, 193' à 193IV) qui est pratiqué dans le bloc de raccordement (73) à partir d'une surface longitudinale
s'étendant à angle droit par rapport à la surface de raccordement des distributeurs,
traverse l'alésage longitudinal et est rendu étanche par un bouchon sur ladite surface
longitudinale, et par un perçage calibré (183, 183' à 183IV, 184, 184IV) qui débouche dans ce perçage transversal, est pratiqué dans le bloc de raccordement
(73) à partir du côté raccordement, et s'étend perpendiculairement à la surface de
raccordement.
3. Système de commande et d'alimentation en pression selon la revendication 1 ou 2, caractérisé
par le fait que le conduit (102) de rétrosignalisation de charge, partant de la valve
témoin (114) du distributeur (74) de présélection de modes opératoires et gagnant
l'entrée détectrice de charge du groupe (77) d'alimentation en pression, est formé
par un alésage longitudinal pratiqué dans le bloc de raccordement (73), à partir de
l'extrémité de ce dernier qui est située côté alimentation.
4. Système de commande et d'alimentation en pression selon l'une des revendications 1
à 3, caractérisé par le fait qu'il est également prévu, sur le bloc de raccordement
(73), une zone de raccordement (61) destinée à une balance de pression (99) ou à un
ensemble d'étranglement (154) conçu(e) pour la détection de charge, et/ou un limiteur
de pression (106), et/ou un réducteur de pression (107) du groupe (77 ; 77') d'alimentation
en pression, utilisé pour la dérivation d'une pression de commande.
5. Système de commande et d'alimentation en pression selon l'une des revendications 1
à 4, caractérisé par le fait que les valves témoins (114) sont réalisées sous la forme
de clapets antiretour à fonctionnement alternatif.
6. Système de commande et d'alimentation en pression selon l'une des revendications 1
à 5, caractérisé par le fait que l'entrée comparatrice (116) de la valve témoin (114)
éloignée du groupe (77 ; 77') d'alimentation en pression est reliée au réservoir (93)
dudit groupe d'alimentation en pression.
7. Système de commande et d'alimentation en pression selon l'une des revendications 1
à 6, dans lequel les distributeurs de commande, assignés aux entraînements en rotation
et aux entraînements de levage du mât, sont réalisés sous la forme de valves proportionnelles,
caractérisé par le fait qu'il est prévu des balances de pression (128) qui sont affectées
individuellement aux distributeurs de commande et qui régulent le flux de fluide pressurisé,
circulant par le distributeur de commande considéré, sur une chute de pression constante
au dessus du distributeur de commande considéré.
8. Système de commande et d'alimentation en pression selon la revendication 7, caractérisé
par le fait que les balances de pression (128), affectées individuellement aux distributeurs
de commande (68 à 72), sont réalisées sous la forme de valves de régulation de débit
à deux voies, branchées hydrauliquement en série avec le distributeur de commande
considéré.
9. Système de commande et d'alimentation en pression selon la revendication 7 ou la revendication
8, caractérisé par le fait que les distributeurs de commande (68 à 72) présentent
des trajets supplémentaires de circulation (136, 137) qui sont dégagés dans les positions
alternatives d'écoulement (I et II), sont isolés dans la position neutre (0), et par
l'intermédiaire desquels la pression de consommateur est appliquée à l'entrée comparatrice
(138) de la balance de pression (128) considérée, à l'entrée de référence de laquelle
la pression de sortie du groupe d'alimentation en pression est appliquée en tant que
pression de référence.
10. Système de commande et d'alimentation en pression selon l'une des revendications 1
à 9, caractérisé par le fait que la pompe (76') du groupe (77') d'alimentation en
pression est réalisée sous la forme d'une pompe régulable, par exemple sous la forme
d'une pompé à disque oscillant présentant un organe (149) de commande du débit refoulé,
piloté par pression, auquel la pression de sortie de la valve témoin (114) du distributeur
(74) de présélection de modes opératoires est délivrée en tant que pression de commande,
par laquelle ledit organe est sollicité dans le sens d'un accroissement du débit refoulé
par la pompe.
11. Système de commande et d'alimentation en pression selon la revendication 10, caractérisé
par le fait qu'il est prévu, en tant qu'organe (149) de commande du débit refoulé
par la pompe régulable (76'), un vérin hydraulique linéaire à double action dont le
piston, venant en prise avec l'organe (146) de réglage de quantités refoulées par
la pompe (76'), peut être animé de coulissements par sollicitation de la chambre (51)
de pression d'entraînement de l'organe (149) de commande du débit refoulé, située
côté fond, par la pression de sortie de la pompe, en s'opposant à l'action de la pression
de sortie de la valve témoin (114) du distributeur (74) de présélection de modes opératoires,
admise dans sa chambre (155) de pression d'entraînement située côté tige, et en s'opposant
à la force de rappel d'un ressort préchargé (147), dans le sens d'une diminution de
la quantité refoulée par la pompe (76') ; par le fait qu'un distributeur (154) du
type 2/2, conçu comme une valve proportionnelle pilotée par pression et branché en
parallèle avec la pompe (76') à cylindrée variable, parvient à sa position neutre
bloquante (0) sous l'action d'un ressort obturateur préchargé (156) et, le cas échéant,
par sollicitation de part et d'autre de son piston obturateur par la pression de sortie
de ladite pompe (76'), sur la surface extrême du piston qui est située côté ressort,
et sur la face frontale (157) dudit piston qui est tournée à l'opposé de ladite surface,
et parvient, lorsque la pression de sortie de la pompe (76') sollicite uniquement
la face frontale (157) du piston obturateur tournée à l'opposé du côté ressort, à
sa position d'écoulement (I) à section transversale d'écoulement du trajet de circulation
proportionnelle à la déviation ; et par le fait que la précharge du ressort obturateur
(156) est-nettement inférieure à celle du ressort de rappel (147) de l'organe (146)
de réglage de quantités refoulées par la pompe (76'), et correspond sensiblement à
la moitié de ladite précharge.
12. Système de commande et d'alimentation en pression selon la revendication 11, caractérisé
par le fait que la pression de la surface extrême du piston du distributeur proportionnel
(154) du type 2/2, située côté ressort, peut être détendue, en direction du réservoir
(93) du groupe (77') d'alimentation en pression, par l'intermédiaire d'un trajet de
circulation (153) dégagé uniquement dans la position neutre (0) du distributeur (74)
de présélection de modes opératoires.
13. Système de commande et d'alimentation en pression selon l'une des revendications 1
a 9, caractérisé par le fait que la pompe (76) du groupe (77) d'alimentation en pression
est réalisée sous la forme d'une pompe à cylindrée constante, munie d'une balance
de pression (99) à trois voies en tant qu'élément de détection de charge.
14. Système de commande et d'alimentation en pression selon la revendication 13, caractérisé
par le fait que les distributeurs de commande (68 à 72), destinés à la commande des
mouvements du mât (16), sont réalisés sous la forme de valves d'inversion qui, dans
leurs différentes positions fonctionnelles (I et II) assignées à des directions alternatives
de mouvement des entraînements du mât, dégagent des trajets de circulation dont la
section transversale d'écoulement présente des valeurs définies.
15. Système de commande et d'alimentation en pression selon la revendication 14, caractérisé
par le fait que les orifices d'embouchure (116' et 177') du bloc de raccordement (73),
par lesquels les segments (102') du conduit (102) de rétrosignalisation de charge
débouchent sur le côté raccordement dudit bloc de raccordement (73), à l'intérieur
des zones de raccordement (163, 163' à 163IV) des distributeurs de commande (68 à 71), et les orifices d'embouchure situés côté
raccordement du perçage calibré (173) partant du conduit de commande (166), ainsi
que des perçages calibrés (174, 176) partant de conduits supplémentaires de retour
(167, 168), débouchent à l'intérieur desdites zones de raccordement (163, 163' à 163IV), sont obturés hermétiquement au moyen des carters des distributeurs de commande
(68 à 71) à l'état monté de ces derniers.
16. Système de commande et d'alimentation en pression selon la revendication 14 ou 15,
caractérisé par le fait que les distributeurs (68 à 71) de commande des entraînements
de levage du mât (14) sont réalisés sous la forme de distributeurs du type 4/3 à position
neutre (0) bloquante, et le distributeur (74) de commande de l'entraînement en rotation
du mât est réalisé sous la forme d'un distributeur du type 4/3 qui, dans sa position
neutre (0), relie les deux raccords d'alimentation de l'entraînement en rotation au
réservoir (93) du groupe (77) d'alimentation en pression.
17. Système de commande et d'alimentatiun en pression selon l'une des revendications 1
à 16, caractérisé par le fait qu'il est prévu des circuits (78, 79) de maintien de
charge qui sont disposés côté consommateur et qui, à l'état non actionné (0) du distributeur
(74) de présélection de modes opératoires, maintiennent isolés les conduits de retour
des consommateurs partiels individuels du dispositif d'appui (30) et du mât (14).
18. Système de commande et d'alimentation en pression selon l'une des revendications 1
à 17, caractérisé par le fait que le distributeur (74) de présélection de modes opératoires
ne parvient à sa position fonctionnelle (II), assignée au mode commande du mât, que
dans le cas où
a) est actionné un étage de présélection par lequel le mât (14) est sélectionné en
tant que consommateur hydraulique, et
b) au moins l'un des distributeurs de commande du mât (14) est activé,
et demeure, sinon, dans sa position neutre (0).
19. Système de commande et d'alimentation en pression selon la revendication 18, caractérisé
par le fait que le distributeur (74) de présélection de modes opératoires parvient,
suite à un actionnement de l'étage de présélection par lequel le dispositif d'appui
(30) est sélectionné en tant que consommateur hydraulique, à sa position fonctionnelle
assignée à la manoeuvre de réglage dudit dispositif d'appui (30), et conserve ladite
position aussi longtemps que ledit dispositif d'appui (30) est sélectionné en tant
que consommateur hydraulique.
20. Système de commande et d'alimentation en pression selon la revendication 18, caractérisé
par le fait que le distributeur (74) de présélection de modes opératoires ne parvient
également à sa position fonctionnelle (I), assignée au mode réglage du dispositif
d'appui (30), que dans le cas où
a) l'étage de présélection est actionné dans le sens de la sélection du dispositif
d'appui (30) en tant que consommateur hydraulique, et
b) au moins l'un des distributeurs de commande (67, 68) du dispositif d'appui (30)
est activé,
et demeure, sinon, dans sa position neutre (0).
21. Système de commande et d'alimentation en pression selon l'une des revendications 18
à 20, caractérisé par le fait que l'étage de présélection est actionné également par
une manoeuvre initiale d'un distributeur de commande du mât (14) ou du dispositif
d'appui (30).
22. Système de commande et d'alimentation en pression selon l'une des revendications 1
à 21, caractérisé par le fait qu'il est exclu d'actionner, dans le même sens, deux
vérins d'appui (déploiement ou, respectivement, rétraction) placés dans des coins,
diagonalement opposés, de la zone d'appui de la pompe à béton (10) autotractée.
23. Système de commande et d'alimentation en pression, notamment selon l'une des revendications
1 à 22, caractérisé par son utilisation sur un véhicule équipé d'un dispositif hydraulique
d'appui (30) et d'une flèche en-porte-à-faux, entraînée hydrauliquement, à l'extrémité
de laquelle un appareil de travail est installé avec ample mobilité dans l'espace.