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EP 0 671 192 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.04.1998 Patentblatt 1998/17 |
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Anmeldetag: 23.01.1995 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A63F 9/08 |
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Schiebespiel
Shiftable block puzzle
Puzzle avec des éléments coulissants
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
11.03.1994 DE 9404065 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.09.1995 Patentblatt 1995/37 |
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Patentinhaber: Langenbach, Klaus |
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D-59558 Lippstadt (DE) |
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Erfinder: |
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- Feller, Erhard
D-59555 Lippstadt (DE)
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Vertreter: Strauss, Hans-Jochen, Dipl.-Phys., Dr. |
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Patentanwälte
Dipl.-Ing. Gustav Meldau
Dipl.-Phys. Dr. Hans-Jochen Strauss
Postfach 2452 33254 Gütersloh 33254 Gütersloh (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 86 394 DE-U- 9 404 065 US-A- 1 539 738 US-A- 4 548 410
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DE-C- 622 838 US-A- 1 459 937 US-A- 4 397 466
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schiebespiel, bestehend aus einer rechteckigen Spielfläche,
in der eine Anzahl rechteckiger Schiebesteine parallel zu den Rahmenseiten aufgrund
Fehlens eines Schiebesteines zur Bildung eines freien Feldes verschieblich angeordnet
sind, wobei die Einzelflächen der Schiebesteine mit Bildteilen versehen sind, die
untereinander zu einem Bild oder einem Wort zusammenfügbar sind, wobei im Bereich
des Rahmens ein Füllstein zur Komplettierung der Spielfläche vorgesehen ist.
[0002] Die Erfindung geht von einem Schiebespiel aus, welches auch im Stand der Technik
als Geschicklichkeitsspiel bekannt ist. Bei derartigen Geschicklichkeitsspielen sind
in einer Spielfläche quadratische Schiebesteine angeordnet, die jeweils zu den quer-
und längsverlaufenden Rahmenseiten parallel verschiebbar angeordnet sind. Das Verschieben
der Einzelsteine wird dadurch ermöglicht, daß ein Schiebestein in der quadratischen
Schiebefläche fehlt, so daß in diesen Fehlbereich ein Einzelstein und damit auch eine
Einzelkolonne von Schiebesteinen ausweichend geschoben werden kann, so daß die Sortierung
der in dem Rechteck angeordneten Schiebesteine erfolgen kann. Dabei ist es möglich
beispielsweise die in einem Rechteckrahmen angeordneten Schiebesteine, je nach der
gewünschten Größe der Spielfläche des Spiels, in der entsprechenden Anzahl anzuordnen.
[0003] Die sich ergebenden Flächen auf der Unter- und der Oberseite der Einzelschiebesteine
sind mit Bildteilen versehen, so daß die Einzelbilder durch Verschieben zu einem Bild
oder einem Wort zusammengefügt werden können. Dabei ist es auch denkbar beispielsweise
Zahlenreihen oder Buchstabenreihen auf den Flächen anzuordnen, die dann der Spieler
entsprechend in dem Rahmen verschieben kann, so daß die Zahlen- oder Buchstabenreihen
entsprechend einer Reihenfolge geordnet werden, oder die Einzelbilder, ähnlich wie
bei einem Puzzle, zu einem Bild zusammengefügt werden.
[0004] Aus dem Stand der Technik gemäß der US-A-4,548,410 ist ein Schiebespiel bekannt,
welches zur Komplettierung der Spielfläche im Randbereich eine Aussparung aufweist,
in die der Füllstein geparkt werden kann, während die Sortierung der einzelnen Schiebesteine
in der Spielfläche vorgenommen wird. Nachteilig bei diesem nach dem Stand der Technik
bekannten Schiebespiel ist es, daß aufgrund der Aussparung im Rahmenbereich das Schiebespiel
von seinem Erscheinungsbild her störend wirkt. Weiterhin ergibt sich aufgrund des
ausgesparten Bildbereiches eine Lose in dem Spielrahmen, wodurch sich ein selbständiges
Lösen der Steine ergibt, so daß sich die Schiebestein selbständig verschieben und
somit der Gesamtcharakter des Schiebebildes nicht erhalten bleibt. Dies ergibt sich
insbesondere, wenn beispielsweise das Geschicklichkeitsspiel in der Tasche oder als
Schlüsselanhänger mitgeführt wird, und sich dann während des Transportes Ruckel- oder
Stoßeinwirkungen ergeben.
[0005] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, ein derartig nach dem Stand der Technik bekanntes
Schiebespiel derart weiterzubilden, daß dessen sortierter, bildlicher Charakter nach
erfolgter Sortierung der Schiebesteine erhalten bleibt, wobei das Erscheinungsbild
des Schiebespiels sowie dessen technische Benutzung verbessert werden soll.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Füllstein aus einem den
Rahmen durchdringenden Schieber besteht, der ebenfalls mit einer ineinandergreifenden
Federleiste und einer Nut versehen ist, und wobei der Füllstein einerseits mit einem
Bildteil zur Komplettierung des Bildes und andererseits mit der Form und Farbe des
Rahmens versehen ist, um im verriegelten Zustand das Gesamtbild des Schiebespiels
zu schließen. Aufgrund dieser Anordnung ist möglich, daß die das Bild ergebenden Schiebesteine
zunächst derart sortiert werden, daß sie das ganzflächige Bild soweit ergeben und
zum Schluß der das Sperrmittel bildende Füllstein mit dem komplettierenden Bildteil
eingeschoben werden kann. Dabei besteht in vorteilhafter Weise der Füllstein aus einem
den Rahmen durchdringenden Schieber, der ebenfalls mit ineinandergreifenden Federleisten
und Nuten versehen ist. Somit kann dann, nachdem der letzte Stein an seinen bestimmten
Platz geschoben ist, der Füllstein eingeschoben werden.
[0007] Dabei ist nach einer weiteren Lösung der Aufgabe der Füllstein mit einem Teil des
Bildes und zum anderen Teil mit der Form und Farbe des Rahmens versehen. Nachdem der
Füllstein eingeschoben ist, ergibt sich für das Schiebespiel eine geschlossene Bildfläche
und eine umlaufende geschlossene Rahmenfläche, so daß das Schiebespiel von seinem
Erscheinungsbild her sich als eine Gesamteinheit darstellt. Soll mit dem Schiebespiel
nun wieder gespielt werden, so wird der Füllstein zur Entriegelung verschoben, so
daß eine Freifläche innerhalb des Rahmens gebildet wird, die ein Verschieben der restlichen
Schiebesteine im Rahmenfeld ermöglicht.
[0008] In Weiterbildung der Erfindung sind im Bereich des Rahmens Mittel zur Sperrung des
als Schieber ausgebildeten Füllsteins angeordnet, die die Unverlierbarkeit des Schiebers
sichern. Dabei besteht das Schiebespiel aus einer Grundplatte, auf der Erhebungen
angeordnet sind und wobei Rastelemente im Bereich der Erhebungen vorgesehen sind,
die zur Halterung mit einer G-förmigen Rahmenabdeckung zusammenwirken. Um die Unverlierbarkeit
des als Schieber ausgebildeten Füllsteins im Rahmenbereich auszugestalten, ist im
Bereich der Federleiste des Füllsteins ein Bereich ausgespart, der gegen einen Vorsprung
der Erhebung festsetzbar ist.
[0009] In Weiterbildung der Erfindung ist der als Schieber ausgebildete Füllstein im Rahmenbereich
mit einer federnden Feststellraste versehen. Verriegelt der füllstein die Schiebesteine,
so wird der Füllstein mittels einer federnden Feststellraste am Rahmen gehalten, so
daß ein selbständiges Lösen des Füllsteins vom Rahmen nicht erfolgen kann. In Weiterbildung
der Erfindung ist der Rahmen bzw. der Rahmenbereich als aus einem einstückig gespritzten
Kunststoffteil hergestellt, dessen äußere Umgrenzung in beliebiger Form gestaltet
sein kann. Dabei ist es denkbar, daß insbesondere der Rahmenbereich hier unterschiedliche
Formen annehmen kann, wie beispielsweise eine Tierform, Telefonform, Ballform u.s.w.,
so daß hinsichtlich der Gestaltung des Rahmens unterschiedliche Möglichkeiten gegeben
sind, und wobei etwa im Zentrum der sich ergebenden Flächenform das rechteckige Spielfeld
eingefaßt ist.
[0010] In besonderes vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist das Mittel als Füllstein
oder Sicherungsstift ausgebildet. Dabei weist der Füllstein zur Komplettierung des
Bildes einen Bildteil auf. Aufgrund dieser Ausbildung ist gewährleistet, daß das in
dem Rahmen befindliche Bild komplettiert werden kann, und somit die Spielfläche sich
von ihrem bildlichen Erscheinungscharakter komplettierend darstellt. Eine andere Ausführungsform
des Mittels zur Sperrung wird dadurch erreicht, daß der Sicherungsstift zur arretierenden
Feststellung der Schiebesteine durch eine im Rahmen mit in den Schiebesteinen vorgesehene
fluchtende Bohrung eingeführt werden kann.
[0011] In zweckmäßiger Weiterbildung sind der Rahmen und die Schiebesteine mit ineinandergreifenden
Federleisten und Nuten versehen. Aufgrund dieser Ausbildung ergibt sich eine lagestabile
Führung der Einzelschiebesteine in dem rechteckigen Rahmen, so daß die einzelnen Schiebesteine
untereinander bzw. an den Rahmenseiten leicht und einfach verschiebbar sind.
[0012] Insbesondere ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der nachstehenden
Figuren 1 bis 5 gezeigt, dabei zeigen:
- Fig. 01:
- Eine Draufsicht auf das erfindungsgemäße Schiebespiel;
- Fig. 02
- : Eine geschnittene Seitenansicht gemäß der Schnittlinie II - II in der Fig. 1;
- Fig. 03:
- Eine explosive Darstellung der Teile des Schiebespiels in der Perspektive;
- Fig. 04:
- Eine weitere perspektivische Darstellung des Schiebespiels in der verriegelten und
in der entriegelten Stellung mit Sicherungsstift;
- Fig. 05.
- Eine teilweise geschnittene Detaildarstellung der Federraste.
[0013] Die Figur 1 zeigt ein Schiebespiel 1 in der Draufsicht, welches aus einem rechteckigen
Rahmen 2 besteht. In dem Rahmen 2 können eine Anzahl rechteckiger Schiebesteine 3
angeordnet sein, die parallel zu den längs- und querverlaufenden Rahmenseiten 4.1
und 4.2 verschieblich angeordnet sind. Die Verschieblichkeit der einzelnen Schiebesteine
3 wird dadurch ermöglicht, daß eine Schiebesteinfläche 5 ausgespart ist, so daß die
einzelnen Schiebesteine 3 und damit auch Schiebestein-Kolonnen entweder waagerecht
oder senkrecht zu den Rahmenseiten 4.1 und 4.2 verschoben werden können. Wie insbesondere
aus der Figur 1 zu entnehmen ist, sind die Einzelflächen der Schiebesteine 3 mit Bildteilen
6 bedruckt, so daß die Einzelbilder 6 im sortierten Zustand zu einem Bild 7, wie in
der Figur 1 erkennbar zu einer Figur, verschoben werden können.
[0014] Erfindungsgemäß sind im Bereich des Rahmens 2 Mittel 8 zur Sperrung angeordnet, die
ein ungewolltes Verschieben der Schiebesteine 3 verhindern. Dabei können die Mittel
8 am Rahmen 2 entweder einschiebbar als Schieberiegel wie im Ausführungsbeispiel dargestellt,
einsteckbar als ein an einer Kette befestigter Schiebestein oder als an einem schwenkbaren
Arm befestigter Schiebestein einschwenkbar am Rahmen 2 angebracht sein. Wie in der
Figur 1 ebenfalls dargestellt, ist das Mittel 8 als Füllstein 9 ausgebildet und ebenfalls
mit einem Bildteil 6 bedruckt, so daß bei Einschiebung des Füllsteins 9 entgegen der
Pfeilrichtung 10 das Bild komplettiert wird. Nach einer weiteren Variante der Erfindung,
dargestellt in der Figur 4, kann daß Mittel 8 zur Sperrung als Sicherungsstift 19
zur arretierenden Festlegung der Schiebesteine 3 ausgebildet sein. Dabei weist der
Rahmen 2 und die Schiebesteine 3 fluchtende Bohrungen 20 auf, durch die der Sicherungsstift
einführbar ist. Die Bohrungen 20 in den Schiebesteinen 3 verlaufen dabei, wie in der
Figur erkennbar, diagonal, wobei die fluchtende Bohrung 20 durch den Rahmen 2 parallel
diagonal versetzt im Eckbereich der Spielfläche verläuft.
[0015] Dabei sind, wie insbesondere aus der Figur 2 und 3 zu erkennen, die Inneseite des
Rahmens 2 und die Schiebesteine 3 mit ineinandergreifenden Federleisten 11 und Nuten
12 versehen. In einer Ecke des Bildes 7 bzw. des Rahmens 2 ist der Füllstein 9 angeordnet.
Der Füllstein 9 selbst besteht aus einem den Rahmen 2 durchdringenden Schieber, der
ebenfalls eine ineinandergreifende Federleiste 11 und eine Nut 12 an seinen längs-
und querverlaufenden Seiten aufweist.
[0016] Das Schiebespiel 1 gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht aus einer
Grundplatte 13, wobei auf der Grundplatte 13 teilweise umlaufende Erhebungen 14 randseitig
angeformt sind, die aus der Grundfläche der Grundplatte 13 hervorstehen. In einem
Eckbereich der einrahmenden Erhebung 14, ist eine Öffnung 15 bzw. eine Unterbrechung
der Erhebung 14 vorgesehen, durch die der Füllstein 9 eingeschoben werden kann bzw.
verschieblich gelagert ist. Dabei ist der Füllstein 9 derart ausgebildet, daß seine
Federleiste 11 über einen Bereich ausgespart ist, so daß der vorspringende Bereich
der Federleiste 11 gegen einen Vorsprung 22 der Erhebung 14 stößt. Aufgrund dieser
Ausbildung ist gewährleistet, daß der als Schieber ausgebildete Füllstein 9 im Rahmen
2 unverlierbar verriegelt ist.
[0017] Auf die Grundplatte 13 wird eine die Einzelschiebesteine 3 einfassende G-förmige
Rahmenabdeckung 16 entsprechend der angeformten Erhebung 14 aufgesteckt. Dabei weist
die Rahmenabdeckung 16 ebenfalls Federleisten 11 und Nuten 12 auf, so daß die Einzelschiebesteine
3 innerhalb dieser G-förmigen Rahmenabdeckung 16 führend verschoben werden können,
wobei der Öffungsbereich durch den Füllstein 9 geschlossen wird. Zur stabilen Halterung
des Rahmenabdeckung 16 auf der Grundplatte 13, sind im Bereich der eingeformten Erhebungen
14 Rastelemente 17 vorgesehen, so daß die aufliegende G-förmige Rahmenabdeckung 16
mit den aufnehmenden Schiebesteinen 3 auf die Grundplatte 13 klemmend aufgedrückt
werden kann. Die Detailzeichnung der Figur 5 zeigt eine Federraste 21, die den Füllstein
9 nur gegen einen rastenden Widerstand verschieben läßt.
[0018] In der Figur 4 ist das Schiebespiel 1 nochmals in der Perspektive dargestellt, wobei
die linke Darstellung das Schiebespiel 1 in der verriegelten Stellung und die rechte
Darstellung das Schiebespiel 1 in der entriegelten Stellung zeigt, wobei dann in der
entriegelten Darstellung entsprechend des dargestellten Pfeilkreuzes 18 die einzelnen
Schiebesteine 3 oder Kolonnen entsprechend verschoben werden können.
[0019] In vorteilhafter Weise ist der Füllstein 9, wie beispielsweise auch aus der Figur
1 zu erkennen, mit einem Bildteil 6 des Bildes 7 und zum anderen Teil mit der Form
und Farbe des Rahmens 2 versehen, so daß der Füllstein 9 im verriegelten Zustand das
Gesamtbild des Schiebespiels 1 schließt. Damit der Füllstein 9 sich nicht selbständig
löst, ist der als Schieber ausgebildete Füllstein 9 im Rahmenbereich 2 mit der Federraste
21 versehen.
[0020] Erfindungsgemäß kann der Rahmen 2 bzw. der Rahmenbereich als aus einem einstückig
gespritzten Kunststoffteil hergestellt sein, wobei insbesondere die Umrissform des
Rahmens 2 als beliebige Form gestaltet sein kann, so daß die hier darstellende rechteckige
Schiebefläche auch in unterschiedlich formgestaltenden Flächen eingefaßt werden kann.
So kann beispielsweise die rechteckige Schiebefläche in einer runden, eckigen, ovalen
oder aber auch herzförmigen Form begrenzt sein. Auch andere Formen wie eine Lokomotive,
ein Telefonmotiv u.s.w. sind im Rahmen der Erfindung ohne weiteres darstellbar.
1. Schiebespiel (1), bestehend aus einer rechteckigen Spielfläche, in der eine Anzahl
rechteckiger Schiebesteine (3) parallel zu den Rahmenseiten (4.1, 4.2) aufgrund Fehlens
eines Schiebesteines zur Bildung eines freien Feldes verschieblich angeordnet sind,
wobei die Einzelflächen der Schiebesteine mit Bildteilen (6) versehen sind, die untereinander
zu einem Bild (7) oder einem Wort zusammenfügbar sind, wobei im Bereich des Rahmens
(2) ein Füllstein (9) zur Komplettierung der Spielfläche vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstein (9) aus einem, den Rahmen (2) durchdringenden Schieber besteht,
der, wie die anderen Steine, mit einer ineinandergreifenden Federleiste (11) und einer
Nut (12) versehen ist, und wobei der Füllstein (9) einerseits mit einem Bildteil (6)
zur Komplettierung des Bildes (7) und andererseits mit der Form und Farbe des Rahmens
(2) versehen ist, um im verriegelten Zustand das Gesamtbild des Schiebespiels (1)
zu schließen.
2. Schiebespiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Rahmens (2) Mittel (8) zur Sperrung des als Schieber ausgebildeten
Füllsteins (9) angeordnet sind, die die Unverlierbarkeit des Schiebers sichern.
3. Schiebespiel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiebespiel (1) aus einer Grundplatte (13) besteht, auf der Erhebungen
(14) angeordnet sind, und Rastelemente (17) im Bereich der Erhebungen (14) vorgesehen
sind, zur Halterung einer G-förmigen Rahmenabdeckung (16).
4. Schiebespiel nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Federleiste (11) des Füllsteins (9) ein Bereich ausgespart ist,
der gegen einen Vorsprung (22) der Erhebung (14) festsetzbar ist.
5. Schiebespiel nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß zur arretierenden Festlegung der Schiebesteine (3) ein Sicherungsstift (19)
durch eine im Rahmen (2) mit in den Schiebesteinen (3) vorgesehene fluchtende Bohrung
(20) einführbar ist.
6. Schiebespiel nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (2) und die Schiebesteine (3) mit ineinandergreifenden Federleisten
(11) und Nuten (12) versehen sind.
7. Schiebespiel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstein (9) in einer Ecke des Bildes (7) bzw. Rahmens (2) angeordnet ist.
8. Schiebespiel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der als Schieber ausgebildete Füllstein (9) im Rahmenbereich (2) mit einer federnden
Federraste (21) versehen ist.
9. Schiebespiel nach Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen bzw. der Rahmenbereich (2) aus einem einstückig gespritzten Kunststoffteil
hergestellt ist, dessen Form beliebig gestaltet sein kann.
1. Sliding puzzle (1) comprising a rectangular playing area in which a number of rectangular
sliding blocks (3) are arranged parallel to the sides (4.1, 4.2) of the frame in such
a way as to be shiftable by virtue of the fact that the absence of one sliding block
creates a free space, the individual surfaces of the sliding blocks each being provided
with a part of a picture which can be put together to form a picture (7) or a word,
with an in-fill block (9) being provided in the area of the frame (2) to complete
the playing area, characterized in that the in-fill block (9) comprises a slider which
penetrates the frame and which, as with the other blocks, is provided with engaging
tongue (11) and groove (12), and the in-fill block (9) on the one hand having part
of the picture (6) so as to complete the picture (7), and on the other hand having
the shape and colour of the frame (2) so as to complete the overall picture of the
sliding puzzle (1) when in the locked condition.
2. Sliding puzzle as claimed in Claim 1, characterized in that there are means (8) to
lock the in-fill block formed as a slider in the area of the frame (2), which ensure
that the slider cannot get lost.
3. Sliding puzzle as claimed in Claims 1 and 2, characterized in that the sliding puzzle
(1) comprises a base plate (13), on which there are elevations (14) and latching pieces
(17) provided in the area of the elevations (14), to secure a G-shaped frame cover
(16).
4. Sliding puzzle as claimed in Claims 2 and 3, characterized in that in the area of
the tongue (11) of the in-fill block (9), an area is recessed which can be secured
against a projection (22) of the elevation (14).
5. Sliding puzzle as claimed in any one of Claims 1 to 4, characterized in that, to lock
the sliding blocks (3) in place, a locking pin (19) can be inserted through an aligned
bore (20) provided in the frame (2) with [sic... *] in the sliding blocks (3).
6. Sliding puzzle as claimed in Claims 1 to 5, characterized in that the frame (2) and
the sliding blocks (3) are provided with engaging tongues (11) and grooves (12).
7. Sliding puzzle as claimed in Claim 2, characterized in that the in-fill block (9)
is located in a corner of the picture (7) or the frame (2).
8. Sliding puzzle as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that
in the area of the frame (2), the in-fill block (9) formed as a slider is provided
with a spring-loaded tongue latch (21).
9. Sliding puzzle as claimed in Claims 3 and 6, characterized in that the frame or the
area of the frame (2) is manufactured from a single extruded plastic part, the shape
of which can be varied as required.
1. Jeu (1) à éléments coulissants, composé d'une surface de jeu rectangulaire, sur laquelle
sont disposés plusieurs blocs coulissants rectangulaires (3) pouvant être déplacés
parallèlement aux côtés (4.1, 4.2) du cadre grâce à l'absence d'un bloc coulissant
formant ainsi un champ libre, les surfaces individuelles des blocs coulissants étant
pourvues de fractions d'images (6) qui peuvent être assemblées les unes avec les autres
de manière à former une image (7) ou un mot, un bloc de remplissage (9) étant prévu
au niveau du cadre (2) pour compléter la surface de jeu,
caractérisé en ce que le bloc de remplissage (9) est constitué par un tiroir traversant
le cadre (2) et pourvu, tout comme les autres blocs, d'une languette (11) et d'une
rainure (12) d'emboîtement, le bloc de remplissage (9) étant d'une part pourvu d'une
fraction d'image (6) prévue pour compléter l'image (7) et étant d'autre part doté
de la forme et de la couleur du cadre (2), de manière à compléter, à l'état verrouillé,
l'image globale du jeu (1) à éléments coulissants.
2. Jeu à éléments coulissants selon la revendication 1, caractérisé en ce que des moyens
(8), servant à arrêter le bloc de remplissage (9) configuré sous forme d'un tiroir,
sont disposés au niveau du cadre (2), assurant l'imperdabilité du tiroir.
3. Jeu à éléments coulissants selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que
le jeu (1) est composé d'une plaque de base (13) sur laquelle sont aménagés des rebords
(14), et en ce que des éléments d'arrêt (17) sont prévus à hauteur des rebords (14)
pour fixer un cache (16) du cadre en forme de G.
4. Jeu à éléments coulissants selon les revendications 2 et 3, caractérisé en ce qu'une
zone évidée est aménagée au niveau de la languette (11) du bloc de remplissage (9),
cette zone pouvant être arrêtée sur une saillie (22) du rebord (14).
5. Jeu à éléments coulissants selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce
que, pour immobiliser les blocs coulissants (3), une goupille d'arrêt (19) peut être
engagée dans un trou (20) prévu dans le cadre (2) et aligné sur des trous prévus dans
les blocs coulissants (3).
6. Jeu à éléments coulissants selon les revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le
cadre (2) et les blocs coulissants (3) sont pourvus de languettes (11) et de rainures
(12) s'emboîtant les unes dans les autres.
7. Jeu à éléments coulissants selon la revendication 2, caractérisé en ce que le bloc
de remplissage (9) est disposé dans un coin de l'image (7), respectivement du cadre
(2).
8. Jeu à éléments coulissants selon l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que le bloc de remplissage (9) réalisé sous forme d'un tiroir est pourvu, au
niveau du cadre (2), d'un cran d'arrêt (21) faisant ressort.
9. Jeu à éléments coulissants selon les revendications 3 et 6, caractérisé en ce que
le cadre ou la partie de cadre (2) est fabriqué(e) sous forme d'une pièce en matière
plastique moulée par injection, qui peut être configurée sous n'importe quelle forme.

