[0001] Die Erfindung betrifft eine Kombinationsverpakkung für verschiedenartiges, eine insbesondere
als Kleb- oder Dichtstoff ausgebildete Primärsubstanz und Zubehörmaterial wie Haftreiniger,
Primer und Applikationsmittel umfassendes Füllgut, mit einem vorzugsweise kartuschenartigen,
hohlzylindrischen Strangpreßbehälter, der einen die Primärsubstanz enthaltenden, durch
einen axial verschiebbaren Ausdrückkolben verschließbaren Füllraum aufweist, und mit
mindestens einem das Zubehörmaterial enthaltenden Kleinbehälter.
[0002] Solche Kombinationsverpackungen dienen vor allem zur Verpackung von Reparatur- und
Montagesets, die insbesondere im Kraftfahrzeug- und Baugewerbe benötigt werden und
dabei sämtliche für die jeweils zu verrichtende Arbeit erforderlichen Materialien
enthalten sollen. So werden beispielsweise zum Austausch einer Scheibe eines Kraftfahrzeugs
zusätzlich zu dem die Scheibe fixierenden Kleb- bzw. Dichtstoff ein Trenndraht, ein
flüssiger Haftreiniger gegebenenfalls mit Reinigungstuch, eine Primerflüssigkeit sowie
ein Applikator benötigt.
[0003] Eine bekannte Kombinationsverpackung der eingangs angegebenen Art, die für derartiges
Füllgut bestimmt ist, weist eine Kartusche auf, die den Klebstoff gegen vorzeitiges
Aushärten schützt und im Anwendungsfall ein raupenförmiges Auftragen desselben unter
Vorschub des Ausdrückkolbens ermöglicht. Daneben dienen als Schraubverschlußflaschen
ausgebildete Kleinbehälter aus Glas und Aluminium zur Aufnahme des Haftreinigers und
der Primerflüssigkeit. All diese Behältnisse werden zusammen mit dem lose vorliegenden
Trenndraht und Applikator in zugeordneten Fächern im Inneren einer Faltschachtel aus
Karton angeordnet. Als nachteilig wird dabei neben der Entsorgungsprobleme aufwerfenden
Verwendung mehrerer unterschiedlicher Verpackungsmaterialien vor allem der hohe und
kostenintensive Verpackungsaufwand angesehen. Ein weiterer Nachteil besteht darin,
daß das Zubehörmaterial in zu großen Behältnissen mit überdimensionierten Füllgutmengen
verpackt wird. Dies ist zum Teil dadurch bedingt, daß insbesondere bei den verwendeten
Kleinbehältern das Füllgut als kostenbestimmender Faktor gegenüber dem Wert der Verpackung
zurücktritt.
[0004] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine kostengünstige,
kompakte und leicht entsorgbare Kombinationsverpackung zu entwickeln, die auch eine
automatisierte Konfektionierung ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
abhängigen Ansprüchen.
[0006] Die erfindungsgemäße Lösung geht von dem Gedanken aus, den ohnehin benötigten Strangpreßbehälter
auch zur Verwahrung von Zubehörmaterial zu nutzen, um auf diese Weise völlig auf eine
Umverpackung verzichten zu können. Um dies zu ermöglichen, wird gemäß der Erfindung
vorgeschlagen, daß der Strangpreßbehälter einen durch den Ausdrückkolben von dem Füllraum
abgegrenzten bodenseitig verschließbaren Stauraum zur Aufnahme des Kleinbehälters
aufweist.
[0007] Um möglichst viel Zubehörmaterial innerhalb des Stauraums anordnen zu können und
damit eine kompakte und gegebenenfalls versandfähige Verpackung zu erhalten, wird
vorteilhafterweise mindestens ein weiterer Kleinbehälter und/oder loses oder in Folie
eingeschweißtes Zubehörmaterial in dem Stauraum angeordnet. Eine derartige Anordnung
bietet sich insbesondere dann an, wenn für spezifische Anwendungen eine geringere
Menge an Primärsubstanz und damit ein kleinerer Füllraum benötigt wird.
[0008] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der Ausdrückkolben als bodenseitig
offener, zumindest einen Teil des Stauraums bildender Hohlkolben ausgebildet. Hierdurch
ist es möglich, die Abstreif- und Dichtungswirkung des Ausdrückkolbens sowie seine
Führungsfunktion für die Betätigung mittels eines Vorschubstempels zu gewährleisten
und zugleich den so geschaffenen Raum in optimaler Weise als Stauraum auszunutzen.
[0009] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Kleinbehälter
als vorzugsweise mit einem dünnwandigen Mantel und einem abziehbaren oder einstechbaren
Foliendekkel versehene Dose ausgebildet. Derartige Dosen sind billig herstellbar und
dabei einfach an die erforderliche Füllmenge anzupassen, wobei der Inhalt leicht entnehmbar
ist und auch feste Materialien wie beispielsweise ein mit Haftreiniger getränktes
Reinigungstuch umfassen kann.
[0010] Vorteilhafterweise weist die flüssiges Zubehörmaterial, beispielsweise den Primer
enthaltende Dose ein außenseitig auf ihrem durchstechbaren Deckel angeordnetes, als
Applikationsmittel dienendes Schwammstück oder Filzstück auf. Damit wird die Auftragung
der Primerflüssigkeit erleichtert, wobei die Dose eine Zusatzfunktion als Halterung
für das Applikationsmittel übernimmt.
[0011] Eine weitere Nutzungsmöglichkeit der Dose ergibt sich durch eine in ihrem Mantel
ausgebildete Umfangsrille zur Aufnahme eines zum Durchtrennen einer Kleb- oder Dichtstoffraupe
bestimmten Trenndrahtes.
[0012] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die vorzugsweise zylindrische
Dose formschlüssig in den Hohlraum des Hohlkolbens einsetzbar ist. Auf diese Weise
wird der für das Füllgut zur Verfügung stehende Raum weitestgehend genutzt und zugleich
eine die maschinelle Konfektionierung erleichternde Halterung für die Dose geschaffen.
[0013] Um das Ausgasen flüchtiger Bestandteile der Primärsubstanz zu verhindern sowie diese
gegen Zutriff von Luftfeuchtigkeit zu schützen und überdies die Kleinbehälter und
loses Zubehörmaterial unverlierbar einzuschließen, weist der Strangpreßbehälter bodenseitig
einen den Stauraum gasdicht verschließenden, zweckmäßig mit einer randseitig umlaufenden,
das Öffnen erleichternden Schwächungslinie versehenen Verschlußdeckel auf. Dabei kann
der Verschlußdeckel durch eine Stirnwand eines außerhalb des Strangpreßbehälters angeordneten,
vorzugsweise aus Feststoffen bestehendes Zubehörmaterial enthaltenden weiteren Kleinbehälters
gebildet sein. Dadurch wird zusätzlicher Raum insbesondere für nicht auslaufgefährdetes
Füllgut geschaffen. Der weitere Kleinbehälter kann zusätzlich als Abreißgriff für
den Verschlußdeckel dienen.
[0014] Vorteilhafterweise werden die mit flüssigem, insbesondere feuergefährlichem oder
toxischem Zubehörmaterial gefüllten Kleinbehälter im Stauraum des Strangpreßbehälters
gegen äußere mechanische Einwirkung gesichert.
[0015] Die sortenreine Entsorgung der Verpackung wird dadurch erleichtert, daß der Strangpreßbehälter
und die Kleinbehälter aus Aluminium bestehen.
[0016] Im folgenden wird die Erfindung anhand der in der Zeichnung in schematischer Weise
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Kombinationsverpackung aus einer Kartusche und zwei Kleinbehältern in
geschnittener, unterbrochener Darstellung;
Fig. 2 einen Teil der in Fig. 1 dargestellten Kartusche mit darin enthaltenen Kleinbehältern
einer anderen Ausführungsform.
[0017] Die zur Aufnahme eines Reparatursets für die Verklebung von Kraftfahrzeugscheiben
bestimmte Kombinationsverpackung besteht im wesentlichen aus einer Kartusche 10, die
durch einen Ausdrückkolben 12 in einen den pastösen Klebstoff 14 enthaltenden Füllraum
16 und einen bodenseitigen Stauraum 18 unterteilt ist, sowie aus zwei weiteren als
Dosen 20,22,20',22' ausgebildeten Kleinbehältern für Zubehörmaterial, die in dem Stauraum
18 bzw. bodenseitig daran angrenzend in Verbindung mit der Kartusche 10 angeordnet
sind.
[0018] Die in Fig. 1 dargestellte Kartusche 10 weist ein zylinderförmiges Rohrstück 24 aus
Aluminium auf, das durch eine in einen Schraubhals 26 übergehende Stirnwand 28 auslaßseitig
begrenzt ist. Der Schraubhals 26 besitzt eine mittels Aufstechdeckel 30 verschlossene,
in den Füllraum 16 mündende zentrale Durchbrechung 32 und kann zum Ausbringen des
Klebstoffs 14 mit einer aufschraubbaren Kunststofftülle 34 verlängert werden. Im Inneren
des Rohrstücks 24 befindet sich der nach dem Beladen des Füllraums 16 eingesetzte
Ausdrückkolben 12 aus Kunststoff, der als Hohlkolben aus einem zum Füllraum 16 gerichteten
Verschlußteller 36 und einem an der Innenfläche des Rohrstücks 24 abdichtend anliegenden,
mit dem Verschlußteller 36 einstückig verbundenen und zur Bodenseite hin offenen Hohlzylinderstück
38 besteht. Das Hohlzylinderstück 38 sorgt für die axiale Führung des Kolbens 12 und
bildet zugleich mit seinem Hohlraum 40 einen Teil des zur Aufnahme der Dose 20 bestimmten
Stauraums 18.
[0019] Die in den Hohlraum 40 formschlüssig eingesetzte Dose 20 weist einen dünnwandigen
Mantel 42 sowie einen zum Durchstecken ausgebildeten Foliendeckel 44 auf, auf welchen
außenseitig ein als Applikationsmittel dienendes Filzstück 46 aufgeklebt ist. Die
Dose 20 enthält eine mittels Schüttelkugeln 48 homogenisierbare, als Schwarzprimer
mit Rußpartikeln versehene Primerflüssigkeit 50. Innerhalb des Stauraums 18 ist die
mit der toxisch wirkenden und feuergefährlichen Primerflüssigkeit 50 befüllte Primerdose
20 durch die umgebende Kartuschenwandung 24 und einen den Stauraum 18 bodenseitig
verschließenden Verschlußdeckel 52 gegen äußere mechanische Einwirkung und gegen Auslaufen
gesichert. Ein gasdiffusionsdichter Verschluß der Kartusche 10 ist auch erforderlich,
um die in dem Klebstoff 14 enthaltenen Lösungsmittel am Ausgasen zu hindern und/oder
diesen gegen Zutritt von Luft oder Luftfeuchtigkeit zu schützen.
[0020] Sofern die Primerdose 20, wie in Fig. 1 dargestellt, den im Inneren der Kartusche
10 zur Verfügung stehenden Stauraum 18 im wesentlichen ausfüllt, kann eine weitere,
ein mit Reinigungsflüssigkeit getränktes Tuch 54 als Zubehörmaterial enthaltende Dose
22 außenseitig an dem Verschlußdeckel 52 angeordnet, beispielsweise angeklebt werden.
Dabei ist es auch möglich, den Verschlußdeckel 52 zugleich als Stirnwand der Dose
22 auszubilden und mit einer randseitig umlaufenden Schwächungslinie 56 zu versehen,
die das Öffnen erleichtert. Das Öffnen des Verschlußdeckels 52 kann mittels eines
an der außenseitigen Dose 22 angeordneten oder durch diese gebildeten, nicht dargestellten
Abreißgriffs erfolgen.
[0021] Falls anwendungsbedingt geringere Füllmengen an Klebstoff 14 benötigt werden, kann
der Stauraum 18 entsprechend vergrößert und beide Dosen 20',22' darin verstaut werden
(Fig. 2). Im Mantel der Dose 22' ist eine Umfangsrille 58 zur Aufnahme eines Trenndrahts
60 ausgebildet. Zur besseren Ausnutzung des Stauraums 18 kann auch eine nichtzylinderische
Dosenform gewählt werden, beispielsweise kegelstumpfförmig (Dose 20') zur Anpassung
an einen mit Rippen 62 verstärkten Hohlkolben 12. Die Dosen 20',22' lassen sich durch
Verkleben miteinander verbinden und sind so einfacher automatisch zu verpacken. Es
kann auch lediglich eine einzige Dose vorgesehen sein, die in verschiedene Kammern
für das jeweilige Zubehörmaterial unterteilt ist.
[0022] Zur Durchführung der Reparaturarbeit sind die Dosen 20, 22,20',22' nach Abreißen
oder Eindrükken des Verschlußdeckels 52 ohne Schwierigkeit aus dem Stauraum 18 der
Kartusche 10 entnehmbar. Mit dem Trenndraht 60 kann eine die zu ersetzende Scheibe
haltende Klebstoffraupe durchgetrennt werden. Danach wird die Klebefläche am Karosserieflansch
des Kraftfahrzeugs mit dem mit flüssigem Haftreiniger getränkten Reinigungstuch 54
aktiviert. Die Primerflüssigkeit 50, die nach Durchstechen des Deckels 44 mittels
des Filzstücks 46 auf die Klebefläche einer einzubauenden Scheibe aufgetragen wird,
dient zur Herstellung einer Haft- und gegebenenfalls durch Rußpartikel gebildeten
Lichtschutzschicht für den Klebstoff 14. Dieser wird mit Hilfe einer über Druckluft
oder einen Stempel auf den Hohlkolben 12 der Kartusche 10 einwirkenden Kolbenvortriebsvorrichtung
aus dem Füllraum 16 ausgepreßt und über die Tülle 34 als Klebstoffraupe auf die Scheibe
oder den Karosserieflansch aufgetragen. Anschließend kann die Scheibe auf den Karosserieflansch
aufgesetzt werden, an welchem sie nach Aushärten der Klebstoffraupe dauerhaft fixiert
ist.
[0023] Die Größen der Dosen 20,22,20',22' und des Füllraums 16 der Kartusche 10 sind hinsichtlich
der Füllgutmengen bedarfsgerecht abgestimmt, so daß keine Entsorgungsprobleme mit
Restmengen auftreten. Die sortenreine Entsorgung bzw. Wiederverwertung der leeren
Behältnisse selbst wird dadurch erleichtert, daß die Dosen 20,22,20',22' und die Kartusche
10 aus Aluminium bestehen.
[0024] Zusammenfassend ist folgendes festzustellen: Die Erfindung betrifft eine Kombinationsverpackung
für verschiedenartiges, eine insbesondere als Kleb-oder Dichtstoff ausgebildete Primärsubstanz
und Zubehörmaterial wie Haftreiniger 54, Primer 50 und Applikationsmittel 46 umfassendes
Füllgut. Die Primärsubstanz ist in einer hohlzylindrischen Kartusche 10 enthalten,
die einen durch einen axial verschiebbaren Ausdrückkolben 12 verschließbaren Füllraum
16 aufweist. Zur Verpackung des Zubehörmaterials ist mindestens ein Kleinbehälter
20, 22,20',22' bestimmt, der in einem durch den Ausdrückkolben 12 von dem Füllraum
16 abgegrenzten, bodenseitig verschließbaren Stauraum 18 der Kartusche 10 angeordnet
ist. Der Stauraum kann zusätzlich zur Aufnahme von losem oder in Folie eingeschweißtem
Zubehörmaterial dienen.
1. Kombinationsverpackung für verschiedenartiges, eine insbesondere als Kleb- oder
Dichtstoff ausgebildete Primärsubstanz (14) und Zubehörmaterial wie Haftreiniger (54),
Primer (50) und Applikationsmittel (46) umfassendes Füllgut, mit einem vorzugsweise
kartuschenartigen, hohlzylindrischen Strangpreßbehälter (10), der einen die Primärsubstanz
(14) enthaltenden, durch einen axial verschiebbaren Ausdrückkolben (12) verschließbaren
Füllraum (16) aufweist, und mit mindestens einem das Zubehörmaterial enthaltenden
Kleinbehälter (20,22,20',22'), dadurch gekennzeichnet, daß der Strangpreßbehälter
(10) einen durch den Ausdrückkolben (12) von dem Füllraum (16) abgegrenzten bodenseitig
verschließbaren Stauraum (18) zur Aufnahme des Kleinbehälters (20,20', 22') aufweist.
2. Kombinationsverpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
ein weiterer Kleinbehälter (22') und/oder loses oder in Folie eingeschweißtes Zubehörmaterial
in dem Stauraum (18) angeordnet sind.
3. Kombinationsverpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ausdrückkolben (12) als bodenseitig offener, zumindest einen Teil des Stauraums (18)
bildender Hohlkolben ausgebildet ist.
4. Kombinationsverpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kleinbehälter (20,22,20',22') als vorzugsweise mit einem dünnwandigen Mantel
(42) und einem abziehbaren oder einstechbaren Foliendeckel (44) versehene Dose ausgebildet
ist.
5. Kombinationsverpackung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssiges
Zubehörmaterial, beispielsweise den Primer (50) enthaltende Dose (20,20') ein außenseitig
auf ihrem durchstechbaren Deckel (44) angeordnetes, als Applikationsmittel (46) dienendes
Schwammstück oder Filzstück aufweist.
6. Kombinationsverpackung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch eine im Mantel
der Dose (22') ausgebildete Umfangsrille (58) zur Aufnahme eines zum Druchtrennen
einer Kleb- oder Dichtstoffraupe bestimmten Trenndrahtes (60).
7. Kombinationsverpackung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die vorzugsweise zylindrische Dose (20) formschlüssig in den Hohlraum (40) des
Hohlkolbens (12) einsetzbar ist.
8. Kombinationsverpackung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Strangpreßbehälter (10) bodenseitig einen den Stauraum (18) gasdicht verschließenden,
zweckmäßig mit einer randseitig umlaufenden, das Öffnen erleichternden Schwächungslinie
(56) versehenen Verschlußdeckel (52) aufweist.
9. Kombinationsverpackung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußde
kel (52) durch eine Stirnwand eines außerhalb des Strangpreßbehälters (10) angeordneten,
vorzugsweise aus Feststoffen bestehendes Zubehörmaterial (54) enthaltenden weiteren
Kleinbehälters (22) gebildet ist.
10. Kombinationsverpackung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere
Kleinbehälter (22) einen Abreißgriff aufweist.
11. Kombinationsverpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß mit flüssigem, insbesondere feuergefährlichem oder toxischem Zubehörmaterial (50)
gefüllte Kleinbehälter (20,20') im Stauraum (18) des Strangpreßbehälters (10) gegen
äußere mechanische Einwirkung gesichert sind.
12. Kombinationsverpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Strangpreßbehälter (10) und die Kleinbehälter (20,22,20',22') aus Aluminium
bestehen.