[0001] Die Erfindung betrifft ein Rolladen-Profil, insbesondere für Garagen- oder Rolltore,
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
[0002] Aus dem DE-U 7707029 ist ein Rolladen-Profil bekannt, das zwischen einer vorderen
Wand und einer hinteren Wand sowie endseitigen Stegen eine Kammer einschließt. Dieses
Hohlprofil ist an einer Schmalseite mit einer Hohlwölbung und an der anderen Schmalseite
mit einem hakenförmigen Vorsprung versehen. Dabei dient die Hohlwölbung zum Einhängen
des hakenförmigen Endes des folgenden Profilstabes. Das Profil ist aus Kunststoff
hergestellt, wobei zur Versteifung in dem Hohlraum ein Stützkörper aus einem stranggepreßten
Profil angeordnet ist.
[0003] Aus der DE-A-2729235 sind Profilschienen für Rolläden bekannt, bei denen jeder Profilstab
aus einem Vorderteil und einem Rückenteil besteht, welche unter Zwischenschaltung
von aus Kunststoff bestehenden Isolierstücken miteinander verbunden werden. Es sind
überdies zur Verbindung aufeinanderfolgender Profilstäbe zusätzliche hakenförmige
Verbindungsmittel erforderlich, die in entsprechende Hohlwölbungen der Profilstäbe
eingehängt werden.
[0004] Es sind außerdem Rolladen-Profile bekannt, die aus einem stranggepreßten oder extrudierten
Profilstab bestehen, der eine allseits geschlossene Kammer enthält, die mit einem
aushärtbaren Schaum gefüllt ist (Prospekt "Thermo Silent" der Firma Wiral, Esslingen).
Die Schmalseiten der Kammer bestehen aus Stegen, von denen einer mit einer hakenförmigen
Leiste und der andere mit einer Hohlwölbung versehen ist. Die Hohlwölbung dient zur
Aufnahme der hakenförmigen Leiste des folgenden Profilstabes. Die Kammer des Profils
kann nur dadurch ausgeschäumt werden, daß stirnseitig in den Profilstab eine Schaumdüse
eingetaucht wird, aus der kontinuierlich Schaum ausgestoßen wird. Diese Schaumdüse
wird mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit aus dem Profilstab herausgezogen, wobei
am Ende der Schaum überquillt, bis die Schaumdüse in den nächsten Profilstab stirnseitig
eingetaucht wird. Der überquellende Schaum bedeutet nicht nur einen unnötigen Materialeinsatz,
sondern führt auch zu einer erheblichen Verschmutzung der Enden der Profilstäbe sowie
der Fertigungseinrichtung. Außerdem muß die Eintauchtiefe der Schaumdüse für jede
Profillänge entsprechend eingestellt werden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Ausschäumen des stranggepreßten oder
extrudierten Rolladenprofils zu vereinfachen.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Neben dem wirtschaftlichen Einsatz des Schaummaterials und der verschmutzungsfreien
Herstellungsweise ist ein wesentlicher Vorteil der Erfindung darin zu sehen, daß die
Vorteile einer kontinuierlichen Herstellung der Rolladen-Profile im Strangpreß- oder
Extrusionsverfahren erhalten bleiben, wobei das endlos gefertigte Profil in jeder
gewünschten Länge zugeschnitten werden kann, ohne daß Materialverschnitt anfällt.
[0008] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind der Schlitz und die Verbindungsmittel
an dem Endbereich mit dem hakenförmigen Ende vorgesehen. Diese Ausführung bietet sich
wegen des gestreckten Verlaufs des Steges an diesem Ende der Kammer an, denn dadurch
ist es möglich, den Steg in zwei Abschnitte zu teilen, zwischen denen der Schlitz
verläuft. An einem der Abschnitte ist ein Rastvorsprung und an dem anderen Abschnitt
eine Rastöffnung vorgesehen, die mit einer Rastkerbe versehen ist. Auf diese Weise
ist es durch einfaches Zusammenrücken der beiden Abschnitte des Steges möglich, nach
dem Einbringen des Schaumes das Profil, bzw. die den Schaum aufnehmende Kammer zu
schließen.
[0009] Eine Ausführungsvariante des Rolladen-Profils besteht darin, daß der Schlitz und
die Verbindungsmittel an dem Endbereich mit der Hohlwölbung vorgesehen sind, wobei
ein Rastvorsprung am Ende der Wandung und eine Rastöffnung an dem die Hohlwölbung
bildenden Steg vorgesehen ist. Um das Ineinanderstecken der Verbindungsmittel zu erleichtern,
ist es zweckmäßig, daß die Rastöffnung durch eine Nut gebildet wird, die im Bereich
des Nutbodens als Hohlkehle geformt ist. Durch diese Maßnahme wird das temporäre Aufweiten
der Nut beim Eindrücken des Rastvorsprungs begünstigt. Zur Steigerung der Haltekräfte
bei Zugbelastung in dem Steg ist es von Vorteil, daß die Rastmittel auf beiden Seiten
der die Rastöffnung bildenden Nut und des Rastvorsprungs des Steges angeordnet sind.
Die Form der Rastkerben und Rastnasen ist frei wählbar und kann den jeweiligen Anforderungen
angepaßt werden. So ist es möglich, daß die Rastnasen und Rastkerben gewölbte Flächen
oder eine dreieckige Querschnittsform besitzen. Zum leichteren Schließen der Rastverbindung
ist es zweckmäßig, daß die Rastnasen und Rastkerben pfeilförmig ausgebildet sind.
Eine orthogonale Flanke auf der Rückseite der Rastnasen gewährleistet außerdem einen
sicheren Verschluß auch beim Auftreten extrem hoher Zugkräfte. Um die Rastnasen und
Rastkerben kleiner auszugestalten und dennoch hohe Haltekräfte zu erreichen, wird
vorgeschlagen, daß an der Wandung der Nut mindestens zwei in unterschiedlichen Ebenen
der Nut verlaufende Rastkerben und dementsprechend die Anzahl der Rastnasen am Abschnitt
des Steges vorgesehen sind.
[0010] Sofern der Profilstab aus einem stranggepreßten Aluminium besteht, wird eine Wandstärke
von ca. 1,0 mm bis 1,5 mm als besonders geeignet angesehen. Bei einem aus Kunststoff
extrudierten Profil kann die Wandstärke bis 2,5 mm betragen. Damit zum Schließen des
Schlitzes die vordere Wand um ein Ende schwenkbar ist, sollte das dem Schlitz entfernt
liegende Ende der vorderen Wandung mit einer Hohlkehle versehen sein, deren Materialstärke
in dem Bereich etwa 1/2 bis 1/3 der normalen Dicke der Wandung beträgt. Die Profilstäbe
können mit unterschiedlichen Farben versehen werden, wobei jedoch die Lackierung vor
dem Ausschäumen des Profilstabs erfolgt. Das Auftragen des farbigen Lacks erfolgt
vorzugsweise durch Pulverbeschichtung.
[0011] Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Rolladen-Profils sind nachstehend anhand
der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 einen Schnitt durch einen mit Schaum gefüllten Profilstab,
Fig. 2 eine Ansicht des Profilstabs vor dem Ausschäumen
Fig. 3 eine Ausführungsvariante zu Fig. 2,
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung der Rast-Verbindungsmittel,
Fig. 5 bis 8 Ausführungsvarianten der in Fig. 4 gezeigten Rasten.
[0012] In der Fig. 1 ist ein geschlossener Profilstab 10 dargestellt, der aus einem stranggepreßten
Aluminiumprofil besteht, welches im wesentlichen aus einer vorderen Wandung 11, einer
hinteren Wandung 12 und die Enden der Wandungen 11, 12 verbindenden Stegen 13 und
14 besteht. Die Wandungen 11, 12 sowie die Stege 13, 14 begrenzen eine Kammer 15,
die mit einem ausgehärteten Schaum 16, vorzugsweise einem Polyurethan-Schaum gefüllt
ist. Die vordere Wandung 11 und die hintere Wandung 12 sind in dieselbe Richtung gewölbt,
wobei der Wölbungsradius der vorderen Wandung 11 größer ist als der Wölbungsradius
der hinteren Wandung 12. Der erste, in der Einbaulage untere Steg 13 hat einen kreisbogenförmigen
Abschnitt und bildet auf diese Weise eine Hohlwölbung 17, an deren äußerem Ende ein
leistenartiger Vorsprung 18 angeformt ist. Zwischen dem Vorsprung 18 und dem anderen
Ende des Steges 13 ist ein Spalt 19 vorhanden. Dieses andere Ende des Steges 13 ist
mit einer Hohlkehle 20 versehen, in deren Bereich die Materialstärke wesentlich geringer
ist als die Dicke D der Wandungen 11, 12 oder Stege 13, 14, und die daher ein Gelenk
bildet.
[0013] Der zweite, in der Einbaulage obere Steg 14 hat zwei Abschnitte 14' und 14 '', wobei
der Abschnitt 14'' mit einer Rastöffnung 21 versehen ist, in die ein am Abschnitt
14' angeformter Rastvorsprung 22 eingreift. Die Rastöffnung 21 ist durch eine Nut
gebildet, die im Bereich des Nutbodens als Hohlkehle 23 geformt ist, wodurch das temporäre
Aufweiten der Nut beim Zusammenfügen der Abschnitte 14', 14'' des Steges 14 erleichtert
wird. An den Steg 14 ist eine hakenförmige Leiste 24 angeformt, die zum Einhängen
in die der Hohlwölbung 17 entsprechende Hohlwölbung des nächsten Profilstabes dient.
An dem Abschnitt 14' ist ein Absatz 9 gebildet, dem eine Anlagefläche 8 am Abschnitt
14'' gegenüberliegt, wodurch ein zu tiefes Eindringen des Rastvorsprungs in die Rastöffnung
verhindert wird.
[0014] Die Fig. 2 zeigt eine Stirnansicht des Profilstabes 10 vor dem Ausschäumen. In diesem
Zustand ist die Kammer 15 an einer Längsseite des Profils offen, wobei an dem Steg
13 die vordere und hintere Wandung 11, 12 miteinander verbunden sind und zwischen
den Abschnitten 14' und 14'' des Steges 14 ein in Längsrichtung des Profilstabes 10'
verlaufender Schlitz 25 gebildet ist. Die Abschnitte 14', 14'' schließen einen Öffnungswinkel
α von etwa 18° ein. Zum rastenden Verbinden des Rastvorsprungs 22 in der Rastöffnung
21 wird daher die vordere Wandung 11 gegenüber der hinteren Wandung 12 um 18° geschwenkt,
wobei die Hohlkehle 20 ein Gelenk bildet. Die Dicke des Materials im Bereich der Wandungen
11 und 12 bzw. des Steges 13 ist mit D bezeichnet und beträgt ca. 1 mm bis 1,5 mm.
Durch den Schlitz 25 hindurch kann ein aushärtbarer Schaumstoff 16 eingebracht werden,
der die Kammer 15 im geschlossenen Zustand des Profils ausfüllt (Fig. 1).
[0015] Die Fig. 3 zeigt als Ausführungsvariante einen Profilstab 10', bei dem die vordere
Wandung 11 an den Steg 14 angeformt und der Schlitz 25' zwischen der vorderen Wandung
11 und dem Steg 13 gebildet ist. In dem in Fig. 3 dargestellten Zustand ist die Kammer
15' an einer Längsseite des Profils offen, so daß durch den Schlitz 25' ein die Kammer
15' füllender aushärtbarer Schaumstoff eingespritzt werden kann. Im Bereich zwischen
vorderer Wandung 11 und Steg 14 ist eine Hohlkehle 26 vorgesehen, die ein Gelenk bildet,
so daß die vordere Wand 11 zum Zwecke des Schließens des Profils schwenkbar ist. Die
Ränder des Schlitzes 25' werden durch einen Rastvorsprung 27 und eine Rastöffnung
29 gebildet. Der Rastvorsprung befindet sich am Ende der vorderen Wandung 11 und hat
eine Rastnase 28. Die Rastöffnung 29 enthält eine Hinterschneidung 30, in welche die
Rastnase 28 bei geschlossenem Profilstab 10' eingreift. Im übrigen entspricht die
Anordnung der Hohlwölbung 17 und der hakenförmigen Leiste 24 der Ausführung, wie sie
zu Fig. 1 und 2 beschrieben ist.
[0016] Zur Herstellung des Rolladen-Profils wird ein Profilstab 10 bzw. 10' mit dem offenen
Schlitz 25 bzw. 25' entlang einer (in der Zeichnung nicht dargestellten) Schaumdüse
geführt, durch welche ein Polyurethan-Schaum in die Kammer 15 bzw. 15' eingebracht
wird. Auf die Wandungen 11, 12 des in seiner Längsrichtung vorgeschobenen Profilstabes
10' bzw. 10'' wirken Rollen, welche auf die seitlich neben dem Schlitz 25 bzw. 25'
befindlichen Abschnitte der Wandungen 11 und 12 einen Druck im Sinne eines Schließens
des Schlitzes 25 bzw. 25' ausüben. Dadurch wird der Rastvorsprung 22 bzw. 27 in die
Rastöffnung 21 bzw. 29 gedrückt, so daß die Rastmittel ineinandergreifen und das Rolladen-Profil
geschlossen halten. Auf diese Weise entsteht der Profilstab 10, wie er in Fig. 1 dargestellt
ist. Die Vorschubgeschwindigkeit des Profilstabes und die Menge des einzubringenden
Schaumstoffes sind aufeinander abgestimmt, damit ein Herausquellen des Schaumes vor
dem Schließen der Kammer 15 vermieden wird. Der Füllvorgang und der Schließvorgang
folgen unmittelbar aufeinander, während das Profil kontinuierlich vorgeschoben wird.
[0017] In Fig. 4 sind vergrößert die beiden Abschnitte 14', 14'' des Steges 14 (Fig. 2)
dargestellt. Aus dieser Darstellung ist deutlich ein Haken 31 am Abschnitt 14' zu
erkennen, der bei geschlossenem Profil, d. h. wenn der Rastvorsprung 22 innerhalb
der die Rastöffnung 21 bildenden Nut liegt, in eine seitlich an der Nutwandung vorgesehene
Rastkerbe 32 greift. Aufgrund der Ausgestaltung der ineinandergreifenden Rastflächen
ist auch bei hoher Zugbelastung im Steg 14 ein sicherer Halt der Rastanordnung gewährleistet.
Sofern gewünscht, können in einem ebenen Abschnitt 24' der hakenförmigen Leiste 24
Schlitze 33 ausgefräst sein.
[0018] Die Fig. 5 zeigt eine Ausführungsvariante der Rastmittel an den Abschnitten 14',
14'' des Steges 14. Dabei weist jede Seitenwand der Nut, welche die Rastöffnung 21
bildet, eine Rastkerbe 34 mit dreieckigem Querschnitt auf und an den Rastvorsprung
22 ist auf jeder Seite eine Rastnase 35 mit exakt dieser Form angeformt.
[0019] Alternativ dazu können die beidseitigen Rastkerben 36 und Rastnasen 37 auch eine
kreisförmige Kontur aufweisen, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist. Zur Erhöhung der
Haltekraft für extrem hohe Zugbelastung können auch in verschiedenen Ebenen der Wandung
der Nut Rastmittel angeordnet sein, wie bei der Ausführung mit zwei paarweise vorgesehenen
Rastkerben 38 und 38' und Rastnasen 39 und 39' gemäß Fig. 7 oder mit drei paarweise
angeordneten Rastkerben 40, 40', 40'' und Rastnasen 41, 41', 41'' gemäß der Darstellung
in Fig. 8. An den Rastnasen 31, 35 und 39 sind Schrägflächen 42 vorgesehen, durch
die das Ineinandergleiten von Rastvorsprung 22 und Rastöffnung 21 erleichtert wird.
[0020] Das stranggepreßte Aluminiumprofil wird vor dem Ausschäumen und Schließen fertig
lackiert oder beschichtet, wobei insbesondere das Pulverbeschichtungsverfahren anzuwenden
ist.
1. Rolladen-Profil, insbesondere für Garagen- oder Rolltore, das aus einem einstückig
stranggepreßten oder extrudierten Profilstab (10; 10') besteht, der eine Kammer (15,
15') enthält, die mit einem ausgehärteten Schaum (16) gefüllt ist, und an ihren Schmalseiten
Stege (13 und 14) aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kammer (15; 15') nach dem Strangpressen oder Extrudieren durch einen in Längsrichtung
des Profilstabes (10; 10') verlaufenden Schlitz (25; 25') zugänglich ist, der an dem
ausgeschäumten Profilstab (10; 10') durch eine Formschlußverbindung (21,22; 27,28;
31,32; 36,37; 38,39; 40,41) geschlossen ist.
2. Rolladen-Profil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitz (25; 25') entlang eines Endbereichs der Kammer (15, 15') verläuft,
deren vordere und hintere Wandung (11 bzw. 12) in einem von dem Schlitz (25; 25')
entfernt liegenden Bereich gelenkig verbunden sind, und daß zu beiden Seiten des Schlitzes
(25, 25') an Rändern der Wandungen (11, 12) und/oder des dort befindlichen Steges
(13; 14) Rasten (21,22; 27,28; 31,32; 36,37; 38,39; 40,41) als Formschlußverbindung
vorgesehen sind.
3. Rolladen-Profil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitz (25) und die Formschlußverbindung (21, 22) an einem Endbereich des
Profilstabes (10) vorgesehen sind, der ein hakenförmigen Ende (24) zum Einhängen an
einen weiteren Profilstab aufweist.
4. Rolladen-Profil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitz (25) zwischen Abschnitten (14', 14'') des Steges (14) verläuft und
an einem Abschnitt (14') des Steges mindestens ein Rastvorsprung (22) und am anderen
Abschnitt (14'') eine Rastöffnung (21) mit mindestens einer Rastkerbe angeordnet sind.
5. Rolladen-Profil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (25')
und die Formschlußverbindung (27, 28) an einem eine Hohlwölbung (17) aufweisenden
Endbereich des Profilstabes (10') vorgesehen sind, wobei ein Rastvorsprung (27) am
Ende der einen Wandung (11) des Profilstabes und eine Rastöffnung (29) an dem die
Hohlwölbung (17) bildenden Steg (13) vorgesehen ist.
6. Rolladen-Profil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Rastöffnung (21) der Formschlußverbindung durch eine Nut gebildet ist, die
im Bereich des Nutbodens als Hohlkehle (23) angeformt ist.
7. Rolladen-Profil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rasten (34, 35; 36, 37; 38, 39; 40, 41) auf beiden Seiten der die Rastöffnung
(21) bildenden Nut und des Rastvorsprungs (22) an einem Abschnitt (14') des Steges
(14) angeordnet sind.
8. Rolladen-Profil nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß als Rasten Rastnasen (35, 37 ,41) und Rastkerben (34, 36, 40) mit gewölbten Flächen
oder mit dreieckiger Querschnittsform vorgesehen sind.
9. Rolladen-Profil nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß als Rasten Rastnasen (31, 39) und Rastkerben (32, 38) mit pfeilförmigem Profil
vorgesehen sind, die in Schließrichtung mindestens eine Schrägfläche (42) und in Öffnungsrichtung
eine orthogonale Flanke aufweisen.
10. Rolladen-Profil nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß an mindestens zwei in - bezogen auf die Schließrichtung - unterschiedlichen Ebenen
verlaufende Rastkerben (38, 38' und 40, 40', 40'') und eine entsprechende Anzahl von
Rastnasen (39, 39' und 41, 41', 41'') vorgesehen sind.
11. Rolladen-Profil nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Profilstab (10, 10') aus Aluminium mit einer Wanddicke von ca. 1,0 bis 1,5
mm besteht .
12. Rolladen-Profil nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Profilstab (10; 10') aus Kunststoff mit einer Wanddicke bis zu etwa 2,5 mm
besteht.
13. Rolladen-Profil nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Ende der vorderen Wandung (11) des Profilstabes (10; 10'), das von dem
Schlitz (25, 25) entfernt liegt, eine Hohlkehle (20; 26) vorgesehen ist, in deren
Bereich die Materialdicke auf etwa die Hälfte bis zu einem Drittel geschwächt ist.
14. Rolladen-Profil nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Profilstab (10, 10', 10'') lackiert oder pulverbeschichtet ist.
15. Verfahren zur Herstellung eines Rolladen-Profils nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Profilstab (10', 10'') mit seinem Schlitz (25, 25') kontinuierlich entlang
einer Schaumdüse geführt wird, wobei in die Kammer (15, 15') Schaumstoff eingebracht
wird, und daß die Kammer (15; 15') anschließend gechlossen wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß das Profil durch Zusammendrücken seiner vorderen und hinteren Wandung (11 und
12) geschlossen wird.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet,
daß das Einbringen des Schaumstoffes und das Schließen der Kammer (15; 15') unmittelbar
aufeinanderfolgend unter kontinuierlichem Vorschub des Profilstabes (10; 10') ausgeführt
werden.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß das Einbringen des Schaumstoffes und das Schließen der Kammer (15; 15') so aufeinander
abgestimmt werden, daß der Schaumstoff (16) bei geschlossener Kammer (15; 15') aufquillt
und aushärtet.