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EP 0 671 790 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.07.1998 Patentblatt 1998/27 |
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Anmeldetag: 17.02.1995 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H01R 43/02 |
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Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Verbindung
Method of manufacturing an electrical connector
Procédé pour fabriquer une connection électrique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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ES FR GB IT |
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Priorität: |
08.03.1994 DE 4407650 10.11.1994 DE 4440189
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.09.1995 Patentblatt 1995/37 |
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Patentinhaber: Welcker, Friedrich |
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D-58119 Hagen (DE) |
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Erfinder: |
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- Welcker, Friedrich
D-58119 Hagen (DE)
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Vertreter: Beckmann, Gerhard |
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Röntgenweg 1 58515 Lüdenscheid 58515 Lüdenscheid (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 813 497 FR-A- 2 388 422 US-A- 5 142 117
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FR-A- 796 862 GB-A- 705 831
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Verbindung
zwischen einem festinstallierten oder bewegbaren Anschlußteil und einem aus einer
Vielzahl miteinander verseilter Leiterdrähte bestehenden isolierten Kabel.
[0002] Zu diesem Zweck ist aus der DE 38 13 497 C2 eine Verbindungsherstellung bekannt,
bei welcher das teilweise abisolierte Kabelende unter Verwendung eines besonderen
Halterungselements innerhalb einer durchgehenden Bohrung des Anschlußteils festgelegt
wird. Dabei zieht eine Spezialschraube das entsprechend abisolierte Kabelende in die
hierzu abgestufte Bohrung hinein und preßt zugleich den Drahtkörper mitsamt seiner
Isolierung kontaktschlüssig wie abdichtend gegen die Bohrungswandungen..
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das bekannte Verfahren technologisch zu
vereinfachen und zu verbessern, um in Anbetracht der relativ geringen Berührungsflächen
auf beiden Seiten der zu verbindenden Teile mechanisch zu einem möglichst wirksamen
Kraftschluß und elektrisch zu einem möglichst kleinen Übergangswiderstand zu gelangen.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den in Anspruch 1 bezeichneten
Fertigungsschritten gelöst. - Auf diese Weise bewirkt der verbleibend in die Verbindungsstelle
eingetriebene Spreizdorn im Einhergehen mit dem Ultraschall-Schweißvorgang einen mechanisch
wie elektrisch zuverlässigen Kabelanschluß.
[0005] Dabei kann der von außen durch die Ultraschallsonotrode in die Stufenbohrung des
Anschlußteils eingeführte und weiter in das Kabelende eingepreßte Spreizdorn bei Bedarf
länger ausgeführt werden und dementsprechend deutlich über die gegenüberliegende Bohrungsöffnung
hinausreichend in den Drahtkörper eindringen, um beispielsweise eine nach Beendigung
des Ultraschall-Schweißvorgangs maschinell vorgenommene Umbiegung des Anschlußkabels
zu einem U-bügelförmigen Verbindungselement verbleibend in sich zu stabilisieren.
[0006] Gemäß einer Weiterbildung des Verfahrens nach Anspruch 2 kann die Stufenbohrung sowohl
im weiteren Bereich der sie tangierenden Kabelisolation als auch davor im eigentlichen
Kontaktbereich gegenüber dem verseilten Drahtkörper des Kabels zuvor mit einer geeigneten
Aufrauhung ihrer Innenwandung durch Rändeln, Kordieren od.dgl. versehen werden, um
die gegenseitige Haftung zu vergrößern.
[0007] Nach dem Merkmal des Anspruchs 3 besteht die Möglichkeit, eine verfahrensgemäß zustandegekommene
Verbindung sowohl zusätzlich an der Eintrittsstelle des Kabels in das Anschlußteil
als auch auf Seiten der gegenübergelegenen Bohrungsöffnung für den Eingriff der Ultraschallsonotrode
durch einen abschließend über das gesamte Anschlußteil geschobenen und sich demselben
alsdann unter Wärmeeinwirkung satt anschmiegenden Schrumpfschlauchfolienabschnitt
aus thermoplastischem Material gegen den Zutritt von Feuchtigkeit und Verunreinigungen
zu schützen.
[0008] Ebenso läßt sich die Kabelverbindung vorzüglich unter Nutzung der Funktion des Anschlußteils
an dessen freibleibender Bohrungsöffnung abdichten, indem gemäß einer Weiterbildung
der Erfindung nach dem Merkmal des Anspruchs 4 die korrespondierenden Elemente einer
Steckverbindung unter Verwendung einer den mit einem Dichtungsring versehenen Anschlußteil
hintergreifenden Überwurfmutter aus Kunststoff miteinander verschraubt werden.
[0009] Als Ausführungsbeispiel ist in Fig. 1 der anliegenden Zeichnung eine nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren hergestellte Verbindung zwischen einem nicht näher definierten Anschlußteil
1 und dem aus Leiterdrähten 2 litzenartig verseilten Kabel(-ende) mit einer Kunststoffummantelung
3 im Schnitt dargestellt. Dabei ist dieses Anschlußteil 1, beispielsweise als Polanschlußklemme
für einen Akkumulator, mit einer durchgehend von beiden Seiten her zugänglichen Stufenbohrung
4 versehen, deren Durchmesser an der Einstecköffnung dem des kunststoffummantelten
Kabels (3) entspricht und sich im Inneren der Bohrung 4 abgesetzt auf den Durchmesser
des abisolierten Drahtkörpers 2 verringert. In diese kleinere Öffnung der Bohrung
4 führt dann die Sonotrode 5 einer gebräuchlichen Ultraschall-Schweißvorrichtung den
zylindrischen Spreizdorn 6 hinein und preßt ihn aufweitend zunächst zentral in den
Drahtkörper 2 des Kabels und dann weiter axial samt der Kunststoffummantelung 3 gegen
die Innenwandung der Stufenbohrung 4. Dabei kann sich eine gewisse Aufrauhung der
Bohrungsinnenwandung als nützlich erweisen. - Simultan dazu oder zeitlich mit geringer
Verzögerung erfolgt dann die Preßschweißung durch longitudinale Ultraschallschwingungen.
Durch diese Schubwellen, die sich von der Sonotrode 5 in den von ihr zeitweilig gehalterten
Spreizdorn 6 fortpflanzen, entsteht an den Kontaktflächen Reibung, wodurch die Struktur
an den Oberflächen zerstört wird und sich die Metalle von Anschlußteil 1 und Drahtkörper
2 bereichsweise fest und kontaktschlüssig miteinander verbinden. Dabei bewirkt der
über die Kabeleintrittsstelle hinaus in den Drahtkörper 2 eingepreßte Spreizdorn 6
zur gleichen Zeit einen vorteilhaften Knickschutz für das angeschlossene Kabel. Um
die bereits verfahrensgemäß zustandegekommene Abdichtung an der Kabeleinführungsöffnung
zu sichern und insbesondere die ihr gegenüberliegende Einführungsöffnung für den Spreizdorn
6 nachträglich abzudichten, wird das verkabelte Anschlußteil 1 ab abschließend mit
einem thermoplastischen Schrumpfschlauchfolienabschnitt (7) überzogen und thermisch
versiegelt.
[0010] Eine andere Möglichkeit, die Einführungsöffnung für einen außerdem länger ausgeführten
Spreizdorn 6 abzudichten, ist in Fig. 2 der Zeichnung - teilweise im Schnitt - anhand
eines Drahtbügels zur Verbindung zweier Batteriepole dargestellt. Hierbei sind die
Anschlußteile 1 am jeweiligen Kabelende als konische Hülsen (taper pins) ausgebildet,
um form- und kontaktschlüssig in die korrespondierend ausgeführten Sacklochbohrungen
8 der Batteriepole 9 eingesteckt werden zu können. Im unbenutzten Zustand lassen sich
diese Sacklochbohrungen 8 außerdem noch gegen das Eindringen von Verunreinigungen
und Feuchtigkeit schützen, indem sie mit einem Formstopfen aus Schaumstoff bestückt
werden, welcher im Zuge der Verbindungsherstellung vor der eingeführten Steckhülse
1 ohne weiteres in einen am Boden der Bohrung vorgesehenen Leerraum ausweichen kann.
Wie aus der links im Bild geschnitten dargestellten Kabelverbindung ersichtlich, ist
in das partiell abisoliert in die Stufenbohrung 4 der Steckhülse 1 eingeschobene Kabelende
durch die gegenübergelegene Bohrungsöffnung mittels der Ultraschallsonotrode ein verlängerter
Spreizdorn 6 eingepreßt und nach Beendigung des Ultraschall-Schweißvorgangs mitsamt
dem Anschlußkabel rechtwinklig umgebogen worden,um auf diese Weise zu einem in Grenzen
elastischen Verbindungsglied zwischen zwei benachbarten Batteriepolen 9 zu gelangen.
Dabei wird die ungeschützte Bohrungsöffnung vorn an der Steckhülse 1 im Zuge der Benutzung
gegen den Zutritt von Verunreinigungen und Feuchtigkeit gesichert, wozu eine die Steckhülse
1 kabeleinführungsseitig hintergreifende Überwurfmutter 10 aus Kunststoff mit einem
Gewindeansatz rings um die Sacklochbohrung 8 des Batteriepols 9 verschraubt wird und
dabei einen von der Steckhülse 1 getragenen Dichtungsring 11 gegen die Öffnungsrandung
der Sacklochbohrung 8 preßt. Zudem sichert diese Maßnahme generell die hergestellte
Steckverbindung. Für deren Lösen kann die Steckhülse 1 ka-beleinführungsseitig zur
Halterung der Überwurfmutter 10 mit einem (sechskantig) profilierten Flansch versehen
werden, welcher den lockernden Ansatz eines Werkzeugs ermöglicht.
1. Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Verbindung zwischen einem Anschlußteil
(1) und einem aus vielen Leiterdrähten (2) verseilten isolierten Kabel unter Verwendung
eines das teilweise abisolierte Kabelende innerhalb einer Stufenbohrung (4) des Anschlußteils
(1) festlegenden Halterungselements (6), dadurch gekennzeichnet, daß ein Spreizdorn
(6) mittels einer Ultraschallsonotrode (5) von außen in die Stufenbohrung (4) eingeführt
und unter Druck bis über die gegenüberliegende Bohrungsöffnung hinausreichend in den
Drahtkörper (2) des Kabelendes eingepreßt wird bei simultanem Ultraschallverschweißen
des abisolierten Drahtkörpers (2) in sich und mit der Innenwandung der Stufenbohrung
(4).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine mechanische Aufrauhung
der Bohrungswandung im Bereich der angrenzenden Kabelisolation (3) und/oder im Bereich
des abisolierten Drahtkörpers (2) durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein über das Anschlußteil (1)
geschobenen Schrumpfschlauchfolienabschnitt (7) für die zusätzliche Abdichtung der
Kabeleintrittsöffnung und zum Verschließen der gegenüberliegenden Bohrungsöffnung
angebracht wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine ein steckbares
Anschlußteil (1) zum Schutz seiner freiliegenden Bohrungsöffnung mit einem korrespondierenden
Anschlußteil (Batteriepol 9) verschraubbare Überwurfmutter (10) aus Kunststoff unter
Einbeziehung eines von dem steckbaren Anschlußteil (1) getragenen und gegen das korrespondierende
Anschlußteil (9) gedrückten Dichtungsrings (11) angebracht wird.
1. Method of establishing an electrical connection between a connector (1) and an insulated
cable, which is stranded from many conductor wires (2), by using a retaining member
(6), which secures the partially stripped cable end within a stepped bore (4) of the
connector (1), characterised in that a splayed spindle (6) is introduced into the
stepped bore (4) from externally by means of an ultrasonic sonotrode (5) and pressed
sufficiently into the wire body (2) of the cable end by pressing over the oppositely
situated bore aperture with a simultaneous ultrasonic welding of the stripped wire
body (2) in itself and to the internal wall of the stepped bore (4).
2. Method according to claim 1, characterised in that the bore wall is mechanically roughened
in the region of the abutting cable insulation (3) and/or in the region of the stripped
wire body (2).
3. Method according to claim 1, characterised in that, for the additional sealing of
the cable inlet aperture and for the closing of the oppositely situated bore aperture,
a shrinkable tubular film portion (7) is slipped over the connector (1).
4. Method according to claim 1 or 2, characterised in that, to protect its exposed bore
aperture, an insertable connector (1) is screw-connectable to a corresponding connector
(terminal 9) by a coupling nut (10), which is formed from plastics material and by
which a sealing ring (11), supported by the insertable connector (1), is pressed against
the corresponding connector (9).
1. Procédé de fabrication d'une liaison électrique entre une pièce de raccordement (1)
et un câble isolé, toronné à partir de plusieurs fils conducteurs (2), avec utilisation
d'un élément de fixation (6) assurant la fixation de l'extrémité, partiellement dénudée,
du câble à l'intérieur d'un perçage étagé (4) de la pièce de raccordement (1), caractérisé
en ce qu'un mandrin d'écartement (6) est inséré dans le perçage étagé depuis l'extérieur,
au moyen d'une sonotrode à ultrasons (5), et est enfoncé sous pression suffisamment
dans le corps de fils (2) de l'extrémité du câble jusqu'au delà de l'ouverture opposée
du perçage, avec un soudage aux ultrasons simultané du corps de fils (2) dénudé, en
lui-même et à la paroi intérieure du perçage étagé (4).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la paroi du perçage, dans
la zone de l'isolation de câble (3) limitrophe et/ou dans la zone du corps de fils
(2) dénudé, est rendue rugueuse de façon mécanique.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un tronçon de gaine thermorétractable
(7) est passé sur la pièce de raccordement (1), pour assurer l'étanchéité supplémentaire
de l'ouverture d'entrée du câble et pour fermer l'ouverture opposée du perçage.
4. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une pièce de raccordement
(1) susceptible d'être embrochée, pour assurer la protection de son ouverture de perçage
exposée librement, est susceptible d'être fixée par vissage à une pièce de raccordement
correspondante (pôle de batterie 9) au moyen d'un écrou-raccord (10) en matière plastique,
par lequel une bague d'étanchéité (11), portée par la pièce embrochable de raccordement
(1) est pressée contre la pièce de raccordement (9) correspondante.

