[0001] Die Erfindung betrifft ein Seil als Tragmittel für Aufzüge, wobei das eine Seilende
mit einer Kabine bzw. Lastaufnahmemittel verbunden ist und tragende Litzen des Seils
aus Aramidfasern bestehen und von einer ringsum geschlossenen Ummantelung aus Kunststoff
umgeben sind.
[0002] Bis heute werden im Aufzugsbau Stahlseile verwendet, welche mit den Kabinen bzw.
den Lastaufnahmemitteln und Gegengewichten, im einfachsten Fall 1:1, verbunden sind.
Die Verwendung von Stahlseilen bringt jedoch einige Nachteile mit sich. Durch das
hohe Eigengewicht des Stahlseiles sind der Hubhöhe einer Aufzugsanlage Grenzen gesetzt.
Desweitern ist der Reibwert zwischen der metallenen Treibscheibe und dem Stahlseil
so gering, dass durch verschiedene Massnahmen wie spezielle Rillenformen oder spezielle
Rillenfütterungen in der Treibscheibe oder durch Vergrössern des Umschlingungswinkels
der Reibwert erhöht werden muss. Ausserdem wirkt das Stahlseil zwischen dem Antrieb
und der Aufzugskabine als Schallbrücke, was eine Minderung des Fahrkomforts bedeutet.
Um diese unerwünschten Wirkungen zu reduzieren, bedarf es aufwendiger konstruktiver
Massnahmen. Zudem ertragen Stahlseile, gegenüber den Kunstfaserseilen, eine geringere
Biegezyklenzahl, sind der Korrosion ausgesetzt und müssen regelmässig gewartet werden.
[0003] Mit der
CH-PS 495 911 ist ein Einlagering zur Auskleidung der Drahtseilrillen von Seilrollen für Seilbahnen
und Aufzüge bekanntgeworden, der zur Dämpfung der Geräusche und zur Schonung der Drahtseile
aus elastischem Material besteht. Um eine bessere Ableitung der inneren Wärme zu gewährleisten,
ist der Einlagering aus mehreren, voneinander distanzierten Einzelsegmenten aufgebaut.
Die infolge von Erwärmung erfolgte Ausdehnung des Einlageringes wird durch die Abstände
zwischen den einzelnen Segmenten kompensiert. Bei Belastung durch das Drahtseil kann
das elastische Material in die Einschnitte ausweichen und wird dadurch gewissermassen
entlastet, so dass auch keine Risse in der Seilrille entstehen. Bei örtlichen Abnutzungen
des Einlageringes müssen einzelne Segmente ausgewechselt werden.
[0004] Bei der vorstehend beschriebenen Erfindung wird weiterhin ein Stahlseil als Tragmittel
verwendet, welches die eingangs genannten Nachteile aufweist. Desweitern wird durch
die geringe Länge der Lauffläche der Seilrolle im Verhältnis zur Länge des Stahlseils
die elastische Einlage stark abgenutzt und muss somit oft ersetzt werden, was hohe
Wartungskosten mit sich bringt.
[0005] Mit der
DE 24 55 273 ist ein Kranseil aus Kunststoff bekanntgeworden, das insbesondere beim ständigen
Lauf über kleine Seilrollen, eine hohe Lebensdauer haben soll. Einzelne tragende Kunststofflitzen
werden zu einem Seil geschlagen und sind von einem schlauchförmigem Kunststoffmantel
umgeben.
[0006] Das oben beschriebene Seil kann in der Praxis nicht als angetriebenes Tragmittel
für Aufzüge oder Lasten verwendet werden. Über den die Litzen umgebenden Schlauchmantel
ist keine Traktion möglich. Die Bindekräfte zwischen dem Schlauchmantel und den Litzen
sind so gering, dass die Last hauptsächlich vom Mantel getragen werden müsste, was
zu nicht beherrschbaren Mantelverschiebungen und somit nach kurzer Zeit zum Mantelbruch
und zum Auseinanderfallen des Seils führt. Ebenso wird beim Übertreiben des Seils
auf der Treibscheibe nur der Mantel angetrieben; die Litzen bleiben stehen. Weiter
führen die grossen Hohlräume zwischen den Litzen unter Last zu einer Verformung des
Seils, die Litzen verschieben sich gegeneinander, das Seil verdreht sich und springt
bei Entlastung aus den Rillen der Treibscheibe.
[0007] EP 0 168 774 offenbart ein Seil, das aus Aramidfasern aufgebaut ist. Die Aramidfasern sind zu
Bündeln gedreht und mit Polyurethan Harz getränkt. Die Bündel sind mit einem Gewebe
umhüllt. Mehrere so erhaltene Elemente, ergeben miteinander verseilt und ausgehärtet
ein Aramidfaserseil. Dieses Seil ist geeignet hohe Zugkräfte und Biegelasten aufzunehmen.
[0008] US4624097 offenbart ein Kunstfaserseil mit Aramidfasern, bei dem die Aramidfasern in Bündeln
parallel, beweglich nebeneinander liegen und die so gebildeten Elemente zu Litzen
verdreht sind. Aus mehreren dieser Litzen ist ein Seil gebildet, das mit einer extrudierten
Ummantelung versehen ist. Dieses Seil ist besonders geeignet für die Übertragung von
hohen Zugkräften, wie sie beispielsweise beim Bewegen von Aufzugskabinen auftreten.
Auch für hohe Biegebeanspruchung soll es geeignet sein.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Aramidfaserseil als Tragmittel für
Aufzüge zu optimieren. Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichnete
Erfindung gelöst.
[0010] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Massnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen Aramidfaserseils möglich.
[0011] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt und im folgenden
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig.1
- ein Schnitt durch ein erfindungsgemässes AramidfaserSeil,
- Fig.2
- eine perspektivische Darstellung des erfindungsgemässen Aramidfaserseils,
- Fig.3
- eine schematische Darstellung einer Aufzugsanlage,
- Fig.4
- eine schematische Darstellung einer Aufzugsanlage mit einer Umhängung von 2:1, und
- Fig.5
- ein Ausschnitt einer Treibscheibe mit daraufliegendem erfindungsgemässen Aramidfaserseil
im Querschnitt.
[0012] Fig.1 zeigt einen Schnitt durch ein erfindungsgemässes Aramidfaserseil 1. Eine Ummantelung
2 umgibt eine äusserste Litzenlage 3. Die Ummantelung 2 aus Kunststoff, vorzugsweise
Polyurethan, erhöht den Reibwert des Seiles 1 auf der Treibscheibe. Die äusserste
Litzenlage 3 muss so hohe Bindekräfte zur Ummantelung 2 aufweisen, dass sich diese
durch die bei Belastung des Seils 1 auftretenden Schubkräfte nicht verschiebt oder
Aufstauchungen bildet. Diese Bindekräfte werden erreicht, indem die Kunststoffummantelung
2 aufgespritzt (extrudiert) wird, so dass alle Zwischenräume zwischen den Litzen 4
ausgefüllt sind und eine grosse Haltefläche gebildet wird. Die Litzen 4 werden aus
einzelnen Aramidfasern 5 gedreht oder geschlagen. Jede einzelne Litze 4 wird zum Schutz
der Fasern 5 mit einem Imprägniermittel, Polyurethanlösung, behandelt. Die Biegewechselfähigkeit
des Seils 1 ist abhängig vom Anteil des Polyurethans an jeder Litze 4. Je höher der
Anteil des Polyurethans, desto höher wird die Biegewechselleistung. Mit steigendem
Polyurethananteil sinkt jedoch die Tragfähigkeit und der E-Modul des Aramidfaserseils
1. Der Polyurethananteil zur Imprägnierung der Litzen 4 ist je nach gewünschter Biegewechselleistung
zwischen zehn und sechzig Prozent. Zweckmässigerweise können die einzelnen Litzen
4 auch durch eine geflochtene Hülle aus Polyesterfasern geschützt werden.
[0013] Um auf der Treibscheibe einen Verschleiss der Litzen durch gegenseitige Reibung aneinander
zu vermeiden, wird zwischen der äusseren Litzenlage 3 und der inneren Litzenlage 6
deshalb ein reibungsmindernder Zwischenmantel 7 angebracht. Dieselbe reibungsmindernde
Wirkung kann durch das Behandeln von Silikon der darunterliegenden Litzen 4 erzielt
werden. Damit wird bei der äusseren Litzenlage 3 und bei inneren Litzenlagen 6, welche
bei der Biegung des Seils an der Treibscheibe die meisten Relativbewegungen durchführen,
der Verschleiss gering gehalten.
[0014] Anders als reine Halteseile müssen Aufzugseile sehr kompakt und fest gedreht bzw.
geflochten werden, damit sie sich auf der Treibscheibe nicht verformen oder infolge
des Eigendralls oder Ablenkung zu drehen beginnen. Die Lücken und Hohlräume zwischen
den einzelnen Lagen der Litzen 4 werden daher mittels Füllitzen 9, welche gegen andere
Litzen 4 stützend wirken können, ausgefüllt, um eine nahezu kreisförmige Litzenlage
6 zu erhalten und den Füllungsgrad zu erhöhen. Diese Füllitzen 9 bestehen aus Kunststoff,
z.B. aus Polyamid.
[0015] Die aus hochgradig orientierten Molekülketten bestehenden Aramidfasern 4 weisen eine
hohe Zugfestigkeit auf. Im Gegensatz zu Stahl hat die Aramidfaser 5 aufgrund ihres
atomaren Aufbaus jedoch eine eher geringe Querfestigkeit.
[0016] Aus diesem Grund können keine herkömmlichen Stahl-Seilschlösser zur Seilendbefestigung
von Kunstfaserseilen 1 verwendet werden, da die in diesen Bauteilen wirkenden Klemmkräfte
die Bruchlast des Seiles 1 stark reduzieren. Eine geeignete Seilendverbindung für
Kunstfaserseile 1 ist bereits durch die
PCT/CH94/00044 bekanntgeworden.
[0017] Fig.2 zeigt eine perspektivische Darstellung des Aufbaus des erfindungsgemässen Aramidfaserseils
1. Die aus Aramidfasern 5 gedrehten oder geschlagenen Litzen 4 werden inklusive der
Füllitzen 9 um eine Seele 10 lagenweise links- oder rechtsgängig geschlagen. Zwischen
einer inneren und der äussersten Litzenlage 3 wird der reibungsmindernde Zwischenmantel
7 angebracht. Die äusserste Litzenlage 3 wird durch die Ummantelung 2 abgedeckt. Zur
Bestimmung eines definierten Reibwertes kann die Oberfläche 11 der Ummantelung 2 strukturiert
ausgeführt werden. Die Aufgabe der Ummantelung 2 besteht darin, den gewünschten Reibwert
zur Treibscheibe zu gewährleisten und die Litzen 4 vor mechanischen und chemischen
Beschädigungen und UV-Strahlen zu schützen. Die Last wird ausschliesslich durch die
Litzen 4 getragen. Das aus Aramidfasern 5 aufgebaute Seil 1 weist bei gleichem Querschnitt
im Vergleich zu einem Stahlseil eine wesentlich höhere Tragfähigkeit und nur ein Fünftel
bis ein Sechstel des spezifischen Gewichtes auf. Für die gleiche Tragfähigkeit kann
deshalb der Durchmesser eines Aramidfaserseils 1 gegenüber einem herkömmlichen Stahlseil
reduziert werden. Durch die Verwendung der obengenannten Materialien ist das Seil
1 gänzlich gegen Korrosion geschützt. Eine Wartung wie bei Stahlseilen, z.B. um die
Seile zu fetten, ist nicht mehr notwendig.
[0018] Eine andere Ausführungsart des Aramidfaserseils 1 besteht in der unterschiedlichen
Ausgestaltung der Ummantelung 2.
[0019] Fig.3 zeigt eine schematische Darstellung einer Aufzugsanlage. Eine in einem Aufzugsschacht
12 geführte Kabine 13 wird von einem Antriebsmotor 14 mit einer Treibscheibe 15 über
das erfindungsgemässe Aramidfaserseil 1 angetrieben. Am anderen Ende des Seiles 1
hängt ein Gegengewicht 16 als Ausgleichsorgan. Der Reibwert zwischen Seil 1 und Treibscheibe
15 wird nun so ausgelegt, dass bei auf einem Puffer 17 aufgesetztem Gegengewicht 16
eine weitere Förderung der Kabine 13 verhindert wird. Die Befestigung des Seils 1
an der Kabine 13 und am Gegengewicht 16 erfolgt über Seilendverbindungen 18.
[0020] Fig.4 zeigt eine schematische Darstellung einer Aufzugsanlage mit einer Umhängung
von 2:1. Seilendverbindungen 18 für das Aramidfaserseil 1 werden bei dieser Anordnung
nicht an der Kabine 13 und am Gegengewicht 16, sondern jeweils am oberen Schachtende
19 angebracht.
[0021] Fig.5 zeigt das erfindungsgemässe Aramidfaserseil 1 auf der Treibscheibe 15 im Querschnitt.
Die Form einer Rille 20 der an den Antriebsmotor 14 des Aufzugs gekoppelten Treibscheibe
15 ist für eine optimale Anschmiegung des Seils 1 vorzugsweise halbrund. Da sich das
Seil 1 unter Belastung auf der Auflagefläche etwas verformt, kann auch eine ovale
Rillenform gewählt werden. Diese einfachen Rillenformen können verwendet werden, weil
der Kunststoffmantel 2 ein genügend grosser Reibwert erzeugt. Zugleich lässt sich
aufgrund der hohen Reibwerte der Umschlingungswinkel des Seils 1 an der Treibscheibe
15 reduzieren. Die Rillenform der Treibscheibe 15 kann für Aufzüge verschiedener Lasten
gleich ausgeführt werden, da der Reibwert durch die Oberflächenstruktur 11 und das
Material der Ummantelung 2 bestimmt wird. Damit kann auch eine im Einzelfall zu grosse
Reibung reduziert werden, um eine Lastförderung bei aufgesetztem Gegengewicht zu verhindern
(Aufsetzprobe). Zusätzlich kann die Treibscheibe 15, aufgrund des geringeren Seildurchmessers
des Aramidfaserseiles 1 und dem damit verbundenen, kleiner möglichen Treibscheibendurchmesser,
in ihren Abmessungen reduziert werden. Ein kleinerer Treibscheibendurchmesser führt
zu einem kleineren Antriebs-Drehmoment und damit zu einer kleineren Motorgrösse. Auch
wird die Produktion und Lagerhaltung der Treibscheiben 15 wesentlich vereinfacht und
verbilligt. Durch die grosse Auflagefläche des Seils 1 in der Rille 20 ergeben sich
ebenfalls kleinere Flächenpressungen, was die Lebensdauer von Seil 1 und Treibscheibe
15 erheblich verlängert. Das aus Aramidfasern 5 gefertigte Seil 1 erlaubt zudem keine
Übertragung der von der Treibscheibe 15 ausgehenden Frequenzen. Somit entfällt eine
den Fahrkomfort mindernde Anregung der Kabine 13 über das Seil 1.
[0022] Durch den erhöhten Reibwert, den geringeren Umschlingungswinkel und das niedrige
Gewicht des Aramidfaserseils 1 lassen sich weitere Reduzierungen im Bereich der Antriebe
realisieren. Die erforderlichen Anlauf-bzw. Drehmomente und die Momente an der Welle
von Getriebemaschinen nehmen markant ab. Folglich sinken die Anlaufströme bzw. der
gesamte Energiebedarf. Dies wiederum erlaubt eine Reduzierung der Motoren- und Getriebegrössen
und der Baugrösse der die Motoren speisenden Umformer.
1. Seil (1) als Tragmittel für Aufzüge, wobei das eine Seilende mit einer Kabine (13)
bzw. Lastaufnahmemittel verbunden ist und tragende Litzen (4) des Seils (1) aus Aramidfasern
bestehen und die tragenden Litzen (4) der äusseren Litzenlage (3) von einer ringsum
geschlossenen Ummantelung (2) aus Kunststoff umgeben sind,
wobei
das Aramidfaserseil (1) mit dem anderen Ende mit einem Gegengewicht verbunden ist
und über eine Treibscheibe angetrieben wird, und dass die Ummantelung (2) des Aramidfaserseils
(1) aus Kunststoff von der Seil- Aussenumfangsseite her auch die Zwischenräume zwischen
den tragenden Litzen (4) der äusseren Litzenlage (3) ausfüllt, und wobei
die Litzen (4) aus einzelnen Aramidfasern gedreht oder geschlagen sind,
und wobei jede einzelne Litze (4) mit Polyurethanlösung imprägniert worden ist, so
dass sie einen Polyurethanteil zwischen zehn und sechzig Prozent aufweist und wobei
zwischen der äusseren Litzenloge (3) und einer inneren Litzenlage (6) ein treibungsmindernder
Zwischenmantel (17) aus Kunststoff angebracht ist.
2. Seil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ummantelung (2) aus Polyurethan besteht.
3. Seil (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Oberfläche (11) der Ummantelung (2) glatt ist.
4. Seil (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche (11) der Ummantelung (2) strukturiert ausgeführt ist.
1. Cable (1) as support means for lifts, wherein one cable end is connected with a cage
(13) or load receiving means and load-bearing strands (4) of the cable (1) consist
of aramide fibres and the load-bearing strands (4) of the outer strand layer (3) are
surrounded by a casing (2) of plastics material closed all around, wherein the aramide
fibre cable (1) is connected by the other end with a counterweight and is driven by
way of a drive pulley, and the casing (2) of the aramide fibre cable (1) of plastics
material also fills, from the cable outer circumferential side, the intermediate spaces
between the load-bearing strands (4) of the outer strand layer (3), and wherein the
strands (4) of individual aramide fibres are twisted or laid, and wherein each individual
strand (4) has been impregnated with polyurethane solution so that it has a polyurethane
component of between ten and sixty per cent and wherein a friction-reducing intermediate
sheathing (7) of plastics material is provided between the outer strand layer (3)
and an inner strand layer (6).
2. Cable (1) according to claim 1, characterised in that the casing (2) consists of polyurethane.
3. Cable (1) according to one of claims 1 and 2, characterised in that a surface (11) of the casing (2) is smooth.
4. Cable (1) according to one of claims 1 and 2, characterised in that a surface (11) of the casing (2) is formed to be structured.
1. Câble (1) comme moyen porteur pour des ascenseurs, auquel cas une extrémité de câble
est reliée à une cabine (13) ou bien à un organe porteur de charge et les torons porteurs
(4) du câble (1) se composent de fibres en aramide et les torons porteurs (4) de la
couche de torons extérieure (3) sont entourés par une gaine (2) en matière synthétique
fermée sur tout le tour, auquel cas le câble en fibres d'aramide (1) est relié, au
niveau de son autre extrémité, à un contrepoids et est entraîné par l'intermédiaire
d'une poulie motrice, et la gaine (2) en matière synthétique du câble en fibres d'aramide
(1) remplit également les espaces intermédiaires entre les torons porteurs (4) de
la couche de torons extérieure (3), à partir du côté périphérique extérieure du câble,
et auquel cas les torons (4) sont câblés ou torsadés à partir de fibres en aramide
individuelles, et auquel cas chaque toron individuel (4) a été imprégné avec une solution
de polyuréthane, de sorte qu'il présente une quote-part de polyuréthane entre dix
et soixante pourcent, et auquel cas une gaine intermédiaire en matière synthétique
qui réduit la friction (7) est prévue entre la couche de torons extérieure (3) et
la couche de torons intérieure (6).
2. Câble (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la gaine (2) se compose de polyuréthane.
3. Câble (1) selon une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une surface (11) de la gaine (2) est lisse.
4. Câble (1) selon une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une surface (11) de la gaine (2) est exécutée de manière structurée.