[0001] Die Erfindung betrifft eine stapelbare Verpackungseinheit gemäß dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
[0002] Eine derartige Verpackungseinheit ist in der US-A-4 989 731 beschrieben. Sie hat
ein Bodenteil, ein die Umfangswände des Behälters vorgebendes Mittelteil und ein Deckelteil,
wobei Bodenteil und Deckelteil unterschiedliche Formteile darstellen. Bodenteil und
Deckelteil lassen sich somit nicht gemischt kompakt stapeln.
[0003] Auch in der US-A-4 480 748 ist eine Verpackungseinheit offenbart, welche die im Oberbegriff
des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale zeigt, wobei Unterteil und Oberteil als identische
Formteile ausgebildet sind, so daß sie gemischt gestapelt werden können. Bei dieser
bekannten Verpackungseinheit müssen aber die an Unterteil und Oberteil angeformten
Fußabschnitte jeweils bei zusammengebauter Verpackungseinheit nach außen weisen.
[0004] Ähnliche Verpackungseinheiten sind aus der US-A-4 550 830 und der US-A-4 580 680
bekannt.
[0005] Die WO-A-93/24380 zeigt eine Faltkiste mit einem palettenähnlichen Unterteil und
einem hiervon verschiedenen Oberteil.
[0006] Auch die DE-A-21 65 676 zeigt stapelbare Verpackungseinheiten mit einem Mittelteil,
einem Unterteil und einem Oberteil, wobei bei Zusammengebauter Verpackungseinheit
am Unterteil und Oberteil vorgesehene Füße nach außen weisen.
[0007] Durch die vorliegende Erfindung soll eine stapelbare Verpackungeinheit geschaffen
werden, bei welcher Palette, Randwandanordnung und Deckel stapelbar sind, jedoch bei
aufgebauter Verpackungseinheit eine Zwangspositionierung einer Verpackungseinheit
auf der darunterliegenden Verpackungseinheit mit einfachen Mitteln erhalten wird.
[0008] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch eine stapelbare Verpackungseinheit
gemäß Anspruch 1.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Verpackungseinheit, wird als Deckel ebenfalls eine Palette
verwendet, die gleiche Geometrie hat wie die untere Palette. Auf diese Weise lassen
sich die oberen und unteren Endteile der Verpackungseinheit unterschiedslos zusammenstapeln
und gemeinsam zum Ausgangsort zurücktransportieren. Die Lagerhaltung und die Herstellkosten
für die Elemente der Verpackungseinheit sind vereinfacht, da man abgesehen von der
Randwandanordnung nur ein einziges weiteres Element benötigt, welches einmal die Funktion
der Palette, das andere Mal die Funktion eines positionierenden Deckels erfüllt. Da
die stapelbaren Paletten aufgrund ihrer Formgebung eine hohe mechanische Festigkeit
bei niederem Gewicht aufweisen, erhält man auch eine Gewichtseinsparung gegebenüber
herkömmlichen Deckeln, die einfach Abschnitte von Preßspannplatten sind.
[0010] Erfindungsgemäße übereinander gestapelte Verpackungseinheiten sind auch soweit beabstandet,
daß die Gabel eines Gabelstaplers rasch zwischen die Füße einer Verpackungseinheit
bewegt werden kann, ohne daß hierzu die Gabel in vertikaler Richtung sehr präzise
ausgefluchtet werden müßte. Trotzdem ist gewährleistet, daß die Paletten nach Zerlegen
der Packungseinheit dicht gestapelt für eine Wiederverwendung zurücktransportiert
werden können.
[0011] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen angegeben.
[0012] Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 2 ist ein sicheres Positionieren
und Festlegen der Randwandanordnung bei deren unterem bzw. oberem Ende erhalten.
[0013] Gemäß Anspruch 3 und 4 lassen sich auf einfache Weise und optisch gut erkennbar Relativpositionen
zwischen aufeinanderfolgenden Paletten realisieren, in welchen die Füße der oberen
Palette unterschiedlich weit in die Fußaufnahmen der darunter liegenden Palette eingreifen.
[0014] Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 5 ist im Hinblick auf ein einfaches
Erkennen der Relativlage übereinanderliegender Paletten von Vorteil.
[0015] Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
- Figur 1:
- einen vertikalen Schnitt durch einen Stapel von Verpackungseinheiten;
- Figur 2:
- einen vertikalen Schnitt durch einen Palettenstapel aus Paletten, die die oberen und
unteren Endteile der in Figur 1 gezeigten Verpackungseinheiten und weiterer solcher
Verpackungseinheiten gebildet hatten;
- Figur 3:
- eine Aufsicht auf die Oberseite einer Palette für eine Verpackungseinheit nach Figur
1 in vergrößertem Maßstabe;
- Figur 4:
- einen nochmals vergrößerten vertikalen Schnitt durch die Eckbereiche zweier übereinanderliegender
Verpackungseinheiten in dem in Figur 1 gezeigten Stapel;
- Figur 5:
- eine ähnliche Ansicht wie Figur 3, in welcher eine abgewandelte Palette wiedergegeben
ist; und
- Figur 6:
- eine Aufsicht auf eine nochmals abgewandelte Palette.
[0016] In Figur 1 sind vier übereinandergestapelte Verpackungseinheiten 10-1 bis 10-4 wiedergegeben,
die jeweils aus einer Tragpalette 12, einer aus Wellpappe gefertigten Randwandanordnung
14 und einer Deckelpalette 16 bestehen. Die Randwandanordnung 14 hat vertikale Längswände
14A und hierzu im aufgefalteten Zustand senkrechte vertikale Seitenwände 14B. Die
Seitenwände 14A und 14B sind an den vertikalen Stoßkanten über Faltlinien gelenkig
verbunden.
[0017] Im Inneren der Verpackungseinheiten 10-i (i = 1, 2, 3, 4) sind hier nicht näher dargestellte
Produkte angeordnet, z.B. Kühlschränke, Herde, Waschmaschinen usw. Die Produkte sind
durch erste, nicht wiedergegebene Spannbänder an den Tragpaletten 12 festgelegt, die
sich durch entsprechende Randausschnitte der Randwandanordnung 14 oder durch Ausnehmungen
18 der Tragpaletten 12 hindurcherstrecken, wie sie in Figur 3 wiedergegeben sind.
[0018] Die Tragpaletten 12 und die Deckelpaletten 16 sind identische Formteile aus gepreßtem
Spanholz. Wie aus Figur 3 ersichtlich, sorgen in der Plattenebene verlaufende radiale
Versteifungssicken 20 zusammen mit dem Palettenrand benachbarten Versteifungssicken
22 für hohe Tragkraft und Verwindungsfestigkeit der Paletten bei insgesamt nur geringer
Wandstärke.
[0019] In Figur 3 ist die Längsmittelebene einer Palette mit 24, die Quermittelebene mit
26 bezeichnet. In die Palette sind drei links der Längsmittelebene liegende Füße 28L,
30L und 32L sowie drei rechts der Längsmittelebene 24 liegende Füße 28R, 30R, 32R
eingeformt. Deren Oberseiten geben Fußaufnahmen 34L, 36L, 38L bzw. 34R, 36R, 38R vor.
[0020] Die Füße 28 bis 32 und damit auch die Fußaufnahmen 34 bis 38 haben grob gesprochen
die Form eines eine Stufe aufweisenden Walmdaches mit Hauptflächen 40, 42 und Endflächen
44, 46. Wie aus Figur 4 ersichtlich, haben die innenliegenden Hauptflächen 40 jeweils
einen Absatz 48.
[0021] Die somit in sich asymmetrischen Füße 28 bis 32 und Fußaufnahmen 34 bis 38 sind nun
selbst wieder an Stellen der Palette angeordnet, die bezogen auf die Längsmittelebene
24 bzw. die senkrecht auf der Zeichenebene von Figur 3 stehende Mittenachse der Palette
asymmetrisch sind. In Figur 3 sind Punkte, welche symmetrische Vergleichslagen für
die Füße 28 bis 32 bzw. die Fußaufnahmen 34 bis 38 kennzeichnen, mit 50L, 52L und
54L bzw. 50R, 52R, 54R bezeichnet.
[0022] Wie aus Figur 3 ersichtlich, sind die Füße 28L und 28R um eine Strecke X von der
Referenzpunkten 50L und 50R in Auswärtsrichtung versetzt angeordnet, während die Füße
32L und 32R beim anderen Palettenende um die gleiche Strecke X von den Referenzpunkten
54L bzw. 54R nach innen versetzt sind. Der mittlere Fuß 30L ist vom Vergleichspunkt
52L nach außen versetzt, der mittlere Fuß 30R vom Vergleichspunkt 52R nach innen versetzt.
[0023] An einer der Querkanten sind die Paletten mit einer als Markierung dienenden Randausnehmung
56 versehen. Statt dessen oder zusätzlich kann man auch den entsprechenden Paletten-Randabschnitt
durch eine Farbschicht markieren.
[0024] Stapelt man Paletten der in Figur 3 gezeigten Geometrie so übereinander, daß ihre
Randausnehmungen 56 fluchten, fluchten auch ihre Füße und Fußaufnahmen, so daß die
Paletten unter geringem Abstand gestapelt werden. Ein entsprechender Palettenstapel
ist in Figur 2 wiedergegeben, wobei Z2 die große Eingreifstrecke der Füße in die darunterliegenden
Fußaufnahmen bezeichnet. Entsprechend klein ist der Abstand aufeinanderfolgender Paletten.
[0025] Stapelt man Paletten dagegen so übereinander, daß eine mit einer Randausnehmung 56
versehene Seitenkante mit einer ausnehmungsfreien Seitenkante fluchtet (d.h. ist die
obere Palette um 180° gegenüber der unteren Palette verdreht), so stehen die Füße
der darüberliegenden Palette gerade auf den Absätzen 48 der darunterliegenden Palette,
d.h. man hat die in Figur 4 gezeigten Verhältnisse. Diese Beziehung liegt zwischen
den Tragpaletten 12 und den Deckelpaletten 16 der in Figur 1 gezeigten Verpackungseinheiten
10 vor. Z1 bezeichnet die kleine Eingreifstrecke der Füße in die darunterliegenden
Fußaufnahmen. Entsprechend erhält man einen großen Abstand zwischen den Deckelpaletten
16 und den darüberliegenden Tragpaletten 12 der nächsten Verpackungseinheit.
[0026] Vorzugsweise ist die Konizität der Füße und die Materialstärke der Paletten so angepaßt,
daß man auch bei fluchtender Ausrichtung der Randausnehmungen 56, d.h. in einem Stapel
gleich ausgerichteter Paletten, wie er in Figur 2 gezeigt ist, einen Abstand zwischen
aufeinanderfolgenden Paletten hat, der gerade noch das Einführen der Gabel eines Gabelstaplers
ermöglicht. In der Praxis beträgt dieser Abstand etwa 15 mm. Auf diese Weise ist es
auch möglich, unter Aufwendung besonderer Aufmerksamkeit solche Verpackungseinheiten
noch mit dem Gabelstapler zu trennen, bei denen eine Deckelpalette oder eine Tragpalette
versehentlich in falscher Ausrichtung montiert wurde.
[0027] Wie aus Figur 3 und 4 ersichtlich, haben die Oberseiten der Paletten 12 und 16 eine
in Aufsicht gesehen beim Palettenrand verlaufende Nut 58 zur Aufnahme von unteren
Enden einer Randwandanordnung 14. Die Unterseiten haben eine hiermit fluchtende Nut
60 zur Aufnahme von oberen Enden einer Randwandanordnung 14. Die Wänder der Nuten
58, 60 sind etwas schräg gestellt, um das Einführen des Wellpappenmateriales zu erleichtern.
[0028] Das schematisch wiedergegebene Ausführungsbeispiel gemäß Figur 5 unterscheidet sich
von demjenigen nach Figur 3 und 4 dadurch, daß die Strecke X so groß gewählt ist,
daß der Absatz 48 außerhalb der Füße 28 bis 32 liegt und den Boden separater flacher
Fußaufnahmen 62L, 62R, 64L, 64R, 66L und 66R bildet.
[0029] Würde man die Palette nach Figur 5 an der Längsmittelebene 24 zusammenfalten, so
überlappten sich die Paare von Fußaufnahmen 62L, 62R usw. nicht, auch nicht die Paare
von Füßen 28L, 28R usw.. Man hat jedoch eine Überlappung zwischen jeweils einem Fuß
und einer Fußaufnahme, z.B. 28L und 62R.
[0030] Beim Ausführungsbeispiel nach Figur 6 sind vier etwas von den Ecken nach innen versetzte
Palettenfüße 28L, 28R und 32L sowie 32R vorgesehen. Deren Oberseiten bilden wieder
Fußaufnahmen 34L, 34R und 38L, 38R, in welche Füße einer darüberliegenden Palette
weitgehend Aufnahme finden können, so daß die Paletten wieder zu einem Stapel geschichtet
werden können, wie er in Figur 2 gezeigt ist.
[0031] In die Oberseite der Paletten sind wieder weitere flache Fußaufnahmen 62L, 62R, 64L,
64R eingeformt, die einen untersten Abschnitt der Füße 28 und 32 aufnehmen können,
wenn die obere Palette um 90° gedreht wird. Die Fußaufnahmen 52 und 64 sind verglichen
mit den Fußaufnahmen 34 und 38 flach. Unter Verwendung der in Figur 6 gezeigten Paletten
werden ähnliche Verpackungseinheiten zusammengebaut, wie sie in Figur 1 gezeigt sind.
Zum Übereinanderstapeln der verschiedenen Verpackungseinheiten werden diese aber jeweils
um 90° gedreht, so daß man zwischen den Verpackungseinheiten wieder größere Zwischenräume
erhält, in welche die Gabeln eines Gabelstaplers leicht eingeführt werden können.
[0032] Es versteht sich, daß man flache weitere Fußaufnahmen wie die Fußaufnahmen 62 und
64 von Figur 6 auch unter kleinerem Winkelabstand, dafür in größerer Anzahl vorsehen
kann. Die Verpackungseinheiten 10-i werden dann um diese kleineren Winkel gegeneinander
versetzt übereinandergestapelt, so daß man einen schraubenförmigen Stapel erhält.
[0033] Aus der obenstehenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen werden folgende Eigenschaften
der erfindungsgemäßen Verpackungseinheit deutlich:
[0034] Die aufgebaute Verpackungseinheit umschließt ein großes Volumen und kann auch schwere
Gegenstände aufnehmen. Ihre nur zwei verschiedenen Elemente (Palette, Randwandanordnung)
sind aber für sich einfach stapelbar und kompakt zur Wiederverwendung zurückzusenden.
[0035] Da Bodenteil und Deckelteil identisch sind, ist die Lagerhaltung vereinfacht; durch
die höheren Stückzahlen ist ein niedriger Einzelpreis für dieses Teil möglich.
[0036] Die aufgenommenen Güter sind insbesondere auch gegen fallende Gegenstände gut geschützt,
da das Deckelteil ebenfalls eine Palette ist und daher hohe mechanische Festigkeit
aufweist.
[0037] Die hohe mechanische Festigkeit des Decktelteiles (gleich gut wie die der Tragpalette)
erlaubt ein gefahrloses Übereinanderstapeln einer größeren Anzahl von Verpackungseinheiten,
die in der Praxis mit Inhalt ca. 1t wiegen können. Anders als bei Karton-Deckelteile
aufweisenden Verpackungseinheiten brauchen zur Erzielung solcher Stapeleigenschaften
im Inneren der Verpackungseinheit keinerlei Versteifungen in Form von Stützbalken
oder dgl. vorgesehen zu werden. Der volle Innenraum steht für den Benutzer zur Verfügung.
[0038] Die Zwischenräume zwischen übereinandergestapelten Verpackungseinheiten, in welche
Gabelstaplerzinken zum Ein- und Auslagern oder zum Transportieren eingreifen, sind
nach oben und nach unten durch hartes Material begrenzt, nämlich jeweils durch eine
Palette. Damit ist gegenüber Verpackungseinheiten, die eine Palette und einen auf
dieser angebrachten Karton umfassen, die Gefahr einer Beschädigung der Verpackung
herabgesetzt, die dort besteht, wenn die Gabelstaplerzinken nicht exakt vertikal auf
die Palettenunterseite eingestellt werden oder beim Kippen der Gabelführung ein Druck
auf die Oberseite der unter der zu bewegenden Verpackungseinheit liegenden Verpackungseinheit
ausgeübt wird. Derart beschädigte Verpackungseinheiten geben beim Verbraucher ein
ungünstiges Bild des Herstellers ab und führen auch zu Besorgnis bezüglich nicht sichtbarer
Transportschäden.
[0039] Durch den mechanisch festen oberen Abschluß der Verpackungseinheit und die damit
stark verminderte Gefahr einer auch nur visuell nachteiligen Beschädigung der in der
Praxis oft aus Wellpappe gefertigten Randwandanordnung kann man die Randwandanordnung
auch häufiger wiederverwenden. Optisch nicht mehr einwandfreie Randwandanordnungen
werden dagegen im Hinblick auf das Firmenimage weitgehend nicht akzeptiert.
[0040] Die erfindungsgemäße Verpackungseinheit besteht auch aus Elementen, die in der Praxis
(Preßspanpaletten und Wellpappe-Randwandanordnung) bei Europalettenabmessung und etwa
1m Höhe alle größenordnungsmäßig nur ca. 5 bis 10 kg wiegen und somit ohne Hilfmittel
einfach von Hand bewegbar sind.
[0041] Die Paletten und die Randwandanordnung sind jeweils preisgünstige Teile. Bei etwaiger
Beschädigung sind sie zudem jeweils problemlos selbst wieder zu recyclen oder zu entsorgen.
[0042] Obwohl bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen die Paletten Formteile aus
Preßspanmaterial (zerspantes Restholz gebunden durch auskondensiertes Harnstoffharz)
waren, versteht es sich, daß man die bezüglich der Stapelung der Verpackungseinheiten
und der Paletten für sich beschriebenen Vorteile gleichermaßen erhält, wenn die Paletten
aus einem anderen wiederstandsfähigen Material z.B. Blech aus Stahl oder Aluminium
gefertigt werden.
[0043] Für die Randwandanordnung kann man anstelle von ein- oder mehrlagiger Wellpappe auch
Waben-Pappematerial oder Metall-, Holz- oder Kunststoff-Wabenmaterial verwenden. Wichtig
ist nur, daß das Randwandmaterial eine ausreichende Knickfestigkeit und Wetterfestigkeit
aufweist.
1. Stapelbare Verpackungseinheit mit einer unteren Palette (12), einer von dieser getragenen
Randwandanordnung (14) und einem von der letzteren getragenen Deckelteil, wobei die
Palette (12) ihrerseits ein stapelbares Formteil ist, welches in seiner Oberseite
Fußaufnahmen (34 bis 38) aufweist, in welche die Füße einer darüberliegenden Palette
einführbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckelteil durch eine obere Palette
(16) gebildet ist, die gleiche Form aufweist wie die untere Palette (12) und die mit
nach unten hängenden Füßen (28 bis 32) auf die Randwandanordnung (14) aufgesetzt ist,
und daß die Füße (28 bis 32) der Paletten (12, 16) und/oder die Fußaufnahmen (34 bis
38) der Paletten (12, 16) bezüglich einer Symmetrieebene (24) der Paletten (12, 16)
oder bezüglich der senkrecht auf der Palettenebene stehenden Palettenmittenachse derart
asymmetrisch ausgebildet sind, daß die Füße (28 bis 32) einer ersten Palette (12)
in darunterliegende Fußaufnahmen (34 bis 38) einer zweiten Palette (16) in einer ersten
Relativstellung der beiden Paletten um eine erste Strecke (Z1) eingreifen und in einer
zweiten Relativstellung um eine zweite, von der ersten Strecke verschiedene Strecke
(Z2) eingreifen.
2. Verpackungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseiten und
die Unterseiten der Paletten (12, 16) mit fluchtenden Mitteln (58, 60) zum Positionieren
und Festlegen der oberen bzw. unteren Enden der Randwandanordnung (14) versehen sind.
3. Verpackungseinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße (28
bis 32) und die Fußaufnahmen (34 bis 38) der Paletten (12, 16) Absätze (48) aufweisen,
die von der Palettenmittelebene (24) paarweise unterschiedlichen Abstand (X) aufweisen.
4. Verpackungseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Paletten (12, 16) in Palettenachsen-Winkelrichtung versetzte Fußaufnahmen (34, 38,
62, 64) unterschiedlicher Tiefe aufweisen.
5. Verpackungseinheit nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
eine der Palettenkanten mit einer Markierung (56) versehen ist.
1. A stackable packaging unit with a lower pallet (12), a marginal wall arrangement (14)
borne by this and a cover part borne by the latter, pallet (12) for its part being
a stackable moulded part which has foot receptors (34 to 38) in its upper side into
which the feet of a pallet lying on top may be introduced, characterised in that the
lid part is formed by an upper pallet (16) which has the same shape as the lower pallet
(12) and which is placed on top of the marginal wall arrangement (14) with feet (28
to 32) which hang downwards; and in that the feet (28 to 32) of the pallets (12, 16)
and/or the foot receptors (34 to 38) of the pallets (12, 16) are formed asymmetrically
with respect to a plane of symmetry (24) of the pallets (12, 16) or with respect to
the pallet central axis standing perpendicular to the plane of the pallet such that
the feet (28 to 32) of a first pallet (12) engage into the foot receptors (34 to 38)
of a second pallet (16) lying below it in a first relative position of the two pallets
by a first distance (Z1) and in a second relative position by a second distance (Z2)
which differs from the first distance.
2. Packaging unit according to Claim 1, characterised in that the upper sides and lower
sides of the pallets (12, 16) are provided with aligning means (58, 60) for positioning
and fixing of the upper and lower ends of the marginal wall arrangement (14), respectively.
3. Packaging unit according to Claim 1 or 2, characterised in that the feet (28 to 32)
and the foot receptors (34 to 38) of the pallets (12, 16) have ledges (48) which in
pairs exhibit different distances (X) from the central plane of the pallet (24).
4. Packaging unit according to one of the Claims 1 to 3, characterised in that the pallets
(12, 16) have foot receptors (34, 38, 62, 64) angularly offset with respect to the
pallet axis and of differing depths.
5. Packaging unit according to Claim 3 or 4, characterised in that at least one of the
pallet edges is provided with a marking (56).
1. Unité d'emballage empilable comprenant une palette inférieure (12), une paroi périphérique
(14) portée par celle-ci et un couvercle porté par cette dernière, sachant que la
palette (12) quant à elle est une pièce moulée empilable qui présente sur son dessus
des logements pour des pieds (34 à 38), dans lesquels peuvent être introduits les
pieds d'une palette posée au-dessus, caractérisée en ce que le couvercle est formé
par une palette supérieure (16) qui présente la même forme que la palette inférieure
(12) et qui est posée sur la paroi périphérique (14) avec des pieds pointant vers
le bas (28 à 32), et en ce que les pieds (28 à 32) des palettes (12, 16) et/ou les
logements pour les pieds (34 à 38) des palettes (12, 16) sont réalisés, par rapport
à un plan de symétrie (24) des palettes (12, 16) ou par rapport à l'axe médian des
palettes perpendiculaire au plan des palettes, avec une asymétrie telle que les pieds
(28 à 32) d'une première palette (12) s'enfoncent dans les logements pour pieds (34
à 38) inférieurs d'une deuxième palette (16) sur une première distance (Z1) lorsque
les deux palettes sont dans une première position relative et, lorsque les palettes
sont dans une deuxième position relative, sur une distance (Z2) différente de la première
distance.
2. Unité d'emballage selon la revendication 1, caractérisée en ce que les dessus et les
dessous des palettes (12, 16) sont munis de moyens en alignement (58, 60) pour positionner
et immobiliser les extrémités supérieures et inférieures de la paroi périphérique
(14).
3. Unité d'emballage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les pieds
(28 à 32) et logements pour les pieds (34 à 38) des palettes (12, 16) présentent des
talons (48) qui présentent par paire un écart différent (X) par rapport au plan médian
de palette (24).
4. Unité d'emballage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les
palettes (12, 16) présentent des logements pour les pieds (34, 38, 62, 64) de différentes
profondeurs, qui sont décalés en direction de l'angle des axes des palettes.
5. Unité d'emballage selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce qu'au moins l'une
des arêtes des palettes porte une marque (56).