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(11) | EP 0 673 695 B1 |
| (12) | EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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| (54) |
Verfahren und Schaltungsanordnung zum Unterbrechen und Fortführen des Ziehprozesses an zweifachwirkenden Pressen, insbesondere hydraulischen Pressen Method and control arrangement for interrupting and continuing of the drawing process in double acting presses, in particular hydraulic presses Procédé et arrangement de réglage pour interrompre et continuer l'emboutissage à presses à deux étages, en particulier à presses hydrauliques |
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
1. Das Anhalten des Stößels (Fig. 1)
Sobald das Signal "Zwischenhalt" aktiviert ist, erfolgt das kürzestmögliche Abbremsen
des Stößels 8. Damit die gewünschte Zwischenhaltposition eingehalten wird, ist die
Signalgabe "Zwischenhalt" um den Nachlaufweg des Stößels 8 vorverlegt. Mit dem Signal
"Zwischenhalt" erfolgt gleichzeitig die Speicherung der Druckwerte von den Arbeits-,
Zieh- und Gegenhaltezylindern 12, 25 und 10 und der Lagewerte des Stößels 8. Die Stößelparallelhaltung
2 geht gleichzeitig in die Lageregelung über und hält den Stößel 8 in seiner ggf.
geneigten Lage. In den Ziehzylindern 25 stellt sich ein Druckwert ein, der die Massenkräfte
des Ziehkissens und des Blechhalters kompensiert und den Stößel 8 somit nur wenig
belastet.
2. Lagesicherung des Ziehkissens und Öffnen des Werkzeugs (Fig. 2)
Mittels einer Klemm- und Verriegelungseinrichtung 4 erfolgt das sicherheitsgerichtete
"Einfrieren" der Lage von der Kissenplatte bzw. der Gleichlaufplatte 34 bei einem
Ziehkissen mit mehreren geregelten Druckbolzen. Die Gleichlaufplatte 34 wird bis zu
einem Wert von 2 mm abgesenkt, um bei extremer Schiefstellung des Stößels 8 und damit
der Druckbolzen 24 dafür zu sorgen, daß alle Druckbolzen 24 durch die Gleichlaufplatte
34 in ihrer Lage fixiert sind. Der Druck in den Ziehzylindern 25 wird so weit reduziert,
daß eine Gefährdung von Personen ausgeschlossen ist. Wenn alle Signalgeber den programmgemäßen
Zustand anzeigen, erfolgt das Öffnen des Werkzeugs 7. Hierbei führt die Stößelparallelhaltung
2 den Stößel 8 über einen vereinbarten Wegbereich (z. B. 10 mm), wobei die Lage des
Stößels 8 durch Regelung (konstante Kippung) beibehalten wird. Der Hauptantrieb des
Stößelantriebs 1 wird mit einem Gegendruck beaufschlagt, der zum geregelten Rückhub
erforderlich ist.
3. Rückhub des Stößels und Begutachtung des Blechteils (Fig. 3)
Wenn das Werkzeug 7 weit genug geöffnet ist, wird der Eilrückhub des Stößels 8 eingeleitet.
Nach Erreichen des oberen Totpunktes kann das Blechteil zur Begutachtung dem Werkzeug
7 entnommen werden. Die Teilebegutachtung kann auch automatisiert erfolgen, beispielsweise
4. Schließen des Werkzeuges (Fig. 4)
Das Schließen des Werkzeuges 7 erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Nach der Eilsenkbewegung
des Stößels 8 und dessen Aufsetzen auf die Kolbenstangen 22 der Stößelparallelhaltung
2 schließt sich das Zusammenführen der beiden Werkzeugteile unter Beibehaltung der
Stößelkippung an, die bei dem "Zwischenhalt" ermittelt und gespeichert wurde. Bei
Erreichen der Zwischenhaltposition geht die Stößelparallelhaltung 2 in die stationäre
Lageregelung über und stoppt somit die Stößelbewegung. Anschließend wird im Hauptantrieb
des Stößelantriebs 1 eine der gespeicherten Ziehkissenkraft entsprechende Preßkraft
aufgebaut. Dabei erhöht sich in den Gleichlaufzylindern der Druck selbständig so weit,
wie es die Beibehaltung des Gleichgewichtszustandes durch Lageregelung erfordert.
5. Aktivierung des Ziehkissens (Fig. 5)
Die Klemm- und Verriegelungseinrichtung 4 wird deaktiviert und die Zieheinrichtung
3 legt sich aufgrund eines geringen "Kraftüberschusses", welcher aus der jetzt aktivierten
Auswerferkraft resultiert, an den Stößel 8 an. Im Anschluß daran wird mittels einer
externen Druckölquelle 33 der Druck in den Ziehzylindern 25 so lange erhöht, bis die
Kissenkraft erreicht ist, die in der Steuerung 27 gespeichert ist. Während dieses
Vorgangs wird der Druck in den Arbeitszylindern 12 konstantgehalten und die Stößelparallelhaltung
2 hält den Stößel 8 weiterhin in seiner Lage. Somit kann sich unter dem Stößel 8 ein
Belastungswechsel zwischen Zieheinrichtung 3 und Stößelparallelhaltung 2 vollziehen,
ohne daß sich die Lage des Stößels 8 ändert. Nach Abschluß dieses Vorgangs hat sich
auch automatisch der in den Gegenhaltezylindern 10 eingestellte Druck auf einen minimalen
Wert reduziert.
6. Fortsetzung des Ziehvorgangs (Fig. 6)
Der Druck in den Arbeitszylindern 12 wird kontinuierlich erhöht, bis die vor Unterbrechung
des Ziehvorgangs ermittelte Summe der Kräfte in den Gegenhaltezylindern 10 erreicht
ist. Das Erreichen dieses Anteils der vorher gespeicherten Preßkraft ist gleichzeitig
für die Stößelparallelhaltung 2 das notwendige Signal, um die Lageregelung aufzugeben.
Damit ist die Fortsetzung des Ziehvorgangs kontrollierbar und erfolgt in die Richtung
der Stößelkraft.
Bezugszeichenliste
- wobei nach Signalgabe "Zwischenhalt" zu einem beliebigen Zeitpunkt des Umformprozesses ein sofortiges Abbremsen des Stößels (8) bis zu dessen Stillstand erfolgt
- und dabei die momentanen Kippungswerte der Stößelparallelhaltung (2) und die Werte der Stößelantriebskraft und der Ziehkissenkräfte in der Ablaufsteuerung (30) gespeichert werden und die nachfolgenden Schritte in der angegebenen Reihenfolge ablaufen :
- die Ziehkissenkräfte werden auf den Wert geändert, der die vom Blechhalter (6) und Blechteil (5) wirkenden Massenkräfte ohne Lageveränderung kompensiert,
- die Klemm- und Verriegelungseinrichtung (4) der Zieheinrichtung (3) wird aktiviert zum definierten Festhalten der Zieheinrichtung (3) in der Zwischenhaltposition,
- die Zieheinrichtung (3) wird in den energielosen oder energiearmen Zustand versetzt
- der Stößelrückhub wird eingeleitet und wird dabei durch die Gegenhaltezylinder (10) der Stößelparallelhaltung (2) während der ersten Millimeter des Stößelrückhubweges zum definierten Auseinanderfahren und unter Beibehaltung der ggf. vorhandenen Stößelkippung unterstützt, sowie die Arbeitszylinder (12) des Stößelantriebs (1) mit einem definierten Gegenhaltedruck beaufschlagt,
- eine Teilebegutachtung erfolgt,
- die gespeicherten Werte der Ziehkissenkraft oder der Druckbolzenkräfte werden ggf. geändert
- der Stößelhub zum Schließen des Werkzeugs (7) beginnt und während der letzten Millimeter des Stößelhubweges vor Erreichen der Zwischenhaltposition werden die Gegenhaltezylinder (10) der Stößelparallelhaltung (2) so aktiviert, daß der Stößel (8) seine zum Zeitpunkt des Zwischenhaltes ggf. vorhandene Kippung wieder einnimmt,
- die Stößelparallelhaltung (2) geht bei Erreichen der Zwischenhaltposition in eine stationäre Lageregelung über und gleichzeitig wird in den Arbeitszylindern (12) des Stößelantriebes (1) der aus den gespeicherten Ziehkissenkräften resultierende Gegendruck aufgebaut und konstantgehalten,
- die Klemm- und Verriegelungseinrichtung (4) der Zieheinrichtung (3) wird gelöst,
- die Ziehkissenkräfte werden in den Ziehzylindern (25) der Zieheinrichtung so lange aufgebracht, bis die gespeicherten Werte erreicht sind und damit die Zieheinrichtung (3) sich am Stößel (8) abstützt, wobei sich ein allmählicher Lastwechsel unter dem Stößel (8) von der Zieheinrichtung (3) zur Stößelparallelhaltung (2) vollzieht und
- nach Erreichen der gespeicherten Ziehkissenkräfte wird die Stößelkraft kontinuierlich erhöht, bis die vor Unterbrechung des Ziehvorgangs ermittelte Summe der Kräfte in den Gegenhaltezylindern (10) erreicht ist, und danach erfolgt eine Freigabe der Stößelparallelhaltung (2) und gleichzeitig die Fortsetzung des Ziehvorgangs, und dabei verläßt die Stößelparallelhaltung (2) die Lageregelung und kompensiert Lastabhängig Stößelkippungen, die durch die erneut wirkenden Verfahrenskräfte hervorgerufen werden.
- durch Einführen einer Prüfvorrichtung in den Werkzeugraum oder
- durch Entnehmen der Werkstücke und Zuführen zu einer Prüfvorrichtung sowie Rückführung oder
- durch eine im Werkzeug integrierte Prüfvorrichtung.
- wobei die Presse über einen Stößelantrieb (1) mit einem oder mehreren Arbeitszylindern (12), eine Stößelparallelhaltung (2) mit Gegenhaltezylindern (10), eine Zieheinrichtung (3) in Ausgestaltung von mindestens einem Zweipunktziehkissen und eine sicherheitsgerechte Klemm- und Verriegelungseinrichtung (4) des Ziehkissens verfügt und diese jeweils auch autonom betreibbar sind, wobei
- an jedem separat ansteuerbaren Druckraum (11) der Arbeitszylinder (12) ein Druckaufnehmer (13) für die Preßkraft angeordnet ist, dessen Signale in der Steuerung der Stößelbewegung (14) und auch in der Preßkraftregelung (15) weiter verarbeitet werden sowie zur Messung des Stößelweges zwischen Pressengestell und dem Stößel (8) bzw. den Stößelantriebselementen mindestens ein Wegmeßsystem (17) angeordnet ist, dessen Signale von der Steuerung der Stößelbewegung (14) aufgenommen werden, wobei
- am Druckraum (18) jedes Gegenhaltezylinders (10) der Stößelparallelhaltung (2) ein Druckaufnehmer (20) angeordnet ist, dessen Signale von der Regelung des Gegenhaltesystems (21), bestehend aus Regelkreisen für
-- lastabhängige Kippung,
-- konstante Kippung und
-- Lageregelung
verarbeitet werden und zur Errechnung der Stößelkippung eine Messung des Abstandes zwischen Stößel (8) und Pressentisch (31) bzw. Pressengestell mittels eines Wegmeßsystems (23) erfolgt, dessen Signale von der Regelung des Gegenhaltesystems (21) verarbeitet werden und beide Druckräume (18) und (19) jedes Gegenhaltezylinders (10), jedoch durch die Regelung des Gegenhaltesystems (21) geregelt, druckbeaufschlagt werden, und jeder Druckraum (18) zusätzlich mit einer zu- und abschaltbaren Druckölquelle (32) druckbeaufschlagbar ist, wobei- am Druckraum (28) jedes Ziehzylinders (25) ein Druckaufnehmer (26) angeordnet ist, dessen Signale von der Regelung der Kissenkraft (27) verarbeitet werden und jeder Druckraum (28) zusätzlich mit einer zu- und abschaltbaren Druckölquelle (33) druckbeaufschlagbar ist, wobei
- jede Klemm- und Verriegelungseinrichtung (4) mit der Steuerung zur Sicherheitsklemmung (29) zur Signalverarbeitung in Wirkverbindung steht, und wobei
- die Preßkraftregelung (15), die Regelung des Gegenhaltesystems (21), die Regelung der Kissenkraft (27) und die Steuerung der Sicherheitsklemmung (29) jeweils unabhängig voneinander mit der Steuerung für den Verfahrensablauf (30) korrespondieren.
- wherein, after the giving of the "intermediate stop" signal at any desired point in time in the forming process, the ram (8) is immediately braked to a standstill
- and, in the process, the instantaneous tilting values of the system (2) for keeping the ram parallel and the values of the ram drive force and of the drawing cushion forces are stored in the operating cycle control system (30) and the following steps run their course in the sequence indicated:
- the drawing cushion forces are changed to the value which compensates for the inertia forces operating from the sheet metal-holder (6) and sheet-metal part (5) without any change in location,
- the clamping and locking arrangement (4) for the drawing arrangement (3) is activated for the defined securing of the drawing arrangement (3) in the intermediate stop position,
- the drawing arrangement (3) is moved into the wattless or low-energy condition,
- the ram return stroke is initiated and is supported, in the process, by the counter-holding cylinders (10) of the system (2) for keeping the ram parallel, during the first millimetres of the ram return stroke, for defined divergence and while maintaining any tilting of the ram that may exist, and also acts upon the working cylinders (12) of the ram drive (1) with a defined counterholding pressure,
- a parts appraisal takes place,
- the stored values of the drawing cushion force or of the thrust bolt forces are changed if necessary,
- the ram stroke for closing the tool (7) begins and, during the last millimetres of the ram stroke travel before the intermediate stop position is reached, the counter-holding cylinders (10) of the system (2) for keeping the ram parallel are activated in such a way that the ram (8) once again assumes any tilting that may have existed at the point in time of the intermediate stop,
- the system (2) for keeping the ram parallel changes over, when the intermediate stop position is reached, into a stationary location-regulating system and, at the same time, the counter-pressure resulting from the stored drawing cushion forces is built up and kept constant in the working cylinders (12) of the ram drive (1),
- the clamping and locking arrangement (4) for the drawing arrangement (3) is released,
- the drawing cushion forces are applied in the drawing cylinders (25) of the drawing arrangement until the stored values are reached and the drawing arrangement (3) is thereby supported on the ram (8), a gradual change of load coming about, under the ram (8), from the drawing arrangement (3) to the system (2) for keeping the ram parallel, and
- after the stored drawing cushion forces have been reached, the ram force is continuously increased until the sum of the forces in the counter-holding cylinders (10) which is ascertained before the interruption of the drawing operation is reached, whereupon a clearing of the system (2) for keeping the ram parallel, and at the same time the resumption of the drawing operation, takes place and, in the process, the system (2) for keeping the ram parallel leaves the location-regulating system and compensates, in a load-dependent manner, for tiltings of the ram which are brought about by the forces involved in the method, which are operating once more.
- by the introduction of a testing device into the tool space, or
- by the removal of the workpieces and the feeding thereof to a testing device and also the returning thereof, or
- by a testing device integrated into the tool.
- wherein the press has a ram drive (1) with one or more working cylinders (12), a system (2) for keeping the ram parallel having counter-holding cylinders (10), a drawing arrangement (3) as a refinement of at least one two-point drawing cushion and a clamping and locking arrangement (4) for the drawing cushion that complies with safety requirements, these also being capable of autonomous operation in each case, wherein
- there is disposed, on each separately activatable pressure chamber (11) of the working cylinders (12), a pressure pick-up (13) for the pressing force, the signals from which are further processed in the control system for the ram movement (14) and also in the pressing force-regulating system (15), and for the purpose of measuring the ram travel, there is also disposed, between the frame of the press and the ram (8) or the ram drive elements, at least one travel-measuring system (17), the signals from which are picked up by the control system for the ram movement (14), wherein
- there is disposed, on the pressure chamber (18) of each counter-holding cylinder (10) of the system (2) for keeping the ram parallel, a pressure pick-up (20), the signals from which are processed by the regulating system for the counter-holding system (21), consisting of regulating circuits for
-- load-dependent tilting,
-- constant tilting and
-- location regulation
and, for the purpose of calculating the tilting of the ram, a measurement of the distance between the ram (8) and the table (31) or frame of the press takes place by means of a travel-measuring system (23), the signals from which are processed by the regulating system for the counter-holding system (21), and both pressure chambers (18) and (19) of each counter-holding cylinder (10) are acted upon by pressure, but in a manner regulated by the regulating system for the counter-holding system (21), and each pressure chamber (18) can be additionally acted upon by pressure with the aid of a pressure oil source (32) which can be switched on and off, wherein- there is disposed, on the pressure chamber (28) of each drawing cylinder (25), a pressure pick-up (26), the signals from which are processed by the regulating system for the cushion force (27), and each pressure chamber (28) can be additionally acted upon by pressure with the aid of a pressure oil source (33) which can be switched on and off, wherein
- each clamping and locking arrangement (4) is in operative connection, for signal-processing purposes, with the control system for safety clamping (29), and wherein
- the pressing force-regulating system (15), the regulating system for the counter-holding system (21), the regulating system for the cushion force (27) and the control system for the safety-clamping system (29) correspond, independently of one another in each case, with the control system (30) for the operating cycle of the method.
- dans lequel, après l'émission du signal "arrêt intermédiaire" à un instant quelconque du processus de déformation, il se produit un freinage immédiat du coulisseau (8) jusqu'à son immobilisation,
- et dans lequel les valeurs instantanées du basculement du dispositif (2) de maintien du parallélisme du coulisseau et les valeurs de la force de l'entraînement du coulisseau et des forces du coussin de serre-flan sont mémorisées dans la commande séquentielle (30) et les phases suivantes se déroulent dans l'ordre de succession indiqué :
- les forces du coussin de serre-flan sont amenées à la valeur qui compense les forces de masse agissant en provenance du serre-flan (6) et de la pièce de tôle (5) sans variation de la position,
- le dispositif (4) de serrage et de verrouillage du dispositif de serre-flan (3) est activé pour une immobilisation définie du dispositif de serre-flan (3) dans la position d'arrêt intermédiaire,
- le dispositif de serre-flan (3) est placé dans l'état sans énergie ou sous faible énergie,
- la course de recul du coulisseau est déclenchée et elle est alors assistée par les cylindres de contre-retenue (10) du dispositif (2) de maintien du parallélisme du coulisseau, pendant les premiers millimètres de la course de recul du coulisseau jusqu'à une séparation définie, et en conservant le basculement éventuellement présent du coulisseau, en même temps que les cylindres (12) de l'entraînement (1) du coulisseau sont chargés avec une pression de contre-retenue définie,
- il se produit un contrôle de la pièce ;
- les valeurs mémorisées de la force du coussin de serre-flan ou des forces du poinçon de pression sont éventuellement modifiées,
- la course du coulisseau pour la fermeture de l'outil (7) commence et, pendant les derniers millimètres de la course du coulisseau, avant l'arrivée à la position d'arrêt intermédiaire, les cylindres de contre-retenue (10) du dispositif (2) de maintien du parallélisme du coulisseau sont activés de telle manière que le coulisseau (8) reprenne son basculement qu'il possédait éventuellement à l'instant de l'arrêt intermédiaire,
- au moment de l'arrivée à la position d'arrêt intermédiaire, le dispositif (2) de maintien du parallélisme du coulisseau passe dans une régulation de position stationnaire et, en même temps, la contre-pression résultant des forces du coussin de serre-flan mémorisées s'établit et est maintenue constante dans les cylindres (12) de l'entraînement (1) du coulisseau,
- le dispositif (4) de serrage et de verrouillage du dispositif de serre-flan (3) est desserré,
- les forces du coussin de serre-flan sont introduites dans les cylindres de serre-flan (25) du dispositif de serre-flan jusqu'à ce que les valeurs mémorisées soient atteintes et que, de cette façon, le dispositif de serre-flan (3) s'appuie contre le coulisseau (8), auquel cas il se produit un transfert progressif de charge sous le coulisseau (8), du dispositif de serre-flan (3) au dispositif (2) de maintien du parallélisme du coulisseau, et
- lorsqu'on a atteint les forces du coussin de serre-flan mémorisées, la force du coulisseau est renforcée progressivement jusqu'à ce qu'on atteigne la somme des forces dans les cylindres de contre-retenue (10) qui a été constatée avant l'interruption de l'opération d'emboutissage et, ensuite, il se produit une libération du dispositif (2) de maintien du parallélisme du coulisseau et, en même temps, la reprise de l'opération d'emboutissage et, à ce moment, le dispositif (2) de maintien du parallélisme du coulisseau abandonne la régulation de position et compense les basculements du coulisseau fonction de la charge, qui sont provoqués par les forces du processus qui agissent de nouveau.
- en introduisant un dispositif de contrôle dans la zone de la pièce ou
- en retirant les pièces et les amenant à un dispositif de contrôle, puis en les remettant en place, ou
- par un dispositif de contrôle dans l'outil.
- la presse comprenant un entraînement de coulisseau (1) qui comprend lui-même un
ou plusieurs cylindres (12), un dispositif (2) de maintien du parallélisme du coulisseau
comprenant lui-même des cylindres de contre-retenue (10), un dispositif de serre-flan
(3) revêtant la forme d'au moins un coussin de serre-flan à deux points, et un dispositif
(4) de serrage et de verrouillage du coussin de serre-flan propre à assurer la sécurité,
et tous ces éléments peuvent aussi être commandés de façon autonome,
cependant
- qu'à la chambre de pression (11) de chaque cylindre (12), qui est commandée séparément, est associé un capteur de pression (13) captant la force de la presse, dont les signaux sont traités dans la commande du mouvement (14) du coulisseau et aussi dans la régulation (15) de la force de la presse, et que, pour la mesure de la course du coulisseau, il est prévu, entre le bâti de la presse et le coulisseau (8) ou les éléments d'entraînement du coulisseau, au moins un système (17) de mesure de la course dont les signaux sont reçus par la commande du dispositif (14) de déplacement du coulisseau, et cependant
- que, sur la chambre de pression (18) de chaque cylindre de contre-retenue (10) du dispositif (2) de maintien du parallélisme du coulisseau, est agencé un capteur de pression (20) dont les signaux sont traités par la régulation du système de contre-retenue (21) composés des circuits de régulation prévus pour
-- le basculement en fonction de la charge,
-- le basculement constant, et
-- la régulation de position
et, pour calculer le basculement du coulisseau, il s'effectue une mesure de la distance entre le coulisseau (8) et la table (31) de la presse ou le bâti de la presse au moyen d'un système (23) de mesure de la course dont les signaux sont traités par la régulation du système de contre-retenue (21) et les deux chambres de pression (18) et (19) de chaque cylindre de contre-retenue (10), sont chargées en pression d'une façon réglée par la régulation du système de contre-retenue (21) et chaque chambre de pression (18) peut être chargée en pression en supplément par une source d'huile sous pression (32) qui peut être mise en action et hors d'action, cependant- qu'à la chambre de pression (28) de chaque cylindre de serre-flan (25) est associé un capteur de pression (26) dont les signaux sont traités par la régulation de la force de coussin (27) et chaque chambre de pression (28) peut en supplément être chargée en pression au moyen d'une source d'huile sous pression (33) pouvant être mise en action et hors d'action, cependant
- que chaque dispositif (4) de serrage et de verrouillage (4) est en liaison active pour le traitement des signaux, avec la commande pour le serrage de sécurité (29), et cependant
- que la régulation (15) de la force de la presse, et la régulation du système de contre-retenue (21), la régulation de la force de coussin (27) et la commande du serrage de sécurité (29) communiquent chacune indépendamment de l'autre avec la commande pour le déroulement du processus (30).