[0001] Die Erfindung betrifft eine Klammer zum Verbinden von in einer Ebene nebeneinander
angeordneten Schaltafeln, die an wenigstens zwei Rändern, insbesondere an allen Rändern
umlaufende Randstege oder Randprofile, insbesondere Hohlprofile, haben, mit zwei gegen
die voneinander abgewandten Längsflächen der aneinanderliegenden Randprofile schwenkbaren
und diese zusammendrückenden Spannbacken und mit einem Betätigungselement für die
Verschwenkung dieser Spannbacken, wobei die beiden Spannbacken jeweils an ihrem von
ihrer Klemmstelle abgewandten Ende einen im Winkel zu ihnen stehenden Verstellschenkel
aufweisen, diese Verstellschenkel der beiden Spannbacken aufeinander zu gerichtet
sind, beide Spannbacken etwa im Eckbereich ihrer beiden Schenkel an einem Träger schwenkbar
gelagert sind und wobei das Verstellelement mit Abstand zu der Schwenklagerung an
beiden Verstellschenkeln angreift und die Angriffsstellen mit den Verstellschenkeln
zum Schließen der Klammer von der Schalhaut wegbewegbar sind.
[0002] Eine solche Klammer ist aus DE-88 14 208 U und EP-0 369 197 B1 bekannt und hat sich
vor allem bezüglich der Einfachheit der Bedienung bei gleichzeitig effektiver Erzeugung
der gewünschten Klemmkraft bewährt. Als Betätigungselement ist dabei ein Exzenter
mit einem Betätigungshebel vorgesehen, dessen Drehachse gleichzeitig zu ihrer Drehbarkeit
auch rechtwinklig zur Schalhaut verschiebbar ist. Wird dieser Exzenter verdreht, bewirkt
die Verstellung seiner Dreh- und Schwenklagerung gleichzeitig eine entsprechende Verstellung
der beiden Verstellschenkel, die in dem Bereich dieser Dreh- und Schwenklagerung von
dem Exzenter erfaßt werden. Die Verschwenkung der Verstellschenkel von der Schalhaut
weg bewirkt gleichzeitig die Schwenkung der Spannbacken gegen die miteinander zu verbindenden
Randprofile. Dies stellt eine sehr einfach zu betätigende Klammer dar.
[0003] Es kann jedoch bei unsachgemäßer Bedienung dazu kommen, daß die zu verbindenden Randprofile
einer zu starken Klemmkraft ausgesetzt werden, wenn nämlich zum Beispiel zwischen
zwei zu verbindenden Randstegen zum Ausgleich von Maßabweichungen ein Steg eingefügt
wird und trotzdem der Benutzer den Exzenter um den gesamten zur Verfügung stehenden
Weg verdreht. Darüber hinaus sieht man der Klammer, die um 180° um eine horizontale
Achse gewendet eingesetzt werden kann, nicht an, in welcher Schwenkstellung der Betätigungshebel
in Schließstellung ist.
[0004] Aus DE-42 36 070 A1 ist eine Klammer zum Verbinden der Randprofile von Schaltafeln
bekannt, die aufgrund ihrer gesamten Konstruktion eher zum Verbinden solcher Randprofile
geeignet ist, welche als mehr oder weniger flache Randstege ausgebildet sind. Die
Spannbacken haben dabei keinen im Winkel zu sich stehenden Verstellschenkel, sondern
die Angriffsstelle für ein als Keil ausgebildetes Verstellelement befinden sich in
Verlängerung der Spannbacken selbst. Für eine Klammer, mit der als Hohlprofile gestaltete
Randprofile zusammengehalten werden sollen, ergäbe sich dabei eine sehr große Außenabmessung
der gesamten Klammer, bei welcher der Keil an zwei einen großen Abstand zueinander
aufweisenden Angriffsstellen der beiden Spannbacken einerseits und innerhalb des die
Spannbacken tragenden Gehäuses andererseits angreifen muß. Gerade dieses Gehäuse müßte
beim Ausgestalten der Klammer zum Verbinden hohler Randstege eine relativ große Länge
haben, so daß auch der Keil entsprechend lang sein müßte. Unter Umständen ist dann
nicht mehr genügend sichergestellt, daß beide Spannbacken von diesem einen Keil jeweils
mit ausreichend großer Kraft verschwenkt werden.
[0005] Aus DE-GM 80 09 045 ist eine Vorrichtung zum Verbinden von nebeneinander angeordneten
Schaltafeln anderer Gattung bekannt, nämlich ein Bolzen, der die Randstege zweier
Schaltafeln durchsetzt und durch eine an ihm aufgebrachte Zugkraft aneinander drückt.
Diese Zugkraft kann entweder mit Hilfe eines an dem Bolzen durch einen Querstift gelagerten
Exzenters oder mit Hilfe eines den Bolzen an einem ihn durchsetzenden Schlitz angeordneten
Keiles oder mit Hilfe eines an dem Bolzen befindlichen Gewindes aufgebracht werden.
Da es sich nicht um eine Klammer handelt, sind keine schwenkbaren, die aneinanderliegenden
Randprofile zusammendrückenden Spannbacken vorhanden.
[0006] Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Klammer der eingangs erwähnten Art zu schaffen,
bei welcher der Vorteil erhalten bleibt, daß abgewinkelte Verstellschenkel die Angriffsstellen
für das Betätigungselement aufweisen und somit zwischen diesen Angriffsstellen kein
oder nur ein kleiner Abstand notwendig ist, wobei aber dennoch eine Überbeanspruchung
der Spannbacken beziehungsweise der von ihnen beaufschlagten Randprofile durch eine
überhöhte Klemmkraft vermieden wird und die Bedienbarkeit einfach ist.
[0007] Die Lösung besteht bei einer Klammer der eingangs erwähnten Art mit Spannbacken und
im Winkel zu diesen stehenden Verstellschenkeln darin, daß das Verstellelement ein
in Gebrauchsstellung zwischen den Angriffsstellen der Verstellschenkel und den Randprofilen
angeordneter Keil ist, daß der Keil mit seiner der Schalhaut abgewandten Keilfläche
an den Angriffsstellen der Verstellschenkel angreift, daß der Keil bei seiner Längsverstellung
mit der Keilschräge entsprechend zunehmender Breite zum Schließen der Klammer dient,
daß die Angriffsstellen für den Keil an den den Schwenklagerungen der beiden Spannbacken
abgewandten Enden der Verstellschenkel angeordnet und an übereinstimmender Stelle
eine gemeinsame Angriffsstelle bildend vorgesehen sind und daß die Enden der Verstellschenkel
miteinander mit Spiel verschwenkbar verbunden sind und das Verbindungselement die
gemeinsame Angriffsstelle für den Keil bildet.
[0008] Ein Keil ist ein in der Schalungstechnik häufig verwendetes Hilfsmittel zum Aufbringen
von Spann- oder Klemmkräften, so daß eine sehr einfache Bedienbarkeit erreicht wird.
Da der Keil an Angriffsstellen von Verstellschenkeln der beiden Spannbacken angreift,
können die von ihm beim Einschlagen ausgehenden Kräfte gezielt und weitgehend gleichmäßig
auf beide Spannbacken übertragen werden, selbst wenn der lichte Abstand der Spannbacken
selbst zum Erfassen von aus Hohlprofilen bestehenden Randprofilen sehr groß sein sollte.
Darüber hinaus läßt ein Keil sehr gut erkennen, ob er eingeschlagen ist oder nicht,
das heißt die Klemmstellung läßt sich auf einfache Weise kontrollieren. Auch die Montage
ist sehr einfach, weil ein einfacher Hammerschlag genügt, um das Schließen der Klammer
in Gang zu setzen und durchzuführen. Das gleiche gilt für das Lösen der Klammer.
[0009] Es ergibt sich also eine Klammer, bei welcher die Vorteile einer Schließbewegung
mittels Keil übernommen werden, ohne die Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Gleichzeitig
werden die Gefahren einer durch einen Exzenter zu spannenden Klammer vermieden.
[0010] Besonders günstig ist dabei auch, daß die Angriffsstellen für den als Betätigungselement
ausgebildeten Keil an den der Schwenklagerung der beiden Spannbacken abgewandten Enden
der Verstellelemente angeordnet und insbesondere an übereinstimmender Stelle eine
gemeinsame Angriffsstelle bildend vorgesehen sind. Somit muß der als Betätigungselement
dienende Keil nicht mehrere verschiedene Angriffsstellen beaufschlagen und betätigen,
sondern die Keilkraft wird an einer einzigen Stelle aufgebracht und dadurch an beide
Betätigungsstellen der beiden Spannbacken übertragen, was zu einer weitgehend gleichmäßigen
Verschwenkung beider Spannbacken führt. Demgemäß muß auch nicht der Widerlagerbereich
für den Keil gegenüber einer Verbindungslinie der beiden Schwenklager der Spannbacken
schräg angeordnet sein, wie dies bei der Klammer gemäß DE-42 36 070 A1 aufgrund des
großen Abstandes der Betätigungsstellen und der in dieser Richtung abnehmenden Breite
des Keiles erforderlich ist.
[0011] Da die Enden der Verstellschenkel mit Spiel miteinander schwenkbar verbunden sind
und das Verbindungselement die Angriffsstelle für den Keil bildet, ergibt sich eine
besonders einfache Realisierung der gemeinsamen Angriffsstelle für den Keil. Somit
kann der Keil an einer bestimmten Stelle ein einziges Teil verdrängen und dadurch
zwei Verstellschenkel gleichzeitig von der Schalung weg und dadurch die Spannbacken
gegen die zu verbindenden Randprofile hin verschwenken. Mit einem einzigen Hammerschlag
auf die breite Stirnseite des Keiles kann die Verschwenkung beider Spannbacken mit
weitgehend gleichmäßiger Kraftbeaufschlagung in Gang gesetzt und durchgeführt werden,
wobei durch beliebig viele Hammerschläge auch die Klemmkraft mehr oder weniger beliebig
gewählt werden kann. Dabei kann aber nicht eine zu große Klemmkraft erzeugt werden,
weil nicht ein Exzenter mit einem entsprechenden Hebelarm verdreht wird, welcher Hebelarm
eventuell zur Aufbringung einer großen Kraft sogar noch verlängert werden könnte.
Die Klemmkraft ist vielmehr mehr oder weniger genau durch den Keil und dessen Schrägungswinkel
vorgegeben. Das Spiel in dem Verbindungsbereich der beiden Verstellschenkel erlaubt
dabei deren gegenseitige geringfügige Verschwenkung auf Kreisbögen, während das Verbindungselement
selbst mehr oder weniger rechtwinklig zur Schalhaut nach außen verstellt wird, wenn
der Keil immer stärker an ihm angreift.
[0012] Besonders zweckmäßig ist es dabei, wenn das Verbindungselement als Verbindungsbolzen
ausgebildet ist. Dies ist ein einfaches Teil, an welchem auch der Keil gut angreifen
kann.
[0013] Eine konstruktiv besonders einfache Lösung ergibt sich, wenn sich die Verstellschenkel
an ihren Enden überlappen und der Überlappungsbereich von dem Verbindungselement oder
Verbindungsbolzen durchsetzt ist. Die Verschwenkung eines Verstellschenkels hat dann
zwangsläufig eine entsprechende Verschwenkung des anderen Verstellschenkels zur Folge,
so daß die gewünschte synchrone gegensinnige Verschwenkung der Spannbacken gegen die
zu verbindenden Randprofile auf einfache Weise erreicht wird.
[0014] Damit für diese Verstellbewegung des Verbindungselementes oder Verbindungsbolzens
von der Schalung weg bei gleichzeitiger Verschwenkung der Verstellschenkel kein zu
großes Spiel erforderlich ist, ist es günstig, wenn die Angriffsstelle(n) in Lösestellung
auf einer Verbindungslinie der beiden Schwenklagerungen oder mit kleinem Abstand von
dieser Verbindungslinie auf der der Schaltafel zugewandten Seite dieser Verbindungslinie
und in Spannstellung auf der der Schalhaut oder Schaltafel abgewandten Seite der Verbindungslinie
der beiden Schwenklagerungen angeordnet ist/sind. Die Hauptkomponente bei der Verschwenkbewegung
der Verstellschenkel ist bei dieser Anordnung etwa rechtwinklig zur Schalhaut und
zu der genannten Verbindungslinie oder Verbindungsebene gerichtet, während die Bewegungskomponente
etwa parallel zur Schalhaut minimal und auf dieser Verbindungslinie oder -ebene sogar
Null ist. Entsprechend gering kann das erwähnte Spiel an der Verbindung der Verstellschenkel
und der entsprechenden gemeinsamen Angriffsstelle für das als Keil ausgebildete Betätigungselement
sein.
[0015] Damit die von dem Keil erzeugte Spannkraft gut in die Klammer eingeleitet werden
kann, kann im Bereich des oder der Angriffsstellen des Keiles an den Verstellschenkeln
mit Abstand zu diesen Angriffsstellen ein Widerlager für die der Schalhaut zugewandte
Gegenkeilfläche des Keiles vorgesehen sein und der Abstand zwischen dem Widerlager
und der oder den Angriffsstellen des Keiles kann durch das Einschieben des Keiles
vergrößerbar sein. Zwar wäre auch denkbar, daß der Keil einerseits mit seiner Keilfläche
an der oder den Angriffsstellen und andererseits mit seiner Gegenkeilfläche unmittelbar
an den Randprofilen angreift, jedoch würde dies zu einer Reibung gegenüber den Randprofilen
führen, was unerwünscht ist, weil im Laufe der Zeit entsprechende Verschleißspuren
an diesen Randprofilen entstehen würden. Somit ist es günstiger, innerhalb der Klammer
selbst ein Widerlager für die Gegenkeilfläche vorzusehen.
[0016] Der die Schwenklagerungen der Spannbacken aufweisende, im Querschnitt hohle oder
U-förmige Träger kann dabei das Widerlager für den Keil tragen. Da dieser Träger für
die Schwenklagerung benötigt wird, ist also auch die Unterbringung eines entsprechenden
Widerlagers für die Gegenkeilfläche problemlos möglich.
[0017] Beispielsweise kann der im Querschnitt etwa U-förmige Träger auf der der Schaltafel
zugewandten Seite einen die beiden U-Schenkel verbindenden Quersteg haben und dieser
Quersteg kann das Widerlager bilden oder tragen. Dabei hat dieser Quersteg den zusätzlichen
Vorteil, als Anschlag an den zu verbindenden Randprofilen zur Verfügung zu stehen
und bei entsprechend glatter und ebener Ausbildung zur Ausrichtung dieser Randprofile
bei ihrem Verspannen zu dienen. Darüber hinaus stabilisiert er die gesamte Klammer
und dient als Widerlager oder trägt das Widerlager für die Gegenkeilfläche.
[0018] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung von ganz erheblicher und vorteilhafter Bedeutung
kann darin bestehen, daß der Keil mit seiner der Schalhaut zugewandten, seiner Keilfläche
gegenüberliegenden Gegenkeilfläche an den Schwenklagerungen der Spannbacken als Führung
oder Abstützung und/oder an dem Widerlager verschiebbar anliegt.
[0019] Die Anlage an den Schwenklagerungen könnte für sich alleine schon genügen, wobei
dann diese Schwenklagerungen gleichzeitig das Widerlager bilden. Vor allem ergibt
sich dadurch jedoch eine gute Führung über einen großen Teilbereich der Länge des
Keiles, weil diese Schwenklagerungen der Spannbacken einen entsprechend großen Abstand
voneinander haben, der etwa der doppelten Länge eines Verstellschenkels abzüglich
der halben Überlappung mit dem anderen Verstellschenkel entspricht. Die günstigste
Anordnung besteht also darin, daß sich der Keil mit seiner Gegenkeilfläche sowohl
an den Schwenklagerungen als auch dem Widerlager abstützt. Dies ergibt eine sehr gute
Führung und gleichzeitig auch eine gute Übertragung der Keilwirkung vor allem beim
Spannen der Klammer.
[0020] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung von eigener schutzwürdiger Bedeutung kann
darin bestehen, daß der Keil in der Schwenkebene um eine senkrecht zu dieser Schwenkebene
liegende gedachte Achse gekrümmt ist, wobei die Innenseite der Krümmung an der oder
den Betätigungsstellen der Verstellschenkel anliegt. Durch diese Krümmung des Keiles
kann vor allem erreicht werden, daß die Schwenklagerungen der Spannbacken und die
schwenkbare Verbindung der beiden Verstellschenkel weitgehend in einer gemeinsamen
Ebene oder auf einer Linie beziehungsweise mit geringem Abstand dazu angeordnet sind,
obwohl der Keil eine entsprechende, von seiner Schmalseite zu seiner breiteren Seite
zunehmende Breite aufweist und mit seiner der Schalhaut abliegenden Keilfläche an
der vorzugsweise gemeinsamen Betätigungsstelle angreifen und trotzdem auch an den
Schwenklagerungen der Spannbacken auf deren der Schalhaut abgewandter Seite vorbeigeführt
werden können soll.
[0021] Dabei kann also dann die vom Krümmungsmittelpunkt weiter abliegende Außenseite des
Krümmungskeiles an den Schwenklagerungen und/oder dem Widerlager angreifen.
[0022] Die Außenkrümmung des Keiles ist zweckmäßigerweise stetig durchgehend bogenförmig,
insbesondere kreisbogenförmig. Somit führt eine Verstellung des Keiles zu einem gleichmäßigen
Entlanggleiten an den entsprechenden Führungen, bevorzugt den beiden Schwenklagerungen
und dem Widerlager.
[0023] Der Keil kann auf der der Schalhaut abgewandten Seite an seiner insbesondere als
Schmalseite ausgebildeten Keilfläche einen Anschlag oder Vorsprung haben, der ein
Verschieben des Keiles bei der Lösebewegung derart begrenzt, daß der Keil an der Klammer
auch in Löseposition gehalten ist. Somit ist der Keil unverlierbar an der Klammer
gehalten und der Benutzer muß beim Ansetzen der Klammer nicht erst einen Keil in eine
Ausgangsstellung bringen, weil dieser Keil die Ausgangsstellung von vorneherein innehat.
[0024] Die Lösebewegung des Keiles kann dabei durch den mit dem als Angriffsstelle dienenden
Querbolzen zusammenwirkenden Vorsprung derart begrenzt sein, daß der Keil beide Schwenklagerungen
auch in Lösestellung übergreift. Zwar könnte der Keil in Lösestellung auch die im
Bereich seines schmaleren Endes liegende Schwenklagerung freigeben, jedoch begünstigt
die erwähnte Maßnahme, auch diese Schwenklagerung in Löseposition bereits zu beaufschlagen,
die gute Führung des Keiles bei seinem Eintreiben zum Verstellen der Spannbacken in
ihre Halteposition. Es ergibt sich dann insgesamt eine bessere Führung des Keiles
trotz der vorgesehenen Krümmung.
[0025] Dabei hat diese Krümmung des Keiles generell noch den erheblichen Vorteil, daß die
absolute Länge des Keiles relativ groß ist, trotzdem aber die Gesamtabmessung des
Keiles von seiner breiten zu seiner schmalen Seite gering sein kann, also an einer
Schalung und den zu verbindenden Randstegen über diese nicht oder nur unwesentlich
seitlich übersteht. Somit ist auch die Zugänglichkeit des Keiles selbst, zum Beispiel
in Winkelbereichen der Schalung, bei seiner Beaufschlagung mit einem Hammer wesentlich
besser, als die eines üblichen geraden Keiles.
[0026] Der Keil kann auf der der Angriffsstelle zugewandten Seite von der Lösestellung ausgehend
über einen Teil seiner verstellbaren Länge einen steileren Anstieg oder eine schnellere
Vergrößerung seiner Breite und dann einen Übergang in einen flacheren Anstieg haben,
wobei der Übergang von dem steileren in den flacheren Anstieg an der Stelle des Keiles
angeordnet sein kann, bei deren Berührung mit der oder den Betätigungsstellen die
Klemmbacken kurz vor oder im ersten Berührkontakt mit den Randprofilen oder dort insbesondere
vorgesehenen Sicken sind. Der steilere Anstieg beziehungsweise die über die Länge
des Keiles schnellere Verbreiterung ermöglicht somit eine schnellere Schließbewegung
der Spannbacken in dem Teil ihres Schwenkweges, der zurückzulegen ist, bevor die eigentliche
Klemmung beginnt, der aber notwendig ist, damit die Klammer bequem über die aneinanderliegenden,
dabei eventuell noch wenige Millimeter Abstand aufweisenden Randstege möglich ist
und vor allem dort vorhandene Sicken der Randstege hintergriffen werden können. Ist
diese Position der Spannbacken dann erreicht, führt der nunmehr flachere Anstieg zu
einer allmählichen aber stetigen Kraftentfaltung und außerdem dazu, daß die dann jeweils
erreichte Klemmposition auch von selbst beibehalten bleibt. Es ist also zweckmäßig,
wenn die Verbreiterung des Keiles in seine Erstreckungsrichtung unter einem solchen
Winkel steht - zumindest im Bereich des in Klemmstellung beaufschlagten Bereiches
des Keiles - daß in Klemmstellung Selbsthemmung gegeben ist; dabei ist es zweckmäßig,
wenn beide Enden des Keiles in dieser Position etwa in einer parallel zur Schalhaut
liegenden Ebene angeordnet sind. Da der Keil bevorzugt gekrümmt ist, stehen dann seine
Enden etwa gleichmäßig weit über, was gleichzeitig der geringstmögliche Überstand
gegenüber der von den Randstegen oder dem Träger der Klammer gebildeten Ebene ist.
[0027] Die Länge des gekrümmten Keiles und der Krümmungsradius der als Keilfläche dienenden
Außenseite sowie die dabei von dem Keil überbrückten Abstände der Schwenklagerungen
können so gewählt sein, daß der überstehende Teil des gelösten Keiles mit seiner quer
zu den Keilflächen angeordneten Stirnseite etwa parallel zur Schalhaut angeordnet
ist. Dies hat den Vorteil, daß der Benutzer zu Beginn der Fixierung der Klammer eine
ihm zugewandte Stirnseite des Keiles vorfindet, auf die er mit dem Hammer zum Eintreiben
des Keiles schlägt.Die mit dem Hammer zu beaufschlagende Stirnfläche oder Stirnseite
des Keiles bleibt also bis zuletzt von außen her gut zugänglich, was die Bedienbarkeit
der Klammer entsprechend verbessert. Da in Schließstellung der Klammer die schmalere
Stirnseite des Keiles entsprechend weit an der gegenüberliegenden Seite der Klammer
vorsteht, ist auch die umgekehrte Lösebewegung sehr einfach mit einem oder mehreren
Hammerschlägen durchführbar.
[0028] Insgesamt ergibt sich eine Verbindungsklammer für Schaltafeln mit Randstegen oder
Randprofilen, die an schon existierenden Schaltafeln problemlos benutzt werden kann
und dabei den großen Vorteil hat, daß ein Schwinden der Verschlußkraft nicht möglich
ist. Dabei kann sie sehr einfach montiert werden und der Benutzer erkennt an der Position
des Keiles sofort, ob und wann die Klammer sicher geschlossen ist. Dabei ist die Bedienung
dadurch sehr einfach, daß ein oder mehrere Hammerschläge sowohl zum Schließen als
auch zum Öffnen der Klammer ausreichen.
[0029] Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher
beschrieben. Es zeigt in zum Teil schematisierter Darstellung:
- Fig.1
- eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen Klammer in geöffneter Position, jedoch vorbereitet
zum Verspannen zweier aneinanderliegender, einen Hohlquerschnitt aufweisender Randprofile
zweier in einer gemeinsamen Ebene liegender Schaltafeln, die nur teilweise und strichpunktiert
angedeutet sind,
- Fig.2
- eine Rückansicht der Klammer gemäß Fig.1 in noch geöffneter Position,
- Fig.3
- eine der Fig.1 entsprechende Darstellung der Klammer nach dem Schließen und Verspannen
sowie
- Fig.4
- eine Rückansicht der geschlossenen Klammer gemäß Fig.3.
[0030] Eine im ganzen mit 1 bezeichnete Klammer dient zum Verbinden von in einer Ebene nebeneinander
angeordneten Schaltafeln, die an einander zugewandten Rändern, zweckmäßigerweise an
allen Rändern umlaufende Randprofile 2, im Ausführungsbeispiel Hohlprofile, haben,
wobei in den Figuren 1 und 3 diese Hohlprofile sowie die daran jeweils angeschlossenen
Schalhäute 3 strichpunktiert dargestellt sind.
[0031] Die Klammer 1 hat jeweils zwei gegen die voneinander abgewandten Längsflächen 2a
der aneinanderliegenden Randprofile 2 schwenkbare und diese zusammendrückende Spannbacken
4 und ein noch zu beschreibendes Betätigungselement für diese Verschwenkung der Spannbacken
4. Die beiden Spannbacken 4 haben dabei jeweils an ihrem von ihrer Klemmstelle 4a
abgewandten Ende einen im Winkel, im Ausführungsbeispiel einem etwa rechten oder etwas
größeren Winkel, zu ihnen stehenden Verstellschenkel 5, wobei die Verstellschenkel
5 der beiden Spannbacken 4 aufeinander zu gerichtet sind. Beide Spannbacken 4 sind
etwa im Eckbereich am Übergang zu ihren Verstellschenkeln 5 an einem gemeinsamen Träger
6 schwenkbar gelagert. Die als Gelenke ausgebildeten Schwenklager 7 erkennt man deutlich
in allen Figuren. Vor allem in Fig.2 und 4 erkennt man, daß dabei ein wesentlicher
Teil dieser Schwenklagerung 7 ein den Träger und die im Querschnitt U-förmig gestalteten
Spannbacken 4 durchsetzender Querstift 8 ist. Das noch näher zu beschreibende Verstellelement
greift mit Abstand zu den Schwenklagerungen 7 an den beiden Verstellschenkeln 5 direkt
oder indirekt an und diese Angriffsstellen sind mit den Verstellschenkeln 5 zum Schließen
der Klammer 1 von der Schalhaut 3 wegbewegbar.
[0032] In den Figuren 1 und 3 erkennt man deutlich, daß das Verstellelement ein zwischen
den Angriffsstellen der Verstellschenkel 5 und den Randprofilen 2 angeordneter Keil
9 ist, der mit seiner der Schalhaut 3 abgewandten Keilfläche 9a direkt oder indirekt
an den Verstellschenkeln 5 und den dabei dort vorgesehenen Angriffsstellen angreift.
Bei seiner Längsverstellung dient somit dieser Keil 9 mit der Keilschräge entsprechend
zunehmender Breite zum Schließen der Klammer 1. Vergleicht man Fig.1 und 3, wird deutlich,
daß bei offener Klammer ein Bereich geringer Breite zwischen den Randprofilen 2 und
der entsprechenden Angriffsstelle der Verstellschenkel 5 angeordnet ist, während bei
geschlossener Klammer gemäß Fig.3 sich ein breiterer Bereich des Keiles 9 in diesem
Zwischenraum befindet, das heißt, durch das Einschlagen des Keiles 9 wird die Angriffsstelle
der Verstellschenkel 5 von den Randprofilen 2 wegverschoben und dadurch die gewünschte
Verschwenkung der Spannbacken 4 gegeneinander und somit gegen die äußeren Längsflächen
2a der Randprofile 2 bewirkt. Die Angriffsstellen für den Keil 9 sind also in erster
Linie von der Schalung und somit den Randprofilen 2 und der Schalhaut 3 wegbewegbar,
wenn die Klammer 1 geschlossen wird.
[0033] Dabei sind die Angriffsstellen für den als Betätigungselement ausgebildeten Keil
9 an den der Schwenklagerung 7 der beiden Spannbacken 4 abgewandten Enden der Verstellschenkel
5 angeordnet und im Ausführungsbeispiel an übereinstimmender Stelle, eine gemeinsame
Angriffsstelle bildend, vorgesehen oder zusammengefaßt. Die Enden der Verstellschenkel
5 sind miteinander und mit Spiel schwenkbar verbunden und weisen für diese Verbindung
ein Verbindungselement, im Ausführungsbeispiel einen quer zur Schwenkebene verlaufenden
Verbindungsbolzen 10 auf, der die gemeinsame Angriffsstelle für den Keil 9 bildet.
Vor allem in Fig.2 und 4 wird deutlich, wie der Keil 9 an diesem Verbindungsbolzen
10 anliegt und dabei gleichzeitig von Stegen 11 der Verstellschenkel 5 bereichsweise
übergriffen und somit geführt wird. Da nur eine einzige Angriffsstelle für beide Verstellschenkel
5 gemeinsam vorgesehen ist, ergibt sich eine präzise Übertragung von deren durch den
Keil 9 bewirkter Verschiebung auf die Verschwenkung der beiden Spannbacken 4.
[0034] Um den Keil 9 im Bereich des als Angriffsstelle gestalteten Verbindungsbolzens 10
etwas übergreifen und führen zu können und außerdem eine Lagerung dieses Verbindungsbolzens
10 zu ermöglichen, überlappen sich die Verstellschenkel 5 an ihren Enden mit ihren
Stegen 11 und dieser Überlappungsbereich ist von dem Verbindungsbolzen 10 durchsetzt.
Durch die Betätigung des Keiles 9 wird also dieser Verbindungsbolzen 10 von der Schalhaut
3 und den Randprofilen 2 wegbewegt und dadurch die schon erläuterte Verschwenkung
der Spannbacken 4 über deren Verstellschenkel 5 bewirkt.
[0035] Damit diese Bewegung des Verbindungsbolzens 10 parallel zu sich selbst und von den
Randstegen 2 und der Schalhaut 3 weg mit möglichst geringem Spiel gegenüber den Verstellschenkeln
5 möglich ist, obwohl die Verstellschenkel 5 bei ihrer Verschwenkung jeweils gegensinnige
Kreisbögen beschreiben, ist diese als Verbindungsbolzen 10 gestaltete Angriffsstelle
in Lösestellung mit kleinem Abstand von einer Verbindungslinie der beiden Schwenklagerungen
7 auf der der Schaltafel zugewandten Seite dieser Verbindungslinie und in Spannstellung
auf der der Schalhaut 3 und der Schaltafel abgewandten Seite dieser Verbindungslinie
angeordnet. Diese Verbindungslinie ist in Fig.1 und 3 nicht eingezeichnet, jedoch
erkennt man deutlich, daß gemäß Fig.1 der Verbindungsbolzen 10 auf der einen Seite
einer solchen gedachten Verbindungslinie und gemäß Fig.3 auf der demgegenüber anderen
Seite dieser Verbindungslinie zu liegen kommt. Dabei kann man auch erkennen, daß die
jeweiligen Abstände dieses Verbindungsbolzens 10 bzw. seiner Mitte von der entsprechenden
Verbindungslinie etwa gleich groß sind. Es werden also die Bereiche der Schwenkkreise
der Verstellschenkel 5 ausgenutzt, die eine größtmögliche Bewegungskomponente rechtwinklig
zur Schalhaut 3 und eine geringstmögliche Bewegungskomponente parallel dazu bewirken.
[0036] Im Bereich der Angriffsstelle des Keiles 9 ist mit Abstand zu diesen Angriffsstellen
ein Widerlager 12 für die der Schalhaut 3 zugewandte Gegenkeilfläche 9b des Keiles
9 vorgesehen, an welchem Widerlager 12 sich also der Keil 9 beim Einschlagen oder
Einschieben abstützt, so daß seine zunehmende Breite die Angriffsstelle, also im Ausführungsbeispiel
den Verbindungsbolzen 10 in der schon beschriebenen Weise verdrängt und bewegt. Der
Abstand zwischen dem Widerlager 12 und der Angriffsstelle des Keiles 9 ist also durch
dieses Einschieben des Keiles 9 vergrößerbar, das heißt auf ganz einfache Weise wird
die Verschiebung des Keiles 9 in eine Verschwenkung der Verstellschenkel 5 und damit
auch der Spannbacken 4 umgesetzt. Das Widerlager 12 hat dabei den Vorteil, eine immer
gleiche Abstützung für den Keil 9 zu bewirken und einen Verschleiß aufgrund der Verschiebung
des Keiles 9 aufnehmen zu können. Der die Schwenklagerungen 7 der Spannbacken 4 aufweisende,
im Querschnitt hohle oder U-förmige Träger 6 trägt dabei auch dieses Widerlager 12
für den Keil 9, was man in den Figuren 1 und 3 gut erkennen kann. Der im Querschnitt
etwa U-förmige Träger 6 hat dabei auf der der Schaltafel 3 zugewandten Seite einen
die beiden U-Schenkel 6a verbindenden Quersteg 6b und dieser Quersteg 6b, der selbst
das Widerlager bilden könnte, trägt im Ausführungsbeispiel dieses Widerlager 12. Die
Dicke dieses Widerlagers 12 kann dabei so gewählt werden, daß der Keil 9 günstige
Anlagebedingungen vorfindet.
[0037] Zwar wäre denkbar, die gemeinsame Angriffsstelle für den Keil mit einem quer zur
Schwenkebene und parallel zu den Randstegen 2 verschiebbaren Keil 9 zu beaufschlagen.
Es müßte dann aber eine entsprechende schräge Gegenhalterung für den Keil vorgesehen
werden. Im Ausführungsbeispiel ist jedoch in günstiger Weise vorgesehen, daß der Keil
9 in der Schwenkebene der Spannbacken 4 und der Verstellschenkel 5 verschiebbar oder
verstellbar ist und daß seine Keilfläche 9a und die dieser gegenüberliegende Gegenkeilfläche
9b rechtwinklig dazu angeordnet sind. Der Querstift 8 und der Verbindungsbolzen 10
stehen also ebenfalls rechtwinklig zu der Bewegungsrichtung des Keiles 9. Somit können
die Keilfläche 9a und die Gegenkeilfläche 9b auch an den Querstiften 8 und dem Verbindungsbolzen
10 anliegen.
[0038] Tatsächlich ist gemäß Fig.1 und 3 auch vorgesehen, daß der Keil 9 mit seiner der
Schalhaut 3 zugewandten, seiner Keilfläche 9a gegenüberliegenden Gegenkeilfläche 9b
an den Schwenklagerungen 7 beziehungsweise den diese bildenden Querstiften 8 als Führung
oder Abstützung und außerdem an dem Widerlager 12 verschiebbar anliegt.
[0039] Damit der Keil 9 in dieser Weise an den verschiedenen Stellen anliegen und seine
Keilwirkung ausüben kann, ohne einen unförmigen Klammeraufbau zu bewirken und zu erlauben,
daß der Verbindungsbolzen 10 in der schon geschilderten Weise nahe der Verbindungslinie
der beiden Schwenklagerungen 7 angeordnet ist, ist der Keil 9 in der Schwenkebene
um eine senkrecht zu dieser Schwenkebene liegende gedachte Achse gekrümmt, wobei die
Innenseite dieser Krümmung als Keilfläche 9a an der als Verbindungsbolzen 10 gestalteten
Angriffsstelle der Verstellschenkel 5 anliegt und angreift. Die Außenseite der Krümmung
des Keiles 9 greift als Gegenkeilfläche 9b an den Schwenklagerungen 7 bzw. den Querstiften
8 und an dem Widerlager 12 an, obwohl in Lösestellung der als gemeinsame Angriffsstelle
dienende Querbolzen 10 sogar näher zu dem Widerlager 12 angeordnet ist, als dies für
die Verbindungslinie der beiden Schwenklagerungen 7 oder deren Mitten zutrifft. Mit
einem geradlinigen Keil wäre eine solche gegenseitige Zuordnung der verschiedenen
Berührstellen für den Keil 9 nicht möglich, jedoch kann der gekrümmte Keil 9 gemäß
Fig.1 und 3 all diese Bedingungen erfüllen und somit eine platzsparende und dennoch
effektive Anordnung ermöglichen.
[0040] Die Außenkrümmung des Keiles 9, die dem Widerlager 12 zugewandt ist und an diesem
entlangbewegt wird, ist dabei stetig durchgehend bogenförmig, insbesondere kreisbogenförmig.
Somit kann der Keil 9 mit dieser Außenkrümmung, die die Gegenkeilfläche 9b bildet,
problemlos an dem Widerlager 12 entlanggleiten. Wenn das Widerlager 12 gemäß dem Ausführungsbeispiel
eine ebene Oberfläche hat, erleichtert die genannte konvexe Krümmung der Gegenkeilfläche
9b sogar diese Verschiebebewegung auch unter der Reaktionskraft zu der Spannkraft.
[0041] Auf der der Schalhaut 3 abgewandten Seite hat der Keil 9 an seiner als Schmalseite
ausgebildeten Keilfläche 9a einen Anschlag oder Vorsprung 13, der ein Verschieben
des Keiles 9 bei der Lösebewegung derart begrenzt, daß der Keil 9 an der Klammer 1
auch in Löseposition gehalten ist, wie man es deutlich in Fig.1 erkennt. Dabei ist
die Lösebewegung des Keiles 9 durch den mit dem als Angriffsstelle dienenden Querbolzen
10 zusammenwirkenden Vorsprung 13 derart begrenzt, daß der Keil 9 beide Schwenklagerungen
7 beziehungsweise deren Querstifte 8 auch in Lösestellung übergreift. Somit kann auch
das schmale Ende des Keiles 9 schon zu Beginn der Spannbewegung von dem Querstift
8 des entsprechenden Schwenklagers 7 geführt werden.
[0042] Die Länge des gekrümmten Keiles 9 und der Krümmungsradius der als Keilfläche 9a dienenden
Außenseite sowie die dabei von dem Keil 9 überbrückten Abstände der Schwenklagerungen
7 sind so gewählt, daß der überstehende Teil des gelösten Keiles 9 mit seiner quer
zu den Keilflächen angeordneten Stirnseite 16 etwa parallel zur Schalhaut 3 angeordnet
ist. Somit kann der Benutzer zu Beginn der Spannbewegung auf eine unmittelbar vor
ihm befindliche Fläche, nämlich diese Stirnseite 16 mit einem Hammer schlagen, hat
also einen sehr bequemen Zugang und eine günstige Position zum Spannen der Klammer
1.
[0043] Insgesamt ergibt sich eine einfach bedienbare, aus wenigen Teilen bestehende Klammer
1, die sehr effektiv ist, auch Hohlprofile als Randprofile 2 umfassen kann und eine
Kontrolle erlaubt, ob die Klammer wirklich geschlossen ist oder nicht, weil dies an
der Position des Keiles 9 problemlos erkennbar ist. Da eine Vergrößerung der Klemmkraft
beispielsweise durch Verlängerung eines Hebelarmes oder dergleichen nicht möglich
ist, ist auch eine Überbelastung der Randstege 2 praktisch ausgeschlossen.
[0044] Die Klammer 1 dient zum Verbinden von in einer Ebene nebeneinander angeordneten Schaltafeln
an deren Randstegen 2 und hat dazu zwei diese Randstege 2 zusammendrückende Spannbacken
4, die an ihren ihrer Klemmstelle 4a abgewandten Enden jeweils einen im Winkel zu
ihnen stehenden Verstellschenkel 5 aufweisen. Die Verstellschenkel 5 haben ihrerseits
Angriffsstellen für ein als Keil 9 ausgebildetes Betätigungs- oder Verstellelement,
wobei diese Angriffsstellen an den beiden Verstellschenkeln 5 zweckmäßigerweise zu
einer einzigen Angriffsstelle für den Keil 9 zusammengefaßt sind. Der Keil 9 kann
zwischen dieser Angriffsstelle und den Randstegen 2 zweckmäßigerweise gegenüber einem
dort an einem zu der Klammer 1 gehörenden Widerlager 12 entlanggleiten und dadurch
die Angriffsstelle und demgemäß die Verstellschenkel 5 von der Schalhaut 3 wegbewegen
und dadurch die Spannbacken 4 schließen. Aus Platzgründen und für eine gute Führung
kann dabei vor allem ein gekrümmter Keil vorgesehen werden, der in der Schließebene
der Spannbacken 4 bewegbar ist.
1. Klammer (1) zum Verbinden von in einer Ebene nebeneinander angeordneten Schaltafeln,
die an wenigstens zwei einander zugewandten Rändern, insbesondere an allen Rändern
umlaufende Randstege oder Randprofile (2), insbesondere Hohlprofile, haben, mit zwei
gegen die voneinander abgewandten Längsflächen (2a) der aneinanderliegenden Randprofile
(2) schwenkbaren und diese zusammendrückenden Spannbacken (4) und mit einem Betätigungselement
für die Verschwenkung dieser Spannbacken (4), wobei die beiden Spannbacken (4) jeweils
an ihrem von ihrer Klemmstelle (4a) abgewandten Ende einen im Winkel zu ihnen stehenden
Verstellschenkel (5) aufweisen, diese Verstellschenkel (5) der beiden Spannbacken
(4) aufeinander zu gerichtet sind, beide Spannbacken (4) etwa im Eckbereich ihrer
beiden Schenkel an einem Träger (6) schwenkbar gelagert sind und wobei das Verstellelement
mit Abstand zu der Schwenklagerung (7) an beiden Verstellschenkeln (5) angreift und
die Angriffsstellen mit den Verstellschenkeln (5) zum Schließen der Klammer (1) von
der Schalhaut (3) wegbewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellelement ein in Gebrauchsstellung zwischen den Angriffsstellen der
Verstellschenkel (5) und den Randprofilen (2) angeordneter Keil (9) ist, daß der Keil
(9) mit seiner der Schalhaut (3) abgewandten Keilfläche (9a) an den Angriffsstellen
der Verstellschenkel (5) angreift, daß der Keil (9) bei seiner Längsverstellung mit
der Keilschräge entsprechend zunehmender Breite zum Schließen der Klammer (1) dient,
daß die Angriffsstellen für den Keil (9) an den den Schwenklagerungen (7) der beiden
Spannbacken (4) abgewandten Enden der Verstellschenkel (5) angeordnet und an übereinstimmender
Stelle eine gemeinsame Angriffsstelle bildend vorgesehen sind und daß die Enden der
Verstellschenkel (5) miteinander mit Spiel schwenkbar verbunden sind und das Verbindungselement
die gemeinsame Angriffsstelle für den Keil (9) bildet.
2. Klammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein quer zur Schwenkebene verlaufender
Verbindungsbolzen (10) als Verbindungselement der Enden der Verstellschenkel (5) vorgesehen
ist.
3. Klammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Verstellschenkel
(5) an ihren Enden überlappen und der Überlappungsbereich von dem Verbindungselement
oder Verbindungsbolzen (10) durchsetzt ist.
4. Klammer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffsstelle(n)
in Lösestellung auf einer Verbindungslinie der beiden Schwenklagerungen (7) oder mit
kleinem Abstand von dieser Verbindungslinie auf der der Schaltafel zugewandten Seite
dieser Verbindungslinie und in Spannstellung auf der der Schalhaut (3) und der Schaltafel
abgewandten Seite dieser Verbindungslinie der beiden Schwenklagerungen (7) angeordnet
ist/sind.
5. Klammer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der
Angriffsstelle(n) des Keiles (9) an den Verstellschenkeln (5) mit Abstand zu diesen
Angriffsstellen ein Widerlager (12) für die der Schalhaut (3) zugewandte Gegenkeilfläche
(9b) des Keiles (9) vorgesehen ist und der Abstand zwischen dem Widerlager (12) und
der oder den Angriffsstellen des Keiles (9) durch das Einschieben des Keiles (9) vergrößerbar
ist.
6. Klammer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schwenklagerungen
(7) der Spannbacken (4) aufweisende, im Querschnitt hohle oder U-förmige Träger (6)
das Widerlager (12) für den Keil (9) trägt.
7. Klammer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der im Querschnitt
etwa U-förmige Träger (6) auf der der Schalhaut (2) zugewandten Seite einen seine
beiden U-Schenkel (6a) verbindenden Quersteg (6b) hat und dieser Quersteg (6b) das
Widerlager (12) bildet oder trägt.
8. Klammer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (9)
in der Schwenkebene der Spannbacken (4) und der Verstellschenkel (5) verschiebbar
oder verstellbar ist und seine Keilfläche (9a) und die dieser gegenüberliegende Gegenkeilfläche
(9b) rechtwinklig dazu angeordnet sind.
9. Klammer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (9)
mit seiner der Schalhaut (3) zugewandten, seiner Keilfläche (9a) gegenüberliegenden
Gegenkeilfläche (9b) an den Schwenklagerungen (7) beziehungsweise den diese bildenden
Querstiften (8) der Spannbacken (4) als Führung oder Abstützung und/oder an dem Widerlager
(12) verschiebbar anliegt.
10. Klammer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (9)
in der Schwenkebene um eine senkrecht zu dieser Schwenkebene liegende, gedachte Achse
gekrümmt ist, wobei die Innenseite der Krümmung als Keilfläche (9a) an der oder den
Angriffsstellen der Verstellschenkel (5) anliegt.
11. Klammer nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die die Gegenkeilfläche
(9b) bildende Außenseite der Krümmung des Keiles (9) an den Schwenklagerungen (7)
und/oder dem Widerlager (12) angreift.
12. Klammer nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die die Gegenkeilfläche
(9b) bildende Außenkrümmung des Keiles (9) stetig durchgehend bogenförmig, insbesondere
kreisbogenförmig ist.
13. Klammer nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil (9)
auf der der Schalhaut (3) abgewandten Seite an seiner insbesondere als Schmalseite
ausgebildeten Keilfläche (9a) einen Anschlag oder Vorsprung (13) hat, der ein Verschieben
des Keiles (9) bei der Lösebewegung derart begrenzt, daß der Keil (9) an der Klammer
(1) auch in Löseposition gehalten ist.
14. Klammer nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösebewegung
des Keiles (9) durch den mit dem als Angriffsstelle dienenden Querbolzen (10) zusammenwirkenden
Vorsprung (13) derart begrenzt ist, daß der Keil (9) beide Schwenklagerungen (7) auch
in Lösestellung übergreift.
15. Klammer nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbreiterung
des Keiles (9) in seiner Erstreckungsrichtung, also der Keilwinkel, unter einem solchen
Winkel steht, daß in Klemmstellung Selbsthemmung gegeben ist, und daß beide Enden
des Keiles insbesonders etwa in einer parallel zur Schalhaut (3) liegenden Ebene angeordnet
sind.
16. Klammer nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des
gekrümmten Keiles (9) und der Krümmungsradius der als Keilfläche (9a) dienenden Außenseite
sowie die dabei von dem Keil (9) überbrückten Abstände der Schwenklagerungen (7) so
gewählt sind, daß der überstehende Teil des gelösten Keiles (9) mit seiner quer zu
der Keilfläche (9a) und der Gegenkeilfläche (9b) angeordneten Stirnseite (16) etwa
parallel zur Schalhaut (3) angeordnet ist.