| (19) |
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(11) |
EP 0 674 075 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.12.1998 Patentblatt 1998/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.02.1995 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E05D 7/12 |
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Drehbeschlag
Pivotal fitting
Ferrure de pivotement
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR IT |
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Priorität: |
23.03.1994 DE 9404976 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.09.1995 Patentblatt 1995/39 |
| (73) |
Patentinhaber: ROTO FRANK Aktiengesellschaft |
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70771 Leinfelden-Echterdingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Stapf, Peter
D-70771 Leinfelden-Echterdingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 044 178
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DE-A- 4 040 233
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Drehbeschlag für einen Flügel eines Fensters, einer
Tür od. dgl. mit einem mit einem Rahmen verbindbaren Drehlager für den Flügel sowie
mit einem Verbindungsarm, der rahmenseitig um die Drehachse des Drehlagers schwenkbar
gelagert ist und welcher Verbindungsarm unter Verbindung des Drehlagers mit einem
fest mit dem Flügel verbindbaren flügelseitigen Beschlagteil an wenigstens zwei Stellen
mit letzterem, diesem in Richtung der Flügelebene mit seiner Längsseite gegenüberliegend,
lösbar verbunden ist, wobei der Verbindungsarm über die eine der lösbaren Verbindungen
relativ zu dem Flügel schwenkbeweglich an dem Flügel gehalten und zum Aufheben der
Schwenkbeweglichkeit über die andere lösbare Verbindung an dem Flügel schwenkfest
verriegelbar ist.
[0002] Ein derartiger Drehbeschlag ist aus der DE-A-40 40 233 bekannt.
[0003] Außerdem werden bekanntermaßen Drehbeschläge verwendet, bei denen als flügelfester
Beschlagteil ein in den Flügelfalz eingepaßter Beschlagwinkel vorgesehen ist. Zur
Montage des Flügels wird ein mit dem Beschlagwinkel vernieteter und den Flügel an
dessen dem rahmenseitigen Drehlager zugewandter Seite überragender Verbindungsarm
an dem Drehlager festgelegt. Als Verbindungselement dient dabei ein Achsstift, der
in Einbaulage das rahmenseitige Drehlager sowie das rahmenseitige Ende des Verbindungsarms
parallel zu der Rahmen- bzw. Flügelebene durchsetzt und die Drehachse des Flügels
bildet. Zur Montage wird der Achsstift parallel zu der Flügel- bzw. Rahmenebene in
die miteinander fluchtenden Achsstift-Aufnahmen an dem Drehlager sowie an dem rahmenseitigen
Ende des Verbindungsarms eingeschoben.
[0004] Dementsprechend setzt die Flügelmontage bei Verwendung der zuletzt beschriebenen
Drehbeschläge voraus, daß zumindest bei der Montage das Drehlager mit dem daran angesetzten
rahmenseitigen Ende des Verbindungsarms zugänglich ist und daß im Bereich des Drehlagers
ein ausreichender Freiraum zur Verfügung steht, damit der Achsstift außerhalb des
Drehlagers mit den Achsstift-Aufnahmen fluchtend ausgerichtet und in die Aufnahmen
eingeschoben werden kann. Zur Montage von Fenster- oder Türflügeln an durch den Flügel
verdeckten rahmenseitigen Drehlagern sowie für Anwendungsfälle, in denen das Drehlager
von unmittelbar benachbarten Wandvorsprüngen oder Raumdecken überdeckt wird, sind
diese Beschläge ungeeignet.
[0005] Ausgehend von dem Stand der Technik nach der DE-A-40 40 233 liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, einen Beschlag zu schaffen, der eine montagefreundliche Herstellung
sowie ein montagefreundliches Lösen der Verbindung zwischen dem fest mit dem Flügel
verbindbaren Beschlagteil und dem Verbindungsarm erlaubt.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch
1 gelöst. Dadurch, daß die Verbindung zur schwenkfesten Verriegelung des Verbindungsarms
als schnell herstellbare und lösbare Rastverbindung ausgebildet ist, erhöht sich der
Montagekomfort. Da die Rastaufnahme an dem Verbindungsarm vorgesehen und der dieser
zugeordnete Rastbolzen an dem flügelseitigen Beschlagteil geführt ist, kann der Verbindungsarm
als bandartiges, schmalbauendes Bauteil ausgebildet werden. An dem Flügel, insbesondere
in den Flügelholmen, lassen sich Rastbolzen und Rastfeder nahezu unsichtbar unterbringen.
[0007] Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Drehbeschlages zeichnet sich
dadurch aus, daß an dem Rastbolzen ein in der Flügelebene über die dem Drehlager zugewandte
Seite des Flügels vorstehender Betätigungsansatz vorgesehen ist. Der Betätigungsansatz
für den Rastbolzen ist für den Monteur des Fensterbzw. Türflügels gut zugänglich angeordnet.
Sobald eine der lösbaren Verbindungen zwischen dem Flügel und dem Verbindungsarm hergestellt
ist, wird der Flügel vorläufig in seiner Einbaulage an dem Rahmen gehalten. Die endgültige
Festlegung des Flügels kann anschließend werkzeuglos erfolgen. Zu diesem Zweck ist
der Betätigungsansatz zunächst von Hand in Entrastrichtung des Rastbolzens zu drücken
und in dieser Stellung zu halten. Anschließend kann durch entsprechendes Ausrichten
des Flügels der Rastbolzen in eine mit der Rastaufnahme an dem Verbindungsarm fluchtende
Lage gebracht werden. Wird nun der Betätigungsansatz freigegeben, so rastet der Rastbolzen
unter der Wirkung der Rastfeder in der Rastaufnahme des Verbindungsarms ein.
[0008] Selbsttätig, d.h. lediglich durch eine Relativbewegung von Verbindungsarm und Flügel,
läßt sich die Rastverbindung im Falle einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Drehbeschlages herstellen, bei der an dem Verbindungsarm eine dem
Betätigungsansatz zugeordnete und in Richtung der Entrastbewegung des Rastbolzens
ansteigende Auflaufschräge vorgesehen ist. Werden bei der Montage des Flügels der
an einer Stelle bereits an dem fest mit dem Flügel verbindbaren Beschlagteil fixierte
Verbindungsarm und der Flügel relativ zueinander verschwenkt, so läuft die Auflaufschräge
an dem Verbindungsarm auf den Betätigungsansatz des Rastbolzens auf. Im Laufe der
weiteren Schwenkbewegung gleitet der Betätigungsansatz an der Auflaufschräge entlang
und verschiebt dabei den Rastbolzen in seine Entraststellung. Ist die Rastaufnahme
fluchtend mit dem Rastbolzen angeordnet, muß die Auflaufschräge den Betätigungsansatz
freigeben, so daß der Rastbolzen unter Wirkung der Rastfeder in die Rastaufnahme einrasten
kann.
[0009] Aus fertigungstechnischen Gründen ist es von Vorteil, daß als Auflaufschräge eine
Schrägfläche an den Verbindungsarm angeformt ist, welche in etwa auf Höhe der in Einrastrichtung
des Verbindungsarms vorderen Kante des Verbindungsarms endet.
[0010] Nach dem Einrasten des Rastbolzens in die Rastaufnahme des Verbindungsarms sowie
nach dem Herstellen der zweiten lösbaren Verbindung zwischen dem Verbindungsarm und
dem fest mit dem Flügel verbindbaren Beschlagteil ist der Verbindungsarm schwenkfest
an dem Flügel fixiert. Insbesondere zum Ausgleich fertigungs- und/oder montagebedingter
Toleranzen kann es erforderlich sein, den Flügel nach dem Anlenken an den Rahmen zu
justieren. Zu diesem Zweck ist bei einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Drehbeschlages vorgesehen, daß der Rastbolzen an dem fest mit dem Flügel verbindbaren
Beschlagteil in einer im wesentlichen kreiszylindrischen Führung geführt ist und daß
an dem Rastbolzen quer zu seiner Längsachse eine drehfest mit dem Rastbolzen verbundene
Exzenterscheibe vorgesehen ist, über die sich der Rastbolzen an der Innenwandung der
Führung um seine Längsachse drehbar abstützt. Infolge der beschriebenen Exzentrizität
wird der Rastbolzen bei Drehung um seine Längsachse seitlich verschoben. Da der Rastbolzen
in Einbaulage formschlüssig in die Rastaufnahme an dem Verbindungsarm eingreift, führt
eine Verschiebung des Rastbolzens gleichzeitig zu einer Positionsänderung des am Rahmen
angelenkten Verbindungsarmes gegenüber dem fest mit dem Flügel verbindbaren Beschlagteil
und infolgedessen auch zu einer Relativbewegung zwischen Flügel und Rahmen und damit
auch zu einer Änderung des Anpreßdruckes zwischen Flügel und Rahmen, so daß der Rastbolzen
eine Mehrfachfunktion erhält.
[0011] Ebenfalls der Justierung des Flügels dient es, daß der Verbindungsarm an der anderen,
mit Abstand von der Rastverbindung vorgesehenen Verbindungsstelle über ein Gleitstück
lösbar mit dem fest mit dem Flügel verbindbaren Beschlagteil verbunden ist, wobei
das Gleitstück an dem fest mit dem Flügel verbindbaren Beschlagteil in Richtung des
Verbindungsarms verschiebbar und feststellbar geführt ist und daß die Elemente der
Rastverbindung zwischen dem Verbindungsarm und dem fest mit dem Flügel verbindbaren
Beschlagteil Spiel in Richtung des Verbindungsarms aufweisen. Die beschriebenen Maßnahmen
ermöglichen eine definierte Relativverschiebung zwischen dem Flügel und dem Verbindungsarm
in dessen Längsrichtung. Mit dieser Relativverschiebung verbunden ist eine Relativbewegung
zwischen dem Rahmen und dem daran über den Verbindungsarm angelenkten Flügel.
[0012] Eine exakte und feinfühlige Justierung des Flügels in Längsrichtung des Verbindungsarmes
ist gewährleistet, wenn an dem Gleitstück ein Muttergewinde vorgesehen ist, welches
sich mit dem Gewinde eines an dem fest mit dem Flügel verbindbaren Beschlagteil drehbar
aber unverschiebbar gehaltenen Schraubenbolzens im Eingriff befindet, wobei an dem
Schraubenbolzen eine Aufname für ein Betätigungswerkzeug vorgesehen ist.
[0013] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Beschlages ist dadurch
gekennzeichnet, daß der Betätigungsansatz mit zwei federnden Schenkeln versehen ist
zum in Längsrichtung des Rastbolzens unverschieblichen Umgreifen des Rastbolzens.
Ist der Rastbolzen in seiner Führung an dem Flügel von außen zugänglich, so läßt sich
der Betätigungsansatz mit geringem Kraftaufwand auf den Rastbolzen aufschieben. Der
Zusammenbau des Beschlages aus seinen Einzelteilen wird hierdurch wesentlich erleichtert.
[0014] Ist der Betätigungsansatz straff auf den Rastbolzen aufgeclipst unter Sicherung des
Rastbolzens gegen ungewollte Verdrehung, so kann der Betätigungsansatz neben seiner
Steuerfunktion für den Rastbolzen eine weitere Funktion übernehmen.
[0015] Zur axial unverschieblichen Festlegung des Betätigungsansatzes an dem Rastbolzen
dient es, daß der Rastbolzen mit einer Eindrehung versehen ist zur axial unverschiebbaren
Clipsbefestigung der Schenkel des Betätigungsansatzes.
[0016] Die Erfindung wird nachfoigend anhand schematischer Darstellungen eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- das Drehlager sowie den Verbindungsarm eines Drehbeschlages für Fensterflügel in der
Seitenansicht,
- Fig. 2
- das Drehlager und den Verbindungsarm nach Fig. 1 in der Draufsicht,
- Fig. 3
- das dem Drehlager und dem Verbindungsarm nach den Fign. 1 und 2 zugeordnete fest mit
dem Flügel verbindbare Beschlagteil in einer geschnittenen Seitenansicht und
- Fig. 4
- das fest mit dem Flügel verbindbare Beschlagteil nach Fig. 3 in der Draufsicht.
[0017] Das dargestellte Drehlager 1 umfaßt einen Befestigungswinkel 2, der über Befestigungsbohrungen
3 an einem vertikalen Schenkel 4 sowie an einem horizontalen Schenkel 5 mit dem Eckbereich
des Falzes eines nicht dargestellten Rahmens verschraubt wird. Parallel zu dem vertikalen
Schenkel 4 ist an dem Befestigungswinkel 2 ein Lagerbolzen 6 angeordnet, der als Drehachse
für einen ebenfalls nicht dargestellten Flügel dient.
[0018] Die Verbindung zwischen Rahmen und Flügel wird hergestellt mittels eines Verbindungsarms
7, der rahmenseitig an dem Lagerbolzen 6 schwenkbar gelagert ist. Nahe dem Lagerbolzen
6 ist an den Verbindungsarm 7 ein Winkelblech 8 angeformt. Das Winkelblech 8 besitzt
einen parallel zu dem Lagerbolzen 6 verlaufenden Schenkel 9, an den sich eine in die
Zeichenebene von Fig. 1 hineinragende Schrägfläche 10 anschließt. Ein Langloch 11
ist benachbart zu dem Winkelblech 8 in dem Verbindungsarm 7 vorgesehen und erstreckt
sich in dessen Längsrichtung. An seinem dem Drehlager 1 abgewandten Ende trägt der
Verbindungsarm 7 einen vertikalen Einsteckzapfen 12 mit radialen Vorsprüngen 13.
[0019] In den Fign. 3 und 4 dargestellt ist ein winkelförmiges flügelfestes Beschlagteil
14, das in Einbaulage in den Eckbereich des Flügelfalzes eingepaßt und über Befestigungsbohrungen
15 mit dem Flügel verschraubt ist. In einem vertikalen Schenkel 16 des Beschlagteils
14 ist ein Rastbolzen 17 mit einem Grundkörper 18 sowie einem Rastansatz 19 verschiebbar
geführt. Sowohl der Grundkörper 18 als auch der Rastansatz 19 sind kreiszylindrisch
ausgebildet; der Rastansatz 19 ist exzentrisch zu dem Grundkörper 18 an diesem angebracht.
Darüber hinaus ist an dem Grundkörper 18 des Rastbolzens 17 ein radialer Betätigungsansatz
20 vorgesehen, der durch eine seitliche Öffnung 21 in den vertikalen Schenkel 16 des
Beschlagteils 14 den Flügel überragt. In Einrastrichtung wird der Rastbolzen 17 durch
eine Rastfeder 22 beaufschlagt .
[0020] An einem horizontalen Schenkel 23 des Beschlagteils 14 ist eine Einstecköffnung 24
mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt vorgesehen. Unterhalb der Einstecköffnung
24 ist ein Gleitwinkel 25 mit einem Lagerauge 26 in Längsrichtung des horizontalen
Schenkels 23 verschiebbar geführt. In ein Muttergewinde 27 des Gleitwinkels 25 greift
ein Schraubenbolzen 28 ein, der über einen mit einem Innensechskant versehenen Kopf
29 relativ zu dem Beschlagteil 14 drehbar aber unverschiebbar an diesem gehalten ist.
[0021] Zur Montage wird der betreffende Flügel mit dem vormontierten Beschlagteil 14 an
den Einbauort angeliefert. Dort wird zunächst das Drehlager 1 mit dem schwenkbar daran
gelagerten Verbindungsarm 7 im Eckbereich des Rahmenfalzes mit dem Rahmen verschraubt.
Beispielhaft sei angenommen, daß der in den Fign. 1 bis 4 dargestellte Drehbeschlag
lediglich als oberer Eckbeschlag für den Flügel verwendet wird, während zur Lagerung
des unteren Eckbereichs des Flügels ein herkömmlicher Eckbeschlag zum Einsatz kommt.
[0022] Zur Vormontage des Beschlagteils 14 wird dieser mit seinem horizontalen Schenkel
23 und seinem vertikalen Schenkel 16 in die hierfür vorgesehene Ausnehmung im Bereich
des Flügelfalzes eingesetzt und über die Befestigungsbohrungen 15 mit dem Flügel verschraubt.
Nachdem die Rastfeder 22 in ihre Aufnahme an dem vertikalen Schenkel 16 des Beschlagteils
14 eingeführt worden ist, wird der Rastbolzen 17 in seine Führung an dem vertikalen
Schenkel 16 eingesteckt. Dabei wird er gegen die Kraft der Feder 22 so weit in den
vertikalen Schenkel 16 eingedrückt, bis eine Eindrehung 31 auf Höhe der seitlichen
Öffnung 21 des vertikalen Schenkels 16 liegt. In dieser Position des Rastbolzens 17
kann der Betätigungsansatz 20 mit federnden Schenkeln 30 durch die seitliche Öffnung
21 auf den Rastbolzen 17 aufgeclipst werden. An den der Eindrehung 31 zugewandten
radialen Flächen stützt sich der Betätigungsansatz 20 an dem Rastbolzen 17 in dessen
Längsrichtung unverschiebbar ab. Da die Breite des Betätigungsansatzes 20, in Fig.
3 senkrecht zu der Bildebene gemessen, der Weite der seitlichen Öffnung 21 an dem
vertikalen Schenkel 16 entspricht und der Betätigungsansatz 20 über die federnden
Schenkel 30 straff im Bereich der Eindrehung 31 an dem Rastbolzen 17 gehalten ist,
wirkt der Betätigungsansatz 20 einer ungewollten Verdrehung des Rastbolzens um seine
Längsachse entgegen.
[0023] Nachdem am Einbauort das Drehlager 1 mit dem daran schwenkbar gelagerten Verbindungsarm
7 in dem Rahmenfalz angebracht ist, wird der zu montierende Flügel über den unteren
Eckbeschlag mit dem Rahmen verbunden. Anschließend werden der Flügel mit dem flügelfesten
Beschlagteil 14 und der Verbindungsarm 7 derart gegeneinander verschwenkt, daß die
radialen Vorsprünge 13 an dem Einsteckzapfen 11 des Verbindungsarms 7 innerhalb des
Querschnitts der Einstecköffnung 24 an dem horizontalen Schenkel 23 des Beschlagteils
14 liegen. Nunmehr kann der Einsteckzapfen 12 mit seinem kreiszylindrischen Ende in
das Lagerauge 26 an dem Gleitwinkel 25 eingedrückt werden. Werden der Flügel bzw.
das flügelfeste Beschlagteil 14 und der Verbindungsarm 7 weiter gegeneinander verschwenkt,
so werden die radialen Vorsprünge 13 relativ zu der Einstecköffnung 24 verdreht und
überragen diese demzufolge seitlich. Auf diese Art und Weise ist der Verbindungsarm
7 nach Art eines Bajonettverschlusses an dem Beschlagteil 14 in axialer Richtung des
Einsteckzapfens 12 gesichert festgelegt.
[0024] Bei entsprechender Relativbewegung des Flügels und des Verbindungsarms 7 läuft der
Betätigungsansatz 20 des Rastbolzens 17 auf die als Auflaufschräge dienende Schrägfläche
10 auf und gleitet anschließend an dieser entlang. Da der Verbindungsarm 7 aufgrund
des Formschlusses zwischen den radialen Vorsprüngen 13 des Einsteckzapfens 12 und
dem Beschlagteil 14 in axialer Richtung des Einsteckzapfens 12 festgelegt ist, wird
der Rastbolzen 17 von der sich an dem Bestätigungsansatz 20 abstützenden Auflaufschräge
10 gegen die Kraft der Rastfeder 22 in Entraststellung verschoben. In Entraststellung
liegt der Rastbolzen 17 über seine gesamte Länge innerhalb des vertikalen Schenkels
16 des Beschlagteils 14. Infolgedessen kann der Verbindungsarm 7 um den Einsteckzapfen
12 soweit verdreht werden, bis das als Rastaufnahme dienende Langloch 11 mit dem Rastansatz
19 des Rastbolzens 17 fluchtet. In dieser Position gibt die Auflaufschräge 10 den
Rastbolzen 17 frei, so daß dieser unter dem Druck der Rastfeder 22 in die Rastaufnahme
11 des Verbindungsarms 7 einrasten und diesen dadurch an dem Flügel schwenkfest verriegeln
kann.
[0025] Zur Justierung des Flügels in Einbaulage wird erforderlichenfalls der mit einem Innensechskant
versehene Rastansatz 19 des Rastbolzens 17 um die Drehachse des Grundkörpers 18 verdreht.
Dabei ändert die Längsachse des Rastansatzes 19 aufgrund der Exzentrizität gegenüber
dem Grundkörper 18 ihre Lage und verschiebt dabei den Verbindungsarm 7, an dem sie
sich in der Rastaufnahme 11 abstützt, gegenüber dem Flügel. Da der Verbindungsarm
7 über den Lagerbolzen 6 des Drehlagers 1 mit dem Rahmen verbunden ist, resultiert
aus der Relativbewegung zwischen dem Verbindungsarm 7 und dem Flügel eine Relativbewegung
zwischen dem Flügel und dem Rahmen.
[0026] Zur Justierung des Flügels in Längsrichtung des Verbindungsarms 7 wird der Schraubenbolzen
28 mittels eines in den Innensechskant des Kopfes 29 eingreifenden Betätigungswerkzeugs
gedreht. In Abhängigkeit von der Drehrichtung des Schraubenbolzens 28 wird der Gleitwinkel
25 in Richtung auf das Drehlager 1 oder entgegen dieser Richtung verschoben. Die Verschiebung
des Gleitwinkels 25 überträgt sich über den in dem Lagerauge 26 gelagerten Einsteckzapfen
12 auf den Verbindungsarm 7 und führt zu einer Relativverschiebung von Flügel und
Verbindungsarm 7 in dessen Längsrichtung. Dabei wandert der Rastansatz 19 in Längsrichtung
der Rastaufnahme 11. Eine entsprechende Relativverschiebung zwischen Flügel und Rahmen
ist die Folge.
1. Drehbeschlag für einen Flügel eines Fensters, einer Tür od.dgl. mit einem mit einem
Rahmen verbindbaren Drehlager (1) für den Flügel sowie mit einem Verbindungsarm (7),
der rahmenseitig um die Drehachse des Drehlagers schwenkbar gelagert ist und welcher
Verbindungsarm (7) unter Verbindung des Drehlagers (1) mit einem fest mit dem Flügel
verbindbaren flügelseitigen Beschlagteil (14) an wenigstens zwei Stellen mit letzterem,
diesem in Richtung der Flügelebene mit seiner Längsseite gegenüberliegend, lösbar
verbunden ist, wobei der Verbindungsarm (7) über die eine der lösbaren Verbindungen
relativ zu dem Flügel schwenkbeweglich an dem Flügel gehalten und zum Aüfheben der
Schwenkbeweglichkeit über die andere lösbare Verbindung an dem Flügel schwenkfest
verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zur schwenkfesten Verriegelung
des Verbindungsarms (7) als Rastverbindung ausgebildet ist mit einer Rastaufnahme
(11) an dem Verbindungsarm (7) und einem an dem flügelseitigen Beschlagteil (14) quer
zur Längsrichtung des Verbindungsarmes (7) und in Richtung der Flügelebene geführten,
der Rastaufnahme (11) zugeordneten und gegen die Kraft einer Feder (22) in Entraststellung
verschiebbaren Rastbolzen (17).
2. Drehbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rastbolzen (17) ein
in der Flügelebene über die dem Drehlager (1) zugewandte Seite des Flügels vorstehender
Betätigungsansatz (20) vorgesehen ist.
3. Drehbeschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Verbindungsarm (7)
eine dem Betätigungsansatz (20) zugeordnete und in Richtung der Entrastbewegung des
Rastbolzens (17) ansteigende Auflaufschräge vorgesehen ist.
4. Drehbeschlag nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Auflaufschräge eine
Schrägfläche (10) an den Verbindungsarm (7) angeformt ist, welche in etwa auf Höhe
der in Einrastrichtung des Verbindungsarms (7) vorderen Kante des Verbindungsarms
(7) endet.
5. Drehbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rastbolzen (17) an dem fest mit dem Flügel verbindbaren Beschlagteil (14) in einer
im wesentlichen kreiszylindrischen Führung geführt ist und daß an dem Rastbolzen (17)
quer zu seiner Längsachse eine drehfest mit dem Rastbolzen (17) verbundene Exzenterscheibe
vorgesehen ist, über die sich der Rastbolzen (17) an der Innenwandung der Führung
um seine Längsachse drehbar abstützt.
6. Drehbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verbindungsarm (7) an der anderen Verbindungsstelle über ein Gleitstück (25) lösbar
mit dem fest mit dem Flügel verbindbaren Beschlagteil (14) verbunden ist, wobei das
Gleitstück (25) an dem fest mit dem Flügel verbindbaren Beschlagteil (14) in Richtung
des Verbindungsarms (7) verschiebbar und feststellbar geführt ist und daß die Elemente
der Rastverbindung zwischen dem Verbindungsarm (7) und dem fest mit dem Flügel verbindbaren
Beschlagteil (14) Spiel in Richtung des Verbindungsarms (7) aufweisen.
7. Drehbeschlag nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gleitstück (25) ein
Muttergewinde (27) vorgesehen ist, welches sich mit dem Gewinde eines an dem fest
mit dem Flügel verbindbaren Beschlagteil (14) drehbar aber unverschiebbar gehaltenen
Schraubenbolzens (28) im Eingriff befindet, wobei an dem Schraubenbolzen (28) eine
Aufnahme für ein Betätigungswerkzeug vorgesehen ist.
8. Drehbeschlag nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Betätigungsansatz (20) mit zwei federnden Schenkeln (30) versehen ist zum
in Längsrichtung des Rastbolzens (17) unverschieblichen Umgreifen des Rastbolzens
(17).
9. Drehbeschlag nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsansatz (20)
straff auf den Rastbolzen (17) aufgeclipst ist unter Sicherung des Rastbolzens (17)
gegen ungewollte Verdrehung.
10. Drehbeschlag nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastbolzen (17)
mit einer Eindrehung (31) versehen ist zur axial unverschiebbaren Clipsbefestigung
der Schenkel (30) des Betätigungsansatzes (20).
1. Rotary fitting for a sash of a window, of a door or the like, having a rotary bearing
(1) for the sash, which bearing is connectable to a frame, and having a connecting
arm (7), which is mounted at the frame end so as to be pivotable about the rotary
axis of the rotary bearing, and which connecting arm (7) is detachably connected at
at least t:wo locations to a fitting component (14) so as to lie opposite said component
with its longitudinal side when viewed with respect to the direction of the sash plane,
whilst connecting the rotary bearing (1) to said fitting component at the sash end,
said component being securedly connected to the sash, the connecting arm (7) being
pivotally retained on the sash via one of the detachable connections relative to the
sash and being non-pivotaLly lockable on the sash via the other detachable connection
so as to prevent pivotability, characterised in that the connection for the non-pivotal
locking of the connecting arm (7) is configured as a locking connection, having a
locking receiver (11) on the connecting arm (7) and a locking pin (17), which is guided
on the fitting component (14) at the sash end transversely relative to the longitudinal
direction of the connecting arm (7) and in the direction of the sash plane, said locking
pin being associated with the locking receiver (11) and being displaceable in the
unlocked position in opposition to the force of a spring (22).
2. Rotary fitting according to claim 1, characterized in that an operating extension
(20), which protrudes in the sash plane beyond the side of the sash facing the rotary
bearing (1), is provided on the locking pin (17).
3. Rotary fitting according to claim 2, characterised in that a leading inclination,
which is associated with the operating extension (20) and ascends in the direction
of the unlocking movement of the locking pin (17), is provided on the connecting arm
(7).
4. Rotary fitting according to claim 3, characterised in that an inclined face (10) is
shaped to fit on the connecting arm (7) as a leading inclination, said face terminating
substantially on a level with the front edge of the connecting arm (7) when viewed
in t.he locking direction of the connecting arm (7).
5. Rotary fitting according to one of the preceding claims, characterised in that the
locking pin (17) is guided on the fitting component (14), which is securedly connectable
to the sash, in a substantially circular-cylindrical guide, and in that an eccentric
disc, which is non-rotatably connected to the locking pin (17), is provided on the
locking pin (17) transversely relative to its longitudinal axis, the locking pin (17)
being supported via said disc on the internal wall of the guide so as to be rotatable
about its longitudinal axis.
6. Rotary fitting according to one of the preceding claims, characterised in that the
connecting arm (7) is detachably connected to the fitting component (14), which is
securedly connected to the sash, via a slider (25) at the other connection location,
the slider (25) being displaceably and securably guided on the fitting component (14),
which is securedly connectable to the sash, in the direction of the connecting arm
(7), and in that the members of the locking connection between the connecting arm
(7) and the fitting component (14), which is securedly connectable to the sash, have
play in the direction of the connecting arm (7).
7. Rotary fitting according to claim 6, characterised in that a female screw thread (27)
is provided on the slider (25), which thread is in engagement with the thread of a
screw bolt (28), which is rotatably but non-displaceably retained on the fitting component
(14) securedly connectable to the sash, a holder for an operating tool being provided
on the screw bolt (28).
8. Rotary fitting according to at least one of claims 2 to 5, characterised in that the
operating extension (20) is provided with two resilient portions (30) to surround
the locking pin (17) non-displaceably in the longitudinal direction of the locking
pin (17).
9. Rotary fitting according to claim 8, characterised in that the operating extension
(20) is clipped tightly onto the locking pin (17) so as to prevent the locking pin
(17) from accidentally rotating.
10. Rotary fitting according to claim 8 or 9, characterised in that the locking pin (17)
is provided with a recess (31) for the axially non-displaceable clip-in securement
of the portions (30) of the operating extension (20).
1. Ferrure pivotante pour battant de fenêtre, de porte ou similaire dans laquelle :
- un palier de rotation (1) du battant peut être relié au cadre,
- un bras de liaison (7), situé du côté du cadre, est monté pivotant autour de l'axe
du palier de rotation,
- le bras de liaison (7) relié au palier de rotation (1) est lui-même relié de manière
amovible en au moins deux points, à une partie de ferrure (14) à fixer au battant,
cette pièce ayant son côté longitudinal situé en face en direction du plan du battant,
- le bras de liaison (7) est maintenu sur le battant tout en pouvant basculer par
rapport à celui-ci autour d'une des liaisons amovibles avec le panneau,
- cette mobilité de basculement peut être verrouillée par l'autre liaison amovible,
caractérisée en ce que
la liaison entraînant le verrouillage du basculement du bras de liaison (7) est une
liaison à arrêt constituée d'un logement d'arrêt (11) situé sur le bras de liaison
(7) et d'une broche d'arrêt (17) montée sur la partie de ferrure (14) située du côté
du battant, transversalement à la direction longitudinale du bras (7), et dirigée
selon le plan du battant, cette broche étant associée au logement d'arrêt (11) et
pouvant coulisser pour quitter sa position d'arrêt, contre la force d'un ressort (22).
2. Ferrure pivotante selon la revendication 1,
caractérisée en ce qu'
il est prévu sur la broche d'arrêt (17) un ergot de manoeuvre (20), situé dans le
plan du battant et en saillie sur le côté de ce battant situé en regard du palier
de rotation (1).
3. Ferrure pivotante selon la revendication 2,
caractérisée en ce qu'
il est prévu sur le bras de liaison (7) une rampe de soulèvement associée à l'ergot
de manoeuvre (20) et en pente ascendante dans le sens du mouvement de déblocage de
la broche d'arrêt (17).
4. Ferrure pivotante selon la revendication 3,
caractérisée en ce qu'
il est formé sur le bras de liaison (7) une rampe de soulèvement constituée par une
rampe oblique (10) qui se termine sensiblement à la hauteur de l'extrémité située
à l'avant du bras de liaison (7) par rapport à la direction de blocage du bras de
liaison (7).
5. Ferrure pivotante selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
la broche d'arrêt (17) se déplace le long de la partie de ferrure (14) à fixer au
battant, dans un guidage essentiellement cylindrique circulaire et il est prévu sur
la broche (17) transversalement à l'axe de cette broche et avec solidarité en rotation,
un disque excentré par l'intermédiaire duquel la broche d'arrêt (17) s'appuie sur
la paroi interne du guidage tout en pouvant tourner autour de son axe.
6. Ferrure pivotante selon une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le bras de liaison (7), à l'autre point de liaison, est relié de manière amovible
à la partie de ferrure (14) à relier au battant, par une pièce de glissement (25)
guidée de manière à pouvoir coulisser selon la direction du bras (7) ou être fixée
sur la partie de ferrure (14) reliable au battant, les éléments de la liaison d'arrêt
entre le bras de liaison (7) et la partie de ferrure (14) fixée au battant présentant
du jeu selon la direction du bras de liaison (7).
7. Ferrure pivotante selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
la pièce de glissement (25) est percée d'un trou fileté (27) dans lequel est engagée
une vis (28) qui peut tourner sans coulisser dans la partie de ferrure (14) à fixer
au battant, la vis (28) étant pourvue d'un logement pour accueillir un outil de manoeuvre.
8. Ferrure pivotante selon une des revendications 2 à 5,
caractérisée en ce que
l'ergot de manoeuvre (20) est équipé de deux ailes élastiques (30) pouvant enserrer
la broche d'arrêt (17) sans glisser selon la direction longitudinale de celle-ci.
9. Ferrure pivotante selon la revendication 8,
caractérisée en ce que
l'ergot de manoeuvre (20) est clipsé fermement sur la broche (17) et garantit celle-ci
contre toute rotation involontaire.
10. Ferrure pivotante selon les revendications 8 ou 9,
caractérisée en ce que
la broche d'arrêt (17) présente une gorge tournée (31) destinée à empêcher le coulissement
axial de la fixation clipsée formée par les ailes (30) de l'ergot de manoeuvre (20).

