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EP 0 674 080 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.05.1996 Patentblatt 1996/22 |
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Anmeldetag: 30.06.1993 |
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Sicherheits-Schaltertheke
Security counter
Guichet de sécurité
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.09.1995 Patentblatt 1995/39 |
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Patentinhaber: Clausen, Olaf |
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D-96369 Weissenbrunn (DE) |
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Erfinder: |
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- Clausen, Olaf
D-96369 Weissenbrunn (DE)
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| (74) |
Vertreter: Eichstädt, Alfred, Dipl.-Ing.
Maryniok & Partner
Patentanwaltskanzlei et al |
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Kuhbergstr. 23 D-96317 Kronach D-96317 Kronach (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 357 214 FR-A- 2 449 773 US-A- 3 221 610
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FR-A- 1 005 005 US-A- 1 714 267
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Sicherheits-Schaltertheke mit den im Oberbegriff des
Anspruches 1 angegebenen Merkmalen.
[0002] Eine Sicherheits-Schaltertheke der gattungsgemäßen Art ist aus der französischen
Patentschrift 2 449 773 bekannt. Eine solche Schaltertheke dient dem Schutze von Schalterpersonal
in Banken und anderen Einrichtungen, die mit Werten oder Wertgegenständen umgehen,
um im Falle eines Raubüberfalls durch plötzliches Verschließen der Öffnung innerhalb
der Schaltertheke, oberhalb des Tresens bzw. Unterbaus, den Zugriff aus dem Publikumsraum
in den Schalterraum zu verhindern. Zum Verschließen werden dabei in der Regel Platten
aus schußhemmenden Materialien, wie z. B. Stahlblech oder Panzerglasplatten, verwendet
- letztere, wenn die Sicht erhalten bleiben soll - die in dem Unterbau versenkt senkrecht
gelagert sind und jeweils von einem oder mehreren Pneumatikzylinder mit Kolben in
Abhängigkeit eines Steuersignals nach oben gefahren werden, wobei die erste Sicherheitsplatte
von einem oder mehreren an der nächsten Platte befestigten pneumatischen Zylinder
mit Kolben relativ gegenüber der zweiten bewegt wird usw. Die Sicherheitsplatten werden
dabei in breiten Führungsnuten in den Seitenwänden hintereinander versetzt geführt
und sind durch die in den Zylindern geführten Kolben sowohl in dem Unterbau bzw. dem
Tresen als auch in den Seitenwänden miteinander verbunden. Bei der Ausbildung gemäß
dem französischen Patent ist nur eine Sicherheitsplatte und für den Antrieb nur ein
einzelner Zylinder mit einem Kolben mittig zum Panzerglas im Tresen angeordnet. Er
ist als Druckluftzylinder ausgebildet und an ein Druckluftsystem der Schaltertheke
angeschlossen, über das eine ausreichende Hochfahrgeschwindigkeit erreicht wird, die
zudem kontrollierbar ist. Das Verschließen der Öffnung erfolgt in Zeiten kleiner als
1 Sekunde, so daß eine Barriere zwischen dem Kunden und dem Schalterpersonal blitzartig
errichtet wird, die einen Zugriff in den Schalterraum, in dem sich das Schalterpersonal
befindet, unmöglich macht. Auf diese Weise kann sowohl das Schalterpersonal als auch
das zu schützende Gut zuverlässig gegen Übergriffe geschützt werden.
[0003] Bei den bekannten Sicherheits-Schaltertheken hat sich als nachteilig erwiesen, daß
die Verschließsysteme für die Öffnung einer Schaltertheke nur bis zu einer Höhe von
ca. 2,60 m und nur für zwei, maximal drei, Sicherheitsplatten anwendbar sind. Die
Austrittsbreite des Führungsschachtes in dem Tresen ist ferner der Breite der Anordnung
aus der ersten Sicherheitsplatte, der parallelen zweiten und den hieran befestigten
pneumatischen Zylindern angepaßt und damit relativ breit, wodurch besondere Abdeckungen
im Tresen vorzusehen sind, um die Öffnung bei versenkten Platten verschließen zu können.
Bei einem Verschließsystem mit zwei Sicherheitsplatten hat sich ferner als nachteilig
gezeigt, daß besondere Kabel- und Schlauchführungen zu den Zylindern an der zweiten
Sicherheitsplatte und Aufnahmen sowie Befestigungseinrichtungen für die Zylinder vorzusehen
sind. Durch die notwendigerweise offene Bauart sind Quetschstellen an den Schläuchen
und Kabeln nicht auszuschließen; ferner besteht Knickgefahr. Auch wird das Gewicht
der nach oben blitzartig zu verschiebenden Sicherheitsplatte durch das Gewicht der
Zylinder und Kolben wesentlich erhöht, so daß der aufzubringende pneumatische Druck
ausreichend hoch bemessen sein muß, um dennoch ein schnelles Verschließen der Öffnung
zu ermöglichen. Weiterhin hat sich als nachteilig herausgestellt, daß oftmals der
Platz unter dem Unterbau nicht ausreichend ist, um die relativ langen pneumatischen
Zylinder mit Kolbenstangen unterbringen zu können. Bei Verwendung von Panzerglas sind
die Antriebsteile der Zylinder und des Kolbens zudem sichtbar, was unangenehm empfunden
wird.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltertheke derart zu gestalten
und solche Antriebsmittel für die schnelle Bewegung der Sicherheitsplatten zum Verschließen
der Öffnung oberhalb des Tresens vorzusehen, die unter Vermeidung der Nachteile bekannter
Vorrichtungen eine kompaktere und einfachere Bauweise ermöglichen, die Bewegung von
Zylindern und Kolbenstangen und weiteren Zylindern an Sicherheitsplatten vermeiden
und dennoch ein gesichertes, schnelles Verschließen der Öffnung ermöglichen.
[0005] Gelöst wird die Aufgabe durch die Erfindung gemäß der im Anspruch 1 angegebenen technischen
Lehre.
[0006] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung und konstruktive Ausgestaltungsdetails
sind in den Unteransprüchen im einzelnen angegeben.
[0007] Die Lehre nach der Erfindung ermöglicht es, daß unter Anwendung von kolbenstangenlosen
pneumatischen Zylindern die ohnehin vorhandenen seitlichen Führungswände zugleich
für die Aufnahme der pneumatischen Zylinder mitverwendet werden können, so daß in
der Festlegung der Höhe des Unterbaus bzw. des Tresens auf die verfügbare Höhe der
Zylinder und die Ausfahrhöhe der Sicherheitsplatten keine Rücksicht genommen zu werden
braucht. Öffnungen mit einer Höhe von 4 m können somit nach der Erfindung ebenso verschlossen
werden, wie solche mit einer Höhe von 2 oder 3 m. Da an den Sicherheitsplatten keine
Zylinder montiert sind, können auch mehrere Platten miteinander gekoppelt werden,
ohne daß sich die Schalterbreite dadurch wesentlich ändert. Auch ist eine direkte
Mitnahmekopplung zwischen den Sicherheitsplatten möglich, so daß nur eine schmale
Führungsnut vorgesehen sein braucht und hierin eine gute Führung erzielbar ist. Die
Bildung von Quetschstellen und Knicken der Kabel und Schläuche scheidet durch die
ortsfeste Verlegung in den unbeweglichen Seitenwänden aus. Ferner ist eine direkte
Ankopplung der auszufahrenden Sicherheitsplatten an den Schlitten des kolbenstangenlosen
pneumatischen Zylinders vorgesehen, so daß eine direkte Führung der Sicherheitsplatten
gegeben ist. Es sind ferner Kopplungseinrichtungen am Schlitten vorgesehen, an denen
die Sicherheitsplatte befestigt ist, wobei die Länge des Zylinders insgesamt in etwa
der Höhe der Seitenwände entspricht und so angeordnet ist, daß mit dem Schlittenhub
ein völliges Verschließen der Öffnung gegeben ist.
[0008] Besonders vorteilhaft ist die Anwendung der Erfindung in einer Sicherheits-Schaltertheke,
bei der die Sicherheitsplatten Lamellen eines Sicherheitsrolladen sind, die sich infolge
der geringen Höhe und der Aneinanderkettung entweder auf eine Rolle aufwickeln lassen,
wie dieses bei Rolläden zum Verschließen von Fenstern und Türen bekannt ist, oder
aber innerhalb des Unterbaus in Führungskurven, die in den Seitenwänden vorgesehen
sind, spiralförmig gelagert werden, wie dies bei Rollädenschränken für Büroanwendungen
bekannt ist. Bei einer anderen Ausführung können die Lamellen auch zickzackförmig
in einem Schacht im Unterbau oder in seitlichen Schächten geführt gelagert sein. Sie
sind dabei aneinandergekettet und werden wie eine Faltwand aus dem Schacht nach oben
gefahren. Für den Transport ist seitlich jeweils ein Zylinder vorgesehen, dessen Schlitten
über die Kopplungseinrichtung mit der ersten Lamelle oder mit mehreren Lamellen am
Anfang gekoppelt ist. Diese Kopplungseinrichtung kann beispielsweise aus einem Träger
mit abgewinkeltem Teil bestehen, der von der Oberseite des Schlittens unterfaßt und
nach oben transportiert wird, so daß nur eine kraftschlüssige Verbindung während des
Hochfahrens besteht. Dies hat den Vorteil, daß geringfügige Steuerungsunterschiede
in den zeitlichen Abläufen durch die Lamellen selbst ausgeglichen werden und ein in
sich gleichmäßiges Hochfahren der Lamellen gewährleistet ist. Darüber hinaus ist bei
dieser Anordnung sichergestellt, daß die Sicherheitsplatten oder Lamellen nur durch
das Eigengewicht wieder nach unten transportiert werden, sobald die Druckluft in den
Druckzylindern abgeleitet wird. Die im Rahmen der Erfindung eingesetzten kolbenstangenlosen
pneumatischen Zylinder haben darüber hinaus den Vorteil, daß sie auch umsteuerbar
sind, d.h. der Schlitten in Gegenrichtung transportiert werden kann, so daß im Bedarfsfall
das Zurückfahren der Sicherheitsplatten auch gesteuert vorgenommen werden kann. Die
Zylinder der angesprochenen Art werden von verschiedenen Firmen angeboten. Ihre Länge
ist dabei den individuellen Bedürfnissen anpaßbar. Auf dem Gehäuse des Zylinders ist
verschiebbar der Schlitten mittels Führung vorgesehen, der mit einem im Zylinder durch
einen Führungsschlitz mit Spezialdichtung eingreifenden Antriebskolben gekoppelt ist,
dessen Länge nicht länger als die des Schlittens ist, und der sowohl durch Druckbeaufschlagung
des Zylinders in die eine Richtung als auch bei umgekehrter Druckbeaufschlagung in
die andere Richtung verschiebbar ist und so den direkt gekoppelten Schlitten in die
eine oder andere Richtung bewegt. Ein solcher kolbenstangenloser Zylinder wird beispielsweise
von der Firma Joucomatic GmbH in Ölbronn-Dürrn vertrieben und ist z. B. in den Europäischen
Patenten 0 234 033 und 0 147 803 beschrieben.
[0009] Die sicherheitstechnischen Vorschriften:
Unfallverhütungsvorschrift "Kassen" (VGB 120) des Hauptverbandes der gewerblichen
Berufsgenossenschaften, Zentralstelle für Unfallverhütung und Arbeitsmedizin, Fachausschuß
"Verwaltung", die bei der technischen Auslegung einer Sicherheitstheke zu beachten
sind, schreiben u. a. vor, daß der Schließvorgang innerhalb einer Sekunde nach Auslösung
beendet sein muß. Dies wird in wesentlich kürzeren Zeiten mit kolbenstangenlosen Zylindern
auf einfache Weise mit nur zwei Zylindern erreicht, beispielsweise in 4/10 Sekunden.
[0010] Zur Vermeidung von Quetsch- und Scherstellen zwischen der Oberkante der ersten Platte
und der oberen Abschlußwand der Theke, muß ferner die Schließkraft innerhalb der letzten
0,10 m des Schließweges weniger als 150 N betragen. Dies läßt sich teilweise dadurch
erzielen, daß die Luftzufuhr des Zylinders gesteuert und die Endlagendämpfung eines
solchen Zylinders eingestellt wird. In der Praxis hat sich jedoch herausgestellt,
daß dies ungenügend ist. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, Abstützglieder
an der oberen Kante der ersten Lamelle oder der Sicherheitsplatte vorzusehen, die
gegen die Kraft einer Feder verschiebbar sind, mit der also beim Anschlag gegen die
Abschlußwand an der Decke die Bewegungsenergie durch die Federn absorbiert wird. Hierüber
ist durch geeignete Dimensionierung der Federn diese Bedingung erfüllbar. Weiterhin
können aber auch innerhalb der Führungsnut in den Seitenwänden im Endbereich Federn
vorgesehen sein, die bei entsprechender Einstellung eine exakte Abbremsung im Rahmen
der technischen Forderung ermöglichen. Entsprechende konstruktive Ausgestaltungsformen
sind in den Unteransprüchen 16 bis 18 und 23, 24 angegeben. Da die Ausführungen in
allen Unteransprüchen selbsterklärend sind, erübrigen sich weitere detailliertere
Ausführungen hierzu.
[0011] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele
ergänzend erläutert.
[0012] In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine Schaltertheke in der Vorderansicht, also vom Kundenraum her gesehen, wobei die
eine Hälfte im Schnitt und die andere in der Vorderansicht gezeichnet ist;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Schaltertheke mit verkürztem Tresen bzw. Unterbau mit vereinfachter
Darstellung der Seitenwände und der Sicherheitsplatten gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht einer Seitenwand im Teilschnitt mit schematisch eingezeichnetem
kolbenstangenlosen Zylinder und drei miteinander teleskopartig gekoppelten Sicherheitsplatten;
- Fig. 4
- eine Variante der Ansicht gemäß Fig. 3 mit ausgefahrenen Sicherheitsplatten zum Verschließen
der Öffnung oberhalb des Unterbaus;
- Fig. 5
- eine Ausführungsform der Schaltertheke, bei der anstelle von Sicherheitsplatten Rolläden
eingesetzt sind, und zwar im nicht ausgefahrenen Zustand des Rolladen;
- Fig. 6
- dieselbe Ansicht wie in Fig. 5 mit ausgefahrenen Rolladen;
- Fig. 7
- eine Anordnung, bei der die erste Lamelle des Rolladens gemäß den Fig. 5 und 6 wesentlich
in der Höhe verlängert ist und einen verschiebbaren Aufsatz als Stützglied aufweist,
im ausgefahrenen Zustand und
- Fig. 8
- eine Kopplungseinrichtung für die Mitnahme des Rolladens vom Schlitten des kolbenstangenlosen
Zylinders.
[0013] In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist eine Schaltertheke dargestellt, die aus
einem Unterbau 18, einem sog. Tresen, besteht, auf dem Seitenwände 1 und 2 des Oberteils
befestigt sind. Diese Seitenwände 1 und 2 sind von einer Abschlußwand 16 oben abgeschlossen.
Die so ausgebildete Schaltertheke kann in eine Wand eines Verkaufsraumes einer Bank,
Post oder Tankstelle usw. eingebaut werden, um den dahinterliegenden Schalterraum
von dem davorliegenden Kundenraum im Bedarfsfall hermetisch abriegeln zu können, indem
die in dem Unterbau nach oben herausziehbar gelagerten Sicherheitsplatten, z. B. Panzerglas-,
Metall- oder Kunststoffplatten 12, 14, 15, nach oben blitzartig ausgefahren werden.
Im Falle eines Raubüberfalls wird dabei vom Schalterpersonal ein Auslösungselement
betätigt, das die Druckluftsteuerung für die Druckluftbeaufschlagung der in Fig. 2
in der Draufsicht sichtbaren zwei pneumatischen kolbenstangenlosen Zylinder 3 und
4 regelt. Dabei wird der sich in der unteren Position befindende Schlitten 6 oder
7 mit den Kopplungseinrichtungen 10 und 11 blitzartig nach oben bewegt und nimmt die
angekoppelte erste Sicherheitsplatte 12 mit. An dieser Sicherheitsplatte 12 ist hervorstehend
eine Mitnabmeplatte 35 vorgesehen, an der ein Mitnahmezapfen 26 befestigt ist, der
durch eine Lagerungsplatte 34 in der zweiten Sicherheitsplatte 14 hindurchgreift und
in einen als Sackbohrung oder als Druchgangsbohrung vorgesehenen Hohlraum eingreift.
An der Unterseite sind die Mitnahmezapfen durch Abschlußköpfe, z. B. Mutterschrauben,
geschlossen. Oberhalb der Schraube 29 ist auf den Mitnahmezapfen eine Feder 31 lose
aufgesetzt, die beim Hochfahren der ersten Sicherheitsplatte 12 unter die Unterseite
der Lagerplatte 34 der zweiten Sicherheitsplatte 14 greift und die Impulsenergie beim
Hochfahren der zweiten Sicherheitsplatte 14 durch die Bewegung des Schlittens 11 bzw.
8 dämpft und gleichzeitig die zweite Sicherheitsplatte 14 mitnimmt. Für den Transport
der dritten Sicherheitsplatte 15 ist eine in gleicher Weise arbeitende Mitnahmevorrichtung
vorgesehen, wobei der Mitnahmezapfen 27 an einem hervorstehenden Halter 33 befestigt
ist und durch eine Führungsplatte 32 hindurchragt. Auf dem Mitnahmezapfen 27 ist die
Feder 30 vorgesehen, die unten gegen den Abschlußkopf 28, z. B. eine Schraube, drückt.
[0014] Im Fall, daß die Sicherheitsplatten in sich hohle Platten sind, die teleskopartig
aufeinandersetzbar sind, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist, und somit allesamt Hohlräume
zwischen den beiden Seitenteilen der jeweiligen Sicherheitsplatte bilden, können die
Halteplatten 35 und 33 auch als Abstandsplatten in den einzelnen Sicherheitsplatten
eingesetzt sein, so daß die Sicherheitsplatten beim Ausfahren nicht hintereinander,
sondern übereinander liegen und lediglich die oberste Sicherheitsplatte in sich breiter
ist als die darunter liegende und diese wiederum breiter als die unterste, so daß
sie teleskopartig ineinanderschiebbar sind. Der ausgefahrene Zustand der einzelnen
Sicherheitsplatten ist in Fig. 4 dargestellt. Da bei dieser Ausführung der Mitnahmeübergangsbereich
nicht zugänglich ist, besteht keine Verletzungsgefahr. Während in Fig. 3 der Schlitten
7 in der unteren Position dargestellt ist, also die Sicherheitsplatten sich im Unterbau
18 befinden, ist der Schlitten 7 in Fig. 4 in der oberen Position dargestellt. Die
Befestigungsmittel zur Befestigung des Zylinders 4 sind im einzelnen nicht näher angegeben.
Ebenso sind die Kopplungseinrichtungen 11 zur Ankopplung der ersten Sicherheitsplatte
12 nur schematisch eingezeichnet. Dasselbe trifft auch bezüglich der Darstellung in
Fig. 2 zu, aus der ersichtlich ist, daß die Kopplungseinrichtungen 10 und 11 in die
Führungsnut, die rechtwinklig zur Schlittenbewegungsrichtung verläuft, eingreifen
und hierüber mit der ersten Sicherheitsplatte verbunden sind.
[0015] Ein anderes Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 5 und 6 schematisch dargestellt.
In die Seitenwände des Unterbaus 18 sind dabei Führungskurven 20 eingearbeitet, in
denen die Seitenenden der Lamellen 17 eines Rolladen 19 geführt sind. Aus Fig. 6 ist
ersichtlich, daß diese Führungskurve im wesentlichen aus einem senkrechten Teil 21
besteht, der in Verlängerung zur Führungsnut 8 vorgesehen ist und in einen unteren
Bogen übergeht. Die Führungskurve 20 wird dann quasi wie eine Spirale wiederum nach
unten gebogen und endet in einem weiteren senkrechten Abschnitt 22, so daß zwischen
dem Führungskurventeil 21 und dem Führungskurventeil 22 ein Abstand 23 gegeben ist,
der zur Aufnahme des unteren Teils des Zylinders 4 dient. Mit dem Schlitten 6 ist
über eine Mitnahmeeinrichtung der Rolladen 19 in der Weise gekoppelt, daß dieser beim
Hochfahren des Schlittens 6 im Falle der Druckbeaufschlagung des Zylinders 4 nach
oben in die Endposition transportiert wird, die in Fig. 6 dargestellt ist. Wird die
Druckluft abgelassen oder eine Umsteuerung im Druckzylinder bewirkt, so wird der Rolladen
wieder nach unten gefahren, in der Führungskurve 20 geführt und in dem Unterbau 18
verstaut. Aus dieser Konstruktion ist der einfache Aufbau ersichtlich, der dadurch
ermöglicht wird, daß unter Anwendung kolbenstangenloser Zylinder diese in den Seitenwänden
1 bzw. 2 untergebracht werden können. Darüber hinaus ist die Höhe und Breite der Öffnung,
die mittels der Rolladen zu verschließen ist, beliebig wählbar, da auch die Länge
der Zylinder beliebig wählbar ist und unter verschiedenen Leistungsklassen gewählt
werden kann.
[0016] In den Fig. 7 und 8 sind die Lamellen des Rolladen 19 vergrößert dargestellt. Diese
bestehen, wie aus Fig. 7 ersichtlich, aus Einzellamellen, die über Gelenkverbinder
24 miteinander im einzelnen verbunden sind. Die Gelenkverbinder 24 bestehen dabei
aus ineinandergreifenden Längsführungen in Form von Rundelementen, die ineinandergeschoben
sind. Solche Gelenkverbinder sind bekannt. Die Gelenkverbinder ermöglichen, daß die
einzelnen Lamellen gegeneinander ausgelenkt werden und somit erst das Aufwickeln bzw.
das Führen in seitlichen Führungskurven gemäß den Fig. 5 und 6 möglich wird. Da es
sich hierbei um Sicherheitseinrichtungen handelt, müssen die Rolladenlamellen schußhemmend
ausgeführt sein. Dies ist beispielsweise durch Verwendung von stärkeren Aluminiumprofilen
erzielbar. Darüber hinaus müssen solche Lamellen auch Ansätze aufweisen, die die Gelenkverbinder
überdecken, so daß diese gefährdetste Stelle gesichert ist, falls bei einem Überfall
auf den Rolladen geschossen wird.
[0017] Aus Fig. 8 ist ersichtlich, daß die oberen Lamellen 17 mittels Schrauben 37 und 38
an einer Mitnahmeeinrichtung 36 festgeschraubt sind, die im wesentlichen aus einem
Winkeleisen besteht, das oben einen Ansatz 39 aufweist, der vorsteht. Dieser vorstehende
Ansatz wird von einem schematisch dargestellten Schlitten 10 mit der Oberseite untergriffen,
so daß der Rolladen in die dargestellte obere Position verbringbar ist. Der Zylinder
4 ist schematisch und aus der Seitenwand heraus isoliert als Teilstück dargestellt.
Fährt nun der Zylinder 10 nach unten, so wird der Rolladen durch das Eigengewicht
ebenfalls nach unten verschoben und im Unterbau 18 aufgerollt. Es können aber auch
andere Kopplungseinrichtungen eingesetzt werden. Im praktischen Betrieb hat sich diese
einfache Ausgestaltungsform als besonders effizient erwiesen, zumal die beiden Zylinder
3 und 4 in den Seitenwänden geringfügig zeitverzögert arbeiten können, so daß Unterschiede
in der Druckbeaufschlagung und im Druckaufbau durch die lose Kopplung ausgeglichen
werden können und nicht zu einem Verkanten der Rolladen führen. In Fig. 7 ist als
Besonderheit dargestellt, daß die obere Lamelle des Rolladen eine Verlängerung 40
aufweist, über die ein u-förmig ausgeformter Aufsatz 41 von oben her aufgesetzt und
mittels nicht dargestellter Führungselemente an den Seiten des Verlängerungsansatzes
geführt ist. Dieser Aufsatz erstreckt sich über die gesamte Breite des Rolladen. Er
weist am oberen Ende zum Abschluß eine Schiene 42 mit keilförmigem Querschnitt auf,
die in den schmalen Durchdringungsspalt - entspricht Lamellenbreite - in der Thekenplatte
eingreift, so daß eine geschlossene Oberfläche des Tresens gegeben ist. Als Besonderheit
ist zwischen der oberen Querwand 43 und der Kantenfläche 44 eine Feder 45 zwischengefügt,
d.h. über die gesamte Länge sind mehrere solche Federn vorgesehen, die die Bewegungsenergie
des hochfahrenden Rolladen beim Auftreffen der Abschlußschiene 42 an der Abschlußwand
16 absorbieren und bei entsprechender Dimensionierung die vorher schon angegebenen
technischen Bedingungen einzuhalten gestatten. Die Kopplung zwischen dem Schlitten
10 des Zylinders 3 und der Verlängerung 40 ist nicht näher dargestellt. Sie kann so
erfolgen, wie dies beispielsweise aus Fig. 8 ersichtlich ist, wobei die Seitenwand
des Aufsatzes 41 eine entsprechende Ausnehmung aufweist.
1. Sicherheits-Schaltertheke mit einem Unterbau (18), in welchem eine oder mehrere Sicherheitsplatten
(12, 14, 15) gelagert sind, von denen die einzige oder die erste unter Mitnahme der
weiteren von pneumatischen Zylindern (3, 4) durch Betätigung einer Steuervorrichtung
nach oben schnell herausbewegbar ist und die Öffnung (13) oberhalb des Unterbaus (18)
verschließt oder mit den weiteren Sicherheitsplatten (14, 15) verschließen, welche
Sicherheitsplatten in den die Theke seitlich begrenzenden Führungswänden (1, 2) vorgesehenen
Längsnuten (8, 9) gelagert sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den Führungswänden (1, 2) kolbenstangenlose pneumatische Zylinder (3, 4) mit
längsgeführten Schlitten (6, 7) vorgesehen sind,
daß an dem Schlitten (6, 7) eine in der Längsnut (8, 9) hervorstehende Kopplungseinrichtung
(10, 11) vorgesehen ist, an der die einzige oder die erste Sicherheitsplatte (12)
befestigt ist, und
daß der kolbenstangenlose Zylinder (3, 4) so lang ausgebildet ist, daß er durch den
Schlittenhub die Öffnung (13) der Theke oberhalb des Unterbaus (18) in gewünschter
Weise durch die Sicherheitsplatte (12) oder -platten (12, 14, 15) verschließt.
2. Sicherheits-Schaltertheke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubbewegung des Schlittens (6, 7) gleich oder größer der lichten Höhe der
Öffnung (13) von der Oberkante des Unterbaus (18) bis zur oberen Abschlußwand (16)
ist.
3. Sicherheits-Schaltertheke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzige oder die erste Sicherheitsplatte (12) im seitlichen Randbereich
an dem Kopplungselement (10, 11) des Schlittens (6, 7) befestigt ist.
4. Sicherheits-Schaltertheke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit Ablassen der Luft aus dem pneumatischen kolbenstangenlosen Zylinder (3,
4) der Schlitten (6, 7) und die Sicherheitsplatten (12, 14, 15) sich durch ihr Eigengewicht
oder durch Umsteuerung der Luftzufuhr in den Zylindern (3, 4) nach unten in den Unterbau
(18) bewegen.
5. Sicherheits-Schaltertheke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitsplatten (12, 14, 15) der Höhe des Unterbaus (18) angepaßt sind
oder größer sind, wobei der überstehende Teil in dem Boden unterhalb des Unterbaus
(18) versenkt ist, und daß die Gesamthöhe der einzigen Sicherheitsplatte oder die
von mehreren aneinandergekoppelten Sicherheitsplatten (12, 14, 15) der lichten Höhe
der Öffnung (13) zwischen der Oberkante des Unterbaus (18) und der Unterkante der
Decke bzw. einer oberen Abschlußwand (16) entspricht.
6. Sicherheits-Schaltertheke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitsplatten Lamellen (17) eines Sicherheitsrolladen (19) sind, deren
jeweilige Höhe so gewählt ist, daß die aneinandergeketteten Lamellen (17) auf eine
Aufwickelvorrichtung aufwickelbar oder in seitlichen Führungskurven (20) im Unterbau
(18) - mit den Stirnseiten geführt - versenkbar sind.
7. Sicherheits-Schaltertheke nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsnuten (8, 9) in den Führungswänden (1, 2) übergangslos in die Führungskurven
(20) in dem Unterbau (18) übergehen.
8. Sicherheits-Schaltertheke nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem in Verlängerung der Führungsnuten (8, 9) vorgesehenen sich senkrecht
nach unten im Unterbau erstreckenden Teil (21) der Führungskurve (20), die im wesentlichen
spiralförmig verläuft, und dem nächstliegenden Führungskurvenabschnitt (22) ein Zwischenraum
(23) vorgesehen ist.
9. Sicherheits-Schaltertheke nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in Blickrichtung von vorn - vom Kundenraum aus gesehen - auf die Schaltertheke
die Zylinder (3, 4) in den Seitenwänden (1, 2) hinter den Führungsnuten (8, 9) angeordnet
sind, und daß die Zylinder (3, 4) in den Zwischenräumen (23) im Unterbau (18) enden
und hierin mit ihren unteren Enden befestigt sind, während sie mit den anderen Enden
in den Seitenwänden (1, 2) befestigt sind.
10. Sicherheits-Schaltertheke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige Zylinder (3, 4) in seitlicher Verlängerung der Führungsnut (8,
9) in der Führungswand (1, 2) davor, dahinter oder seitlich außen angeordnet ist.
11. Sicherheits-Schaltertheke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Seitenwänden (1, 2), von vorn - vom Kundenraum gesehen - hintereinander
mehrere Führungsnuten (8, 9) parallel vorgesehen sind, und daß in jede dieser Führungsnuten
ein Kopplungselement (10, 11) eines gesonderten, seitlich außen vorgesehenen kolbenstangenlosen
Zylinders (3, 4) eingreift, und daß an jedem Kopplungselement (10, 11) nur je eine
Sicherheitsplatte (12, 14, 15) befestigt ist, wobei die Höhen der jeweiligen Sicherheitsplatten
(12, 14, 15) so gewählt sind, daß die Sicherheitsplatten (12, 14, 15) additiv die
Gesamthöhe der Schaltertheke verschließen und hintereinander liegen.
12. Sicherheits-Schaltertheke nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolladenlamellen (17) aus beschußhemmendem Material bestehen, und daß sie
ein durchgehendes Profil mit Gelenkverbinder (24) oben und unten aufweisen, auf das
die benachbarte Lamelle (17) mit einem Gegenprofil aufschiebbar ist, und daß die Lamelle
(17) einen den Gelenkverbinder überstehenden Ansatz (25) aufweist, so daß eine geschlossene
Wand beim Verschließen der Öffnung (13) gegeben ist.
13. Sicherheits-Schaltertheke nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Bereich der ersten oder jeder folgenden Sicherheitsplatte mindestens
seitlich angeordnete haken- oder flächenförmige Mitnahmevorrichtungen vorgesehen sind,
in die hakenförmige Gegenmitnahmevorrichtungen an der nachfolgenden Platte beim Herausziehen
aus dem Unterbau eingreifen, wobei zwischen den Mitnahmeflächen der Vorrichtungen
eine die Mitnahmebewegung dämpfende Feder zwischengefügt ist.
14. Sicherheits-Schaltertheke nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite und die weiteren Sicherheitsplatten (14, 15) von oben nach unten
verlaufende durchgehende Hohlräume oder solche in Form von Sackbohrungen zur Aufnahme
und Führung von Mitnahmezapfen (26, 27) aufweisen, die einen Abschlußkopf (28, 29)
und eine aufgesteckte Druckfeder (30, 31) aufweisen, die sich an der Unterseite einer
in der Sicherheitsplatte (14, 15) eingesetzten, den Hohlraum oben verschließenden
Lagerplatte (32, 34) beim Hochziehen des jeweiligen Mitnahmezapfens (26, 27) abstützt,
und daß der Mitnahmezapfen (26, 27) an einem aus der Ebene der Platte (12, 18) hervorstehenden
Halter (36, 35) der vorhergehenden Sicherheitsplatte (14, 12) befestigt ist.
15. Sicherheits-Schaltertheke nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahmevorrichtungen im Bereich der Führungsnuten (8, 9) in diesen oder
vor diesen oder mehrere Mitnahmevorrichtungen über die Breite der Sicherheitsplatten
vorgesehen sind.
16. Sicherheits-Schaltertheke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende in den Führungsnuten oder an dem kolbenstangenlosen Zylinder
Endlagendämpfungsglieder vorgesehen sind, über die das Verschließen vor Erreichen
der Endstellung der oberen Kante auf eine bestimmte Geschwindigkeit und einem bestimmten
Verschließdruck herabsetzbar ist.
17. Sicherheits-Schaltertheke nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsglieder aus in die Führungsnut eingreifenden Formfederelementen
bestehen, die seitlichen Reibungsdruck auf die Seitenflächen der eingreifenden Sicherheitsplatte
bzw. Rolladenlamelle ausüben.
18. Sicherheits-Schaltertheke nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement ein Kunststofformteil mit doppelt gelagerter Blattfeder ist,
und daß das Formteil in Eingriffsrichtung in die Führungsnut zur seitlichen Anlage
an die Innen- und/oder Außenseite der Sicherheitsplatte gegenüber dieser im Abstand
verstellbar ist.
19. Sicherheits-Schaltertheke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (1, 2) aus Aluminium oder einem anderen schußhemmenden Material
geformte Profilstrangwände sind, die neben der Führungsnut (8, 9) eine Kammer zur
Aufnahme des Zylinders (3, 4) aufweisen, in die der Zylinder (3, 4) einschiebbar oder
einsetzbar und von einer Abdeckung verdeckbar ist.
20. Sicherheits-Schaltertheke nach Anspruch 1 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (1, 2) an dem Unterbau (18) seitlich befestigt oder in den Unterbau
(18) hineinragend oder hieran aufgesetzt in diesem befestigt sind.
21. Sicherheits-Schaltertheke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitsplatte (12, 14, 15) aus Metall, Panzerglas oder Kunststoff besteht.
22. Sicherheits-Schaltertheke nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitsplatten Lamellen einer Faltwand sind, die in mindestens seitlich
vorgesehenen Schächten oder in einem durchgehenden Schacht im Unterbau zickzackförmig
gestapelt und aneinandergekettet gelagert sind, wobei die erste Lamelle an den Schlitten
angekoppelt und in den Führungsnuten eingreifend gelagert ist, und daß ein Einführübergang
zwischen der jeweiligen Schachtwand und der Führungsnut vorgesehen ist.
23. Sicherheits-Schaltertheke nach Anspruch 1 bis 15, oder 18 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Sicherheitsplatte oder eine Verlängerung der ersten Lamelle gegenüber
der oberen Kantenfläche verschiebbar an der Platte oder der Lamelle in Bewegungsrichtung
derselben gelagerte Abstützglieder aufweist, die eine parallel zur Kantenfläche verlaufende
Stützwand oder einen Halter aufweisen, und daß zwischen der Stützwand und einer Gegenstützwand
oder einem Gegenhalter an der Lamelle oder der Sicherheitsplatte eine Feder zwischengefügt
ist, derart, daß das jeweilige Abstützglied gegen die Kraft der Feder beim Anschlag
der Oberseite des Stützgliedes gegen die obere Abschlußwand der Theke verschiebbar
ist.
24. Sicherheits-Schaltertheke nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstützglied aus einem u-förmigen Aufsatz besteht, dessen Seitenschenkel
parallel zu den Seitenflächen der ersten Sicherheitsplatte oder der ersten Lamelle
bzw. der Verlängerung der Lamelle verlaufen und hieran verschiebbar geführt vorgesehen
sind, und daß zwischen der Innenseite der oberen Querwand und der Kantenfläche zusammendrückbare
Federn zwischengefügt sind.
25. Sicherheits-Schaltertheke nach Anspruch 1 bis 15 oder 18 bis 22, 23, 24, dadurch gekennzeichnet, daß an der oberen Kantenfläche der Lamelle der ersten Sicherheitsplatte oder der
Abstützglieder oder des Aufsatzes eine im Querschnitt keilförmige, nach oben sich
weitende Schiene befestigt ist, die in einen konturenangepaßten Spalt in der oberen
Wand des Unterbaus im heruntergefahrenen Zustand der Sicherheitsplatten oder Lamellen
in diese eingreift.
26. Sicherheits-Schaltertheke nach einem der Ansprüche 1 bis 6 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sicherheitsplatte und oder an einer oder mehreren Lamellen eine Mitnahmeeinrichtung
(36) befestigt ist, die einen abgewinkelten Ansatz (39) aufweist, der von der Stirnseite
des Schlittens (10) des Zylinders (3, 4) beim Hochfahren untergriffen wird.
1. Security counter with a substructure (18), in which one or more security plates (12,
14, 15) are borne, the only one or the first of which with the entrainment of the
further ones is rapidly movable out upwardly by pneumatic cylinders (3, 4) through
actuation of a control device and the opening (13) above the substructure (18) is
closed by the one (12) or by the further security plates (14, 15), which security
plates are borne in longitudinal grooves (8, 9) provided in the guide walls (1, 2)
bounding the counter laterally, characterised thereby, that piston-rod-less pneumatic
cylinders (3, 4) with longitudinally guided carriages (6, 7) are provided in the guide
walls (1, 2), that a coupling equipment (10, 11), at which the only one or the first
security plate (12) is fastened and which projects out from the longitudinal groove
(8, 9), is provided at the carriage (6, 7) and that the piston-rod-less cylinder (3,
4) is constructed to be so long that it closes the opening (13) above the substructure
(18) by the security plate (12) or the security plates (12, 14, 15) in desired manner
due to the carriage stroke.
2. Security counter according to claim 1, characterised thereby, that the stroke movement
of the carriage (6, 7) is equal to or greater than the clear height of the opening
(13) from the upper edge of the substructure (18) to the upper terminating wall (16).
3. Security counter according to claim 1 or 2, characterised thereby, that the only one
or the first security plate (12) is fastened in the lateral rim region at the coupling
element (10, 11) of the carriage (6, 7).
4. Security counter according to one of the preceding claims, characterised thereby,
that the carriage (6, 7) and the security plate (12, 14, 15) move downwardly into
the substructure (18) by their own weight or due to reversal of the air feed in the
cylinder (3, 4) on the air being let out of the pneumatic piston-rod-less cylinders
(3, 4).
5. Security counter according to one of the preceding claims, characterised thereby,
that the security plates (12, 14, 15) are matched to or longer than the height of
the substructure (18), wherein the protruding part is lowered into the floor below
the substructure (18) and that the overall height of the single security plate or
that of several security plates (12, 14, 15), which are coupled one to the other,
corresponds with the clear height of the opening (13) between the upper edge of the
substructure (18) and the lower edge of the ceiling or the upper terminating wall
(16).
6. Security counter according to one of the claims 1 to 4, characterised thereby, that
the security plates are laminae (17) of a security roller shutter (19), the respective
height of which laminae is so chosen that the laminae (17), which are one linked to
the other, are reelable onto a reeling device or lowerable, while being guided by
the end faces, in lateral guide curves (20) in the substructure (18).
7. Security counter according to claim 6, characterised thereby, that the guide grooves
(8, 9) in the guide walls (1, 2) pass over without transition into the guide curves
(20) in the substructure (18).
8. Security counter according to claim 7, characterised thereby, that an intermediate
space (23) is provided between the part (21), which is provided in prolongation of
the guide grooves (8, 9) and extends perpendicularly downwards in the substructure,
of the guide curve (20), which extends in substantially helical shape, and the nearest
guide curve portion (22).
9. Security counter according to claim 8, characterised thereby, that seen in a view
from the front from the customer space onto the counter, the cylinders (3, 4) are
arranged in behind the guide grooves (8, 9) in the side walls (1, 2) and that the
cylinders (3, 4) end in the intermediate spaces (23) in the substructure (18) and
are fastened herein by their lower ends, whilst they are fastened by their other ends
in the side walls (1, 2).
10. Security counter according to claim 1, characterised thereby, that the respective
cylinder (3, 4) is arranged in lateral prolongation of the guide groove (8, 9) in
the guide wall (1, 2) in front thereof, therebehind or laterally outside thereof.
11. Security counter according to claim 1, characterised thereby, that seen from the front
from the customer space, several guide grooves (8, 9) are arranged one parallelly
behind the other in the side walls (1, 2) and that a coupling element (10, 11) of
a separate piston-rod-free cylinder (3, 4), which is provided laterally outside, engages
into each of these guide grooves, and that only one security plate (12, 14, 15) is
fastened at each coupling element (10, 11), wherein the heights of the respective
security plates (12, 14, 15) are so chosen that the security plates (12, 14, 15) lie
one behind the other and additively close the overall height of the counter.
12. Security counter according to claim 6, characterised thereby, that the roller shutter
laminae (17) consists of shot-retarding material and that they display a continuous
profile with joint connectors (24) above and below, onto which the neighbouring lamina
(17) is pushable by a counterprofile and that the lamina (17) displays a prolongation
(25), which projects beyond the joint connector so that a closed wall is given on
the closing of the opening (13).
13. Security counter according to claim 1 or 5, characterised thereby, that at least laterally
arranged hook-shaped or areal entraining devices, into which hook-shaped counterentraining
devices at the following plate engage on the withdrawal from the substructure, are
provided in the lower region of the first or each following security plate, wherein
a spring damping the entraining movement is interposed between the entraining surfaces
of the devices.
14. Security counter according to claim 1 or 5, characterised thereby, that the second
and the further security plates (14, 15) display continuous hollow spaces extending
downwardly from above or such in the shape of blind bores for the reception and guidance
of entraining spigots (26, 27), which display a terminating head (28, 29) and a plugged-on
compression spring (30, 31), which bears against the underside of a bearing plate
(32, 34), which is inserted into the security plate (14, 15) and closes the hollow
space off at the top, during the drawing-up of the respective entraining spigot (26,
27) and that the entraining spigot (26, 27) is fastened at a holder (36, 35), which
projects out of the plane of the plate (12, 18), of the preceding security plate (14,
12).
15. Security counter according to claim 13 or 14, characterised thereby, that the entraining
devices are arranged in the region of the guide grooves (8, 9) in these or in front
of these or several entraining devices are provided across the width of the security
plates.
16. Security counter according to one of the preceding claims, characterised thereby,
that end position damping members, by way of which the closing is reducible to a certain
speed and a certain closing pressure before the end setting of the upper edge is reached,
are provided at the upper end in the guide grooves or at the piston-rod-less cylinder.
17. Security counter according to claim 16, characterised thereby, that the damping members
consist of spring elements which engage into the guide groove and exert lateral frictional
pressure on the lateral surfaces of the engaging security plate or roller shutter
lamina.
18. Security counter according to claim 17, characterised thereby, that the spring element
is a moulded synthetic material part with doubly borne leaf spring and that the moulded
part is adjustable in spacing from the security plate in direction of engagement into
the guide groove for lateral bearing against the inward and/or outward side of the
security plate.
19. Security counter according to claim 1, characterised thereby, that the side walls
(1, 2) are extruded section walls which are shaped of aluminium or another shot-retarding
material and which beside the guide groove (8, 9) display a chamber for the reception
of the cylinder (3, 4), into which the cylinder (3, 4) is insertable and coverable
by a cover.
20. Security counter according to claim 1 or 19, characterised thereby, that the side
walls (1, 2) are fastened laterally at the substructure (18) or fastened in the substructure
(18) either projecting into it or being placed onto it.
21. Security counter according to claim 3, characterised thereby, that the security plates
(12, 14, 15) consists of metal, armoured glass or synthetic material.
22. Security counter according to claim 1 to 4, characterised thereby, that the security
plates are laminae of a folding wall which is borne, stacked in zig-zag shape and
one linked to the other, in shafts which are provided at least laterally or in a continuous
shaft in the substructure, wherein the first lamina is coupled to the carriage and
borne to engage into the guide grooves, and that an introducing transition is provided
between the respective shaft wall and the guide groove.
23. Security counter according to claim 1 to 15 or 18 to 22, characterised thereby, that
the first security plate or a prolongation of the first lamina displays support members,
which are borne at the plate or the lamina to be displaceable in the direction of
movement of the same and relative to the upper edge surface and which display a supporting
wall extending parallelly to the edge surface or a mount, and that a spring is interposed
between the supporting wall and a countersupporting wall or a counterholder at the
lamina or the security plate in such a manner that the respective support member is
displaceable against the force of the spring on abutment of the upper side of the
support member against the upper terminating wall of the counter.
24. Security counter according to claim 23, characterised thereby, that the support member
consists of a u-shaped prolongation, the side limbs of which extend parallelly to
the lateral surfaces of the first security plate or of the first lamina or the prolongation
of the lamina and are provided to be guided to be displaceable hereat and that compressible
springs are interposed between the inward side of the upper transverse wall and the
edge surface.
25. Security counter according to claim 1 to 15 or 18 to 22, 23 and 24, characterised
thereby, that a rail, which is wedge-shaped in cross-section and widens upwardly and
which in the downwardly moved state of the security plates or laminae engages into
these in an outline-matched gap in the upper wall of the substructure, is fastened
at the upper edge surface of the lamina of the first security plate or of the support
members or of the prolongation.
26. Security counter according to one of the claims 1 to 6 or 22, characterised thereby,
that an entraining equipment (36), which displays an angled prolongation (39), which
during upward movement is engaged under by the end face of the carriage (10) of the
cylinder (3, 4), is fastened at the security plate and/or at one or more laminae.
1. Guichet de sécurité muni d'une structure d'embase (18) dans laquelle est sont montés
ou plusieurs panneaux de sécurité (12, 14, 15), parmi lesquels le panneau unique ou
le premier panneau peut être rapidement déployé vers le haut en entraînant les autres,
au moyen de vérins pneumatiques (3, 4), par actionnement d'un dispositif de commande,
et obture l'ouverture (13) située au-dessus de la structure d'embase (18), ou l'obture
avec les autres panneaux de sécurité (14, 15), lesquels panneaux de sécurité sont
montés dans des rainures longitudinales (8, 9) prévues dans les parois de guidage
(1, 2) délimitant latéralement le guichet,
caractérisé par le fait
que des vérins pneumatiques (3, 4), dépourvus de tiges de pistons et munis de pièces
coulissantes (6, 7) guidées longitudinalement, sont prévus dans les parois de guidage
(1, 2) ; qu'un dispositif d'accouplement (10, 11), saillant dans la rainure longitudinale
(8, 9) et auquel le panneau de sécurité unique ou le premier panneau de sécurité (12)
est fixé, est prévu sur la pièce coulissante (6, 7) ; et que le vérin (3, 4) dépourvu
de tige de piston est réalisé d'une longueur telle que, suite à la course de la pièce
coulissante, il obture de la manière souhaitée l'ouverture (13) du guichet qui est
située au-dessus de la structure d'embase (18), par l'intermédiaire du panneau de
sécurité (12) ou des panneaux de sécurité (12, 14, 15).
2. Guichet de sécurité selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la course
ascendante de la pièce coulissante (6, 7) est égale ou supérieure à la hauteur intérieure
de l'ouverture (13), comprise entre le bord supérieur de la structure d'embase (18)
et la paroi supérieure d'achèvement (16).
3. Guichet de sécurité selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que le
panneau de sécurité unique ou le premier panneau de sécurité (12) est fixé, dans la
région marginale latérale, à l'élément d'accouplement (10, 11) de la pièce coulissante
(6, 7).
4. Guichet de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le
fait que, lorsque l'air est chassé du vérin pneumatique (3, 4) dépourvu de tige de
piston, la pièce coulissante (6, 7) et les panneaux de sécurité (12, 14, 15) se déplacent
vers le bas jusque dans la structure d'embase (18), sous l'effet de leur propre poids
ou par inversion de commande de l'amenée d'air dans les vérins (3, 4).
5. Guichet de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le
fait que les panneaux de sécurité (12, 14, 15) sont adaptés à la hauteur de la structure
d'embase (18) ou excèdent cette hauteur, la partie débordante étant encaissée dans
le sol au-dessous de la structure d'embase (18) ; et par le fait que la hauteur totale
de l'unique panneau de sécurité, ou celle de plusieurs panneaux de sécurité (12, 14,
15) accouplés les uns aux autres, correspond à la hauteur intérieure de l'ouverture
(13) entre le bord supérieur de la structure d'embase (18) et le bord inférieur respectif
du plafond ou d'une paroi supérieure d'achèvement (16).
6. Guichet de sécurité selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait
que les panneaux de sécurité sont des lamelles (17) d'un volet roulant de sécurité
(19), dont la hauteur considérée est choisie de façon telle que les lamelles (17)
articulées les unes aux autres puissent être enroulées sur un dispositif enrouleur,
ou puissent être abaissées - en étant guidées par les faces extrêmes - dans des pistes
latérales de guidage (20) ménagées dans la structure d'embase (18).
7. Guichet de sécurité selon la revendication 6, caractérisé par le fait que les rainures
de guidage (8, 9) pratiquées dans les parois de guidage (1, 2) fusionnent, sans transition,
dans les pistes de guidage (20) ménagées dans la structure d'embase (18).
8. Guichet de sécurité selon la revendication 7, caractérisé par le fait qu'un espace
intercalaire (23) est prévu entre la partie (21) de la piste de guidage (20) à étendue
pour l'essentiel spiroïdale, qui est prévue dans le prolongement des rainures de guidage
(8, 9) et s'étend verticalement vers le bas dans la structure d'embase, et le segment
(22) de la piste de guidage qui est situé au voisinage direct.
9. Guichet de sécurité selon la revendication 8, caractérisé par le fait que, en observant
ledit guichet par-devant - à partir du local accueillant la clientèle -, les vérins
(3, 4) sont disposés dans les parois latérales (1, 2) derrière les rainures de guidage
(8, 9) ; et par le fait que les vérins (3, 4) s'achèvent dans les espaces intercalaires
(23) situés dans la structure d'embase (18), et y sont fixés par leurs extrémités
inférieures, tandis qu'ils sont fixés dans les parois latérales (1, 2) par les autres
extrémités.
10. Guichet de sécurité selon la revendication 1, caractérisé par le fait que, dans le
prolongement latéral de la rainure de guidage (8, 9) pratiquée dans la paroi de guidage
(1, 2), le vérin considéré (3, 4) occupe une position antérieure, postérieure ou latéralement
extérieure.
11. Guichet de sécurité selon la revendication 1, caractérisé par le fait que plusieurs
rainures de guidage (8, 9) sont prévues en succession parallèle à partir de l'avant
- en considérant à partir du local accueillant la clientèle - dans les parois latérales
(1, 2) ; par le fait qu'un élément d'accouplement (10, 11) d'un vérin distinct (3,
4), dépourvu de tige de piston et prévu à l'extérieur dans le sens latéral, s'engage
dans chacune de ces rainures de guidage ; et par le fait qu'un seul panneau respectif
de sécurité (12, 14, 15) est fixé à chaque élément d'accouplement (10, 11), les hauteurs
des panneaux de sécurité considérés (12, 14, 15) étant choisies de telle sorte que
lesdits panneaux de sécurité (12, 14, 15) obturent associativement la hauteur totale
du guichet, et se trouvent les uns derrière les autres.
12. Guichet de sécurité selon la revendication 6, caractérisé par le fait que les lamelles
(17) du volet roulant sont en un matériau pare-projectiles ; par le fait qu'elles
présentent un profil continu qui est muni d'une pièce (24) de liaison articulée en
partie haute et en partie basse, et sur lequel la lamelle voisine (17) peut être enfilée
par un profil complémentaire ; et par le fait que la lamelle (17) comporte un appendice
(25) dépassant de la pièce de liaison articulée, ce qui procure une paroi fermée lors
de l'obturation de l'ouverture (13).
13. Guichet de sécurité selon la revendication 1 ou 5, caractérisé par le fait que des
dispositifs d'entraînement de forme crochue ou aplatie, agencés au moins latéralement,
sont prévus dans la région inférieure du premier panneau de sécurité ou de chaque
panneau de sécurité successif, dispositifs dans lesquels des dispositifs d'entraînement
complémentaires en forme de crochets, situés sur le panneau successif, pénètrent lors
du déploiement hors de la structure d'embase, un ressort, amortissant le mouvement
d'entraînement, étant interposé entre les surfaces d'entraînement des dispositifs.
14. Guichet de sécurité selon la revendication 1 ou 5, caractérisé par le fait que le
deuxième et les autres panneaux de sécurité (14, 15) présentent des cavités ininterrompues
s'étendant de haut en bas, ou des cavités revêtant la forme de trous borgnes en vue
de recevoir et de guider des broches d'entraînement (26, 27) qui comportent une tête
extrême (28, 29) et un ressort de pression enfilé (30, 31) prenant appui, lorsque
la broche respective d'entraînement (26, 27) est tirée vers le haut, contre la face
inférieure d'une plaque de montage (32, 34) intégrée dans le panneau de sécurité (14,
15) et obturant la cavité en partie haute ; et par le fait que la broche d'entraînement
(26, 27) est fixée à un support (36, 35) du panneau de sécurité précédent (14, 12),
saillant en dehors du plan du panneau (12, 18).
15. Guichet de sécurité selon la revendication 13 ou 14, caractérisé par le fait que les
dispositifs d'entraînement sont prévus dans la région des rainures de guidage (8,
9), dans ces dernières ou devant ces dernières, ou plusieurs dispositifs d'entraînement
sont prévus sur la largeur des panneaux de sécurité.
16. Guichet de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le
fait que des organes amortisseurs de positions extrêmes sont prévus à l'extrémité
supérieure, dans les rainures de guidage ou sur le vérin dépourvu de tige de piston,
organes par l'intermédiaire desquels l'obturation peut être ramenée à une vitesse
déterminée et à une pression d'obturation déterminée avant que la position extrême
du bord supérieur soit atteinte.
17. Guichet de sécurité selon la revendication 16, caractérisé par le fait que les organes
amortisseurs sont constitués par des éléments élastiques moulés qui pénètrent dans
la rainure de guidage et exercent une pression latérale de frottement sur les surfaces
latérales du panneau de sécurité ou de la lamelle du volet roulant, respectivement
en cours de pénétration.
18. Guichet de sécurité selon la revendication 17, caractérisé par le fait que l'élément
élastique est une pièce moulée en matière plastique, munie d'une lame de ressort à
montage double ; et par le fait que la pièce moulée est mobile dans la direction de
venue en prise dans la rainure de guidage pour venir s'appliquer latéralement contre
la face interne et/ou externe du panneau de sécurité, à distance par rapport à ce
dernier.
19. Guichet de sécurité selon la revendication 1, caractérisé par le fait que les parois
latérales (1, 2) sont des parois profilées par extrusion en aluminium ou en un autre
matériau pare-projectiles, qui présentent, à côté de la rainure de guidage (8, 9),
un compartiment de réception du vérin (3, 4) dans lequel ledit vérin (3, 4) peut être
enfilé ou inséré, et peut être recouvert par une pièce de recouvrement.
20. Guichet de sécurité selon la revendication 1 ou 19, caractérisé par le fait que les
parois latérales (1, 2) sont fixées latéralement à la structure d'embase (18), ou
sont fixées dans la structure d'embase (18) en y faisant saillie intérieurement ou
en étant mises en place sur cette dernière.
21. Guichet de sécurité selon la revendication 3, caractérisé par le fait que le panneau
de sécurité (12, 14, 15) consiste en un métal, en du verre blindé ou en une matière
plastique.
22. Guichet de sécurité selon les revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que les
panneaux de sécurité sont des lamelles d'une cloison en accordéon, qui sont empilées
en zigzag et montées à articulation réciproque dans la structure d'embase, dans des
coffrages prévus au moins latéralement ou dans un coffrage ininterrompu, la première
lamelle étant accouplée à la pièce coulissante et étant montée de manière à pénétrer
dans les rainures de guidage ; et par le fait qu'une zone transitoire d'introduction
est prévue entre la paroi de coffrage considérée,et la rainure de guidage.
23. Guichet de sécurité selon les revendications 1 à 15 ou 18 à 22, caractérisé par le
fait que le premier panneau de sécurité ou un prolongement de la première lamelle
présente des organes d'appui qui sont montés sur ledit panneau ou ladite lamelle,
dans la direction du mouvement de ceux-ci, avec faculté de coulissement par rapport
à la surface marginale supérieure, et qui comportent une paroi d'appui s'étendant
parallèlement à ladite surface marginale, ou un support ; et par le fait que, sur
la lamelle ou le panneau de sécurité, un ressort est interposé entre la paroi d'appui
et une paroi d'appui complémentaire ou un support complémentaire, de telle sorte que
l'organe d'appui respectif puisse être animé d'un coulissement, en s'opposant à la
force dudit ressort, lorsque la face supérieure dudit organe d'appui vient buter contre
la paroi supérieure d'achèvement du guichet.
24. Guichet de sécurité selon la revendication 23, caractérisé par le fait que l'organe
d'appui est constitué d'une coiffe configurée en U dont les branches latérales s'étendent
parallèlement aux surfaces latérales du premier panneau de sécurité ou de la première
lamelle, respectivement du prolongement de ladite lamelle, et sont prévues de manière
à y être guidées avec faculté de coulissement ; et par le fait que des ressorts comprimables
sont interposés entre la surface marginale et la face interne de la paroi transversale
supérieure.
25. Guichet de sécurité selon les revendications 1 à 15 ou 18 à 22, 23, 24, caractérisé
par le fait qu'une glissière de section transversale cunéiforme, s'élargissant vers
le haut et fixée à la surface marginale supérieure de la lamelle du premier panneau
de sécurité, ou des organes d'appui, ou de la coiffe, pénètre dans les panneaux de
sécurité ou dans les lamelles, à l'état abaissé de ces derniers , dans un interstice
de configuration adaptée qui est réservé dans la paroi supérieure de la structure
d'embase.
26. Guichet de sécurité selon l'une des revendications 1 à 6 ou 22, caractérisé par le
fait qu'un dispositif d'entraînement (36), fixé au panneau de sécurité et/ou à une
ou plusieurs lamelle(s), présente un appendice coudé (39) avec lequel, lors du déplacement
vers le haut, la face extrême de la pièce coulissante (10) du vérin (3, 4) vient en
prise par-dessous.