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EP 0 674 084 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.2001 Patentblatt 2001/51 |
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Anmeldetag: 28.06.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E06B 3/58 |
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Rahmen einer Fenster-Scheibe
Frame for a window pane
Cadre d'une vitre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IE IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
22.03.1994 DE 4409814
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.09.1995 Patentblatt 1995/39 |
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Patentinhaber: Philippi, Gerd |
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66793 Saarwellingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Philippi, Gerd
66793 Saarwellingen (DE)
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Vertreter: Bernhardt, Winfrid, Dr.-Ing. et al |
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Patentanwälte Bernhardt Kobenhüttenweg 43 66123 Saarbrücken 66123 Saarbrücken (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 392 341 DE-A- 2 347 006 DE-B- 1 273 783
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DE-A- 1 914 850 DE-A- 2 614 803
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Rahmen einer Fenster-Scheibe mit Befestigungsleisten,
die auf der der Scheibe zugewandten Seite mit einem Hakenprofil unter ein Gegenhakenprofil
des Rahmens fassen und durch ein in Abstand davon zwischen der Scheibe und der Befestigungsleiste
eingesetztes elastisches Dichtprofil unter Ausübung von Zug an der Verhakung auf der
der Scheibe abgewandten Seite in Parallelrichtung zur Scheibe gegen ein Widerlager
an dem Rahmen gedrückt werden und ferner in senkrechter Richtung zur Scheibe gegen
ein zweites Widerlager an dem Rahmen gedrückt werden, wobei zur Abstützung gegen das
zweite Widerlager an den Befestigungsleisten eine federnde Zunge ausgebildet ist derart,
daß sie beim Einschieben der Befestigungsleisten mit ihrem Hakenprofil hinter dem
Gegenhakenprofil durch das zweite Widerlager zurückgedrückt wird und dann hinter dem
zweiten Widerlager einrastet.
[0002] Ein solcher Rahmen ist aus der DE-A-19 14 850 bekannt. Die Befestigungsleisten weisen
hier ein federndes Organ auf, um das elastische Dichtprofil an die Scheibe zu drücken.
Das zweite Widerlager ist in einer Sägezahnanordnung ausgebildet und damit anpassungsfähig.
[0003] In weitem Umfang durch Benutzung bekannt sind Rahmen einer Fenster-Scheibe mit Befestigungsleisten,
die auf der der Scheibe zugewandten Seite mit einem Hakenprofil unter ein Gegenhakenprofil
des Rahmens fassen und durch ein in Abstand davon zwischen der Scheibe und der Befestigungsleiste
eingesetztes elastisches Dichtprofil unter Ausübung von Zug an der Verhakung auf der
der Scheibe abgewandten Seite in Parallelrichtung zur Scheibe gegen ein Widerlager
an dem Rahmen gedrückt werden und ferner in senkrechter Richtung zur Scheibe gegen
ein zweites Widerlager an dem Rahmen gedrückt werden. Die Befestigungsleisten werden
in etwas gekippter Stellung mit ihrem Hakenprofil an dem Gegenhakenprofil des Rahmens
eingehakt und dann um die Verhakung zurück verschwenkt, bis sie an dem ersteren Widerlager
anliegen und, das hier unmittelbar anschließende zweite Widerlager umfassend, einrasten.
Später wird das elastische Dichtprofil eingedrückt.
Beide vorstehenden Konstruktionen erlauben nicht, die Befestigungsleisten an den Ecken
mit Gehrung aneinanderzusetzen.
Bei der Konstruktion nach der DE-A-19 14 850 müssen das Hakenprofil und die Zunge
zunächst durch ein Verschieben parallel zu der Scheibe in einen Zwischenraum zwischen
dem Gegenprofil und dem ersteren Widerlager gebracht werden, ehe das Hakenprofil senkrecht
zur Scheibe unter dem Gegenhakenprofil eingeschoben werden kann. Der erste Teil dieser
gewinkelten Verschiebung muß schon in einer Nähe zur Scheibe erfolgen, bei der eine
auf Gehrung geschnittene, bereits eingesetzte Befestigungsleiste der nächsten den
Weg versperrt.
Bei der durch Benutzung bekannten Konstruktion läßt die Gehrung die gekippte Stellung
und das Schwenken nicht zu.
Die Leisten können in beiden Fällen nur mit Anstoß einer Stirnfläche an einer Seitenfläche
aneinandergesetzt werden. Damit verbieten sich auch Zierprofilierungen der Befestigungsleisten.
Sie können an den Ecken nicht aneinanderschließen.
Das gilt im Ergebnis auch für einen aus der EP-A-0 392 341 bekannten Fensterrahmen,
bei dem der Rahmen und die Befestigungsleisten aus Holz bestehen und die Befestigungsleisten
durch in Abständen angeordnete zweiteilige Clipse befestigt werden. Die Clipse sind
flach ausgebildet und in einer Fuge zwischen der Befestigungsleiste und dem Rahmen
angeordnet. Sie weisen in einer ähnlichen Anordnung wie oben beschrieben ein Hakenprofil
auf, in Kombination damit aber an dem am Rahmen angeordneten Clipsteil ein federndes
Widerlager, das zugleich als Raste dient. Auf Gehrung geschnittene Befestigungsleisten
sind auch hier nicht vorgesehen. Das Hakenprofil und das Gegenhakenprofil haben Schrägflächen,
die in der letzten Phase des Einsetzens die Befestigungsleisten etwa nach außen ziehen
derart, daß an der Gehrung eine Lücke zwischen den beiden Leisten gebildet würde oder
vorher eine bereits eingesetzte Befestigungsleiste der nächsten im Wege wäre.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Konstruktion zu schaffen, bei der
die Befestigungsleisten mit Gehrung aneinandergesetzt werden können.
[0005] Die Erfindung greift zu diesem Zweck den Rahmen der eingangs bezeichneten Art auf
und sieht vor, daß die Befestigungsleisten (8) auf Gehrung geschnitten sind und daß
beide Widerlager um so viel gegenüber dem Gegenhakenprofil versetzt sind, daß die
Befestigungsleisten in ihrer endgültigen Winkelstellung und ausschließlich gradlinig
senkrecht zur Scheibe in ihre, einzige, Raststellung einschiebbar sind, in der die
Druckkräfte allein aus der Pressung des elastischen Dichtprofils resultieren.
[0006] Zweckmäßigerweise ist das federnde Element eine an der Befestigungsleiste ausgebildete
Zunge.
[0007] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung zweigt die Zunge von dem Hakenprofil
ab, und sie stößt mit ihrer Endkante gegen das zweite Widerlager.
Damit kann sie eine genügende Querschnittslänge haben, um biegsam zu sein. Ferner
kann sie auf einer verhältnismäßig großen Länge und dementsprechend langsam fortschreitend
zurückgedrückt werden, wobei überdies die erforderliche Druckkraft höchstens wenig
zunimmt, weil zugleich der Hebelarm länger wird, mit dem die federnde Gegenkraft angreift.
[0008] Im gleichen Sinne zweigt vorzugsweise die Zunge als rückwärtige Fortsetzung des freien
Schenkels des Hakenprofils ab mit einer leichten Abwinkelung nach außen, die etwa
der Versetzung des zweiten Widerlagers gegenüber dem Gegenhakenprofil entspricht.
So ergibt sich eine besonders langgezogene, stetige Zurückdrückung der Zunge, die
dementsprechend wenig Kraftaufwand erfordert.
[0009] Mit einem im ganzen gradlinigen Querschnitt kann die Zunge aber in der Endstellung
trotzdem verhältnismäßig viel Kraft auf das zweite Widerlager übertragen, da sie dann
nur auf Druck und nicht auf Biegung beansprucht ist.
So kann der Querschnitt der Zunge sogar in der Nähe der Abzweigung verschmälert sein,
um die Biegsamkeit zu erhöhen.
[0010] Es sind jedoch auch andere Gestaltungen möglich. Die Zunge könnte auch in der umgekehrten
Richtung ragen und hakenförmig auf das zweite Widerlager fassen; der Haken müßte nur
mit einer Schrägfläche kombiniert sein, um zurückgedrückt werden zu können.
[0011] Das Gegenhakenprofil ist vorzugsweise zu einem Taschenprofil ergänzt, in dem der
freie Schenkel des Hakenprofils beidseitig gefaßt ist derart, daß die federnde Zunge
in der Einraststellung gehalten wird.
Eine solche oder andere Stabilisierung der Einraststellung sollte vorhanden sein zur
Überbrückung der Zeitspanne bis zum Einsetzen des elastischen Dichtprofils. Sie ist
aber nicht unerläßlich. Es könnte sofort statt des Dichtprofils ein provisorischer
Abstandhalter eingesetzt werden u.a.m..
[0012] Damit das Taschenprofil seinen Zweck erfüllt, ohne daß der freie Schenkel des Hakenprofils
darin klemmt oder zuviel Spiel hat, wird als weitere vorteilhafte Ausgestaltung vorgeschlagen,
daß der freie Schenkel des Hakenprofils in Abstand von seinem Rand eine Aufwölbung
zu dem Gegenhakenprofil hin und an seinem Rand eine Aufwölbung nach der anderen Seite
aufweist.
[0013] Damit die auf Gehrung geschnittenen Befestigungsleisten auch an herkömmlichen Rahmen,
ggf. nachträglich, eingesetzt werden können, soll eine Adapterleiste zur Verfügung
gestellt werden, die die genannten Gestaltungen des Rahmens mindestens teilweise aufweist
und in ein herkömmliches Rahmenprofil einsetzbar ist.
[0014] Für eine solche Adapterleiste wird nach einer Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen,
daß sie mit einem Hakenprofil hinter das herkömmliche Gegenhakenprofil faßt, vor dem
sie ihr Gegenhakenprofil aufweist, und mit einem zweiten Hakenprofil hinter die, zusammen
spiegelbildlich zur dem Gegenhakenprofil ausgebildeten, herkömmlichen Widerlager faßt,
neben denen sie ihr zweites Widerlager aufweist, während das erstere herkömmliche
Widerlager unmittelbar weiterbenutzt wird.
[0015] Die Zeichnungen geben ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder.
- Fig. 1
- zeigt ausschnittweise einen Querschnitt durch einen Rahmen einer Fenster-Scheibe,
- Fig. 2
- zeigt den in Fig. 1 eingekreisten Ausschnitt in größerem Maßstab.
[0016] Der im ganzen mit 1 bezeichnete Rahmen setzt sich zusammen aus einem äußeren Rahmenteil
2 und einem inneren Rahmenteil 3, die über wärmeisolierende Brücken 4, von denen in
der Zeichnung nur eine erscheint, miteinander verbunden sind.
[0017] Eine Fenster-Scheibe 5 liegt mit ihrer Außenseite an dem gegenüber dem inneren Rahmenteil
3 vorspringenden äußeren Rahmenteil 2 an und ferner mit ihren umlaufenden Schmalseiten
an Stegen 6 und 7 des äußeren Rahmenteils 2 bzw. der Brücke 4 und ist im übrigen gehalten
durch eine an dem inneren Rahmenteil 3 angebrachte Befestigungsleiste 8. Die Anlage
der Scheibe 5 auf der Außenseite an dem äußeren Rahmenteil 2 ist abgedichtet durch
ein in dem äußeren Rahmenteil 2 sitzendes Dichtprofil 9. Auf der gegenüberliegenden
Seite ist zwischen der Scheibe 5 und der Befestigungsleiste 8 ein Dichtprofil 10 eingedrückt.
[0018] Die Befestigungsleiste 8 ist an dem Rahmen 1 ihrerseits befestigt mittels einer Adapterleiste
11.
Das innere Rahmenteil 3 bietet zur Befestigung zwei abgewinkelte Enden 12 und 13 seiner
Seitenwände und hinter diesen eine Querwand 14. Die Adapterleiste 11 liegt mit einem
Taschenprofil 15 auf dem abgewinkelten Ende 12 und mit einem Fuß 16 auf der Querwand
14. Sie greift mit einem Hakenprofil 17 hinter das abgewinkelte Ende 12 und mit einem
Hakenprofil 18 hinter das abgewinkelte Ende 13. Dessen schräge Endfläche 19 ist in
der Richtung senkrecht zur Scheibe 5 Widerlager für die Adapterleiste 11, die ihrerseits
daneben ein Widerlager 20 für die Befestigungsleiste 8 aufweist. In der Richtung parallel
zur Scheibe 5 ist die an der Stirnseite des Rahmenteils 3 liegende Oberfläche der
Abwinkelung 13 unmittelbar das Widerlager 21 für die Befestigungsleiste 8.
Die Adapterleiste 11 ist in das Rahmenteil 3 in Längsrichtung eingeschoben.
[0019] Die Befestigungsleiste 8 hat im ganzen den Querschnitt eines rechtwinkligen Dreiecks.
[0020] Die Hypothenuse bildet die Sichtseite, die eine geschwungene Zierprofilierung aufweist.
An der einen Kathete ist ein Hakenprofil 22 von rechtwinkligem Querschnitt angeformt.
Der freie Schenkel 23 des Hakenprofils 22 ist am Ende mit einer Aufwölbung 24 nach
der einen Seite versehen und etwa auf seiner Mitte mit einer Aufwölbung 25 nach der
anderen Seite. In der Verlängerung des freien Schenkels 23 erstreckt sich nach rückwärts
eine Zunge 26. Ihr Querschnitt ist in der Nähe des Hakenprofils 22 bei 27 verengt
und verbreitert sich zum Ende hin.
[0021] Die Befestigungsleiste ist mit dem freien Schenkel 23 ihres Hakenprofils in Richtung
des Pfeiles 28 in das Taschenprofil 15 eingeschoben worden. Dabei wurde die Zunge
26 an der Kante über dem Widerlager 20 zurückgedrückt, bis sie vor dem Widerlager
22 einrastete. In dieser Stellung liegt die Befestigungsleiste mit einem Wulst 29
auf dem Widerlager 21 auf. Sie ist zunächst mit einer leichten Vorspannung gehalten
durch ein Drehmoment, das sich aus der Abstützung des freien Schenkels 23 des Hakenprofils
22 in dem Taschenprofil 15 ergibt, wo die Aufwölbung 25 an der ein Gegenhakenprofil
30 zu dem Hakenprofil 22 bildenden Außenwand anliegt und die Aufwölbung 24 in Abstand
davon an der anderen Seite.
[0022] Nach dem Eindrücken des Dichtprofils 10 zwischen einer Endkante 31 der Befestigungsleiste
8 und der Scheibe 5 ergibt sich daraus die von den Widerlagern 20 und 21 in der Hauptsache
abzustützende Kraft; das Hakenprofil 22 und das Gegenhakenprofil 30 sind auf Zug beansprucht.
1. Rahmen einer Fenster-Scheibe (5) mit Befestigungsleisten (8), die auf der der Scheibe
(5) zugewandten Seite mit einem Hakenprofil (22) unter ein Gegenhakenprofil (30) des
Rahmens (1) fassen und durch ein in Abstand davon zwischen der Scheibe (5) und der
Befestigungsleiste (8) eingesetztes elastisches Dichtprofil (10) unter Ausübung von
Zug an der Verhakung (22,30) auf der der Scheibe (5) abgewandten Seite in Parallelrichtung
zur Scheibe (5) gegen ein Widerlager (21) an dem Rahmen (1) gedrückt werden und femer
in senkrechter Richtung zur Scheibe (5) gegen ein zweites Widerlager (20) an dem Rahmen
(1) gedrückt werden, wobei zur Abstützung gegen das zweite Widerlager (20) an den
Befestigungsleisten (8) eine federnde Zunge (26) ausgebildet ist derart, daß sie beim
Einschieben der Befestigungsleisten (8) mit ihrem Hakenprofil (22) hinter dem Gegenhakenprofil
(30) durch das zweite Widerlager (20) gedrückt wird und dann hinter dem zweiten Widerlager
(20) einrastet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsleisten (8) auf Gehrung geschnitten sind und daß beide Widerlager
(21;20) um so viel gegenüber dem Gegenhakenprofil (30) versetzt sind, daß die Befestigungsleisten
(8) in ihrer endgültigen Winkelstellung und ausschließlich gradlinig senkrecht zur
Scheibe (5) in ihre, einzige, Raststellung einschiebbar (28) sind, in der die Druckkräfte
allein aus der Pressung des elastischen Dichtprofils resultieren.
2. Rahmen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zunge (26) von dem Hakenprofil (22) abzweigt und mit ihrer Endkante gegen das
zweite Widerlager (20) stößt.
3. Rahmen nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zunge (26) als rückwärtige Fortsetzung des freien Schenkels (23) des Hakenprofils
(22) abzweigt mit einer leichten Abwinkelung nach außen.
4. Rahmen nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zunge (26) einen im ganzen geradlinigen Querschnitt aufweist.
5. Rahmen nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschnitt der Zunge (26) in der Nähe der Abzweigung verschmälert (27) ist.
6. Rahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gegenhakenprofil (30) zu einem Taschenprofil (15) ergänzt ist, in dem der freie
Schenkel (23) des Hakenprofils (22) beidseitig gefaßt ist derart, daß die federnde
Zunge (26) in der Einraststellung gehalten wird.
7. Rahmen nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der freie Schenkel (23) des Hakenprofils (22) in Abstand von seinem Rand eine Aufwölbung
(25) zu dem Gegenhakenprofil (30) hin und an seinem Rand eine Aufwölbung (24) nach
der anderen Seite aufweist.
8. Rahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsleiste (8) eine Zierprofilierung aufweist.
9. Rahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die genannten Gestaltungen (30;21;20) des Rahmens (1) mindestens teilweise an einer
Adapterleiste (11) vorgesehen sind, die in ein herkömmliches Rahmenprofil (2-4) einsetzbar
ist.
10. Rahmen nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die, stirnseitig eingeschobene, Adapterleiste (11) mit einem Hakenprofil (17) hinter
das herkömmliche Gegenhakenprofil (12) faßt, vor dem sie ihr Gegenhakenprofil (30)
aufweist, und mit einem zweiten Hakenprofil (18) hinter die, zusammen spiegelbildlich
zu dem Gegenhakenprofil (12) ausgebildeten, herkömmlichen Widerlager (13,19,21) faßt,
neben denen sie ihr zweites Widerlager (20) aufweist, während das erstere herkömmliche
Widerlager (21) unmittelbar weiterbenutzt wird.
1. Frame for a window pane (5), having fastening bars (8) which, on the side which is
directed towards the pane (5), grip with a hook profile (22) beneath a mating hook
profile (30) of the frame (1) and, by way of an elastic sealing profile (10) inserted
between the pane (5) and the fastening bar (8) at a distance from the abovementioned
profiles, are pushed, with the hooking arrangement (22, 30) being subjected to tensile
stressing, on the side which is directed away from the pane (5), in the direction
parallel to the pane (5), against an abutment (21) on the frame (1) and are also pushed,
in the direction perpendicular to the pane (5), against a second abutment (20) on
the frame (1), a resilient tongue (26) being formed on the fastening bars (8), for
support against the second abutment (20), such that, when the fastening bars (8) are
pushed in with their hook profile (22) behind the mating hook profile (30), it is
pushed by the second abutment (20) and then latches in behind the second abutment
(20), characterized in that the fastening bars (8) are mitred, and in that the two abutments (21; 20) are offset in relation to the mating hook profile (30)
by such an extent that the fastening bars (8) can be pushed (28) into their single
latching position in their definitive angled position and exclusively rectilinearly,
perpendicularly to the pane (5), in which latching position the compressive forces
result solely from the pressing of the elastic sealing profile.
2. Frame according to Claim 1, characterized in that the tongue (26) branches off from the hook profile (22) and strikes against the second
abutment (20) by way of its end edge.
3. Frame according to Claim 2, characterized in that the tongue (26) branches off, as a rearward continuation of the free leg (23) of
the hook profile (22), with a slight angling in the outward direction.
4. Frame according to Claim 2 or 3, characterized in that the tongue (26) has an entirely rectilinear cross section.
5. Frame according to one of Claims 2 to 4, characterized in that the cross section of the tongue (26) is narrowed (27) in the vicinity of its branching-off
location.
6. Frame according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the mating hook profile (30) is supplemented to form a pocket profile (15), in which
the free leg (23) of the hook profile (22) is gripped on both sides such that the
resilient tongue (26) is retained in the latching-in position.
7. Frame according to Claim 6, characterized in that the free leg (23) of the hook profile (22), at a distance from its border, has a
convexity (25) in the direction of the mating hook profile (30) and, on its border,
has a convexity (24) towards the other side.
8. Frame according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the fastening bar (8) has decorative profiling.
9. Frame according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the abovementioned configurations (30; 21; 20) of the frame (1) are provided at least
in part on an adapter bar (11), which can be inserted into a conventional frame profile
(2-4).
10. Frame according to Claim 9, characterized in that the adapter bar (11), which is pushed in on the end side, grips with a hook profile
(17) behind the conventional mating hook profile (12), in front of which it has its
mating hook profile (30), and grips with a second hook profile (18) behind the conventional
abutment (13, 19, 21), which together are formed in a mirror-inverted manner in relation
to the mating hook profile (12) and alongside which the adapter bar has its second
abutment (20), while the former, conventional abutment (21) continues to be utilized
directly.
1. Cadre d'une vitre (5) présentant des rebords de fixation (8) qui s'agrippent avec
un profil en forme de crochet (22) sous un profil de contre-crochet (30) du cadre
(1) sur la face faisant face à la vitre (5), et qui sont poussés sur le côté dos à
la vitre (5) dans le sens parallèle à la vitre (5) contre une butée (21) sur le cadre
(1) par un profil d'étanchéité èlastique (10) placé à une certaine distance de l'assemblage
par crochet (22,30) entre la vitre (5) et le rebord de fixation (8) en exerçant une
traction sur l'assemblage par crochet (22,30) et en outre poussés dans le sens perpendiculaire
par rapport à la vitre (5) contre une deuxième butée (20) sur le cadre (1), une languette
à ressort (26) étant réalisée sur les rebords de fixation (8) pour l'appui contre
la deuxième butée (20) de telle manière que lors de l'introduction en glissant des
rebords de fixation (8) avec leur profil à crochet (22) derrière le profil à contre-crochet
(30), la languette est poussée par la deuxième butée (20) puis s'encliquette ensuite
derrière la deuxième butée (20), caractérisé en ce que les rebords de fixation (8) sont coupés à onglet et en ce que les deux butées (21;20) sont décalées par rapport au profil de contre-crochet (30)
d'un espace tel que les rebords de fixation (8) peuvent être glissés (28) dans leur
position angulaire finale et uniquement perpendiculairement par rapport à la vitre
(5) dans leur seule position d'encliquetage, dans laquelle les forces de compression
ne résultent que de la pression du profil d'étanchéité élastique.
2. Cadre selon la revendication 1, caractérisé en ce que la languette (26) s'écarte du profil à crochet (22) et se place avec son bord d'extrémité
contre la deuxième butée (20).
3. Cadre selon la revendication 2, caractérisé en ce que la languette (26) s'écarte comme continuité postérieure de la branche libre (23)
du profil à crochet (22), avec un léger coude vers l'extérieur.
4. Cadre selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que la languette (26) présente dans sa totalité une section droite.
5. Cadre selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que la section de la languette (26) est rétrécie (27) à proximité de la déviation.
6. Cadre selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le profil de contre-crochet (30) est complété à un profil de poche (15), dans lequel
la branche libre (23) du profil à crochet (22) est agrippé des deux côtés de telle
manière que la languette à ressort (26) est maintenue dans sa position encliquetée.
7. Cadre selon la revendication 6, caractérisé en ce que la branche libre (23) du profil à crochet (22), à une certaine distance de son bord,
présente un renflement (25) vers le profil de contre-crochet (30) et en son bord un
renflement (24) vers l'autre côté.
8. Cadre selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le rebord de fixation présente un profil de décoration.
9. Cadre selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les exécutions (30, 21, 20) mentionnées du cadre (1) sont au moins partiellement
prévues sur un rebord d'adaptation (11), qui peut être placé dans un profil de cadre
(2-4) usuel.
10. Cadre selon la revendication 9, caractérisé en ce que le rebord d'adaptation (11), introduit en glissant de face, s'agrippe avec un profil
à crochet (17) derrière le profil à contre-crochet (12) usuel, devant lequel il présente
son profil de contre-crochet (30) et agrippe avec un deuxième profil de crochet (18)
derrière les butées (13,19,21) usuelle exécutés en tout de manière inverse comme dans
un miroir par rapport au profil à contre-crochet (12), à côté duquel il présente sa
deuxième butée (20) alors que la première butée usuelle (2 1) est exploitée directement.
