[0001] Die Erfindung betrifft ein Präsentationshilfsmittel für Ringe oder dergleichen (Ring-Display)
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Derartige Präsentationshilfsmittel werden benötigt, um Ringe oder dergleichen möglichst
dekorativ und zugleich effektvoll auszustellen. Dies kann sowohl auf Messen, aber
insbesondere in Fachgeschäften, bzw. bei Juwelieren, und in Waren- und Kaufhäusern
erfolgen.
[0003] Zu diesem Zweck wird eine Vielzahl von Ringen auf einer Präsentationsplatte befestigt,
die meist mit einem dekorativen Überzug, wie z.B. einem samtartigen Vlies bezogen
oder mit einem entsprechenden Material beflockt ist. Meist besitzt deshalb die Präsentationsplatte
eine oder mehrere Vertiefungen nach Art einer durchgehenden Nut, in die eine größere
Zahl von Ringen einsetzbar ist. Durch die Dimensionierung der Nut und/oder durch Wahl
eines elastisch nachgebenden Materials werden die Ringe in im wesentlichen aufrechter
Position fixiert gehalten, so daß sie von allen Seiten gut betrachtet werden können.
Auch lassen sich die Ringe problemlos von der Präsentationsplatte lösen, um sie näher
betrachten und insbesondere anprobieren zu können.
[0004] Nachteilig bei derartigen Ring-Displays ist, daß sie keinerlei Diebstahlsicherung
beinhalten. Deshalb werden in der Regel die mit Ringen bestückten Präsentationsplatten
unter Verschluß gehalten und/oder durch eine Glasplatte, die Bestandteil eines Verkaufstisches
oder eine Vitrine ist, gesichert. Zum Zwecke des näheren Betrachtens oder Anprobierens
eines oder mehrerer der ausgestellten Ringe ist es erforderlich, daß das Verkaufspersonal
gezielt einzelne Ringe oder Präsentationsplatten hervorholt und für die gesamte Dauer
des Verkaufsgespräches beaufsichtigt. Dies ist in vielen Anwendungsfällen wenig praktikabel,
da insbesondere bei Kaufhäusern zu bestimmten Zeiten ein großer Kundenandrang herrscht,
so daß an sich ein hoher Personalaufwand erforderlich ist, um ausreichende Sicherheit
zu gewährleisten. Auch werden in vielen Fällen Interessenten abgehalten, da ein Anprobieren
ohne Einschaltung von Verkaufspersonal nicht möglich ist.
[0005] Der Erfindung lag deshalb das Problem zugrunde, ein Ring-Display der eingangs genannten
Art derart weiterzuentwickeln, daß es die geschilderten Nachteile nicht mehr aufweist.
Insbesondere soll die Präsentation von Ringen ermöglicht werden, bei der die Ringe
unmittelbar zugänglich sind und zum Zwecke des näheren Betrachtens und Anprobierens
weiterhin problemlos von der Präsentationsplatte abgehoben werden können, zugleich
aber gegen die Diebstahl weitgehend gesichert sind.
[0006] Gelöst wird dieses Problem mit einem Ring-Display, das die Merkmale des Anspruchs
1 aufweist. Vorteilhafte Ausgestaltungsformen der Erfindung sind durch die Merkmale
der Unteransprüche beschrieben.
[0007] Die Erfindung basiert auf der Idee, die Ringe einzeln in Vertiefungen in Form von
Aufnahmemulden einzusetzen, wobei die Aufnahmemulden an ihrer tiefsten Stelle eine
Durchgangsöffnung bzw. -bohrung aufweisen, durch die ein mit einem Gewicht verbundener
Faden hindurchgeführt und mit dem Ring verbunden ist. Die Aufnahmemulden sind trichterförmig
ausgebildet und besitzen in der Draufsicht einen länglichen Querschnitt. Damit wird
der Ring infolge des Gewichts nach unten in die Aufnahmemulde hineingezogen und richtet
sich selbsttätig in Längsrichtung aus. Die Tiefe und die Längserstreckung der Aufnahmemulde
ist hierbei in weiten Grenzen frei wählbar, sollte jedoch so bemessen sein, daß der
Ring höchstens zur Hälfte in die Aufnahemmulde eintaucht, so daß der die Präsentationsplatte
nach oben hin überragende Teil des Rings noch gut sichtbar ist.
[0008] Somit ist es möglich, den Ring aus der Aufnahmemulde herauszuheben, um ihn näher
zu betrachten. Auch kann der Ring problemlos anprobiert werden, da der daran befestigte
Sicherungsfaden das Aufschieben des Rings auf den Finger nicht nennenswert behindert.
Der Ring kann dabei soweit aus der Aufnahmemulde herausgehoben werden, bis das an
dem Sicherungsfaden befestigte Gewicht von unten gegen die Aufnahmemulde stößt und
damit ein weiteres Herausheben verhindert. Die Länge des Sicherungsfadens ist deshalb
maßgeblich für die erzielbare Bewegungsfreiheit.
[0009] Die längliche Gestaltung der Aufnahmemulde ermöglicht das exakte Ausrichten des Rings,
so daß sämtliche auf der Präsentationsplatte angeordneten Ringe exakt ausgerichtet
sind und damit ein äußerst ästhetisches Gesamtbild erzielbar ist. Das Ausrichten ist
mit äußerster Präzision dann möglich, wenn gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der Grundriß der Aufnahmemulde oval gestaltet ist, so daß der Ring selbst tätig in
die Richtung der Längsachse gezogen wird. Eine weitere Verbesserung ist erzielbar,
wenn der Grundriß nach Art des Längsschnitts einer konvexen Linse so gestaltet ist,
daß sich eine Art spitzwinklige Führungsnut für den Ring ergibt.
[0010] Die Aufnahmemulden können matrixartig auf der Präsentationsplatte verteilt angeordnet
sein, so daß sich ein völlig ebenmäßiges Gesamterscheinungsbild erzielen läßt. Auch
können durch eine entsprechende Beschriftung der Längs- und Querreihen die Positionen
der einzelnen Ringe exakt beschreiben.
[0011] Besonders vorteilhaft ist es, wenn unterhalb der Aufnahmemulden Führungsschächte
für die Gewichte angeordnet sind, so daß jedes der Gewichte für sich beim Abheben
eines Rings in dem ihn umgebenden Führungsschacht bewegt werden kann. Dies ermöglicht
einen problemlosen Transport des Displays mit eingesetzten Ringen, da ein gegenseitiges
Verhaken der an den Sicherungsfäden pendelnden Gewichte verhindert wird. Auch können
auf diese Weise die Aufnahmemulden relativ dicht aneinanderliegend angebracht werden,
ohne daß die beim Herausheben oder Zurückgleitenlassen eines Rings sich einstellende
Pendelbewegung des Gewichts benachbart verlaufende Fäden und/oder Gewichte berührt.
[0012] Derartige Führungsschächte lassen sich besonders einfach durch die mehrfache und
jeweils zueinander versetzte Aneinanderreihung von Profilabschnitten realisieren,
die einen mäanderförmigen Querschnittsverlauf besitzen. Derartige Profile mit mäanderförmigem
Querschnitt sind beispielsweise als Tiefziehteile kostengünstig herzustellen und lassen
sich leicht bearbeiten. Insbesondere sind sie an schräg verlaufend anzubringende Präsentationsplatten
anpaßbar, wie dies bei pultförmigen Anordnungen erforderlich ist. Für eine einwandfreie
Funktion ist es nämlich erforderlich, daß die Führungsschächte exakt senkrecht verlaufend
angeordnet sind, damit die darin geführten Gewichte ohne seitliche Berührung darin
auf- und abbewegt werden können.
[0013] Weitere bevorzugte Ausführungsformen sind auf die Verbesserung der Sicherheit gegen
Diebstahl gerichtet. Als einfachste Maßnahme kann es ausreichend sein, den Sicherungsfaden
aus einem hochfesten Material herzustellen, so daß er mit einfachen Mitteln, wie z.B.
Taschenmessern, nicht durchtrennt werden kann. Um darüber hinaus ein unbefugtes Öffnen
der Knüpfstelle im Fadenverlauf zu verhindern, ist vorteilhafterweise das Gewicht
mit einer Durchgangsbohrung ausgestattet, so daß der Sicherungsfaden doppelläufig
die Durchgangsöffnung der Aufnahmemulde durchsetzt und den Ring umfassen kann, wobei
die Verknüpfungsstelle beider Fadenenden im Bereich der Durchgangsbohrung, d.h. am
Gewicht, und damit von oben her unzugänglich, fixiert werden kann.
[0014] Bei höheren Ansprüchen an die Sicherheit gegen Diebstahl kann gemäß einer bevorzugten
Ausführungsvariante unterhalb der Präsentationsplatte, insbesondere unterhalb der
Führungsschächte, ein trichterförmiger Auffangbehälter angebracht sein, der an seiner
tiefsten Stelle einen Signalgeber trägt. Im Falle des Durchtrennens des Sicherungsfadens
fällt das Gewicht nach unten und trifft dabei auf den Signalgeber, der ein Alarmsignal
auslöst, so daß ein Diebstahlsversuch sofort bemerkt wird.
[0015] Zur Verbesserung der Zugänglichkeit, insbesondere zum Zwecke der Bestückung des Ring-Displays,
ist der Auffangbehälter nach Art einer Schublade gestaltet und somit herausziehbar.
Alternativ und/oder zusätzlich kann die Präsentationsplatte schwenkbar gelagert sein,
so daß sie nach Art eines Deckels aufgeklappt werden kann.
[0016] Die Erfindung wird näher anhand des in den Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels
erläutert. Es zeigen
- Figur 1 -
- Ausschnitt des Ring-Displays in perspektivischer Ansicht,
- Figur 2 -
- Ring-Display, integriert in ein freistehendes Pult, in verschiedenen Ansichten und
- Figur 3 -
- Ring-Display mit Führungsschächten.
[0017] In Figur 1 ist ein Ausschnitt eines Ring-Displays dargestellt. Es zeigt einen einzelnen
Ring 100, der in eine Präsentationsplatte 10 eingesetzt wird. Die Präsentationsplatte
10 besitzt zu diesem Zweck eine Aufnahmemulde 12, die im Tiefziehverfahren in der
Präsentationsplatte 10 angeformt ist. Sie erstreckt sich, ausgehend von der Oberfläche
der Präsentationsplatte 10 trichterförmig nach unten, wobei die sich hierdurch ergebende
Aufnahmeöffnung 13 von oben betrachtet die Form einer konvexen Linse im Längsschnitt
besitzt. An der tiefsten Stelle der Aufnahmemulde 12 ist eine Durchtrittsöffnung 14
für einen Sicherungsfaden 40 angebracht.
[0018] Der Sicherungsfaden 40 ist um den Ring 100 herumgeführt, so daß der Ring 100 aus
der hierdurch gebildeten Schlaufe nicht herausgleiten kann. Unterhalb der Aufnahmemulde
12 ist der Sicherungsfaden 40 durch ein Gewicht 30 hindurchgeführt, das zu diesem
Zweck eine Durchgangsbohrung 32 besitzt. Die beiden Enden des Sicherungsfadens 40
sind in hier nicht dargestellter Art und Weise miteinander verknotet und am Gewicht
30 mit einem Klebepunkt fixiert. Das Gewicht 30 ist hinsichtlich seiner Abmessungen
so gewählt, daß es auf keinen Fall durch die Durchtrittsöffnung 14 der Aufnahmemulde
12 hindurchgezogen werden kann. Der Ring 100 kann deshalb soweit aus der Aufnahmemulde
12 herausgehoben werden, bis das Gewicht 30 von unten zur Anlage an die Aufnahmemulde
12 gelangt. Die Länge des Sicherungsfadens 40 bestimmt demnach den Betrag, um den
der Ring 100 herausgehoben werden kann. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel beträgt
diese Länge zwischen 100 mm und 200 mm, ein Betrag, der sich in der Praxis bewährt
hat. Dieser ist ausreichend, um den Ring 100 anprobieren zu können.
[0019] Beim Absetzen des Rings 100 kann dieser an sich ohne weitere Führung losgelassen
werden, so daß er infolge des Gewichts 30 in die Aufnahmemulde 12 zurückgleiten kann.
Hierbei wird der Ring 100 in aller Regel verkantet und in verdrehter Winkelstellung
in die Aufnahmemulde 12 hineingezogen. Infolge der speziellen Formgebung (Linsenform)
wird der Ring 100 in die Richtung der Längsachse 15 gedreht und damit exakt ausgerichtet.
Gleichzeitig wird er aufgerichtet, so daß er eine in Bezug auf die Präsentationsplatte
10 im wesentlichen senkrechte Position einnimmt. Der Ring 100 hat in seiner Endstellung
an zwei Umfangspositionen X, Y Berührung mit der Aufnahmemulde 12 und ist damit fixiert.
Nach oben hin überragt der Ring 100 die Präsentationsplatte 10, so daß er gut sichtbar
ist und leicht ergriffen werden kann.
[0020] In Figur 2 ist die Präsentationsplatte 10 in ein freistehendes Pult 50 integriert.
Die Präsentationsplatte 10 verläuft leicht schrägt geneigt, so daß sich ein ergonomisch
günstiger Betrachtungswinkel ergibt.
[0021] Auf der Präsenationsplatte 10 sind matrixartig eine Vielzahl von Aufnahmemulden 12
angebracht, die in Übereinstimmung mit der vorstehend beschriebenen Konfiguration
sind. Die Aufnahmemulden 12 sind exakt neben- und untereinander angeformt. Durch die
vorstehend beschriebene Linsenform der Aufnahmemulden 12 sind nebeneinander angeordnete
Ringe 100 exakt in einer Linie ausgerichtet und vermitteln einen ästhetischen Gesamteindruck.
Diese präzise Ausrichtung wird selbst tätig erreicht, ohne daß es irgendwelcher zusätzlicher
Eingriffe durch das Bedienpersonal bedarf.
[0022] In der in Figur 2 links dargestellten Teilansicht, die eine Schnittdarstellung ist,
sind die Gewichte 30 nicht geführt, so daß die Gefahr besteht, daß sie infolge der
relativ dichten Anordnung miteinander verhaken und damit die Funktion des selbsttätigen
Ausrichtens beeinträchtigt ist.
[0023] Es sind deshalb die in Figur 3 dargestellten Führungsschächte 20 vorgesehen, die
aus einer mehrfachen und jeweils zueinander versetzten Aneinanderreihung von Profilabschnitten
22 gebildet werden. Die profilabschnitte 22 besitzen einen mäanderförmigen Querschnitt,
so daß sie sich an den Stoßkanten miteinander verbinden lassen und gleichzeitig durch
die hierdurch gebildeten Hohlräume 20 die Führungsschächte ergeben. Ein derartiges
Profil ist beispielsweise durch Tiefziehen kostengünstig herstellbar, auch ist das
Verbinden der einzelnen Profilabschnitte 22 untereinander durch gängige Verbindungstechniken,
wie z.B. durch Kleben, problemlos durchführbar. Ein weiterer Vorteil liegt darin,
daß im Gegensatz zu anderen Lösungen, wie z.B. einzeln anzubringenden Röhren oder
dergleichen, eine einfache Anpassung an einen etwaig geneigten Verlauf der Präsentationsplatte
10 zu bewerkstelligen ist. So wird ein einzelner Profilabschnitt 22 schräg geschnitten,
so daß die Führungsschächte 20 vertikal verlaufen und damit die Bewegung der eingesetzten
Gewichte 30 nicht behindern.
[0024] In Figur 2 ist weiterhin eine zusätzliche Sicherung gegen Diebstahl vorgesehen. Im
Inneren des Pults 50 ist unterhalb der Gewichte 30 (und damit unterhalb der dort nicht
dargestellten Führungsschächte 20) ein Auffangbehälter 60 in Trichterform angeordnet.
An der tiefsten Stelle des Auffangbehälters 60 ist ein Signalgeber 62 angebracht,
der einen Alarm auslöst, sofern eines der Gewichte 30 nach unten in den Auffangbehälter
60 fällt und infolge dessen Formgebung zum Signalgeber 62 hingeleitet wird. Der Auffangbehälter
60 kann nach Art einer Schublade aus dem Pult 50 herausgezogen werden, so daß das
Ring-Display von unten zugänglich ist.
[0025] Das erfindungsgemäße Ring-Display kann in vergleichbarer Weise auch anderweitig integriert
werden, beispielsweise in Verkaufstische, wobei in einem derartigen Fall die Präsentationsplatte
10 schwenkbar gelagert ist, so daß sie nach Art eines Deckels geöffnet werden kann,
um die erforderliche Zugänglichkeit von hinten zu ermöglichen.
[0026] Weitere Aufbauvarianten sind ohne weiteres möglich und lassen sich ohne erfinderisches
Zutun aus dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ableiten.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0027]
- 10
- Präsentationsplatte
- 12
- Aufnahmemulde
- 13
- Aufnahmeöffnung
- 14
- Durchtrittsöffnung
- 15
- Längsachse
- 20
- Führungsschächte
- 22
- Profilabschnitt
- 30
- Gewicht
- 32
- Durchgangsbohrung
- 40
- Sicherungsfaden
- 50
- Pult
- 60
- Auffangbehälter
- 62
- Signalgeber
- 100
- Ring
- X
- Umfangsposition
- Y
- Umfangsposiiton
1. Präsentationshilfsmittel für Ringe oder dergleichen (Ring-Display) mit einer im wesentlichen
horizontal oder leicht schräg geneigt verlaufend angeordneten Präsentationsplatte,
in die eine Vielzahl von Ringen in wenigstens einer Vertiefung einsetzbar und in im
wesentlichen aufrechter Position fixierbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Präsentationsplatte
(10) eine Vielzahl von trichterförmigen und in der Draufsicht langgestreckten Aufnahmemulden
(12) mit einer jeweils an der tiefsten Stelle angebrachten Durchtrittsöffnung (14)
aufweist, und daß durch die Durchtrittsöffnung (14) ein ein Gewicht (30) tragender
Sicherungsfaden (40) hindurchgeführt ist, welcher an dem Ring (100) befestigt ist,
so daß der Ring (100) selbsttätig nach unten in die Aufnahmemulde (12) hineingezogen
und in Längsrichtung ausgerichtet gehalten ist.
2. Ring-Display nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmemulden (12)
in Draufsicht oval gestaltet sind.
3. Ring-Display nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmemulden (12)
in Draufsicht die Form einer konvexen Linse im Längsschnitt besitzen.
4. Ring-Display nach einem der vorherstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aufnahmemulden (12) matrixartig auf der Präsentationsplatte (10) angeordnet sind.
5. Ring-Display nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb
der Aufnahmemulden (12) Führungsschächte (20) für die Gewichte (30) angeordnet sind.
6. Ring-Display nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschächte (20)
durch eine mehrfache und jeweils zueinander versetzte Aneinanderreihung von Profilabschnitten
(22) mit mäanderförmigem Querschnitt gebildet sind.
7. Ring-Display nach einem der vorherstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Präsentationsplatte (10) integraler Bestandteil eines freistehenden Pults (50)
ist.
8. Ring-Display nach einem der vorherstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
unterhalb der Präsentationsplatte (10) bzw. der Führungsschächte (20) ein Auffangbehälter
(60) nach Art eines Trichters angebracht ist, der an seiner tiefsten Stelle einen
Signalgeber (62) trägt, der dazu bestimmt ist, beim Auftreffen eines Gewichts (30)
ein Alarmsignal auszulösen.
9. Ring-Display nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangbehälter (60)
nach Art einer Schublade herausziehbar gestaltet ist.
10. Ring-Display nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Präsentationsplatte
(10) schwenkbar nach Art eines Deckels gestaltet ist.
11. Ring-Display nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sicherungsfaden (40) aus einem hochfesten Material besteht.
12. Ring-Display nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gewicht (30) eine Durchgangsbohrung (32) zum Hindurchführen des Sicherungsfadens (40)
aufweist.