(19)
(11) EP 0 674 866 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
04.10.1995  Patentblatt  1995/40

(21) Anmeldenummer: 95104342.1

(22) Anmeldetag:  24.03.1995
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6A47F 7/024, A47F 7/02
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH IT LI MC

(30) Priorität: 30.03.1994 DE 4411056

(71) Anmelder: Oshiko-Schmuck GmbH
D-75179 Pforzheim (DE)

(72) Erfinder:
  • Albrecht, Albert
    D-78564 Wehingen (DE)

(74) Vertreter: Patentanwälte Westphal, Buchner, Mussgnug Neunert, Göhring 
Waldstrasse 33
78048 Villingen-Schwenningen
78048 Villingen-Schwenningen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Ring-Display


    (57) Präsentationshilfsmittel für Ringe oder dergleichen (Ring-Display) mit einer Präsentationsplatte (10), in die eine Vielzahl von Ringen (100) einsetzbar ist. Hierzu besitzt die Präsentationsplatte (10) eine Vielzahl von trichterförmigen, langgestreckten Aufnahmemulden (12), die an ihrer tiefsten Stelle mit einer Durchtrittsöffnung (14) versehen sind. Durch diese ist ein Sicherungsfaden (40) hindurchgeführt, der den Ring (100) umschlingt und mit einem Gewicht (30) beschwert ist. Hierdurch wird der Ring (100) selbttätig nach unten in die Aufnahmemulde (12) hineingezogen und in Längsrichtung ausgerichtet. Auch läßt sich der Ring (100) aus der Aufnahmemulde (12) herausnehmen und anprobieren, ist jedoch gegen Diebstahl weitgehend gesichert, insbesondere wenn als Sicherungsfaden (40) ein hochfester Faden verwendet wird.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Präsentationshilfsmittel für Ringe oder dergleichen (Ring-Display) gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Derartige Präsentationshilfsmittel werden benötigt, um Ringe oder dergleichen möglichst dekorativ und zugleich effektvoll auszustellen. Dies kann sowohl auf Messen, aber insbesondere in Fachgeschäften, bzw. bei Juwelieren, und in Waren- und Kaufhäusern erfolgen.

    [0003] Zu diesem Zweck wird eine Vielzahl von Ringen auf einer Präsentationsplatte befestigt, die meist mit einem dekorativen Überzug, wie z.B. einem samtartigen Vlies bezogen oder mit einem entsprechenden Material beflockt ist. Meist besitzt deshalb die Präsentationsplatte eine oder mehrere Vertiefungen nach Art einer durchgehenden Nut, in die eine größere Zahl von Ringen einsetzbar ist. Durch die Dimensionierung der Nut und/oder durch Wahl eines elastisch nachgebenden Materials werden die Ringe in im wesentlichen aufrechter Position fixiert gehalten, so daß sie von allen Seiten gut betrachtet werden können. Auch lassen sich die Ringe problemlos von der Präsentationsplatte lösen, um sie näher betrachten und insbesondere anprobieren zu können.

    [0004] Nachteilig bei derartigen Ring-Displays ist, daß sie keinerlei Diebstahlsicherung beinhalten. Deshalb werden in der Regel die mit Ringen bestückten Präsentationsplatten unter Verschluß gehalten und/oder durch eine Glasplatte, die Bestandteil eines Verkaufstisches oder eine Vitrine ist, gesichert. Zum Zwecke des näheren Betrachtens oder Anprobierens eines oder mehrerer der ausgestellten Ringe ist es erforderlich, daß das Verkaufspersonal gezielt einzelne Ringe oder Präsentationsplatten hervorholt und für die gesamte Dauer des Verkaufsgespräches beaufsichtigt. Dies ist in vielen Anwendungsfällen wenig praktikabel, da insbesondere bei Kaufhäusern zu bestimmten Zeiten ein großer Kundenandrang herrscht, so daß an sich ein hoher Personalaufwand erforderlich ist, um ausreichende Sicherheit zu gewährleisten. Auch werden in vielen Fällen Interessenten abgehalten, da ein Anprobieren ohne Einschaltung von Verkaufspersonal nicht möglich ist.

    [0005] Der Erfindung lag deshalb das Problem zugrunde, ein Ring-Display der eingangs genannten Art derart weiterzuentwickeln, daß es die geschilderten Nachteile nicht mehr aufweist. Insbesondere soll die Präsentation von Ringen ermöglicht werden, bei der die Ringe unmittelbar zugänglich sind und zum Zwecke des näheren Betrachtens und Anprobierens weiterhin problemlos von der Präsentationsplatte abgehoben werden können, zugleich aber gegen die Diebstahl weitgehend gesichert sind.

    [0006] Gelöst wird dieses Problem mit einem Ring-Display, das die Merkmale des Anspruchs 1 aufweist. Vorteilhafte Ausgestaltungsformen der Erfindung sind durch die Merkmale der Unteransprüche beschrieben.

    [0007] Die Erfindung basiert auf der Idee, die Ringe einzeln in Vertiefungen in Form von Aufnahmemulden einzusetzen, wobei die Aufnahmemulden an ihrer tiefsten Stelle eine Durchgangsöffnung bzw. -bohrung aufweisen, durch die ein mit einem Gewicht verbundener Faden hindurchgeführt und mit dem Ring verbunden ist. Die Aufnahmemulden sind trichterförmig ausgebildet und besitzen in der Draufsicht einen länglichen Querschnitt. Damit wird der Ring infolge des Gewichts nach unten in die Aufnahmemulde hineingezogen und richtet sich selbsttätig in Längsrichtung aus. Die Tiefe und die Längserstreckung der Aufnahmemulde ist hierbei in weiten Grenzen frei wählbar, sollte jedoch so bemessen sein, daß der Ring höchstens zur Hälfte in die Aufnahemmulde eintaucht, so daß der die Präsentationsplatte nach oben hin überragende Teil des Rings noch gut sichtbar ist.

    [0008] Somit ist es möglich, den Ring aus der Aufnahmemulde herauszuheben, um ihn näher zu betrachten. Auch kann der Ring problemlos anprobiert werden, da der daran befestigte Sicherungsfaden das Aufschieben des Rings auf den Finger nicht nennenswert behindert. Der Ring kann dabei soweit aus der Aufnahmemulde herausgehoben werden, bis das an dem Sicherungsfaden befestigte Gewicht von unten gegen die Aufnahmemulde stößt und damit ein weiteres Herausheben verhindert. Die Länge des Sicherungsfadens ist deshalb maßgeblich für die erzielbare Bewegungsfreiheit.

    [0009] Die längliche Gestaltung der Aufnahmemulde ermöglicht das exakte Ausrichten des Rings, so daß sämtliche auf der Präsentationsplatte angeordneten Ringe exakt ausgerichtet sind und damit ein äußerst ästhetisches Gesamtbild erzielbar ist. Das Ausrichten ist mit äußerster Präzision dann möglich, wenn gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Grundriß der Aufnahmemulde oval gestaltet ist, so daß der Ring selbst tätig in die Richtung der Längsachse gezogen wird. Eine weitere Verbesserung ist erzielbar, wenn der Grundriß nach Art des Längsschnitts einer konvexen Linse so gestaltet ist, daß sich eine Art spitzwinklige Führungsnut für den Ring ergibt.

    [0010] Die Aufnahmemulden können matrixartig auf der Präsentationsplatte verteilt angeordnet sein, so daß sich ein völlig ebenmäßiges Gesamterscheinungsbild erzielen läßt. Auch können durch eine entsprechende Beschriftung der Längs- und Querreihen die Positionen der einzelnen Ringe exakt beschreiben.

    [0011] Besonders vorteilhaft ist es, wenn unterhalb der Aufnahmemulden Führungsschächte für die Gewichte angeordnet sind, so daß jedes der Gewichte für sich beim Abheben eines Rings in dem ihn umgebenden Führungsschacht bewegt werden kann. Dies ermöglicht einen problemlosen Transport des Displays mit eingesetzten Ringen, da ein gegenseitiges Verhaken der an den Sicherungsfäden pendelnden Gewichte verhindert wird. Auch können auf diese Weise die Aufnahmemulden relativ dicht aneinanderliegend angebracht werden, ohne daß die beim Herausheben oder Zurückgleitenlassen eines Rings sich einstellende Pendelbewegung des Gewichts benachbart verlaufende Fäden und/oder Gewichte berührt.

    [0012] Derartige Führungsschächte lassen sich besonders einfach durch die mehrfache und jeweils zueinander versetzte Aneinanderreihung von Profilabschnitten realisieren, die einen mäanderförmigen Querschnittsverlauf besitzen. Derartige Profile mit mäanderförmigem Querschnitt sind beispielsweise als Tiefziehteile kostengünstig herzustellen und lassen sich leicht bearbeiten. Insbesondere sind sie an schräg verlaufend anzubringende Präsentationsplatten anpaßbar, wie dies bei pultförmigen Anordnungen erforderlich ist. Für eine einwandfreie Funktion ist es nämlich erforderlich, daß die Führungsschächte exakt senkrecht verlaufend angeordnet sind, damit die darin geführten Gewichte ohne seitliche Berührung darin auf- und abbewegt werden können.

    [0013] Weitere bevorzugte Ausführungsformen sind auf die Verbesserung der Sicherheit gegen Diebstahl gerichtet. Als einfachste Maßnahme kann es ausreichend sein, den Sicherungsfaden aus einem hochfesten Material herzustellen, so daß er mit einfachen Mitteln, wie z.B. Taschenmessern, nicht durchtrennt werden kann. Um darüber hinaus ein unbefugtes Öffnen der Knüpfstelle im Fadenverlauf zu verhindern, ist vorteilhafterweise das Gewicht mit einer Durchgangsbohrung ausgestattet, so daß der Sicherungsfaden doppelläufig die Durchgangsöffnung der Aufnahmemulde durchsetzt und den Ring umfassen kann, wobei die Verknüpfungsstelle beider Fadenenden im Bereich der Durchgangsbohrung, d.h. am Gewicht, und damit von oben her unzugänglich, fixiert werden kann.

    [0014] Bei höheren Ansprüchen an die Sicherheit gegen Diebstahl kann gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante unterhalb der Präsentationsplatte, insbesondere unterhalb der Führungsschächte, ein trichterförmiger Auffangbehälter angebracht sein, der an seiner tiefsten Stelle einen Signalgeber trägt. Im Falle des Durchtrennens des Sicherungsfadens fällt das Gewicht nach unten und trifft dabei auf den Signalgeber, der ein Alarmsignal auslöst, so daß ein Diebstahlsversuch sofort bemerkt wird.

    [0015] Zur Verbesserung der Zugänglichkeit, insbesondere zum Zwecke der Bestückung des Ring-Displays, ist der Auffangbehälter nach Art einer Schublade gestaltet und somit herausziehbar. Alternativ und/oder zusätzlich kann die Präsentationsplatte schwenkbar gelagert sein, so daß sie nach Art eines Deckels aufgeklappt werden kann.

    [0016] Die Erfindung wird näher anhand des in den Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen
    Figur 1 -
    Ausschnitt des Ring-Displays in perspektivischer Ansicht,
    Figur 2 -
    Ring-Display, integriert in ein freistehendes Pult, in verschiedenen Ansichten und
    Figur 3 -
    Ring-Display mit Führungsschächten.


    [0017] In Figur 1 ist ein Ausschnitt eines Ring-Displays dargestellt. Es zeigt einen einzelnen Ring 100, der in eine Präsentationsplatte 10 eingesetzt wird. Die Präsentationsplatte 10 besitzt zu diesem Zweck eine Aufnahmemulde 12, die im Tiefziehverfahren in der Präsentationsplatte 10 angeformt ist. Sie erstreckt sich, ausgehend von der Oberfläche der Präsentationsplatte 10 trichterförmig nach unten, wobei die sich hierdurch ergebende Aufnahmeöffnung 13 von oben betrachtet die Form einer konvexen Linse im Längsschnitt besitzt. An der tiefsten Stelle der Aufnahmemulde 12 ist eine Durchtrittsöffnung 14 für einen Sicherungsfaden 40 angebracht.

    [0018] Der Sicherungsfaden 40 ist um den Ring 100 herumgeführt, so daß der Ring 100 aus der hierdurch gebildeten Schlaufe nicht herausgleiten kann. Unterhalb der Aufnahmemulde 12 ist der Sicherungsfaden 40 durch ein Gewicht 30 hindurchgeführt, das zu diesem Zweck eine Durchgangsbohrung 32 besitzt. Die beiden Enden des Sicherungsfadens 40 sind in hier nicht dargestellter Art und Weise miteinander verknotet und am Gewicht 30 mit einem Klebepunkt fixiert. Das Gewicht 30 ist hinsichtlich seiner Abmessungen so gewählt, daß es auf keinen Fall durch die Durchtrittsöffnung 14 der Aufnahmemulde 12 hindurchgezogen werden kann. Der Ring 100 kann deshalb soweit aus der Aufnahmemulde 12 herausgehoben werden, bis das Gewicht 30 von unten zur Anlage an die Aufnahmemulde 12 gelangt. Die Länge des Sicherungsfadens 40 bestimmt demnach den Betrag, um den der Ring 100 herausgehoben werden kann. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel beträgt diese Länge zwischen 100 mm und 200 mm, ein Betrag, der sich in der Praxis bewährt hat. Dieser ist ausreichend, um den Ring 100 anprobieren zu können.

    [0019] Beim Absetzen des Rings 100 kann dieser an sich ohne weitere Führung losgelassen werden, so daß er infolge des Gewichts 30 in die Aufnahmemulde 12 zurückgleiten kann. Hierbei wird der Ring 100 in aller Regel verkantet und in verdrehter Winkelstellung in die Aufnahmemulde 12 hineingezogen. Infolge der speziellen Formgebung (Linsenform) wird der Ring 100 in die Richtung der Längsachse 15 gedreht und damit exakt ausgerichtet. Gleichzeitig wird er aufgerichtet, so daß er eine in Bezug auf die Präsentationsplatte 10 im wesentlichen senkrechte Position einnimmt. Der Ring 100 hat in seiner Endstellung an zwei Umfangspositionen X, Y Berührung mit der Aufnahmemulde 12 und ist damit fixiert. Nach oben hin überragt der Ring 100 die Präsentationsplatte 10, so daß er gut sichtbar ist und leicht ergriffen werden kann.

    [0020] In Figur 2 ist die Präsentationsplatte 10 in ein freistehendes Pult 50 integriert. Die Präsentationsplatte 10 verläuft leicht schrägt geneigt, so daß sich ein ergonomisch günstiger Betrachtungswinkel ergibt.

    [0021] Auf der Präsenationsplatte 10 sind matrixartig eine Vielzahl von Aufnahmemulden 12 angebracht, die in Übereinstimmung mit der vorstehend beschriebenen Konfiguration sind. Die Aufnahmemulden 12 sind exakt neben- und untereinander angeformt. Durch die vorstehend beschriebene Linsenform der Aufnahmemulden 12 sind nebeneinander angeordnete Ringe 100 exakt in einer Linie ausgerichtet und vermitteln einen ästhetischen Gesamteindruck. Diese präzise Ausrichtung wird selbst tätig erreicht, ohne daß es irgendwelcher zusätzlicher Eingriffe durch das Bedienpersonal bedarf.

    [0022] In der in Figur 2 links dargestellten Teilansicht, die eine Schnittdarstellung ist, sind die Gewichte 30 nicht geführt, so daß die Gefahr besteht, daß sie infolge der relativ dichten Anordnung miteinander verhaken und damit die Funktion des selbsttätigen Ausrichtens beeinträchtigt ist.

    [0023] Es sind deshalb die in Figur 3 dargestellten Führungsschächte 20 vorgesehen, die aus einer mehrfachen und jeweils zueinander versetzten Aneinanderreihung von Profilabschnitten 22 gebildet werden. Die profilabschnitte 22 besitzen einen mäanderförmigen Querschnitt, so daß sie sich an den Stoßkanten miteinander verbinden lassen und gleichzeitig durch die hierdurch gebildeten Hohlräume 20 die Führungsschächte ergeben. Ein derartiges Profil ist beispielsweise durch Tiefziehen kostengünstig herstellbar, auch ist das Verbinden der einzelnen Profilabschnitte 22 untereinander durch gängige Verbindungstechniken, wie z.B. durch Kleben, problemlos durchführbar. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß im Gegensatz zu anderen Lösungen, wie z.B. einzeln anzubringenden Röhren oder dergleichen, eine einfache Anpassung an einen etwaig geneigten Verlauf der Präsentationsplatte 10 zu bewerkstelligen ist. So wird ein einzelner Profilabschnitt 22 schräg geschnitten, so daß die Führungsschächte 20 vertikal verlaufen und damit die Bewegung der eingesetzten Gewichte 30 nicht behindern.

    [0024] In Figur 2 ist weiterhin eine zusätzliche Sicherung gegen Diebstahl vorgesehen. Im Inneren des Pults 50 ist unterhalb der Gewichte 30 (und damit unterhalb der dort nicht dargestellten Führungsschächte 20) ein Auffangbehälter 60 in Trichterform angeordnet. An der tiefsten Stelle des Auffangbehälters 60 ist ein Signalgeber 62 angebracht, der einen Alarm auslöst, sofern eines der Gewichte 30 nach unten in den Auffangbehälter 60 fällt und infolge dessen Formgebung zum Signalgeber 62 hingeleitet wird. Der Auffangbehälter 60 kann nach Art einer Schublade aus dem Pult 50 herausgezogen werden, so daß das Ring-Display von unten zugänglich ist.

    [0025] Das erfindungsgemäße Ring-Display kann in vergleichbarer Weise auch anderweitig integriert werden, beispielsweise in Verkaufstische, wobei in einem derartigen Fall die Präsentationsplatte 10 schwenkbar gelagert ist, so daß sie nach Art eines Deckels geöffnet werden kann, um die erforderliche Zugänglichkeit von hinten zu ermöglichen.

    [0026] Weitere Aufbauvarianten sind ohne weiteres möglich und lassen sich ohne erfinderisches Zutun aus dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ableiten.

    BEZUGSZEICHENLISTE



    [0027] 
    10
    Präsentationsplatte
    12
    Aufnahmemulde
    13
    Aufnahmeöffnung
    14
    Durchtrittsöffnung
    15
    Längsachse
    20
    Führungsschächte
    22
    Profilabschnitt
    30
    Gewicht
    32
    Durchgangsbohrung
    40
    Sicherungsfaden
    50
    Pult
    60
    Auffangbehälter
    62
    Signalgeber
    100
    Ring
    X
    Umfangsposition
    Y
    Umfangsposiiton



    Ansprüche

    1. Präsentationshilfsmittel für Ringe oder dergleichen (Ring-Display) mit einer im wesentlichen horizontal oder leicht schräg geneigt verlaufend angeordneten Präsentationsplatte, in die eine Vielzahl von Ringen in wenigstens einer Vertiefung einsetzbar und in im wesentlichen aufrechter Position fixierbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Präsentationsplatte (10) eine Vielzahl von trichterförmigen und in der Draufsicht langgestreckten Aufnahmemulden (12) mit einer jeweils an der tiefsten Stelle angebrachten Durchtrittsöffnung (14) aufweist, und daß durch die Durchtrittsöffnung (14) ein ein Gewicht (30) tragender Sicherungsfaden (40) hindurchgeführt ist, welcher an dem Ring (100) befestigt ist, so daß der Ring (100) selbsttätig nach unten in die Aufnahmemulde (12) hineingezogen und in Längsrichtung ausgerichtet gehalten ist.
     
    2. Ring-Display nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmemulden (12) in Draufsicht oval gestaltet sind.
     
    3. Ring-Display nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmemulden (12) in Draufsicht die Form einer konvexen Linse im Längsschnitt besitzen.
     
    4. Ring-Display nach einem der vorherstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmemulden (12) matrixartig auf der Präsentationsplatte (10) angeordnet sind.
     
    5. Ring-Display nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Aufnahmemulden (12) Führungsschächte (20) für die Gewichte (30) angeordnet sind.
     
    6. Ring-Display nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschächte (20) durch eine mehrfache und jeweils zueinander versetzte Aneinanderreihung von Profilabschnitten (22) mit mäanderförmigem Querschnitt gebildet sind.
     
    7. Ring-Display nach einem der vorherstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Präsentationsplatte (10) integraler Bestandteil eines freistehenden Pults (50) ist.
     
    8. Ring-Display nach einem der vorherstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Präsentationsplatte (10) bzw. der Führungsschächte (20) ein Auffangbehälter (60) nach Art eines Trichters angebracht ist, der an seiner tiefsten Stelle einen Signalgeber (62) trägt, der dazu bestimmt ist, beim Auftreffen eines Gewichts (30) ein Alarmsignal auszulösen.
     
    9. Ring-Display nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Auffangbehälter (60) nach Art einer Schublade herausziehbar gestaltet ist.
     
    10. Ring-Display nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Präsentationsplatte (10) schwenkbar nach Art eines Deckels gestaltet ist.
     
    11. Ring-Display nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsfaden (40) aus einem hochfesten Material besteht.
     
    12. Ring-Display nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht (30) eine Durchgangsbohrung (32) zum Hindurchführen des Sicherungsfadens (40) aufweist.
     




    Zeichnung













    Recherchenbericht