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<ep-patent-document id="EP95103125A1" file="EP95103125NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0675042" kind="A1" date-publ="19951004" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLI..NLSE......................</B001EP><B005EP>R</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0675042</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19951004</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>95103125.1</B210><B220><date>19950304</date></B220><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>4411473</B310><B320><date>19940401</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19951004</date><bnum>199540</bnum></B405><B430><date>19951004</date><bnum>199540</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>6</B516><B511> 6B 65B  13/02   A</B511><B512> 6B 65B  17/02   B</B512><B512> 6B 65D  71/00   B</B512></B510><B540><B541>de</B541><B542>Verfahren zum Anlegen einer Verpackung an eine Packgutgesamtheit</B542><B541>en</B541><B542>Method of wrapping a stack of goods</B542><B541>fr</B541><B542>Procédé d'emballage d'un ensemble de marchandises</B542></B540><B560></B560><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>OSTMA Maschinenbau GmbH</snm><iid>00452900</iid><irf>81 487/Ry-</irf><adr><str>Golzheimer Strasse 5</str><city>D-53909 Zülpich</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Odenthal, Heinz F.</snm><adr><str>Moselstrasse 63</str><city>D-53909 Zülpich</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Andrejewski, Walter, Dr.</snm><sfx>et al</sfx><iid>00001295</iid><adr><str>Patentanwälte,
Andrejewski, Honke &amp; Partner,
Theaterplatz 3</str><city>45127 Essen</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>SE</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="17"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Verfahren zum Anlegen einer aus bandförmigem Verpackungsmaterial (4), aufgebauten Verpackung an eine Mehrzahl von gleichen, kubischen Verpackungselementen (11), die zu einer Packgutgesamtheit (12) zusammengefügt sind. Die Packgutgesamtheit wird auf einem Zuführförderer (1) einer Verpackungsstation (9) zugeführt. Das Verpackungsmaterial wird von dem Coil abgezogen und beim Abziehen zumindest in einen traybildenden Verpackungsmaterialstreifen (7) sowie einen Kopfumreifungsstreifen (8) aufgetrennt. Der traybildende Verpackungsmaterialstreifen sowie der Kopfumreifungsstreifen werden gemeinsam unter Bildung eines Abstandsspaltes (13), der der Höhe der Packgutgesamtheit angepaßt ist, vertikal der Verpackungsstation zugeführt. Die Packgutgesamtheit wird mit einer vorderen Stirnseite voraus an der Verpackungsstation quer zu dem traybildenden Verpackungsmaterialstreifen und dem Kopfumreifungsstreifen so verschoben und auf einen Abführförderer (2) aufgeschoben, daß der Verpackungsmaterialstreifen sowie der Kopfumreifungsstreifen die Packgutgesamtheit U-förmig umschlingen und an der rückwärtigen Stirnseite Überstände (14,15) des traybildenden Verpackungsmaterialstreifens sowie des Kopfumreifungsstreifens, die von den zulaufenden Streifen abgetrennt werden, frei bleiben. Die Enden des traybildenden Verpackungsmaterialstreifens sowie die des Kopfumreifungsstreifens werden mit den Enden der Überstände zu Umreifungen miteinander verbunden. Die über den Bodenrand (16) der Packungsgesamtheit überstehenden Bereiche des traybildenden Verpackungsmaterialstreifens werden zu einem Trayrand (17) oder zu einem Trayboden umgefaltet und fixiert.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="73" he="50" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anlegen einer aus bandförmigem Verpackungsmaterial, welches von einem Coil abgezogen wird, aufgebauten Verpackung an eine Mehrzahl von gleichen, Packgutelementen, die zu einer Packgutgesamtheit zusammengefügt sind. Es versteht sich, daß die Packgutgesamtheit eine kubische Gestaltung aufweist, die sich aus dem Zusammenfügen der Packgutelemente ergibt. Die Packgutelemente können z.B. kubische Packgutelemente oder zylindrische Packgutelemente sein.</p>
<p id="p0002" num="0002">Im Rahmen der bekannten Maßnahmen, von denen die Erfindung ausgeht (EP 0 313 721 A2), werden aus dem bandförmigen Verpackungsmaterial Verpackungsstäbe geformt, die an die Kanten und Ecken der Packgutgesamtheit angelegt und zu einem Rahmentragwerk zusammengesetzt werden. Das hat sich bewährt, verlangt aber ein entsprechendes steifes Verpackungsmaterial, welches die beschriebene Stab- und Rahmenfunktion erfüllen kann. Das ist aufwendig. Im übrigen weisen aus einer vorgegebenen Mehrzahl von kubischen Packgutelementen aufgebaute Packgutgesamtheiten nicht unbeachtliche Toleranzen auf, die sich in der Breite und in der Länge bzw. in der Höhe zu Toleranzen von 10 bis 20 mm addieren können. Werden die Stäbe und das Rahmentragwerk nach Maßgabe der maximal auftretenden Toleranzen dimensioniert, so kann die so aufgebaute Verpackung die Packgutgesamtheit nicht als Straffverpackung umgeben. Andererseits kann eine Straffverpackung Packgutgesamheiten, die aus einer Mehrzahl von Packgutelementen aufgebaut sind, so verspannen, daß über Reibungsschluß zwischen den Packgutelementen gleichsam ein selbsttragender Effekt in der Packgutgesamtheit zustandekommt.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0003" num="0003">Grundsätzlich ist es bekannt (DE 40 27 762 C1), zur Herstellung einer Verpackung für stückiges Packgut, die aus einem Rahmentragwerk aus winkelförmigen Elementen aus Verpackungsmaterial mit zumindest einem offenen Rahmenfeld aufgebaut ist und bei der ein Streifen aus dem Verpackungsmaterial an das Packgut angelegt und der an dem Packgut anliegende Streifen zu einer Umreifung geschlossen wird, den Streifen als ebenen Materialstreifen von einem Coil abzuziehen, straff mit überstehendem Rand an das Packgut anzulegen und erst am Packgut winkelförmig umzufalten, wobei überlappende Endabschnitte miteinander verbunden werden. Das hat sich bewährt und erlaubt den Aufbau einer Straffverpackung, bei der die beschriebenen Toleranzprobleme nicht auftreten, und die es erlaubt, mit einem wenig steifen Verpackungsmaterial, beispielsweise in Form von sogenanntem Kraftpapier, zu arbeiten. Im Rahmen dieser Maßnahmen ist es auch bekannt, sowohl an der Kopfseite als auch an der Bodenseite des Packgutes Umreifungen aus streifenförmigem Verpackungsmaterial mit überstehendem Rand herzustellen.</p>
<p id="p0004" num="0004">Ausgehend von den zuletzt beschriebenen Maßnahmen liegt der Erfindung das technologische Problem zugrunde, auf besonders einfache Weise eine aus bandförmigem Verpackungsmaterial, welches von einem Coil abgezogen wird, aufgebaute Verpackung an eine Mehrzahl von gleichen Packgutelementen, die zu einer Packgutgesamtheit zusammengefügt sind, anzulegen.</p>
<p id="p0005" num="0005">Zur Lösung dieser Aufgabe ist Gegenstand der Erfindung ein Verfahren zum Anlegen einer aus bandförmigem Verpackungsmaterial, welches von einem Coil abgezogen wird, aufgebauten Verpackung an eine Mehrzahl von gleichen Verpackungselementen, die zu einer Packgutgesamtheit zusammengefügt sind, mit den Verfahrensschritten:<!-- EPO <DP n="3"> -->
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>a) Die Packgutgesamtheit wird auf einem Zuführförderer einer Verpackungsstation zugeführt,</li>
<li>b) das Verpackungsmaterial wird von dem Coil abgezogen und beim Abziehen zumindest in einen traybildenden Verpackungsmaterialstreifen sowie einen Kopfumreifungsstreifen aufgetrennt,</li>
<li>c) der traybildende Verpackungsmaterialstreifen sowie der Kopfumreifungsstreifen werden gemeinsam unter Bildung eines Abstandsspaltes, der der Höhe der Packgutgesamtheit angepaßt ist, vertikal der Verpackungsstation zugeführt und entsprechend dem Produktformat vorgespendet,</li>
<li>d) die Packgutgesamtheit wird mit einer vorderen Stirnseite voraus an der Verpackungsstation quer zu dem traybildenden Verpackungsmaterialstreifen und dem Kopfumreifungsstreifen so verschoben und auf einen Abführförderer aufgeschoben, daß der Verpackungsmaterialstreifen sowie der Kopfumreifungsstreifen die Packgutgesamtheit U-förmig umschlingen und an der rückwärtigen Stirnseite Überstände des traybildenden Verpackungsmaterialstreifens sowie des Kopfumreifungsstreifens, die von den zulaufenden Streifen abgetrennt werden, frei bleiben,</li>
<li>e) die Enden des traybildenden Verpackungsmaterialstreifens sowie die des Kopfumreifungsstreifens werden mit den Enden der Überstände zu Umreifungen miteinander verbunden,<!-- EPO <DP n="4"> --></li>
<li>f) die über den Bodenrand der Packungsgesamtheit überstehenden Bereiche des traybildenden Verpackungsmaterialstreifens werden zu einem Trayrand oder zu einem Trayboden umgefaltet und fixiert,</li>
</ul> wobei die Verfahrensschritte d), e) und f) an der auf dem Abführförderer aufliegenden Packungsgesamtheit durchgeführt werden. Die traybildenden Verpackungsmaterialstreifen sowie die Kopfumreifungsstreifen werden nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindung zu unter Zugspannung stehenden Straffumreifungen verbunden. Im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens werden nach bevorzugter Ausführungsform der Zuführförderer und der Abführförderer kontinuierlich bewegt. Im Rahmen der Erfindung liegt es aber auch, den Zuführförderer und den Abführförderer taktweise zu bewegen, selbstverständlich unter Abstimmung der Takte. In dem Merkmal b) kommt mit der Formulierung "zumindest in einen traybildenden Verpackungsmaterialstreifen sowie einen Kopfumreifungsstreifen" zum Ausdruck, daß z.B. nach Maßgabe der Höhe der Verpackungsgutgesamtheit auch ein dritter Verpackungsmaterialstreifen ausgetrennt werden kann. Er kann zu einer mittleren Straffumreifung an die Verpackungsgutgesamtheit gelegt werden, wobei so verfahren wird, wie es in bezug auf den traybildenden Verpackungsmaterialstreifen und in bezug auf den Kopfstreifen beschrieben wurde. Insbesondere kann so verfahren werden, daß der traybildende Verpackungsmaterialstreifen im Bereich seines oberen Randes, der an den Seitenwänden der Verpackungsgutgesamtheit anliegt, mit einem Verstärkungsstreifen versehen wird.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0006" num="0006">Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß eine aus bandförmigem Verpackungsmaterial, welches von einem Coil abgezogen wird, aufgebaute Verpackung an einer Mehrzahl von gleichen Packgutelementen, die zu einer Packgutgesamtheit zusammengefügt sind, besonders einfach erzeugt werden kann, wenn die Kombination der beschriebenen Maßnahmen verwirklicht wird, die es erlaubt, die Packgutgesamtheit mit einer vorderen Stirnseite an der Verpackungsstation quer zu dem traybildenden Verpackungsmaterialstreifen und dem Kopfumreifungsstreifen in der beschriebenen Weise zu verschieben. Auf diese Weise kann mit kurzen Packzeiten gearbeitet werden, auch bleibt in der Verpackungsstation ausreichend Raum, um die entsprechenden Werkzeuge anzubringen. Im Ergebnis kann eine Vorrichtung für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besonders einfach gestaltet werden.</p>
<p id="p0007" num="0007">Gegenstand der Erfindung ist auch eine Vorrichtung für die Durchführung des beschriebenen Verfahrens mit einem Zuführförderer, einem rechtwinklig dazu angeordneten Abführförderer, einer oberhalb des Niveaus des Zuführförderers und des Abführförderers angeordneten Coilaufnahme für das bandförmige Verpackungsmaterial mit Bandabzug und Trenneinrichtung zur Auftrennung des bandförmigen Verpackungsmaterials in einen traybildenden Verpackungsmaterialstreifen und einen Kopfumreifungsstreifen, wobei der traybildende Verpackungsmaterialstreifen und der Kopfumreifungsstreifen vertikal verlaufend zwischen dem Zuführförderer und dem Kopf des Abführförderers geführt sind und in diesem Bereich die Verpackungsstation mit ihren Werkzeugen angeordnet ist.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0008" num="0008">Im folgenden werden die beschriebenen und weiteren Merkmale der Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigen
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>das Schema einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>einen vergrößerten Ausschnitt aus dem Gegenstand nach Fig. 1,</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>eine Packgutgesamtheit mit angelegten Verpackungen,</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>mit den Teilfiguren 4a, 4b und 4c mögliche Gestaltungen des Kopfumreifungsstreifens und eine besondere Gestaltung des traybildenden Verpackungsmaterialstreifens, jeweils links in den Figuren im Schnitt und rechts in den Figuren in der Ansicht, ausschnittsweise.</dd>
</dl></p>
<p id="p0009" num="0009">Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus einem Zuführförderer 1, einem rechtwinklig dazu angeordneten Abführförderer 2, einer oberhalb des Niveaus des Zuführförderers 1 und des Abführförderers 2 angeordneten Coilaufnahme 3 für das bandförmige Verpackungsmaterial 4 mit Bandabzug 5 und Trenneinrichtung 6 zur Auftrennung des bandförmigen Verpackungsmaterials 4 in einen traybildenden Verpackungsmaterialstreifen 7 und einen Kopfumreifungsstreifen 8. Man erkennt, daß der traybildende Verpackungsmaterialstreifen 7<!-- EPO <DP n="7"> --> sowie der Kopfumreifungsstreifen 8 vertikal verlaufend zwischen dem Zuführförderer 1 und dem Kopf des Abführförderers 2 geführt sind. In diesem Bereich ist die Verpackungsstation 9 mit ihren üblichen Werkzeugen angeordnet, die nicht gezeichnet sind.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die Vorrichtung erlaubt das Anlegen einer aus bandförmigem Verpackungsmaterial 4, welches von einem Coil 10 abgezogen wird, aufgebauten Verpackung an eine Mehrzahl von gleichen, im Ausführungsbeispiel kubischen Packgutelementen 11, die zu einer Packgutgesamtheit 12 zusammengefügt sind.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die Packgutgesamtheit 12 wird auf dem Zuführförderer 1 der Verpackungsstation 9 zugeführt. Das Verpackungsmaterial 4 wird von dem Coil 10 abgezogen und beim Abziehen in einen traybildenden Verpackungsmaterialstreifen 7 sowie in einen Kopfumreifungsstreifen 8 aufgetrennt. Der traybildende Verpackungsmaterialstreifen 7 sowie der Kopfumreifungsstreifen 8 werden gemeinsam unter Bildung eines Abstandsspaltes 13, der der Höhe der Packgutgesamtheit 12 angepaßt ist, vertikal der Verpackungsstation 9 zugeführt. Der eigentliche Verpackungsvorgang wird dadurch herbeigeführt, daß die Packgutgesamtheit 12 mit einer vorderen Stirnseite voraus an der Verpackungsstation 9 quer zu dem traybildenden Verpackungsmaterialstreifen 7 und dem Kopfumreifungsstreifen 8 so verschoben und auf den Abführförderer 2 aufgeschoben wird, daß der Verpackungsmaterialstreifen 7 sowie der Kopfumreifungsstreifen 8 die Packgutgesamtheit 12 U-förmig umschlingt, wie es in der Fig. 1 dargestellt ist, jedoch so, daß an der rückwärtigen Stirnseite Überstände 14, 15 des traybildenden Verpackungsmaterialstreifens 7 sowie des Kopfumreifungsstreifens 8 bleiben, die von den zulaufenden Streifen 7, 8 abgetrennt wurden. Die Enden des traybildenden Verpackungsmaterialstreifens 7 sowie des Kopfumreifungsstreifens 8 werden<!-- EPO <DP n="8"> --> mit den Enden der Überstände 14, 15 zu Umreifungen miteinander verbunden. Vergleicht man die Fig. 1 und 2, so erkennt man, daß die über den Bodenrand 16 einer Packgutgesamtheit 12 überstehenden Bereiche des traybildenden Verpackungsmaterialsstreifens 7 zu einem Trayrand 17 (Fig. 1) oder zu einem Trayboden 18 (Fig. 2) gefaltet und fixiert werden können. Die in bezug auf die Anlegung der Verpackung wesentlichen Verfahrensschritte werden an der auf dem Abführförderer 2 aufliegenden Packgutgesamtheit 12 durchgeführt, wobei eine Straffumreifung verwirklicht wird. Dabei kann kontinuierlich oder taktweise gearbeitet werden.</p>
<p id="p0012" num="0012">Im Rahmen der Erfindung können der traybildende Verpackungsmaterialstreifen 7 und die Kopfumreifungsstreifen 8 durch Längsfaltungen besonders gestaltet sein. Das zeigt die Fig. 4 mit den Teilfiguren 4a, 4b und 4c. Die Figuren zeigen jeweils links einen Querschnitt und rechts eine Ansicht, ausschnittsweise. Man erkennt in der Fig. 4a, daß der traybildende Verpackungsmaterialstreifen 7 vor dem Zuführen zur Verpackungsstation 9 durch eine Längsfaltung 19 mit einem Doppelstreifenbereich 20, der an die Seitenwände der Packgutgesamtheiten 12 angelegt wird, und mit einem Einfachstreifenbereich 21, der den Trayrand 17 oder den Trayboden 18 bildet, versehen wird. Die im Doppelstreifenbereich aneinanderliegenden Teile des traybildenden Verpackungsmaterialstreifens 7 können miteinander verklebt werden, was in der Fig. 4a durch eine gestrichelte Linie bei dem Bezugszeichen 22 angedeutet wurde. Man erkennt in den Fig. 4b und 4c, daß der Kopfumreifungsstreifen 8 vor dem Zuführen zur Verpackungsstation durch zwei Längsfaltungen 19 verdoppelt werden kann. Die umgeklappten Bereiche liegen stoß nebeneinander, wie es die Fig. 4b zeigt oder mit einem Abstand 23, wie es die Fig. 4c zeigt.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0013" num="0013">Der Kopfumreifungsstreifen 8 muß nicht notwendig am oberen Rand der Packgutgesamtheit 12 angeordnet werden. Er kann auch im mittleren Bereich der Höhe der Packgutgesamtheit 12 angeordnet werden, und zwar mit mehr oder weniger großem Abstand von dem oder auf dem oder im Anschluß an den traybildenden Materialstreifen 7.</p>
</description><!-- EPO <DP n="10"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zum Anlegen einer aus bandförmigem Verpackungsmaterial, welches von einem Coil abgezogen wird, aufgebauten Verpackung an eine Mehrzahl von gleichen Verpackungselementen, die zu einer Packgutgesamtheit zusammengefügt sind, mit den Verfahrensschritten:
<claim-text>a) Die Packgutgesamtheit wird auf einem Zuführförderer einer Verpackungsstation zugeführt,</claim-text>
<claim-text>b) das Verpackungsmaterial wird von dem Coil abgezogen und beim Abziehen zumindest in einen traybildenden Verpackungsmaterialstreifen sowie einen Kopfumreifungsstreifen aufgetrennt,</claim-text>
<claim-text>c) der traybildende Verpackungsmaterialstreifen sowie der Kopfumreifungsstreifen werden gemeinsam unter Bildung eines Abstandsspaltes, der der Höhe der Packgutgesamtheit angepaßt ist, vertikal der Verpackungsstation zugeführt und entsprechend dem Produktformat vorgespendet,</claim-text>
<claim-text>d) die Packgutgesamtheit wird mit einer vorderen Stirnseite voraus an der Verpackungsstation quer zu dem traybildenden Verpackungsmaterialstreifen und dem Kopfumreifungsstreifen so verschoben und auf einen Abführförderer aufgeschoben, daß der Verpackungsmaterialstreifen sowie der Kopfumreifungsstreifen die Packgutgesamtheit U-förmig umschlingen und an der rückwärtigen Stirnseite Überstände des traybildenden<!-- EPO <DP n="11"> --> Verpackungsmaterialstreifens sowie des Kopfumreifungsstreifens, die von den zulaufenden Streifen abgetrennt werden, frei bleiben,</claim-text>
<claim-text>e) die Enden des traybildenden Verpackungsmaterialstreifens sowie die des Kopfumreifungsstreifens werden mit den Enden der Überstände zu Umreifungen miteinander verbunden,</claim-text>
<claim-text>f) die über den Bodenrand der Packungsgesamtheit überstehenden Bereiche des traybildenden Verpackungsmaterialstreifens werden zu einem Trayrand oder zu einem Trayboden umgefaltet und fixiert,</claim-text> wobei die Verfahrensschritte d), e) und f) an der auf dem Abführförderer aufliegenden Packungsgesamtheit durchgeführt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, wobei der traybildende Verpackungsmaterialstreifen sowie der Kopfumreifungsstreifen zu unter Zugspannung stehenden Straffumreifungen verbunden werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei der Zuführförderer und der Abführförderer kontinuierlich bewegt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei der Zuführförderer und der Abführförderer taktweise bewegt werden.<!-- EPO <DP n="12"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der traybildende Verpackungsmaterialstreifen vor dem Zuführen zur Verpackungsstation durch eine Längsfaltung mit einem Doppelstreifenbereich, der an die Seitenwände der Packgutgesamtheit angelegt wird, und mit einem Einfachstreifenbereich, der den Trayrand oder den Trayboden bildet, versehen wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Kopfumreifungsstreifen vor dem Zuführen zur Verpackungsstation durch zumindest eine Längsfaltung verdoppelt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Vorrichtung für die Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit<br/>
   einem Zuführförderer (1),<br/>
   einem rechtwinklig dazu angeordneten Abführförderer (2), einer oberhalb des Niveaus des Zuführförderers (1) und des Abführförderers (2) angeordneten Coilaufnahme (3) für das bandförmige Verpackungsmaterial (4) mit Bandabzug (5) und Trenneinrichtung (6) zur Auftrennung des bandförmigen Verpackungsmaterials (4) in einen traybildenden Verpackungsmaterialstreifen (7) und einen Kopfumreifungsstreifen (8),<br/>
wobei der traybildende Verpackungsmaterialstreifen (7) und der Kopfumreifungsstreifen (8) vertikal verlaufend zwischen dem Zuführförderer (1) und dem Kopf des Abführförderers (2) geführt sind und in diesem Bereich die Verpackungsstation (9) mit ihren Werkzeugen angeordnet ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="13"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="157" he="231" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="14"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="153" he="220" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="15"> -->
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="147" he="245" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings><!-- EPO <DP n="16"> -->
<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="156" he="235" type="tif"/></search-report-data>
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