(19)
(11) EP 0 675 240 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
04.10.1995  Patentblatt  1995/40

(21) Anmeldenummer: 94105823.2

(22) Anmeldetag:  15.04.1994
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6E04B 2/74, E04H 1/12, E04B 2/76
(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE ES FR GB LI SE

(30) Priorität: 31.03.1994 DE 4411288

(71) Anmelder: MBA-DESIGN & DISPLAY PRODUKT GMBH
D-72766 Reutlingen (DE)

(72) Erfinder:
  • Militzer, Gottfried A.F.
    D-72820 Sonnenbühl (DE)

(74) Vertreter: Möbus, Rudolf, Dipl.-Ing. et al
Hindenburgstrasse 65
D-72762 Reutlingen
D-72762 Reutlingen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Trennwandung, insbesondere für Messehallen


    (57) Bei einer aus mehreren Wandungselementen mittels an Außenrahmenschenkeln der Wandungselemente verankerbaren Kupplungsorganen lösbar zusammensetzbaren Trennwandung weisen die Kupplungsorgane (17) in konische Außenlängsnuten (12) der Rahmenschenkel (11) der Wandungselemente (10) passende, entsprechend konische Bereiche (17.1, 17.2) auf, von denen mindestens einer mit in zusätzliche Längsnuten der Seitenwände der Nut (12) der Außenrahmenschenkel (11) formschlüssig passende Außenstege (21, 22) versehen ist, die eine praktisch unverlierbare Koppelung der Kupplungsorgane (17) mit einem der miteinander zu verbindenden Wandungselemente (10) ohne zusätzliche Hilfsmittel gestattet.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine auf- und abbaubare Trennwandung, insbesondere für Messehallen, aus mehreren rechteckigen, eigensteifen Wandungselementen zusammensetzbar, die mittels an profilierten Außenrahmenschenkeln der Wandungselemente verankerbaren Kupplungsorganen lösbar miteinander verbindbar sind.

    [0002] Eine Trennwandung der genannten Art ist beispielsweise aus der DE-OS 39 02 385 der Anmelderin bekannt.

    [0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer solchen Trennwand die Kombinationsmöglichkeiten zwischen den mehreren Wandungselementen zu vergrößern und die Verbindungen zu erleichtern.

    [0004] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei der eingangs genannten Trennwandung mindestens die mit einer Außenlängsnut mit sich einwärts konisch verjüngendem Querschnitt versehenen Vertikalrahmenschenkel der Wandungselemente in den schräg zur Rahmenebene verlaufenden Seitenwänden der konischen Außenlängsnut an sich gegenüberliegenden Stellen zusätzliche Längsnuten aufweisen und daß die Kupplungsorgane mindestens einen in die konischen Außenlängsnuten der Außenrahmenschenkel passenden Außenbereich aufweisen, der mit formschlüssig in die zusätzlichen Längsnuten passenden Außenstegen versehen ist.

    [0005] Durch die zusätzlichen Längsnuten in der konischen Außenlängsnut der Vertikalrahmenschenkel und die in diese zusätzlichen Außenlängsnuten passenden Außenstege der Kupplungsorgane läßt sich eine formschlüssige Halterung der Kupplungsorgane in einem Außenrahmenschenkel eines Wandungselementes erreichen. Dies erleichtert die Montage und die Demontage der Trennwandung erheblich, weil die Kupplungsorgane immer bereits mit einem von zwei miteinander zu verbindenden Wandungselementen unverlierbar gekoppelt sind oder bleiben.

    [0006] Weitere Vorteile können dadurch erzielt werden, daß die Außenstege der Kupplungsorgane durch Verdrehen der Kupplungsorgane in die Längsnuten der konischen Außennut einführbar sein können und dabei die Kupplungsorgane mit der Außennut verspannen. Diese verspannbaren Kupplungsorgane können in jeder beliebigen Position der konischen Außennut der Vertikalrahmen eingesetzt werden und erlauben somit in jeder beliebigen Höhe eine Verbindung mit einem weiteren Wandungselement. Dies ist insbesondere zur Ausbildung von Durchgängen oder Fensteröffnungen von Vorteil.

    [0007] Die Kupplungsorgane können neben ihrem mindestens einen in die konischen Außenlängsnuten der Außenrahmenschenkel passenden Außenbereich unterschiedliche Formen aufweisen, beispielsweise auch mit einem Kupplungszapfen versehen sein, der in eine Öffnung des Außenrahmenschenkels eines anschließenden Wandungselementes ragt und dort entweder an einer Zentriernut verankerbar ist oder allein eine Funktion als Zentrierzapfen ausüben kann. Vorteilhafterweise können die Kupplungsorgane Profilstege oder Profilstegabschnitte sein, deren Querschnitt mindestens zwei in Außenlängsnuten der Wandungselemente passende, auswärts konisch verjüngende Bereiche aufweist, von denen mindestens einer auf seinen schrägen Außenflächen Längsstege aufweist, die formschlüssig in die zusätzlichen Längsnuten der Rahmenschenkel passen. Dabei müssen die Symmetrieebenen der sich auswärts konisch verjüngenden Bereiche der Kupplungsorgane keinesfalls gleich verlaufen, sondern können auch unter einem Winkel zueinander verlaufen und sich schneiden. Die Profilstege können über die ganze Verbindungslänge von zwei Wandungselementen verlaufende Profilstege oder aber nur einzelne und relativ kurze Profilstegabschnitte sein.

    [0008] Die Kupplungsorgane können jedoch auch mindestens einen kegelförmigen und parallel zum Außenrahmen ausgerichteten Kupplungszapfen aufweisen, die jeweils in entsprechende Öffnungen in einem Horizontalrahmenschenkel eines benachbarten Wandungselementes einführbar sind.

    [0009] Die erfindungsgemäß ausgebildeten Kupplungsorgane erleichtern nicht nur die Montage und Demontage der Trennwandung, sondern erleichtern auch die gegenseitige Verbindung ungleich langer Wandungselemente, die zur Begrenzung von Türdurchgängen oder Fensteröffnungen in der Trennwandung dienen können. Während die Maße von in Wandungselemente eingeformten Tür- oder Fensteröffnungen festgelegt sind, ist diese Beschränkung bei Türöffnungen und Fensteröffnungen, die allseitig durch gesonderte Wandungselemente begrenzt sind, nicht gegeben.

    [0010] Zum Verblenden der äußeren Kanten einer Trennwandung der eingangs genannten Art sind die Kupplungsorgane als federnde Clips ausgebildet, in die Blenden zur Abdeckung der Außenrahmenschenkel der Wandungselemente einrastbar sind. Solche Clips können auch in U-förmig profilierte Horizontalrahmenschenkel auf der Ober- und Unterseite der Wandungselemente eingesetzt werden, wodurch auch diese Kanten der Trennwandung verblendbar sind.

    [0011] Zur Bildung einer Deckenkonstruktion für die aus mehreren rechteckigen, eigensteifen Wandungselementen zusammensetzbare Trennwandung, wobei die Wandungselemente mittels an profilierten Außenrahmenschenkeln der Wandungselemente verankerbaren Kupplungsorganen lösbar miteinander verbindbar sind, sind zur Bildung einer Decke horizontal an der Trennwandung angeordnete Wandungselemente vorgesehen, die mittels in Eckverbindern zwischen den Horizontal- und Vertikalrahmenschenkeln angeordneten federbelasteten Bolzen, die in entsprechende Öffnungen in Eckverbindern benachbarter Wandungselemente einrasten und mittels eines von außen zugänglichen Entriegelungselementes wieder aus den Öffnungen herausführbar sind, untereinander verbunden sind. Die federbelasteten Bolzen ermöglichen somit eine Verbindung der Deckenwandungselemente untereinander in der Ebene der Wandungselemente und bewirken dadurch eine Versteifung der Deckenkonstruktion, die vorteilhafterweise aus schwer entflammbaren glasfaserverstärkten Platten gebildet sein kann. Dabei kann das Entriegelungselement für die Bolzen beispielsweise ein in einem Langloch in einem Außenrahmenschenkel verschiebbarer, mit dem federbelasteten Bolzen verbundener Stift sein. Durch Zurückziehen des Stiftes lassen sich zur Demontage der Deckenkonstruktion die Wandungselemente auf einfache Weise wieder voneinander trennen.

    [0012] Nachfolgend werden mehrere Ausführungsbeispiele von erfindungsgemäß ausgebildeten Kupplungsorganen in Verbindung mit erfindungsgemäß ausgebildeten Rahmenschenkeln der Wandungselemente anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.

    [0013] Im einzelnen zeigen:
    Fig. 1
    einen Querschnitt durch einen Vertikalrahmenschenkel eines Wandungselementes zu- sammen mit zwei unterschiedlichen, in den Vertikalrahmenschenkel formschlüssig einsetzbaren Kupplungsorganen;
    Fig. 2
    einen Querschnitt durch die Vertikalrahmenschenkel von zwei aneinandergefügten Wandungselementen zusammen mit einem der beiden aus Fig. 1 ersichtlichen Kupplungsorgane;
    Fig. 3
    das in Fig. 2 dargestellte Kupplungsorgan im Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 4;
    Fig. 4
    eine Seitenansicht des aus Fig. 2 und 3 ersichtlichen Kupplungsorganes;
    Fig. 5 u. 6
    das in Fig. 1 dargestellte zweite, einen Steckzapfen aufweisende Kupplungsorgan in zwei um 90° gegeneinander versetzten Ansichten;
    Fig. 7
    ein drittes Ausführungsbeispiel eines Kupplungsorganes im Schnitt entlang der Linie VII-VII in Fig. 8;
    Fig. 8
    eine Seitenansicht des dritten Kupplungsorganes;
    Fig. 9
    ein viertes Ausführungsbeispiel eines Kupplungsorganes im Schnitt entlang der Linie IX-IX in Fig. 10;
    Fig. 10
    eine Seitenansicht des vierten Kupplungsorganes;
    Fig. 11
    einen Trennwandungsteil, bestehend aus drei Wandungselementen, die einen Türdurchgang begrenzen;
    Fig. 12
    eine gegenüber Fig. 11 vergrößerte Einzeldarstellung einer in Fig. 11 mit XII gekennzeichneten Verbindungsstelle zwischen zwei Wandungselementen;
    Fig. 13
    einen Querschnitt durch einen zweiten Vertikalrahmenschenkel mit einer konischen Außennut;
    Fig. 14
    eine Seitenansicht eines fünften Kupplungsorgans;
    Fig. 15
    eine Ansicht von oben auf das Kupplungsorgan nach Fig. 14;
    Fig. 16
    eine Draufsicht auf ein sechstes Kupplungsorgan;
    Fig. 17
    eine Seitenansicht auf das Kupplungsorgan nach Fig. 16;
    Fig. 18
    einen Schnitt durch ein erstes clipsförmiges Kupplungsorgan;
    Fig. 19
    einen Schnitt durch ein in einen Außenrahmenschenkel eingesetztes zweites clipsförmiges Kupplungsorgan;
    Fig. 20
    einen Schnitt durch den Eckbereich eines Deckenelementes mit einem Kupplungsorgan.


    [0014] Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch den Seitenrand eines Wandungselementes 10 und einen Vertikalrahmenschenkel 11 des Rahmens, der das Wandungselement 10 umfängt. Der Vertikalrahmenschenkel 11 weist eine sich nach außen konisch erweiternde Außenlängsnut 12 mit den schräg zur Rahmenebene verlaufenden Seitenwänden 13 und 14 auf. In diesen beiden Seitenwänden 13 und 14 sind an sich gegenüberliegenden Stellen zusätzliche Längsnuten 15 und 16 ausgebildet. Sie dienen zur formschlüssigen Verankerung von Kupplungsorganen unterschiedlicher Formgebung. Zwei Kupplungsorgane 17 und 18 sind in Fig. 1 und in den Fig. 3 bis 6 dargestellt, zwei weitere Ausführungsformen von Kupplungsorganen 19 und 20 sind aus den Fig. 7 bis 10 ersichtlich.

    [0015] Alle Kupplungsorgane weisen mindestens einen konischen Außenbereich auf, der in die Außenlängsnut 12 des Vertikalrahmenschenkels 11 paßt und der mit in die zusätzlichen Längsnuten 15 und 16 formschlüssig passenden Außenstegen versehen ist. Bei dem Kupplungsorgan 17, das aus einem Abschnitt einer Hohlprofilschiene gebildet ist, sind zwei konische Außenbereiche 17.1, 17.2 vorgesehen, von welchem der eine Bereich 17.1 die in die zusätzlichen Längsnuten 15 und 16 der Vertikalrahmenschenkel 11 passenden Außenstege 21, 22 aufweist. Gemäß Fig. 3 und 4 ist das Kupplungsorgan 17 an einer Stelle, durch welche die Schnittlinie III-III in Fig. 4 verläuft, mit einer Queröffnung versehen, die durch miteinander fluchtende runde Öffnungen 23 und 24 in beiden Stirnseiten des Hohlprofilschienen- abschnittes gebildet ist. Diese Durchgangsöffnung erlaubt das Einbringen nicht dargestellter Verankerungsbolzen, Schrauben o.dgl.

    [0016] Das als einstückiges oder mehrteiliges Massivteil gefertigte Kupplungsorgan 18 weist einen einzigen konischen Außenbereich 18.1 auf, an welchem die beiden in die zusätzlichen Längsnuten 15, 16 der Vertikalrahmenschenkel 11 der Wandungselemente passenden Außenstege 21 und 22 ausgebildet sind. An das breitere Ende des konischen Außenbereiches 18.1 schließt sich eine Anschlagplatte 25 an, die einen zentralen Zentrierzapfen 26 trägt, der in der Nähe seines freien Endes 26.1 mit einer Ringnut 27 versehen ist. Die Ringnut 27 dient für den Ansatz von Sicherungsorganen, wie quer zur Längsrichtung des Zapfens 26 gerichteten Sicherungsschrauben.

    [0017] Fig. 2 zeigt zwei gleiche Wandungselemente 10 und 10', die mit ihren Vertikalrahmenschenkeln 11 und 11' miteinander fluchtend gegeneinander liegen und durch ein als durchlaufende Schiene ausgebildetes Kupplungsorgan 17 oder mehrere einzelne Kupplungsorgane 17 in dieser gegenseitigen Lage gehalten sind. Sicherungsorgane, die ein Auseinanderschieben der beiden Wandungselemente in Richtung der Wandungsebene verhindern, beispielsweise zusätzliche Kupplungsorgane 18, sind in Fig. 2 nicht dargestellt.

    [0018] Das aus den Fig. 7 und 8 ersichtliche dritte Kupplungsorgan 19 ist wiederum ein Abschnitt einer Hohlprofilschiene, die einen quadratischen Querschnitt aufweist. Auf zwei aneinandergrenzenden Quadratseiten sind jeweils ein konischer Außenbereich 19.1 und 19.2 ausgebildet, von denen der eine an seinem Ende mit den beiden formschlüssig in die zusätzlichen Längsnuten 15, 16 der Vertikalrahmenschenkel 11 der Wandungselemente 10, 10' passenden Außenstegen 21 und 22 versehen ist. Das Kupplungsorgan 19 ist im Bereich beider konischer Außenbereiche 19.1 und 19.2 auf der Höhe der aus Fig. 8 ersichtlichen Schnittebene VII-VII mit einer runden Öffnung 28 und 29 versehen, die das Einbringen von Befestigungs- oder Zentrierorganen erlauben. Die Kupplungsorgane 19 erlauben die Verbindung von zwei Wandungselementen 10 unter einem rechten Winkel. Vorzugsweise sind die Kupplungsorgane 19 als über die ganze Verbindungslänge von zwei Wandungselementen 10 verlaufende Profilschienen ausgebildet, die gleichzeitig den Eckbereich der Trennwandung an der Verbindungsstelle der beiden Wandungselemente bilden.

    [0019] Auch das aus den Fig. 9 und 10 ersichtliche Kupplungsorgan 20 ist für eine nichtfluchtende Verbindung von zwei Wandungselementen 10, 10' entworfen. Es handelt sich wieder um den Abschnitt einer Hohlprofilschiene mit im wesentlichen trapezförmigem Querschnitt. Auf den beiden schräg zueinander verlaufenden Kupplungsorganseiten 20.3 und 20.4 sind - mit ihrer Mittelebene 30, 31 senkrecht zu den Trapezseiten abstehend - längsstegartige konische Außenbereiche 20.1 und 20.2 ausgebildet. Der eine der beiden konischen Außenbereiche 20.2 ist hier mit den Außenstegen 21 und 22 versehen. Das Kupplungsorgan 20 erlaubt die Verbindung von zwei Wandungselementen 30 unter einem Innenwinkel von beispielsweise 150°. Durch andere Trapezformen lassen sich andere Innenwinkel erzielen. Auch das Kupplungsorgan 20 wird überwiegend als sich über den gesamten Verbindungsbereich von zwei Wandungselementen erstreckender Hohlprofilabschnitt ausgebildet, bei welchem in Abständen die auf die Mittelebenen 30 und 31 der beiden konischen Außenbereiche 20.1 und 20.2 ausgerichteten Öffnungen 32 und 33 ausgebildet sind, von denen bei dem hier gezeigten kurzen Abschnitt nur jeweils eine Öffnung ersichtlich ist.

    [0020] Fig. 11 zeigt drei miteinander fluchtende Wandungselemente 10, 10' und 10'', die zusammen mit dem Fußboden 34 eines Raumes eine Türöffnung 35 begrenzen. Zwischen den beiden gleichen, sich über die ganze Höhe der Trennwandung erstreckenden Wandungselementen 10, 10' erstreckt sich das kleinere Wandungselement 10''. Es hat hier eine größere Breite als die beiden Wandungselemente 10, 10', ist aber wesentlich kürzer. Die Verbindung der beiden Wandungselemente 10, 10' mit dem kleineren Wandungselement 10'' kann mittels Kupplungselementen 17, 18 oder den in den Fig. 14 und 16 gezeigten Kupplungsorganen erfolgen. An der in Fig. 12 dargestellten, in Fig. 11 mit XII bezeichneten Eckverbindungsstelle ist ein Kupplungsorgan 18 eingesetzt, das mit seinen Außenstegen 21, 22 in die zusätzlichen Längsnuten 15 und 16 des Vertikalrahmenschenkels 11' des Wandungselementes 10' formschlüssig eingesetzt ist und mit seinem konischen Außenbereich 18.1 passend in der konischen Außenlängsnut 12 (Fig. 1) des Vertikalrahmenschenkels 11' sitzt. Der Zapfen 26 des Kupplungsorganes 18 ragt in die Öffnung eines in Fig. 12 im Schnitt dargestellten Einsatzteiles 36 des Wandungselementes 10'' und ist dort mittels einer in die Ringnut 27 des Zapfens 26 des Kupplungsorganes 18 eingreifenden Schraube 37 gesichert.

    [0021] Der in Fig. 13 dargestellte Vertikalrahmenschenkel 110 ist ebenfalls ein Aluminiumprofilteil, das in nicht näher dargestellter Weise zwischen die Deckenplatten eines Wandungselements einsetzbar ist. Der Außenrahmenschenkel 110 weist ebenso wie der Außenrahmenschenkel 10 nach Fig. 1 eine Außennut 111 mit einwärts konisch zulaufenden Seitenwänden 112 und darin angeordneten Längsnuten 113 auf. Fig. 4 zeigt ein Kupplungsorgan 114, das einen der konischen Form der Außennut 111 angepaßten Außenbereich 115 mit Außenstegen 116, die in die Längsnuten 113 der Außennut 111 einführbar sind, aufweist. An den Außenbereich 115 schließt sich ein Kupplungszapfen 117 mit einem runden Kopf 118 und einer Zentriernut 119 wie bei einem der beiden in Fig. 1 gezeigten Kupplungsorganen an. Der Kupplungszapfen 117 ist in eine entsprechend geformte Öffnung im Außenrahmenschenkel 110 eines benachbarten Wandungselementes einführbar und mit Hilfe der Zentriernut 119 dort verankerbar. An seinem Fußende weist das Kupplungsorgan 114 einen Zapfen 120 auf, mit dem das Kupplungsorgan 114 in eine entsprechende Bohrung am Boden der Außennut 111 einsetzbar ist. Aus Fig. 14 ist die Form der Außenstege 116 zu erkennen, die jeweils eine abgerundete Ecke aufweisen. Das Kupplungsorgan 114 wird nun zunächst mit den Zapfen 120 in eine entsprechende Bohrung in der Außennut 111 eingesetzt und dabei die Außenstege 116 parallelliegend zur Außennut 111 in diese eingeführt. Anschließend wird ein Steckschlüssel in eine dafür vorgesehene Öffnung 121 im Kupplungsorgan 114 eingeführt und das Kupplungsorgan 114 mit Hilfe des Schlüssels verdreht, bis die Außenstege 116 in die Längsnuten 113 der Außennut 111 eingreifen und das Kupplungselement 114 dadurch in der Außennut 111 verspannen. Die Kupplungsorgane 114 sind damit rasch und an jeder beliebigen Stelle des Außenrahmenschenkels befestigbar und auch wieder lösbar.

    [0022] Nach dem gleichen Befestigungsprinzip ist auch das in den Fig. 16 und 17 dargestellte Kupplungsorgan 114' an den Wandungselementen verankerbar. Das Kupplungsorgan 114' weist hier zwei parallel zum Außenrahmenschenkel 110 ausgerichtete und im Spitzenbereich kegelförmige Kupplungszapfen 122 und 123 auf, die in entsprechende Öffnungen am Außenrahmenschenkel 110 eines benachbarten Wandungselements einführbar und einrastbar sind. Sowohl das Kupplungsorgan 114 nach den Fig. 14 und 15 als auch das Kupplungsorgan 114' nach den Fig. 16 und 17 ermöglichen eine Verbindung zweier Wandungselemente in beliebiger Höhe miteinander. Das Kupplungsorgan 114 greift dabei in eine Öffnung in einem Vertikalrahmenschenkel und das Kupplungsorgan 114' in Öffnungen in einem Horizontalrahmenschenkel eines benachbarten Wandungselementes ein.

    [0023] Die in den Fig. 18 und 19 gezeigten clipsförmigen Kupplungsorgane 125 und 126 dienen der Befestigung einer Blende 127 für einen Außenrahmenschenkel 110 mit konischer Außennut 111 bzw. einen Horizontalrahmenschenkel 128 mit U-förmigem Querschnitt. Das Kupplungsorgan 125 weist zwei Außenstege 129 auf, die in die Längsnuten 113 des Außenschenkels 110 einführbar sind. Anschließend kann eine Blende 127 in die zwischen den Außenstegen 129 und zwei federnden Vorsprüngen 130 des Kupplungsorgans 125 angeordneten schlitzförmigen Ausnehmungen 131 mit zwei auf der Unterseite der Blende 127 angeordneten, gegeneinander geneigten Stege 127.1 und 127.2 eingeclipst werden. Das in Fig. 19 dargestellte Kupplungsorgan 126 ist ebenfalls ein Clips, der jedoch eine dem U-Profil-Querschnitt eines Horizontalrahmenschenkels angepaßte Form aufweist. Die Blenden 127 für Vertikalrahmenschenkel und Horizontalrahmenschenkel sind hingegen identisch.

    [0024] Fig. 20 zeigt einen Schnitt durch den Eckbereich eines Wandungselementes 140 mit einem Vertikalrahmenschenkel 110 und einem Horizontalrahmenschenkel 128, die durch einen Eckverbinder 141 miteinander verbunden sind. Das Wandungselement 140 stellt einen Teil einer Deckenkonstruktion dar und ist mit einem zweiten, nicht dargestellten Wandungselement mittels eines unter Vorspannung einer Feder 142 stehenden Bolzens 143, der in eine entsprechend geformte Öffnung im Eckverbinder eines benachbarten Wandungselements einrastet, verbunden. Mit dem Bolzen 143 ist ein Stift 144 verbunden, der durch ein Langloch 145 im Horizontalrahmenschenkel 128 nach außen ragt und innerhalb des Langloches 145 im Wandungselement 140 verschiebbar ist, so daß mit seiner Hilfe der Bolzen 143 entgegen der Kraft der Feder 142 aus der Öffnung des benachbarten Wandungselements herausgezogen werden kann, um eine Trennung der beiden Wandungselemente zu ermöglichen. Der federbelastete Bolzen 143 sorgt für eine Stabilisierung der Deckenkonstruktion durch eine gegenseitige Versteifung benachbarter Deckenelemente.


    Ansprüche

    1. Auf- und abbaubare Trennwandung, insbesondere für Messehallen, aus mehreren rechteckigen, eigensteifen Wandungselementen zusammensetzbar, die mittels an profilierten Außenrahmenschenkeln der Wandungselemente verankerbaren Kupplungsorganen lösbar miteinander verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Vertikalrahmenschenkel (11, 11') der Wandungselemente (10, 10', 10'') mit einer Außenlängsnut (12) mit sich einwärts konisch verjüngendem Querschnitt versehen sind, daß in den schräg zur Rahmenebene verlaufenden Seitenwänden (13, 14) der konischen Außenlängsnut (12) an sich gegenüberliegenden Stellen zusätzliche Längsnuten (15, 16) ausgebildet sind und daß die Kupplungsorgane (17-20) mindestens einen in die konischen Außenlängsnuten (12) der Außenrahmenschenkel (11) passenden Außenbereich (17.1, 18.1, 19.1, 20.2) aufweisen, der mit formschlüssig in die zusätzlichen Längsnuten (15, 16) passenden Außenstegen (21, 22) versehen ist.
     
    2. Trennwandung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenstege (116) der Kupplungsorgane (114, 114') durch Verdrehen der Kupplungsorgane (114, 114') in die Längsnuten (113) der konischen Außennut (111) einführbar sind, und dabei die Kupplungsorgane (114, 114') mit der Außennut (111) verspannen.
     
    3. Trennwandung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsorgane (18) mindestens einen Kupplungszapfen (26) mit oder ohne Zentriernut (28) aufweisen.
     
    4. Trennwandung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsorgane und/oder die Außenrahmenschenkel (11) der Wandungselemente (10) zur Aufnahme eines Kupplungszapfens mindestens eine Bohrung (23, 24; 28, 29; 32, 33) mit oder ohne Innengewinde aufweisen.
     
    5. Trennwandung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsorgane (17, 19, 20) Abschnitte von Hohlprofilschienen sind.
     
    6. Trennwandung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsorgane (17, 19, 20) Profilstegabschnitte sind, deren Querschnitt mindestens zwei in Außenlängsnuten (12) der Wandungselemente (10) passende, sich auswärts konisch verjüngende Bereiche (17.1, 17.2; 19.1, 19.2; 20.1, 20.2) aufweist, von denen mindestens einer auf seinen schrägen Außenflächen Längsstege (21, 22) aufweist, die formschlüssig in die zusätzlichen Längsnuten (15, 16) der Rahmenschenkel (11) passen.
     
    7. Trennwandung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsmittelebenen (30, 31) der sich konisch auswärts verjüngenden Bereiche (19.1, 19.2; 20.1, 20.2) der Kupplungsorgane (19, 20) sich schneiden.
     
    8. Trennwandung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die profilierten Außenrahmenschen- kel (11) am Grund der konischen Außenlängsnut (12) in Abständen und/oder die Kupplungsorgane (17, 19, 20) in ihren sich auswärts konisch verjüngenden Bereichen (17.1, 17.2; 19.1, 19.2; 20.1, 20.2) mit Durchgangsöffnungen (23, 24; 28, 29; 32, 33) versehen sind.
     
    9. Trennwandung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsorgane (114') mindestens einen kegelförmigen und parallel zum Außenrahmen ausgerichteten Kupplungszapfen (122, 123) aufweisen, die jeweils in entsprechende Öffnungen im Horizontalrahmenschenkel (128) eines benachbarten Wandungselementes einführbar sind.
     
    10. Trennwandung mit Vertikalrahmenschenkeln und Kupplungsorganen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Bildung eines Wanddurchganges (35) zwischen zwei sich über die volle Trennwandungshöhe erstreckenden Wandungselementen (10, 10') ein den Wanddurchgang (35) nach oben begrenzendes Teilwandungsstück (10'') beliebiger Breite aufweist, das zwischen die beiden vollen Wandungselemente (10, 10') eingesetzt und mindestens an seinen Vertikalrahmenschenkeln mittels Kupplungsorganen (17, 18) mit ihnen lösbar verbunden ist.
     
    11. Auf- und abbaubare Trennwandung, insbesondere für Messehallen, aus mehreren rechteckigen, eigensteifen Wandungselementen zusammensetzbar, die mittels an profilierten Außenrahmenschenkeln der Wandungselemente verankerbaren Kupplungsorganen lösbar miteinander verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsorgane als federnde Clips (125, 126) ausgebildet sind, in die Blenden (127) zur Abdeckung der Außenrahmenschenkel (110, 128) der Wandungselemente (140) einrastbar sind.
     
    12. Auf- und abbaubare Trennwandung, insbesondere für Messehallen, aus mehreren rechteckigen eigensteifen Wandungselementen zusammensetzbar, die mittels an profilierten Außenrahmenschenkeln der Wandungselemente verankerbaren Kupplungsorganen lösbar miteinander verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung einer Decke horizontal an der Trennwandung angeordnete Wandungselemente (140) vorgesehen sind, die mittels in Eckverbindern (141) zwischen den Horizontal- und Vertikalrahmenschenkeln (110, 128) angeordneten federbelasteten Bolzen (143), die in entsprechende Öffnungen in Eckverbindern (141) benachbarter Wandungselemente einrasten und mittels eines von außen zugänglichen Entriegelungselements (144) wieder aus den Öffnungen herausführbar sind, untereinander verbunden sind.
     
    13. Trennwandung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Entriegelungselement (144) ein in einem Langloch (145) in einem Außenrahmenschenkel (128) verschiebbarer, mit den federbelasteten Bolzen (143) verbundener Stift ist.
     




    Zeichnung


































    Recherchenbericht