[0001] Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Signal und Datenübertragung für die Steuerung
und Überwachung von Unterwasser-Ramm-,Trenn- oder dergl. Arbeitsgeräten von oberhalb
der Wasserfläche zum unter Wasser abgesenkten UW-Arbeitsgerät.
[0002] Das Unterwasser-Rammen gilt seit mehr als 10 Jahren als etabliertes Arbeitsverfahren
bei Offshore-Gründungsarbeiten. Es hat sich jedoch gezeigt, daß eine erhebliche Schadensanfälligkeit
der zum Betrieb der UW-Rammgeräte erforderlichen Umbilicals gegeben ist. Je tiefer
der UW-Einsatz, desto höher sind bei Schäden die entstehenden Kosten durch Reparatur
oder Ersatz des langen Umbilicals sowie durch die damit verbundene Stillstandszeit,
deren Kosten allein bis zu DM 25.000,- pro Arbeitsstunde betragen können.
[0003] Die Anfälligkeit ist hauptsächlich in der Empfindlichkeit der in den Umbilicals befindlichen
Steuer- und Kontrolleitungen begründet. Sie trifft elektrisch gesteuerte Rammgeräte
am härtesten, weil sie ausfallen, sobald die elektrische Versorgung der Steuerorgane
betroffen ist oder Störungen auftreten, weil Regelvorgänge nicht mehr erfolgen. Bei
selbsttätig steuernden Geräten gilt letzteres für elektrische Regelvorgänge auch.
Der Betrieb wird bei diesen jedoch nicht unterbrochen.
[0004] Diese Anfälligkeit betrifft aber auch andere UW Arbeitsgeräte, besonders auch Unterwasser-Trenngeräte,
die bei der Entfernung von ausgedienten Bohrinseln künftig unter ähnlichen Bedingungen
immer mehr Anwendung finden werden.
[0005] Während nach den bisherigen Erfahrungen die in den Umbilicals enthaltenen Druckluftleitungen
und, sofern vorhanden, enthaltene Kraftstromleitungen für den Betrieb einer mitgeführten
UW-Antriebseinheit kaum Ausfall verursachen, sind ein Teil der wesentlich dünneren
Steuer- und Kontrolleitungen häufig bereits vor Einsatzbeginn nicht mehr brauchbar.
[0006] Dies, weil sich an ihnen durch das rauhe Handling an Deck und beim Herunterlassen
des Gerätes bereits Schäden durch Verhaken,Verfangen,Verwickeln des Umbilicals mit
irgendwelchen Gegenständen an Deck,an der Unterwasserstruktur oder am Gerät selbst
einstellen.Im Betrieb und beim anschließenden Heraufholen des Geräts ergeben sich
weitere Gefährdungen.
[0007] Abhilfebemühungen betrafen besonders die Umbilicalgestaltung mit entsprechenden Bewährungstests
mit dem Ergebnis, daß, wo und wie die dünnen Signalleitungen im Umbilical-Querschnitt
auch angeordnet werden, sie immer das schwächste Glied zwischen der meist für hohe
Zugkräfte ausgelegten robusten Armierung und den übrigen robusteren Leitungen bleiben.
Auch ist eine vollkommen belastungsausgeglichene Anordnung weder konstruktiv noch
herstellungstechnisch zu erreichen. Ihre erhöhte Schadensanfälligkeit ist somit unvermeidbar.
[0008] Zur Vorbeugung werden daher wesentlich mehr Signalleitungen im Umbilical vorgesehen
als benötigt.Eine Verlegenheitsmaßnahme,die nur aufschiebende Wirkung bis zum Ausfall
hat.
[0009] Somit werden Umbilicalschäden und deren Kosten praktisch als gegeben hingenommen.
Die bis heute entstandenen Schadens- und Ausfallkosten belaufen sich auf viele Millionen
DM und beeinträchtigen die Wirtschaftlichkeit der UW-Arbeitsgeräte, besonders der
Rammgeräte erheblich. Dies umso mehr, wenn es sich um den Ausfall eines Umbilicals
für den zuvor erwähnten zusätzlichen Betrieb einer UW-Antriebeinheit handelt, dessen
Meterpreis dann je nach der zu übertragenden Antriebsleistung bis zu 2000.- DM beträgt.
[0010] Reparaturen durch Flicken der beschädigten Leitungen haben nur bedingten Erfolg.
Sie beeinträchtigen die Festigkeit der Armierung und mindern deren Fähigkeit, Zugkräfte
zu übertragen, Häufig sorgen Reparaturstellen gleich wieder für einen weiteren Ausfall
mit entsprechenden Stillstandzeiten.Außerdem ergibt sich an der Flickstelle über eine
gewisse Länge eine beträchtliche Durchmesservergrößerung des Umbilicals, was zu Schwierigkeiten
beim Auftrommeln führt,besonders, wenn an der Winde eine Aufwickelvorrichtung vorhanden
ist.
[0011] Um in solchen Fällen dennoch die Arbeiten zu Ende führen zu können,wird bisweilen
dann auch parallel zum Umbilical ein zusätzliches Kabel geführt,das die erforderlichen
Signalleitungen enthält.Abgesehen davon, daß dieses Kabel und eine zugehörige Kabeltrommel
und Führungseinrichtungen im Kranausleger zusätzlich vorgehalten und installiert werden
müssen,benötigen sie auch zusätzliches Personal.Das Kabel verursacht Probleme,weil
es durch sein geringes spezifisches Gewicht im Wasser unkontrolliert abtreibt,es sei
denn,es wird zusätzlich beschwert oder mit einem Stahlseil verbunden.Solche vor Ort
vorgenommenen Improvisationen sind auch nur bei Arbeiten in geringerer Wassertiefe
möglich.
[0012] Insgesamt ist die derzeitige Situation technisch und wirtschaftlich in höchstem Maße
unbefriedigend.
[0013] Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine Anlage zur Signal- und Datenübertragung für
Geräte der eingangs genannten Art zu schaffen, die auf einfache Weise eine zuverlässigere,
kostengünstigere und somit wirtschaftlichere Signal- und Datenübertragung ermöglichen.
[0014] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Anlage der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 ausgestattet.
[0015] Mit dieser Anlage können die betroffenen Unterwasser-Geräte mit weniger Störungen
sicherer und mit geringerem Ausrüstungsaufwand gesteuert und Daten übertragen werden.
[0016] Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen der Anlage sind in den Unteransprüchen 2 bis
11 beschrieben.
[0017] Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Anlage
anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert.
[0019] Fig. 1 in schematischer Darstellung ein auf einen Rammpfahl einer UW-Struktur aufgesetztes,
über eine Leitung mit einem UW-Vehikel verbundenes Rammgerät.
[0020] Fig. 2 eine verkleinerte Darstellung ähnlich Fig. 1 eines mit einer Unterwasser-Antriebseinheit
versehenen Rammgeräts.
[0021] Fig. 3 eine Darstellung ähnlich Fig.2 eines über eine Leitung mit dem Tragkäfig eines UW-Vehikels
verbundenen Rammgeräts
[0022] Fig. 4 eine Darstellung ähnlich Fig.3 mit einer über eine Leitung mit dem Tragkäfig eines
UW-Vehikels verbundenen neben dem Rammgerät hängenden UW-Antriebseinheit.
[0023] Fig. 5 eine Darstellung ähnlich Fig.3 eines mittels UW-Funk verbundenen Rammgeräts.
[0024] Fig. 6 ein Teilstück eines Ramm- bzw. Trenngerätes mit unter Wasser steckbaren Leitungsverbindungsteilen.
[0025] Fig. 7 einen Querschnitt gemäß Schnittebene "A" in Fig. 1 durch die vom Arbeitsschiff zum
Rammgerät führenden Leitungen in herkömmlicher Art.
[0026] Fig. 8 einen Querschnitt wie in Fig.7 nach der erfindungsgemäßen Art.
[0027] Fig. 9 einen Querschnitt gemäß Schnittebene "B" in Fig. 2 durch die vom Arbeitsschiff zum
Rammgerät führenden Leitungen gemäß Fig. 2 und 4 in herkömmlicher Art.
[0028] Fig. 10 einen Querschnitt wie in Fig. 9 nach der erfindungsgemäßen Art.
[0029] Fig. 11 einen Querschnitt wie Fig.10 in einer erfindungsgemäßen anderen Art.
[0030] Fig. 12 in schematischer Darstellung ein auf einen eingerammten Rammpfahl einer UW-Struktur
aufgesetztes, über eine Leitung mit einem UW-Vehikel verbundenes Trenngerät
[0031] Fig. 13 in schematischer Darstellung ein an einem Bohrinselbein festgeklammertes, mit einer
Druck- resp.Verbindungsstation verbundenes anderes Trenngerät
[0032] In Fig. 1 sitzt das Rammgerät 1 freireitend auf dem Rammpfahl 2. Üblicherweise erfolgt
die Signalübertragung vom Arbeitsschiff 3 zum Rammgerät 1 über in das Umbilical 4
eingebundene Leitungen.In der dargestellten Ausführung ist das Rammgerät 1 jedoch
mit dem Umbilical 5 eines mit einer Fernsehkamera ausgerüsteten UW-Vehikels 6 über
die Verbindungsleitung 7 verbunden. Da das Vehikel 6 zur Beobachtung des Rammprozesses
unerläßlich ist, ist es möglich, über die Verbindungsleitung 7 für die Signalübertragung
das Kommunikationssystem der UW-Kamera-/Vehikelanlage zum Kontrollstand 63 auf dem
Arbeitsschiff 3 mit zu benutzen. Bei gemäßem Umfang der zu übertragenden Signale,
kann das Umbilical 5 hierzu unverändert benutzt werden. Andernfalls kann es mit geringen
Mehrkosten durch ein leistungsfähigeres ersetzt werden.
[0033] Der Vorteil ist,daß die empfindlichen Signalleitungen aus dem gefährdeten Rammgerät-Umbilical
4 entfallen und somit am risikoreichen Handlingsprocedere nicht mehr teilnehmen.Sie
werden außenbords erst zu einem beliebigen Zeitpunkt mit dem Rammgerät 1 verbunden,z.B.
mit dem Roboterwerkzeug 8 des Unterwasser-Vehikels 6.Am sichersten dann,wenn das Gerät
bereits betriebsbereit auf dem Rammpfahl 2 aufgesetzt worden ist.Dies ist möglich,weil
die Druckluftversorgung beim Absenken des Rammgeräts 1 zur Kompensation des umgebenden
Wasserdrucks selbsttätig geregelt und durch die Fernsehkamera optisch kontrolliert
wird.
[0034] Es ergeben sich bei geringerem Aufwand folgende Vorteile:
- Das Vehikel-Umbilical 5 enthält durchweg nur dünne Leitungen, sodaß eine unterschiedliche
Beanspruchung aufgrund sehr verschieden starker Leitungen nicht gegeben ist.
- Das Vehikel-Umbilical 5 wird wegen der wesentlich empfindlicheren UW-Gerätschaften
sorgsamer behandelt als die Schwerlast des Rammgeräts 1.
- Das Vehikel-Umbilical 5 ist wegen des stets sicheren Standorts der gesamten Einrichtung
direkt an der Bordwand geringeren Handlingsrisiken ausgesetzt,wohingegen das Rammgerät
1 aus Platzgründen häufig nicht sehr handlingsfreundlich für das an ihm befestigte
Umbilical 4 an Deck placiert wird.
- Das Vehikel-Umbilical 5 ist kürzer als das Umbilical 4, das meist vom Kran 9 über
den Ausleger 10 herab geführt wird, was mehr schadensexponierte Länge bedeutet.
- Die Zahl der Leitungen im Vehikel-Umbilical 5 genügen zur Übertragung einer gemäßen
Anzahl von Signalen, d.h. dies Kabel kann u.U. unverändert benutzt werden.
- Das Vehikel-Umbilical 5 kostet weniger als ein Umbilical 4.
[0035] Hinzu kommt bei gemäßer Geräte-Ausrüstung die Möglichkeit,im Schadensfall an einem
herkömmlichen Umbilical jedweder Art ohne große Stillstandskosten auf das erfindungsgemäße
Verfahren als sofort verfügbare Alternative überzugehen.
[0036] Damit das UW-Vehikel 6 ohne wesentliche Erschwernis seine eigentliche Beobachtungsaufgabe
erfüllen kann,ist die Verbindungsleitung 7 dem zugedachten Operationsfeld des Vehikels
6 entsprechend lang vorgesehen.Sie gestattet,daß das Vehikel 6 zur Kontrolle des Tragseiles
11, des Umbilicals 4,der Druckmittelschläuche 12 zum Antrieb des Rammgeräts 1 sowie
des Austritts überschüssiger Druckluft 13 sich in die Position 6a bewegen kann,ohne
daß seine Hub- oder Senkvorrichtung 14 an Bord betätigt werden muß.
[0037] Das zweite an der Hub- und Senkeinrichtung 15 hängende Vehikel 16 ist zur Beobachtung
der Pfahleindringung anhand der auf dem Pfahl 2 befindlichen Strichmarken eingesetzt.
[0038] Im Falle des Ausfalles des einen oder anderen Vehikels übernimmt das intakte die
Aufgabe des ausgefallenen hilfsweise mit. Hierzu sind beide Vehikel gleich ausgerüstet.
[0039] In Fig.2 wird das Rammgerät 1 im Gegensatz zu Fig.1 nicht über einen großen Druckmittelkreislauf
mit langen Schläuchen 12 von Bord,sondern von einer an ihm montierten UW-Antriebseinheit
17 über einen kleinen Druckmittelkreislauf angetrieben.Die Energieversorgung der elektro-hydraulischen
Antriebseinheit 17 zur Erzeugung des Druckmittelstromes erfolgt über das Umbilical
18.In diesem befinden sich herkömmlich neben den Kraftstromleitungen und einer Druckluftleitung
auch die Signalleitungen.Nach der erfindungsgemäßen Anlage entfallen diese und die
Signalübertragung erfolgt wie in Fig.1 über die Verbindungsleitung 7 zum UW-Vehikel
6.Anders als in Fig.1 ist das UW-Vehikel 6 hier über den mitabgesenkten Tragkäfig
19 mit dem Arbeitsschiff 3 verbunden,sodaß die Signalübertragung über das Umbilical
5,den Tragkäfig 19 und sein Tragumbilical 20 erfolgt.
[0040] Der mitabgesenkte Tragkäfig 19 trägt bei Einsätzen in tieferem Wasser das UW-Vehikel
6 in die Nähe des Einsatzortes und entläßt es dort in sein Tätigkeitsfeld. Nach Abschluß
seiner Aufgaben kehrt das Vehikel 6 zum Tragkäfig 19 zurück und wird angekoppelt an
diesen wieder an Bord gehoben. Hierdurch werden Probleme vermieden, die ohne Tragkäfig
durch die auf das lange und relativ leichte Umbilical 5 wirkende UW-Strömung für das
UW-Vehikel 6 entstehen. Es würde schwer in Position zu halten sein, es sei denn, es
hätte verstärkte Propellerantriebe, was u.a. bauliche Nachteile hat. D.h. diese Ausführung
ist hinsichtlich der Leitungsführung und -längen von 5 und 7 ähnlich Fig.1.
[0041] Das in Fig. 3 gezeigte Vibrationsrammgerät 21 ist im Gegensatz zu den Figuren 1 und
2 nicht mit dem UW-Vehikel 6, sondern mit dem Tragkäfig 19 verbunden. Das hat den
Vorteil, daß die Verbindungsleitung 7 mit mehr Leitungsadern versehen werden kann,
weil es auf das Gewicht, die Steifigkeit und den Durchmesser der Verbindungsleitung
nicht mehr so ankommt, da sie hier die Manövrierfähigkeit des Vehikels 6 nicht behindern.
[0042] Der Tragkäfig 19 ist in der Lage, kräftigere Spuleinrichtungen für die Verbindungsleitung
aufzunehmen und mit Antriebsenergie zu versorgen. Das an ihm befestigte Tragumbilical
20 hat nicht nur mehr Leitungen als das Umbilical 5, es ist auch für hohe Zugkräfte
wesentlich stärker armiert. Es kann neben elektrischen Leitungen auch dünnere Druckmittelleitungen
enthalten, so daß nicht nur eine elektrische, sondern auch eine Druckmittelsignalleitung
möglich ist. Dies ist somit noch universeller und leistungsfähiger und das Vehikel
6 bleibt in seiner Bewegungsfreiheit unbeeinträchtigt.
[0043] Die Verbindungsleitung 7 wird auch hier vom Vehikel 6 mit seinem Roboterwerkzeug
8 an das Rammgerät 21 angebracht.
[0044] Fig.4 zeigt das Rammgerät 1 verbunden mit einer separaten, in einem Rohrstück installierten
UW-Antriebseinheit 22 als spezielle Ausrüstungskomponente. Der Druckmittelkreislauf
zum Antrieb des Rammgeräts 1 erfolgt über Schlauchleitungen 23. Die Energieversorgung
für die Antriebseinheit 22 erfolgt entsprechend Figur 2 über das Umbilical 18,in dem
entsprechend die Signalleitungen entfallen sind,weil in diesem Falle die Signalübertragung
über die Verbindungsleitung 7 vom Tragkäfig 19 beispielsweise zur Antriebseinheit
22 erfolgt. Eine Variante, bei der nicht nur die in Figur 3 beschriebene universellere
und leistungsfähigere Signalübertragung gegeben ist,sondern auch die Verbindungsleitung
7 mit ihren Steckverbindungen an beiden Enden sich an "ruhigen" Teilen befinden,die
nicht an den Schlagerschütterungen des Rammgeräts 1 teilnehmen. Der Einsatz dieser
Variante ist immer dann von Vorteil, wenn z.B. bei langandauernden schwierigen Rammungen
wegen der zu erwartenden erheblichen Rammrückstöße befürchtet wird, daß die Abfederungsmaßnahmen
am Rammgerät 1 wie an der UW-Antriebseinheit 22 auf die Dauer nicht ausreichen und
aus diesen Gründen die Antriebseinheit 22 im Gegensatz zu Fig.2 separat geführt wird.
Die Signale der Antriebseinheit 22 werden dann über die "stoßfreie" Leitung 7,die
Signale des Rammgeräts 1 zwar immer noch über eine den Erschütterungen ausgesetzte
Leitung 24 transferiert, die jedoch nicht lösbar,d.h.gesteckt zu sein braucht,sondern
fest verbunden sein kann, weil Rammgerät 1 und Antriebseinheit 22 immer gemeinsam
abgesenkt und gehoben werden.
[0045] Selbstverständlich kann die Signalübertragung ähnlich Fig.3 auch direkt zum Rammgerät
1 über die Verbindungsleitung 7 a erfolgen, was für die o.a. schweren Einsatzfälle
auch möglich ist, wenn die Steckverbindung entsprechend gefedert oder vorteilhaft
angebracht ist. Siehe hierzu Fig.6.
[0046] Nach Bedarf können sowohl die Antriebseinheit 22 und auch das Rammgerät 1 gleichzeitig
über die Leitungen 7 und 7 a unter Einsparung der Leitung 24 mit dem Tragkäfig 19
verbunden sein, so daß insgesamt die Möglichkeit einer flexibleren Ausgestaltung der
Signalübertragung gegeben ist.
[0047] Die Figuren 2 bis 4 zeigen jeweils nur ein UW-Vehikel 6 mit Fernsehkamera zur Überwachung
des Rammfortschritts und des Rammgeräts 1,21. Bei einem Ausfall steht der Rammbetrieb
üblicherweise still, weil nicht "blind" gearbeitet werden kann. Somit ändert sich
auch durch Anwendung des erfindungsgemäßen gegenüber dem herkömmlichen Verfahren nichts.
Das UW-Vehikel 6 muß wie üblich zur Reparatur an Deck geholt werden. Allerdings muß
in diesem Falle, weil mangels Sicht oder Manövrierunfähigkeit die Verbindung am Rammgerät
nicht mehr gelöst werden kann, die Verbindung am Tragkäfig gelöst werden oder die
Verbindungsleitung 7 selbsttätig gekappt werden. So wie es auch mit dem Umbilical
5 normalerweise gemacht wird, wenn sich dieses oder das UW-Vehikel 6 irgendwo verfangen
haben, damit dies nach einer gewissen Zeit aufschwimmen kann.
[0048] Für die gekappte Verbindungsleitung 7 wird im Zuge der Reparatur ein vorbereiteter
Ersatz z.B. in Form einer am Tragkäfig 19 leicht anbaubaren kompletten mit einer neuen
Verbindungsleitung 7 versehenen Auf- und Abspulvorrichtung im Austausch eingebaut,sodaß
kein weiterer Zeitverlust entsteht.
[0049] Die gekappte Verbindungsleitung stellt keinen großen Wert dar.Sie ist nur kurz und
enthält vergleichsweise nur wenig Leitungen. Der am Rammgerät noch verbliebene Stecker
wird gelöst, wenn das reparierte UW-Vehikel wieder vor Ort zurückkehrt und die neue
Verbindung herstellt.
[0050] Die Ent- und Verbindungsvorgänge und die Austauschteile stehen vom Aufwand her in
keinem Verhältnis zum Aufwand bei Ausfall eines Umbilicals 4,18, sodaß die bewirkten
Vorteile dieses Verfahrens kaum gemindert werden.
[0051] Fig.5 zeigt ein Rammgerät, das nicht wie die vorangegangenen Figuren 1 bis 4 in irgendeiner
Weise über eine Verbindungsleitung 7/7 a verbunden ist, sondern eine Übertragung von
Funksignalen 25 zwischen Tragkäfig 19 und Rammgerät 1 aufweist. Eine solche Übertragung
ist dort gegeben, wo nur ein oder sehr wenig Signale zu übertragen sind. Dies ist
bei selbsttätig steuernden z.B. mit Hilfe des zum Antrieb des Rammgeräts erforderlichen
Druckmittelstromes steuernden Geräten der Fall, die nur einer gelegentlichen Beeinflussung
zur Änderung der Schlagenergie bedürfen. Bei diesen braucht im Grunde nur eine gelegentliche
kurzzeitige Leitungsverbindung 7 nach Bedarf hergestellt zu werden,sodaß sich hier
die Funkverbindung anbietet, um den Steckvorgang ganz zu vermeiden. Da alle anderen
Betriebsfunktionen ohnehin automatisch ablaufen und zum Teil auch optisch mit der
Fernsehkamera kontrolliert werden, ist dies eine durch die Erfindung möglich gewordene
Kommunikation einfachster Art.
[0052] Selbstverständlich können die Funksignale auch zwischen dem UW-Vehikel 6 und dem
Rammgerät 1 übertragen werden,wie in deren Position 5a,6a und 25a gezeigt und ebenso
auf benötigten Ausrüstungskomponenten,wie z.B. die Antriebsinheit 22 gemäß Fig.4,oder
andere.
[0053] Fig.6 zeigt den Kopf 26 eines Ramm- oder auch Trenngeräts mit einer horizontal auf
einer elastischen Unterlage 27 befestigten UW-Steckdose 28, die über eine Zuleitung
29 mit einem UW-Leitungs-Verteilungskasten 30 verbunden ist. Von diesem Kasten zweigen
die Leitung 31 zu den Signalgeber- bzw. Signalempfängerstellen des Geräts ab. Der
Stecker 32 mit Verbindungsleitung 7 für die naß steckbare Verbindung hat vorzugsweise
eine koaxialen zylindrischen Steckstift 33, der entsprechend der Zahl der zu übertragenden
Signale mit Kontaktringen 34 bestückt ist, deren Gegenpol sich in der Steckdose 28
befindet. Der Vorteil dieser Ausführung ist, daß beim ferngesteuerten Herstellen der
Steckverbindung auf Flucht- und Winkelabweichungen weniger geachtet werden muß als
bei Steckern mit vielen Einzelkontaktstiften. Außerdem braucht bei dieser nicht auf
eine bestimmte Steckposition geachtet zu werden, wie es bei einem Vielstiftstecker
erforderlich ist, damit die Stifte in ihren richtigen Gegenpol kommen. Selbstverständlich
kommt jede naß steckbare Verbindung in Frage. Zu bevorzugen ist jedoch die, die am
sichersten und in nur wenigen Minuten zu bewirken ist, selbst wenn damit wie beim
Koaxialstecker der Nachteil verbunden ist, daß während des Steckvorganges die Stromversorgung
unterbrochen sein muß.
[0054] Mit dem Roboterwerkzeug 8,8a des UW-Vehikels 6,6a wird das Stecken oder Lösen des
Steckers 28 bewirkt und der Sicherheitsriegel 35 mit Betätigungsarm 36 in die bzw.
aus der zugehörigen Rastnut 37 gebracht. Für den Fall, daß der Schäkel 38 mit dem
Tragseil 11 in irgendeiner Betriebsphase zur anderen Seite hin abgelassen worden ist,
ist eine Schutzablage 39 vorgesehen. Diese Schutzablage kann alternativ, auch zur
vertikalen Anordnung der Steckverbindung 28 a und 32 a benutzt werden, die sich dann
in Richtung der Erschütterungsstöße befindet, was für ihre Belastung günstiger für
die Handhabung mittels Roboterwerkzeug 8 jedoch etwas ungünstiger sein kann.
[0055] Bei dem in den Figuren 1 bis 6 zuvor beschriebenen Verfahren kann nunmehr eine Auswahl
wichtiger vom UW-Gerät auflaufender Daten über den Rammprozeß zeitgleich mit den Fernsehbeobachtungen
auf dem Video-Monitor der Kontrollstation erscheinen und auf Band aufgenommen werden,
was für spätere Recherchen von Vorteil ist, weil Differenzen, die aus der Übermittlung
der Daten aus zwei Kommunikationssystemen bzw. zwei Aufnahmegeräten herrühren, nunmehr
entfallen.
[0056] In Fig.7 sind die Druckmittelschläuche 12 und das Umbilical 4 im Querschnitt dargestellt.
Die Schläuche 12 werden auf ihrer Leitungslänge von Klammern 40 in gewissem Längenabstand
angeordnet zusammengehalten. Das Umbilical 4 wird lose daneben geführt. Es kann aber
auch in die Klammer mit einbezogen sein, wie auch alle Leitungen ungeklammert lose
nebeneinander herlaufen können.
[0057] Das lange Umbilical 4 enthält die Druckluftleitung 41 und geschirmte wie ungeschirmte
Signalleitungen 42,43 und hat eine zugfest armierte Ummantelung 44.Seine Anfertigung
stellt hohe Anforderungen entsprechend hoch ist sein Preis.Es hat die eingangs beschriebenen
Anfälligkeiten bezüglich der Signalleitungen 42 und 43.
[0058] In Fig.8 verbleibt nur ein neben den Druckmittelschläuchen 12 geführter einfacher
aus Standard-Herstellungslängen zusammengekuppelter Druckluftschlauch 45, weil die
empfindlichen Signalleitungen 42,43 erfindungsgemäß im Kommunikationssystem des UW-Fernsehkamera-Vehikels
6 enthalten sind. Dies bedeutet bei geringerem Gesamtaufwand im Schadensfall zusätzlich
eine bessere Reparierbarkeit durch schnellen Ersatz von kostengünstigen Schlauch-Einzellängen.
[0059] Auf dem Arbeitsschiff 3 wird anstelle der Umbilicalwinde 48,Figuren 1 und 3,nur noch
eine einfache Schlauchtrommel mit zentraler Druckluftdurchführung ohne die teuren
Stromkollektoren benötigt.
[0060] Fig.9 zeigt ein Umbilical 18 im Querschnitt, das zusätzlich Leitungen 46 für Kraftstrom
zur Energieversorgung einer UW-Antriebseinheit 17/22 hat und daher im Durchmesser
erheblich größer und auch stärker armiert ist als das Umbilical 4 und somit entsprechend
schwerer und biegesteifer ist.
[0061] Es stellt höchste Herstellungsanforderungen und ist daher außerordentlich teuer.
Das führt z.T. dazu, daß Mindestlängen abgenommen werden müssen, die häufig gar nicht
benötigt werden, was die Wirtschaftlichkeit belastet, ohne daß bei allem Aufwand auch
hier die beschriebenen Anfälligkeiten der Signalleitungen 42,43 vermieden werden können.
[0062] In Fig.10 ist durch das erfindungsgemäße Verfahren infolge Entfall der Signalleitungen
42/43 der Umbilicalquerschnitt 18 vereinfacht und in der Herstellung erheblich kostengünstiger
und sicherer gestaltet.
[0063] In Fig.11 ist anstelle des Umbilicals 18 eine Druckluftleitung 45 wie in Figur 8
beschrieben und ein normales Kabel 47 mit Kraftstromleitungen 46 nebeneinander geführt
dargestellt. Diese erfindungsgemäße Ausführung ist die weitaus kostengünstigste für
diesen Betriebsfall und ist auch bezüglich Reparatur- wie auch Ersatzaufwand günstiger
als alle vorherigen. Auch die Konstantzug-Umbilicalwinde 49, Figuren 2 und 4, wird
kostengünstiger, weil sie bei gleicher Wickelkapazität erheblich kleiner baut und
außerdem die vielen Kollektoren für die Signalleitungen entfallen, sodaß nur noch
die Kraftstromkollektoren verbleiben.
[0064] Demgegenüber tritt auch der Umstand in den Hintergrund, daß anstelle eines Umbilicals
18 wie in Figur 10 zwei Versorgungsleitungen 45 und 47 gehandhabt werden müssen, was
jedoch durch Zusammenklammern gemildert werden kann.
[0065] Entsprechend der möglichen Anwendungsvielfalt ist in Fig. 12 ein UW-Trenngerät 50
dargestellt, das auf einem eingetriebenen Rohr-Rammpfahl 51 aufsitzt und mit seinem
Tragschaft 52 für den Schneidkopf 53 in diesen hineinragt, damit er unter dem Meeresboden
in der Schnittebene C abgetrennt wird. Das Trenngerät 50 hat eine UW-Antriebseinheit
54, die elektrisch oder hydraulisch zum Betrieb des Gerätes von oberhalb der Wasserfläche
angetrieben wird. Die elektrische Versorgung erfolgt je nach Antriebsart über Leitungen
ähnlich Umbilical 18 bzw.4 in den Figuren 1-5 (Schläuche für Fig.4 nicht gezeichnet).
Das Schadensrisiko der eingebundenen dünnen Signalleitungen entspricht dem erwähnten
bei Rammgeräten.
[0066] Nach der Erfindung werden bei dieser Ausführung die Signalleitungen über das Umbilical
5 zu einem UW-Vehikel 55 geführt, das z.B. durch Propellerantrieb 56 nur insoweit
beweglich ist, daß es für die Beobachtungsaufgabe mit der Fernsehkamera stabil an
seinem Platz gehalten wird, weil das Schneidgerät 50 während seiner Betriebsphase
auch ortsstabil bleibt, und daß es mit eigenem Werkzeug 8 die Verbindungsleitung 7
am Steckkontakt 39 des Trenngeräts 50 anbringen kann. Im Grunde kann hier eine Beobachtung
entfallen, weil der Arbeitsvorgang im Rohrpfahl 51 erfolgt und dort durch am Schneidkopf
installierte Kameras kontrolliert wird. Sofern die Verbindungleitung 7 mit anderen
Mitteln angebracht wird, sind auch der Propellerantrieb 56 und das Werkzeug 8 entbehrlich,
sodaß das Vehikel 55 zu einer einfachen Verbindungsstation wird, die auch andere Aufgaben
übernehmen kann. Siehe hierzu Fig. 13.
[0067] Das in Fig.13 dargestellte Druckwasser-Trenngerät 57 ist am Bohrinselbein 58 mit
seinen Zangenarmen 59 festgeklammert und schneidet dieses mit seiner Druckwasser Schneideinrichtung
60 in der Schnittebene "D" über dem Meeresboden ab.Der Antrieb des Trenngeräts kann
wie in Fig.12 erfolgen entsprechend sind Umbilicals 18 oder 4 geführt.Für die Versorgung
des UW Trenngeräts 57 besonders in tieferem Wasser kann es z.B. nützlich sein,wenn
das Druckwasser erst vor Ort bereitet und dort mit Abrasivmittel versetzt wird,um
die sonst entstehenden großen Druckverluste in der langen Leitung von oberhalb der
Wasserfläche zu vermeiden.Dies erfolgt in der Druckstation 61,die direkt über eine
Steckverbindung mittels Stecker 62 mit dem Trenngerät 57 fest verbunden wird.Dabei
werden die Signale der Leitungen 31 dann über eine externe Verbindungsleitung 7 flexibel
vom Trenngerät 57 zur Druckstation 61 geführt,um dann über deren Kommunikationssystem
mittels Umbilical 5 weitergeleitet zu werden oder umgekehrt.Es kann aber auch eine
zweite feste Steckverbindung zwischen Trenngerät 57 und Druckstation 61 hergestellt
werden,so wie auch zuvor für die Verbindung 62 beschrieben,oder eine Universal-Steckverbindung,in
der alle Leitungen gemeinsam gesteckt werden.
[0068] Wegen der Ortsstabilität des Trenngeräts 57 beim Arbeiten ist wie bei Fig.12 eine
beobachtende Kamera entbehrlich.
[0069] Es muß jedoch wie bei der Ausführung nach Fig.12 übrigens auch vor Arbeitsbeginn
das Manövrieren des Trenngeräts 57 in die erforderliche Schneidposition am Bohrinselbein
58 beobachtet werden,wozu das UW-Vehikel 6 mit Fernsehkamera erforderlich ist.Es wird
anschließend benutzt,um die Druckstation 61 in die richtige Absenkposition zur Herstellung
der Steckverbindung 62 zu bringen.Das Lösen nach Arbeitsende erfolgt durch Ausübung
einer gewissen Zugkraft durch eine Hebevorrichtung z.B. ähnlich 14,15 in den Figuren
1-5 an Bord des Arbeitsschiffes 3,um z.B. federbelastete Rastklinken an der Steckverbindung
zu entriegeln,sodaß hierzu wie zum Arbeitsprozeß selbst keine externe Beobachtung
mehr erforderlich ist.
[0070] Anstelle der Druckstation 61 kann in ähnlicher Weise auch eine Verbindungsstation
61a fest mit dem Trenngerät über eine Steckverbindung 62a verbunden werden,die über
das Umbilical 5 mit dem Kontrollstand 63 auf dem Arbeitsschiff 3 kommuniziert,und
die Aufgabe hat,die an den Trenngeräten 50 und 57 oder an der UW-Antriebeinheit 17
fest angebrachten Fernsehkameras mit diesen zu verbinden.Gleichzeitig werden die weiteren
Signale über dieses System,statt wie herkömmlich über die Umbilicals 4, 18 geführt.
[0071] Im Falle der Anwendung einer Verbindungsstation 61 a bei der Antriebsstation 17 in
Fig. 2 ist je nach deren Lagerung gegebenenfalls für eine zusätzliche Abfederung zum
Schutz vor Rammerschütterungen zu sorgen.
[0072] Insgesamt und besonders für das Arbeiten in tiefem Wasser mit UW-Antriebseinheiten
ergeben sich Perspektiven, die die Grenze der Wirtschaftlichkeit erheblich verschieben
und die auf die Vielfalt der UW-Anwendungsfälle bedarfsgerecht antworten.
1. Anlage zur Signal- und Datenübertragung für die Steuerung und Überwachung von UW-Arbeitsgeräten,wie
zum Beispiel Ramm- und Trenngeräten (1;21 bzw.50;57) o.dgl.,von oberhalb der Wasserfläche
zum unter Wasser abgesenkten UW-Arbeitsgerät bzw.umgekehrt, dadurch gekennzeichnet,
daß ein erster Abschnitt, nämlich Steuer- und Kontrolleitungen zur Signal- und Datenübertragung,
außerhalb des das UW-Arbeitsgerät (1;21;50;57) mit Druckluft und/oder Antriebsenergie
versorgenden Umbilicals (4;18) liegt und eine über Wasser befindliche Kontrollstation
(63) mit einer separaten UW-Einrichtung (6;19;55;61;61a) verbindet, die lösbar über
einen zweiten Abschnitt mit dem UW-Arbeitsgerät (1;21;50;57) verbunden ist,wobei dieser
zweite Abschnitt durch eine weitere Verbindungsleitung (7;7a) oder Funksignale gebildet
wird.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die separate UW-Einrichtung ein
ggf. mit einer Fernsehkamera ausgerüstetes UW-Vehikel (6;55) ist, dessen Kommunikationssystem
(5;20) zugleich den ersten Abschnitt der genannten Steuer- und Kontrolleitungen für
das UW-Arbeitsgerät (1;21;50;57) bildet.
3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das UW-Vehikel (6;55) ein Roboterwerkzeug
(8) zum Verbinden oder Lösen des zweiten Abschnitts (7) der Steuer- und Kontrolleitungen
mit bzw.von dem UW-Arbeitsgerät (1;21;50;52) aufweist.
4. Anlage nach Anspruch 1,2 oder 3,dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des zweiten
Abschnitts (7) der Steuer- und Kontrolleitungen dem Aktionsradius des UW-Vehikels
(6;55) angepaßt ist.
5. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die separate UW-Einrichtung ein
an einem Tragumbilical (20) hängender Tragkäfig (19) ist, über den ein UW-Vehikel
(6) mit dem Arbeitsschiff (3) verbunden ist, wobei das Tragumbilical (20) zugleich
den ersten Abschnitt der genannten Steuer- und Kontrolleitungen bildet.
6. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die separate UW-Einrichtung (6;19;55;61;61a)
lösbar über die Verbindungsleitung (7;7a) oder Funksignale über eine Ausrüstungskomponente
(17;22) zum UW-Arbeitsgeräts (1;21;50;57) mit diesem verbunden ist.
7. Anlage nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbare
Verbindung des zweiten Abschnitts (7;7a) der Steuer- und Kontrolleitungen mit dem
UW-Arbeitsgerät (1;21;50;57) eine naßsteckbare Steckverbindung ist.
8. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die UW-Steckdose (28) der genannten
Steckverbindung (28;32) federelastisch am UW-Arbeitsgerät (1;21;50;57) befestigt ist.
9. Anlage nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckverbindung (28;32)
einen koaxialen zylindrischen Steckstift (33) aufweist,der mit einer der Zahl der
zu übertragenden Signale entsprechender Anzahl von Kontaktringen (34) bestückt ist.
10. Anlage nach Ansprüchen 7,8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckverbindung
(28;32) eine Verriegelungsvorrichtung (35;36;37) besitzt.
11. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die separate UW-Einrichtung eine
über ein Umbilical (5) mit dem Arbeitsschiff 3 verbundene Druck- bzw. Verbindungsstation
(61;61a) ist, die direkt und fest aufsitzend mittels eines Steckers (62;62a) mit dem
UW-Arbeitsgerät (1;21;50;57) verbunden ist, wobei das Umbilical(5) den ersten und
die internen Steuer- und Kontrolleitungen zu einer Einstecker-Mehrfach-Steckverbindungsdose
innerhalb der Druck- bzw. Verbindungsstation (61;61a) den zweiten Abschnitt der genannten
Steuer- und Kontrolleitungen bilden.
1. Installation for the transmission of signals and data for controlling and monitoring
underwater equipment, such as ramming and cutting-off machinery (1; 21; or 50;57)
or the like, from above the water surface to the underwater equipment lowered to below
the water surface, or vice versa, characterized in that a first section, namely the
signal and control lines for the transmission of signals and data, are situated outside
the umbilical (4; 18) which supplies the underwater work unit (1; 21; 50; 57) with
compressed air and/or drive energy, and connect a control station (63) situated above
water with separate underwater equipment (6; 19; 55; 61; 61a) which is detachably
connected by means of a second section with the underwater work unit (1; 21; 50; 57),
whereby this second section is established by an additional connection line (7; 7a)
or radio signals.
2. Installation according to claim 1, characterized in that the separate underwater equipment
is, if need be, an underwater vehicle (6; 55) equipped with a television camera whose
communication system (5; 20) is the first section of the above mentioned signal and
control lines for the underwater work unit (1; 21; 50; 57).
3. Installation according to claim 2, characterized in that the underwater vehicle (6;
55) is equipped with a robot tool (8) for making or breaking the connection of the
second section (7) of the signal and control lines with the underwater work unit (1;
21; 50; 52).
4. Installation according to claim 1, 2 or 3, characterized in that the length of the
second section (7) of the signal and control lines is adjusted to suit the space within
which the underwater vehicle (6; 55) is to operate.
5. Installation according to claim 1, characterized in that the separate underwater equipment
is a launch cage (19) hanging from a lifting umbilical (20), through which an underwater
vehicle (6) is connected with the support ship (3), wherein the lifting umbilical
(20) is also the first section of the above mentioned signal and control lines.
6. Installation according to claim 1, characterized in that the separate underwater equipment
(6; 19; 55; 61; 61a) is detachably connected with the work units (1; 21; 50; 57) by
means of the connection line (7; 7a) or radio signals by way of an equipment component
(17; 22).
7. Installation according to one of the previous claims, characterized in that the detachable
connection of the second section (7; 7a) of the signal and control lines to the underwater
work unit (1; 21; 50; 57) is a wet connectable plug connection.
8. Installation according to claim 7, characterized in that the underwater socket (28)
of the mentioned plug connection (28; 32) is elastically affixed to the underwater
work unit (1; 21; 50; 57).
9. Installation according to claim 7 or 8, characterized in that the plug connection
(28; 32) has a coaxial cylindrical pin (33) which is equipped with a number of ring
contacts (34) corresponding to the number of signals to be transmitted.
10. Installation according to claims 7, 8 and 9, characterized in that the plug connection
(28; 32) is equipped with a locking device (35; 36; 37).
11. Installation according to claim 1, characterized in that the separate underwater equipment
is a pressure or relay station (61; 61a) which is connected with the support ship
3 by means of an umbilical (5), and which is placed directly and firmly attached by
means of a plug (62; 62a) on the underwater work unit (1; 21; 50; 57), whereby the
umbilical (5) establishes the first section and the internal signal and control lines
to a single or multiple plug connection socket inside the pressure or relay station
(61; 61a) the second.
1. Installation servant à la transmission de signaux et de données pour la commande et
le contrôle d'outils sous-marins, comme par exemple d'engins de battage et de tronçonnage
(1;21 et 50;57) ou similaires, depuis la surface de l'eau vers l'outil sous-marin
immergé, et inversement, caractérisée en ce qu'une première section, à savoir les
lignes de commande et de contrôle servant à la transmission des signaux et des données,
se trouve à l'extérieur de la liaison ombilicale (4;18) approvisionnant l'outil sous-marin
(1;21;50;57) en air comprimé et/ou en énergie motrice (4;18) et relie une station
de contrôle (63) de surface à un dispositif sous-marin séparé (6;19;55;61;61a) relié
de manière détachable à l'outil sous-marin (1;21;50;57) par une seconde section, cette
seconde section étant constituée par une ligne de raccordement supplémentaire (7;7a)
ou par des signaux radio.
2. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif sous-marin
séparé est un véhicule sous-marin (6;55) équipé le cas échéant d'une caméra de télévision,
dont le système de communication (5;20) constitue simultanément la première section
desdites lignes de commande et de contrôle pour l'outil sous-marin (1;21;50;57).
3. Installation selon la revendication 2, caractérisée en ce que le véhicule sous-marin
(6;55) comporte un outil robotique (8) servant à relier la seconde section (7) des
lignes de commande et de contrôle à l'outil sous-marin ((1;21;50;52) ou à la détacher
de celui-ci.
4. Installation selon les revendications 1, 2 ou 3 caractérisée en ce que la longueur
de la seconde section (7) des lignes de commande et de contrôle est adaptée au rayon
d'action du véhicule sous-marin (6;55).
5. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif sous-marin
séparé est une cage porteuse (19) suspendue à un dispositif ombilical porteur (20),
par le biais de laquelle un véhicule sous-marin (6) est relié au navire de travail
(3), le dispositif ombilical porteur (20) constituant simultanément la première section
desdites lignes de commande et de contrôle.
6. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif sous-marin
séparé (6;19;55;61;61a) est relié de manière détachable à l'outil sous-marin (1;21;50;57)
au moyen de la ligne de raccordement (7;7a) ou de signaux radio au moyen d'une composante
d'équipement (17;22) de cet outil.
7. Installation selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la
liaison détachable de la seconde section (7;7a) des lignes de commande et de contrôle
avec l'outil sous-marin (1;21;50;57) est une connexion à fiches enfichable dans un
milieu humide.
8. Installation selon la revendication 7, caractérisée en ce que la prise de courant
sous-marine (28) de ladite connexion à fiches (28;32) est fixée par élasticité de
ressort à l'outil sous-marin (1;21;50;57).
9. Installation selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que la connexion à
fiches (28;32) comporte une broche enfichable cylindrique coaxiale équipée d'un nombre
de bagues de contact (34) correspondant au nombre de signaux à transmettre.
10. Installation selon les revendications 7, 8 et 9, caractérisée en ce que la connexion
à fiches (28;32) possède un dispositif de verrouillage (35;36;37).
11. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif sous-marin
séparé est une station d'alimentation en pression ou de raccordement (5) reliée au
navire de travail 3 au moyen d'une liaison ombilicale (5) solidarisée directement
à l'outil sous-marin (61;61a) en étant posée dessus au moyen d'une fiche (62;62a),
la liaison ombilicale (5) formant la première section et les lignes de commande et
de contrôle internes formant la seconde section de ces lignes de commande et de contrôle
en une prise à une fiche/à fiches multiples à l'intérieur de cette station d'alimentation
en pression et de raccordement (61;61a).