Technisches Gebiet
[0001] Gegenstand der Erfindung ist eine aus Thermoplast bestehende Scheckkartenhülle, die
mindestens an einer Schmalseite offen ist. Derartige Hüllen bestehen üblicherweise
aus einem mehr oder Weniger transparenten Thermoplast.
[0002] Beim Einschieben und Herausziehen der Karte tritt eine Reibung zwischen Scheckkarte
und Hülle auf, die in Verbindung mit Staubkörnern dazu führen kann, daß der Magnetstreifen
zerkratzt oder beschädigt wird.
Darstellung der Erfindung
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Scheckkartenhülle so zu gestalten,
daß die Kartenoberfläche optimal geschützt ist.
[0004] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Innenflächen der Hülle mit Erhebungen
versehen sind, die so angeordnet sind, daß sie außerhalb der Fläche des Magnetstreifens
der einzuschiebenden Karte verlaufen.
Beschreibung der Zeichnungen
[0005] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand von Fig. 1 bis 4 der Zeichnung
erläutert.
- Fig. 1
- zeigt die Scheckkartenhülle von vorn,
- Fig. 2
- einen Querschnitt,
- Fig. 3
- die Hüllenhälfte einer anderen Ausführungsform,
- Fig. 4
- diese Ausführungsform im Querschnitt.
[0006] In Fig. 1 ist mit 1 die rechte Kante, mit 2 die linke Kante und mit 3 die untere
Kante der Hülle bezeichnet. An der oberen offenen Schmalseite 4 wird die nicht dargestellte
Scheckkarte eingeführt. Die Innenflächen der Hülle sind mit parallelen Erhebungen
5, 6, 7, 8 versehen, deren Abstand so groß ist, daß der Magnetstreifen zwischen den
Erhebungen 5 und 6 oder 7 und 8 liegt.
[0007] In Fig. 2 ist die Vorderseite 9 der Hülle an ihrer inneren Fläche mit den Erhebungen
5, 6, 7, 8 versehen. In gleicher Weise trägt die Rückseite 10 der Hülle an ihrer dem
Innenraum zugewandten Fläche die Erhebungen 11, 12, 13, 14.
[0008] Die Erhebungen 5 - 8 und 11 - 14 sind mit einigen Zehntel Millimetern so hoch, daß
der Magnetstreifen der Karte nicht mit dem Werkstoff der Hülle in Berührung kommen
kann. Ganz unabhängig davon, wie man die Karte einführt, liegt der Magnetstreifen
immer geschützt zwischen zweien der acht Erhebungen.
[0009] Zur Erleichterung der Entnahme der Karte kann die Hülle mit einem ovalen Griffloch
15 versehen sein.
[0010] Zur weiteren Schonung der Karten werden die Einlaufschwellen an der offenen Schmalseite
4 abgerundet.
[0011] Fig. 3 zeigt die Innenseite einer Hüllenhälfte 20, die links und rechts durch überhöhte
Kanten 21, 22 begrenzt ist. Dazwischen liegen vier Reihen von punktförmigen Höckern
23, 24, 25, 26, auf denen die Kartenoberfläche leicht gleitet. Mit 27 ist eine Griffaussparung
bezeichnet, mit 28 ein Langloch für eine Schlaufe.
[0012] Fig. 4 zeigt den Querschnitt durch eine Scheckkartenhülle, die aus zwei Hälften 20,
29 nach Fig. 3 zusammengeschweißt ist. Die beiden Halbschalen sind leicht konkav ausgebildet,
so daß sie in der MItte fast zusammenstoßen. Durch diese Wölbung werden Karten unterschiedlicher
Dicke festgeklemmt ohne durchzurutschen.
[0013] Bei der Scheckkartenhülle nach Fig. 3 und 4 sind beide Schmalseiten offen, so daß
die Karte beliebig eingeschoben und ausgezogen werden kann. Die Hülle braucht dann
nicht länger zu sein als die Karte.
Dies hat den Vorteil, daß die Karte mit der Hülle in die knapp bemessenen Täschchen
der Brieftaschen oder Geldbörsen paßt.
Gewerbliche Verwertbarkeit
[0014] Die beschriebene Scheckkartenhülle läßt sich leicht aus transparentem, opakem oder
eingefärbtem Thermoplast herstellen, wobei Vorder- und Rückseite unterschiedlich gefärbt
sein können. Sie kann als Zugabe zu den Kreditkarten verteilt und nach Belieben mit
Werbeaufdrucken versehen werden.
[0015] Darüber hinaus läßt sich die Hülle durch Einziehen einer Halteschlaufe in das Langloch
in einen Kofferanhänger verwandeln.
Bezugszeichenliste
[0016]
- 1
- rechte Kante
- 2
- linke Kante
- 3
- untere Kante
- 4
- offene Schmalseite
- 5, 6, 7, 8
- Erhebungen
- 9
- Vorderseite
- 10
- Rückseite
- 11, 12, 13, 14
- Erhebungen
- 15
- Griffloch
- 20
- Hüllenhälfte
- 21, 22
- überhöhte Kanten
- 23, 24, 25, 26
- Reihen von Höckern
- 27
- Griffaussparung
- 28
- Langloch
- 29
- Hüllenhälfte
1. Aus Thermoplast bestehende Scheckkartenhülle, die an mindestens einer Schmalseite
offen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenflächen der Hülle (9, 10) mit in Einschubrichtung verlaufenden Erhebungen
(5, 6, 7, 8) versehen sind, die in solchen Abständen angeordnet sind, daß sie außerhalb
der Fläche des Magnetstreifens der Karte liegen.
2. Scheckkartenhülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ERhebungen unterbrochen
sind, also aus Reihen von Höckern (23, 24, 25, 26) bestehen.
3. Scheckkartenhülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Hülle aus zwei
gleichen oder unterschiedlichen Halbschalen (20, 29) besteht, die durch Verschweißung
verbunden sind.
4. Scheckkartenhülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Halbschalen
(20, 29) leicht konkav geformt sind, so daß unterschiedlich dicke Scheckkarten durch
Klemmung gehalten werden.
5. Scheckkartenhülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schmalseiten
offen sind und daß die Hülle nicht länger ist als die Karte.