(57) Um sich durch ein äusserst geringes Laufmetergewicht auszeichnende Lunten (42, 44,
46, 48) zu produzieren, ist es bekannt, einen pneumatisch mit Faserflocken (14) zu
beschickenden Füllschacht (10) in eine Vielzahl von Teilschächten (24, 26, 28, 30)
aufzuteilen und die aus diesen abzuziehenden, streifenförmigen Flockenvorlagen (34,
36, 38, 40) gemeinsam in einer Verarbeitungsvorrichtung (16), wie Karde, zu Florbahnen
aufzubereiten, die zu Lunten (42, 44, 46, 48) zu verarbeiten sind. Um hierbei ein im wesentlichen gleichbleibendes Laufmetergewicht der Lunten (42, 44,
46, 48) zu gewährleisten, weisen die Teilschächte (24, 26, 28, 30) jeweils einen Luftdurchlass
(50) mit veränderbarem Querschnitt zur Ableitung der Förderluft auf. Während der Luntenbildung wird kontinuierlich die Luntenmasse je laufendem Meter jeder
Einzellunte (42, 44, 46, 48) gemessen. Bei Gewichtsabweichungen von einem Sollgewicht
wird der Querschnitt des Luntendurchlasses (50) des die Faservorlage (34, 36, 38,
40) für die gewichtsüberwachte Einzellunte (42, 44, 46, 48) anliefernden Teilschachtes
(24, 26, 28, 30) entsprechend verändert. Zur Durchführung des Verfahrens wird eine Einrichtung vorgeschlagen, bei der der Luftdurchlass
(50) jedes Teilschachtes (24, 26, 28, 30) in Abhängigkeit vom ermittelten Laufmetergewicht
der aus dessen Faservorlage (34, 36, 38, 40) hergestellten Lunte (42, 44, 46, 48)
stufenlos vergrösser- oder verkleinerbar ist.
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