[0001] Die Erfindung betrifft eine tauchfähige Antriebseinheit mit durch UW-Elektromotoren
angetriebenen,mit einem Druckmittelbehälter verbundenen Druckmittelpumpen, die mit
dem Triebwerk von unter Wasser einsetzbaren Ramm- und Arbeitsgeräten verbindbar ist,
[0002] Zur Durchführung von Unterwasser-Rammarbeiten auf dem Meeresboden wird das Druckmittel
zum Antrieb der Arbeitsgeräte über einen großen Druckmittelkreislauf mit langen Schläuchen
von oberhalb der Wasserfläche zum Gerät geführt. Dies ist aber wegen des Strömungswiderstandes
in den Schläuchen nur bis zu einer gewissen Wassertiefe sinnvoll,soweit der hierfür
zusätzlich aufzubringende Druck durch die Druckmittelpumpen noch bewältigt werden
kann. Schließlich ist die Grenze der Machbarkeit,Wirtschaftlichkeit und auch der Handhabung
erreicht.
[0003] In diesem Falle wird eine mit dem Gerät verbundene tauchfähige Antriebseinheit mit
abgesenkt,die dem Gerät Druckmittel über einen kurzen Kreislauf zuführt, während zum
Betrieb der Antriebseinheit elektrische Energie über eine lange Kraftstromleitung
von oberhalb der Wasserfläche mit nunmehr viel weniger Widerstand, d.h. Energieverlusten
zugeführt wird.
[0004] Aus der DE-PS 2454521 ist eine UW-Antriebseinheit bekannt, die jeweils durch einen
Elektromotor anzutreibende Hydraulikpumpen und einen Druckmittelbehälter umfaßt, die
an einem am oberen Ende des Gehäuses einer Rammvorrichtung vorspringenden Druckmittelzylinder
zum Heben und Senken des Schlagkörpers über Stoßdämpfeinrichtung auf- und abwärts
verschiebbar geführt ist sowie durch kurze, flexible Druckmittelleitungen mit der
Rammvorrichtung verbunden ist.
[0005] Diese bekannte Antriebseinheit erfordert eine genau angepaßte Formgebung an das obere
Ende der Rammvorrichtung, eine stoßgedämpfte verschiebbare Führung an der Rammvorrichtung
und eine Befestigung an derselben über die Stoßdämpfeinrichtung mittels Bolzen oder
ähnlichen Befestigungsorganen.
[0006] Die in der Praxis bisher eingesetzte UW-Antriebseinheit weist insbesondere folgende
Nachteile auf:
- die Herstellung bearbeiteter Flächen für eine verschiebbare Führung an relativ großen
Teilen ist teuer, und sie sind bei Beschädigung schlecht zu reparieren,
- das Gestell zur Führung und zur Befestigung aller Komponenten ist schwer und kostenträchtig,
- die feste Verbindung mit der Rammvorrichtung ist nur an Deck des Arbeitsschiffes zu
lösen,was entsprechend lange Reparatur- bzw. Umrüstzeiten erfordert,
- die Bauform ist nicht austauschfreundlich für den Ersatz einzelner Komponenten,
- der schnelle Zugang zur Antriebseinheit der Rammvorrichtung ist im Schadensfall nicht
gegeben.
[0007] Aus der EP-PS 0301116 ist ferner eine UW-Antriebseinheit mit Elektromotoren, Pumpen
und Druckmittelbehälter bekannt, die über flexible Leitungen mit einer Antriebsvorrichtung
eines Ramm- oder Arbeitsgerätes verbunden ist.
[0008] Diese Antriebseinheit hat ein Mantelgehäuse mit einem durchgehenden zentralen Aufnahmeschacht
für einen Rammpfahl bzw. für das jeweils benötigte Ramm- oder Arbeitsgerät, sowie
untere und obere Tragplatten und eine mit diesen verbundene äußere Mantelwand, die
mit der den Aufnahmeschacht umschließenden Innenwand einen ringförmigen Raum bildet,in
dem parallel zum Aufnahmeschacht angeordnet sich Elektromotor-Pumpeneinheiten befinden.Diese
Elektromotor-/Pumpeneinheiten sind gegenüber dem Mantelgehäuse in zum Aufnahmeschacht
paralleler Richtung begrenzt beweglich abgefedert.
[0009] Auch diese Ausführung weist Nachteile auf.Um die Antriebseinheit vom Arbeitsgerät
zu trennen und aus dem Aufnahmeschacht herauszuziehen, ist an Deck des Arbeitsschiffes
ebenfalls noch eine längere Arbeitszeit erforderlich. Ferner ist das außer zu Führungszwecken
gleichzeitig zur Befestigung der Komponenten der Antriebseinheit dienende Mantelgehäuse
mit dem äußeren Schutzmantel und der oberen und unteren Tragplatte weiterhin schwer
und teuer.
[0010] Außer der Notwendigkeit,die Nachteile zu beseitigen,bestehen Probleme in Bezug auf
Rationalisierung und Sicherheit, die sich auf die Gesamtkonfiguration und die Einsatzgegebenheiten
der Ramm- und Arbeitsgeräte beziehen. Sie betreffen die Handlingsmethoden, den Ausstattungsaufwand,die
bessere Nutzung der Antriebseinheit und deren Einzelkomponenten.
[0011] Hinsichtlich des Handlings ergeben sich häufig Schwierigkeiten mit dem die Arbeitsgerät-/Antriebseinheit-Kombination
mit dem Arbeitsschiff verbindenden Umbilical.In diesem Umbilical befinden sich die
Kraftstromleitungen zur Übertragung der Antriebsenergie auf die UW-Elektromotoren
der Antriebseinheit und auch noch mindestens eine Leitung für Druckluftzufuhr zum
Arbeitsgerät zur Kompensation des Umgebungsdruckes von abgeschlossenen Hohlräumen
wie auch Kontrolleitungen zur Steuerung und Überwachung der Antriebeinheit und des
Arbeitsgerätes. Diese sind alle zusammengefaßt zu einem Umbilical, um nur einen Strang
handhaben zu müssen.
[0012] Das Umbilical hat zum Schutz der in ihm befindlichen Leitungen und zur Belastung
mit Zugkräften einen starke Armierung.Es kann bis zu DM 2.000,- pro Meter kosten.
Die Furcht vor seiner Beschädigung schreckt von der Anwendung ab.
[0013] Die erwähnten Schwierigkeiten und resultierende Schäden ergeben sich daraus, daß
wegen der fest mit dem Ramm- oder Arbeitsgerät verbundenen Antriebseinheit und wegen
des mit dieser wiederum festverbundenen Umbilicals diese Teile von der Aufnahme vom
Deck, dem Absenken auf den tief unter Wasser befindlichen Rammpfahl und zurück zum
Ablegen an Deck immer gemeinsam, bewegungskonform gehandhabt werden müssen. Dabei
ergeben sich durch das rauhe Handling Schäden durch Verhaken, Verfangen, Verwickeln
des Umbilicals mit irgendwelchen Gegenständen an Deck, an der Unterwasserstruktur
oder an der Antriebseinheit bzw. am Arbeitsgerät selbst.
[0014] Die Kosten, sowohl für das schwere Umbilical mit Winde, wie auch die Kosten für die
Rammgerät/Antriebseinheit-Kombination werden zusätzlich noch in die Höhe getrieben,
weil aus Furcht vor Ausfall von Leitungen im Umbilical und/oder vor Ausfall von Motor-Pumpeneinheiten
das Umbilical mit mehr Kraftstrom- und Signalleitungen bzw. die Antriebseinheit mit
mehr resp. größeren Motor-Pumpeneinheiten ausgerüstet werden als erforderlich ist.
Dies,weil es zur Zeit bei einem solchen Ausfall keine Möglichkeit einer schnellen
Abhilfe gibt und die Kosten für eine Ausfallstunde eines Arbeitsschiffes bis zu DM
25.000,- betragen können.
[0015] Außerdem werden für die Arbeitsgeschwindigkeit des Gerätes zum Teil Maßstäbe zugrundegelegt,
die für normale Rammarbeiten über Wasser üblich sind, was Kosten verursacht, die bei
UW-Arbeiten nicht im Verhältnis zum Nutzen stehen. Je tiefer der Einsatz, desto mehr
Zeit nehmen die Handlingsprozeduren gegenüber dem eigentlichen Rammvorgang in Anspruch.
Die Investition für den Antrieb muß daher in abgewogener anderer Relation stehen als
bei Überwasserarbeit.
[0016] Ferner ist es so,daß die teuren UW-Ausrüstungsteile nicht so häufig und nur kurzzeitig
benötigt werden und eine vielfältigere Verwendungsmöglichkeit bieten müßten,um sich
schneller zu amortisieren, wozu der Stand der Technik den immer stärker werdenden
Sparsamkeitsbestrebungen in dieser nunmehr seit Jahren etablierten Unterwassertechnik
nicht mehr genügt
[0017] Die DE-PS 3007103 gibt eine Antriebseinheit an, die am oder benachbart zum Gehäuse
eines Schlaghammers angeordnet ist.
[0018] Diese Antriebseinheit weist einen elektrischen oder hydraulischen Motor und eine
Pumpe auf. Sie hat jedoch keinen Druckmitteltank, sondern ist mit dem flüssigkeitsgefüllten
Gehäuse des Schlaghammers verbunden. Die Flüssigkeit in diesem Gehäuse ist gleichzeitig
die Antriebsflüssigkeit für den Rammhammer, die von der Pumpe druckbeaufschlagt wird.
Die Pumpe mit Motor bildet einen Teil der Hammereinheit, die starr mit dem Hammergehäuse
verbunden ist. Vorteilhaft sollen diese Pumpe mit Motor sowie alle Leitungen im Bereich
des Kopfteiles eingebaut werden. Eine Anordnung benachbart zum Hammergehäuse ist nicht
näher erläutert. Diese Antriebseinheit bildet im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen
mangels eines Druckmitteltanks keine selbstständig zu betreibende Einheit, es sei
denn, die Antriebsflüssigkeit ist Umgebungswasser, was jedoch hinsichtlich dessen
unterschiedlicher Verschmutzung zu Einsatzeinschränkungen führen kann.
[0019] Zusätzlich weist auch diese Ausführung einen Teil der beschriebenen Nachteile auf,
und zwar, daß die feste Verbindung von Antriebseinheit und Versorgungsleitung nur
an Deck zu lösen ist, der Zugang zum Druckmittelzylinder etc. behindert ist und infolge
der festen und starren Verbindung die beschriebenen Gefährdungen bei der Handhabung
für die Versorgungsleitung und hier auch für die ungeschützte Motor-Pumpeneinheit
bestehen.
[0020] Es handelt sich beim beschriebenen Stand der Technik um Probleme resp. Wünsche,die
die Antriebseinheit jeweils allein betreffen und um solche, die sich in Verbindung
mit anderen Komponenten bzw. Umständen ergeben und die bereits seit längerem und zunehmend
den wirtschaftlichen Einsatz von UW-Antriebseinheiten zum energiesparenden Antrieb
von Ramm- und Arbeitsgeräten behindern.
[0021] Die Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine tauchfähige Antriebseinheit der eingangs
genannten Art zu schaffen, die
bei leichter Bauweise zeitsparende Reparatur- und Austauschmöglichkeiten für die Antriebskomponenten
bietet,
schnell lösbar vom Ramm- bzw. Arbeitsgerät ist und zusammen oder getrennt vom Umbilical
sicher zu handhaben ist und
bei sparsamer Ausstattung mehr Anwendungsmöglichkeiten gibt.
[0022] Zur Lösung der Aufgabe ist eine Antriebseinheit der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
durch die im Patentanspruch 1 genannten Merkmale gekennzeichnet.
[0023] Diese Antriebseinheit zeichnet sich durch eine leichte Bauweise mit schnell voneinander
trennbaren Einzelkomponenten aus. Sie ist selbsttragend und benötigt zur Verbindung
mit dem Ramm- und Arbeitsgerät kein aufwendiges Gestell.Die Elektromotor-/Druckmittelpumpen-Einheiten
sind gegen leistungsstärkere bzw.-schwächere mit geringem Aufwand austauschbar. Die
Antriebseinheit kann im Baukastensystem mit mehreren zusammengefügt leicht zu einer
größeren Antriebseinheit bzw. umgekehrt durch Entfernen von Antriebseinheiten auf
kleinere bedarfsgemäß vielfältig umgebaut werden. Sie ist durch ihre Gestaltung mit
geeigneten Verbindungsmitteln zum Lösen vom Ramm- bzw.Arbeitsgerät über und unter
Wasser vorbereitet und kann daher wegen ihrer Ausbildung als selbständige Einheit
mit oder ohne Umbilical separat vom Ramm-bzw. Arbeitsgerät schonend gehandhabt werden.
[0024] Letzteres hat den Vorteil, daß im Schadensfalle entweder das Arbeitsgerät außenbords
verharren kann und bedarfsweise nur die Antriebseinheit an Bord genommen oder sie
im Schnellgang hochgeholt, inspiziert und wieder abgesenkt werden kann. Zur Zeit kann
sie fest verbunden mit dem Ramm- bzw. Arbeitsgerät nur langsam gehoben und besonders
nur langsam wieder abgesenkt werden, sofern die Geräte zur Anpassung an den Umgebungsdruck
mit Druckluft gefüllt werden müssen.
[0025] Wegen der einfacheren und schonenderen Handhabung, der sparsamer ausgelegten Antriebsleistung
und der Einsparung überflüssiger Reserveleitungen kann nunmehr statt eines teuren
Umbilicals je nach Betriebsverfahren ein kostengünstigeres bzw. auch nur ein einfaches
Kabel vorgesehen werden. Da die Antriebseinheit nach den zuvor beschriebenen Lösungsvorschlägen
wesentlich leichter ist, kann auch für einzelne oder wenige Antriebseinheiten ein
nur für Aufnahme von Zugkräften mäßig armiertes Leicht-Umbilical oder Kabel anstelle
eines Tragseiles zugleich als Tragelement benutzt werden.
[0026] Die Lösungsvorschläge führen insgesamt zu einer besseren Austauschbarkeit der einzelnen
Antriebskomponenten, der Antriebseinheit selbst und der mit ihr verbundenen Elemente
sowie zu einer besseren Reparierbarkeit.
[0027] Die erfindungsgemäße Anlage erweitert wegen ihres geringeren Ausstattungsaufwands
und ihrer größeren Sicherheit die wirtschaftliche Einsetzbarkeit und dadurch auch
die Möglichkeit, bei tragbaren Kosten in größere Wassertiefen vorzustoßen für entsprechend
ausgerüstete UW-Ramm- und Arbeitsgeräte.
[0028] Weitere Ausgestaltungen dieser Antriebseinheit sind in den Unteransprüchen 2 bis
23 beschrieben. Bevorzugte Ausführungsbeispiele werden im folgenden in den zugehörigen
Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
[0029] Figur 1 in schematischer Darstellung eine Antriebseinheit mit UW-Elektromotor und Druckmittelpumpe
in Ansicht sowie Druckmittelbehälter im Längsschnitt.
[0030] Figur 2 in schematischer Darstellung ein auf einen Rammpfahl einer UW-Struktur aufgesetztes
über eine Antriebseinheit mit einem Arbeitsschiff verbundenes Vibrationsrammgerät.
[0031] Figur 3 eine Teildarstellung ähnlich Fig.2 eines Rammgeräts mit einer koaxial auf diesem
angeordneten Antriebseinheit.
[0032] Figur 4 eine Darstellung ähnlich Figur 3, jedoch mit einer seitlich angebrachten Antriebseinheit.
[0033] Figur 5 eine schematische Darstellung eines auf einen eingerammten Rammpfahl einer UW-Struktur
aufgesetzten Trenngeräts
[0034] Figur 6 die Antriebseinheit nach Figur 1 in Ansicht mit einer Steckverbindung koaxial auf
dem Kopfende eines Ramm-bzw.Arbeitsgerätes befestigt.
[0035] Figur 7 eine Teilansicht von Figur 6 mit einer außerhalb der die Antriebseinheit befestigenden
Steckverbindung verlaufenden Kontrolleitung mit Elektro-Steckverbindung.
[0036] Figur 8 eine schematische Darstellung von zwei miteinander verbundenen Antriebseinheiten.
[0037] Figur 9 eine Teilansicht von zwei miteinander verbundenen Antriebseinheiten mit einer Steckverbindung
auf dem Kopfende eines Ramm- bzw. Arbeitsgerätes befestigt.
[0038] Figur 10 eine Darstellung ähnlich Figur 6 mit einer verriegelbaren Steckverbindung.
[0039] Figur 11 eine Teilansicht der Darstellung gemäß Figur 10 mit verriegelter Steckverbindung.
[0040] Figur 12 schematisch drei miteinander verbundene und mit dem UW-Arbeitsgerät über Leitungen
verbundene Antriebseinheiten.
[0041] Figur 13 die drei Antriebseinheiten gemäß Fig.17 von unten.
[0042] Figur 14 schematisch eine größere Antriebseinheit mit sechs Elektro-Motor-/Pumpeneinheiten
und einem Druckmittelbehälter
[0043] Figur 15 die Antriebseinheit nach Figur 14 in Ansicht mit dem Druckmittelbehälter im Längsschnitt.
[0044] Figur 16 die Antriebseinheit nach Figur 14 in einer Seitenansicht von Blickrichtung gemäß
Pfeil "A" in Figur 14.
[0045] Figur 17 eine schematische Darstellung einer in einem Kühlflüssigkeitsbehälter befindlichen
Antriebseinheit mit Druckmittelzusatztank an Deck eines Arbeitsschiffes.
[0046] Die in Fig. 1 gezeigte Antriebseinheit 1 besteht aus einem UW-Elektromotor 2, einer
Druckmittelpumpe 3 und einem Druckmittelbehälter 4.Diese Teile werden mittels eines
Kupplungsstücks 5 zu einer Antriebseinheit zusammengefügt.Der Elektromotor 2 ist mit
seinem Fußstück 6 am oberen,die Druckmittelpumpe 3 mit ihrem Flansch 7 am unteren
Ende und der Druckmittelbehälter 4 am Flansch 8 des Kupplungsstücks 5 angebracht.
Die auf diese Weise zusammengefügten Teile bilden eine sich selbst tragende Einheit,
womit sich die Befestigung der Teile an einem zusätzlichen Gestell erübrigt.
[0047] An der Druckmittelpumpe 3 ist ein Ventilblock 9 für die erforderlichen Betriebsschaltungen
befestigt.Über ihn wird der Druckmittelpumpe 3 über die Verbindung 10 Druckmittel
zugeführt, das dann entweder in voller oder einer Teilmenge über die Verbindung 11
im Kurzschlußkreis drucklos in den Druckmittelbehälter 4 zurück oder in voller,bzw.
einer Teilmenge über den Anschluß 12 zum Arbeitsgerät und den Anschluß 13 zum Druckmittelbehälter
4 zurückfließt. Ein Ausgleichszylinder 14 mit schwimmendem Kolben 15 ist durch Öffnungen
16 einerseits mit dem umgebenden Wasser und andererseits mit dem Druckmittel verbunden.Er
sorgt für Druckausgleich im Druckmittelbehälter 4 gegenüber dem umgebenden Wasserdruck.
[0048] Die Energiezufuhr erfolgt über das Umbilical 20, das wegen der leichten Antriebseinheit
1 zugleich Tragelement ist. Die Kontrolleitung 17 verläuft aus dem Umbilical 20 austretend
oder getrennt von oben kommend weiter zum Arbeitsgerät.
[0049] In die Verbindungen 10 und 11 sind flexible Mittel bzw. Kompensatoren 18 eingefügt,
die Versatz- und Abstandsunterschiede zwischen den Anschlüssen der Druckmittelpumpe
3 und dem Druckmittelbehälter 4 aufnehmen und eine schnelle Montage ermöglichen sollen.
Desgleichen ist der Flansch 8 mit geringfügig elastisch nachgiebigem Material unterlegt,
um Stöße für den Elektromotor 2 zu mildern und um Herstellungstoleranzen zwischen
den Anschlußflächen für die Schläuche 12 und 13 zu überbrücken, wenn anstelle dieser,
Kupplungsteile mit einer Planfläche zum dichtenden Anschluß angebaut werden. Siehe
Figuren 6,9,10,12 und 15.
[0050] Der Druckmittelbehälter 4 kann extrem klein ausgeführt werden, weil er durch seine
Gestaltung dem umgebenden Wasser, das in den infragekommenden Arbeitstiefen nur etwa
+5°C Temperatur hat, eine große Oberfläche zum Kühlen des Druckmittels bietet. Falls
erforderlich, läßt sich die Oberfläche durch entsprechende Gestaltung des Druckmittelbehälters
4 vergrößern, z.B. durch Vergrößerung der Höhe und Verringerung des Außendurchmessers
bzw. durch Anordnung von Kühlrippen, ohne daß die Druckmittelmenge vergrößert werden
muß. Die Druckmittelmenge braucht nur so groß zu sein, daß gute Zuflußbedingungen
für die Druckmittelpumpe 3 gegeben sind.
[0051] Von den Betriebsgegebenheiten her kann es sein, daß die im Druckmittelbehälter 4
befindliche Druckmittelmenge stark und sehr unterschiedlich schwankt. Da die Gegebenheiten
je nach Einzelfall, Wassertiefe, Ramm- oder Arbeitsgerätausbildung verschieden sind,
wird der Ausgleichszylinder 14 nur zur Deckung der normalen Gegebenheiten ausgebildet,
um eine wirtschaftliche Konstruktion zu erhalten.
[0052] Für den Einsatz in großen Wassertiefen oder mit Geräten mit großen Druckmittelspeicherkapazitäten,
wie sie z.B. zur Glättung eines unstetigen Druckmittelflusses bei oszillierenden Bewegungen
des Hubzylinders von Rammgeräten erforderlich sind, ist die Anbringung eines zusätzlichen
größeren Ausgleichszylinders 14 a wie angedeutet möglich.
[0053] Anstelle des Verschlußstopfens 19 wird der Ausgleichszylinder 14 a vorgesehen. Dieser
steht über die Öffnungen 16 a mit dem Druckmittelbehälter 4 und mit dem umgebenden
Wasser in Verbindung und hat einen Ausgleichskolben 15 a. Bei Benutzung des Ausgleichszylinders
14 a wird der Kolben 15 des normalen Ausgleichszylinders 14 vom Druck der nunmehr
höheren Ölsäule gegen seinen oberen Anschlag gedrückt. Er wird erst wieder aktiviert,
wenn aus dem zusätzlichen Ausgleichszylinder 14 die gesamte Druckmittelmenge entwichen
ist. Er bildet eine Reserve für diesen Notfall.
[0054] Um eine vielfältigere und somit wirtschaftlichere Anwendung des Druckmittelbehälters
4 zu ermöglichen,wird an ihm die Aufnahme-Öffnung 22 für das Kupplungsstück 5 mit
Druckmittelpumpe 3 selbst größer gestaltet,damit auch ein UW-Elektromotor 2 und eine
Druckmittelpumpe 3 mit größerer Leistung,d.h.mit größerem Durchmesser zum Einbau gelangen
können.Auch hierfür ist die Möglichkeit des Anbaus eines zusätzlichen Ausgleichszylinders
14a nützlich,um für das entsprechend größere Ansaugvolumen der Druckmittelpumpe 3
dann auch mehr Druckmittel bereitstellen zu können.Andernfalls müßte ein größerer
Druckmittelbehälter 4 vorgesehen werden.
[0055] Der Druckmittelbehälter 4 ist Träger aller Antriebskomponenten. Er braucht hierzu
nicht verstärkt zu werden, weil er für den rauhen Offshore-Gebrauch ohnehin kräftig
ausgeführt werden muß, sodaß diese Aufgabe ohne große Mehrkosten zusätzlich bewirkt
werden kann, und sich so die selbsttragende Antriebseinheit ohne Befestigungsgestell
ergibt.
[0056] Fig. 2 zeigt ein Beispiel, bei dem ein Vibrationsrammgerät 21 freireitend auf einem
Rammpfahl 2 sitzt und über kurze Leitungen 23 über die am Tragseil 27 hängende Antriebseinheit
1 und das Umbilical 20, die Umlenkrolle 25 und die Winde 29 mit dem Arbeitsschiff
28 zwecks Energie-, Signal- und Druckluftübertragung verbunden ist. Anstelle des Tragseiles
kann wegen des geringen Gewichts der Antriebseinheit 1 hier wie bereits beschrieben,
vorteilhaft das Umbilical 20 als Tragelement benutzt werden oder auch ein entsprechend
zugarmiertes einfaches Kraftleitungskabel.
[0057] Die Antriebseinheit 1 ist durch die Kraftstrom und Kontrolleitungs-Steckverbindung
24 vom Umbilical 20 und durch die seitlich am Vibrationsrammgerät 21 angebrachte Druckmittel-
und Kontrolleitungs-Steckverbindung 26 von diesem lösbar und kann somit separat von
diesem schonend als selbstständige Einheit gehandhabt werden. Das Vibrationsrammgerät
21 wird vom Kran 30 mit dem Tragseil 31 gehoben und gesenkt. Druckluft wird separat
über die Leitung 16 vom Arbeitsschiff 28 zugeführt.
[0058] In Fig. 3 ist in einem weiteren Anwendungsbeispiel die Antriebseinheit 1 direkt und
koaxial auf den Kopf eines Rammgeräts 33 aufgesetzt und über die Steckkupplung 26
lösbar mit diesem verbunden. Als Tragorgan für die Antriebseinheit dient hier auch
das Umbilical 20.
[0059] Ein UW-Vehikel 34 mit Fernsehkamera und Roboterwerkzeug ist hier, und wie es auch
bei den anderen Beispielen nötig ist, zur Assistenz beim Stecken bzw. Lösen der Steckverbindung
26 sowie zur Beobachtung des Umbilicals 20, des Tragseils 31 und Druckluftleitung
32 während des Betriebes eingesetzt.
[0060] Fig. 4 zeigt die Antriebeinheit 1 ebenfalls mit dem Rammgerät 33 direkt verbunden,
jedoch seitlich angebracht. Je nach Leistungsbedarf werden eine oder mehrere um den
Rammhammer 33 rundherum angeordnet mit diesem verbunden. Ungleichgewicht wird durch
ein Gegengewicht 35 ausgeglichen.
[0061] Fig. 5 zeigt der möglichen Anwendungsvielfalt entsprechend ein UW-Trenngerät 36,
das auf einem eingetriebenen Rohr-Rammpfahl 37 aufsitzt und mit seinem Tragschaft
38 für den Schneidkopf 39 in diesen hineinragt, damit er unter dem Meeresboden in
der Schnittebene C abgetrennt wird. Das Trenngerät 36 hat eine koaxial aufgesetzte
ebenfalls über eine Steckverbindung 26 lösbare UW-Antriebseinheit 1, die elektrisch
angetrieben wird. Die Energie-Versorgung erfolgt über das Umbilical 20, das auch hier
wiederum zugleich als Tragorgan benutzt wird.
[0062] In Fig. 6 ist die Antriebseinheit 1 direkt und koaxial über die Druckmittel-und Kontrolleitungs-Steckverbindung
26 auf dem Kopfstück des Arbeitsgerätes (21,33 oder 36) mit ihren Anschlüssen 12 und
13 deckungsgleich auf die Anschlüsse 56 bzw. 57 der Steckverbindung 26 angebracht.
Sie ist trocken und naß steckbar.
[0063] Die Steckverbindung 26 besteht aus dem an der Antriebseinheit 1 angeflanschten Steckerteil
54 und dem Dosenteil 55.Das Steckerteil 54 hat die Druckmittelkanäle 56 und 57,die
sich im Dosenteil 55 fortsetzen und in Schlauchanschlüsse 58 und 59 münden,die zum
Arbeitsgerät hin- bzw. zurückführen.Die Kanäle haben Rückschlagventile 60,die verhindern,daß
im ungesteckten Zustand Öl aus den Systemen aus- oder Wasser in diese eintritt.
[0064] Die Kontrolleitungen 17 führen zu einer im Steckerteil 54 gelagerten koaxialen naßsteckbaren
Elektro-Steckdose 61, deren Stecker 62 im Dosenteil 55 gelagert ist und der die Kontrolleitungen
17 zum Arbeitsgerät fortführt. Die Lagerung der Steckdose 61 erfolgt vorzugsweise
seitlich elastisch verschiebbar, um Doppelpassungsprobleme beim Stecken der Teile
54 und 55 zu vermeiden.
[0065] Die Elektro-Steckverbindung 61/62 wird mit dem Zusammenfügen der Druckmittelsteckverbindung
54/55 gleichzeitig bewirkt.
[0066] Bei den Arbeitsgeräten 21,33 die Erschütterungen augesetzt sind, ist das Dosenteil
55 über das Federelement 40 bedarfsweise federelastisch in einer Halterung 63 gelagert.
[0067] Der Steckvorgang erfolgt durch das Gewicht der Antriebseinheit 1. Durch den Steckvorgang
verkleinern sich die Räume 64 und 65. Das aus diesen und auch bei Federungsvorgängen
aus dem Raum 65 zu verdrängende Wasser wird durch die Öffnungen 66 und 67 abgeführt.
[0068] Zur Vermeidung von Beschädigungen der Dichtfläche am Stekkerteil 54 ist dieses von
einem Schutzmantel 69 umgeben, der am unteren Ende einen großen Einführungskonus 68
hat, um das Zusammenfügen der Teile 54 und 55 zu erleichtern.
[0069] Als Tragelement dient auch hier das Umbilical 20,das mit einem Ringglieder-Biegeschutz
70 gegen Überbiegen geschützt ist.Es muß das Steckerteil 54 gegen geringe Haltekräfte
von Rastverbindungen lösen können.Andernfalls wird ein Tragseil eingesetzt.
[0070] Fig. 7 zeigt eine Ausführung nach Fig. 6, bei der die Elektro-Steckdose 61 mit Stecker
62 für das Kontrolleitungskabel 17 nach außen verlegt ist und über die Leitung 48
zum Arbeitsgerät 21,33,36 geführt wird,d.h. die Steckverbindung 26 ist intern einfacher
gestaltet. Da die Teile 61 und 62 am gefederten Dosenteil 55 befestigt sind, sind
auch sie federelastisch gelagert.
[0071] Der koaxiale zylindrische Steckstift des Steckers 62 ist mit Kontaktringen 47 versehen,
die in der Anzahl der zu übertragenden Signale entspricht, sofern nicht entsprechende
Einrichtungen zur Informationsverarbeitung und -Weitergabe am Arbeitsgerät 21,33,36
derart vorgesehen sind, daß über einen Kontaktring 47 mehrere verschiedene Signale
nacheinander weitergegeben werden können.
[0072] Sofern die Kontrolleitung 17 mit einer Druckluftleitung versehen wird, kann durch
den hohlen Stecker 62 und eine entsprechend ausgeführte Steckdose 61 dem Arbeitsgerät
auch Druckluft zugeführt werden. Hierzu sind in beiden Teilen Rückschlagventile 60
vorzusehen, wie in Fig. 6 beschrieben.
[0073] Der Stecker 62 wird von dem UW-Vehikel 34 gesteckt und zusammen mit der Antriebseinheit
1 beim Lösen der Steckverbindung 26 durch Zug mit dem Umbilical 20 abgezogen. Bedarfsweise
sind die Steckverbindungsteile 61/62 miteinander verriegelt,z.B. ähnlich Fig. 10 und
11.
[0074] Fig. 8 zeigt zwei miteinander verbundene Antriebseinheiten 1,die jede für sich über
ein Umbilical 20 bzw. ein einfaches Kraftstromkabel mit Energie versorgt werden und
auch den erzeugten Druckmittelstrom über die ihnen zugehörigen Leitungen 12 und 13
zum Ramm- oder Arbeitsgerät führen.Die Druckmittelbehälter sind mit einfachen Flanschblechen
41,die Tragösen 42 für Seile haben,tragend zusammengeschraubt.Die UW-Elektromotoren
2 sind an ihrem oberen Ende zusätzlich durch ein Abstandsblech 43 gehaltert,wobei
dies zugleich zur Führung des Tragseiles 31 dient.
[0075] In Fig.9 sind zwei miteinander verbundene Antriebseinheiten 1 über ein Verteilerstück
46 und der Druckmittel und Kontroll-leitungs-Steckverbindung 26 am Kopfstück des Arbeitsgerätes
(21,33,36) mit ihren Anschlüssen 12 und 13 dekkungsgleich auf den Anschlüssen 71 und
76 bzw 72 und 75 angebracht. Das Verteilerstück 46 faßt das von den Druckmittelpumpen
der Antriebseinheiten 1 kommende in den Kanälen 71 und 72 fließende Druckmittel im
Kanal 73 zusammen und führt es über den Kanal 56 über die Steckverbindung 26 zum Arbeitsgerät
(21,33,36). Das aus dem Kanal 57 von diesem zurückfließende Druckmittel wird über
den Kanal 74 auf die Kanäle 75 und 76 verteilt und in die Druckmittelbehälter 4 der
beiden Antriebseinheiten 1 zurückgeführt.
[0076] Fig. 10 zeigt zum Unterschied zu Fig.6 eine Druckmittel-und Kontrolleitungs-Steckverbindung
26 a mit einer Verriegelungsvorrichtung 77, die gleichzeitig als Zugvorrichtung zur
sicheren Bewirkung des Steckvorganges beiträgt. Die Teile 54 a bis 69 a der Steckverbindung
26 a entsprechen in ihrer Funktion denen der Steckverbindung 26 von Fig.6.Sie werden
daher hier nicht nochmals beschrieben.
[0077] Die Steckverbindung 26a ist kurz vor dem Steckvorgang.Das Dosenteil 55a greift bereits
in den Einführungskonus 68a des Steckerteiles 54a ein und der Verriegelungshaken 78
kann bei Einzug der Kolbenstange 79 des Zylinders 80 einschwenken und hinter die Schulter
81 fassen.Bei weiterem Einzug der Kolbenstange 79 werden dann die Teile 54a mit Antriebseinheit
1 und 55a sowie gleichzeitig die Elektrosteckerteile 61a und 62a durch den Verriegelungshaken
78, der in seiner Führung 88 läuft, weiter zusammengezogen, sofern dies nicht unter
dem Gewicht der Antriebseinheit 1 von selbst erfolgt und schließlich miteinander fest
verspannt.Die dabei aufeinander gepreßten Kontaktflächen nehmen durch Reibwirkung
das Anfahr- und Betriebsrückstellmoment des Elektromotors auf.
[0078] Die Betätigung der Verriegelungsvorrichtung 77 erfolgt durch das Schalt-Ventil 81
über die Schaltstange 82, und zwar unter Wasser durch das UW-Vehikel 34 oder andere
geeignete Mittel. Über die Leitung 83 wird dem Unterraum des Zylinders 80 zum Einzug
der Kolbenstange 79 Druckmittel aus dem Hochdruckspeicher 84 zugeführt, während gleichzeitig
über die Leitung 85 das aus dem Oberraum des Zylinders 80 verdrängte Druckmittel einem
Niederdruckspeicher 86 zufließt.
[0079] Zur Entriegelung führt z.B. eine im Oberraum des Zylinders 80 befindliche Feder (nicht
gezeichnet),die die Kolbenstange 79 in die Anfangsstellung nach unten zurückdrückt,wobei
die Leitungen 83 und 85 über das Schaltventil 81 mit dem Niederdruckspeicher 86 verbunden
sind und diesem die erforderliche Druckmittelmenge zur Füllung des Oberraumes entnommen
wird.
[0080] Sofern in den Speichern 84 und 86 Mangel an Druckmittel eintritt, d.h. der vorgesehene
Speicherdruck seinen unteren Grenzwert unterschreitet, wird dies jeweils über die
sich öffneneden Rückschlagventile 87 aus dem Druckmittelkreislauf ergänzt. Umgekehrt
wird Überschuß an Druckmittel aus den Speichern 84 bzw. 86 über Druckbegrenzungsventile
(nicht gezeichnet) dorthin entlassen.
[0081] Die Rückschlagventile 87 sind ihrer Aufgabe entprechend für den Hochdruckspeicher
84 an den Druckkanal 56 a und für den Niederdruckspeicher 86 an den Rückflußkanal
57 a des Druckmittelkreislaufs vom Arbeitsgerät (21,33,36) angeschlossen.
[0082] Die Antriebsenergie wird über das Umbilical 20 oder über getrennte Kraftleitungs-
und Kontrolleitungskabel zugeführt.
[0083] Bei Bedarf kann auch bei dieser Steckverbindung ein Federelement 40 wie in Figur
6 vorgesehen werden.
[0084] Fig. 11 zeigt in einer Teilansicht die Steckverbindung 26 a mit Verriegelungshaken 78, von
denen sich 3 Stück am Umfang verteilen, um eine gleichmäßige Zug- und Haltekraft sowie
eine Reibungskraft zur Kompensation des Anfahr- u. Betriebsrückstellmomentes der UW-Elektro-Motoren
auszuüben.
[0085] Die in
Fig. 12 für die Abgabe einer größeren Antriebsleistung miteinander verbundenen drei Antriebseinheiten
1 sind über ein Verteilerstück 46 wie in Fig.9 beschrieben und über die Druckmittelleitungen
44 und 45,die Kontrolleitung 17 und die Steckverbindung 26a mit dem Arbeitsgerät(21,33,36)
lösbar verbunden. Die Druckmittelleitungen 44 und 45 führen über die Kanäle 56a,58a
und 59a, 57a der Steckverbindung 26a Druckmittel dem Arbeitsgerät (21,33,36) zu bzw.
von ihm ab.
[0086] Die elektrische Energie wird über das Umbilical 20 und die Kraftstrom- und Kontrolleitungs-Steckverbindung
24 zugeführt und von dort über die Leitungen 89 mit Stecker 90 auf den UW-Elektromotor
2 der einzelnen Antriebseinheiten 1 verteilt. Die Kontrolleitung 17 zweigt auch von
der Steckverbindung 24 ab.
[0087] Die Antriebseinheiten 1 mit der Steckverbindung 26 a werden mit den Tragseilen 49
und 27 gehoben und gesenkt und können somit nach Lösen der Steckverbindung 26 a als
Ganzes separat vom Arbeitsgerät (21,33,36) gehandhabt werden.
[0088] In
Fig. 13 ist der Verlauf der Kanäle 92 und 91 im Verteilerstück 46 gezeigt, die das von den
Antriebseinheiten 1 gelieferte Druckmittel zur Weiterleitung über den Anschluß 44
zusammenfassen bzw. das über den Anschluß 45 zurückkommende Druckmittel auf diese
wieder verteilt. Die untereinander und mit den Druckmittelbehältern 4 der Antriebseinheiten
1 verbundenen Kanäle 91 bewirken auch, daß die Druckmittelbehälter 4 miteinander kommunizieren.
[0089] Am Verteilerstück 46 sind außerdem die einzelnen Antriebseinheiten 1 befestigt. Es
faßt diese zu einer festverbundenen Gesamteinheit zusammen. Verlängert nach außen
kann das Verteilerstück 46 zugleich Befestigungsbasis für den angedeuteten Schutzmantel
93 sein.
[0090] Das Verteilerstück 46 trägt zur angestrebten Leichtbauweise und kostengünstiger Gestaltung
der Anlage erheblich bei.
[0091] In Fig.14 ist im Gegensatz zu Fig.13 gezeigt,wie eine größere Antriebseinheit la
nicht aus mehreren kleinen Einheiten mit einem eigenen Druckmittelbehälter 4 zu einer
größeren miteinander verbunden werden,sondern wie ein einziger großer Druckmittelbehälter
4a mit mehreren Elektromotor-/Pumpeneinheiten 2 bzw.3 bestückt eine große Antriebseinheit
bildet.Diese Ausführungsform hat Vorteile,weil sie von einer gewissen Leistung ab,abhängig
von Größe und Zahl der installierten Elektromotor-/Pumpeneinheiten im Durchmesser
kleiner und leichter baut als zusammengefügte aus mehreren kompletten einzelnen Antriebseinheiten
1.
[0092] Der Druckmitteltank 4a weist ebenfalls in den Zwischeräumen zwischen den Elektromotor-/Pumpeneinheiten
2 bzw. 3 in Fig.1 beschriebene Ausgleichszylinder 14 auf, die durch Öffnungen 16 mit
dem umgebenden Wasser in Verbindung stehen.
[0093] Die erforderliche Steckkupplung 24 zur Verbindung der Kraftstrom- und Kontrolleitungen
mit der Antriebseinheit 1 a ist in einem ebensolchen Zwischenraum angeordnet. Zusätzliche
Ausgleichszylinder 14 können wie angedeutet angeordnet werden.
[0094] In dem in Fig. 15 gezeigten Druckmittelbehälter 4 a werden die vormontierten Elektromotor-/Pumpeneinheiten
2 bzw.3 so eingebaut wie bei einzelnen Einheiten nach Fig.1.
[0095] Eine solche Antriebseinheit 1 a für Ramm- und Arbeitsgeräte mit größerer Leistung
ist ebenfalls flexibel einsetzbar, weil sie in der Anzahl nach Bedarf und auch mit
in der Leistung unterschiedlichen Elektromotor-/Pumpeneinheiten bestückt werden kann.
[0096] Bei freibleibenden Plätzen werden die Anschlüsse 18 am Druckmittelbehälter 4 a und
die Anschlüsse 12 am Verteilerstück 46 a verschlossen. Die Antriebseinheit 1 a bildet
aufgrund ihrer Möglichkeiten, ihrer geringen Baugröße und ihres geringen Gewichts
sowie ihrer separaten Handhabbarkeit ebenfalls eine kostengünstige wirtschaftliche
Einheit.
[0097] Das vorgeschlagene Prinzip einer sich selbsttragenden Antriebseinheit ändert sich
nicht. Der Druckmittelbehälter 4 a bleibt auch hier das tragende Bauelement der Antriebeinheit
1a.Bei Bedarf können mehrere Antriebseinheiten 1a in ähnlicher Weise wie bei der Antriebseinheit
1 zu noch größeren zusammengefaßt werden.
[0098] Das Verteilerstück 46 a hat die in Fig. 9 beschriebene Funktion der Zusammenfassung
und Verteilung des von der Antriebseinheit dem Ramm- oder Arbeitsgerät zufließenden
bzw. von diesem zur Antriebseinheit zurückfließenden Druckmittels durch entsprechende
intern angeordnete Kanäle.Das Verteilerstück 46 a ist zur Bewirkung einer kompakten
Bauweise rund ausgebildet und verbindet die Antriebseinheit 1a durch die Druckmittelleitungen
12 und 13 sowie die Kontrolleitung 17 mit dem Ramm- oder Arbeitsgerät.
[0099] Am Druckmittelbehälter 4a ist eine Konsole 94 zur Anbringung des Tragseiles 27 oberhalb
der Elektromotoren 2 angebracht.
[0100] Die in Fig. 16 dargestellte Ansicht zeigt die Antriebseinheit 1 a im Gegensatz zu
Fig.15 mit einer zur direkten Verbindung mit dem Ramm- oder Arbeitsgerät 21,33,36
eingefügten Druckmittel- und Kontrolleitungs-Steckverbindung 24. Das auf einem Ablagering
95 abgelegte Umbilical 20 endet an einer Steckverbindung 24 wie unter Fig.12 bereits
beschrieben.
[0101] Andeutungsweise ist auch ein zusätzlicher Ausgleichszylinder 14 dargestellt.
[0102] Mit den angedeuteten Verlängerungsstücken 102 am Umfang des Verteilerstückes 46a
kann dies auch zugleich Befestigungsbasis des angedeuteten Schutzmantels 103 sein.Das
gleiche gilt für das unter Fig.9 beschriebene Verteilerstück 46.
[0103] Fig. 17 zeigt die in Fig.16 gezeigte Antriebseinheit la auf dem Deck eines Arbeitsschiffes
50 in einem einfachen Rohrstück 51 installiert, um von hier über Druckmittelleitungen
12,13 ein unter Wasser befindlches Ramm- oder Arbeitsgerät anzutreiben und mit der
Kontrolleitung 17 zu verbinden.
[0104] Im Boden 52 dieses Rohrstückes 51 ist das Dosenteil 55 einer Steckverbindung 26 fest
angebracht und mit Leitungen 12,13 verbunden. Die Antriebseinheit 1 a braucht zum
Einbau nur in das Rohrstück 51 abgesenkt und mit dem Steckerteil 54 bis zur Auflage
am Dosenteil 55 abgelassen zu werden, um einsatzbereit zu sein bzw. nur abgehoben
zu werden, um sofort anderweitig verwendet werden zu können. Aufwendige Montagen einschließlich
der mit Schraub- bzw. Steckverbindung anzubringenden Leitungsverbindungen entfallen,
die Rüstkosten sind gering. Zur Kühlung der Antriebseinheit 19 wird entweder über
an Deck des Arbeitsschiffes 50 geführte Leitungen 96,97 Kühlwasser in das Rohrstück
51 durch die Öffnung 98 gepumpt und durch die Öffnung 99 wieder zur Abkühlung zurückgeführt
oder mittels einer Tauchpumpe 53 aus dem Meer gefördert und dorthin wieder entlassen.
[0105] Je nach Länge und Durchmesser der Druckmittelschläuche 12,13 entnehmen diese bei
Betriebsbeginn eine Druckmittelmenge aus dem Druckmittelbehälter 4 a, die möglicherweise
auch nicht mehr unter Einsatz von zusätzlichen Ausgleichszylindern 14 gedeckt werden
kann. Für diesen Fall ist ein Druckmittel-Zusatzbehälter 100 vorgesehen, aus dessen
Vorrat der erhöhte Druckmittelbedarf bis zur Rücklieferung beim Entleeren der Schläuche
gedeckt wird. Hierzu ist dieser Zusatzbehälter 100 über die Leitung 101 und den Anschluß
13 mit dem Druckmittelbehälter 4 a verbunden.
[0106] Um gute Zulaufverhältnisse für die Druckmittel-Pumpe und eine dämpfende Wirkung auf
den bei oszillierendem Betrieb des Arbeitsgerätes unstetig zurückfließenden Druckmittels
zu bewirken,kann der Zusatzbehälter mit geringem Druckluft-Überdruck versehen werden.
[0107] Anstelle der Antriebseinheit la können auch andere Konfigurationen der Antriebseinheit
1 in das Rohrstück eingesetzt und statt an Deck auch auf dem Kran des Arbeitsschiffes
28 placiert werden.
[0108] Auch können Schlauchanschlüsse anstelle der Steckverbindung 26 vorgesehen werden,
womit gegenüber dem Stand der Technik dann immer noch zeitsparende Montagevorteile
verbleiben.
1. Tauchfähige Antriebseinheit (1) mit durch UW-Elektromotoren (2) angetriebenen, mit
einem Druckmittelbehälter (4) verbundenen Druckmittelpumpen (3), die mit dem Triebwerk
von unter Wasser einsetzbaren Ramm- und Arbeitsgeräten verbindbar ist,dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils zumindest ein UW Elektromotor (2), eine Druckmittelpumpe (3) und ein Druckmittelbehälter
(4) zu einer selbsttragenden, leichten, kompakten und selbständigen Antriebseinheit
(1,1a) verbunden sind, die mit weiteren entsprechenden Einheiten zu einer größeren
Antriebseinheit verbindbar ist und zu ihrer Verbindung mit dem Triebwerk des Ramm-
bzw. Arbeitsgerätes Anschlüsse (12,13) aufweist zum lösbaren Anschließen zumindest
eines Druckmittel übertragenden Verbindungselementes (26;26a;12,13;46,46a)
2. Antriebseinheit nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Kupplungsstück (5), das
sowohl den UW-Elektromotor (2) als auch die Druckmittelpumpe (3) mit dem Druckmitteltank
(4;4a) verbindet.
3. Antriebseinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmittelbehälter
(4;4a) zugleich tragendes Bauteil der Antriebseinheit (1;1a) ist.
4. Antriebseinheit nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmittelbehälter
(4) zumindest einen UW-Elektromotor (2) sowie zumindest eine Druckmittelpumpe (3)
umschließt
5. Antriebseinheit nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmittelbehälter
(4a) mehrere UW-Elektromotoren (2) und Druckmittelpumpen (3) gleicher oder verschiedener
Baugrößen umschließt.
6. Antriebseinheit nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Druckmittelbehälter (4;4a) auf seiner oberen und unteren Planfläche am Umfangsrand
mit Befestigunslöchern für Flanschbleche (41) zur Verbindung mit weiteren Druckmittelbehältern
versehen sind.
7. Antriebseinheit nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Druckmittelbehälter (4;4a) und ein an der Druckmittelpumpe (3) befestigter Ventilblock
(9) Befestigungslöcher für ein Verteilerstück (46;46a) bzw. für ein Steckerteil (54)
aufweisen zur deckungsgleichen Verbindung seiner Anschlüsse (12 und 13) mit deren
entsprechenden Anschlüssen (71;76 und 72;75 bzw. 56;57) bzw. auch von bedarfsweise
anzuschließenden Leitungen (12;13).
8. Antriebseinheit nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Druckmittelbehälter (4;4a) mit einer Öffnung (16a) für den Anbau eines zusätzlichen
Ausgleichszylinders (14a)versehen ist.
9. Antriebseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das lösbare druckmittelübertragende
Verbindungselement eine Steckverbindung (26;26a) ist, ein koaxial zylindrisches Steckerteil
(54) und als Gegenstück ein Dosenteil (55) hat, in denen mindestens ein diese Teile
verbindender Kanal (57;57a) für den Druckmittelzulauf (59;59a) am Arbeitsgerät (21;33;36)
vorgesehen ist.
10. Antriebseinheit nach Anspruch 1 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbare Steckverbindung
(26;26a) ein koaxial zylindrisches Steckerteil (54) und als Gegenstück ein Dosenteil
(55) hat, in denen mindestens ein diese Teile verbindender Kanal (56;56a) für den
Druckmittelrücklauf (58;58a) am Arbeitsgerät (21;33;36) vorgesehen ist.
11. Antriebseinheit nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steckverbindung (26;26a) ein koaxial zylindrisches Steckerteil(54) und als Gegenstück
ein Dosenteil 55 hat, in denen diese Teile verbindende zusätzliche Kanäle für Druckluft
und weitere Mittel vorgesehen sind.
12. Antriebseinheit nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steckverbindung (26;26a) im Steckerteil (54) eine koaxial angebrachte Elektrosteckdose
(61) und das Dosenteil (55) einen koaxial angebrachten Elektrostecker (62) aufweist.
13. Antriebseinheit nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrostecker (62)
einen koaxialen zylindrischen Steckstift hat, der mit einer zur Signalübertragung
entsprechenden Anzahl von Kontaktringen (47) bestückt ist.
14. Antriebseinheit nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
lösbare Steckverbindung (26; 26a)eine zugausübende Verriegelungsvorrichtung (77) mit
Verriegelungshaken (78) und eine Verriegelungsschulter(81) hat
15. Antriebseinheit nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungshaken
(78) mit ihrem die Kolbenstange (79) betätigenden Druckmittelzylinder (80) mit mindestem
einem mit höherem und einem mit geringerem Gasdruck gefüllten Druckmittelspeicher
(84 bzw.86) über ein Schaltventil (81) verbunden sind.
16. Antriebseinheit nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Dosenteil (55) der Steckverbindung (26;26a) federelastisch am Arbeitsgerät (21;33;36)
gelagert ist.
17. Antriebseinheit nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
die Antriebseinheit (21;33;36) mit dem Arbeitsschiff (28) über das Umbilical (20)
lösbar verbindende Steckverbindung (24) eine naßsteckbare Elektro-Steckverbindung
(61/62) ist.
18. Antriebseinheit nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine
oder mehrere Antriebseinheiten (1;1a) über an ihr/ihnen befestigte Leitungen (12;13
bzw.44;45) mit der lösbaren Steckverbindung (26;26a) am Arbeitsgerät (21;33;36) verbunden
sind.
19. Antriebseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 17,dadurch gekennzeichnet, daß die
Antriebseinheit (1;1a) mit dem an ihr befestigten Steckerteil 54 der Steckkupplung
(26;26a) direkt verbunden auf dem Arbeitsgerät (21;33;36) angebracht ist.
20. Antriebseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere
Antriebseinheiten (1;1a) über das an ihnen befestigte Verteilerstück (46;46a) mit
der Steckkupplung (26;26a) verbunden auf dem Arbeitsgerät (21;33;36) angebracht sind.
21. Antriebseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine
oder mehrere Antriebseinheiten (1;1a) über das an ihr/ihnen befestigte Verteilerstück
(46;46a) mit Leitungen (44;45) mit der lösbaren Steckverbindung (26;26a) am Arbeitsgerät
(21;33;36) verbunden sind.
22. Antriebseinheit nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Tragelement für die Antriebseinheit (1) ein Umbilical (20) ist.
23. Antriebseinheit nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Antriebseinheit (1,1a) in ein Rohrstück (51) von oben eingeführt und mit dem Steckerteil
(54) einer an ihr befindlichen Steckverbindung (26) mit einem im Boden eines Rohrstückes
(51) befestigten Steckdosenteil (55) lösbar verbunden ist und über Druckmittelleitungen
(12;13) mit über und unter Wasser befindlichen Ramm- und Arbeitsgeräten verbindbar
ist.
1. Submersible drive unit (1) with pressure medium pumps (3) connected with a pressure
medium tank (4) and driven by electric motors (2), connectable with the drive of submersible
pile drivers and work units, characterized in that at least one underwater electric
motor (2), one pressure medium pump (3) and one pressure medium tank (4) are connected
to form a self supporting, lightweight, compact and independent drive unit (1, 1a)
which is connectable with additional corresponding units to form a larger drive unit,
and, for connection with the drive of pile drivers or work units, incorporates connectors
(12, 13) for detachable connection of at least one element (26; 26a; 12, 13; 46, 46a)
which is pressure medium transmitting and connecting.
2. Drive unit according to claim 1, characterized in that a coupling piece (5) connects
underwater electric motor (2) as well as pressure medium pump (3) with the pressure
medium tank (4; 4a).
3. Drive unit according to claim 1 or 2, characterized in that the pressure medium tank
(4; 4a) is also the load bearing structural member of the drive unit (1; 1a).
4. Drive unit according to claim 1, 2 or 3, characterized in that the pressure medium
tank (4) surrounds at least one underwater electric motor (2), and at least one pressure
medium pump (3).
5. Drive unit according to claim 1, 2 or 3, characterized in that the pressure medium
tank (4a) surrounds several underwater electric motors (2) and pressure medium pumps
(3) of equal or different size.
6. Drive unit according to one of the previous claims, characterized in that the pressure
medium tank (4; 4a) is provided with bolt holes on the outer edge of its upper and
lower plane to allow flange plates (41) to be fastened for connecting additional pressure
medium tanks.
7. Drive unit according to one of the previous claims, characterized in that the pressure
medium tank (4; 4a) and the valve block (9) which is connected to the pressure medium
pump (3), are provided with bolt holes for attaching a distributor piece (46; 46a)
or for attaching a plug connector piece (54), for connecting its connections (12 and
13) in coincidence with its corresponding connections (71;76 and 72;75, or 56;57)
or for connecting lines (12; 13) when required.
8. Drive unit according to one of the previous claims, characterized in that the pressure
medium tank (4; 4a) is provided with an opening (16a) for the installation of an additional
equalizing cylinder (14a).
9. Drive unit according to claim 1, characterized in that the detachable pressure medium
transmitting connecting element is a plug connection (26; 26a), consisting of a coaxial
cylindrical plug part (54) and as counterpart a socket part (55), containing at least
one continuous channel (57; 57a) for the transmission of the pressure medium (59;
59a) to the work unit (21; 33; 36).
10. Drive unit according to claim 1 or 9, characterized in that the detachable plug connection
(26; 26a) possesses a coaxial cylindrical plug part (54) and as counterpart a socket
part (55) in which at least one continuous channel (56; 56a) is designated for the
pressure medium return line (58; 58a) at the work unit (21; 33; 36).
11. Drive unit according to one of the previous claims, characterized in that the plug
connection (26; 26a) possesses a coaxial cylindrical plug part (54) and as counterpart
a socket part (55) in which additional continuous channels are designated for compressed
air and other means
12. Drive unit according to one of the previous claims, characterized in that the plug
connection (26; 26a) contains a coaxial electric socket (61) in the plug part(54),
and a coaxial electric plug (62) in the socket part (55).
13. Drive unit according to claim 12, characterized in that the electric plug (62) has
a coaxial cylindrical pin which is equipped with a number of ring contacts (47) necessary
for the transmission of signals.
14. Drive unit according to one of the previous claims, characterized in that that the
detachable plug connection (26; 26a) possesses a tensionable lockable device (77)
with locking hooks (78) and a locking shoulder (81).
15. Drive unit according to claim 14, characterized in that the locking hooks (78) are
each connected with a piston rod (79) and pressure medium cylinder (80) which is connected
to at least one pressure medium accumulator of higher and one of lower gas pressure
(84 and 86, respectively) by means of a control valve (81).
16. Drive unit according to one of the previous claims, characterized in that the socket
part (55) of the plug connection (26; 26a) is spring loaded against the work unit
(21; 33; 36).
17. Drive unit according to one of the previous claims, characterized in that the detachable
plug connection (24) connecting drive unit (21; 33; 36) with the support ship (28)
by means of the umbilical (20) is a wet-connectable electric plug connection (61/62).
18. Drive unit according to one of the previous claims, characterized in that one or several
drive units (1; 1a) are connected by means of lines (12; 13 or 44; 45, respectively)
to the detachable plug connection (26; 26a) on the work unit (21; 33; 36).
19. Drive unit according to one of the claims 1 to 17, characterized in that the drive
unit (1; 1a) is directly connected to the work unit (21; 33; 36) by means of the plug
connection (26; 26a) whose plug part 54 is rigidly connected to the drive unit (1;
1a).
20. Drive unit according to one of the claims 1 to 17, characterized in that several drive
units (1; 1a) are rigidly connected to the distributor piece (46; 46a) which is connected
to the plug connection (26; 26a) on the work unit (21; 33; 36).
21. Drive unit according to one of the claims 1 to 17, characterized in that one or several
drive units (1; 1a), rigidly connected to the distributor piece (46;46a) is/are connected
to the detachable plug connector (26; 26a) on the work unit (21; 33; 36) by means
of lines (44; 45).
22. Drive unit according to one of the previous claims, characterized in that the lifting
element for the drive unit (1) is the umbilical (20).
23. Drive unit according to one of the previous claims, characterized in that the drive
unit (1; 1a) is inserted from above into a piece of pipe (51) and detachably connected
with the bottom of a pipe (51) by means of a plug connection (26) whose plug part
(54) and socket part
1. Unité d'entraînement (1) submersible comportant des pompes à moyen de pression (3)
entraînées par des moteurs électriques sous-marins (2), reliées à un réservoir de
moyen de pression (4), pouvant être reliées au mécanisme d'entraînement depuis des
engins de battage et des outils de travail utilisables sous l'eau, caractérisée en
ce que au moins un moteur électrique sous-marin (2), une pompe à moyen de pression
(3) et un réservoir de moyen de pression (4) sont reliés respectivement en une unité
d'entraînement (1, 1a) autoportante, légère, compacte et autonome, pouvant être reliée
à d'autres unités correspondantes en une unité d'entraînement plus grande et qui présente
des raccords (12, 13) pour sa liaison avec le mécanisme d'entraînement de l'engin
de battage resp. de l'outil de travail pour le raccordement de manière détachable
d'au moins un élément de liaison (26; 26a; 12, 13; 46, 46a) assurant la transmission
du moyen de pression.
2. Unité d'entraînement selon la revendication 1, caractérisée par un élément de couplage
(5), qui relie à la fois le moteur électrique sous-marin (2) et la pompe à moyenne
pression (3) au réservoir de moyen de pression (4; 4a).
3. Unité d'entraînement selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le réservoir
de moyen de pression (4; 4a) est en même temps un composant porteur de l'unité d'entraînement
(1; 1a).
4. Unité d'entraînement selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce que le réservoir
de moyen de pression (4) renferme au moins un moteur électrique sous-marin (2) ainsi
qu'au moins une pompe à moyen de pression (3).
5. Unité d'entraînement selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce que le réservoir
de moyen de pression (4a) renferme plusieurs moteurs électriques sous-marin (2) et
pompes à moyen de pression (3) de même taille ou de tailles différentes.
6. Unité d'entraînement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que le réservoir de moyen de pression (4; 4a) est muni sur sa face plane inférieure
à son rebord circonférentiel de trous de fixation pour tôles de bridage (41) destinées
à un raccordement avec d'autres réservoirs de moyen de pression.
7. Unité d'entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée
en ce que le réservoir de moyen de pression (4; 4a) et un bloc de soupapes (9) fixé
à la pompe à moyen de pression (3) comportent des trous de fixation pour un élément
de distribution (46; 46a) resp. pour une partie fiche (54j destinée à une liaison
concordante de ses raccords (12 et 13) avec ses raccords correspondants (71; 76 et
72;75 resp. 56; 57) resp. également de conduites à raccorder en cas de besoin (12;
13).
8. Unité d'entraînement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que le réservoir de moyen de pression (4; 4a) est pourvu d'une ouverture (16a) pour
le montage d'un vérin de compensation (14a) supplémentaire.
9. Unité d'entraînement selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément de
liaison détachable assurant la transmission du moyen de pression est un connecteur
(26; 26a), comporte une partie fiche (54) cylindrique coaxiale et comme pièce opposée
une partie prise (55), dans lesquelles au moins un canal (57; 57a) assurant la liaison
de ces pièces est prévu pour la conduite d'alimentation du moyen de pression (59;
59a) sur l'outil de travail (21; 33; 36).
10. Unité d'entraînement selon la revendication 1 ou 9, caractérisée en ce que le connecteur
détachable comporte une partie fiche (54) cylindrique coaxiale et comme pièce opposée
une partie prise (55), dans lesquelles au moins un canal (56; 56a) assurant la liaison
de ces pièces est prévu pour la conduite de retour du moyen de pression (58; 58a)
sur l'outil de travail (21; 33; 36).
11. Unité d'entraînement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que le connecteur (26; 26a) comporte une partie fiche (54) coaxiale cylindrique et
comme pièce opposée une partie prise (55), dans lesquelles des canaux supplémentaires
pour l'air comprimé et d'autres moyens assurant la liaison de ces pièces, sont prévus.
12. Unité d'entraînement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que le connecteur (26; 26a) à la partie fiche (54) présente une prise de courant électrique
(61) montée coaxialement et la partie prise (55) une fiche électrique montée coaxialement.
13. Unité d'entraînement selon la revendication 12, caractérisée en ce que la fiche électrique
(62) comporte une broche enfichable cylindrique coaxiale, équipée du nombre correspondant
de bagues de contact (47) pour la transmission des signaux.
14. Unité d'entraînement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que le connecteur détachable (26; 26a) comporte un dispositif de verrouillage (77)
exerçant une traction avec des crochets de verrouillage (78) et un épaulement de verrouillage
(81).
15. Unité d'entraînement selon la revendication 14, caractérisée en ce que les crochets
de verrouillage (78) avec leur vérin à moyen de pression (80) actionnant la tige de
piston (79) sont reliés au moyen d'une soupape de commande (81)à au moins un accumulateur
de moyen de pression (84 resp. 86) rempli d'une pression de gaz supérieure et à un
autre accumulateur de moyen de pression rempli d'une pression de gaz inférieure.
16. Unité d'entraînement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que la partie prise (55) du connecteur (26; 26a) est logée par élasticité de ressort
à l'outil de travail (21; 33; 36).
17. Unité d'entraînement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que le connecteur (24) assurant la liaison détachable de l'unité d'entraînement (21;
33; 36) et du bateau de travail (28) par l'intermédiaire de la liaison ombilicale
(20) est un connecteur électrique (61/62) enfichable à l'état humide.
18. Unité d'entraînement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que une ou plusieurs unités (1; 1a) sont reliées au connecteur détachable (26; 26a)
sur l'outil de travail (21; 33; 36) par des conduites fixées sur celle(s)-ci.
19. Unité d'entraînement selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisée en ce que
l'unité d'entraînement (1; 1a) est montée sur l'outil de travail (21; 33; 36) reliée
directement à la partie fiche (54) de l'accouplement enfichable (26; 26a).
20. Unité d'entraînement selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisée en ce que
plusieurs unités d'entraînement (1; 1a) sont montées sur l'outil de travail relié
à l'accouplement enfichable (26; 26a) par l'intermédiaire de l'élément distributeur
(46; 46a) fixé sur celles-ci.
21. Unité d'entraînement selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisée en ce que
une ou plusieurs unités d'entraînement (1; 1a) sont reliées par des conduites (44;
45) au connecteur détachable (26; 26a) sur l'outil de travail (21; 33; 36) par l'intermédiaire
de l'élément distributeur (46; 46a) fixé sur celle(s)-ci.
22. Unité d'entraînement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que l'élément porteur de l'unité d'entraînement (1) est une liaison ombilicale (20).
23. Unité d'entraînement selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce
que l'unité d'entraînement (1, 1a) introduite par le haut dans une pièce tubulaire
(51) est reliée de manière détachable à la partie prise (55) fixée au fond d'une pièce
tubulaire (51) avec la partie fiche (54) d'un connecteur (26) se trouvant sur elle
et pouvant être reliée à des engins de battage et à des outils de travail se trouvant
sous l'eau par l'intermédiaire de conduites à moyen de pression (12; 13).