Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Einrichtung zur kurbelwellensynchronen Erfassung
einer sich periodisch ändernden Größe bei einer Brennkraftmaschine, insbesondere der
Last, nach der Gattung des Hauptanspruchs.
[0002] Es ist bekannt, daß der Unterdruck im Saugrohr einer Brennkraftmaschine im Arbeitstakt
der Brennkraftmaschine pulsiert. Zur exakten Regelung der Brennkraftmaschine wird
jedoch der tatsächlich Luftdurchsatz benötigt. In vielen Fällen wird eine Ersatzgröße
wie der Mittelwert des Saugrohrdruckes herangezogen. Es wird deshalb beispielsweise
in der DE-OS 38 03 276 vorgeschlagen, den Saugrohrdruck winkelsynchron zweimal pro
Periodendauer abzutasten und entweder das erhaltene Signal oder den Saugrohrdruck
selbst durch geeignete Filter so zu dämpfen, daß ein quasi sinusförmiger Signalverlauf
erhalten wird. Wird dieses Signal zweimal pro Zündabstand abgetastet, kann aus zwei
aufeinanderfolgenden Werten direkt der Mittelwert berechnet werden.
[0003] Für moderne Brennkraftmaschinen ist diese Mittelwertbildung immer noch zu ungenau.
Außerdem läßt sich mit dieser Methode nur der Mittelwert und nicht der genaue Druckverlauf
bzw. der genaue Luftdurchsatz bestimmen, gerade dies wird für einige Regelmaßnahmen
jedoch gewünscht.
[0004] Aus der EP-A-0 92 828 ist eine Einrichtung zur kurbelwellensynchronen Erfassung einer
sich periodisch ändernden Größer einer Brennkraftmaschine, beispielsweise der Last
bekannt, bei der mit Hilfe eines Kurbelwellensensors der Kurbelwellenwinkel erfaßt
wird und mit Hilfe eines Lastsensors das Lastsignal ermittelt wird. Zur Auswertung
des Lastsignales wird dieses in festem Kurbelwellenwinkel abgetastet, wobei die Abtastschritte
so gewählt sind, daß eine vorgebbare Anzahl von Abtastungen pro Segment erfolgt, wobei
jeweils eine Abtastung auf der Segmentgrenze liegt. Die bekannte Vorgehensweise einer
winkelfesten Signalabtastung führt dazu, daß die Zeitabstände zwischen zwei Abtastungen
drehzahlabhängig schwanken.
Vorteile der Erfindung
[0005] Die erfindungsgemäße Einrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs
hat demgegenüber den Vorteil, daß einerseits eine sehr genaue Mittelwertbildung möglich
ist und andererseits der genaue Saugrohrdruckverlauf bzw. der genaue Verlauf der angesaugten
Luftmenge bestimmt werden kann. Es ist also auch möglich, die pro Arbeitstakt angesaugte
Luftmasse genau zu ermitteln. Insgesamt ist eine besonders genaue und zuverlässige
Lastermittlung möglich.
[0006] Es ist weiterhin vorteilhaft, daß die erzielten Meßwerte von Segment zu Segment und
damit von Arbeitstakt zu Arbeitstakt miteinander vergleichbar sind, es lassen sich
dabei zu den einzelnen Segmenten gehörende Mittelwerte bilden, die dann auch für die
Regelung der Brennkraftmaschine zur Verfügung stehen.
[0007] Erzielt werden diese Vorteile, indem der Signalverlauf mit einer hohen Abtastrate
abgetastet wird, wobei der Beginn der Abtastung kurbelwellenbezogen synchronisiert
ist, es wird also für jedes Segment an der selben Stelle mit der Abtastung begonnen.
Dies ermöglicht eine Synchronisation auf das periodisch oszillierende Lastsignal.
Durch Integration über einen Arbeitstakt wird die zugehörige angesaugte Luftmenge
berechnet.
[0008] Eine geeignete Filterung des periodisch oszillierenden Signales kann vor der Abtastung
durchgeführt werden, ist aber im Gegensatz zu der aus der DE-OS 38 03 276 bekannten
Lösung nicht unbedingt erforderlich.
[0009] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
der im Hauptanspruch angegebenen Einrichtung möglich.
Zeichnung
[0010] Die Erfindung ist in der Zeichnung dargetellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung
näher erläutert. Im einzelnen zeigt Figur 1 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen
Einrichtung, in Figur 2 sind zugehörige Signalabläufe dargestellt, anhand derer die
Erfindung erläutert wird.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0011] In Figur 1 sind die erfindungswesentlichen Teile einer Brennkraftmaschine schematisch
dargestellt. Dabei ist mit 10 das Steuergerät bezeichnet, mit 11 die Kurbelwelle und
mit 12 eine Scheibe, die mit der Kurbelwelle 11 verbunden ist und sich mit dieser
dreht.
[0012] Die Oberfläche der Scheibe 12 weist eine Anzahl von Markierungen 13a, 13b, 13c auf,
die auf die Zahl der Zylinder der Brennkraftmaschine abgestimmt ist. Im in Figur 1
dargestellten Fall sind es drei Markierungen, eine solche Scheibe findet Verwendung
bei einer Sechszylinderbrennkraftmaschine. Ein Bereich, der mit α
KW bezeichnet ist, bildet ein sogenanntes Segment. Dieser Bereich ist in Figur 1 definiert
als Winkel zwischen der Rückflanke der Marke 13a und der Rückflanke der Marke 13b.
[0013] Die Scheibe 12 wird von einem feststehenden Sensor 14 abgetastet, dessen Ausgangsignal
dem Steuergerät 10 als Eingangssignal E
1 zugeführt wird und dort weiterverarbeitet wird.
[0014] Mit 15 ist das Saugrohr der Brennkraftmaschine bezeichnet, 16 stellt schematisch
die Drosselklappe dar, die im Saugrohr angeordnet ist. Mit 17 ist ein Bereich des
Saugrohres dargestellt, der als pneumatisches Filter wirkt und 18 ist ein Hitzdraht-Luftmassenmesser
HLM, der die durchströmende Luft registriert und dessen Ausgangssignal dem Steuergerät
10 als Signal U
LH zugeführt wird.
[0015] An Stelle eines HLM kann auch ein HFM eingesetzt werden. 19 bezeichnet einen Drucksensor,
der im Saugrohr, beispielsweise an einer der gezeigten Stellen angeordnet ist und
den Saugrohrdruck mißt. Dieser Sensor ist ebenfalls mit dem Steuergerät 10 verbunden,
in dem auch die Ausgangssignale U
LP des Drucksensors verarbeitet werden. Das Steuergerät 10 liefert Ausgangssignale A
zur Regelung der Brennkraftmaschine, insbesonders der Zündung und Einspritzung.
[0016] Die Ausgangssignale des Lastsensors, also des Drucksensors oder des Luftmassenmessers
werden in geeigneter Weise aufbereitet, insbesondere können sie so gefiltert werden,
daß ein periodischer Signalverlauf entsteht, der dann weiterverarbeitet wird.
[0017] In Figur 2a ist ein aus dem Kurbelwellensensor erhaltenes Signal dargestellt, dabei
sind nur diese Signalteile aufgetragen, die beim Vorbeilaufen der Rückseiten der Marken
13a, 13b, 13c am Kurbelwellensensor 14 erzeugt werden. Der Abstand zwischen den Signalflanken
beträgt für das Ausführungsbeispiel nach Figur 1 120 °/KW, er entspricht also gerade
einem Segment.
[0018] In Figur 2c ist der Verlauf des Lastsignales U
L dargestellt. Dieses ist entweder des vom Hitzdraht- bzw. Heißfilm-Luftmassenmesser
stammende Signal U
LH oder das Signal des im Saugrohr angeordneten Drucksensors U
LP. Dieses Signal ist periodisch schwankend mit einer Periodenlänge, die einer Segmentlänge
bzw. einem Winkel von α
KW entspricht.
[0019] Der Lastverlauf nach Figur 2c ist im übrigen nur schematisch dargestellt, dies ist
für das Verständnis der Erfindung jedoch nicht wesentlich. Genaugenommen liefert der
Hitzdrahtluftmassenmesser ein im wesentlichen vom Luftmassenstrom abhängiges Gleichspannungssignal
mit einer sinusartigen Pulsation, deren Amplitude zu höheren Drehzahlen hin kleiner
wird. Im Rückströmbereich bei ca. 800 bis 1400 U/min, je nach Motor entspricht das
Ausgangssignal bei Pulsation dem Absolutbetrag einer Sinusschwingung.
[0020] Das Ausgangssignal des Drucksensors stellt ein im wesentlichen vom Druck linear abhängiges
Gleichspannungssignal dar mit einer überlagerten sinusförmigen Pulsation im gesamten
Drehzahlbereich. Der tatsächliche Signalverlauf ist jedoch für das Verständnis der
Erfindung unerheblich, es ist deshalb nur der periodische Anteil dargestellt.
[0021] Wird der Drucksensor direkt im Saugrohr angebracht, kann ein zusätzliches Filter
eingesetzt werden, es ist aber nicht unbedingt erforderlich um ein zuverlässig auswertbares
Signal erhalten werden.
[0022] Das Signal nach Figur 2c wird im Steuergerät in einem speziellen Raster abgetastet,
beispielsweise in einem 1-Millisekunden-Raster. Dabei ist wesentlich, daß die Abtastung
für jedes Segment an der gleichen Stelle beginnt. Die Synchronisation der Abtastung
erfolgt in Abhängigkeit von den Signalflanken nach Figur 2a. Würde diese Synchronisation
nicht durchgeführt werden, so würde aufgrund der konstanten Abtastintervalle auch
im stationärem Motorbetriebszustand eine Schwebung im Lastsignal auftreten.
[0023] Die erste Abtastung erfolgt beim dargestellten Ausführungsbeispiel eine Millisekunde
nach dem Auftreten der ersten Flanke des Signales nach Figur 2a. Die erste Abtastung
ist in Figur 2b und 2c mit 1 bezeichnet. Die zweite Abtastung erfolgt eine Millisekunde
später und ist mit 2 bezeichnet. Die vierte Abtastung ist die letzte im ersten Segment.
[0024] Die fünfte Abtastung erfolgt nicht eine Millisekunde nach der vierten, sondern eine
Millisekunde nach dem Auftreten der zweiten Flanke des Signales nach Figur 2a. Es
wird also nicht an der mit 5 bezeichneten Stelle abgetastet, sondern an der mit 5'
bezeichneten Stelle. Für die sechste bis achte Abtastung gilt analog, daß bei 6' bis
8' abgetastet wird und nicht bei 6 bis 8 wie im unsynchronisierten Fall. Dadurch ist
sichergestellt, daß die Abtastung für jedes Segment synchronisiert ist und an derselben
Stelle erfolgt.
[0025] Beim Übergang ins dritte Segment erfolgt die Abtastung bei 9" und nicht bei 9 oder
9'. Dabei folgt die Stelle 9" eine Millisekunde nach der dritten Flanke des Signales
nach Figur 2a.
[0026] Die Mittelwertbildung erfolgt über je ein Segment. Das mittlere Lastsignal des ersten
Segmentes wir also aus den erste vier abgetasteten Lastsignalwerten gebildet. Dieser
Mittelwert entspricht dem Mittelwert des zweiten Segmentes, der aus den Abtastwerten
5' bis 8' gebildet wird. Im dritten Segment werden die Abtastwerte 9" bis 12" zur
Mittelwertbildung verwendet.
[0027] Zur Bestimmung der pro Arbeitstakt angesaugten Luftmenge wird das Lastsignal (vom
HLM oder HFM) über einen Arbeitstakt, also über eine Periodenlänge aufintegriert,
es gilt:

wobei n und n+1 ein Segment darstellt, bzw. zwischen t
n und t
n+1 die Kurbelwelle sich um einen Winkel α
KW dreht.
[0028] Bei einer Brennkraftmaschine mit wahlweise einem Drucksensor oder einem Luftmassenmesser
ist eine Kombination der beiden Erfassungssysteme denkbar, wenn beide Signale so aufbereitet
werden, daß die Filter-Zeitkonstanten in der gleichen Größenordnung liegen. Eine kurbelwellen-
bzw. drehzahlsynchronisierte Abtastung im 1ms-Raster ermöglicht dann eine einheitliche
Lasterfassung.
[0029] Das angegebene Verfahren kann sowohl für Druckals auch für HFM/HLM-Systeme eingesetzt
werden. Bei kompatibler Sensorschnittstelle kann ein die Signale verarbeitendes Steuergerät
somit hardwareidentisch durch Umschalten von Datensätzen wahlweise für beide Datenerfassungssysteme
eingesetzt werden.
[0030] Die ermittelte Last wird im Steuergerät zur Regelung der Brennkraftmaschine verwertet,
insbesondere im Zusammenhang mit einer optimierten Zündung und Einspritzung.
[0031] Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit einer Segmentscheibe. Es kann ebenso eine
Inkrementscheibe verwendet werden, mit einer Vielzahl, z.B. 60-2 Markierungen, wobei
die beiden fehlenden Markierungen eine Bezugsmarke bilden. Die Inkrementscheibe ist
dann so auszugestalten, daß eine bestimmte Zahl von Markierungen, z.B. zehn eine Segmentscheibe
bilden, sich also über einen Winkel von α
KW = 60° bei einem Sechszylindermotor erstrecken.
[0032] Mit entsprechender Anpassung kann die Scheibe auch mit der Nockenwelle in Verbindung
stehen. Entscheidend ist, daß die Abtastung des auszuwertenden periodischen Signales
mit einer Periodendauer von einer Segmentlänge in jedem Segment an der gleichen Stelle
erfolgt (Figur 2c).
1. Einrichtung zur kurbelwellensynchronen Erfassung einer sich periodisch ändernden Größe
einer Brennkraftmaschine, insbesonders der Last, mit einem Sensor, der ein kurbelwellenwinkelabhängiges
Signal abgibt, das wenigstens eine Flanke pro Segment aufweist, wobei ein Segment
einem wählbaren Kurbelwellenwinkelbereich entspricht, mit einem weiteren Sensor, der
ein lastabhängiges Signal abgibt, wobei das lastabhängige Signal in einem wählbaren
Raster abgetastet wird und der Beginn der Abtastung in jedem Segment im gleichen Abstand
von der entsprechenden Flanke des kurbelwellenwinkelabhängigen Signales erfolgt, dadurch
gekennzeichnet, daß das wählbare Raster ein Zeitraster ist, daß die Synchronisation
der Abtastung jeweils in Abhängigkeit von den Flanken des kurbelwellenwinkelabhängigen
Signales erfolgt, so daß die Abtastung in jedem Segment im gleichen Zeitabstand von
der zugehörigen Flanke des kurbelwellenwinkelabhängigen Signales beginnt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus den abgetasteten Werten
ein Mittelwert gebildet wird, wobei über jeweils ein Segment gemittelt wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelwellenwinkelbereich,
der eine Segmentlänge bildet, von der Zahl der Zylinder der Brennkraftmaschine abhängt
und so festgelegt wird, daß er einer Periodenlänge der sich periodisch ändernden Größe
entspricht.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung des kurbelwellenwinkelabhängigen
Signales eine mit der Kurbelwelle verbundene Scheibe mit einer der halben Anzahl der
Zylinder entsprechenden Zahl von Markierungen von einem Aufnehmer abgetastet wird.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abtastung der sich periodisch ändernden Größe im Millisekundenabstand erfolgt.
6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
sich periodisch ändernde Größe der Luftstrom im Saugrohr der Brennkraftmaschine ist
und als Sensor ein Luftmassen- oder Luftmengenmesser, insbesondere ein HFM oder HLM
eingesetzt wird und/oder daß die sich periodisch ändernde Größe der Druck im Saugrohr
der Brennkraftmaschine ist und als Sensor ein Drucksensor eingesetzt wird.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abtastung und die Auswertung der Signale mit Hilfe des Steuergerätes der Brennkraftmaschine
erfolgt.
8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
lastabhängige Signal so gefiltert wird, daß ein periodischer Signalverlauf entsteht.
9. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Lastsignal über ein Segment integriert wird, zur Ermittlung der pro Arbeitstakt angesaugten
Luftmenge.
10. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3 oder 5 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Bildung des kurbelwellenwinkelabhängigen Signales eine Inkrementscheibe,
die mit der Kurbel- oder Nockenwelle in Verbindung steht, abgetastet wird und die
Scheibe eine Vielzahl von Markierungen aufweist, wobei eine vorgebbare Zahl von Markierungen
sich über einen Winkelbereich αKW erstreckt, der einer Segmentlänge entspricht.
1. Device for crankshaft-synchronous detection of a periodically changing variable of
an internal combustion engine, in particular the load, having a sensor which outputs
a crankshaft angle-dependent signal which has at least one edge per segment, one segment
corresponding to a selectable crankshaft angle range, having a further sensor which
outputs a load-dependent signal, the load-dependent signal being sampled with a selectable
pattern and the start of sampling taking place in each segment at the same interval
from the corresponding edge of the crankshaft angle-dependent signal, characterized
in that the selectable pattern is a time pattern, in that the synchronization of the
sampling takes place in each case as a function of the edges of the crankshaft angle-dependent
signal so that the sampling in each segment starts at the same time interval from
the associated edge of the crankshaft angle-dependent signal.
2. Device according to Claim 1, characterized in that an average value is formed from
the sampled values, averaging taking place over one segment in each case.
3. Device according to Claim 1, characterized in that the crankshaft angle range which
forms one segment length depends on the number of cylinders of the internal combustion
engine and is specified in such a way that it corresponds to one period length of
the periodically changing variable.
4. Device according to Claim 3, characterized in that, in order to form the crankshaft
angle-dependent signal, a disc which is connected to the crankshaft and has a number
of marks corresponding to half the number of cylinders is sensed by a sensor.
5. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the sampling
of the periodically changing variable takes place at an interval of milliseconds.
6. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the periodically
changing variable is the air flow in the induction pipe of the internal combustion
engine and an air flow rate meter, in particular an HFM or HLM, is used as sensor
and/or the periodically changing variable is the pressure in the induction pipe of
the internal combustion engine and a pressure sensor is used as sensor.
7. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the sampling
and the evaluation of the signals takes place with the aid of the control unit of
the internal combustion engine.
8. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the load-dependent
signal is filtered in such a way that a periodic signal characteristic is produced.
9. Device according to one of the preceding claims, characterized in that the load signal
is integrated over one segment in order to determine the quantity of air inducted
per power cycle.
10. Device according to one of the preceding claims 1 to 3 or 5 to 9, characterized in
that in order to form the crankshaft angle-dependent signal an increment disc is sensed
which is connected to the crankshaft or camshaft and the disc has a plurality of marks,
a prescribable number of marks extending over an angular range αCA which corresponds to one segment length.
1. Dispositif permettant de détecter, en synchronisme avec l'arbre du vilebrequin, une
grandeur d'un moteur à combustion interne qui varie périodiquement, en particulier
la charge, dispositif qui comprend un détecteur délivrant un signal fonction de l'angle
de rotation de l'arbre du vilebrequin, signal qui présente au moins un flanc par segment,
un segment correspondant à une zone que l'on peut choisir de l'angle de l'arbre du
vilebrequin, un autre détecteur délivrant un signal fonction de la charge, ce signal
fonction de la charge pouvant être recueilli dans une grille que l'on peut choisir,
et le début du recueil ayant lieu dans chaque segment à la même distance du flanc
correspondant du signal qui est fonction de l'angle de l'arbre du vilebrequin,
caractérisé en ce que
- la grille que l'on peut choisir est une grille à tranche de temps,
- la synchronisation du recueil a lieu respectivement en fonction des flancs du signal
dépendant de l'angle de l'arbre du vilebrequin, de telle sorte que le recueil dans
chaque segment commence à la même distance, dans le temps, du flanc correspondant
du signal fonction de l'angle de l'arbre du vilebrequin.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'on forme une valeur moyenne à partir des valeurs recueillies en faisant respectivement
la moyenne sur un segment.
3. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la zone de l'angle de l'arbre du vilebrequin qui forme une longueur de segment, dépend
du nombre des cylindres du moteur à combustion interne et est déterminée de telle
sorte qu'elle corresponde à une longueur de période de la grandeur qui varie de façon
périodique.
4. Dispositif selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
pour former le signal fonction de l'angle de l'arbre du vilebrequin, on effectue un
balayage au moyen d'un récepteur avec un disque relié à l'arbre du vilebrequin et
comportant un nombre de repères qui correspond à la moitié du nombre des cylindres
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le balayage de la grandeur qui varie de façon périodique, a lieu à des intervalles
de l'ordre de la milliseconde.
6. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
- la grandeur, qui varie de façon périodique, est le débit de l'air dans le tuyau
d'admission du moteur à combustion interne, et
- l'on insère comme détecteur un appareil de mesure de la masse d'air ou du débit
d'air, en particulier un HFM ou un HLM
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le recueil et l'exploitation des signaux a lieu à l'aide de l'appareil de commande
du moteur à combustion interne.
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le signal qui est fonction de la charge est filtré de telle sorte que l'on obtienne
un déroulement périodique du signal.
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le signal de charge est intégré sur un segment pour déterminer la quantité d'air aspirée
par cycle de travail.
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes 1 à 3 ou 5 à 9,
caractérisé en ce que
- pour former le signal fonction de l'angle de l'arbre du vilebrequin, on utilise
un disque d'incrémentation qui est en liaison avec l'arbre du vilebrequin ou l'arbre
à cames, et
- le disque présente un certain nombre de repères, un nombre de repères que l'on peut
définir au préalable s'étendant sur une zone angulaire αKW qui correspond à une longueur de segment.