[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein selbstlenkendes dreiachsiges Laufwerk für ein
Schienenfahrzeug gemäß den Oberbegriffen der nebengeordneten Ansprüche 1 und 2.
[0002] Aus der DE 41 40 126 A1 ist ein Laufwerk für Schienenfahrzeuge mit drei angetriebenen
Radsätzen bekannt, die in einem Drehgestell- oder Fahrzeugrahmen elastisch gelagert
sind und bei dem durch ein Lenkgestänge die sich bei Bogenfahrt einstellenden Drehbewegungen
des ersten Radsatzes und des dritten Radsatzes um vertikale Achsen mit der durch Längslenker
geführten Querbewegung des zweiten Radsatzes gekoppelt sind. An den Radsatzlagergehäusen
des ersten Radsatzes und des dritten Radsatzes sind in Richtung auf den zweiten Radsatz
weisende, parallel zur Fahrzeuglängsmitte verlaufende Lenkerstangen gelenkig befestigt,
deren jeweils vom Radsatzlager abgewandtes Ende an den zur Fahrzeuglängsmitte weisenden
Armen von außen am Drehgestell- oder Fahrzeugrahmen gelagerten Winkelhebeln gelenkig
befestigt sind, deren in Richtung auf den zweiten Radsatz weisende Arme jeweils durch
eine in Querrichtung verlaufende Koppelstange gelenkig miteinander verbunden sind.
Die jeweils in Richtung auf den zweiten Radsatz verlängerten Arme der zueinander diagonal
versetzt angeordneten Winkelhebel sind über außen am Drehgestell- oder Fahrzeugrahmen
gelagerte und in Fahrzeuglängsrichtung verlaufende Doppelhebel mit den Stirnseiten
der Radsatzlagergehäuse des zweiten Radsatzes gelenkig miteinander verbunden.
[0003] Aus der DE-A-41 42 255 ist ein Laufwerk für Schienenfahrzeuge mit radialer Steuerung
der Radsätze bekannt, bei dem die Querbewegung des mittleren Radsatzes mittels eines
Hebels auf die Schräglenker der Endradsätze übertragen wird, so daß die zwischen den
Endradsätzen liegenden Radsätze so gesteuert werden, daß sie Fliehkräfte auf die Außenschiene
übertragen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein selbstlenkendes dreiachsiges Laufwerk
für ein Schienenfahrzeug der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem die eine Querbewegung
des Mittelradsatzes behindernden horizontalen Rückstellkräfte der Primärfedern überwunden
werden.
[0005] Diese Aufgabe wird alternativ in Verbindung mit den Merkmalen der Oberbegriffe erfindungsgemäß
durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 und 2 angegebenen Merkmale gelöst.
[0006] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß ein selbstlenkendes,
dreiachsiges Laufgestell für ein Schienenfahrzeug geschaffen wird, bei dem auch der
Mittelradsatz durch Fliehkraft bedingte Seitenkräfte auf die Schienen überträgt, und
bei dem dadurch die durch Fliehkraft bedingten Seitenkräfte auf die Außenradsätze
vermindert werden. Bei geeigneter Beaufschlagung des aktiven Stellgliedes wirkt auf
jeden Radsatz je ein Drittel Fliehkraftanteil. Gleichzeitig werden die der Steuerbewegung
entgegenstehenden, eine Querbewegung des Mittelradsatzes und Drehbewegungen der Endradsätze
behindernden horizontalen Rückstellkräfte der Primärfedern überwunden. Allgemein gilt
für das selbstlenkende dreiachsige Laufwerk, daß alle drei Radsätze zur Steuerung
bei Kurvenfahrt herangezogen werden. Durch die aktive Mitwirkung des Mittelradsatzes
am Steuerungssystem wird inbesondere bei kleinen Bogenradien, bei denen für die radiale
Stellung größere horizontale Auslenkungen der Radsatzfedern erforderlich werden, die
Ausrichtung der Radsätze zur Bogenmitte verbessert. Weitere Vorteile sind aus der
Beschreibung ersichtlich.
[0007] Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- ein erste Ausführungsform mit aktivem Stellglied zwischen Mittelradsatz und Drehgestell,
- Figur 2
- eine zweite Ausführungsform mit aktivem Stellglied zwischen Mittelradsatz und Fahrzeugkasten.
[0008] Durch Radialsteuerung werden die im Bogen die durch die Reibung Rad/Schiene verursachten
Seitenkräfte vermindert bzw. im Idealfall vermieden. Seitenkräfte durch Fliehkraft
oder Abtriebsüberschuß im Bogen müssen in jedem Fall von den Radsätzen (Achsen) auf
das Gleis übertragen werden. Bei dreiachsigen Drehgestellen (Laufgestellen) wird die
Fliehkraft nur von den Endradsätzen (Außenradsätze) übertragen, da diese die Führung
im Bogen ausführen. Während beim zweiachsigen Drehgestell jeder Radsatz den der Radsatzlast
entsprechenden Fliehkraftanteil überträgt, muß beim dreiachsigen Drehgestell jeder
Endradsatz etwa die Hälfte der durch Fliehkraft verursachten Seitenkräfte übertragen,
wenn keine besonderen Vorkehrungen getroffen werden, damit auch der Mittelradsatz
den der Radsatzlast entsprechenden Fliehkraftanteil überträgt.
[0009] In Figur 1 ist ein Drehgestell mit aktivem Stellglied zwischen Mittelradsatz und
Drehgestell dargestellt, wobei eine solche Verlagerung des Fliehkraftanteils auf den
Mittelradsatz erfolgt, daß alle drei Radsätze je ein Drittel der durch Fliehkraft
verursachten Seitenkräfte auf die Schienen übertragen.
[0010] Es ist die Sicht auf ein selbstlenkendes, dreiachsiges mit dem Fahrzeugkasten eines
Schienenfahrzeuges beweglich verbundenes Drehgestell 1 gezeigt. Das Drehgestell 1
weist einen aus parallelen Längsträgern 2, 3 und parallelen Querträgern 4, 5 bestehenden
Drehgestellrahmen auf. An den Längsträgern 2, 3 sind Radsatzlager 6 bis 11 der drei
Achsen 12 bis 14 über nicht dargestellte Radsatzfedern befestigt, und zwar Radsatzlager
6, 7 für die erste, dem ersten Antriebsmotor 16 zugeordnete Achse 12 (Außenachse,
Außenradsatz), Radsatzlager 8, 9 für die zweite (mittlere), dem zweiten (mittleren)
Antriebsmotor 17 zugeordnete Achse 13 (Mittelradsatz) und Radsatzlager 10, 11 für
die dritte, dem dritten Antriebsmotor 18 zugeordnete Achse 14 (Außenachse, Außenradsatz).
Radsatzlager 9 ist in Figur 1 nicht zu erkennen, jedoch in Figur 2 dargestellt.
[0011] Die Radsatzlager 6, 7, 10, 11 der beiden Außenachsen 12, 14 sind unter anderem in
Richtung parallel zu den Längsträgern 2, 3 des Drehgestellrahmens, d.h. in Fahrtrichtung
bzw. entgegen der Fahrtrichtung des Schienenfahrzeuges beweglich, was durch Richtungspfeile
x1, x2 jeweils angedeutet ist. Die Radsatzlager 8, 9 der mittleren Achse 13 sind unter
anderem in Richtung parallel zu den Querträgern 4, 5 des Drehgestellrahmens, d.h.
senkrecht zur Fahrtrichtung des Schienenfahrzeuges beweglich, was durch Richtungspfeile
y1, y2 jeweils angedeutet ist.
[0012] Die durch Tatzlagermotoren 16 bis 18 angetriebenen Laufräder sind mit 15 bezeichnet.
[0013] Es ist ein Steuerzylinder 22 (allgemein: aktives Stellglied) vorgesehen, dessen beweglicher
Kolben 21 über eine Kolbenstange 20 mit einem Gelenk 19 am Mittelradsatz 13, 8, 9
- z.B. am Antriebsmotor 17 - angreift. Der Steuerzylinder 22 ist andererseits über
eine Verbindungsstange 23 mit einem Gelenk 24 am Längsträger 3 des Drehgestellrahmens
befestigt.
[0014] Beim quer zur Fahrtrichtung wirksamen Steuerzylinder 22 handelt es sich z.B. um einen
doppeltwirkenden Druckluft- oder Hydraulikzylinder. Über Verbindungsleitungen kann
der Steuerzylinder in geeigneter Weise druckbeaufschlagt werden, so daß über den Kolben
21 und die Kolbenstange 20 eine zusätzliche Druckkraft bzw. Zugkraft zwischen Mittelradsatz
und Drehgestell ausgeübt wird, die den Mittelradsatz zusätzlich nach bogenaußen drückt
bzw. zieht. Die Steuerung des Steuerzylinders 22 erfolgt in Abhängigkeit der auftretenden
Fliehkraft und/oder des Bogenradius. Hierdurch belastet das aktive Stellglied (Steuerzylinder)
den Mittelradsatz mit einem Fliehkraftanteil und entlastet entsprechend die Endradsätze.
[0015] Durch den Steuerzylinder zwischen Mittelradsatz und Drehgestellrahmen ergibt sich
folgender vorteilhafter Zusatzeffekt: Die Rückstellwirkung der Primärfedern, die der
Bogeneinstellung aller drei Radsätze entgegensteht und die durch die Reibkräfte zwischen
Rad und Schiene nur bei größeren Bogenradien überwunden werden kann, wird durch die
Stellkraft gleichfalls überwunden.
[0016] Die Stellkraft muß dann nur entsprechend höher sein als der Fliehkraftanteil des
Mittelradsatzes.
[0017] Bei Bogenfahrt mit hohem Beschleunigungsüberschuß bewirkt die Fliehkraft eine quasi
statische Auslenkung der Querfederung zwischen Fahrzeugkasten und Drehgestell. Diese
erschöpft unter Umständen das Querspiel, so daß für dynamische Querbewegungen infolge
Gleisfehlern das Querschwingspiel eingeschränkt ist oder sogar der Queranschlag erreicht
wird, was die Laufgüte horizontal verschlechtert. Eine Vergrößerung des Querspiels
schränkt die Fahrzeugbreite ein.
[0018] In Figur 2 ist ein Drehgestell mit aktivem Stellglied zwischen Mittelradsatz und
Fahrzeugkasten dargestellt, wobei die bei Fliehkraftüberschuß auftretende quasi statische
Querauslenkung zwischen Fahrzeugkasten und Drehgestell vermieden oder verringert wird.
Gleichzeitig wird der Mittelradsatz zur Übertragung von Fliehkraft auf das Gleis herangezogen,
um die beiden Endradsätze zu entlasten.
[0019] Das Laufgestell 1 weist alle vorstehend unter Figur 1 beschriebenen Baukomponenten
2 bis 18 auf, nicht jedoch die Baukomponenten 19 bis 24 auf. Es ist ein Steuerzylinder
28 vorgesehen, dessen beweglicher Kolben 27 über eine Kolbenstange 26 mit einem Gelenk
25 am Mittelradsatz 13, 8, 9 - z.B. am Antriebsmotor 17 - angreift. Der Steuerzylinder
(allgemein: aktives Stellglied) 28 ist andererseits über eine Verbindungsstange 29
mit einem Gelenk 30 am Fahrzeugkasten 31 befestigt.
[0020] Beim quer zur Fahrtrichtung wirksamen Steuerzylinder 28 handelt es sich z.B. um einen
doppeltwirkenden Druckluft- oder Hydraulikzylinder. Über Verbindungsleitungen kann
der Steuerzylinder in geeigneter Weise druckbeaufschlagt werden, so daß über den Kolben
27 und die Kolbenstange 26 eine zusätzliche Druckkraft bzw. Zugkraft zwischen Mittelradsatz
und Fahrzeugkasten ausgeübt wird, die den Fahrzeugkasten nach bogeninnen drückt bzw.
zieht. Die Steuerung des Steuerzylinders 28 erfolgt in Abhängigkeit der auftretenden
Fliehkraft und/oder des Bogenradius. Hierdurch belastet das aktive Stellglied (Steuerzylinder)
den Mittelradsatz mit einem Fliehkraftanteil und entlastet entsprechend die Endradsätze.
Die Reaktionskraft wirkt auf den Fahrzeugkasten und vermindert die Auslenkung der
Querfederung.
[0021] Die Steuerkrafthöhe entspricht dem vom Mittelradsatz zu übertragenden Fliehkraftanteil
zuzüglich der Federkraft zur Drehauslenkung der Endradsätze und der Federkraft des
Mittelradsatzes, die durch die Pfeilhöhe des Gleisbogens zwischen den Endradsätzen
entsteht.
[0022] Der Anteil der möglichen Rückstellung der Fliehkraftauslenkung Fahrzeugkasten/Drehgestell
ist vom Drehgestellgewicht im Verhältnis zum Fahrzeugkasten, vom Bogenradius und von
der horizontalen Rückstellkraft der Radsatzfedern abhängig. Je schwerer das Drehgestell,
je enger der Bogen (je größer die Pfeilhöhe), je höher die horizontale Steifigkeit
der Radsatzfedern, um so größer ist der Anteil der möglichen Verminderung der quasi
statischen Querauslenkung. Dabei wird davon ausgegangen, daß die Fliehkraftbelastung
der Radsätze gleich ist.
[0023] Wird die Fliehkraftbelastung des Mittelradsatzes jedoch höher gewählt als die der
Endradsätze, was wegen seiner geringeren dynamischen Querbeanspruchung möglich ist,
so kann die Rückstellung der Fliehkraftauslenkung weiter gesteigert werden. Damit
kann ein Optimum an Rückstellung der Fliehkraftauslenkung, Verteilung der Fliehkraft
auf die drei Radsätze und Radialstellung der Radsätze erreicht werden.
[0024] Es ist auch möglich, beide Maßnahmen gemäß Figur 1 und Figur 2 beim Drehgestell eines
selbstlenkenden, dreiachsigen Schienenfahrzeuges vorzusehen.
[0025] In den vorstehend erläuterten Ausführungsbeispielen wird stets von einem mit Tatzlagermotoren
angetriebenen dreiachsigen Drehgestell für eine Lokomotive ausgegangen. Bei Antrieben,
die nicht seitenfest mit dem Mittelradsatz verbunden sind und bei nichtangetriebenem
Mittelradsatz oder nichtangetriebenem Drehgestell werden die aktiven Stellglieder
gelenkig mit einem Befestigungsteil, das auf dem mittleren Radsatz gelagert ist, verbunden.
1. Selbstlenkendes Laufgestell für ein Schienenfahrzeug mit drei Radsätzen, die in einem
Drehgestell- oder Fahrzeugrahmen elastisch gelagert sind, mit radialer Einstellung
der beiden Außenradsätze bei Kurvenfahrt und mit einer Beweglichkeit der Radsatzlager
des Mittelradsatzes gegenüber dem Drehgestell- oder Fahrzeugrahmen quer zur Fahrtrichtung,
wobei bei Kurvenfahrt in Abhängigkeit der Fliehkraft und/oder des Bogenradius der
Mittelradsatz zusätzlich zum Einfluß der Fliehkraft von einem Stellglied nach bogenaußen
gedrückt oder gezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein quer zur Fahrtrichtung des Fahrzeuges wirksamer Steuerzylinder (22) als aktives
Stellglied zwischen Mittelradsatz (13,8,9) und Drehgestell- oder Fahrzeugrahmen (1)
vorgesehen ist.
2. Selbstlenkendes Laufwerk für ein Schienenfahrzeug mit drei Radsätzen, die in einem
mit dem Fahrzeugkasten gelenkig verbundenen Drehgestellrahmen elastisch gelagert sind,
mit radialer Einstellung der beiden Außenradsätze bei Kurvenfahrt und mit einer Beweglichkeit
der Radsatzlager des Mittelradsatzes gegenüber dem Drehgestellrahmen quer zur Fahrtrichtung,
wobei bei Kurvenfahrt in Abhängigkeit der Fliehkraft und/oder des Bogenradius der
Mittelradsatz zusätzlich zum Einfluß der Fliehkraft von einem Stellglied nach bogenaußen
gedrückt oder gezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein quer zur Fahrtrichtung des Fahrzeuges wirksamer Steuerzylinder (28) als
aktives Stellglied zwischen Mittelradsatz (13,8,9) und Fahrzeugkasten (31) vorgesehen
ist, der bei Kurvenfahrt in Abhängigkeit der Fliehkraft und/oder des Bogenradius derart
angesteuert wird, daß zusätzlich der Fahrzeugkasten zur Bogenmitte hin gedrückt oder
gezogen wird.
1. Self-steering bogie for a rail vehicle, having three wheel sets which are elastically
mounted in a bogie frame or vehicle frame, having radial adjustment of the two outer
wheel sets during travel on curves, and having mobility of the wheel set bearings
of the centre wheel set relative to the bogie frame or vehicle frame transversely
to the direction of travel, the centre wheel set, during travel on curves, in addition
to the effect of the centrifugal force, being pushed or pulled towards the outside
of the curve by an actuator as a function of the centrifugal force and/or the curve
radius, characterized in that a control cylinder (22) effective transversely to the
direction of travel of the vehicle is provided as an active actuator between centre
wheel set (13, 8, 9) and bogie frame or vehicle frame (1).
2. Self-steering running gear for a rail vehicle, having three wheel sets which are elastically
mounted in a bogie frame connected in an articulated manner to the vehicle body, having
radial adjustment of the two outer wheel sets during travel on curves, and having
mobility of the wheel set bearings of the centre wheel set relative to the bogie frame
transversely to the direction of travel, the centre wheel set, during travel on curves,
in addition to the effect of the centrifugal force, being pushed or pulled towards
the outside of the curve by an actuator as a function of the centrifugal force and/or
the curve radius, characterized in that a control cylinder (28) effective transversely
to the direction of travel of the vehicle is provided as an active actuator between
centre wheel set (13, 8, 9) and vehicle body (31), which control cylinder (28), during
travel on curves, is activated as a function of the centrifugal force and/or of the
curve radius in such a way that the vehicle body is additionally pushed or pulled
towards the centre of the curve.
1. Bogie autodirecteur pour un véhicule ferroviaire comportant trois essieux qui sont
montés élastiquement dans un châssis de bogie ou un châssis de véhicule, avec réglage
radial des deux essieux extérieurs en courbe et avec une mobilité des boîtes d'essieu
de l'essieu central par rapport au châssis de bogie ou au châssis de véhicule, transversalement
à la direction de déplacement, l'essieu central, en courbe, étant poussé ou tiré par
un organe de réglage en direction de l'extérieur de la courbe en fonction de la force
centrifuge et/ou du rayon de la courbe, en plus de l'action de la force centrifuge,
caractérisé par le fait qu'un vérin de commande (22) qui agit transversalement à la
direction de déplacement du véhicule est prévu en tant qu'organe de réglage actif
entre l'essieu central (13, 8, 9) et le châssis de bogie ou le châssis de véhicule
(1).
2. Bogie autodirecteur pour un véhicule ferroviaire comportant trois essieux qui sont
montés élastiquement dans un châssis de bogie lié de manière articulée à une caisse
de véhicule, avec réglage radial des deux essieux extérieurs en courbe et avec une
mobilité des boîtes d'essieu de l'essieu central par rapport au châssis de bogie,
transversalement à la direction de déplacement, l'essieu central, en courbe, étant
poussé ou tiré par un organe de réglage en direction de l'extérieur de la courbe,
en fonction de la force centrifuge et/ou du rayon de la courbe, en plus de l'action
de la force centrifuge, caractérisé par le fait qu'un vérin de commande (22) qui agit
transversalement à la direction de déplacement du véhicule est prévu en tant qu'organe
de réglage actif entre l'essieu central (13, 8, 9) et la caisse de véhicule (31),
lequel organe de réglage, en courbe, est commandé en fonction de la force centrifuge
et/ou du rayon de la courbe, de telle sorte qu'en plus, la caisse de véhicule soit
poussée ou tirée en direction du centre de la courbe.