[0001] Die Erfindung betrifft ein Dampfbügeleisen mit einer Sohle, in der sich eine Dampf-Kammer
befindet, die von einem Heizelement umgeben ist und die über einen Kanal mit Austrittsöffnungen
für den in der Dampfkammer erzeugten Dampf in Verbindung steht, und mit einem über
der Sohle angeordneten Wasserbehälter, der im Bereich der Dampfkammer eine Eintropfvorrichtung
für das zu verdampfende Wasser hat.
[0002] Bei einem Dampfbügeleisen der angegebenen Art tritt im Dampfbetrieb das Problem ungleichmäßiger
Temperaturverteilung an der Sohle auf. Im Bereich der Eintropfstelle des zu verdampfenden
Wassers wird der Boden der Dampfkammer bedingt durch den aus der Vergdampfung resultierenden
Wärmeentzug stark gekühlt. Die Eintropfstelle befindet sich aus baulichen Gründen
in der Regel in der Nähe der Sohlenspitze. Dies hat zur Folge, daß im gesamten Bereich
der Sohlenspitze die Temperatur der Sohle beim Dampfbetrieb relativ zu niedrig ist.
Hierdurch kommt es zu einer schlechteren Verdampfung und damit verbunden zu einer
geringeren Dampferzeugung und unter Umständen zu unerwünschtem Austreten von Tropfen
an den Austrittsöffnungen der Dampfkanäle. Zum anderen sind die Bügelergebnisse unbefriedigend,
vor allem beim Bügeln von Stellen, die nur für die Sohlenspitze zugänglich sind.
[0003] Bei einem aus der FR-A 2 337 780 bekannten Dampfbügeleisen ist zur Erzielung einer
besseren Verdampfung in der Dampfkammer unterhalb der Eintropfvorrichtung für das
zu verdampfende Wasser eine geneigte Fläche vorgesehen, die durch den Boden der Dampfkammer
gebildet wird und mit Riefen versehen ist, auf denen sich Kalkablagerungen bilden.
Das Wasser trifft tropfenweise auf dem oberen Ende der geneigten Fläche auf, das sich
direkt über dem Heizelement befindet, und verdampft teilweise bereits dort oder während
es nach unten und vom Heizelement weg zum vorderen Ende der Dampfkammer fließt. Auch
hierbei gelangt das zu verdampfende Wasser auf ein und diesselbe Stelle im Spitzenbereich
der Sohle, so daß dieser Bereich relativ stark gekühlt wird und sich eine ungünstige
Temperaturdifferenz gegenüber anderen Bereichen der Sohle ergibt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Dampfbügeleisen der eingangs
genannten Art die Einleitung des Wassers in die Dampfkammer so zu gestalten, daß im
Dampfbetrieb die Temperatur an allen Stellen der Sohle möglichst gleich ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß unter der Eintropfvorrichtung
eine Leitvorrichtung mit wenigstens zwei entgegengesetzt geneigten Flächen vorgesehen
ist, die von der Eintropfstelle des zu verdampfenden Wassers aus in Richtung auf das
Heizelement abfallen.
[0006] Bei dem erfindungsgemäßen Dampfbügeleisen treffen die Wassertropfen aus der Eintropfvorrichtung
in der Dampfkammer auf die Leitvorrichtung auf, werden dort geteilt und fließen nach
wenigstens zwei Seiten zu dem die Dampfkammer umgebenden Heizelement ab. Dies hat
den Vorteil, daß das Wasser direkt mit dem Heizelement in Berührung kommt und zwar
durch das Zerteilen der Tropfen nicht nur an einer Stelle, sondern an verschiedenen
Stellen des Heizelements. Durch den direkten Kontakt mit dem Heizelement einerseits
und der geringeren Wassermenge an der jeweiligen Verdampfungsstelle andererseits kommt
es zu einer effektiveren Verdampfung und zu einem geringeren Wärmeentzug an den Verdampfungsorten.
Dies bewirkt eine gleichmäßigere Temperaturverteilung an der Sohle und ermöglicht,
daß auch bei relativ niedriger Sohlentemperatur noch eine ausreichende Menge Dampf
erzeugt werden kann.
[0007] In einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Dampfbügeleisens ist vorgesehen,
daß die Flächen der Leitvorrichtung bezogen auf die Längsrichtung der Sohle zur Seite
geneigt sind. Hierdurch wird das Wasser auch bei der Bewegung des Bügeleisens beim
Bügeln nach beiden Seiten der Dampfkammer hin verteilt. Zusätzlich können die Flächen
der Leitvorrichtung eine gleichsinnige Neigung in Längsrichtung der Sohle haben, um
zu erreichen, daß der Hauptverdampfungsort von der Eintropfstelle aus gesehen weiter
nach vorne oder hinten verlagert wird. Ist die Leitvorrichtung beispielsweise derart
geneigt, daß das Wasser hauptsächlich nach hinten abfließt, so liegt der Hauptverdampfungsort
weiter entfernt von der Sohlenspitze. Im gesamten Sohlenspitzenbereich herrscht dann
eine höhere und von den anderen Bereichen der Sohle weniger abweichende Temperatur,
da sich der Wärmeentzug auf großflächigere Bereiche im Zentrum der Sohle verteilt.
[0008] In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Dampfbügeleisens hat die
Leitvorrichtung die Form eines Satteldaches, dessen Firstkante unter der Eintropfstelle
liegt. Die Firstkante des Satteldaches kann parallel zur Sohlenfläche ausgerichtet
oder zu dieser, beispielsweise nach hinten, geneigt sein. Die Leitvorrichtung kann
aber auch die Form einer Kuppel, eines Kegels oder einer Pyramide haben. Dies kann
zweckmäßig sein, wenn aufgrund der Lage der Dampfkammer oder der Gestaltung des Heizelements
eine Verteilung des Wassers in mehr als zwei Richtungen gewünscht ist.
[0009] Besonders einfach und kostengünstig in der Herstellung ist eine Ausführung des Dampfbügeleisens,
bei der die Leitvorrichtung aus einem in die Dampfkammer eingelegten Blechteil besteht.
Diese Ausführungsform eignet sich insbesondere dafür, bereits vorhandene Dampfbügeleisen
nachträglich mit einer Leitvorrichtung zu versehen, ohne daß hierzu die Konstruktion
des Dampfbügeleisens geändert werden muß.
[0010] Erfindungsgemäß ist weiterhin vorgesehen, daß die Leitvorrichtung durch den Boden
der Dampfkammer gebildet wird. Bedingt durch das sog. Leidenfrost-Phänomeni durch
das Wassertropfen auf einer heißen Fläche nicht sofort verdampfen, sondern auf einem
sich bildenden Dampfpolster schweben, genügt bereits eine geringe Neigung der Flächen
von etwa 5° bis 10°, um das Wasser zum Heizelement fließen zu lassen. Von Vorteil
ist außerdem, wenn die Oberfläche der Dampfkammer an den Verdampfungsorten mit einem
die Verdampfung fördernden Material beschichtet ist.
[0011] Zur Erzielung einer gleichmäßigen Temperaturverteilung an der Sohle kann erfindungsgemäß
weiterhin vorgesehen sein, daß die Sohle zweiteilig ausgeführt ist und die Dampfkammer
und/oder das Heizelement von einer durch ein separates Bauteil gebildeten Sohlenplatte
ganz oder teilweise thermisch entkoppelt sind. Die Entkoppelung kann vorzugsweise
an besonders heißen oder kalten Stellen im Bereich des Sohlenkörpers vorgesehen sein.
Eine derartige örtliche Entkopplung kann nach der Erfindung durch isolierende Einlagen
oder Hohlräume zwischen den heißen oder kalten Stellen und einer Sohlenplatte gebildet
sein.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert,
die in der Zeichnung dargestellt sind. Es zeigen
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer Sohle eines erfindungsgemäßen Dampfbügeleisens
mit eingelegter Leitvorrichtung,
- Fig. 2
- einen Querschnitt durch das Dampfbügeleisen gemäß Figur 1,
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch eine thermisch entkoppelte Sohle eines erfindungsgemäßen Dampfbügeleisens,
- Fig.4
- einen Querschnitt durch eine thermisch entkoppelte Sohle eines erfindungsgemäßen Dampfbügeleisens
mit zusätzlicher örtlicher Entkoppelung,
- Fig. 5
- die Temperaturverteilung auf der Sohle eines herKömmlichen Dampfbügeleisens im Dampfbetrieb
und
- Fig. 6
- die Temperaturverteilung auf der Sohle eines erfindungsgemäßen Dampfbügelei sens im
Dampfbetrieb.
[0013] Figur 1 zeigt eine als ebene Platte ausgebildete Sohle 1 eines Dampfbügeleisens.
In der Mitte der Sohle 1 befindet sich eine Dampfkammer 2, die von einer inneren Rippe
3 und einer im Abstand von dieser angeordneten äußeren Rippe 4 umgeben ist. Die innere
Rippe 3 hat die Form eines U, wobei die Schenkel 5, 6 des U nach hinten zeigen. Zwischen
den Enden der Schenkel 5, 6 ist ein Verbindungssteg 7 ausgebildet, der eine Barriere
gegen das Auslaufen von Wasser aus der Dampfkammer 2 bildet. In der inneren Rippe
3 verläuft ein elektrisches Heizelement 8, wobei die Enden des Heizelements 8 nach
hinten aus den Schenkeln 5, 6 herausragen und Anschlüsse 9 für eine elektrische Versorgungsleitung
haben.
[0014] Die äußere Rippe 4 bildet einen geschlossenen Ring und begrenzt einen zwischen innerer
Rippe 3 und äußerer Rippe 4 verlaufenden Dampfkanal 10, in den die Sohle 1 durchdringende
Austrittsöffnungen 11 für den Dampf münden. Der die Austrittsöffnungen enthaltende
Bereich des Dampfkanals 10 ist durch Querstege 12 zur Dampfkammer 2 hin begrenzt.
Die Querstege 12 bilden eine zweite Barriere gegen das Eindringen von Wasser in den
Dampfkanal 10.
[0015] In die Dampfkammer 2 ist eine Leitvorrichtung 13 einsetzbar. Die Leitvorrichtung
13 ist aus Blech geformt und hat die Form eines Satteldaches, dessen Firstkante 14
im wesentlichen parallel zur Sohlenfläche ausgerichtet wird. Die beiden Seitenflächen
15 der dachförmigen Leitvorrichtung 13 sind entgegengesetzt zueinander geneigt und
liegen, wie in Figur 2 gezeigt, im eingesetzten Zustand mit ihren unteren Kanten 16
auf der Sohle 1 auf. Zur Seite hin stützen sich die Kanten 16 an der inneren Rippe
3 ab. Auf diese Weise ist die Lage der Leitvorrichtung 13 in der Dampfkammer 2 festgelegt.
[0016] Uber der DampfKammer 2 ist ein nicht dargestellter Wasserbehälter mit einer Eintropfvorrichtung
angeordnet, deren Austrittsöffnung sich über der Firstkante 14, etwa in deren Mitte,
befindet. Austretende Wassertropfen treffen daher hauptsächlich auf der Firstkante
14 der Leitvorrichtung 13 auf, werden dort geteilt und fließen auf beiden Seitenflächen
15 der Leitvorrichtung 13 hinab. Das Wasser gelangt auf diese Weise auf beide Seiten
der Dampfkammer 2 und zwar unmittelbar an die durch das Heizelement 8 aufgeheizten
Schenkel 5, 6 der inneren Rippe 3 und wird dort verdampft. Die Verdampfung des Wassers
erfolgt somit im wesentlichen je zur Hälfte durch zwei voneinander entfernte Abschnitte
des Heizelements 8, so daß das Heizelement 8 weniger stark gekühlt
und durch größere Energiezufuhr eine größere Verdampfungsleistung erzielt wird. Eine
ausgeprägte Zone im Bereich der Eintropfstelle wird vermieden und es wird eine wesent
lich gleichmäßigere Temperaturverteilung auf der Sohle 1 erreicht.
[0017] Die Leitvorrichtung 13 ist auch beim Bewegen des Dampfbügeleisens während des Bügelns
wirksam. Zwar treffen dann die Wassertropfen nicht immer auf die Firstkante 14, sondern
auch unmittelbar auf die Seitenflächen 15 auf. Da sich jedoch die Bewegungsrichtung
laufend ändert, ergibt sich insgesamt eine Verteilung der Wassertropfen auf beide
Seiten der Dampfkammer 2.
[0018] Figur 3 zeigt eine aus einem Formteil bestehende Sohle 17, an deren Unterseite eine
Sohlenplatte 18 befestigt ist. Zwischen der Sohle 17 und der Sohlenplatte 18 ergibt
sich durch die zweiteilige Ausführung eine Trennfuge, die die Sohlenplatte 18 von
der Sohle 17 thermisch entkoppelt. Die Oberseite der Sohle 17 ist bis auf den Boden
der Dampfkammer 19 genauso ausgebildet wie die Sohle 1 gemäß Figur 1. Der Boden 20
der Dampfkammer 19 ist dachförmig und bildet eine Leitvorrichtung, die in ihrer Wirkung
der Leitvorrichtung 13 gemäß Figuren 1 und 2 entspricht. Durch die einteilige Verbindung
des Bodens 20 mit der inneren Rippe 3, die das Heizelement 8 enthält, wird der Boden
20 heißer als die lose eingesetzte Leitvorrichtung 13. Die Verdampfung findet dennoch
im wesentlichen an den Schenkeln 5, 6 der inneren Rippe 3 statt, da die Wassertropfen
bedingt durch das Leidenfrostphänomen nicht sofort auf dem Boden 20 verdampfen, sondern
auf einem sich bildenden Dampfpolster schweben und nach unten rollen. Bei dieser Ausführungsform
können sich an der Sohle 17 auftretende Temperaturunterschiede in Folge der thermischen
Entkopplung nicht in gleichem Maße auf der Sohlenplatte 18 übertragen, so daß die
Temperaturverteilung an der Sohlenplatte 18 besonders gleichmäßig ausfällt.
[0019] Das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 4 entspricht im wesentlichen dem in Figur 3 gezeigten.
Zusätzlich ist hierbei jedoch durch Aussparungen 21 in der Unterseite der Sohle 17
die Sohlenplatte 18 an besonders heißen Stellen der Sohle, nämlich direkt unterhalb
der Heizelements 8, örtlich thermisch abgekoppelt. Hierdurch lassen sich Temperaturunterschiede
an der Sohlenplatte 18 in noch stärkerem Maße verringern.
[0020] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile werden aus der in den Figuren 5 und 6
dargestellten Messungen der Temperaturverteilung an einem herkömmlichen Dampfbügeleisen
(Figur 5) und einem erfindungsgemäßen Dampfbügeleisen (Figur 6) veranschaulicht. Die
Figuren zeigen die gemessenen Temperaturfelder auf der Sohlenfläche der beiden Dampfbügeleisen.
Die Messung erfolgte jeweils im Dampfbetrieb bei Einstellung der höchsten Temperaturstufe
und maximaler Dampfleistung. Die mit a bis 1 bezeichneten Temperaturfelder entsprechen
folgenden Temperaturbereichen:
a = 102° bis 113° C
b = 113° bis 123° C
c = 123° bis 134° C
d = 134° bis 145° C
e = 145° bis 155° C
f = 155° bis 165° C
g = 165° bis 176° C
h = 176° bis 186° C
i = 186° bis 197° C
k = 197° bis 207° C
l = 207° bis 218° C
Bei dem herkömmlichen Dampfbügeleisen gemäß Figur 5 zeigt sich unterhalb der Eintropfstelle
im Temperaturfeld a eine starke Auskühlung der Sohlenfläche, die zur Folge hat, daß
die gesamte Sohlenspitze (Temperaturfelder a, b, c, d und e) nicht heißer wird als
155°C und damit weit unter der an sich zum Bügeln gewünschten Temperatur liegt. Die
maximale Temperatur liegt im Temperaturfeld 1, im hinteren Bereich der Sohlenfläche,
zwischen 207° und 218° C. Die Temperaturdifferenz auf der Sohlenfläche zwischen dem
kältesten Temperaturfeld a und dem heißesten Temperaturfeld 1 beträgt somit etwa 100°
C.
[0021] Beim Dampfbügeleisen nach der Erfindung gemäß Figur 6 liegt die geringste Temperatur
im Temperaturfeld g in einem Bereich von 165° bis 176° C und damit nur etwa 40°C unter
der Temperatur an der wärmsten Stelle, dem Temperaturfeld 1. Weiterhin zeigt sich,
daß ein sehr großer Bereich der Sohlenfläche, nämlich die Temperaturfelder i und k,
in einem engen Temperaturbereich mit einer Differenz von max. 21° C liegen. Außerdem
ergibt sich durch den Einsatz der erfindungsgemäßen Leitvorrichtung, daß die Bereiche
hoher Temperatur (Temperaturfelder 1 und k) nicht im hinteren Bereich der Sohlenfläche
auftreten, sondern im Sohlenspitzenbereich.
[0022] Die effektive Temperaturdifferenz zwischen den verschiedenen Bereichen der Sohlenfläche
ist bei dem erfindungsgemäßen Dampfbügeleisen somit wesentlich niedriger als bei dem
herkömmlichen Dampfbügeleisen. Weite Bereiche der Sohlenfläche haben eine relativ
gleichmäßige Temperatur und der Bereich geringster Temperatur ist auf einen nur sehr
kleinen Teil der Sohlenfläche begrenzt. Die Temperatur im Sohlenspitzenbereich, der
beim Bügeln von Ecken, Kanten und Falten besonders zum Einsatz kommt, entspricht nun
der gewählten Temperatureinstellung und erleichtert das Glätten dieser Stellen, die
nur mit der Sohlenspitze zugänglich sind.
1. Dampfbügeleisen mit einer Sohle (1; 17), in der sich eine DampfKammer (2; 19) befindet,
die von einem Heizelement (8) umgeben ist und die über einen Kanal (10) mit Austrittsöffnungen
(11) für den in der DampfKammer (2; 19) erzeugten Dampf in Verbindung steht, und mit
einem über der Sohle (1; 17) angeordneten Wasserbehälter, der im Bereich der Dampfkammer
(2; 19) eine Eintropfvorrichtung für das zu verdampfende Wasser hat, dadurchgekennzeichnet,
daß unter der Eintropfvorrichtung eine Leitvorrichtung (13; 20) mit wenigstens zwei
entgegengesetzt geneigten Flächen (15) vorgesehen ist, die von der Eintropfstelle
des zu verdampfenden Wassers aus in Richtung auf das Heizelement (8) abfallen.
2. Dampfbügeleisen nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß die Flächen (15) der Leitvorrichtung
(13) bezogen auf die Längsrichtung der Sohle (1) zur Seite geneigt sind.
3. Dampfbügeleisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen der Leitvorrichtung eine gleichsinnige Neigung in Längsrichtung
der Sohle haben.
4. Dampfbügeleisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitvorrichtung (13) die Form eines Satteldaches hat.
5. Dampfbügeleisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Leitvorrichtung die Form einer Kuppel, eines Kegels oder einer Pyramide
hat.
6. Dampfbügeleisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitvorrichtung (13) aus einem in die Dampfkammer (2) eingelegten Blechteil
besteht.
7. Dampfbügeleisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Leitvorrichtung durch den Boden (20) der Dampfkammer (19) gebildet wird.
8. Dampfbügeleisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Neigung der Flächen der Leitvorrichtung 5° bis 10° beträgt.
9. Dampfbügeleisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Oberfläche der Dampfkammer an den Verdampfungsorten mit einem die Verdampfung
fördernden Material beschichtet ist.
10. Dampfbügeleisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle (17) zweiteilig ausgeführt ist und die Dampfkammer (19) und/oder das
Heizelement (8) von einer durch ein separates Bauteil gebildeten Sohlenplatte (18)
ganz oder teilweise thermisch entkoppelt sind.
11. Dampfbügeleisen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß besonders heiße oder kalte Stellen im Bereich der Sohle (17) von der Sohlenplatte
(18) örtlich thermisch entkoppelt sind.
12. Dampfbügeleisen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die örtliche thermische Entkopplung durch isolierende Einlagen oder Hohlräume
(21) zwischen den heißen oder kalten Stellen der Sohle (17) und der Sohlenplatte (18)
gebildet sind.