[0001] Die Erfindung betrifft ein Verkehrsinformationssystem mit mindestens einer zentralen
elektronischen Recheneinheit noch dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 2.
[0002] Dem künftigen Benutzer liniengebundener Verkehrsmittel sind Verkehrsinformationen
mit den Mitteln des Standes der Technik auf verschiedene Weise zugänglich.
[0003] Da sind zuerst die allgemein bekannten Fahrpläne zu nennen, auf die der künftige
Benutzer über Kursbücher, Aushänge oder auch in beschränktem Umfang mittels Anfrage
Zugriff erhält. Die schriftlichen Informationsmöglichkeiten, insbesondere was Nahverkehrsmittel
betrifft, setzen Wissen über die Linienführung voraus, ansonsten ist gewöhnlich der
mühselige Vergleich zwischen Stadtplan und Verkehrsplan zur Ermittlung einer geeigneten
Linie notwendig. Dabei soll nicht verkannt werden, dass es hier und da für den künftigen
Benutzer bereits Hilfen gibt, die ihm bei der Zielangabe eine geeignete Linienführung
benennen. Der so mit dem Fahrplanwissen ausgerüstete künftige Benutzer der liniengeführten
Verkehrsmittel begibt sich sodann pünktlich zum Ort des Geschehens: der Haltestelle,
dem Bahnhof. Hier wird er mit der Realität konfrontiert: Ausfall, Verspätung, Umleitung.
Seine auf der Grundlage des Fahrplanes vollzogene Planung erweist sich oft als nicht
durchführbar.
[0004] Dieses Problem ist nicht neu und seine Lösung deshalb auch Gegenstand einer Reihe
von Erfindungen.
[0005] Eine aus der FR-PS 14 02 249 bekannte Anordnung zur Auswertung von Informationen,
die Fahrzeuge betreffen, dient dem Zweck, in einer Zentrale eine dauernde Überwachung
aller Fahrzeuge durchzuführen und Abweichungen der Bewegung der Fahrzeuge von einem
vorgegebenen Fahrplan festzustellen und dann mit geeigneten Maßnahmen zu reagieren.
[0006] In der DE-PS 23 26 859 wird dazu kritisch vermerkt, dass derartige Anordnungen lediglich
eine Überwachung durch das Aufsichtspersonal in der Zentrale zulassen und sie den
künftigen Benutzern der Verkehrsmittel an den einzelnen Haltestellen nicht unmittelbar
von Nutzen sind.
[0007] Diese und weitere Erfindungen nehmen sich nunmehr des Problems an, den künftigen
Benutzern an den Haltestellen aktuelle Informationen über das Verkehrsgeschehen zu
übermitteln. Das betrifft Informationen über die zwei oder drei Fahrzeuge, die als
nächste an der betreffenden Haltestelle eintreffen (Wartezeit, Anzahl der freien Plätze).
Dazu werden an bestimmten Durchgangspunkten der Verkehrsmittel Empfangs- und Verarbeitungseinrichtungen
angeordnet und zur Signalübermittlung miteinander verknüpft. Gleichzeitig bestehen
Informationskanäle zur Verkehrszentrale und Kopplungen zu Steuereinheiten für Verkehrsleiteinrichtungen
sowie zu Signalmitteln zur Instruktion des Fahrers (DE-PS 29 16 825).
[0008] Mit der EP-PS 0 219 859 wird dieses Informationssystem weiter optimiert.
[0009] Soweit derartige Lösungen realisiert wurden, haben sie bestenfalls dazu geführt,
den Ärger des wartenden künftigen Benutzers zu reduzieren und ihn möglicherweise nach
einem anderen Verkehrsmittel Ausschau halten zu lassen. Der eigentliche Nachteil derartiger
Verkehrsinformationssysteme wurde nicht beseitigt. Der künftige Benutzer eines liniengebundenen
Verkehrsmittels muss sich zuerst für dieses entscheiden, sich dann an den Ort des
Geschehens begeben und wird bei Problemen dafür mit einer Information belohnt, die
für ihn nur noch geringen Wert hat, denn das Suchen nach Alternativen ist nun gewöhnlich
zu aufwendig.
[0010] Eine Beseitigung des vorhin genannten Nachteils bietet die US 4 812 843, welche ein
Verkehrsinformationssystem vorschlägt, bei welcher seine Benutzer mittels individueller
Abfrageeinheiten wie Telefon, Mobiltelefon oder Computer auf Verkehrsinformationen
zugreifen. Dabei wird der Benutzer mit Information über aktuelle Verkehrsbedingungen
oder anderer Information nach individuellen Vorgaben dieses Benutzers versorgt. Nachteilig
bei diesem Verfahren ist es jedoch, dass ein Benutzer zum Erhalt von Information zunächst
eine eigene oder individuelle Abfrageinheit benötigt und vor Erhalt von Information
eine mehr oder weniger aufwendige Kommunikation mit der Zentrale notwendig ist.
[0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile zu beseitigen.
[0012] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verkehrsinformationssystem nach
der Lehre des Anspruchs 1 und ein Verkehrsinformationssystem nach der Lehre des Anspruchs
2.
[0013] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind den abhängigen Ansprüchen und der nachfolgenden
Beschreibung zu entnehmen.
[0014] Dadurch, dass der künftige Benutzer eines liniengebundenen Verkehrsmittels durch
nahezu überall an seinem Aufenthalts-/Tätigkeitsorten vorhandene, hier als Abfrageeinheiten
bezeichnete Kommunikationsmittel bezeichnete Kommunikationsmittel auf eine zentrale
Recheneinheit Zugriff hat und von dieser sowohl über die planmäßige und die tatsächliche
Linieführung/Zeitplanung als auch über aktuelle Abweichungen informiert wird, ist
er in die Lage versetzt, zwischen unterschiedlichen Verkehrsmitteln zu wählen und
seine Zeit bis zum Erreichen der Haltestelle sinnvoll einzuteilen. Damit wird erstmals
die bisher dominierende Bindung aktueller Verkehrsinformationen an individuelle Abfrageeinheiten
durchbrochen. Die Erfindung kann aber auch sinnvolle Ergänzung zu vorab genannten
Verkehrsinformationen sein.
[0015] Als besonders geeignet für den Zugriff des künftigen Benutzers eines liniengebundenen
Verkehrsmittels auf die zentrale Recheneinheit haben sich Fernsprechapparate, Videotextanzeigen,
Personalcomputer mit Bildschirm und Fernsehgeräte erwiesen, die in Straßenlaternen,
Informationssäulen oder Bauwerke eingelassen und mit der zentralen Recheneinheit gekoppelt
sind. Dabei sind bei vorhandenen Eingabeeinheiten unterschiedliche Abfragen möglich,
bei fehlenden Eingabeeinheiten wird eine für den Verkehrsbereich interessante aktuelle
Verkehrsinformation angezeigt bzw. als Sprachsignal ausgestrahlt. Neben dem überall
vorhandenen Telefon (fest und mobil) sind die vorab genannten Abfrageeinheiten an
stark frequentierten Aufenthalts-/Tätigkeitsorten künftiger Verkehrsteilnehmer zu
installieren, wie in Kaufhäusern, Läden, Ladenstraßen, an Plätzen, in Cafes, Restaurants,
Kinos, Theatern, Supermärkten oder auch mobil bei Veranstaltungen. Als besonders geeigneter
Aufstellungsort für die optischen Abfrageeinheiten bieten sich die Schaufenster der
vorab genannten Einrichtungen an.
[0016] Die erfindungsgemäße Lösung zielt weiterhin auf eine Mehrfachnutzung des vorhandenen
Mobilfunknetzes als Abfrageeinheit ab. Die üblichen Mobilfunknetze verbinden zwei
Kommunikationspartner über Funk. Da dieser Dialog aber von der Mobilfunk-Basisstation
und der Mobilfunkstation großräumig ausgestrahlt wird, kann man ihn an vielen Orten
gleichzeitig empfangen. Das heißt, im Sendebereich der betreffenden Basisstation können
beliebig viele andere Mobilfunkempfänger die Basis- und die Mobilfunkstation abhören.
Wenn der Betreiber dieses betreffenden Mobilfunkgeräts diese Empfangseinrichtungen
einschließlich des Ent- und Verschlüsselungscodes beliebig oft dupliziert und räumlich
im Einzugsgebiet dieser Basisstation verteilt, ist es möglich, daß die zentrale Recheneinheit
mit einem Mobilfunkgerät kommuniziert und damit aktuelle Verkehrsinformationen eines
Territoriums von der Basisstation abgestrahlt werden. Diese aktuellen Verkehrsinformationen
können nunmehr durch eine Vielzahl mit gleicher Kodierung arbeitender Duplikat-Empfänger
durch die am Verkehrsinformationssystem Beteiligten empfangen werden.
Die Verkehrsinformationen können als Sprachsignale oder als
Digitalsignale verbreitet werden, die durch nachträgliche Computerbearbeitung für
den Nutzer akustisch oder optisch zugängig sind.
[0017] Der Einzugsbereich der duplizierten Empfänger kann über beliebig viele Einzugsbereiche
von Basisstationen erweitert werden, indem
1) im Einzugsbereich jeder einzelnen Basisstation ein Mobilfunkgerät betrieben wird,
2) durch spezielle Antennenkonstruktionen und Selektionsfilter das Funksystem gezwungen
wird, daß nur die gewünschte Basisstation mit dem gewünschten Mobilfunkgerät einen
Funkverkehr durchführen kann und
3) alle Duplikat-Empfänger alle Codes von den Mobilfunkgeräten gespeichert haben und
diese automatisch wechseln.
[0018] Mit diesem Aufbau wird es einem Verkehrsinformationssystem jederzeit möglich, gezielt
in einem oder mehreren Einzugsbereichen von den Basisstationen Verkehrsnachrichten
zu senden.
[0019] Das mit der Basisstation kommunizierende Mobilfunkgerät kann auch in unmittelbarer
Nähe von Verkehrsknotenpunkten stationiert werden. Dadurch besteht die Möglichkeit,
den Sendebereich der Basisstation zu erweitern und über das mit der Basisstotion kommunizierende
Mobilfunkgerät zusätzlich spezifische Verkehrsinformationen auszustrahlen.
[0020] Sinnvoll ergänzt wir die Erfindung durch die Einbeziehung von Dienstleistungen aus
dem unmittelbaren Umfeld liniengebundener Verkehrsmittel. Dies betrifft u.a. Abfragen
über freie Parkplätze im Rahmen des Park & Ride-Systems, die Parkplatzreservierung
sowie Auskünfte über und die Buchung von Plätzen in Anschlussverkehrsmitteln bis hin
zur Wetterberichtabfrage. Die dazu notwendigen Istwerte werden entweder über die,
die aktuellen Verkehrsangaben übermittelnden Istwertquellen oder durch direkte Datenleitungen
von den Dienstleistern übermittelt. Damit sind auch diese Istwerte über die Abfrageeinheiten
zugriffsfähig. Durch die Kopplung der zentralen Recheinheit mit Dienstleistern können
im Gegenzug über die Abfrageeinheiten Dienstleistungsaufträge veranlasst und bestätigt
werden.
[0021] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher beschrieben.
[0022] Die Figur 1 zeigt dazu das Schema des Verkehrsinformationssystems.
[0023] Die dargestellte zentrale Recheneinheit ZR verfügt über die Sollwertquellen 1 und
2, über die manuell Verkehrsdaten wie Fahrpläne oder auch planmäßige Verkehrsänderungen
eingegeben bzw. eingescannt werden. Dabei ist durchaus auch eine Datenverbindung mit
den Verkehrsbetrieben möglich.
[0024] Weiterhin wird die zentrale Recheneinheit ZR von einer Vielzahl von Istwertquellen
gespeist. Sie ist dazu zweckmäßigerweise doppelt mit Kleincomputern KC verbunden,
einmal über Funk 4 zur Übermittlung der Sollwertangaben an diese und weiterhin über
jeweils eine Fernsprechleitung 3 zum Empfang von Istwerten und auch zur Übermittlung
von Sollwerten. Die Istwerte beschränken sich zweckmäßigerweise auf Störungsmeldungen,
die die Kleincomputer KC aus dem Vergleich der über Messstellen erfassten Istdaten
und den von der zentralen Recheneinheit ZR übermittelten Solldaten des Verkehrsflusses
berechnen. Der Vorteil dieser Verknüpfung von Kleincomputern KC und zentraler Recheneinheit
ZR liegen unter anderem in der optimalen und kostengünstigen Ausnutzung vorhandener
Kommunikationsnetze. Bei Einbeziehung von Dienstleistungen aus dem unmittelbaren Umfeld
der liniengebundenen Verkehrsmittel werden die entsprechenden Informationen IDL dazu
ebenfalls als Istwertquelle oder mittels eines direkten Datenverbundes 10 der zentralen
Recheneinhit ZR zugeleitet. Weiterhin existiert eine Verbindung der zentralen Recheneinheit
ZR mit entsprechenden Dienstleistern DL zur Auftragsübermittlung und -besfätigung.
[0025] Der Zugriff des künftigen Benutzers eines liniengebundenen Verkehrsmittels auf die
zentrale Recheneinheit ZR kann auf verschiedene Weise erfolgen.
[0026] Eine flächendeckende Information über das aktuelle Verkehrsgeschehen wird mittels
der Möglichkeiten des Mobilfunks erreicht. Dabei werden die von dem mit Funklizenz
ausgestatteten Mobilfunkgerät MF1 über die Basisstation BS des C-, D- oder E-Netzes
von der zentralen Recheneinheit ZR von den Nutzern abgeforderten aktuellen Verkehrsdaten
(Datenfluss 6, 7) des Territoriums durch die Basisstation BS ausgestrahlt und vom
Mobilfunkgerät MF1 und weiteren Empfängern E mit gleicher Dekodierung empfangen (Datenfluss
8). Das System funktioniert auch, wenn die zentrale Recheneinheit ZR bei Vorliegen
von Störungen ein für dieses Territorium zuständiges Mobilfunkgerät MF1 anwählt. Sofort
werden alle künftigen Benutzer in diesem Territorium, die über einen Empfänger mit
gleicher Dekodierung verfügen, informiert.
[0027] Weiterhin ist es zweckmäßig, das gleiche Prinzip auf das ohnehin in Betrieb befindliche
Mobilfunkgerät MF1 anzuwenden und es an Verkehrsknotenpunkten anzuordnen. Dabei fungiert
es zusätzlich als Sender gezielter ortsspezifischer Verkehrsinformationen (Datenfluss
6, 7,11).
[0028] Weitere Zugriffsmöglichkeiten des künftigen Benutzers eines liniengebundenen Verkehrsmittels
auf die zentrale Recheneinheit ZR bestehen mittels der Abfrageeinheiten KC1 und VB
über die mit 9 und 12 gekennzeichneten Datenflusslinien.
Dabei kann es sich um Fernsehfunk mit nachfolgendem Videobildschirm oder Standleitungen/Funkverbindungen
zu Videoanzeigen, Personalcomputern mit Bildschirm, Fernsehgeräten oder in Informationssäulen
oder Bauwerken eingelassene elektronische
Baugruppen (Minicomputer) mit Sprachausgabe handeln. Die Abfrageeinheiten sind vorzugsweise
an stark frequentierten Aufenthalts-/Tätigkeitsorten künftiger Verkehrsteilnehmer
installiert. Ein kurzer Blick z.B. im Kaufhaus auf eine Videotextanzeige mit den aktuellen
Abfahrtzeiten der liniengebundenen Verkehrsmittel schafft die Möglichkeit, Einkauf
und sofortiges Abfahren mit liniengebundenen Verkehrsmitteln optimal zu verbinden.
1. Verkehrsinformationssystem mit mindestens einer zentralen elektronischen Recheneinheit
(ZR), die über Soll- und Istwertquellen (1, 2, 3) für liniengebundenen Verkehrsmittel
verfügt und Mittel zur elektrischen oder funktechnischen Kopplung zur Datenübertragung
an Abfrageeinheiten (F, E, MF, VB, KC1) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verkehrsinformationssystem Mittel zur Übertragung von Verkehrsinformationen von
der zentralen Recheneinheit (ZR) über den Videotextkanal (9) oder über den Bild- oder
Tonkanal von Fernsehsendern (12) aufweist.
2. Verkehrsinformationssystem mit mindestens einer zentralen elektronischen Recheneinheit
(ZR), die über Soll- und Istwertquellen (1, 2, 3) für liniengebundenen Verkehrsmittel
verfügt und Mittel zur elektrischen oder funktechnischen Kopplung zur Datenübertragung
an Abfrageeinheiten (F, E, MF, VB, KC1) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verkehrsinformationssystem Mittel zur Übertragung von Verkehrsinformationen von
der zentralen Recheneinheit (ZR) über eine Mobilfunkbasisstation oder Mobilstation
zum Empfang in einer Vielzahl von mit gleicher Dekodierung arbeitenden Mobilstationen
aufweist.
3. Verkehrsinformationssystem nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verkehrsinformationen aktuelle Verkehrsdaten eines anliegenden Territoriums aufweisen.
4. Verkehrsinformationssystem nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verkehrsinformationen Angebote von Dienstleistern (DL) im Umfeld der liniengebundenen
Verkehrsmittel aufweisen.
1. Traffic information system with at least one central electronic computer unit (ZR),
which has reference and actual value sources (1, 2, 3) for public service modes of
transport and means for electrical linking or linking by radio engineering to data
transmission to inquiry units (F, E, MF, VB, KC1), characterised in that the traffic information system has means for transmitting traffic information from
the central computer unit (ZR) via the videotext channel (9) or via the picture or
sound channel of television transmitters (12).
2. Traffic information system with at least one central electronic computer unit (ZR),
which has reference and actual value sources (1, 2, 3) for public service modes of
transport and means for electrical linking or linking by radio engineering to data
transmission to inquiry units (F, E, MF, VB, KC1), characterised in that the traffic information system has means for transmitting traffic information from
the central computer unit (ZR) via a mobile radio base station or mobile station for
reception in a multiplicity of mobile stations operating with the same decoding.
3. Traffic information system according to claim 1 or 2, characterised in that the traffic information has current traffic data of an adjacent territory.
4. Traffic information system according to claim 1 or 2, characterised in that the traffic information has offers by service providers (DL) in the surrounding area
of the public service modes of transport.
1. Système d'information sur le trafic avec au moins une unité centrale électronique
de calcul (ZR), qui dispose de sources de valeurs nominales et effectives (1, 2, 3)
pour des moyens de transport de ligne et qui comprend des moyens pour le couplage
électrique ou par voie hertzienne pour la transmission de données à des unités d'interrogation
(F, E, MF, VB, KC1), caractérisé en ce que le système d'information sur le trafic comprend des moyens pour la transmission d'informations
sur le trafic depuis l'unité centrale de calcul (ZR) par l'intermédiaire du canal
de vidéotexte (9) ou par l'intermédiaire du canal d'images ou de sons d'émetteurs
de télévision (12).
2. Système d'information sur le trafic avec au moins une unité centrale électronique
de calcul (ZR), qui dispose de sources de valeurs nominales et effectives (1, 2, 3)
pour des moyens de transport de ligne et qui comprend des moyens pour le couplage
électrique ou par voie hertzienne pour la transmission de données à des unités d'interrogation
(F, E, MF, VB, KC1), caractérisé en ce que le système d'information sur le trafic comprend des moyens pour la transmission d'informations
sur le trafic depuis l'unité centrale de calcul (ZR) par l'intermédiaire d'une station
de base de la téléphonie mobile ou d'une station mobile pour la réception dans une
pluralité de station mobiles travaillant avec le même décodage.
3. Système d'information sur le trafic selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les informations sur le trafic comprennent des données de trafic actualisées d'un
territoire limitrophe.
4. Système d'information sur le trafic selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les informations sur le trafic comprennent des offres de prestataires de services
(DL) dans le voisinage des moyens de transport de ligne.