[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Betätigen eines zwischen wenigstens zwei
Stellungen beweglichen Bauteils mit einem Gestänge, das einerseits an den Bauteil
angeschlossen ist.
[0002] Die europäische Patentanmeldung 94112909 beschreibt eine in der Betriebsanleitung
440 Loader, John Deere Welland Works, OMW42582 Issue G3 offenbarte Betätigungsvorrichtung
für die Verriegelung eines Frontladerrahmens auf einem Frontgewichtsträger eines Ackerschleppers.
Danach wird eine als Riegel dienende im Querschnitt L-förmige Platte unter der Wirkung
einer Druckfeder in eine Sperrstellung geschwenkt und mittels einer Stange entgegen
der Wirkung der Feder in eine Freigabestellung verbracht, in der der Frontlader von
dem Ackerschlepper gelöst werden kann. Das Schwenken der Platte in die Verriegelungsstellung
setzt voraus, daß die Stange und die Platte ungehindert bewegt werden können, so daß
die Feder die Schwenkbewegung vollziehen kann.
[0003] Die NL-C-164 235 offenbart eine Vorrichtung zum Arretieren eines Frontladers auf
einem Fahrzeug, wobei eine Zentrieröse in ein Befestigungsmaul einsetzbar und mittels
eines Bolzens sicherbar ist. Der Bolzen wird mittels einer Feder in miteinander fluchtende
Bohrungen in der Zentrieröse und dem Befestigungsmaul bewegt und mittels eines Seilzugs
zurückgezogen, um somit die Zentrieröse freizugeben. Bei diesem Stand der Technik
kann nur unmittelbar an dem Befestigungsmaul sicher festgestellt werden, ob der Bolzen
alle Bohrungen durchsetzt hat.
[0004] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird darin gesehen, eine Vorrichtung zum
Betätigen eines zwischen wenigstens zwei Stellungen beweglichen Bauteils, insbesondere
eines Riegels oder dergleichen, unter Verwendung eines Gestänges, das einerseits an
den Bauteil angeschlossen ist, vorzuschlagen, die zuverlässig und erkennbar den Bauteil
in eine seiner Stellungen bewegt.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Lehre des Patentanspruchs 1 gelöst,
wobei in den weiteren Patentansprüchen die Lösung in vorteilhafter Weise weiterentwickelnde
Merkmale aufgeführt sind.
[0006] Auf diese Weise wird infolge der Zugbewegung auf das Gestänge die Bewegung des Bauteils
nicht von der Stärke und Funktion einer Feder abhängig gemacht, sondern durch Betätigen
des Gestänges definitiv ausgeführt. Dadurch, daß das Verriegelungsglied Abschnitte
unterschiedlicher Abmessungen aufweist, die jeweils bestimmten Bereichen der Führungsbahn
zugeordnet sind, ist zudem gewährleistet, daß beim Eintritt der jeweiligen Abschnitte
in die entsprechende Bereiche auch ein bestimmte Stellung des Bauteils gegeben ist.
[0007] Wenn auch die Führungsbahn eine bestimmte Neigung oder Krümmung gegenüber der Bewegungsrichtung
des Gestänges aufweisen könnte, ergibt deren Ausrichtung in der Bewegungsrichtung
des Gestänges eine zwangsfreie Bewegung des Gestänges in der Führungsbahn und eine
einwandfreie Aufnahme des Verriegelungsglieds in dem Bereich größerer Abmessung.
[0008] Eine zuverlässige Halterung des Gestänges, die auch bei Erschütterungen oder irrtümlicher
Berührung des Gestänges keine Betätigung des Bauteils hervorruft, wird dadurch erreicht,
daß das Verriegelungsglied automatisch in den größeren Bereich aufgrund der angreifenden
Gewichts- und/oder Federkraft gelangt. Wenn die Bewegung aufgrund einer beliebig ausgebildeten
und beliebig angeordneten Feder erfolgt, kann das Verriegelungsglied auch seitwärts
oder nach oben in Eingriff mit dem Bereich gebracht werden. Aufgrund der zylindrischen
Ausbildung der Abschnitte des Verriegelungsglieds und des Bereichs wird eine zuverlässige
Aufnahme ohne Verkantungen des Verriegelungsglieds in dem Bereich der Führungsbahn
sichergestellt, wobei unter "zylindrisch" jede Art einer Ausnehmung mit zueinander
parallel verlaufenden Seitenkanten zu verstehen ist.
[0009] Durch eine Einstellbarkeit der wirksamen Länge des Gestänges, das sowohl mechanisch
als Stange, Seil, Flacheisen oder dergleichen, als Druckmittelsäule oder als Elektromotor
mit einem linearen Hub ausgebildet sein kann, ist es möglich, Veränderungen der relativen
Lage zwischen dem Bauteil, dem Gestänge und der Führungsbahn auszugleichen, die aufgrund
von Verschleiß oder äußeren Beschädigungen herrühren können.
[0010] Eine einfache und geschützte Anordnung des Bauteils, dessen Schwenklagerung wie auch
der Führungsbahn wird dadurch erreicht, daß deren Aufnahme in oder zwischen biegesteifen
Schenkeln des Rahmens des Frontladers oder dergleichen erfolgt. Insbesondere, wenn
das Gestänge innerhalb der hohlen Schenkel vorgesehen ist, ist es gegen äußere schädigende
Einflüsse gut geschützt.
[0011] Zur einfacheren Handhabung des Gestänges ist ein Bedienungselement, z. B. in der
Art eines Handgriffs, vorgesehen. Andere Bedienungselemente, z. B. Stellhebel oder
Pedale sind aber ebenfalls anwendbar.
[0012] Die Verwendung einer Blattfeder zwischen dem Gestänge und dem Schenkel bewirkt, daß
das Gestänge in eine bestimmte Stellung gegenüber dem Schenkel und somit der in ihm
vorhandenen Führungsbahn gebracht und damit lagegesichert wird.
[0013] Eine vorteilhafte Verwendung des Bauteils ist in der Verriegelung eines Frontladers
an einem Ackerschlepper, einem Geländefahrzeug, einem Landschaftspflegefahrzeug, einem
Bau- oder Forstfahrzeug oder dergleichen zu sehen, da dort die Gewährleistung einer
einwandfreien Befestigung des Frontladers wichtig ist.
[0014] In der Zeichnung ist ein nachfolgend näher beschriebenes Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen U-förmigen Rahmen eines Frontladers in perspektivischer Ansicht von vorne rechts
mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Betätigen eines Bauteils,
- Fig. 2
- ein Verriegelungsglied in einem rechten Schenkel des Rahmens in Draufsicht,
- Fig. 3
- den Schenkel und das Verriegelungsglied nach Figur 2 in einem Schnitt entlang der
Linie 3-3 in Figur 2 und in Blickrichtung der dazugehörigen Pfeile,
- Fig. 4
- den Schenkel und das Verriegelungsglied nach Figur 2 in einem Schnitt entlang der
Linie 4-4 in Figur 2 und in Blickrichtung der dazugehörigen Pfeile und
- Fig. 5
- eine andere Ausbildung einer in dem Schenkel enthaltenen Führungsbahn des Verriegelungsglieds
in Draufsicht.
[0015] In Figur 1 ist ein U-förmiger Rahmen 10 eines Frontladers in der Art eines Bügels
gezeigt, der einen rechten und einen linken Schenkel 12 und 14 enthält. Der Frontlader,
von dem der Rahmen 10 einen Teil darstellt, enthält üblicherweise auch einen rechten
und einen linken nicht gezeigten Pfosten, die an äußere, rückwärtige Abschnitte der
Schenkel 12 und 14 angeschweißt sind und untere Endabschnitte aufweisen, die an entgegengesetzten
Seiten eines nicht gezeigten Ackerschleppers auf Konsolen befestigt werden; allerdings
ist von dem Ackerschlepper ein dessen Vorderteil bildender Gewichtsträger 15 gezeigt.
Der Rahmen 10 besitzt einen U-förmigen Bügelabschnitt 16, der zwischen den vorderen
Endabschnitten der Schenkel 12, 14 angeschlossen ist und einen Bauteil 18 aufnimmt,
der sich zwischen rechten und linken, aufrechten, jeweils Beine bildenden Platten
20, 22, erstreckt und aus einer Platte mit einem Querschnitt in der Form eines umgekehrten
L gebildet ist. Der Bauteil 18 hat die Funktion eines Riegels und ist um eine horizontale
Achse schwenkbar angeordnet, die durch axial fluchtende Schwenkbolzen in den Platten
20, 22 definiert wird, von denen allerdings nur der rechte Schwenkbolzen 24 zu sehen
ist. Der Bauteil 18 ist zwischen einer in durchgezogenen Linien dargestellten Verriegelungsstellung
und einer in unterbrochenen Linien dargestellten Freigabestellung schwenkbar. Wenn
der Bauteil 18 die Verriegelungsstellung einnimmt, erstreckt sich ein erster Schenkel
26 von ihm horizontal über den Gewichtsträger 15 und liegt an dessen Deckenfläche
an, während ein zweiter Schenkel 30 aufrecht vor dem Gewichtsträger 15 verläuft.
[0016] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung 32 zum Betätigen des Bauteils 18 ist vorgesehen,
um eine Bedienungsperson in die Lage zu versetzen, den Bauteil 18 von einer entfernten
Stelle nahe oder auf einer Bedienungsplattform des Ackerschleppers, an den der Rahmen
10 lösbar angebracht ist, aus zwischen seiner Verriegelungsstellung und seiner Freigabestellung
zu verschwenken. Insbesondere sind der linke und rechte Schenkel 12 und 14 des Rahmens
10 rohrförmig, und der Vorrichtung 32 enthält ein Gestänge 34 in der Art einer zylindrischen
Stange, die sich innerhalb des rechten Schenkels 12 befindet; allerdings könnte auch
ein Seilzug, eine Flüssigkeitssäule oder dergleichen als Gestänge 34 verwendet werden.
Eine Öse 36 bildet das vordere Ende des Gestänges 34 und ist mittels eines Bolzens
38 und eines Sicherungsstifts 40 schwenkbar an das äußere Ende eines Hebelarms 41
angeschlossen, der an den Schwenkbolzen 24 angeschweißt ist und sich von diesem nach
oben erstreckt.
[0017] Im folgenden wird auf das in den Figuren 2 bis 4 und insbesondere in den Figuren
3 und 4 Gezeigte Bezug genommen, in denen am besten zu sehen ist, daß ein im wesentlichen
zylindrisches Verriegelungsglied 42 an das rückwärtige Ende des Gestänges 34 angeschlossen
ist. Im Einzelnen enthält das Verriegelungsglied 42 einen oberen und einen unteren
Abschnitt 44 und 46, die in einem zwischen ihnen gelegenen eingeschnürten Abschnitt
48 miteinander verbunden sind, wobei der untere Abschnitt 44 den gleichen Durchmesser
wie der obere Abschnitt 46 besitzt und über ein Gewinde auf dem rückwärtigen Ende
des Gestänges 34 einstellbar ist. Ein als Handgriff ausgebildetes Bedienungselement
50 in der Form eines abgekröpften Flacheisens ist bei 52 auf die Oberseite des Verriegelungsglieds
42 aufgeschraubt. Die obere Seite des rechten Schenkels 12 des Rahmens 10 ist mit
einem eine Führungsbahn 54 bildenden Längsschlitz versehen, die in einen vergrößerten
rückwärtigen, in diesem Fall am Ende der Führungsbahn 54 gelegenen Endbereich 56 übergeht.
Dieser Endbereich 56 ist derart bemessen, daß er den oberen Abschnitt 46 des Verriegelungsglieds
42 aufnehmen kann, während der verbleibende Teil der Führungsbahn 54 geringfügig größer
als der Durchmesser des eingeschnürten Abschnitts 48 bemessen ist, so daß sich letzterer
frei entlang der Führungsbahn 54 bewegen kann. Das Bedienungselement 50 dient unter
anderem dazu, das Verriegelungsglied 42 innerhalb der Führungsbahn 54 zu halten. Es
ist ersichtlich, daß bei Frontladern mit anderen als rohrförmigen Schenkeln 12, 14
oder anderen Rahmenteilen in der Nähe der Bedienungsplattform die Führungsbahn 54
auch in jeder anderen brauchbaren Fläche des dann gegebenen Schenkels eingearbeitet
sein könnte. Wenn der Bauteil 18 seine Verriegelungsstellung einnimmt, steht das Gestänge
34 unter Zug oder Spannung, wobei sich das Verriegelungsglied 42 mit seinem oberen
Abschnitt 46 in einer arretierenden Stellung in dem vergrößerten rückwärtigen Endbereich
56 der Führungsbahn 54 befindet.
[0018] Das Gewicht des Gestänges 34 und des Verriegelungsglieds 42 kann grundsätzlich als
ausreichend betrachtet werden, den oberen Abschnitt 46 des Verriegelungsglieds 42
in seiner arretierenden Stellung zu halten. Wenn jedoch der Formschluß der Lagesicherung
noch verstärkt werden soll, kann eine in diesem Fall als Blattfeder ausgebildete Feder
58 auf das Gestänge 34 montiert, d. h. aufgesetzt, werden, die zwischen der oberen
Innenfläche des Schenkels 12 und dem Gestänge 34 wirken kann und einer Aufwärtsbewegung
des Verriegelungsglieds 42 widersteht. Im einzelnen wird der rückwärtige Abschnitt
der Feder 58 von einem in Seitenansicht U-förmigen Bereich 60 gebildet, dessen Schenkel
zueinander fluchtende Bohrungen enthalten, die in sich das Gestänge 34 und zwischen
sich den unteren Abschnitt 44 des Verriegelungsglieds 42 aufnehmen. In ihrem nicht
gespannten Zustand, wie er in den Figuren 2 und 3 gezeigt ist, weist die Feder 58
einen gerade verlaufenden Zwischenteil 62 auf, der ausgehend von dem vorderen, d.
h. in der Zeichnung links gelegenen Schenkel des U-förmigen Bereichs 60 nach oben
und vorne abgewinkelt ist. Die Feder 58 hat einen vorderen Endabschnitt, der von einem
abgerundeten und gekrümmten Bereich 64 gebildet wird, der die obere Innenfläche des
Schenkels 12 berührt und mit einer Gleitnut 66 versehen ist. Die Gleitnut 66 folgt
der Form des Gestänges 34 so daß das Gestänge 34 in die Gleitnut 66 eintritt, wenn
der Zwischenteil 62 nach unten gelenkt wird, was dann der Fall ist, wenn das Verriegelungsglied
42 angehoben ist, um den eingeschnürten Abschnitt 48 in Eingriff mit dem Rest der
Führungsbahn 54 zu bringen, der sich von dem Bereich 56 aus wie in Figur 4 gezeigt
nach vorne erstreckt.
[0019] Während die Feder 58 bevorzugterweise und wie in der Zeichnung dargestellt als eine
Blattfeder ausgebildet ist, mit der das Verriegelungsglied 42 nachgiebig in seiner
Verriegelungsstellung gehalten wird, würde stattdessen auch eine Spiralfeder zwischen
der oberen Innenfläche des Schenkels 12 und dem unteren Abschnitt 44 des Verriegelungsglieds
42 funktionieren, um das Verriegelungsglied 42 zwangsläufig in der Verriegelungsstellung
zu halten.
[0020] Das Gestänge 34 kann von dem Bolzen 38 gelöst und in das Verriegelungsglied 42 hinein
oder aus diesem herausgeschraubt werden, um dadurch eine Einstellung vorzunehmen,
die erforderlich sein könnte, um das Verriegelungsglied 42 in seiner Verriegelungsstellung
in dem rückwärtigen Endbereich 56 der Führungsbahn 54 zu positionieren, wenn sich
der Bauteil 18 in seiner Verriegelungsstellung befindet.
[0021] Um den Bauteil 18 zu lösen und ihm zu ermöglichen, daß er sich in seine Freigabestellung
bewegt, ist es nur erforderlich, das Verriegelungsglied 42 gegebenenfalls mittels
des Bedienungselements 50 anzuheben, so daß der eingeschnürte Abschnitt 48 in die
Ebene der Führungsbahn 54 gerät, und das Verriegelungsglied 42, sowie mit diesem das
Gestänge 34 nach vorne zu schieben, wodurch der Bauteil 18 in seine Freigabestellung
schwenkt. Wenn der Schenkel 12 nach vorne abfällt, wie dies in der US-A-5,388,950
gezeigt ist, bewirkt das Gewicht des Bauteils 18, des Gestänges 34 und des Verriegelungsglieds
42, daß das Verriegelungsglied 42 in dem vorderen Endbereich der Führungsbahn 54 gehalten
wird. Wenn allerdings die Konstruktion des Frontladers derart ist, daß sich die Schenkel
12, 14 der Horizontalen nähern, kann es wünschenswert sein, eine Führungsbahn 54',
wie sie in Figur 6 gezeigt ist, vorzusehen. Diese Führungsbahn 54' hat zusätzlich
zu einem vergrößerten rückwärtigen Endbereich 56' einen gleichermaßen vergrößerten
vorderen Endbereich 68 zur Aufnahme des oberen Abschnitts 46 des Verriegelungsglieds
42.
[0022] Es ist daher zu bemerken, daß die Führungsbahn 54 und das Verriegelungsglied 42 zusammenwirken,
um ein wirksames Mittel zum Arretieren des Bauteils 18 in seiner Verriegelungsstellung
und zur Anzeige bereit zu stellen, anhand der eine Bedienungsperson feststellen kann,
wann bzw. ob der Bauteil 18 seine Verriegelungsstellung eingenommen hat. Des weiteren
kann die wirksame Länge des Gestänges 34 durch deren Ein- oder Ausschrauben in das
bzw. aus dem Verriegelungsglied 42 eingestellt werden, um sicherzustellen, daß der
Bauteil 18 sperrt, wenn sich der obere Abschnitt 46 des Verriegelungsglieds 42 in
seiner arretierten Stellung in dem vergrößerten rückwärtigen Endbereich 56 der Führungsbahn
54 oder 54' befindet.
[0023] Obwohl die erfindungsgemäße Vorrichtung 32 in Verbindung mit einem Bauteil 18 zum
wahlweisen Festlegen des Rahmens 10 eines Frontladers an einem Gewichtsträger 15 beschrieben
ist, kann er auch zusammen mit jedem anderen Element verwendet werden, das zwischen
zwei Stellungen beweglich ist und von einer entfernten Stelle aus bedient wird, von
der aus das Element nicht einsehbar ist.
1. Vorrichtung zum Betätigen eines zwischen wenigstens zwei Stellungen beweglichen Bauteils
(18) mit einem Gestänge (34), das einerseits an den Bauteil (18) angeschlossen ist,
gekennzeichnet durch ein andererseits an das Gestänge (34) angeschlossenes Verriegelungsglied
(42) mit Abschnitten (46, 48) unterschiedlicher Abmessungen, das wahlweise mit einem
der Abschnitte (48) in einer Führungsbahn (54) bestimmter Größe beweglich oder mit
einem anderen der Abschnitte (46) in einem Bereich (56) anderer Größe der Führungsbahn
(54) festlegbar ist, wobei der Bereich (56) einer Verriegelungsstellung des Bauteils
(18) zugeordnet ist und das Verbringen des Verriegelungsglieds (42) in den Bereich
(56) mittels einer auf das Gestänge (34) ausgeübten Zugbewegung erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (54) von
einem sich insbesondere in der Bewegungsrichtung des Gestänges (34) erstreckenden
Längsschlitz gebildet wird, dessen dem Bauteil (18) abgelegener endseitiger Bereich
(56) erweitert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsglied
(42) mittels Gewichts- oder Federkraft in den Bereich (56) gelangt, sobald der Abschnitt
(46) größerer Abmessung mit einem insbesondere zylindrischen Querschnitt den Bereich
(56) anderer Größe von insbesondere ebenfalls zylindrischem Querschnitt erreicht.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gestänge (34) an dem Verriegelungsglied (42) und/oder an dem Bauteil (18)
zur Einstellung seiner wirksamen Länge lageveränderlich angreift, insbesondere unter
Benutzung einer Gewindeverbindung.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bauteil (18) um eine Achse schwenkbar zwischen zwei hohl ausgebildeten Schenkeln
(12), (14) eines Rahmens (10) gehalten ist, wobei die Führungsbahn (54) und der Bereich
(56) insbesondere in einer oberen Wand eines der Schenkel (12) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gestänge (34) mittels eines Bedienungselements (50) verstellbar ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Gestänge (34) und einer Innenfläche des Schenkels (12) eine insbesondere
als Blattfeder ausgebildete Feder (58) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bauteil (18) als Riegel zur Festlegung eines Laders an einem Fahrzeug, insbesondere
eines Frontladers an einem Ackerschlepper, verwendet wird.