[0001] Die Erfindung betrifft eine Beschichtung für Rohrböden und davon ausgehende Kühlmittelrohre
von Wärmetauschern, insbesondere Dampfkondensatoren, auf Basis von härtenden Kunststoffabmischungen,
die durch Reinigen der zur Beschichtung vorgesehenen Flächen mit Hilfe abrasiv wirkender
Mittel; Verschließen der Rohrein- und -auslässe durch entfernbare Stopfen; Auftragen
wenigstens einer Schicht einer härtenden Kunststoffbeschichtung auf den Rohrboden;
Aushärtenlassen der Beschichtung, so daß eine weitere mechanische Bearbeitung erfolgen
kann, und Bearbeiten der Oberfläche; Entfernen der Stopfen von den Rohrein- und -auslässen
sowie Einbringen wenigstens einer Schicht einer härtenden Kunststoffbeschichtung wenigstens
in den Eingangsbereich der Kühlmittelrohre und Aushärtenlassen; erhältlich ist, sowie
ein Verfahren zum Beschichten von Rohrböden und davon ausgehenden Kühlmittelrohren
von Dampfkondensatoren.
[0002] Es ist bekannt, Rohrböden von Dampfkondensatoren, wie sie beispielsweise in Anlagen
zur Erzeugung elektrischer Energie eingesetzt werden, mit einer Kunststoffbeschichtung
zu versehen, um Korrosionserscheinungen entgegenzuwirken. Rohrböden und die davon
ausgehenden Kühlmittelrohre sind einer Vielzahl von äußeren Einflüssen ausgesetzt,
insbesondere mechanischen, chemischen und elektromechanischen Beanspruchungen. Mechanische
Beanspruchungen treten auf durch vom Kühlmittel mitgerissene feste Partikel, beispielsweise
Sand. Außerdem treten durch die Temperaturdifferenz zwischen dem Kühlmedium und dem
zu kondensierenden Dampf, die 100° C übersteigen kann, Ausdehnungen im Einwalzbereich
der Kühlmittelrohre am Rohrboden auf.
[0003] Chemische Beanspruchungen ergeben sich aus der Natur des Kühlmediums, beispielsweise
aus dessen Befrachtung mit Salzen oder sauren Substanzen. Insbesondere wäre hier die
bekannte Korrosionswirkung von zu Kühlzwecken verwandtem Meerwasser oder stark belastetem
Flußwasser zu nennen. Unter elektrochemischer oder galvanischer Korrosion ist diejenige
zu nennen, die durch die Ausbildung von galvanischen Elementen an metallischen Grenzflächen,
insbesondere an den Übergängen von Rohrboden zu Kühlmittelrohr, auftreten und die
durch elektrisch leitende Flüssigkeiten, etwa Meerwasser, stark gefördert werden.
Hinzu kommen Beeinträchtigungen der Funktionsfähigkeit eines Rohrbodens durch Ablagerung
unerwünschter Stoffe, Algenbildung, etc. an dessen Oberfläche, die insbesondere durch
Rauhigkeiten gefördert werden, wie sie durch Korrosionserscheinungen entstehen. Dies
hat zur Folge, daß sich die Korrosions- und Ablagerungserscheinungen mit dem Alter
eines Rohrbodens beschleunigen, weil sich zunehmend Ansatzpunkte für Korrosion und
Ablagerungen bilden.
[0004] Schon frühzeitig ist man deshalb dazu übergegangen, Rohrböden mit einer korrosionsmindernden
Beschichtung aus Kunststoffmaterialien zu versehen. Insbesondere wurden hier Epoxidharz-Dickbeschichtungen
eingesetzt, die mit bestimmten Techniken an die Rohrein- und -auslässe angepaßt wurden,
beispielsweise durch die Verwendung von Formstopfen während der Aufbringung. Auf diese
Weise kann die Beschichtung des Rohrbodens zunächst nahtlos an die Rohrein- und -austritte
angepaßt werden, wobei auf eine Innenbeschichtung der zumeist überstehenden oder im
Bereich der Beschichtung endenden Rohren aus korrosionsbeständigem Material zumeist
verzichtet wurde. Aber auch bei derartigen Lösungen konnte auf Dauer das Eindringen
von Kühlwasser durch Mikrorisse und dadurch bedingt die Ausbildung von galvanischen
Elementen nicht verhindert werden, mit der Folge zunehmender Korrosionserscheinungen
nach Ausbildung der ersten Risse. Selbst die Einbeziehung der Kühlmittelrohre in die
beschichtete Fläche zumindestens in ihrem Eintritts- und Austrittsbereich brachte
hier nur geringe Besserung, da die in diesem Bereich herrschenden extremen thermischen
und mechanischen Beanspruchungen zur Ausbildung von Haarrissen gerade im empfindlichen
Übergangsbereich von Rohrboden zu Kühlmittelrohr führt. Ist aber an diesen Stellen
der Verbund aus Rohrboden- und Rohrbeschichtung einmal durchbrochen, wird die Schutzwirkung
der Beschichtung zunehmend gestört.
[0005] Maßnahmen der vorstehend genannten Art sind beispielsweise aus GB-A-1 175 157, DE-U-1
939 665, DE-U-7 702 562 sowie EP-A-0 236 388 bekannt.
[0006] In Anbetracht der vorstehend aufgezeigten Probleme liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, Rohrböden und daran angrenzende Kühlmittelrohrein- und -auslässe mit einer
beide integrierenden Beschichtung zu versehen, die den an den Übergangsstellen wirkenden
mechanischen Beanspruchungen langfristig Widerstand entgegensetzt und gleichzeitig
geeignet ist, chemischer Beanspruchung durch das Kühlmittel langfristig zu widerstehen.
[0007] Diese Aufgabe wird mit einer Beschichtung der eingangs genannten Art gelöst, bei
der die Beschichtung der Kühlmittelrohre durch zeitlich aufeinander abgestimmten Auftrag
reaktiv an die Rohrbodenbeschichtung angeschlossen ist, und bei der die Beschichtung
der Kühlmittelrohre eine im Vergleich zur Rohrbodenbeschichtung größere Elastizität
mit einer um wenigstens 2 %, bezogen auf die Reißdehnung der Rohrbodenbeschichtung,
größeren Reißdehnung nach DIN 53152 aufweist. Mit der zeitlichen Abstimmung der Beschichtungsvorgänge
am Rohrboden und in den Kühlmittelrohren aufeinander wird erreicht, daß eine Vernetzung
über die Beschichtungsgrenzen von der Beschichtung in den Rohren zur Beschichtung
auf dem Rohrboden hin entsteht, so daß ein besonders belastbarer chemischer Verbund
gegeben ist. Gleichzeitig und zusätzlich bewirkt die relativ größere Elastizität der
Kühlmittelrohrbeschichtung eine bessere Beständigkeit gegen mechanische Beanspruchung
im Eingangs- und Ausgangsbereich der Rohre, dort wo es zur galvanischen Korrosion
kommt. Dabei hat sich gezeigt, daß eine Erhöhung der Reißdehnung um 2 % nach DIN 53152
im allgemeinen ausreichend ist, um die Verbesserung des Beschichtungsverbundes zu
bewirken, wobei von einer Reißdehnung der Rohrbodenbeschichtung von weniger als 5
% und einer solchen der Kühlmittelrohrbeschichtung von weniger als 10 % ausgegangen
wird, um die für die Dauerhaftigkeit der Beschichtung erforderliche Härte, Abriebfestigkeit
und Druckfestigkeit zu gewährleisten. Andererseits sollte für die Rohrbodenbeschichtung
eine Reißdehnung von 2 % nicht unterschritten werden, um Sprödigkeit zu vermeiden.
Als besonders geeignet haben sich Materialien gezeigt, die eine Reißdehnung nach DIN
53152 von 2 bis 4 % für den Rohrboden und 4 bis 9 % für die Kühlmittelrohre aufweisen.
Besonders bevorzugt sind Beschichtungen mit Reißdehnungen von mehr als 3 % beim Rohrboden
und mehr als 5 % bei den Kühlmittelrohren.
[0008] Um die für einen dauerhaften Betrieb über mehrere Jahre erforderlichen Schichtdicken
aufzutragen und gleichzeitig die Qualität hinsichtlich Haftung, Poren- und Haarrißfreiheit
zu gewährleisten, ist es zweckmäßig, die erfindungsgemäße Beschichtung in mehreren
Schichten aufzutragen, wobei jede Schicht auf die noch reaktive Oberfläche der darunterliegenden
Schicht aufgebracht wird, um eine chemische Vernetzung zu erzielen. Zweckmäßigerweise
werden sowohl auf den Rohrboden als auch in den Kühlmittelrohren zwei oder drei Schichten
aufgebracht, die unterschiedlich gefärbt sein können, um bei von Zeit zu Zeit stattfindenden
Inspektionen die noch verbliebene Schichtdicke anhand der Färbung überprüfen zu können.
Dabei beträgt die Mindestschichtdicke der gesamten Beschichtung für die Innenbeschichtung
der Rohre wenigstens etwa 80 µm und für den Rohrboden wenigstens 2000 µm. Schichtstärken
von 20 mm und mehr sind ohne weiteres möglich, ohne daß es zu Einbußen bei der Festigkeit
kommt. Dies ist ein besonderer Vorteil, wenn es um die Beschichtung bereits stark
korrodierter Rohrböden geht, die tiefe Korrosionsnarben aufweisen.
[0009] Es hat sich als sehr zweckmäßig erwiesen, die gereinigten Flächen des Rohrbodens
und der Kühlmittelrohre vor der Aufbringung der eigentlichen Beschichtung mit einer
Grundierung zu versehen, die in der Regel niedriger viskos aufgespritzt wird und in
Korrosionsmulden und -narben eindringt. Hierdurch wird eine Einebnung der Flächen,
eine bessere Anpassung an Unebenheiten und eine insgesamt bessere Haftung der eigentlichen
Beschichtung erreicht. Ebenso kann die eigentliche Beschichtung an der Oberfläche
zusätzlich mit einer Versiegelung versehen werden, um insbesondere eine glattere Oberfläche
zu erzielen, die das Anhaften von Algen, Schmutzteilchen u. dgl. verhindert. Die Versiegelung
im Rohrbodenbereich ist vorzugsweise elastischer eingestellt als die Rohrbodenbeschichtung,
wobei sie die vorstehend für die Kühlmittelrohrbeschichtungen ausgewiesenen Reißdehnungswerte
einhalten sollte. Im allgemeinen ist es zweckmäßig, je zwei Grundierungs- und Versiegelungsschichten
vorzusehen. Eine Versiegelung im Rohrbereich ist im allgemeinen nicht erforderlich.
[0010] Bevorzugte Materialien für die erfindungsgemäße Beschichtung sind kalthärtende Epoxidharze,
die mit einem Aminhärter zusammen verarbeitet werden. Diese Harzmassen enthalten übliche
Füllstoffe und Farbstoffe, Stellmittel, Stabilisatoren u. a. übliche Zusätze, um die
von ihnen gewünschten Eigenschaften, insbesondere Verarbeitbarkeit und Haltbarkeit,
sicherzustellen. Es handelt sich dabei um übliche Kunststoffabmischungen, wie sie
auch für andere Zwecke eingesetzt werden können - entscheidend für die erfindungsgemäße
Beschichtung ist weniger die Art der härtenden Kunststoffmasse als vielmehr ihre Korrosionsbeständigkeit
und Elastizität nach der Aushärtung. Außer Epoxidharzen können somit auch andere kalthärtende
Kunststoffabmischungen eingesetzt werden, die diesen Anforderungen genügen. Epoxid/Amin-Systeme
sind jedoch für die erfindungsgemäßen Zwecke bevorzugt.
[0011] Die für die Rohrböden und insbesondere die Kühlmittelrohre verwandten Kunststoffabmischungen
enthalten zweckmäßigerweise einen Anteil an pulverförmigen Polytetrafluorethylen (PTFE)
in einer Menge von wenigstens etwa 5 Gew.-%, um die gewünschten Elastizitäts- und
Festigkeitswerte zu erzielen. Es hat sich gezeigt, daß ein PTFE-Zusatz im Bereich
von 5 bis 20 Gew.-%, insbesondere etwa 10 Gew.-% die Dauerhaftigkeit der Beschichtung
im Bereich der Rohrein- und -austritte deutlich verbessert. Der PTFE-Zusatz, beispielsweise
Hostaflon (R) von Hoechst, sollte eine Körnung von < 50 µm und insbesondere im Bereich
von 10 bis 30 µm haben. Er bildet eine Matrix, die füllt, stabilisiert und eine Elastizitätsverbesserung
bewirkt und insbesondere auch dazu dient, die gewünschte Elastizität einzustellen.
[0012] Zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit insbesondere der Rohrbodenbeschichtung ist
ein Gehalt von > 30 Gew.-% mineralischen Zuschlägen in der Abmischung zweckmäßig.
[0013] Zur weiteren Verbesserung der Beständigkeit der erfindungsgemäßen Beschichtung im
Bereich des Übergangs von Kühlmittelrohr zu Rohrboden kann es zweckmäßig sein, im
Bereich des Übergangs zum Rohrboden in die Beschichtung eine Kunststoffhülse einzubringen,
die einen zusätzlichen Stabilisationseffekt bewirkt.
[0014] Bei den erfindungsgemäßen Beschichtungen hat es sich gezeigt, daß sie gewisse Kriterien
bezüglich ihrer mechanischen Beanspruchbarkeit erfüllen müssen. So sollte die schließlich
erreichte Härte der Beschichtung einen Wert von wenigstens etwa 75 nach DIN 53153
(Barcol-Härte) erreichen, vorzugsweise wenigstens 80. Für die Rohrbodenbeschichtung
ist ein Wert von wenigstens etwa 95 zweckmäßig.
[0015] Des weiteren sollte die Haftfestigkeit der Beschichtung auf dem Untergrund wenigstens
etwa 4 N/mm² nach DIN/Iso 4624 betragen, vorzugsweise wenigstens etwa 5 N/mm² und
insbesondere wenigstens 7 N/mm². Erfindungsgemäß werden Haftfestigkeiten von mehr
als 10/mm² für die Rohrbodenbeschichtung und mehr als 5 N/mm² für die Kühlmittelrohrbeschichtung
und Grundierung erreicht.
[0016] Wesentlich für die Standfestigkeit der erfindungsgemäßen Beschichtungen sind deren
Druckfestigkeit und Abriebfestigkeit. Bezüglich der Druckfestigkeit sollten Werte
von mehr als 50 N/mm² für die Kühlmittelrohrbeschichtung und mehr als 100 N/mm² für
die Rohrbodenbeschichtung erreicht werden, bei der Abriebfestigkeit nach DIN 53233
(Fall A) Werte von mehr als 40 mg bzw. mehr als 55 mg.
[0017] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Aufbringung der vorstehend beschriebenen
Beschichtung, bei dem zunächst die zur Beschichtung vorgesehenen Flächen mit Hilfe
abrasiv wirkender Mittel gereinigt werden, die Rohrein- und -auslässe durch entfernbare
Stopfen verschlossen werden, wenigstens eine Schicht einer härtenden Kunststoffbeschichtung
auf den Rohrboden aufgetragen wird, die Beschichtung aushärten gelassen wird, so daß
eine weitere mechanische Bearbeitung erfolgen kann, jedoch noch reaktive Stellen an
der Oberfläche zurückbleiben, wonach die Oberfläche mechanisch bearbeitet wird. Anschließend
werden die Rohrstopfen von den Rohrein- und -auslässen entfernt sowie wenigstens eine
Schicht einer härtenden Kunststoffbeschichtung wenigstens in den Eingangsbereich der
Kühlmittelrohre unter Ausbildung einer reaktiven Verbindung mit der Rohrbodenbeschichtung
eingebracht, wobei die Kunststoffabmischungen so gewählt sind, daß die Kühlmittelrohrbeschichtung
im Vergleich zur Rohrbodenbeschichtung eine größere Elastizität mit einer um wenigstens
2 %, bezogen auf die Reißdehnung der Rohrbodenbeschichtung nach DIN 53152 größere
Reißdehnung aufweist.
[0018] Für das erfindungsgemäße Verfahren ist es wichtig, daß die zur Beschichtung vorgesehenen
Oberflächen gründlich abrasiv gereinigt werden, um einen festen und einheitlichen
Untergrund zu schaffen. Das Verschließen der Rohrein- und -auslässe durch entfernbare
Stopfen, das an und für sich bekannt ist, hat zwei Gründe: Zum einen soll das Eindringen
der für die Rohrbodenbeschichtung vorgesehenen Masse in die Rohreinlässe verhindert
werden, zum anderen die Rohrbodenbeschichtung an den Verlauf der Kühlmittelrohre angeglichen
und eine entsprechende Profilierung vorgenommen werden, wozu entsprechend geformte
Stopfen verwandt werden. Auf diese Weise wird insbesondere der Rohreinlauf strömungsgünstig
ausgebildet und ein problemloser Ansatz der Kühlmittelrohrbeschichtung an die Rohrbodenbeschichtung
gewährleistet. Es kann dabei - vor allem bei älteren Rohrböden - sinnvoll sein, die
Kühlmittelrohre am Ein- und Austritt entsprechend anzudornen, um einen glatten Übergang
an die Einbettung der Rohreinsätze in die Rohrbodenbeschichtung zu gewährleisten (DE-U-7
702 562). Hierdurch wird insbesondere erreicht, daß der Übergang Rohrboden/Kühlmittelrohr
nicht mit dem Übergang Rohrbodenbeschichtung/Kühlmittelrohrbeschichtung zusammenfällt,
was die Lebensdauer der Beschichtung erhöht.
[0019] Das Reinigen der zur Beschichtung vorgesehenen Flächen erfolgt vorzugsweise durch
Strahlen mit einem abrasiven Mittel, beispielsweise durch Sandstrahlen. Im darauffolgenden
Schritt werden die Rohreinlässe mit den dafür vorgesehenen Stopfen verschlossen. Danach
wird vorzugsweise eine Grundierung aufgebracht, insbesondere eine Grundierung mit
einer Beschichtungsmasse, die die Elastizitätseigenschaften der für die Kühlmittelrohre
vorgesehenen Beschichtung erreicht. Da es zweckmäßig ist, die Grundierung im Spritzverfahren
aufzubringen, sollten die entsprechenden Kunststoffabmischungen eine entsprechende
Viskosität aufweisen, auch im Hinblick auf das Eindringvermögen in Korrosionsnarben
in der Metalloberfläche. Die Schichtdicke sollte wenigstens etwa 80 µm betragen. Die
Trocknungszeit beträgt für Epoxyharze etwa 8 Stunden bis einige Tage bei 20° C, wobei
innerhalb dieses Zeitraums sichergestellt ist, daß noch eine reaktive Verbindung zur
nächstfolgenden Schicht ausgebildet werden kann. Es kann aber auch ein Rollverfahren
für den Auftrag gewählt werden.
[0020] Auf die Grundierung werden ein bis drei Schichten der für den Rohrboden vorgesehenen
Kunststoffmasse aufgebracht, insbesondere durch Spachteln, um das Eindringen in Vertiefungen
sicherzustellen, Hohlräume zu beseitigen und die Ausbildung von Poren und Blasen zu
vermeiden. Hierzu hat es sich als zweckmäßig erwiesen, zur Erzielung der erforderlichen
Schichtdicken von 20 mm oder mehr mehrere Schichten nacheinander aufzutragen. Die
Trocknungszeit bis zur weiteren Bearbeitung beträgt für Epoxyharze etwa 24 Stunden
bis zu 4 Tage. Nach der Aushärtung wird die Oberfläche mechanisch geglättet, insbesondere
durch Bearbeiten mit abrasiven Materialien. Der Glättungsvorgang ist deshalb zweckmäßig,
weil damit eine einheitlichere Oberfläche erzielt wird, die dem auf den Rohrboden
auftreffenden Kühlmittel weniger Widerstand entgegenbringt und weniger Ansatzpunkte
für die mechanische Erosionskorrosion und Anwachsungen durch beispielsweise Algen
bietet. Es ist beim Auftrag sicherzustellen, daß die einzelnen Schichten reaktiv miteinander
verbunden sind.
[0021] Auf die aufgespachtelte Beschichtung wird zweckmäßigerweise eine Versiegelung aufgebracht,
üblicherweise in zwei Schichten. Als Material hierfür dient eine elastisch eingestellte
Kunststoffabmischung auf der Basis der darunterliegenden Beschichtung, beispielsweise
eine Abmischung, wie sie hier für die Beschichtung der Kühlmittelrohre beschrieben
ist. Die Schichtdicken betragen für jede einzelne Schicht wenigstens 40 µm, insgesamt
wenigstens etwa 80 µm, die Trocknungszeiten bei Epoxid/Amin-Systemen 6 Stunden bis
zur Klebfreiheit. Die Versiegelung bringt insbesondere dann, wenn sie aufgespritzt
oder aufgerollt ist, durch das Verlaufen der Kunststoffmasse eine weitere Glättung
der Oberfläche mit sich, die damit weniger Ansatzpunkte für Korrosionsschäden und
Anwachsungen bietet. Zweckmäßigerweise wird die Versiegelung erst aufgebracht, wenn
die Kühlmittelrohre beschichtet werden, wobei die wenigstens letzte Auftragsschicht
der Kühlmittelrohrbeschichtung nahtlos auf die Rohrbodenbeschichtung ausgedehnt wird.
[0022] Die Gesamtbeschichtung ist bei einer Aushärtungstemperatur von 20° C nach etwa 7
Tagen mechanisch und chemisch belastbar.
[0023] Nach dem Aufbringen der Rohrbodenbeschichtung auf die Grundierung und der mechanischen
Nachbearbeitung werden im nächsten Schritt die Stopfen von den Rohreinlässen entfernt.
Anschließend wird in die Rohre wenigstens in deren Eingangsbereich, zweckmäßigerweise
aber in deren ganzen Verlauf, auf die gereinigte Oberfläche die Kühlmittelrohrbeschichtung
aufgebracht, zweckmäßigerweise in mehreren Schichten. Als besonders geeignet für das
Aufbringen hat sich das Aufspritzen erwiesen, wobei mit einer hierfür geeigneten,
zu den Seiten abstrahlenden Düse am vom Rohrboden abgewandten Ende begonnen wird und
zum Rohrboden hin beschichtet wird. Alternativ kann die Beschichtung auch mit einer
mit der Beschichtungsmasse getränkten Bürste eingerollt werden, wobei die Bürste rotiert
und die Masse gegen die Rohrwandung geschleudert wird. Die dafür verwandten Kunststoffabmischungen
sind auf Spritzviskosität eingestellt, wobei gleichzeitig auf größstmögliches Eindringvermögen
und sofortiges Haftvermögen ohne Tränenbildung geachtet wird. Zweckmäßigerweise werden
auch hier mehrere Schichten aufgebracht, zunächst eine Grundierung in ein oder zwei
Schichten auf die Metalloberfläche, die bei Epoxidharzen 8 Stunden bis 8 Tage aushärtet,
und darauf die eigentliche Beschichtung in einer oder mehreren Schichten, mit einer
Aushärtungszeit von 6 Stunden bis zu 4 Tagen. Eine Nachbearbeitung ist bei der Kühlmittelrohrbeschichtung
nicht unbedingt erforderlich. Wie oben beschrieben, wird wenigstens die letzte Schicht
der Rohrbeschichtung in einem Zug auch auf die Rohrbodenbeschichtung aufgebracht,
wo sie als Versiegelung dient.
[0024] Die einzelnen Schichten der Rohrbeschichtung und Versiegelung werden in einer Schichtdicke
von wenigstens etwa 40 µm aufgetragen, wobei die Gesamttrockenschichtdicke für einen
dauerhaften Korrosionsschutz wenigstens etwa 80 µm betragen sollte. Bei der Aufbringung
mehrerer Schichten ist es wichtig, auf den zeitlichen Ablauf zu achten: Sowohl der
Übergang zur Rohrbodenbeschichtung als auch die individuellen Schihten der Kühlmittelrohrbeschichtung
müssen in einem solchen zeitlichen Rahmen aufgetragen werden, daß es zu einer chemischen
Vernetzung mit der darunterliegenden Schicht kommt.
[0025] Auch die Kühlmittelrohrbeschichtung ist nach etwa 7 Tagen chemisch und mechanisch
belastbar. Die angegebenen Zeiten beziehen sich auf Epoxidharz/Aminhärter-Systeme
und 20° C.
[0026] Die Beschichtung in den Kühlmittelrohren sollte, wenn sie nicht durchgängig ist,
Schicht für Schicht auslaufen, so daß sich ein allmähliches Abflachen der Beschichtung
ergibt. Dabei ist es zweckmäßig, mit der jeweils äußeren Schicht weiter in das Kühlmittelrohr
hinein- und auf das blanke Metall zu gehen, so daß die darunterliegende Schicht von
der darüberliegenden vollständig abgedeckt wird. Die jeweils äußere Schicht kann aber
auch weiter außen ansetzen als die darunterliegende.
[0027] Bei allen Beschichtungen ist es zweckmäßig, die einzelnen Schichten unterschiedlich
einzufärben, um den Zustand der Beschichtung und ihre Dicke kontrollieren zu können.
Bei einer grauen Grundierung und darauf sich abwechselnden roten und weißen Schichten
der Gesamtbeschichtung ist es ohne weiteres möglich, anhand der Färbung die verbliebene
Beschichtungsdicke optisch zu kontrollieren und beispielsweise festzustellen, wann
die vorletzte und letzte Schicht erreicht ist. Auf diese Art und Weise ist ein volles
Ausnutzen der Lebensdauer der Beschichtung möglich wie auch gezielte Reparaturen an
besonders von Korrosion oder Erosion betroffenen Stellen, die sich durch ihre unterschiedliche
Färbung gegenüber ihrer Umgebung auszeichnen.
[0028] Die Erfindung wird durch die beiliegenden Abbildungen näher erläutert. Von diesen
zeigt
- Fig. 1
- im Schnitt den mit Kühlmittelrohreintritt eines Rohrbodens in nicht korrodiertem und
korrodiertem Zustand, jeweils mit Beschichtung, in drei Varianten (a) bis (c); und
- Fig. 2
- die erfindungsgemäße Beschichtung eines Rohrbodens und eintretenden Kühlmittelrohrs
in ihrem schichtförmigen Aufbau.
[0029] In Fig. 1 (a) ist ausschnittsweise ein Rohrboden 1 mit einem Kühlmittelrohr 2 dargestellt.
Im Bereich des Kühlmittelrohreintritts ist der Rohrüberstand 3 zu den Seiten hin aufgebogen
bzw. aufgedornt. In der oberen Bildhälfte (auch in Fig. 2 (b) und (c)) weist der Rohrboden
eine intakte glatte Oberfläche 4 auf, wie sie ohne besonderen Schutz praktisch nur
im Neuzustand gegeben ist. In der unteren Bildhälfte ist die Rohrbodenoberfläche durch
Korrosionserscheinungen insbesondere im Bereich des Eintritts des Kühlmittelrohrs
erheblich geschädigt, wobei durch galvanische Korrosion tiefe Korrosionsnarben entstanden
sind.
[0030] Die geschwärzten Teile im Bereich der Rohrbodenoberfläche 4 stellen eine Beschichtung
6 mit einer dafür geeigneten kalthärtenden Kunststoffabmischung dar. Die Beschichtung
6 geht in die Kühlmittelrohrbeschichtung über. Die Korrosionsnarbe 5 ist durch die
Beschichtung vollständig ausgefüllt. Da die Beschichtungsmasse selbst chemisch praktisch
inert ist, wird der Rohrboden 1 wie auch das Rohr 2 vollständig gegen das anbrandende
Kühlwasser abgeschirmt. Die galvanische Korrosion wird damit weitgehend unterbunden.
[0031] Fig. 1 (b) und (c) zeigen gängige Varianten des Kühlmittelrohransatzes mit bündigem
Abschluß (1b) und Überstand ohne Aufdornung (1c), wobei in allen Fällen (1a bis 1c)
der Rohransatz 3 vollständig in die Beschichtung 6, 7 integriert ist.
[0032] Fig. 2 zeigt den schichtförmigen Aufbau der erfindungsgemäßen Beschichtung. Details
der Rohrbodenbeschichtung und der Rohrbeschichtung ergeben sich aus den Ausschnitten
A und B.
[0033] Der Rohrboden 1 selbst weist unterhalb der eigentlichen Beschichtung 6 eine Grundierung
8 auf, die auch kleinere Unebenheiten ausfüllt. Die geglättete Oberfläche der Beschichtung
6 ist zusätzlich mit einer Versiegelung 9 geschützt, die in das Rohr hinein verläuft
und innerhalb der Rohrbeschichtung die äußere Schicht bildet.
[0034] Die Wand 2 des Kühlmittelrohres ist zunächst mit einer Grundierung 11 auf der gereinigten
Metalloberfläche versehen. Auf diese Grundierung 11 ist die eigentliche, gegenüber
der Rohrbodenbeschichtung elastisch eingestellte Kühlmittelrohrbeschichtung 7 aufgebracht.
Im dargestellten Fall ist das Kühlmittelrohr 2 nicht über seine gesamte Länge beschichtet,
sondern nur im Eingangsbereich, wobei die Beschichtung insgesamt konisch ausläuft
(Ausschnitt B), d. h. die aufliegenden Schichten jeweils weiter in das Rohr hineinragen,
als die jeweils darunterliegende. Die letzte Schicht der Kühlmittelrohrbeschichtung
9 ist zugleich die Versiegelung 9 der Rohrbodenbeschichtung 6. Der in Ausschnitt A
dargestellte gekrümmte Auslauf der Rohrbeschichtung (11, 7, 9) ist durch die Kontur
des bei der Beschichtung des Rohrbodens vorgesehenen Stopfens vorgegeben, der vor
der Beschichtung des Kühlmittelrohrs entfernt wird.
[0035] Die Gesamtdicke aller Schichten beträgt im Bereich des Rohrbodens > 2000 µm und im
Bereich der Rohrwandungen > 80 µm; größere Schichtdicken können ohne weiteres erzielt
werden.
[0036] Als besonders geeignet für die erfindungsgemäßen Beschichtungen haben sich Epoxidharze
erwiesen, die mit einem Amin als Härter verarbeitet werden. Es handelt sich dabei
um handelsübliche Systeme, die lösungsmittelfrei eingestellt sein können. Geeignete
Produkte sind beispielsweise Epoxide auf Basis von Glyidylethern und von Bis-phenol
A abgeleitete Epoxide, die mit einem üblichen modifizierten Polyamin gehärtet werden.
Die Epoxid- wie die Härterkomponente enthalten übliche Zusätze, die die Verarbeitbarkeit,
chemische und Lagerstabilität und Widerstandsfähigkeit regeln.
1. Beschichtung für Rohrböden und davon ausgehende Kühlmittelrohre von Wärmetauschern,
insbesondere Dampfkondensatoren, auf Basis von härtenden Kunststoffabmischungen, erhältlich
durch Reinigen der zur Beschichtung vorgesehenen Flächen mit Hilfe von abrasiv wirkender
Mittel; Verschließen der Rohrein- und -auslässe durch entfernbare Stopfen; Auftragen
wenigstens einer Schicht einer härtenden Kunststoffbeschichtung auf den Rohrboden;
Aushärtenlassen der Beschichtung, so daß eine weitere mechanische Bearbeitung erfolgen
kann, und Bearbeiten der Oberfläche; Entfernen der Stopfen von den Rohrein- und -auslässen
sowie Einbringen wenigstens einer Schicht einer härtenden Kunststoffbeschichtung wenigstens
in den Eingangsbereich der Kühlmittelrohre und Aushärtenlassen;
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beschichtung der Kühlmittelrohre durch zeitlich aufeinander abgestimmten Auftrag
reaktiv an die Rohrbodenbeschichtung angeschlossen ist und die Beschichtung der Kühlmittelrohre
im Vergleich zur Beschichtung des Rohrbodens eine größere Elastizität mit einer um
wenigstens 2 %, bezogen auf die Reißdehnung der Rohrbodenbeschichtung nach DIN 53152,
größeren Reißdehnung aufweist.
2. Beschichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Reißdehnung der Rohrbodenbeschichtung
nach DIN 53152 von 2 bis 4 % und eine Reißdehnung der Kühlmittelrohrbeschichtung von
4 bis 9 %.
3. Beschichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Reißdehnung der Rohrbodenbeschichtung
nach DIN 53152 von wenigstens 3 % und eine Reißdehnung der Kühlmittelrohrbeschichtung
von wenigstens 5 %.
4. Beschichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie
aus mehreren Einzelschichten besteht, von denen jede auf die noch reaktive Oberfläche
der vorangehenden Schicht aufgebracht wurde.
5. Beschichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelschichten unterschiedliche
Färbung aufweisen.
6. Beschichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Schichtdicke
von wenigstens 80 µm in den Kühlmittelrohren und wenigstens etwa 2000 µm auf dem Rohrboden.
7. Beschichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche auf Basis eines Epoxidharz-Aminhärter-Systems.
8. Beschichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kunststoffabmischungen Füll- und Farbstoffe, Stellmittel, Stabilisatoren u. a. übliche
Zusatzstoffe enthalten.
9. Beschichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kunststoffabmischung für die Beschichtung der Kühlmittelrohre Polytetrafluorethylen
in Pulverform, vorzugsweise mit einer Körnung < 50 µm und in einer Menge von 5 bis
20 Gew.-%, enthält.
10. Beschichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie
auf eine Grundierung aufgebracht ist und/oder eine Versiegelung aufweist.
11. Beschichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Versiegelung eine Kunststoffschicht
mit den Eigenschaften der Kühlmittelrohrbeschichtung ist.
12. Verfahren zur Beschichtung von Rohrböden und davon ausgehenden Kühlmittelrohren von
Wärmetauschern, insbesondere Dampfkondensatoren auf Basis von härtenden Kunststoffabmischungen,
mit den folgenden Schritten: Reinigen der zur Beschichtung vorgesehenen Flächen mit
Hilfe abrasiv wirkender Mittel; Verschließen der Rohrein- und -auslässe durch entfernbare
Stopfen; Auftragen wenigstens einer Schicht einer härtenden Kunststoffbeschichtung
auf den Rohrboden; Aushärtenlassen der Beschichtung, so daß eine weitere mechanische
Bearbeitung erfolgen kann, jedoch noch reaktive Stellen an der Oberfläche zurückbleiben,
und mechanische Bearbeitung; Entfernen der Stopfen von den Rohrein- und -auslässen
sowie Einbringen wenigstens einer Schicht einer härtenden Kunststoffbeschichtung wenigstens
in den Eingangsbereich der Kühlmittelrohre unter Ausbildung eines reaktiven Anschlusses
an die Rohrbodenbeschichtung, wobei die Beschichtung der Kühlmittelrohre im Vergleich
zur Rohrbodenbeschichtung eine größere Elastizität mit einer um wenigstens 2 %, bezogen
auf die Reißdehnung der Rohrbodenbeschichtung, größeren Reißdehnung nach DIN 53152
aufweist.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Beschichtung vorgesehenen
Flächen durch Strahlen mit einem abrasiven Mittel gereinigt werden.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung der
Rohrböden durch Aufspachteln erfolgt, wonach plangeschliffen wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlmittelrohrbeschichtung
durch Ausspritzen der Rohre oder Einrollen, beginnend an dem dem Rohrboden abgewandten
Ende, aufgebracht wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die zur
Beschichtung vorgesehenen Flächen vor der Beschichtung im Spritz- oder Rollverfahren
grundiert und/oder auf die Beschichtung eine Versiegelung aufgebracht wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß als Grundierung, Beschichtung
und/oder Versiegelung jeweils mehrere Schichten aufgebracht werden.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß Schichten unterschiedlicher
Färbung aufgebracht werden.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß als Versiegelung
eine Kunststoffschicht mit den Eigenschaften der Kühlmittelrohrbeschichtung verwandt
wird.