| (19) |
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(11) |
EP 0 680 411 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.02.1998 Patentblatt 1998/07 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.11.1993 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9300/176 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9411/203 (26.05.1994 Gazette 1994/12) |
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DOKUMENT MIT DOTIERTEM OPTISCHEN SICHERHEITSMERKMAL, SCHICHTVERBUND ZU DESSEN HERSTELLUNG
UND PRÜFEINRICHTUNG ZUR PRÜFUNG DES DOKUMENTES AUF ECHTHEIT
DOCUMENT WITH DOPED OPTICAL SAFETY MARK, STRATIFIED COMPOSITE PAPER FOR PRODUCING
THE SAME AND DEVICE FOR CHECKING THE AUTHENTICITY OF THE DOCUMENT
DOCUMENT A MARQUE DE SECURITE OPTIQUE DOPEE, PAPIER COMPOSITE STRATIFIE UTILE POUR
PRODUIRE LE DOCUMENT ET DISPOSITIF DE CONTROLE DE L'AUTHENTICITE DU DOCUMENT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
18.11.1992 AT 2298/92
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.11.1995 Patentblatt 1995/45 |
| (73) |
Patentinhaber: OESTERREICHISCHE NATIONALBANK |
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1090 Wien (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BERGER, Erich
A-1170 Wien (AT)
- FAJMANN, Peter
A-3130 Herzogenburg (AT)
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| (74) |
Vertreter: Casati, Wilhelm, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte Casati, Wilhelm, Dipl.-Ing.
Itze, Peter, Dipl.-Ing.
Amerlingstrasse 8 1061 Wien 1061 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 176 403 EP-A- 0 407 615 GB-A- 2 016 370 US-A- 4 677 285
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EP-A- 0 265 323 FR-A- 2 467 089 US-A- 4 014 602 US-A- 4 705 300
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 17, no. 260 (M-1414)21. Mai 1993 & JP,A,05 000 595
(KONICA CORP)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 16, no. 519 (M-1330)9. Juli 1992 & JP,A,04 191 096
(MITSUBISHI PLASTICS IND LTD)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Dokument, z.B. Banknote, Scheck, Kreditkarte, Ausweis
oder Ticket, welches ein optisches Sicherheitsmerkmal in Form einer wenigstens bereichsweise
vorgesehenen, Licht reflektierenden sowie beugenden und/oder brechenden Schicht, z.B.
ein Hologramm, eine Interferenzschicht, eine (computer-generierte) Beugungsstruktur
od.dgl. aufweist, wobei das optische Sicherheitsmerkmal mit Dotierungsmaterial versehen
ist und in einem Folienaufbau vorhanden ist, der an dem Dokument mittels einer Kleberschicht
festgelegt ist und gegebenenfalls mindestens eine transparente Schicht im Folienaufbau
aufweist.
[0002] Weiterhin befaßt sich die Erfindung mit einem Folienaufbau, zur Herstellung derartiger
Dokumente, mit einem Trägerfilm und einer von diesem ablösbaren Übertragungslage,
welche wenigstens die das geprägte optische Sicherheitsmerkmal bildende, Licht reflektierende
sowie beugende und/oder brechende Schicht, die insbesondere als Prägefolie, bevorzugt
als Heißprägefolie, ausgebildet ist, sowie auf der dem Trägerfilm abgekehrten Seite
der reflektierenden Schicht eine Kleberschicht aufweist, wobei im Folienaufbau mindestens
eine transparente Schicht angeordnet sein kann.
[0003] Dokumente der eingangs erwähnten Art sind beispielsweise aus der CH-PS 661 602 bekannt.
Zur Herstellung solcher Wertdokumente dienende Prägefolien, insbesondere Heißprägefolien,
sind z.B. in der DE 34 22 910 C1 beschrieben.
[0004] Die bekannten Dokumente bzw. Prägefolien weisen eine beugungsoptisch wirksame, als
Sicherheitsmerkmal vor allem gegen Farbkopiatur dienende Struktur auf, wobei derartige
beugungsoptisch wirksame, d.h. Licht reflektierende, beugende und/oder brechende Strukturen
den grundsätzlichen Vorteil haben, daß sie mit dem unbewaffneten Auge erkannt, aber
auch maschinell gelesen werden können. Typische insbes. auf Banknoten applizierte
Strukturen sind u.a. Kinegramme und Pixelgramme. Die Fälschung derartiger Strukturen
bereitet zwar große Mühe, ist jedoch trotzdem vor allem dann durchführbar, wenn es
möglich ist, die entsprechend strukturierte Oberfläche freizulegen und galvanisch
abzuformen oder fototechnisch zu kopieren.
[0005] Um Dokumente fälschungssicher zu machen, wurde die Anwendung lumineszierender Schichten
in den Dokumenten vorgeschlagen. So offenbart etwa die DE-OS 37 41 179 die Verwendung
von zwei Sicherheitsmerkmalen, nämlich einmal eines in Papier geprägten und somit
bereits tastbaren Reliefs und weiters als zweites Sicherheitsmerkmal lumineszierende
Substanzen auf den Gipfeln oder in den Tälern des Reliefs. Beim Gegenstand der DE-OS
37 41 179 kann von einem Transferband Gebrauch gemacht werden, dessen Schichten durch
eine Klebeschicht auf das Dokument aufgebracht werden können, wobei das Transferband
eine Farbschicht aus einem lumineszierenden Stoff, jedoch auch zusätzlich zu dieser
lumineszierenden Schicht eine Farbpigmentschicht enthalten kann.
[0006] Die DE-OS 39 06 695 zeigt die Einbettung eines als Sicherheitselement dienenden Bandes
in ein Dokument. Das Band besteht dabei aus einer lichtdurchlässigen Kunststoffolie,
welche mit Zeichen oder Mustern in Form von Aussparungen versehen ist, wobei zusätzlich
noch lumineszierende Substanzen in Bereichen, die mit den Aussparungen deckungsgleich
sind, angeordnet werden. Es sind somit auch hier zwei Sicherheitselemente vorhanden,
nämlich einmal die Zeichen und Muster und weiters noch die lumineszierenden Substanzen.
[0007] Schließlich sind auch gemäß der DE-PS 27 54 267 bei Dokumenten zwei Sicherheitsmerkmale
vorhanden, von welchen eines Lumineszenzeigenschaften aufweist. Im Gegensatz zu den
brillanten oberflächigen optischen Merkmalen handelt es sich jedoch um in das Papier
eingearbeitete Fäden, Blättchen und Fasern.
[0008] Der bekanntgewordene Stand der Technik kann somit dahingehend zusammengefaßt werden,
daß es bekannt ist, lumineszierende Stoffe einerseits im Anwendungsbereich der nicht
optischen Merkmale durch (partielles) Aufdrucken, Beschichten, Prägen oder auch mit
Transferbandübertragung anzuwenden und anderseits im Anwendungsbereich der optischen
Merkmale (z.B. reflektierende Gitterstruktur mit Linienanzahl von etwa 1000/mm und
Linientiefe von etwa 100 nm) solche zur Sicherung von Dokumenten mit oberflächig überziehenden
Schutzschichten aufzubringen.
[0009] In den bisherigen Denkansätzen zur maschinellen Detektion von optischen Merkmalen
hat man sich auf die an sich naheliegende optische Lesung der Gitterstrukturen bzw.
Informations- oder Bildinhalte konzentriert, womit allerdings nicht nur ein ganz erheblicher
technischer Aufwand für die Lesung der mehrdimensionalen Information verbunden ist,
sondern auch die Auswirkungen von Beschädigungen, wie sie beispielsweise im Banknotenumlauf
auftreten und zur Zerstörung der Strukturen und damit zur nachteiligen Unlesbarkeit
der Merkmalsechtheit führen, in Kauf genommen. Auch würden entsprechende Eindrucksfälschungen
des optischen Merkmales mit derartiger Detektion nicht erkannt werden können.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist nun, die Echtheitserkennung des auf ein Dokument applizierten
optischen Merkmales durch Nachweis der Echtheit unabhängig von einer vorhan- denen
(gefälschten) beispielsweise Hologrammgitterstruktur durchführen zu können und dabei
das optische Merkmal so zu gestalten, daß eine sichere maschinelle Detektierung im
Hochgeschwindigkeitsbereich (10 m/sek) ohne Fehllesungen und daraus resultierende
Rückweisungen gewährleistet werden kann. Dokumente sollten demnach nur dann als verdächtig
rückgewiesen werden, wenn eine Imitation des optischen Merkmales vorliegt oder dieses
gänzlich fehlt. Hingegen sollen Dokumente mit beschädigten optischen Merkmalen beim
Sortierprozeß in ein Ablagefach für unbrauchbare Dokumente gesteuert werden und demnach
keinen erheblichen Aufwand in Form der händischen Weiterbearbeitung, wie dies für
Rückweisungen notwendig ist, verursachen.
[0011] Gelöst wird diese Aufgabe bei einem Dokument der eingangs erwähnten Art in überraschend
einfacher Weise, wenn gemäß der Erfindung die Kleberschicht und/oder transparente
Schicht im Folienaufbau mit mindestens einer lumineszierenden Substanz dotiert ist.
Es ist dabei auch möglich, daß in der Kleber- und/oder transparenten Schicht im Folienaufbau
unterschiedliche lumineszierende Substanzen enthalten sind.
[0012] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Dokumentes wird zum einen eine einfache
und somit äußerst kostengünstige Echtheitsmeßanordnung ermöglicht und zum anderen
eine völlig vernachlässigbare Rückweisungsrate bei der maschinellen Bearbeitung der
Dokumente erreicht. Darüberhinaus besteht der Vorteil, daß eine in Täuschungsabsicht
hergestellte hochqualitative fachmännische Fälschung der Struktur des optischen Merkmales
trotzdem maschinell erkennbar ist und im Falle einer Banknotenfälschung, diese beim
Sortierprozeß oder von einem geschulten Kassier ausgeschieden bzw. erkannt werden
kann.
[0013] Die Einarbeitung der lumineszierenden Substanzen in die Kleberschicht (Dotierung
der Kleberschicht) bringt den Vorteil, daß im Falle eines Manipulationsversuches am
optischen Sicherheitsmerkmal, z.B. der Versuch eines Abhebens oder Ablösens, immer
noch Teile der Kleberschicht und somit des Dotierungsmaterials am Dokument haften
bleiben. Weiters stellt die Kleberschicht mit ihrer Stärke von etwa 6 µm die dickste
Schicht im Folienaufbau dar. Viele lumineszierende Materialien, wie beispielsweise
Seltene Erden, sind anorganischer Natur und müssen gemahlen werden, wobei sie bei
Teilchengrößen unter 5 µm ihre Leuchteigenschaft signifikant einbüßen bzw. verlieren.
Viele der für umlaufende Banknoten geeigneten Leuchtpigmente mit ausreichender Alterungs-,
UV- und chemischer Beständigkeit sind nur mit Teilchengrößen über etwa 5 µm herstellbar.
Würde man nun derartige Materialien in eine (nachträglich aufzubringende) am Dokument
oberflächige Schutzschicht einarbeiten, würde dies neben anderen Nachteilen auch zu
einer Reduzierung der Brillanz und zu einer produktionstechnisch nachteiligen punktuellen
Verdickung des Dokumentes bzw. des Papierstapels Anlaß geben. Durch die technologisch
bedingte aufwendige Prozeßsteuerung der Kleberbeschichtung kann gewährleistet werden,
daß das lumineszierende Material in konstanter Schichtdicke bzw. Konzentration im
optischen Merkmal eingearbeitet ist. Das Dotierungsmaterial ist unter der metallischen
Reflexionsschicht gegen UV-Strahlung geschützt. Bevorzugt werden lumineszierende Substanzen,
die mit normalem Tageslicht nicht, unter Verwendung einer UV-Lampe oder einer sonstigen
elektromagnetischen Strahlenquelle entsprechender Energie jedoch feststellbar sind.
Die Zugabe lumineszierender Substanzen in die transparente Schicht, vor allem aber
in die Kleberschicht, hat dabei gegenüber beispielsweise rein beugungsoptisch wirksamen
Strukturen den Vorteil, daß das Sicherheitsmerkmal auch dann noch feststellbar ist,
wenn das Dokument bzw. der Folienaufbau, z.B. mechanisch, stark beschädigt ist. Sofern
es einem Fälscher gelingen sollte, die beugungsoptisch wirksame Struktur auf ein gefälschtes
Wertdokument zu übertragen, wäre die Fälschung trotzdem wegen der fehlenden lumineszierenden
Eigenschaften auf dem gefälschten, jedoch mit der originalen beugungswirksamen Struktur
versehenen Dokument feststellbar.
[0014] Die erfindungsgemäß vorgesehene Beimischung lumineszierender Substanzen zur Kleber-
und/oder einer transparenten Schicht im Folienaufbau kann praktisch ohne zusätzlichen
Aufwand bei der üblichen Fertigung der Dokumente bzw. des Folienaufbaues verwirklicht
werden und bietet somit eine ganz erhebliche Steigerung der Sicherheitswirkung ohne
merkliche zusätzliche Kosten. Gegebenenfalls kann aus sicherheitstechnischen oder
produktionstechnischen Überlegungen die Aufbringung der dotierten Kleberschicht auch
entweder nachträglich auf das vorgefertigte auf Trägerfilm vorliegende optische Sicherheitsmerkmal
oder vorweg auf das Trägermaterial, insbesondere Papier, beim Papier- oder Dokumentenhersteller
erfolgen.
[0015] Wenn, wie nach der Erfindung weiter möglich, die lumineszierenden Substanzen in der
Kleber- und/oder transparenten Schicht im Folienaufbau nur bereichsweise, vorzugsweise
in einem bestimmten, bevorzugt maschinell lesbaren Muster vorgesehen sind, bieten
sich zusätzliche Sicherungsmöglichkeiten, weil dann nicht nur eine generelle Beimischung
der lumineszierenden Substanzen zur Kleber- oder transparenten Schicht im Folienaufbau
genügt, sondern zusätzlich die lumineszierenden Substanzen in ganz bestimmter Weise
eingebracht werden müssen, was nur unter Verwendung spezieller Maschinen möglich ist.
[0016] Zweckmäßig sind lumineszierende Substanzen fluoreszierend oder phosphoreszierend,
wobei die Entscheidung für die Verwendung fluoreszierender oder phosphoreszierender
Substanzen von dem jeweiligen Verwendungszweck abhängt, gegebenenfalls aber auch die
Möglichkeit besteht, fluoreszierende und phosphoreszierende Substanzen gemeinsam einzusetzen,
gegebenenfalls jede der Substanzen in einem bestimmten Muster vorzusehen.
[0017] Als für die Zwecke der Erfindung besonders geeignete lumineszierende Substanzen haben
sich schmalbandig fluoreszierende Subststanzen, z.B. aus der Gruppe der Seltenen Erden
erwiesen. Auch sind fluoreszierende Substanzen mit sehr eng benachbarter Emission
gegegenüber der Anregungswellenlänge und solche mit gleicher Emissionswellenlänge
vorteilhaft einsetzbar. Das Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein derartiger Substanzen
läßt sich mit an sich bekannten Meßgeräten mit großer Exaktheit feststellen, wobei
bereits die Verwendung von lumineszierenden Stoffen, die hinsichtlich ihrer Lumineszenzeigenschaften
von den Originalstoffen geringfügig abweichen, sicher festgestellt werden kann, vor
allem weil die bei der Prüfung der Wertdokumente etc. verwendeten Bestrahlungsgeräte
ganz genau an die zu prüfenden Substanzen anpaßbar sind.
[0018] Bei einem Folienaufbau nach der Erfindung ist es günstig, wenn die Kleberschicht
von einem Schmelzkleber gebildet ist, die dann bei den üblichen Aufbringungsverfahren
für Heißprägefolien ohne weiteres eine zuverlässige Haftung erzeugt.
[0019] Die transparente Schicht im Folienaufbau besteht bei einem Folienaufbau gemäß der
Erfindung zweckmäßig aus einem der an sich bekannten Transparentlacke.
[0020] Um sicherzustellen, daß die das optische Sicherheitsmerkmal bildende, Licht reflektierende
Schicht auch zuverlässig das Licht reflektiert, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß
die reflektierende Schicht von einer, vorzugsweise durch Aufdampfen im Vakuum gebildeten,
dünnen Metallschicht, z.B. einer Aluminiumschicht, gebildet ist.
[0021] Bei einem Folienaufbau nach der Erfindung ist schließlich vorgesehen, daß zwischen
dem Trägerfilm und der Übertragungslage eine Ablöseschicht, z.B. eine Wachsschicht,
angeordnet ist.
[0022] Weiterer Erfindungsgegenstand ist eine Prüfeinrichtung für Dokumente. Diese Einrichtung
besitzt einen oder mehrere Empfänger, die beispielsweise als Fotodioden, Fotomultiplier,
CCD-Arrays, ausgebildet sein können und zum Erfassen von Emissionen, die von den am
Dokument vorhandenen lumineszierenden Substanzen stammen, vorgesehen sind, wobei zur
Anregung der lumineszierenden Substanzen mindestens eine Quelle, z.B. ein Laserrohr,
Laserdioden, Leuchtdioden, Leuchtstoffröhren, Halogenlampen, Röntgenröhren, Elektronenstrahlröhren
sowie radioaktive Strahler vorgesehen sein können. Die Prüfeinrichtung kann auch zum
Erfassenen mehrerer Meßstellen an ein- und demselben Dokument eingerichtet sein. In
solchen Fällen sind Ablenkeinrichtungen für die anregende und/oder emittierte Strahlung
vorgesehen. Als Ablenkeinrichtungen kommen dabei Galvanometerspiegel oder allgemeine
optische Scanner in Betracht. Auch akusto-optische Modulatoren können für diese Zwecke
eingesetzt werden. Die emittierten Strahlungen werden durch Teilerspiegel in mehrere
Meßkanäle aufgespalten, welchen unterschiedliche Filter und/oder Empfänger zugeordnet
sind. An dem Empfänger sind dann Auswerteeinrichtungen für die vom Empfänger empfangenen
Signale vorgesehen.
[0023] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung.
[0024] Es zeigen:
Fig. 1 schematisch ein Wertdokument in Form einer modifizierten österreichischen Banknote
im Wert von S 5000,--, die erfindungsgemäße Merkmale besitzt,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II durch das Wertdokument gemäß Fig. 1, in vergrößertem
Maßstab, die
Fig. 3 und 4 schematisch im Schnitt zwei unterschiedliche Ausführungsformen einer
Prägefolie,
Fig. 5 eine Lumineszenzprüfvorrichtung für Prüfung im Auflicht, und
Fig. 6 eine weitere Lumineszenzprüfvorrichtung, jedoch für Prüfung im Durchlicht.
[0025] Das Wertdokument gemäß Fig. 1 besitzt als Träger 1 Banknotenpapier, jedoch kann bei
anders ausgebildeten Wertdokumenten der Träger auch ein synthetisches Papier, eine
Kunststoffolie oder im Falle einer Kreditkarte auch eine Kunststoffkarte sein. Eine
Kunststoffkarte kann auf ihrer Vorderseite beispielsweise in geprägten Buchstaben
den Namen des Inhabers sowie eine Kennziffer tragen. Das Wertdokument 1 besitzt ein
lokales Sicherheitsmerkmal, das in einem Folienaufbau, der ein Schichtverbund 4 sein
kann, vorhanden ist, der in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist, wo er als Prägefolie
ausgebildet ist.
[0026] Im Schichtverbund 4 ist ein optisches Sicherheitsmerkmal, nämlich eine Licht reflektierende
sowie beugende und/oder brechende Struktur vorhanden, die beispielsweise von einer
dünnen Metallschicht 5 gebildet ist, die bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und
2 zwischen einer als oberste gezeichnete transparenten Schicht 6 im Schichtverbund
4 und einer Kleberschicht 7 eingebettet ist. Die Kleberschicht 7 dient zur Festlegung
des Schichtverbundes 4 auf der Oberfläche des Dokuments 1. Die transparente Schicht
6 im Schichtverbund 4, die im Ausführungsbeispiel (Fig. 2) als oberste Schicht gezeichnet
ist, deckt die von der Metallschicht 5 gebildete, beugungsoptisch wirksame Struktur
ab und erschwert damit erheblich eine in Fälschungsabsicht versuchte Abnahme der Struktur.
[0027] Die Besonderheit des Wertdokumentes nach der Erfindung ist nun darin zu sehen, daß
lumineszierende Substanzen in der Kleberschicht 7 vorhanden sind. Solche Substanzen
können auch in der transparenten Schicht 6 vorgesehen sein. Sie können dabei, wie
bei der Ausführungsform der Fig. 1, nur bereichsweise, nämlich im Bereich 8, wo sich
im Ausführungsbeispiel eine Kopfdarstellung befindet, vorgesehen werden. Als Substanz
kann ein Präparat aus schmalbandig fluoreszierenden Seltenen Erden Verwendung finden.
[0028] Das Sicherheitsmerkmal bei dem Wertdokument gemäß Fig. 1 besteht somit nicht nur
aus der beugungsoptisch wirksamen, eventuell speziell geformten Struktur in der Metallschicht
5, sondern zusätzlich sind im Schichtverbund 4 des Wertdokumentes lumineszierende
Eigenschaften aufweisende Bereiche vorhanden, wobei diese Eigenschaften durch Lesegeräte
auch maschinell festgestellt und überprüft werden können.
[0029] Grundsätzlich kann die Anbringung des optischen Sicherheitsmerkmals mit lumineszierenden
Eigenschaften nach der Erfindung auf Wertdokumenten in beliebiger Weise erfolgen,
etwa auch dadurch, daß die Schichten des Schichtverbundes 4 nacheinander aufgebracht
werden.
[0030] Wesentlich zweckmäßiger ist es jedoch, wenn der Schichtverbund 4, wie in den Fig.
3 und 4 schematisch dargestellt, auf einen Trägerfilm 9 aufgebracht wird und als Prägefolie,
vorteilhafterweise als eine Heißprägefolie, verwendet wird. Solche Heißprägefolien
können beispielsweise, wie in der DE 34 22 910 C1 beschrieben, aufgebaut sein. Sie
weisen einen Trägerfilm 9 auf, an dem unter Zwischenschaltung einer Ablöseschicht
10 aus Wachs die als Ganzes mit 11 bzw. 11' bezeichnete Übertragungslage angeordnet
ist. Beim Aufbringen des Schichtverbundes 4 auf das Dokument 1 wird die Übertragungslage
11 bzw. 11' mit ihrer vom Trägerfilm 9 abgekehrten Oberfläche auf das Dokument 1,
unter Wärmeeinwirkung, angedrückt, auf dem sie dann mittels der Kleberschicht 12 bzw.
12' haftet. Der Trägerfilm 9 wird unmittelbar anschließend abgezogen, was durch die
Wachs-Ablöseschicht 10 erleichtert wird.
[0031] Bei den in den Fig. 3 und 4 gezeigten Prägefolien besteht die Übertragungslage 11
bzw. 11' aus einer Kleberschicht 12 bzw. 12' und aus einer transparenten Schicht 13,
13', im Schichtverbund. Zwischen der Kleberschicht und der transparenten Schicht ist
eine reflektierende Schicht 15 aus Metall angeordnet, die zumindest bereichsweise
eine beugungsoptisch wirksame, d.h. Licht brechende oder beugende Struktur 14 aufweist.
Bei der Herstellung des Schichtverbundes 4 (der Prägefolien) wird dabei wiederum entsprechend
der DE 34 22 910 C1 auf den Trägerfilm 9 zuerst die Ablöseschicht 10 und dann die
transparente Schicht 13 bzw. 13' im Schichtverbund aufgebracht. Die vom Trägerfilm
9 abgekehrte Oberfläche der transparenten Schicht 13, 13' wird mit der gewünschten
lichtbrechenden oder beugenden Struktur 14 eingebracht. Hieran anschließend wird dann
die strukturierte Oberfläche der transparenten Schicht zur Erzeugung der reflektierenden
Schicht 15 metallisiert, beispielsweise durch Aufdampfen von Aluminium im Vakuum.
Der Schichtverbund 4 wird dann durch Aufbringung der Kleberschicht 12, 12' fertiggestellt.
[0032] Denkbar wäre auch eine vereinfachte Ausführungsform für untergeordnete Anwendungen,
bei der die Übertragungslage 11 bzw. 11' aus nur einer Schichte besteht, welche zugleich
die optische als auch die Klebefunktion erfüllt.
[0033] Bei dem Schichtverbund 4 gemäß Fig. 3 sind in Bereichen 16 der Kleberschicht 12 lumineszierende
Substanzen vorhanden. Die reflektierende Schicht 15 aus Metall kann in diesen Bereichen
unterbrochen sein. Es sind jedoch auch Ausführungsformen möglich, bei welchen der
Träger 1 transparent ist, um eine Prüfung auf das Vorhandensein der lumineszierenden
Substanzen von der Träger-Unterseite her vornehmen zu können, insbes. wenn der Träger
1 eine Kunststoffkarte ist. Beispielsweise könnten bei der Ausführungsform der Fig.
1 die lumineszierenden Bereiche 16 auch außerhalb der Metallschicht 5 vorhanden sein.
[0034] Gemäß Fig. 4 sind die lumineszierenden Substanzen in der transparenten Schicht 13',
z.B. in Bereichen 16', angeordnet, die den von dem Kopf in Fig. 1 gebildeten Bereichen
8 entsprechen.
[0035] Selbstverständlich können die lumineszierenden Substanzen auch in der gesamten transparenten
Schicht 13, 13'bzw. gesamten Kleberschicht 12, 12' vorhanden sein, was für bestimmte
Sicherheitszwecke durchaus ausreichend ist. Weiterhin ist darauf hinzuweisen, daß
als lumineszierende Substanzen die unterschiedlichsten Substanzen, beispielsweise
fluoreszierende und phosphoreszierende Substanzen, auch in unterschiedlichen Gemischen,
eingesetzt werden können.
[0036] Der Gruppe der organischen Leuchtpigmente gehört ein nahezu farbloses, typisch bei
545 nm fluoreszierendes Benzoxazinderivat an, das von der Fa. Riedel-de Haen unter
der Bezeichnung Lumilux CD 304 vertrieben wird.
[0037] Der Reihe der Fluoreszenzstoffe in Form von Lösungen gehört ein heterocyclischer
Thioxanthen-Farbstoff an, der von der Fa. Bayer unter dem Handelsnamen Macrolexfluoreszenzrot
GG vertrieben wird.
[0038] Seltene Erden sind phosphoreszierend und weisen sehr typische Absorptions- und Emissionsspektren
mit schmalbandigen Emissionslinien auf. Als Beispiele sind Scandium, Yttrium und von
den Lanthaniden das Europium zu nennen.
[0039] Durch entsprechende Mischung lumineszierender Substanzen bzw. Mischung mit absorbierenden
Stoffen sind Dotierungsmaterialien erhältlich, die im sichtbaren Bereich nicht lumineszieren.
Dazu werden unterschiedliche Stoffe verwendet, bei denen sich Absorptionslinien der
einen mit den Emissionslinien der anderen im sichtbaren Bereich überdecken.
[0040] Auch sind fluoreszierende Substanzen mit sehr eng benachbarter Emission gegenüber
der Anregungswellenlänge bekannt. Einen Sonderfall stellt die Resonanzfluoreszenz
dar, bei der die Absorptions- gleich der Emissionslinie ist.
[0041] Weiters sind lumineszierende Materialien in Form organischer Halbleiter auf Basis
konjugierter Polymere (Kohlenstoffketten, in denen sich Doppel- und Einfachbindungen
abwechseln) als Poly-p-phenylen-vinylen bekannt, wobei durch Anlegen einer elektrischen
Spannung die Stimulierung der Elektrolumineszenz erfolgt, welche insbes. für statische
oder quasistatische Prüfungen angewendet werden kann.
[0042] Kleber, die lumineszierende Stoffe enthalten, können beispielsweise folgende Formulierungen
aufweisen:
| Beispiel 1 (Zahlenwerte jeweils in Gew.-Teilen) |
| Methylethylketon |
250 |
| Toluol |
395 |
| Ethylalkohol |
150 |
| Vinylchlorid-Vinylacetat Copolymeres (Fp: > 65°C) |
110 |
| Ungesättigtes Polyesterharz (Fp: 100°C) |
30 |
| Netzmittel (40% in Butylacetat) (hochmolekulares Polymer) |
10 |
| Füllstoff (SiO2) |
5 |
| Leuchtpigment (Typ: Lumilux C, < 5 µ; Riedel-de Haen) |
50 |
| Beispiel 2 (Zahlenangaben jeweils in Gew.-Teilen) |
| Aceton |
180 |
| Toluol |
70 |
| Ethylalkohol |
380 |
| Methyl-/Butyl-Methacrylat (Tg = 80°C) |
60 |
| Ethylmethacrylat (Tg = 63°C) |
50 |
| Butyl-/Methyl-methacrylat-Mischpolymerisat (40% in Xylol) (Tg = 78°C) |
180 |
| Netzmittel (40% in Butylacetat) (Hochmolekulares Polymer) |
10 |
| Füllstoff (SiO2) |
10 |
| Leuchtpigment (Typ: Lumilux C, < 5 µ; Riedel-de Haen) |
60 |
[0043] Die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Prüfeinrichtung weist mindestens einen Empfänger
17 für Emissionen der am Dokument vorhandenenen lumineszierenden Substanzen und mindestens
eine Quelle 3 zur Anregung der lumineszierenden Substanzen auf. Je nach erforderlichem
Spektralbereich und je nach Einsatzgebiet der erfindungsgemäßen Prüfeinrichtung (etwa
auch für Banknotenprüfer im Diensleistungsbereich) können als Quelle 3 zur Anregung
der lumineszierenden Substanzen Laser, Laserdioden, Leuchtdioden, Leuchtstoffröhren,
Halogenlampen, aber auch Röntgenröhren, Elektronenstrahlröhren sowie radioaktive Substanzen
usw. eingesetzt werden. Für den Betrieb der Quelle 3 kann, wenn Prüfungen in mehreren
Spektralbereichen durchgeführt werden (also eine Mehrkanalausführung der Prüfeinrichtung
vorliegt) auch im Impulsbetrieb gearbeitet werden. Die Empfänger 17 für die Messung
der Emissionen der lumineszierenden Substanzen können Fotodioden, Fotomultiplier und
CCD-Arrays sein.
[0044] In den in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispielen ist zwischen dem zu
prüfenden Dokument und dem Empfänger 17 eine optische Säule 2 angeordnet. Im Strahlengang
dieser optischen Säule vor dem Empfänger 17 befindet sich ein Filter 18. Als Filter
18 können bei Ausführungen mit polychromatischer Beleuchtung aus der Quelle 3 Interferenz-,
Kantenbandpaßfilter oder auch Kombinationen solcher Filter eingesetzt werden. Dadurch
werden über die signifikante spektrale Lichtverteilung Aufschlüsse erhalten. Anstelle
einer optischen Säule können zwischen dem Dokument und dem Empfänger 17, insbesondere
bei der Durchführung flächiger Messungen, Lichtleitfasern und Fluoreszenzplatten zur
Anwendung kommen. Solche Fluoreszenzplatten bestehen aus transparentem Kunststoff,
in dem fluoreszierende Farbstoffmoleküle angeordnet sind, die von der vom Dokument
zum Empfänger 17 gehenden Strahlung angeregt werden.
[0045] Die Fig. 6 zeigt eine Prüfeinrichtung, die im Durchlichtbetrieb arbeitet, d.h. der
Empfänger und die Quelle zur Bestrahlung der lumineszierenden Substanzen befinden
sich auf unterschiedlichen Seiten des Dokumentes. Die Bewegungsrichtung des Dokumentes
ist in den Fig. 5 und 6 mit P bezeichnet.
[0046] Aus Fig. 6 ist weiters ersichtlich, daß für den Fall, daß sich auf dem Dokument als
lumineszierende Substanz phosphoreszierende Stoffe befinden, zwischen den Beleuchtungsebenen
bzw. deren Schnitt mit dem zu prüfenden Dokument und der optischen Achse (Empfängerebene)
ein Abstand
s vorhanden ist. Dieser Abstand kann beispielsweise 5 - 10 mm betragen. Ist die Empfängerebene
etwa um 8 mm der Beleuchtungseebene in Bewegungsrichtung P des Dokumentes nachgelagert,
erfolgt bei einer Dokumentengeschwindigkeit von 8 m/sek die Lumineszenzmessung des
nachleuchtenden phosphoreszierenden Materials mit einer Verzögerung von 1 msec. Soferne
in der Prüfanordnung mehrere Meßstellen an ein- und demselben Dokument erfaßt werden
sollen, können optische Scanner zur Ablenkung der Beleuchtung und des emittierten
Lichtes Verwendung finden. Als optische Scanner können dabei beispielsweise Galvanometerspiegel
Verwendung finden. Auch akusto-optische Modulatoren können zur Ablenkung der Strahlung
aus der Bestrahlungseinrichtung 3 angewendet werden.
[0047] Um das Lumineszenzlicht bei Auflichtmessung bzw. bei Durchlichtmessung in mehrere
beispielsweise mit unterschiedlichen Filtern 18 oder auch Empfängern 17 ausgestattete
Meßkanäle aufzuspalten, können Teilerspiegel Verwendung finden.
1. Dokument, z.B. Banknote, Scheck, Kreditkarte, Ausweis oder Ticket, welches ein optisches
Sicherheitsmerkmal in Form einer wenigstens bereichsweise vorgesehenen, Licht reflektierenden
sowie beugenden und/oder brechenden Schicht, z.B. ein Hologramm, eine Interferenzschicht,
eine (computer-generierte) Beugungsstruktur od.dgl., aufweist, wobei das optische
Sicherheitsmerkmal in einem Folienaufbau vorhanden ist, der an dem Dokument mittels
einer Kleberschicht festgelegt und gegebenenfalls eine oder mehrere transparente Schichten
im Folienaufbau aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kleberschicht (7; 12, 12')
und/oder transparente Schicht (6, 13, 13') im Folienaufbau (4) mit mindestens einer
lumineszierenden Substanz dotiert ist.
2. Dokument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kleber- (7; 12, 12')
und/oder transparenten Schicht (6, 13, 13') im Folienaufbau (4) unterschiedliche lumineszierende
Substanzen enthalten sind.
3. Dokument nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lumineszierenden
Substanzen in der Kleber-(7; 12, 12') und/oder der transparenten Schicht (6; 13, 13')
des Folienaufbaues (4) nur bereichsweise vorgesehen sind.
4. Dokument nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die lumineszierenden Substanzen
in der Kleber- (7; 12, 12') und/oder der transparenten Schicht (6; 13, 13') des Folienaufbaues
(4) in einem bestimmten, vorzugsweise maschinell lesbaren Muster (8; 16') vorgesehen
sind.
5. Dokument nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
lumineszierenden Substanzen fluoreszierende oder phosphoreszierende Substanzen oder
Gemische solcher Substanzen sind, wobei gegebenenfalls die fluoreszierenden Substanzen
in einem Muster angeordnet sind, das von dem Muster, in dem die phosphoreszierenden
Substanzen angeordnet sind, verschieden ist.
6. Dokument nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als lumineszierende Substanzen
schmalbandig fluoreszierende Seltene Erden dienen.
7. Folienaufbau zur Herstellung eines Wertdokumentes nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
mit einem Trägerfilm und einer von diesem ablösbaren Übertragungslage, welche wenigstens
die das optische Sicherheitsmerkmal bildende, Licht reflektierende sowie beugende
und/oder brechende Schicht, die insbesondere als Prägefolie, bevorzugt als Heißprägefolie,
ausgebildet ist sowie auf der dem Trägerfilm abgekehrten Seite der reflektierenden
Schicht eine Kleberschicht aufweist, wobei im Folienaufbau eine transparente Schicht,
bevorzugt zwischen reflektierender Schicht und Trägerfilm angeordnet sein kann, dadurch
gekennzeichnet, daß in der Kleberschicht (12, 12') und/oder in der transparenten Schicht
(13, 13') lumineszierende Substanzen enthalten sind.
8. Folienaufbau nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kleber- (12, 12')
und/oder der transparenten Schicht (13, 13') unterschiedliche lumineszierende Substanzen
enthalten sind.
9. Folienaufbau nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die lumineszierenden
Substanzen in der Kleber- (12, 12') und/oder in der transparenten Schicht (13, 13')
nur bereichsweise vorgesehen sind.
10. Folienaufbau nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die lumineszierenden Substanzen
in der Kleber- (12, 12') und/oder in der transparenten Schicht (13, 13') in einem
bestimmten, vorzugsweise maschinell lesbaren Muster (16') vorgesehen sind.
11. Folienaufbau nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die lumineszierenden
Substanzen fluoreszierende oder phosphoreszierende Substanzen sind oder Gemische solcher
Substanzen sind, wobei gegebenenfalls die fluoreszierenden Substanzen in einem Muster
angeordnet sind, das von dem Muster, in dem die phosphoreszierenden Substanzen angeordnet
sind, verschieden ist.
12. Folienaufbau nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß als lumineszierende Substanzen
schmalbandig fluoreszierende Seltene Erden dienen.
13. Folienaufbau nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kleberschicht
(12, 12') von einem Schmelzkleber gebildet ist.
14. Folienaufbau nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die transparente
Schicht (13, 13') eine Schicht aus einem Transparentlack ist.
15. Folienaufbau nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die reflektierende
Schicht (15) von einer vorzugsweise durch Aufdampfen im Vakuum gebildeten dünnen Metallschicht
gebildet ist.
16. Folienaufbau nach einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem Trägerfilm (9) und der Übertragungslage (11, 11') eine Ablöseschicht (10), z.B.
Wachsschicht, angeordnet ist.
17. Prüfverfahren für ein Dokument nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die am Dokument vorhandenen lumineszierenden Substanzen aus mindestens einer Quelle
angeregt werden und die Emission der angeregten lumineszierenden Substanzen in mindestens
einem Empfänger gemessen werden, wobei als Empfänger beispielsweise Fotodioden, Fotomultiplier,
CCD-Arrays, und als Quelle beispielsweise ein Laserrohr, Lascrdioden, Leuchtdioden,
Leuchtstoffröhren, Halogenlampen, Röntgenröhren, Elektronenstrahlröhren sowie radioaktive
Strahler, eingesetzt werden.
18. Prüfeinrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß zur an sich bekannten selektiven Messung der von den lumineszierenden Substanzen
emittierten Strahlung zwischen dem zu prüfenden Dokument und dem Empfänger (17), eine
optische Säule (2) mit einem im Strahlengang vor dem Empfänger (17) angeordneten Filter
(18) angeordnet ist oder daß anstelle einer optischen Säule zwischen dem zu prüfenden
Dokument und dem Empfänger (17), insbesondere bei der Durchführung flächiger Messungen,
Lichtleitfasern zur Leitung der von den lumineszierenden Substanzen emittierten Strahlung
oder Fluoreszenzplatten, insbes. aus Kunststoff mit eingelagerten fluoreszierenden
Farbstoffmolekülen angeordnet sind.
19. Prüfeinrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß bei Phosphoreszenzmessung,
insbesondere im Durchlicht, zwischen den Beleuchtungsebenen bzw. deren Schnitt mit
dem zu prüfenden Dokument und der Meßstelle ein Abstand (s), z.B. 5 - 10 mm vorhanden
ist.
20. Prüfeinrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß, insbesondere
bei polychromatischer Beleuchtung, als Interferenz-, Kanten-, Bandpaßfilter ausgebildete
Filter vor dem Empfänger oder Kombinationen aus den vorgenannten Filtern angeordnet
sind.
21. Prüfeinrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß für
die Erfassung mehrerer Meßstellen an einem Dokument, optische Scanner, z.B. Galvanometerspiegel
oder Akusto-optische Modulatoren zur Ablenkung der anregenden und/oder empfangenen
Strahlung vorgesehen sind.
22. Prüfeinrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Aufspaltung der emittierten Strahlung der lumineszierenden Substanzen in mehrere Meßkanäle,
Teilerspiegel vorgesehen sind, wobei den Meßkanälen unterschiedliche Filter und/oder
Empfänger zugeordnet sind.
1. A document, e.g. a bank note, cheque, credit card, identity card or ticket, which
has an optical security feature in form of a layer, e.g. a hologram, an interference
layer, a (computer generated) diffraction structure or the like, which reflects and
diffracts and/or splits light and which is provided at least in certain regions, the
optical security feature being present in a film structure which is secured to the
document by means of an adhesive layer and optionally has one or more transparent
layers in the film structure, characterised in that the adhesive layer (7; 12, 12')
and/or transparent layer (6, 13, 13') in the film structure (4) is endowed with at
least one luminescent substance.
2. A document as claimed in Claim 1, characterised in that different luminescent substances
are contained in the adhesive layer (7; 12, 12') and/or transparent layer (6, 13,
13') in the film structure (4).
3. A document as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that the luminescent substances
in the adhesive layer (7; 12, 12') and/or the transparent layer (6; 13, 13') of the
film structure (4) are provided only in certain regions.
4. A document as claimed in Claim 3, characterised in that the luminescent substances
in the adhesive layer (7; 12, 12') and/or the transparent layer (6; 13, 13') of the
film structure (4) are provided in a predetermined, preferably machine-readable pattern
(8; 16').
5. A document as claimed in one of the preceding claims, characterised in that the luminescent
substances are fluorescent or phosphorescent substances or mixtures of such substances,
the fluorescen. substances being optionally arranged in a pattern which is different
to the pattern in which the phosphorescent substances are arranged.
6. A document as claimed in Claim 5, characterised in that narrowband fluorescent rare
earths are used as the luminescent substances.
7. Film structure for manufacturing a valuable document as claimed in one of Claims 1
to 6 including a carrier film and a transfer film which may be separated therefrom
and which has the layer, which constitutes the optical security feature and reflects
and refracts and/or splits light and which is constructed in particular as an embossed
film, preferably a hot embossed film, and an adhesive layer on the side of the reflective
layer directed away from the carrier film, whereby a transparent layer can be arranged
in the film structure, pre ferably b etwe en the re flective layer and carri er fi
lm, characteris ed in that luminescent substances are contained in the a&esive layer
(12, 12') and/or in the transparent layer (13, 13').
8. Film structure as claimed in Claim 7, characterised in that different luminescent
substances are contained in the a&esive layer (12, 12') and/or the transparent layer
(13, 13').
9. Film structure as claimed in Claim 7 or 8, characterised in that the luminescent substances
in the adhesive layer (12, 12') and/or in the transparent layer (13, 13') are provided
only in certain regions.
10. Film structure as claimed in Claim 9, characterised in that the luminescent substances
in the adhesive layer (12, 12') and/or in the transparent layer (13, 13') are provided
in a predetermined, preferably machine-readable pattern (16').
11. Film structure as claimed in one of Claims 7 to 10, characterised in that the luminescent
substances are fluorescent or phosphorescent substances or mixtures of such substances,
the fluorescent substances optionally being arranged in a pattern which is different
to the pattern in which the phosphorescent substances are arranged.
12. Film structure as claimed in Claim 11, characterised in that narrow-band fluorescent
rare earths are used as the luminescent substances.
13. Film structure as claimed in one of Claims 7 to 12, characterised in that the adhesive
layer (12, 12') is constituted by a melt adhesive.
14. Film structure as claimed in one of Claims 7 to 13, characterised in that the transparent
layer (13, 13 ') is a layer of transparent lacquer.
15. Film structure as claimed in one of Claims 7 to 14, characterised in that the reflective
layer (15) is constituted by a thin metal layer, preferably formed by vacuum coating.
16. Film structure as claimed in one of Claims 7 to 15, characterised in that a release
layer (10), e.g. a wax layer, is arranged between the carrier film (9) and the transfer
film (11, 11').
17. Method of checking a document as claimed in one of Claims 1 to 6, characterised in
that the luminescent substances present on the document are excited from at least
one source and the emission from the excited luminescent substances is measured in
at least one receiver, whereby, for instance, photodiodes, photomultipliers, CCD arrays
are used as the receiver and, for instance, a laser tube, laser diodes, light-emitting
diodes, fluorescent tubes, halogen lamps, X-ray tubes, electron radiation tubes and
radioactive emitters are used as the source.
18. Checking apparatus for carrying out a method as claimed in Claim 17, characterised
in that for the purpose of the selective measuring, knownper se, of radiation emitted
from the luminescent substances an optical column (2) is arranged between the document
to be checked and the receiver (17) with a filter (18) arranged in the beam path in
front of the receiver (17) or that instead of an optical column between the document
to be checked and the receiver (17), particularly when performing measurements over
an area, light conducting fibres for conducting the radiation emitted from the luminescent
substances or fluorescent plates, particularly of plastics material, with embedded
fluorescent pigment molecules are provided.
19. Checking device as claimed in Claim 18, characterised in that when measuring phosphorescence,
particularly under transillumination, a spacing (s), e.g. 5 - 10 mm, is present between
the illumination planes or their intersection with the document to be checked and
the measuring position.
20. Checking device as claimed in Claim 18 or 19, characterised in that, particularly
with polychromatic illumination, filters constructed as interference, edge or band
pass filters or combinations of the aforementioned filters are arranged in front of
the receiver.
21. Checking device as claimed in one of Claims 18 to 20, characterised in that optical
scanners, e.g. galvanometer mirrors or acoustooptical modulators for deflecting the
exciting and/or received radiation are provided for the purpose of covering a plurality
of measurement points on a document.
22. Checking device as claimed in one of Claims 18 to 21, characterised in that splitting
mirrors are provided for splitting the emitted radiation from the luminescent substances
into a plurality of measuring channels, different filters and/or receivers being associated
with the measuring channels.
1. Document, par exemple billet de banque, chèque, carte de crédit, pièce d'identité
ou ticket, qui porte une marque optique de sécurité constituée d'une couche réfléchissante
et diffractante et/ou réfringente, par exemple un hologramme, une couche d'interférence,
une structure diffractante (générée par ordinateur), ou similaire, située sur au moins
une partie du document, la marque optique de sécurité faisant partie d'une structure
stratifiée qui est fixée sur le document au moyen d'une couche adhésive et qui comprend,
le cas échéant, une ou plusieurs couches transparentes dans la structure stratifiée,
caractérisé en ce que la couche adhésive (7 ; 12, 12') et/ou la couche transparente
(6, 13, 13') de la structure stratifiée (4) est dotée avec au moins une substance
luminescente.
2. Document selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche adhésive (7 ; 12,
12') et/ou la couche transparente (6, 13, 13'), dans la structure stratifiée (4),
contiennent différentes substances luminescentes.
3. Document selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les substances luminescentes
présentes dans la couche adhésive (7 ; 12, 12') et/ou dans la couche transparente
(6 ; 13, 13') de la structure stratifiée ne sont prévues que dans certaines zones.
4. Document selon la revendication 3, caractérisé en ce que les substances luminescentes
dans la couche adhésive (7 ; 12, 12') et/ou dans la couche transparente (6 ; 13, 13')
de la structure stratifiée (4) sont prévues suivant un dessin (8; 16') déterminé,
de préférence lisible par une machine.
5. Document selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les substances
luminescentes sont des substances fluorescentes ou phosphorescentes, ou des mélanges
de telles substances, les substances fluorescentes étant, le cas échéant, disposées
selon un dessin qui diffère du dessin selon lequel les substances phosphorescentes
sont disposées.
6. Document selon la revendication 5, caractérisé en ce que des terres rares fluorescentes
à bande étroite servent de substances luminescentes.
7. Structure stratifiée pour la fabrication d'un document de valeur selon l'une des revendications
1 à 6, comprenant un film porteur et une couche de transfert, détachable de celui-ci,
qui présente au moins la couche constituant la marque optique de sécurité réfléchissante
et diffractante et/ou réfringente, qui est conformée, en particulier, en pellicule
à estamper, de préférence en pellicule à estampor à chaud, et qui présente également
une couche adhésive, du côté de la couche réfléchissante qui est opposé au film porteur,
une couche transparente pouvant être disposée dans la structure stratifiée, de préférence
entre la couche réfléchissante et le film porteur, caractérisée en ce que des substances
luminescentes sont contenues dans la couche adhésive (12, 12') et/ou dans la couche
transparente (13, 13').
8. Structure stratifiée selon la revendication 7, caractérisée en ce que différentes
substances luminescentes sont contenues dans la couche adhésive (12, 12') et/ou dans
la couche transparente (13, 13').
9. Structure stratifiée selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que les substances
luminescentes contenues dans la couche adhésive (12, 12') et/ou dans la couche transparente
(13, 13') ne sont prévues que dans certaines zones.
10. Structure stratifiée selon la revendication 9, caractérisée en ce que les substances
luminescentes contenues dans la couche adhésive (12, 12') et/ou dans la couche transparente
(13, 13') sont prévues suivant un dessin déterminé, de préférence lisible par une
machine.
11. Structure stratifiée selon l'une des revendications 7 à 10, caractérisée en ce que
les substances luminescentes sont des substances fluorescentes ou phosphorescentes,
ou des mélanges de telles substances, les substances fluorescentes étant, le cas échéant,
disposées selon un dessin qui diffère du dessin selon lequel les substances phosphorescentes
sont disposées.
12. Structure stratifiée selon la revendication 11, caractérisée en ce que des terres
rares fluorescentes à bande étroite servent de substances luminescentes.
13. Structure stratifiée selon l'une des revendications 7 à 12, caractérisée en ce que
la couche adhésive (12, 12') est constituée par un adhésif à fusion.
14. Structure stratifiée selon l'une des revendications 7 à 13, caractérisée en ce que
la couche transparente (13, 13') est une couche de laque transparente.
15. Structure stratifiée selon l'une des revendications 7 à 14, caractérisée en ce que
la couche réfléchissante (15) est constituée par une fine couche métallique formée,
de préférence, par métallisation sous vide.
16. Structure stratifiée selon l'une des revendications 7 à 15, caractérisée en ce qu'est
disposée, entre le film porteur (9) et la couche de transfert (11, 11'), une couche
de détachement (10), par exemple une couche de cire.
17. Procédé de vérification d'un document selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce que les substances luminescentes présentes sur le document sont activées à partir
d'au moins une source et l'émission des substances luminescentes activées est mesurée
dans au moins un récepteur, des photodiodes, des photomultiplicateurs, des matrices
CCD, pouvant servir de récepteur, et par exemple un tube laser, des diodes laser,
des diodes luminescentes, des tubes fluorescents, des lampes halogène, des tubes à
rayons X, des tubes à faisceau électronique, ainsi que des émetteurs radioactifs pouvant
servir de source.
18. Dispositif de vérification pour la mise en oeuvre d'un procédé selon la revendication
17, caractérisé en ce que, pour réaliser la mesure sélective, connue en soi, du rayonnement
émis par les substances luminescentes entre le document à vérifier et le récepteur
(17), une colonne optique (2) est prévue, avec un filtre (18) disposé dans le trajet
des rayons devant le récepteur (17), ou qu'à la place d'une colonne optique, entre
le document à vérifier et le récepteur (17), en particulier lorsque sont réalisées
des mesures en deux dimensions, sont prévues des fibres optiques pour conduire le
rayonnement émis par les substances luminescentes, ou des plaques fluorescentes, en
particulier en matière synthétique, avec des molécules de colorant fluorescentes incorporées.
19. Dispositif de vérification selon la revendication 18, caractérisé en ce que, lors
de la mesure de phosphorescence, en particulier en lumière transmise, un écart, par
exemple situé entre 5 et 10 mm, est prévu entre les plans d'éclairage ou leur section
avec le document à vérifier, et le point de mesure.
20. Dispositif de vérification selon la revendication 18 ou 19, caractérisé en ce qu'en
particulier en cas d'éclairage polychromatique, des filtres, conformés en filtres
d'interférence, en filtres à arêtes ou en filtres passe-bande sont placés devant le
récepteur, ou des combinaisons de filtres décrits précédemment.
21. Dispositif de vérification selon l'une des revendications 18 à 20, caractérisé en
ce que, pour détecter plusieurs points de mesure sur un document, des scanners optiques,
par exemple des miroirs galvanomètres, ou des modulateurs acousto-optiques sont prévus
pour dévier le rayonnement activant et/ou reçu.
22. Dispositif de vérification selon l'une des revendications 18 à 21, caractérisé en
ce que des miroirs séparateurs sont prévus pour décomposer le rayonnement émis des
substances luminescentes en plusieurs canaux de mesure, des filtres et/ou récepteurs
différents étant associés aux canaux de mesure.