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(11) |
EP 0 681 531 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.05.1997 Patentblatt 1997/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.01.1994 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B42F 13/24 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT9400/008 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9416/908 (04.08.1994 Gazette 1994/18) |
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| (54) |
ORDNERMECHANIK FÜR GELOCHTE BLÄTTER
MECHANISM FOR LOOSE LEAF BINDERS
MECANISME DE CLASSEUR POUR FEUILLETS MOBILES PERFORES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
29.01.1993 AT 153/93
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.11.1995 Patentblatt 1995/46 |
| (73) |
Patentinhaber: Karl Bene & Co. Fabrik für Bürobedarf GmbH |
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2700 Wiener Neustadt (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BENE, Carl, Michael
A-1130 Wien (AT)
- HORN, Hans, J.
CH-3250 Lyss (CH)
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| (74) |
Vertreter: Berger, Erhard, Dr. |
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Siebensterngasse 39
Postfach 306 1071 Wien 1071 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 374 124 DE-C- 715 030
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DE-C- 142 008
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf Ordnermechaniken für gelochte Blätter wie sie bei
Ordnern zum Aufbewahren von Briefen, Akten, Schriftstücken, Prospekten, Postschecks,
Bankbelegen, oder dergleichen verwendet werden.
[0002] Im einzelnen betrifft die Erfindung eine Ordnermechanik mit einer Umlegeführung für
gelochte Blätter, welche an einer Bodenplatte fest verankerte starre Dorne und an
einem, an der Bodenplatte schwenkbar gelagerten, federbelasteten Schwenkbügel befestigte
bewegliche Dorne besitzt, und mit einem, mit einem Griffende und einem, mit einer
von der Bodenplatte nach oben abstehenden Lagerplatte über eine Führungseinrichtung
und mit dem Schwenkbügel über ein Betätigungselement im Eingriff stehenden Betätigungskopf
versehenen Betätigungshebel, welcher zum Öffnen und Schließen der Umlegeführung zwischen
einer oberen Offenstellung mit dem Griffende unterhalb der von den Dornenden bei maximal
offener Umlegeführung definierten Ebene, einer unteren die geschlossene Umlegeführung
verriegelnden Verschlußstellung mit dem Griffende zumindest eine Fingerbreite über
der Ebene der Bodenplatte und einer der Verschlußstellung vorgeschalteten Verrastungsstellung
mit dem Griffende der Ebene der Bodenplatte benachbart bewegbar ist, wobei die Führungseinrichtung
zwei miteinander in Eingriff bringbare, jeweils am Betätigungskopf bzw. an der Lagerplatte
angebrachte Führungskörper besitzt, von denen der eine eine der Verschlußstellung
bzw. der Verrastungsstellung zugeordnete erste Rastposition, eine der Offenstellung
zugeordnete zweite Rastposition und eine die beiden Rastpositionen miteinander verbindende,
im wesentlichen L-förmige Führungskurve für den anderen Führungskörper definiert,
und das Betätigungselement zumindest eine, gegenüber dem, von den in der ersten Rastposition
im gegenseitigen Eingriff stehenden beiden Führungskörpern gebildeten Eingriff zum
Griffende des Betätigungshebels hin versetzte Eingriffskante für den Schwenkbügel
aufweist.
[0003] Bei einer bekannten Ordnermechanik dieser Art (EP-A-374 124) werden zur Steuerung
der Bewegung des Betätigungshebels zwei in der Herstellung und bei der Montage relativ
aufwendige, zwischen Betätigungskopf und Lagerplatte ausgebildete Führung verwendet,
von denen die eine Führung einen in eine L-förmige Aussparung eingreifenden ersten
Stift umfaßt, während die andere Führung einen in eine dreieckförmige zweite Aussparung
eingreifenden zweiten Stift oder eine Schwinge mit einer verschiebbaren Anlenkung
umfaßt. Diese beiden Führungen erfordern zwei, mit einer Schwinge sogar drei Nietvorgänge
bei der Montage des Betätigungshebels an der Lagerplatte.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfach zu bedienende und einfach zu montierende
Ordnermechanik anzugeben.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß zur Steuerung der
Bewegung des Betätigungshebels zumindest zwei, an der Lagerplatte im Abstand voneinander
angeordnete, stationäre Steuernocken vorgesehen sind, welche mit zumindest einer am
Betätigungskopf angeordneten bewegbaren Steuernocke in Eingriff bringbar sind, und
auch eine, die Lage des Betätigungshebels in seiner Offenstellung bestimmende, an
der Lagerplatte oder am Betätigungskopf angeordnete, weitere Steuernocke vorgesehen
ist.
[0006] Diese Ausbildung ermöglicht eine einfache Anpassung der Bewegungen des Betätigungshebels
bzw. seiner Lage in der jeweiligen Stellung an unterschiedliche Anforderungen durch
eine Änderung der Lage bzw. der Nockenform der Steuernocken des Betätigungshebels
oder der Lagerplatte. So kann beispielsweise eine, je nach der Höhe der Umlegeführung,
unterschiedliche Lage des Betätigungshebels in seiner oberen Offenstellung, alleine
durch entsprechende Änderung der Lage bzw. der Nockenform der am Betätigungskopf angebrachten
weiteren Steuernocke bei gleichbleibender Ausgestaltung der Lagerplatte realisiert
werden. Wird eine Führungseinrichtung mit einem am Betätigungskopf befestigten Stift,
der in einen an der Lagerplatte ausgebildeten L-förmigen Schlitz eingreift verwendet,
so vereinfacht sich die Montage des Betätigungshebels an der Lagerplatte auf den zur
Befestigung des Stiftes notwendigen Nietvorgang.
[0007] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die weitere
Steuernocke in einen der beiden Führungskörper integriert ist, wobei an beiden Führungskörpern
jeweils eine der Offenstellung des Betätigungshebels zugeordnete Anschlagfläche für
den jeweils anderen Führungskörper vorgesehen ist.
[0008] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die weitere
Steuernocke in das Betätigungselement integriert ist und dort eine, gegenüber dem,
von den in der ersten Rastposition im gegenseitigen Eingriff stehenden beiden Führungskörpern
gebildeten Eingriff vom Griffende des Betätigungshebels weg versetzte, zweite Eingriffskante
des Betätigungselementes bildet.
[0009] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die beiden am
Betätigungselement ausgebildeten Eingriffskanten einer Verschlußstellung des Betätigungshebels
zugeordnet sind, in der die am Betätigungskopf angeordneten bewegbaren Steuernocken
außer Eingriff mit den stationären Steuernocken der Lagerplatte sind.
[0010] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die weitere
Steuernocke an dem, zum Griffende des Betätigungshebels entgegengesetzten Ende des
Betätigungskopfes ausgebildet ist und mit einer weiteren, stationären Steuernocke
der Lagerplatte in Eingriff bringbar ist.
[0011] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die weitere
stationäre Steuernocke der Lagerplatte als die Lage des Betätigungshebels in der Offenstellung
begrenzender Anschlag für die weitere Steuernocke des Betätigungskopfes ausgebildet
ist.
[0012] Gemaß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die weitere
Steuernocke des Betätigungskopfes und die mit dieser in Eingriff bringbare weitere
stationäre Steuernocke der Lagerplatte der Schließbewegung des Betätigungshebels zugeordnet
sind.
[0013] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die eine stationäre
Steuernocke der Lagerplatte zumindest einem Teil der Öffnungsbewegung des Betätigungshebels
zugeordnet ist, während die andere stationäre Steuernocke der Lagerplatte der Schließ-
und der Verrastungsbewegung des Betätigungshebels zugeordnet ist.
[0014] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß zwei im Abstand
voneinander angeordnete bewegbare Steuernocken des Betätigungskopfes vorgesehen sind,
die mit der der Schließ- und der Verrastungsbewegung des Betätigungshebels zugeordneten
stationären Steuernocke der Lagerplatte in Eingriff bringbar und jeweils der Schließbewegung
bzw. der Verrastungsbewegung des Betätigungshebels zugeordnet sind.
[0015] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die stationären
Steuernocken der Lagerplatte an von dieser seitlich abstehenden Vorsprüngen ausgebildet
sind. Diese Vorsprünge können mit der Lagerplatte einstückig ausgebildet oder als
auf diese aufgesetzte, gegebenenfalls austauschbare Nocken ausgebildet sein.
[0016] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Lagerplatte eine Randausnehmung
besitzen, in deren einander gegenüberliegende Endabschnitte zwei stationäre Steuernocken
integriert sind. Diese Ausbildung erlaubt eine einfache Ausgestaltung der Lagerplatte.
[0017] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Lagerplatte
einen von der Bodenplatte wegweisenden Randabschnitt besitzt, in den alle stationären
Steuernocken integriert sind. Diese Ausbildung erlaubt eine weitere Vereinfachung
der Ausgestaltung der Lagerplatte.
[0018] Nachstehend wird die Erfindung anhand von mehreren, in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispielen naher erläutert. In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht
einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Ordnermechanik, Fig. 2 eine Seitenansicht
der Fig. 1. in vergrößerter Darstellung mit einem Querschnitt durch den Betätigungskopf
des in der unteren Verschlußstellung befindlichen Betätigungshebels und durch einen
Teil der Lagerplatte, die Fig. 3a,b,c bis 7a,b,c jeweils den mit der Lagerplatte im
Eingriff stehenden Betätigungshebel von weiteren Ausführungsformen der Ordnermechanik
mit dem Betätigungshebel jeweils in der oberen Offenstellung (Fig. 3a, 4a, 5a, 6a,
7a), in der Verriegelungsstellung (Fig. 3b, 4b, 5b, 6b, 7b) und in der unteren Verschlulßstellung
(Fig. 3c, 4c, 5c, 6c, 7c), Fig. 8 eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Ordnermechanik, Fig. 9 eine Seitenansicht der Fig. 8 in vergrößerter
Darstellung mit einem Querschnitt durch den Betätigungskopf des in der unteren Verschlußstellung
befindlichen Betätigungshebels und durch einen Teil der Lagerplatte, und die Fig.
10a,b,c bis 12a,b,c jeweils den mit der Lagerplatte im Eingriff stehenden Betätigungshebel
von weiteren Ausführungsformen der Ordnermechanik mit dem Betätigungshebel jeweils
in der oberen Offenstellung (Fig. 10a,11a,12a), in der Verriegelungsstellung (Fig.
10b,11b,12b) und in der unteren Verschlußstellung (Fig. 10c,11c,12c).
[0019] Die Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Ordnermechanik,
die an der Decke 1 eines Briefordners oder dergleichen befestigt ist. Von der am Briefordner
direkt befestigten, länglichen, im wesentlichen rechteckigen Bodenplatte 2 ragt an
den beiden Querseiten jeweils ein zweiteiliger, im wesentlichen U-förmiger Drahtbügel
3, 4 einer Umlegeführung für gelochte Blätter nach oben. Jeder Drahtbügel 3, 4 besteht
aus einem an der Bodenplatte 2 fest verankerten starren Dorn 3a, 4a mit einem von
der Bodenplatte 2 ausgehenden geraden Abschnitt und einem kurzen, seinem freien Ende
4a' benachbarten abgewinkelten Abschnitt und aus einem, mit einem drahtförmigen Schwenkbügel
5 einstückig ausgebildeten beweglichen Dorn 3b, 4b mit einem an den Schwenkbügel 5
rechtwinkelig anschließenden geraden Abschnitt, einem daran anschließenden bogenförmigen
Abschnitt und einem an diesen anschließenden freien Ende 4b'.
[0020] Der mit den beiden beweglichen Dornen 3b, 4b einstückige Schwenkbügel 5 erstreckt
sich in einer zu den geraden Abschnitten der beweglichen Dorne 3b, 4b senkrechten
Ebene in Längsrichtung der Bodenplatte 2 und ist an dieser in zwei den beweglichen
Dornen 3b, 4b jeweils benachbarten Schwenklagern 6, 7 um eine zur Längsrichtung der
Bodenplatte 2 parallele Achse schwenkbar gelagert. Die an die beweglichen Dorne 3b,
4b anschließenden, die Schwenklager 6,7 durchsetzenden Abschnitte 5c des Schwenkbügels
5 sind über Abkröpfungen 5b mit seinem mittleren Abschnitt 5a verbunden, der zur Längsmittelachse
der Ordnermechanik hin parallel versetzt ist. An der zur Bodenplatte 2 weisenden Unterseite
des mittleren Abschnittes 5a greift ein Ende einer Blattfeder 8 an, die sich mit ihrem
anderen Ende an der Bodenplatte 2 abstützt und den Schwenkbügel 5, in Fig. 2 entgegen
dem Uhrzeigersinn, in Öffnungsrichtung der Umlegeführung beaufschlagt.
[0021] An der Bodenplatte 2 ist weiters eine nach oben abstehende Lagerplatte 9 befestigt,
die bis in das Innere eines mit ihr im Eingriff stehenden langgestreckten Betätigungshebels
10 ragt, der sich in Längsrichtung der Bodenplatte 2 erstreckt und an seinem vorderen
Ende einen mit der Lagerplatte 9 und dem Schwenkbügel 5 im Eingriff stehenden Betätigungskopf
11 und an seinem hinteren Ende ein Griffende 12 besitzt. Der Betätigungshebel 10 ist
an seinem Betätigungskopf 11 mit einer zur Bodenplatte 2 hin offenen inneren, schlitzförmigen
Ausnehmung 13 versehen, in der die Lagerplatte 9 aufgenommen ist.
[0022] Zwischen dem Betätigungskopf 11 und der Lagerplatte 9 ist eine Führungseinrichtung
ausgebildet, die aus einem in die Lagerplatte 9 integrierten ersten Führungskörper
F1 und einem mit diesem in Eingriff bringbaren, mit dem Betätigungskopf 11 verbundenen
zweiten Führungskörper F2 besteht. Der erste Führungskörper F1 begrenzt einen im unteren,
der Bodenplatte 2 benachbarten Bereich der Lagerplatte 9 vorgesehenen, im wesentlichen
L-förmigen Schlitz 14, in den der als ein, am Betätigungskopf 11 befestigter, dessen
innere Ausnehmung 13 durchsetzender, zylindrischer Stift 15 ausgebildete zweite Führungskörper
F2 eingreift. Der Schlitz 14 des ersten Führungskörpers F1 begrenzt an seinem vorderen
unteren Ende eine, der Bodenplatte 2 näher gelegene, erste untere Rastposition 16
und an seinem hinteren oberen Ende eine, von der Bodenplatte 2 weiter entfernte, zweite
obere Rastposition 17 für den Stift 15. Der obere Rand des Schlitzes 14 bildet eine,
die beiden Rastpositionen 16, 17 verbindende, im wesentlichen L-förmige Führungskurve
18, bei der der Übergang von dem, von der ersten Rastposition 16 ausgehenden kürzeren
Schenkel der Führungskurve 18 zu dem, von der zweiten Rastposition 17 ausgehenden
längeren Schenkel der Führungskurve 18, die unterhalb der ersten Rastposition 16 liegt.
[0023] Im oberen, von der Bodenplatte 2 weiter entfernten Bereich der Lagerplatte 9 ist
eine, der Öffnungsbewegung des Betätigungshebels 10 zugeordnete, vordere, stationäre
Steuernocke 19 und eine gegenüber dieser, in Richtung zum Griffende 12 des Betätigungshebels
10 hin, nach hinten versetzte, der Schließbewegung des Betätigungshebels 10 zugeordnete,
hintere, stationäre Steuernocke 20 ausgebildet. Diese beiden stationären Steuernocken
19, 20 der Lagerplatte 9 stehen abwechselnd mit einer, in der schlitzförmigen Ausnehmung
13 des Betätigungskopfes 11 angeordneten, fingerförmigen, bewegbaren Steuernocke 21
im Eingriff, welche sowohl der Öffnungsbewegung als auch der Schließbewegung des Betätigungshebels
10 zugeordnet ist und während der Bewegung des Betätigungshebels 10 in dem zwischen
den beiden stationären Steuernocken 19, 21 vorgesehenen Zwischenraum der Lagerplatte
9 bewegt wird.
[0024] Auf der dem Schwenkbügel 5 zugewandten Außenseite des Betätigungskopfes 11 ist ein
seitlich abstehender Fortsatz 22 für den Eingriff mit dem Schwenkbügel 5 vorgesehen.
Der Fortsatz 22 besitzt eine, gegenüber dem Stift 15 in Längsrichtung der Bodenplatte
2 nach vorne, vom Griffende 12 des Betätigungshebels 10 weg, versetzte, vordere Eingriffskante
23, die mit dem an sie unmittelbar anschließenden vorderen Bereich des Fortsatzes
22 eine, der oberen Offenstellung des Betätigungshebels 10 zugeordnete, weitere Steuernocke
des Betätigungskopfes 11 bildet. Der Fortsatz 22 besitzt weiters eine, gegenüber dem
Stift 15 in Längsrichtung der Bodenplatte 2 nach hinten, zum Griffende 12 des Betätigungshebels
10 hin, versetzte, hintere Eingriffskante 24, die mit dem an sie unmittelbar anschließenden
hinteren Bereich des Fortsatzes 22 eine, der Verrastungs- bzw. der Verschlußstellung
des Betätigungshebels 10 zugeordnete Steuernocke bildet, die auch an einem eigenen
seitlichen Vorsprung des Betätigungskopfes 11 ausgebildet sein kann. Der Fortsatz
22 greift mit einer oder beiden Eingriffskanten 23, 24 bzw. den diese enthaltenden
Nocken an der Oberseite des mittleren Abschnittes 5a des Schwenkbügel 5 an.
[0025] Bei der Ausführungsform der Ordnermechanik gemäß Fig. 3a bis 3c sind die beiden stationären
Steuernocken 19, 20 in die Lagerplatte 9 selbst integriert und bilden die einander
gegenüberliegenden Endabschnitte einer, nach außen bzw. schräg nach vorne offenen
Ausnehmung 9a des Randes der Lagerplatte 9.
[0026] Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 4a bis 4c sind die beiden stationären Steuernocken
19 und 20 ebenfalls in die Plattenform der Lagerplatte 9 integriert und als die Endabschnitte
einer schräg nach oben offenen Randausnehmung 9b ausgebildet. Diese stationären Steuernocken
19 und 20 stehen mit einer bewegbaren Steuernocke 21 des Betätigungskopfes 11 im Eingriff,
die als ein, dessen innere Ausnehmung 13 durchsetzender, zylindrischer Zapfen ausgebildet
ist.
[0027] In den Fig. 5a bis 5c ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ordnermechanik
dargestellt, bei der die sich in Längsrichtung der Bodenplatte 2 erstreckende Lagerplatte
9 an ihrer zur Längsrichtung parallelen Rückseite eben ausgebildet ist, während auf
ihrer Vorderseite die beiden stationären Steuernocken 19, 20 als seitliche, im wesentlichen
zylindrische Vorsprünge ausgebildet sind. Diese Lagerplatte 9 erstreckt sich in eine
innere schlitzförmige Ausnehmung 13 des Betätigungskopfes 11, welche, eine an der
ebenen Rückseite der Lagerplatte 9 anliegende und an dieser entlanggleitende hintere
Seitenwand 13a und eine dieser gegenüberliegende, mit einer in den Innenraum der Ausnehmung
13 seitlich vorspringenden, fingerförmigen, bewegbaren Steuernocke 21 versehene, nicht
dargestellte vordere Seitenwand besitzt, an der sich die stationären Steuernocken
19, 20 der Lagerplatte 9 mit ihren Stirnflächen 19a,20a abstutzen, während sich die
fingerförmige Steuernocke 21 des Betätigungskopfes 11 mit ihrer Stirnfläche an der
Vorderseite der Lagerplatte 9 abstützt.
[0028] Bei der Ausführungsform der Ordnermechanik gemäß Fig. 6a bis 6c sind zwei im Abstand
von einander angeordnete bewegbare Steuernocken 25, 26 im Inneren der schlitzförmigen
Ausnehmung 13 des Betätigungskopfes 11 vorgesehen. Die obere bewegbare Steuernocke
25 ist der Verrastungsbewegung Betätigungshebels 10 zugeordnet und kommt nur mit der
hinteren stationären Steuernocke 20 der Lagerplatte 9 in Eingriff (Fig. 6b), während
die untere bewegbare Steuernocke 26 der Schließ- und der Öffnungsbewegung des Betätigungshebels
10 zugeordnet ist und beim Schließen der Umlegeführung mit der hinteren stationären
Steuernocke 20 und beim Öffnen der Umlegeführung mit der vorderen stationären Steuernocke
19 der Lagerplatte 9 in Eingriff steht.
[0029] Der Betätigungshebel 10 steht unter der Einwirkung der von der Blattfeder 8 über
den mittleren Abschnitt 5a des Schwenkbügels 5 auf den seitlichen Betätigungsfortsatz
22 bzw. auf dessen Eingriffskanten 23 bzw. 24 ausgeübten Kraft und beim Betätigen
unter der Einwirkung einer äußeren, das Griffende 12 gegen den Briefordner bzw. dessen
Decke 1 niederdrückenden oder vom Briefordner bzw. dessen Decke 1 abhebenden Kraft.
Unter der Einwirkung dieser beiden Kräfte ist der Betätigungshebel 10 zwischen einer
der maximal geöffneten Umlegeführung zugeordneten oberen Offenstellung, einer der
geschlossenen und verriegelten Umlegeführung zugeordneten unteren Verschlußstellung
und einer dieser vorgeschalteten Verrastungsstellung hin und herbewegbar. Die Lage
des Betätigungshebels 10 in seiner jeweiligen Stellung wird durch die Form und die
gegenseitige Lage der beiden Führungskörper F1, F2, der stationären Steuernocken 19,
20, der bewegbaren Steuernocken 21, 25, 26 und der beiden Eingriffskanten 23, 24 am
äußeren Fortsatz 22 bestimmt.
[0030] In der Verschlußstellung des Betätigungshebels 10 ist die Umlegeführung (z.B. Drahtbügel
3, 4) geschlossen und der von der Blattfeder 8 im Öffnungssinn beaufschlagte mittlere
Abschnitt 5a des Schwenkbügels 5 liegt bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 3a bis
5c nur an der hinteren Eingriffskante 24 des äußeren seitlichen Fortsatzes 22 des
Betätigungskopfes 11 an, der sich selbst mit seiner bewegbaren Steuernocke 21 an der
vorderen stationären Steuernocke 19 und mit seinem Stift 15 in der vorderen ersten
Rastposition 16 an der Lagerplatte 9 abstützt (Fig. 3c, 4c, 5c). Bei den Ausführungsbeispielen
der Fig. 1, 2 und 6a bis 6c liegt der von der Blattfeder 8 im Öffnungssinn beaufschlagte
mittlere Abschnitt 5a des Schwenkbügels 5 an beiden Eingriffskanten 23, 24 des äußeren
seitlichen Fortsatzes 22 des Betätigungskopfes 11 an, der sich selbst nur mit seinem
Stift 15 in der vorderen ersten Rastposition 16 an der Lagerplatte 9 abstützt (Fig.
1, 6c). In dieser Lage des Betätigungshebels 10 steht keine der bewegbaren Steuernocken
21 bzw. 25, 26 des Betätigungskopfes 11 mit einer der stationären Steuernocken 19,
20 der Lagerplatte 9 im Eingriff.
[0031] In dieser unteren Verschlußstellung befindet sich der Betätigungshebel 10 mit seinem
nach oben weisenden Rücken in einer zur Ebene der Bodenplatte 2 bzw. zur Ordnerdecke
1 im wesentlichen parallelen Lage, in der der Abstand seines Griffendes 12 von der
Ordnerdecke 1 zumindest eine Fingerbreite beträgt und daher ausreichend groß ist,
um von Hand aus mit einem Finger untergriffen werden zu können.
[0032] Wird in der Verschlußstellung des Betätigungshebels 10 dessen Griffende 12 zum Öffnen
der Umlegeführung 3, 4 angehoben, so kommt die bewegbare Steuernocke 21 bzw. 26 des
Betätigungskopfes 11 auf ihrer Vorderseite mit der vorderen stationären Steuernocke
19 der Lagerplatte 9 in Eingriff und die hintere Eingriffskante 24 des seitlichen
Fortsatzes 22 wird vom mittleren Abschnitt 5a des Schwenkbügels 5 abgehoben. Während
der weiterlaufenden Öffnungsbewegung des Betätigungshebels 10 stützt sich dieser mit
seiner bewegbaren Steuernocke 21 bzw. 26 an der vorderen stationären Steuernocke 19
der Lagerplatte 9 ab. Durch das weitere Anheben des Griffendes 12 des Betätigungshebels
10 wird der Stift 15 aus der vorderen ersten Rastposition 16 heraus bis in den schräg
nach oben führenden Teil des Schlitzes 14 der Lagerplatte 9 gezogen.
[0033] Ab jetzt wird die Öffnungsbewegung des Betätigungshebels 10 von der Blattfeder 8
unterstützt, die den Betätigungskopf 11 nach oben drückt und den Schwenkbügel 5 und
mit ihm die beweglichen Dorne 3b, 4b gegenüber der Bodenplatte 2 verschwenkt bis der
Stift 15 des Betätigungskopfes 11 die zweite Rastposition 17 am oberen Ende des Schlitzes
14 in der Lagerplatte 9 erreicht hat. Jetzt endet die Aufwärtsbewegung des Betätigungskopfes
11 und der Betätigungshebel 10 wird durch die Kraft der Blattfeder 8, die über den
mittleren Abschnitt 5a des Schwenkbügels 5 auf die gegenüber dem Stift 15 nach vorne
versetzte vordere Eingriffskante 23 des seitlichen Fortsatzes 22 des Betätigungskopfes
11 wirkt, um den in der zweiten Rastposition 17 befindlichen Stift 15 verschwenkt
bis die Rückseite der bewegbaren Steuernocke 21 bzw. 26 des Betätigungskopfes 11 mit
der hinteren stationären Steuernocke 20 der Lagerplatte 9 in Eingriff kommt. In dieser
der maximal geöffneten Umlegeführung 3, 4 zugeordneten oberen Offenstellung des Betätigungshebels
10 befindet sich dieser mit seinem Griffende 12 unterhalb jener Ebene, die von den
freien Enden der starren Dorne 3a, 4a und der beweglichen Dorne 3b, 4b bei maximal
offener Umlegeführung definiert wird.
[0034] Wird in der oberen Offenstellung des Betätigungshebels 10 dessen Griffende 12 zum
Schließen der Umlegeführung 3, 4 niedergedrückt, so stützt sich die bewegbare Steuernocke
21 bzw. 26 des Betätigungskopfes 11 mit ihrer Rückseite an der hinteren stationären
Steuernocke 20 der Lagerplatte 9 ab und der Stift 15 des Betätigungskopfes 11 stützt
sich mit seiner Vorderseite an der Führungskurve 18 am oberen Rand des Schlitzes 14
an der Lagerplatte 9 ab. Während des weiteren Niederdrückens des Griffendes 12 bewegt
sich der Betätigungskopf 11 entgegen der Kraft der Blattfeder 8 an der Lagerplatte
9 nach unten, wobei einerseits der Stift 15 mit seiner Vorderseite entlang der Führungskurve
18 bis zu deren untersten Punkt hinuntergleitet und anderseits die hintere stationäre
Steuernocke 20 der Lagerplatte 9 an der sich nach unten bewegenden bewegbaren Steuernocke
21 des Betätigungskopfes 11 entlanggleitet. Sobald der Stift 15 den untersten Punkt
der Führungskurve 18 überschritten hat und sich im Schlitz 14 nach vorne frei bewegen
kann, wird der Betätigungskopf 11 mit seinem unteren Ende und dem seitlichen Fortsatz
22, in den Fig. 3b, 4b, 5b, 6b im Uhrzeigersinn, nach vorne geschwenkt, wobei der
in dieser Stellung vorhandene Eingriff zwischen der Rückseite der bewegbaren Steuernocke
21 des Betätigungskopfes 11 bzw. der oberen bewegbaren Steuernocke 25 des Betätigungskopfes
11 und der hinteren stationären Steuernocke 20 der Lagerplatte 9 als Schwenkachse
dient. Bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 3b und 5b befindet sich dieser Eingriff
am oberen Ende der hinteren stationären Steuernocke 20 der Lagerplatte 9, während
er sich beim Ausführungsbeispiel der Fig. 4b am unteren Ende der hinteren stationären
Steuernocke 20 der Lagerplatte 9 befindet. Durch diese Schwenkbewegung des Betätigungskopfes
11 gelangt der Stift 15 in Anlage an die am vorderen Ende der Führungskurve 18 angeordnete
und gegenüber dem untersten Punkt der Führungskurve 18 etwas nach oben versetzte erste
Rastposition 16 und der Betätigungshebel 10 in seine Verrastungsstellung mit seinem
Griffende 12 der Ebene der Bodenplatte 2 benachbart bzw. nur knapp über der Ordnerdecke
1.
[0035] In der Verrastungsstellung des Betätigungshebels 10 liegt der von der Blattfeder
8 belastete mittlere Abschnitt 5a des Schwenkbügels 5 nur an der gegenüber dem in
der ersten Rastposition 16 befindlichen Stift 15 nach hinten versetzten hinteren Eingriffskante
24 des seitlichen Fortsatzes 22 des Betätigungskopfes 11 an. Läßt man nun das Griffende
12 des Betätigungshebels 10 los, so wird dieser durch die an der hinteren Eingriffskante
24 angreifende von der Blattfeder 8 ausgeübte Kraft um den in der ersten Rastposition
16 befindlichen Stift 15 von der Ordnerdecke 1 weggeschwenkt, bis auch die vordere
Eingriffskante 23 des seitlichen Fortsatzes 22 des Betätigungskopfes 11 am mittleren
Abschnitt 5a des Schwenkbügels 5 anliegt oder bis die bewegbare Steuernocke 21 an
der vorderen stationären Steuernocke 19 der Lagerplatte 9 anliegt und der Betätigungshebel
10 in seine Verschlußstellung zurückgekehrt ist.
[0036] Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 7a bis 7c ist der für den Eingriff mit dem Schwenkbügel
5 vorgesehene Fortsatz 22 des Betätigungskopfes 11 gegenüber dem Stift 15 in Längsrichtung
der Bodenplatte 2 nach hinten, zum Griffende 12 des Betätigungshebels 10 hin, versetzt
und bildet nur eine hintere Eingriffskante 24. Die Lage des Betätigungshebels 10 in
seiner Offenstellung wird durch eine weitere Steuernocke 27 bestimmt, die an dem,
zum Griffende 12 des Betätigungshebels 10 entgegengesetzten vorderen Ende des Betätigungskopfes
11 ausgebildet ist. Diese weitere bewegbare Steuernocke 27 steht in der Offenstellung
mit einer weiteren, stationären Steuernocke 28 an dem nach vorne weisenden Randabschnitt
9c der Lagerplatte 9 im Eingriff und bildet einen Anschlag für den sich beim Öffnen
der Umlegeführung 3, 4 nach oben bewegenden Betätigungshebel 10. Dieser wird am Ende
der Öffnungsbewegung von der über den mittleren Abschnitt des Schwenkbügels 5 auf
die hintere Eingriffskante 24 des Fortsatzes 22 drückenden Blattfeder 8 um den in
der zweiten Rastposition befindlichen Stift 15, in Fig. 7a entgegen dem Uhrzeigersinn,
nach vorne geschwenkt, sodaß die weitere bewegbare Steuernocke 27 des Betätigungskopfes
11 an der weiteren stationären Steuernocke 28 der Lagerplatte 9 zur Anlage kommt.
Beim Schließen der Umlegeführung 3, 4 durch eine das Griffende 12 nach unten drückende
Kraft wird der Betätigungshebel 10 um den zwischen seiner weiteren Steuernocke 27
und der weiteren stationären Steuernocke 28 gebildeten Eingriff nach unten geschwenkt.
Dadurch gelangt der dabei an der Führungskurve 18 entlang nach unten gleitende Stift
15 aus der oberen zweiten Rastposition 17 bis unter den untersten Punkt der Führungskurve
18 und die bewegbare Steuernocke 21 des Betätigungskopfes 11 kommt an ihrer Rückseite
mit der Vorderseite der nur mehr der Verrastungsbewegung zugeordneten hinteren stationären
Steuernocke 20 der Lagerplatte 9 in Eingriff. Beim weiteren Niederdrücken des Betätigungshebels
10 wird dieser durch den Eingriff der weiteren bewegbaren Steuernocke 27 mit der weiteren
stationären Steuernocke 28, mit seinem Betätigungsfortsatz 22, in Fig. 7b im Uhrzeigersinn,
nach vorne geschwenkt, bis der Stift 15 die untere erste Rastposition 16 erreicht
hat. Läßt man nun den Betätigungshebel 10 los, so wird dieser zufolge der über den
mittleren Abschnitt des Schwenkbügels auf den Fortsatz 22 wirkenden Blattfeder um
den in der ersten Rastposition befindlichen Stift 15, in Fig. 7b entgegen dem Uhrzeigersinn.
in seine Verschlußstellung geschwenkt, in der die fingerförmige bewegbare Steuernocke
21 des Betätigungskopfes 11 an der vorderen stationären Steuernocke 19 der Lagerplatte
anliegt (Fig. 7c).
[0037] Die Fig. 8 bis 10c zeigen eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Ordnermechanik,
bei der die beiden im wesentlichen U-förmigen Drahtbügel 3, 4 der Umlegeführung von
der am Briefordner direkt befestigten Bodenplatte 2 an den beiden Querseiten nach
oben ragen.
[0038] Der mit den beiden beweglichen Dornen 3b, 4b einstückige Schwenkbügel 5 steht über
seinen, zur Lagerplatte 9 hin versetzten mittleren Abschnitt 5a an der Unterseite
mit der Blattfeder 8 und an der Oberseite mit dem Betätigungsfortsatz 22 des Betätigungskopfes
11 des Betätigungshebels 10 im Eingriff. Die zwischen dem Betätigungskopf 11 und der
Lagerplatte 9 ausgebildete Führungseinrichtung besitzt einen in die Lagerplatte 9
integrierten ersten Führungskörper F1, der am Rande eines im wesentlichen L-förmigen
Schlitzes 14 eine erste Rastposition 16 am vorderen Schlitzende und eine zweite Rastposition
17 am hinteren oberen Schlitzende mit einer der Offenstellung des Betätigungshebels
10 zugeordneten Anschlagfläche 17a begrenzt.
[0039] Der mit dem ersten Führungskörper F1 in Eingriff bringbare zweite Führungskörper
F2 der Führungseinrichtung ist als eine, mit einer der Offenstellung des Betätigungshebels
10 zugeordneten Anschlagfläche 29a versehene weitere Steuernocke 29 ausgebildet, welche
an einem elastisch auslenkbaren Wandabschnitt 30 der einen Seitenwand 31 der Schlitzförmigen
Ausnehmung 13 des Betätigungskopfes 11 angebracht ist. Der auslenkbare Wandabschnitt
30 der Seitenwand 31 ist über einen, an der Stirnseite der weiteren Steuernocke 29
angebrachten Rastvorsprung 32, der in eine Rastausnehmung 33 der gegenüberliegenden
Seitenwand 34 eingreift, am Betätigungskopf 11 fixierbar.
[0040] In der Verschlußstellung des Betätigungshebels 10 (Fig. 8,9,10c) steht der als Steuernocke
29 ausgebildete zweite Führungskörper unter der Einwirkung der von der Blattfeder
8 über den mittleren Abschnitt 5a des Schwenkbügels 5 auf den seitlichen Betätigungsfortsatz
22 bzw. auf dessen Eingriffskanten 23 bzw. 24 ausgeübten Kraft in der ersten Rastposition
16 des ersten Führungskörpers F1 mit diesem in Eingriff. Beim Öffnen der Umlegeführung
3,4 stützt sich der Betätigungskopf 11 mit seiner bewegbaren, fingerförmigen Steuernocke
21 an der vorderen stationären Steuernocke 19 der Lagerplatte 9 ab und der zweite
Führungskörper F2 wird aus der ersten Rastposition 16 bis über den untersten Punkt
des Schlitzes 14 der Lagerplatte 9 hinausgezogen, worauf der Betätigungshebel 10 unter
der Wirkung der Blattfeder 8 nach oben bewegt wird bis der zweite Führungskörper F2
mit seiner Anschlagfläche 29a an der Anschlagfläche 17a der zweiten Rastposition 17
des ersten Führungskörpers anliegt (Fig. 10a).
[0041] Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 11a bis 11c ist der für den Eingriff mit dem Schwenkbügel
5 vorgesehene Fortsatz 22 des Betätigungskopfes 11 mit nur einer Eingriffskante versehen,
die der hinteren Eingriffskante 24 der Fig. 8 entspricht und die ebenso wie diese
gegenüber dem, von den in der ersten Rastposition 16 im gegenseitigen Eingriff stehenden
beiden Führungskörpern F1,F2 gebildeten Eingriff (Fig. 11c) zum Griffende 12 des Betätigungshebels
10 hin versetzt ist. Die Lage des Betätigungshebels 10 in seiner Offenstellung wird
durch eine weitere Steuernocke 27 bestimmt, die am vorderen Ende des Betätigungskopfes
11 ausgebildet ist und an ihrer Unterseite eine Anschlagfläche 27a besitzt, die in
der Offenstellung mit einer Anschlagfläche 28a einer weiteren, stationären Steuernocke
28 am vorderen Randabschnitt der Lagerplatte 9 im Eingriff steht und einen Anschlag
für den sich beim Öffnen der Umlegeführung 3,4 nach oben bewegenden Betätigungshebel
10 bildet. Dieser wird am Ende der Öffnungsbewegung von der über den Schwenkbügel
auf den Fortsatz drückenden Blattfeder um die in der zweiten Rastposition 17 befindliche
zylindrische Steuernocke 29, in Fig. 11a entgegen dem Uhrzeigersinn, nach vorne geschwenkt,
sodaß die weitere bewegbare Steuernocke 27 mit ihrer Anschlagfläche 27a an der Anschlagfläche
28a der weiteren stationären Steuernocke 28 der Lagerplatte 9 zur Anlage kommt.
[0042] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die hintere stationäre Steuernocke 20 der Lagerplatte
nur der Verrastungsbewegung des Betätigungshebels 10 zugeordnet. Beim Schließen der
Umlegeführung durch Niederdrücken des Griffendes 12 des Betätigungshebels 10 stützt
sich dieser einerseits an seinem vorderen Ende mit der Oberseite 27b seiner weiteren
bewegbaren Steuernocke 27 an der Eingriffsfläche 28b der weiteren stationären Steuernocke
28 der Lagerplatte 9 und anderseits mit der zylindrischen Steuernocke 29 des zweiten
Führungskörpers F2 an der Führungskurve 18 des ersten Führungskörpers F1 ab. Dadurch
bewegt sich der Betätigungskopf 11 solange nach unten, bis seine bewegbare Steuernocke
21 mit der stationären Steuernocke 20 der Lagerplatte 9 in Eingriff kommt. Beim weiteren
Niederdrücken des Griffendes 12 wird der Betätigungskopf 11 mit seinem unteren Rand
und damit der dort angeordnete zweite Führungskörper F2 um den Eingriff zwischen der
bewegbaren Steuernocke 21 und der stationären Steuernocke 20, in Fig. 11b im Uhrzeigersinn,
nach vorne geschwenkt, bis die zylindrische Steuernocke 29 des zweiten Führungskörpers
F2 in der ersten Rastposition 16 des ersten Führungskörpers F1 mit diesem in Eingriff
kommt. Läßt man nun den Betätigungshebel 10 los, so wird dieser zufolge der über den
mittleren Abschnitt des Schwenkbügels über die Eingriffskante 24 auf den Fortsatz
22 wirkenden Blattfeder um die in der ersten Rastposition 16 befindliche Steuernocke
29 des zweiten Führungskörpers F2, in Fig. 11b entgegen dem Uhrzeigersinn, in seine
Verschlußstellung geschwenkt, in der die zylindrische bewegbare Steuernocke 21 des
Betätigungskopfes 11 an der vorderen stationären Steuernocke 19 der Lagerplatte anliegt.
[0043] Bei diesen Ausführungsbeispielen der Fig. 8 bis 11c wird der Betätigungshebel 10
über eine Schnappverbindung an der Lagerplatte montiert. Das Ausführungsbeispiel der
Fig. 11a bis c ermöglicht eine besonders niedrige Lagerplatte.
[0044] Das Ausführungsbeispiel der Fig. 12a bis c unterscheidet sich von dem der Fig. 11a
bis c dadurch, daß die bewegbare Steuernocke 21 des Betätigungskopfes 11 fingerförmig
ausgebildet ist und der Betätigungsfortsatz 22 eine vordere Eingriffskante 23 und
eine hintere Eingriffskante 24 für den Schwenkbügel 5 besitzt. Bei der fingerförmigen
Steuernocke 21 steht ihr unteres Ende während der Öffnungsbewegung des Betätigungshebels
10 mit der vorderen stationären Steuernocke 19 der Lagerplatte 9 im Eingriff, während
ihr oberer Endabschnitt während der Verrastungsbewegung des Betätigungshebels 10 mit
der hinteren stationären Steuernocke 20 der Lagerplatte im Eingriff steht. In der
Verschlußstellung des Betätigungshebels 10 steht der mittlere Abschnitt des Schwenkbügels
mit beiden Eingriffskanten 23,24 des Fortsatzes 22 im Eingriff und die fingerförmige
Steuernocke 21 weder mit der vorderen noch mit der hinteren stationären Steuernocke
19 bzw. 20 im Eingriff. Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 12a bis c ist der Abstand
der hinteren stationären Steuernocke 20 von der Bodenplatte 2 deutlich größer als
beim Ausführungsbeispiel der Fig. 11a bis c.
1. Ordnermechanik mit einer Umlegeführung für gelochte Blätter, welche an einer Bodenplatte
(2) fest verankerte starre Dorne (3a, 4a) und an einem, an der Bodenplatte (2) schwenkbar
gelagerten, federbelasteten Schwenkbügel (5) befestigte bewegliche Dorne (3b, 4b)
besitzt, und mit einem, mit einem Griffende (12) und einem, mit einer von der Bodenplatte
(2) nach oben abstehenden Lagerplatte (9) über eine Führungseinrichtung (F1, F2) und
mit dem Schwenkbügel (5) über ein Betätigungselement (22) im Eingriff stehenden Betätigungskopf
(11) versehenen Betätigungshebel (10), welcher zum Öffnen und Schließen der Umlegeführung
zwischen einer oberen Offenstellung mit dem Griffende (12) unterhalb der von den Dornenden
bei maximal offener Umlegeführung definierten Ebene, einer unteren die geschlossene
Umlegeführung verriegelnden Verschlußstellung mit dem Griffende (12) zumindest eine
Fingerbreite über der Ebene der Bodenplatte (2) und einer der Verschlußstellung vorgeschalteten
Verrastungsstellung mit dem Griffende (12) der Ebene der Bodenplatte (2) benachbart
bewegbar ist, wobei die Führungseinrichtung (F1, F2) zwei miteinander in Eingriff
bringbare, jeweils am Betätigungskopf (11) bzw. an der Lagerplatte (9) angebrachte
Führungskörper (F1, F2) besitzt, von denen der eine eine der Verschlußstellung bzw.
der Verrastungsstellung zugeordnete erste Rastposition (16), eine der Offenstellung
zugeordnete zweite Rastposition (17) und eine die beiden Rastpositionen (16, 17) miteinander
verbindende, im wesentlichen L-förmige Führungskurve (18) für den anderen Führungskörper
(F2) definiert, und das Betätigungselement (22) zumindest eine, gegenüber dem. von
den in der ersten Rastposition (16) im gegenseitigen Eingriff stehenden beiden Führungskörpern
(F1, F2) gebildeten Eingriff zum Griffende (12) des Betätigungshebels (10) hin versetzte
Eingriffskante (24) für den Schwenkbügel (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Bewegung des Betätigungshebels (10) zumindest zwei, an der
Lagerplatte (9) im Abstand voneinander angeordnete, stationäre Steuernocken (19, 20)
vorgesehen sind, welche mit zumindest einer am Betätigungskopf (11) angeordneten bewegbaren
Steuernocke (21, 25, 26) in Eingriff bringbar sind, und auch eine, die Lage des Betätigungshebels
(10) in seiner Offenstellung bestimmende, an der Lagerplatte (9) oder am Betätigungskopf
(11) angeordnete, weitere Steuernocke (23, 27, 28, 29) vorgesehen ist.
2. Ordnermechanik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Steuernocke
(29) in einen der beiden Führungskörper (F1, F2) integriert ist, wobei an beiden Führungskörpern
(F1, F2) jeweils eine der Offenstellung des Betätigungshebels (10) zugeordnete Anschlagfläche
(17a,29a) für den jeweils anderen Führungskörper (F1, F2) vorgesehen ist.
3. Ordnermechanik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Steuernocke
in das Betätigungselement (22) integriert ist und dort eine, gegenüber dem, von den
in der ersten Rastposition (16) im gegenseitigen Eingriff stehenden beiden Führungskörpern
(F1, F2) gebildeten Eingriff vom Griffende (12) des Betätigungshebels (10) weg versetzte,
zweite Eingriffskante (23) des Betätigungselementes (22) bildet.
4. Ordnermechanik nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden am Betätigungselement
(22) ausgebildeten Eingriffskanten (23,24) einer Verschlußstellung des Betätigungshebels
(10) zugeordnet sind, in der die am Betätigungskopf (11) angeordneten bewegbaren Steuernocken
(21,25,26) außer Eingriff mit den stationären Steuernocken (19, 20) der Lagerplatte
(9) sind.
5. Ordnermechanik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Steuernocke
(27) an dem, zum Griffende (12) des Betätigungshebels (10) entgegengesetzten Ende
des Betätigungskopfes (11) ausgebildet ist und mit einer weiteren, stationären Steuernocke
(28) der Lagerplatte (9) in Eingriff bringbar ist.
6. Ordnermechanik nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere stationäre
Steuernocke (28) der Lagerplatte (9) als die Lage des Betätigungshebels (10) in der
Offenstellung begrenzender Anschlag für die weitere Steuernocke (27) des Betätigungskopfes
(11) ausgebildet ist.
7. Ordnermechanik nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Steuernocke
(27,27a,27b) des Betätigungskopfes (11) und die mit dieser in Eingriff bringbare weitere
stationäre Steuernocke (28,28a,28b) der Lagerplatte (9) der Schließbewegung des Betätigungshebels
(10) zugeordnet sind.
8. Ordnermechanik nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die eine
stationäre Steuernocke (19) der Lagerplatte (9) zumindest einem Teil der Öffnungsbewegung
des Betätigungshebels (10) zugeordnet ist, während die andere stationäre Steuernocke
(20) der Lagerplatte (9) der Schließ- und der Verrastungsbewegung des Betätigungshebels
(10) zugeordnet ist.
9. Ordnermechanik nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei im Abstand voneinander
angeordnete bewegbare Steuernocken (25, 26) des Betätigungskopfes (11) vorgesehen
sind, die mit der der Schließ- und der Verrastungsbewegung des Betätigungshebels (10)
zugeordneten stationären Steuernocke (20) der Lagerplatte (9) in Eingriff bringbar
und jeweils der Schließbewegung bzw. der Verrastungsbewegung des Betätigungshebels
(10) zugeordnet sind.
10. Ordnermechanik nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die stationären
Steuernocken (19,20) der Lagerplatte (9) an von dieser seitlich abstehenden Vorsprüngen
ausgebildet sind.
11. Ordnermechanik nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerplatte
(9) eine Randausnehmung (9a,9b) besitzt, in deren einander gegenüberliegende Endabschnitte
zwei stationäre Steuernocken (19,20) integriert sind.
12. Ordnermechanik nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerplatte
(9) einen von der Bodenplatte (2) wegweisenden Randabschnitt besitzt, in den alle
stationären Steuernocken (19, 20, 28) integriert sind.
13. Ordnermechanik nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß einer
der beiden Führungskörper (F1, F2) an einem Wandabschnitt der Seitenwand einer Ausnehmung
(13) des Betätigungskopfes (11) angebracht ist, welche für die Aufnahme der mit dem
anderen Führungskörper (F1, F2) versehenen Lagerplatte (9) vorgesehen ist.
14. Ordnermechanik nach Anspruch 13, wobei die mit einem der Führungskörper (F1, F2) versehene
Lagerplatte (9) in eine schlitzförmige, an ihrem Rand zumindest nach unten offene
Ausnehmung (13) des Betätigungskopfes eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß der andere
Führungskörper (F2) an einem, ausschwenkbaren oder abnehmbaren, am Betätigungskopf
(11) fixierbaren Wandabschnitt (30) einer Seitenwand der Ausnehmung (13) des Betätigungskopfes
(11) angebracht ist.
15. Ordnermechanik nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der den anderen Führungskörper
(F2) tragende, vorzugsweise elastisch auslenkbare Wandabschnitt (30) der einen Seitenwand
(31) der Ausnehmung (13) mit der gegenüberliegenden Seitenwand (34) der Ausnehmung
(13) verrastbar ausgebildet ist.
1. File mechanism with a page-turning guide for punched sheets having fixed pins (3a,
4a) anchored firmly on a base plate (2) and movable pins (3b, 4b) fixed to a spring-loaded
pivoting hoop (5) mounted pivotably on the base plate (2), and with an operating lever
(10) which has a gripping end (12) and an operating head (11) which is in engagement,
by means of a guide device (F1, F2), with a bearing plate (9) projecting upwardly
from the base plate (2) and, by means of an operating element (22), with the pivoting
hoop (5), the operating lever (10) being movable, in order to open and close the page-turning
guide, between an upper, open position with the gripping end (12) below the plane
defined by the pin ends when the page-turning guide is fully open, a lower, closure
position locking the closed page-turning guide with the gripping end (12) at least
a finger width above the plane of the base plate (2), and a locking position engaged
before the closure position, with the gripping end (12) close to the plane of the
base plate (2), in which the guide device (F1, F2) has two guide bodies (F1, F2) which
can be brought into engagement with one another and are mounted on the operating head
(11) and on the bearing plate (9), respectively, and of which one defines, for the
other guide body (F2), a first rest position (16) associated with the closure position
and the locking position, a second rest position (17) associated with the open position,
and a substantially L-shaped guide curve (18) connecting the two rest positions (16,
17) to one another, and the operating element (22) has at least one engagement edge
(24) for the pivoting hoop (5), offset towards the gripping end (12) of the operating
lever (10) relative to the engagement formed by the two guide bodies (F1, F2) which
are in mutual engagement in the first rest position (16), characterized in that, for guiding the movement of the operating lever (10), at least two stationary peripheral
cams (19, 20) are provided, spaced apart on the bearing plate (9), and can be brought
into engagement with at least one movable peripheral cam (21, 25, 26) disposed on
the operating head (11), and a further peripheral cam (23, 27, 28, 29), disposed on
the bearing plate (9) or on the operating head (11) and defining the position of the
operating lever (10) in its open position, is also provided.
2. File mechanism according to Claim 1, characterized in that the further peripheral
cam (29) is integrated in one of the two guide bodies (F1, F2), a stop face (17a,
29a) associated with the open position of the operating lever (10) being provided
on each of the two guide bodies (F1, F2) for the respective other guide body (F1,
F2).
3. File mechanism according to Claim 1, characterized in that the further peripheral
cam is integrated in the operating element (22) and forms therein a second engagement
edge (23) of the operating element (22) offset away from the gripping end (12) of
the operating lever (10) relative to the engagement formed by the two guide bodies
(F1, F2) which are in mutual engagement in the first rest position (16).
4. File mechanism according to Claim 3, characterized in that the two engagement edges
(23, 24) formed on the operating element (22) are associated with a closure position
of the operating lever (10), in which the movable peripheral cams (21, 25, 26) disposed
on the operating head (11) are out of engagement with the stationary peripheral cams
(19, 20) of the bearing plate (9).
5. File mechanism according to Claim 1, characterized in that the further peripheral
cam (27) is formed on the opposite end of the operating head (11) to the gripping
end (12) of the operating lever (10) and can be brought into engagement with a further,
stationary peripheral cam (28) of the bearing plate (9).
6. File mechanism according to Claim 5, characterized in that the further stationary
peripheral cam (28) of the bearing plate (9) is formed as a stop for the further peripheral
cam (28) of the operating head (11), delimiting the position of the operating lever
(10) in the open position.
7. File mechanism according to Claim 5, characterized in that the further peripheral
cam (27, 27a, 27b) of the operating head (11) and the further stationary peripheral
cam (28, 28a, 28b) of the bearing plate (9) which can be brought into engagement therewith
are associated with the closure movement of the operating lever (10).
8. File mechanism according to any one of Claims 1 to 7, characterized in that the one
stationary peripheral cam (19) of the bearing plate (9) is associated with at least
a portion of the opening movement of the operating lever (10), whereas the other stationary
peripheral cam (20) of the bearing plate (9) is associated with the closure and the
locking movement of the operating lever (10).
9. File mechanism according to Claim 8, characterized in that the operating head (11)
has two spaced-apart peripheral cams (25, 26) which can be brought into engagement
with the stationary peripheral cam (20) of the bearing plate (9) associated with the
closure and the locking movement of the operating lever (10), and which are associated
with the closure movement and with the locking movement of the operating lever (10),
respectively.
10. File mechanism according to any one of Claims 1 to 9, characterized in that the stationary
peripheral cams (19, 20) of the bearing plate (9) are formed on projections extending
laterally therefrom.
11. File mechanism according to any one of Claims 1 to 9, characterized in that the bearing
plate (9) has an edge recess (9a, 9b) in the opposite end portions of which two stationary
peripheral cams (19, 20) are integrated.
12. File mechanism according to any one of Claims 1 to 9, characterized in that the bearing
plate (9) has an edge portion which points away from the base plate (2) and in which
all of the stationary peripheral cams (19, 20, 28) are integrated.
13. File mechanism according to any one of Claims 1 to 12, characterized in that one of
the two guide bodies (F1, F2) is mounted on a wall portion of the side wall of a recess
(13) of the operating head (11), which is arranged for housing the bearing plate (9)
provided with the other guide body (F1, F2).
14. File mechanism according to Claim 13, in which the bearing plate (9) provided with
one of the guide bodies (F1, F2) engages in a slot-shaped recess (13) of the operating
head, open at least downwardly at its edge, characterised in that the other guide
body (F2) is mounted on an outwardly pivotable or detachable wall portion (30) of
a side wall of the recess (13) of the operating head (11), fixable to the operating
head (11).
15. File mechanism according to Claim 14, characterized in that the preferably resiliently
disconnectible wall portion (30) of the one side wall (31) of the recess (13) carrying
the other guide body (F2) can be locked with the opposite side wall (34) of the recess
(13).
1. Mécanisme de mise en ordre équipé d'un guide répartiteur pour des feuilles perforées,
possédant des broches rigides (3a, 4a) ancrées fixes à une plaque de base (2) et des
broches mobiles (3b, 4b) fixées à un écrier basculant (5), monté basculant sur la
plaque de base (2) et soumis à l'action d'un ressort, et comportant un lever d'actionnement
(10) ayant une poignée terminale (12) et une tête d'actionnement (11) ayant une plaque
d'appui (9) partant vers le haut depuis la plaque de base par-dessus un dispositif
de guidage (F1, F2) et coopérant avec l'étrier basculant (5) par l'intermédiaire d'un
élément d'actionnement (22), lequel lever d'actionnement (10) est mobile en vue de
l'ouverture et de la fermeture du guide répartiteur entre une position haute ouverte
dans laquelle la poignée terminale (12) est située au-dessous du plan défini par les
broches en position d'ouverture maximale du guide répartiteur, une position de fermeture
verrouillée au-dessous du guide répartiteur fermé avec la poignée terminale (12) située
au moins à la largeur d'un doigt au-dessus du plan de la plaque de base (2) et une
position de repos différenciée de la position de fermeture, dans laquelle la poignée
terminale (12) est au voisinage du plan de la plaque de base (2), le dispositif de
guidage (F1, F2) possédant deux corps de guidage (F1, F2) pouvant coopérer l'un avec
l'autre et aménagés chacun sur la tête d'actionnement (11) ou sur la plaque d'appui
(9), dont l'un définit une première position (16) située dans la position de fermeture
ou de repos, une seconde position de repos située dans la position d'ouverture et
une position réunissant ensemble les deux positions de repos (16, 17) suivant une
courbe de guidage (18) en forme de L pour l'autre corps de guidage (F2), et l'élément
d'actionnement (22) présentant au moins un rebord d'accrochage (24) pour l'étrier
basculant, ce rebord étant à l'opposé des deux corps de guidage (F1, F2) se faisant
face dans la première position de repos (16) pour la poignée terminale (12) du levier
d'actionnement (10), caractérisé en ce que, en vue de la commande du déplacement du levier d'actionnement (10) sont prévues
sur la plaque d'appui (9) au moins deux cames de commande (19, 20) fixes, écartées
l'une de l'autre, qui peuvent être amenées à coopérer avec au moins l'une de plusieurs
cames de commande mobiles (21, 25, 26) prévues sur la tête d'actionnement (11), et
en ce que, également, d'autres cames de commande (23, 27, 28, 29) sont prévues sur
la plaque d'appui (9) ou sur la tête d'actionnement (11) en correspondance avec la
position du levier d'actionnement (10) dans sa position ouverte.
2. Mécanisme de mise en ordre selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'autre
came de commande (29) est intégrée dans l'un des deux corps de guidage (F1, F2), une
surface de butée (17a, 29a) étant prévue sur chacun des corps de guidage (F1, F2)
pour l'autre corps de guidage (F1, F2), chacun pour la position d'ouverture du lever
d'actionnement (10).
3. Mécanisme de mise en ordre selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'autre
came de commande est intégrée dans l'élément d'actionnement (22) et constitue, à son
emplacement, un second rebord d'accrochage (23) face à l'accrochage de la poignée
terminale (10) dans la première position de repos (16) des deux corps de guidage (F1,
F2) s'accrochant l'un sur l'autre.
4. Mécanisme de mise en ordre selon la revendication 3, caractérisé en ce que les deux
rebords d'accrochage (23, 24) formés sur l'élément d'actionnement (22) sont disposés
en position de fermeture du levier d'actionnement (10), dans laquelle les cames de
commande mobiles (21, 25, 26) de la tête d'actionnement (11) sont hors de prise d'avec
les cames de commande fixes (19, 20) de la plaque d'appui (9).
5. Mécanisme de mise en ordre selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'autre
came de commande (27) est formée sur la poignée terminale (12) du levier d'actionnement
(10) en face des extrémités de la tête d'actionnement (11) et peut être amenée à coopérer
avec une autre came de commande fixe (28) de la plaque d'appui (9).
6. Mécanisme de mise en ordre selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'autre
came de commande (28) de la plaque d'appui (9) constitue l'appui du levier d'actionnement
(10) pour la butée délimitant la position ouverte pour l'autre came de commande (27)
de la tête d'actionnement (11).
7. Mécanisme de mise en ordre selon la revendication 5, caractérisé en ce que les autres
cames de commande (27, 27a, 27b) de la tête d'actionnement (11), ainsi que les autres
cames fixes pouvant être amenées à coopérer avec elles (28, 28a, 28b) de la plaque
d'appui (9) sont disposées de manière à délimiter le déplacement coulissant du lever
d'actionnement (10).
8. Mécanisme de mise en ordre selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce
que l'une (19) des cames de commande fixes de la plaque d'appui (9) délimite au moins
une porton du déplacement d'ouverture du levier d'actionnement (10), tandis que l'autre
came de commande fixe (20) de la plaque d'appui (9) délimite le déplacement de fermeture
et de repos du levier d'actionnement (10).
9. Mécanisme de mise en ordre selon la revendication 8, caractérisé en ce que deux cames
de commande (25, 26) montées déplaçables à une certaine distance l'une de l'autre
de la tête d'actionnement (11) peuvent être amenées à coopérer, lors du déplacement
de fermeture et de repos du levier d'actionnement (10), avec les cames de commande
fixes (20) de la plaque d'appui, et délimitent chacune le déplacement de fermeture
ou de repos du levier d'actionnement (10).
10. Mécanisme de mise en ordre selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce
que les cames de commande fixes (19, 20) de la plaque d'appui (9) constituent des
saillies latérales de celle-ci.
11. Mécanisme de mise en ordre selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce
que la plaque d'appui (9) présente un évidement latéral (9a, 9b) dans lequel sont
intégrées les sections terminales opposées l'une à l'autre des deux cames de commande
fixes (19, 20)
12. Mécanisme de mise en ordre selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce
que la plaque d'appui (9) présente une section s'éloignant de la plaque de base (2),
dans laquelle sont intégrées toutes les cames de commande fixes (19, 20, 28).
13. Mécanisme de mise en ordre selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce
que l'un des deux corps de guidage (F1, F2) est pratiqué dans une section de la paroi
latérale d'un évidement (13) de la tête d'actionnement (11), qui est prévue pour recevoir
la saillie de la plaque d'appui (9) comportant l'autre corps de guidage (F1, F2).
14. Mécanisme de mise en ordre selon la revendication 13, dans lequel la plaque d'appui
(9) présentant l'un des corps de guidage (F1, F2), s'accroche sur son rebord au moins
vers le bas sur un évidement (13) de la tête d'actionnement, caractérisé en ce que
l'autre corps de guidage (F2) est pratiqué sur une section de paroi (30) basculable
ou évidable de la tête d'actionnement (11) d'une paroi latérale de l'évidement (13)
de la tête d'actionnement (11).
15. Mécanisme de mise en ordre selon la revendication 14, caractérisé en ce que la section
de paroi (30) portant l'autre corps de guidage (F2), de préférence orientable élastiquement,
de l'une des parois latérales (31) de l'évidement (13) peut reposer dans la paroi
latérale opposée (34) de l'évidement (13).