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(11) |
EP 0 682 160 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.12.1998 Patentblatt 1998/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.04.1995 |
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Abstandshalter-Leiste
Spacer-strip
Distancier en forme d'un listeau
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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LT SI |
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Priorität: |
11.05.1994 DE 4416648
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.11.1995 Patentblatt 1995/46 |
| (73) |
Patentinhaber: Friedl, Ekkehard |
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51688 Wipperfürth (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Friedl, Ekkehard
51688 Wipperfürth (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rieder, Hans-Joachim, Dr. et al |
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Rieder & Partner
Anwaltskanzlei
Postfach 11 04 51 42304 Wuppertal 42304 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 062 960 DE-U- 8 224 733 DE-U- 9 204 183 US-A- 1 324 359
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DE-U- 1 958 266 DE-U- 9 013 975 DE-U- 9 206 382 US-A- 1 570 814
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf insbesondere bei der Verlegung von Bewehrungs-Stäben/Matten
oder dergleichen einzusetzende Abstandshalter-Leiste, mit in Längsrichtung wellenförmig
verlaufender Fußkante, die von den unteren Rändern hochkant stehender, Wellenabschnitte
formender Wände gebildet ist, und mit einem oberseitigen Kopfbereich zur Auflage der
Bewehrungs-Stäbe/Matten, welcher als durchlaufender Steg gestaltet ist.
[0002] Eine Abstandshalter-Leiste dieser Art ist durch das DE-U-90 13 975 bekannt. Dort
setzen sich die die Wellenabschnitte bildenden Wände bis in den Kopfbereich in der
Weise fort, daß die obere Schmalkante der Wände den gleichen Wellungsverlauf nimmt
wie die Fußkante. In Bezug auf den durchlaufenden Steg ergibt sich so, von oben gesehen,
in etwa das Bild der Silhouette eines Äskulap-Stabs. Aufgrund der vertikal kongruent
gegebenen Amplitude ist also der Auflagebereich praktisch genauso breit wie der Abstützbereich
der Leiste gegenüber einer Stellfläche. Die Fußkante ist überdies in Richtung der
Stellfläche abstandsweise ausgeklinkt, so daß insgesamt kleinere Aufstellflächen entstehen.
[0003] In Kenntnis dieser Vorgabe liegt der vorliegenden Anmeldung die Aufgabe zugrunde,
Abstandshalter-Leisten der gattungsgemäßen Art baulich einfacher, stabiler und kippsicherer
auszubilden.
[0004] Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung und das in
den Ansprüchen 21,22 und 25 aufgeführte Verfahren.
[0005] Jeweils anschließende Ansprüche geben vorteilhafte Weiterbildungen bzw. Verfahrensschritte
an.
[0006] Zufolge solcher Ausgestaltung ist eine gattungsgemäße Abstandshalter-Leiste geschaffen,
die sich einfacher herstellen läßt und trotzdem in ihrer Stabilität der klassischen
Abstandshalter-Leiste nicht nachsteht. Die ondulierte Fußkante bringt eine gute Aufstellbasis,
wobei kopfseitig ein auf kürzestem Wege liegender Verlauf der dortigen Kante realisiert
ist. Die Lastaufnahme geschieht zufolge des auf eine gemeinsame Längslinie beschränkten
Kopfbereichs völlig verkippungsfrei. Konkret ist diese einfache Lösung dadurch gekennzeichnet,
daß die obere Schmalkante der Wände der Wellenabschnitte deckend zum Kopfbereich verläuft
und die Wände, ausgehend davon, durch spitzdach-ähnliches, wechselseitiges Auskragen
zu gegenüberliegenden Seiten des Kopfbereichs den wellenförmigen Fußkanten-Verlauf
bilden. Die entsprechende Struktur ist auch einer Fahne vergleichbar, die mastseitig
linear gefaßt ist und zum freien Ende hin auswellt. Die geschaffene Abstandshalter-Leiste
erweist sich als hoch stabil trotz relativ dünnwandigen Leistenmaterials. Die Übergangszonen
zwischen den Wellenabschnitten wirken wie integrierte, die Ebene des Kopfbereichs
querende Spannhalter zwischen den Wellenbergen. Solche Abstandshalter-Leisten nehmen
nicht nur das zugedachte Gewicht der Bewehrungs-Stäbe/Matten sicher auf, sondern tolerieren
aufgrund der weit ausgreifenden Seitenauskragungen sogar Begehung. Durch die spitzdach-ähnliche
Auskragung erhalten die Abstandshalter-Leisten eine gute Basis.
[0007] Vor allem aus Gründen einer Materialersparnis und auch Gewichtsreduzierung erweist
es sich dabei weiter als vorteilhaft, daß die Wellenabschnitte mit Durchbrechungen
ausgestattet sind. Es kann sich hier um Bohrungen, auch Ausstanzungen handeln. Diese
bringen zwar eine Verbindung des Betons quer durch die Leiste hindurch, sind aber
speziell aus diesen Gründen nicht erforderlich, da Beton auf Zug praktisch nicht belastbar
ist. Die Durchbrechungen können im Bereich der Wellenberge der Wellenabschnitte liegen.
[0008] Eine alternative, gleichfalls vorteilhafte Lösung besteht darin, daß die Durchbrechungen
in den Wellenflanken der Wellenabschnitte angeordnet sind. Weiter erweist es sich
als vorteilhaft, daß die gemeinsame Längslinie eine Gerade ist. Günstig ist es dabei,
daß die Längslinien-Gerade sich mit der Randkante des durchlaufenden Steges deckt.
Ein solches Leistenprofil ist vor allem leichteren Konstruktionen vorbehalten. Hier
genügt es schon, wenn die Dicke des Steges etwa der Materialstärke der Leiste entspricht.
Bei größeren zu erwartenden Lastaufnahmen wird baulich in einfacher Weise so vorgegangen,
daß der durchlaufende Steg mit einem Schenkel teilweise die auf der einen Seite liegenden
Wellenabschnitte überfängt. Das führt praktisch zu einem L-Profil. Der den so vergrößerten
Kopfbereich bringende L-Schenkel könnte oberseitig glatt durchlaufen; andererseits
ergäbe sich aber auch eine Auflagen-Rauhung, wenn die Ondulation der Leiste gleichmäßig
flächenverwerfend auch bis in den den Schenkel bildenden Abschnitt hineinginge z.B.
in Form kleiner vertikaler Runzeln. Das käme der beim eingangs erwähnten Spritzling
durch spezielle Dorne oder Warzen erreichten Rauhung gleich. Außerdem wird vorgeschlagen,
daß der Steg mit einem zweiten Schenkel teilweise die auf der anderen Seite liegenden
Wellenabschnitte überfängt. Das führt bezüglich der Leiste zu einem T-Profil.
[0009] Darüber hinaus bringt die Erfindung in Vorschlag, daß der bzw. die Schenkel des Steges
auf ganzer Länge gleiche Breite besitzt bzw. besitzen. Weiter besteht eine vorteilhafte
Ausgestaltung dahingehend, daß die Leisten ineinanderschachtelbar sind (Wellenberg
in Wellental). Bei von den Stegen ausgehenden Schenkeln geschieht das in einer Übergriffsstellung
dieser Schenkel. Vorteilhaft ist es sodann, daß der Steg in symmetrischer T-Profilierung
zum Wellenverlauf der Leiste angeordnet ist. Hierdurch liegen beidseitig der entsprechenden
Symmetrieebene gleiche Abstützbedingungen vor und demzufolge eine ausgewogene Lasteinleitung.
Eine bauliche, insbesondere stabilisatorische Besonderheit liegt sodann noch dadurch
vor, daß die Fußkante als Abwinklung der Leiste gestaltet ist. Hierbei ist zunächst
an eine senkrecht zur Montageebene bzw. Stellfläche ausgerichtete Abwinklung des schrägen
Faltenverlaufs gedacht. Um hierbei zu möglichst kleinen Auflagenflächen des Abstandshalters
zu gelangen, bringt die Erfindung weiter in Vorschlag, daß die Fußkante zu Einzelabschnitten
unterbrochen ist, die sich jeweils nur über die kurzen Bereiche der Scheitelzone der
Wellenabschnitte erstrecken und zwischen diesen Bereichen brükkenbogenförmige Auskehlungen
im Verlauf der Leisten-Unterkante belassen. Die Stützflächen liegen so in maximaler
Querbeabstandung zum Verlauf der Leiste.
[0010] Soll dagegen der spezifische Flächendruck hier verringert werden, greift mit Vorteil
eine Lösung dahingehend, daß die Abwinklung im Bereich der Fußkante zum Inneren des
Wellenbogens hin offene Taschen bildet. Hier wird die Materialwand unter marginaler
Einziehung des Wandungsmaterials der Wellen vergrößert. Eine so vergrößerte Auflagefläche
kann sich bei Belastung nicht oder kaum in beispielsweise untergelegtes Isolationsmaterial
eindrücken. Ein vorteilhaftes Verfahren zur Herstellung eines Abstandshalters insbesondere
gemäß Anspruch 1 ergibt sich durch die Schritte, daß ausgehend von einem Flachbandstreifen
dieser in wellenförmig verlaufende Einzelabschnitte verformt wird derart, daß im Bereich
der einen Längskante des Streifens die Wellenabschnitte von einem längs durchlaufenden
Steg ausgehend in einen Faltenwurf gebracht werden und von dort ausgehend zu entgegengesetzten
Wellenabschnitten auskragen. Hierbei ist es günstig, daß die Verformung an einem extrudierenden
Flachbandstreifen geschieht mittels quer zur Längslinie vor- und zurückgehender, intermittierend
mitgehender Stößelrechen oder Zackenräder. Das kann hinsichtlich der Stößelrechen
also mitlaufend geschehen, vor der Stufe der Aufhärtungsphase oder aber hinsichtlich
der Zackenräder im Extrusions-Durchlaufverfahren. Eine besonders rationelle Herstellung
liegt vor, wenn die Fußkante durch eine Zerteilungslinie einer Doppel-Leiste gebildet
ist. Vorzugsweise liegt eine spiegelsymmetrische Doppel-Leiste zugrunde. Weiter erweist
es sich als vorteilhaft, daß am Kopfbereich Einlegeösen ausgebildet sind. Hierüber
lassen sich die Bewehrungs-Stäbe/Matten bequem fesseln. Der Anbringung besonderer
Fesselungselemente oder gar der Verwendung von Haltedrähten bedarf es nicht mehr.
Weiter erweist es sich als zuordnungsgünstig, wenn die Einlegeösen von kammartigen,
eine obere Ösenöffnung verschmälernden Vorsprüngen gebildet sind. So können bspw.
maßlich abgestimmte Stäbe praktisch im Kopfbereich verrastet werden. Eine vorteilhafte
Steckzuordnungshilfe besteht dabei darin, daß die freien Enden der Vorsprünge gegensinnig
ausgestellt sind.
[0011] Ein optimiertes Verfahren zur Herstellung eines in Form einer in Längsrichtung wellenförmig
verlaufenden Leiste ausgebildeten Abstandshalters mit Kopfbereich und wechselweise
dazu auskragender Fußkante ergibt sich schließlich dadurch, daß eine mit wechselseitigen
Ausstülpungen ausgebildete Profilleiste von doppelter Breite wie die Höhe einer Abstandshalter-Leiste
mit seitlichen Randkanten entsprechend dem Kopfbereich erzeugt und daran anschliessend
die Ausstülpungswände auf der Längsmittellinie zerteilt werden. Dasselbe kann in Addition
über den Kopfbereich praktiziert werden, so daß sogar statt einer Doppelleisten-Grundstruktur
ganze Bahnen erzeugt und so zerteilt werden.
[0012] Weiter erweist es sich als vorteilhaft, wenn vor dem Zerteilen in die Ausstülpungswände
Löcher, respektive Durchbrechungen, eingeformt werden. Endlich ist es noch von Vorteil,
daß auch diese Profilleiste im Kunststoff-Extrudierverfahren erzeugt ist.
[0013] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Abschnitt eines leistenförmigen Abstandshalters in perspektivischer Darstellung,
gemäß erstem Ausführungsbeispiel,
- Fig. 2
- einen Querschnitt hierzu,
- Fig. 3
- einen Abschnitt eines leistenförmigen Abstandshalters in perspektivischer Darstellung,
gemäß zweitem Ausführungsbeispiel,
- Fig. 4
- den Querschnitt hierzu,
- Fig. 5
- einen der Figur 4 entsprechenden Querschnitt einer Profilvariante,
- Fig. 6
- einen Abschnitt eines leistenförmigen Abstandshalters in perspektivischer Darstellung,
gemäß drittem Ausführungsbeispiel,
- Fig. 7
- einen Querschnitt hierzu,
- Fig. 8
- einen Abschnitt eines leistenförmigen Abstandshalters in perspektivischer Darstellung,
gemäß viertem Ausführungsbeispiel,
- Fig. 9
- einen Querschnitt hierzu,
- Fig. 10
- einen Abschnitt eines leistenförmigen Abstandshalters in perspektivischer Darstellung,
gemäß fünften Ausführungsbeispiel,
- Fig. 11
- einen Querschnitt hierzu,
- Fig. 12
- einen Abschnitt eines leistenförmigen Abstandshalters als Zwischenprodukt in Form
einer Doppel-Leiste,
- Fig. 13
- den Schnitt gemäß Linie XIII-XIII in Fig. 12,
- Fig. 14
- die linksseitige Hälfte der Doppel-Leiste,
- Fig. 15
- den Schnitt gemäß Linie XV-XV in Fig. 14,
- Fig. 16
- die Draufsicht auf die rechtsseitige Hälfte der Doppel-Leiste,
- Fig. 17
- den Schnitt gemäß Linie XVII-XVII in Fig. 16, die Fig. 14-17 also die Zerteilung der
Doppel-Leiste veranschaulichend,
- Fig. 18
- in perspektivischer Darstellung einen Abschnitt einer der beiden Abstandshalter-Leisten
in perspektivischer Darstellung, ein sechstes Ausführungsbeispiel abgebend,
- Fig. 19
- einen Abschnitt eines leistenförmigen Abstandshalters in Draufsicht, gemäß siebtem
Ausführungsbeispiel,
- Fig. 20
- die Seitenansicht hierzu,
- Fig. 21
- die Draufsicht auf einen Abschnitt eines leistenförmigen Abstandshalters gemäß achtem
Ausführungsbeispiel,
- Fig. 22
- die Seitenansicht hierzu und
- Fig. 23
- den Schnitt gemäß Linie XXIII-XXIII in Fig. 21.
Grundkörper aller dargestellten Abstandshalter A ist eine Leiste L bzw. LL in Form
eines Flachbandstreifens.
[0014] Der untere Rand der Leiste L bildet am fertigen Produkt eine Fußkante 1. Sie ist
zur Erzielung einer Stellfähigkeit geschlängelt. Die Stellfläche heißt 2. Es kann
sich hier um eine Oberseite einer Schalung oder die einer aufgelegten Isolationsschicht
handeln.
[0015] Der obere Rand der besagten Leiste L formt einen Kopfbereich 3. Der erstreckt sich
auf kürzestem Wege in Längsrichtung des Abstandshalters A.
[0016] Besagter Kopfbereich 3 dient zur Auflage von BewehrungsStäben/Matten 4, die aus bekannten
Gründen in einem überall gleichen Abstand x zur Stellfläche 2 gehalten werden sollen/müssen.
Die Stellfläche 2 oder aber die Rückseite der Isolation bilden die spätere Sichtfläche
des Objekts. Von dieser Sichtfläche ist das meist aus korrodierfähigem Baustahl bestehende
Bewehrungsmaterial ausreichend weit beabstandet, so daß bspw. keine Rostflecken entstehen.
Der Abstand x bildet zugleich die Höhe der Leiste L, welche Höhe ebenfalls mit x bezeichnet
ist.
[0017] Die Übergangsbereiche Kopfbereich 3 zu Leiste L liegen auf einer gemeinsamen Längslinie
y-y des als durchlaufender Steg 5 gestalteten Kopfbereichs 3.
[0018] Der relativ kurze Steg 5 erstreckt sich senkrecht zur Stellfläche 2.
[0019] Vom Kopfbereich 3 bzw. dem unteren Ende des Steges 5 geht die Leiste L in Form aneinanderschließender
Wellenabschnitte I,II aus. Es liegt ein welliger FaltenwurfRapport vor, der sich zur
Fußkante hin kontinuierlich vergrößert. Die geschlängelte Fußkante 1 wechselt dabei
von der einen Seite auf die andere Seite des Abstandshalters A, wobei der Wechselpunkt
durch die eingezeichnete vertikale Ebene E-E definiert ist, welche die gemeinsame
Längslinie y-y schneidet. Die Längslinie y-y ist, wie aus Fig. 1 etc. ersichtlich,
eine Gerade. Die Längslinien-Gerade deckt sich mit der oberen Stirnrandkante 6 des
durchlaufenden Steges 5.
[0020] Ausgehend vom Kopfbereich 3 führt die Wellenstruktur oder Zick-Zack-Struktur der
Leiste L zu querseitig gleichlangen Auskragungen der Wellenabschnitte I,II. Die Ebene
E-E ist daher zugleich eine Symmetrie-Ebene. Im Querschnitt gesehen, entsteht durch
das wechselseitige Auskragen der Leistenwände umrißmäßig ein Leistenkörper in Form
eines etwa gleichseitigen Dreiecks in praktisch spitzdach-ähnlicher Gestalt, wobei
einer größeren Seitenlänge im basisbildenden Bereich des Abstandshalters A der Vorzug
gegeben würde.
[0021] Die Wellenstruktur der Leiste L kann, wie aus einigen Ausführungsbeispielen hervorgeht,
reichlich durchbrochen sein. Das führt nicht nur zu einer heute durchaus wieder interessanten
Materialeinsparung, sondern auch zu einer Verringerung des Gewichts der Abstandshalter
A. Die Brückenfunktion zum umgebenden Beton hin ist dabei zweitrangig.
[0022] Die Durchbrechungen tragen das Bezugszeichen 7. Sie lassen sich stanzen oder bohren,
je nach dem verwendeten Herstellungsmaterial des Abstandshalters. Diesbezüglich kann
sowohl auf Hart-PVC zurückgegriffen werden als auch auf Metall, insbesondere Stahlblechstreifen.
[0023] Die Durchbrechungen 7 liegen gemäß drittem Ausführungsbeispiel des Abstandshalters
A im Bereich der Wellenflanken der Wellenabschnitte I,II.
[0024] Beim vierten Ausführungsbeispiel liegen die Durchbrechungen 7 im Bereich der Wellenberge
respektive Zick-Zack-Spitzen bzw. gekappten Zick-Zack-Spitzen der Wellenabschnitte
I,II. Wie aber Figur 8 entnehmbar, greifen die in den Bereich der Wellenberge positionierten
Durchbrechungen 7 dort auch noch ein wenig in die Wellenflanken über.
[0025] Ab dem zweiten Ausführungsbeispiel ist sodann der Kopfbereich 3 linear verstärkt
bzw. versteift. Hierzu geht von der Oberseite des Steges 5 der Leiste L ein parallel
zur Ebene der Fußkante 1 liegender Schenkel 8 aus (vergleiche Figur 5). Der ist von
solcher Länge, daß er auf der einen, zeichnungsmäßig linken Seite die dortigen Wellenabschnitte
II überfängt. Die vertikale Überdeckung nimmt etwa ein Viertel der Auskragungslänge
der dortigen Wellenabschnitte II ein.
[0026] Aus dem gleichen Zeichnungsblatt geht gemäß Figuren 3 und 4 ein Ausführungsbeispiel
hervor, welches in Weiterbildung der Variante gemäß Figur 5 einen in Gegenrichtung
zum Schenkel 8 weisenden zweiten Schenkel 9 besitzt. Auch dieser zweite, in dem gemeinsamen
Steg 5 wurzelnde Schenkel 9 überfängt teilweise die auf der anderen, rechten Seite
liegenden Wellenabschnitte I.
[0027] Während die Leiste L gemäß Figur 5 querschnittsmäßig zu einem L-Profil führt, kann
im Hinblick auf die Leiste L in Figur 4 von einem T-Profil gesprochen werden.
[0028] Sowohl in Figur 5 als auch in Figur 4 behalten die Schenkel 8 bzw. 8,9 auf ganzer
Länge eine gleiche Breite bei. In jedem Fall ist bei diesen Lösungen die als Auflagefläche
für die Bewehrungs-Stäbe/Matten 4 fungierende Stirnrandkante 6 deutlich gegenüber
Figur 2 verbreitert. Sowohl die Dicke des Steges 5 als auch die Dicke der darin wurzelnden
horizontalen Schenkel 8, 9 der Leiste L sind gleich. Sie liegen zwischen 1,5 und 3
mm, je nach dem verwendeten Material (Kunststoff,Stahl).
[0029] Der Abstandshalter A gemäß drittem und viertem Ausführungsbeispiel unterscheidet
sich außer der erläuterten Placierung der Durchbrechungen 7 noch dadurch, daß die
Fußkante 1 am Ende einer Abwinklung 10 der Leiste L gebildet ist. Die Abwinklung 10
erstreckt sich im wesentlichen vertikal zur Stellfläche 2. Sie unterbricht stumpfwinklig
den bei den anderen Ausführungsbeispielen durchgehenden Schrägungsverlauf der ausgestellten
Wellenrücken. Auf die Abwinklung 10 entfällt etwa ein Drittel bis ein Fünftel der
Länge der abschrägenden Wellenrükken. Die Abwinklung 10 hat versteifende Wirkung,
besonders im Aufstellbereich. Eine solche ist willkommen, weil gemäß drittem und viertem
Ausführungsbeispiel die Aufstellflächen gegenüber einer durchgehend verlaufenden Fußkante
1 deutlich reduziert sind, eben auf die Bereiche der Abwinklungen 10. Erreicht ist
das dadurch, daß die Fußkante 1 zu Einzelabschnitten unterbrochen ist, die sich jeweils
nur über die kürzeren Bereiche der Scheitelzonen respektive Wellenrücken der Wellenabschnitte
I,II erstrecken. Wie den Figuren 6 und 7 sowie 8 und 9 entnehmbar, liegen zwischen
diesen kürzeren, aufsetzenden Bereichen der Fußkante 1 brückenbogenförmige Auskehlungen
11. Letztere weisen eine an der Sehne 12 bemessene Länge auf, die etwa um das Sechs-
bis Achtfache reduziert ist. Dadurch werden nur ganz geringe Aufstellflächen an der
Sichtfläche erkennbar; unter Verwendung solcher Abstandshalter A können daher Sichtbetonflächen
hergestellt werden. Die brückenbogenförmigen Partien laufen über eine Facette-Kante
13 in die dort die Durchbrechungen 7 aufweisenden Wellenflanken ein.
[0030] Will man die im wesentlichen auf den Bereich von Abwinklungen 10 beschränkten Abstützflächen
vergrößern, so greift das in den Figuren 10 und 11 dargestellte letzte Ausführungsbeispiel.
Hier ist die Abwinklung nicht lotrecht vorgenommen, sondern horizontal und nach innen
gerichtet. Diese Abwinklung trägt das Bezugszeichen 10' Sie schafft eine marginale
Schließung der innenseitigen Wellentäler. Dadurch ergibt sich eine sich auch noch
in flankenseitige Bereiche der Wellenabschnitte I,II innenseitig fortsetzende und
dort auslaufende Fußfläche 1'. Die Fußflächen 1' weisen etwa Sichelform auf und spitzen
im Mittelbereich der Fußkante 1 aus. Auf diese Weise entstehen zum Wellenbogen hin
offene Taschen 14.
[0031] Ein vorteilhaftes Verfahren zur Herstellung eines Abstandshalters A insbesondere
nach Anspruch 1 besteht darin, daß ausgehend von einem Flachbandstreifen (Leiste L)
dieser Flachbandstreifen in wellenförmig verlaufende Einzelabschnitte verformt wird
derart, daß im Bereich der einen Längskante die Wellenabschnitte I,II von einem längs
durchlaufenden Steg 5 ausgehend in einen Faltenwurf gebracht werden und von dort (5)
sich fortsetzend zu entgegengesetzten Wellenabschnitten I,II auskragen. Diese Verformung
geschieht im Kunststoffextrusionsverfahren an einem extrudierenden Flachbandstreifen,
indem quer zur Längslinie y-y respektive Ebene E-E gegenläufig vor- und zurückgehende,
intermittierend mitgehende und wieder zurückfahrende Stößelrechen diese Verformung
vornehmen.
[0032] Das geschieht noch im Warmzustand des Flachbandstreifens kurz vor dem Erstarren des
Materials.
[0033] Die Arbeitsflächen der Stößelrechen berücksichtigen die erstrebte Verformung bzw.
Formgebung in Bezug auf die Art der Abwinklung 10 bzw. 10'.
[0034] Ebenso ist zum Erzeugen der Wellen eine der extrudierenden Düse nachgeschaltete Einrichtung
mit zahnartig ineinandergreifenden Zackenrädern denkbar, die ihrerseits die erwünschten
formgebenden Abdrücke erzeugt. Die Taschen 14 werden hier wie da einfach als Wandausstülpungen
realisiert.
[0035] Die lineare Versteifung unter Berücksichtigung der erwähnten Schenkel 8; 8,9 eröffnet
sogar die Möglichkeit der Ausbildung eines Doppel-T-Profiles mit anschließendem mittigen,
horizontalen Längstrennschnitt.
[0036] Die Abstandshalter A lassen sich raumsparend ineinanderschachteln. Dies geschieht
gemäß erstem Ausführungsbeispiel unter direktem Anschmiegen der Flächen der identisch
ondulierten Leisten L, bei den anderen Ausführungsbeispielen in Herbeiführung einer
Übergriffstellung der Stege 8. Der Stapel kann so in Meterware abgegeben werden.
[0037] Anhand der Fig. 12 bis 17 wird nachstehend ein weitergebildetes Verfahren erörtert,
welches auf eine paarige Produktion abstellt und auf ein Zwischenprodukt zurückgeht.
Gemäß diesem Verfahren zur Herstellung eines in Form einer in Längsrichtung der wellenförmig
verlaufenden Leiste L ausgebildeten Abstandshalters A mit Kopfbereich 3 und wechselweise
dazu auskragender Fußkante 1 wird so vorgegangen, daß eine mit wechselseitigen Ausstülpungen
15, 16 ausgebildete Profilleiste von doppelter Breite wie die Höhe x einer Abstandshalter-Leiste
L mit seitlichen Randkanten 17, 18 entsprechend dem Kopfbereich 3 erzeugt und daran
anschließend die Ausstülpungswände auf der Längsmittellinie der so gestalteten Profilleiste
zerteilt werden. Die mit der Längsmittellinie ebenenmäßig zusammenfallende Zerteilungslinie
ist mit Z bezeichnet. Bezüglich der Profilleiste liegt auch hier im Ursprung ein im
Kunststoff-Extrusionsverfahren gewonnener extrudierender Flachbandstreifen vor mit
einem an den seitlichen Randkanten 17, 18 gestalteten Kopfbereich, wie er sich aus
den unterschiedlichsten Ausführungsbeispielen der Zeichnungsfiguren 1 bis 23 ergibt.
[0038] Eine besonders günstige Fertigungsmaßnahme besteht überdies darin, daß vor dem Zerteilen
der Profilleiste in die Ausstülpungswände Löcher eingeformt werden, in den einzelnen
Ausführungsbeispielen bezeichnet mit Durchbrechungen 7. Die Lochung, bspw. durch Stanzen
erzeugt, geschieht gegen die Breitseite des Flachbandstreifens, respektive die Leiste,
gerichtet. Die Leiste in ihrer zusammenhängenden Form ist durchweg als Doppel-Leiste
LL bezeichnet. Unter Anwendung des Kunststoff-Extrusionsverfahrens wird auch bei dieser
Doppel-Leiste das gegenläufige Ausbuchten bzw. Ausstülpen der relativ dünnen Wandung
über intermittierend mitgehende Stößelrechen oder stationäre Zackenräder bewirkt.
[0039] Das durch Zerteilen erzeugte Produkt ist in Fig. 18 perspektivisch dargestellt. Es
gleicht baulich in etwa dem in den Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsbeispiel.
Die Bezugsziffern sind sinngemäß angewandt.
[0040] Durch die gegen die Breitseite gerichete Lochung bzw. Stanzung lassen sich beim sechsten
Ausführungsbeispiel die in der Fußkante 1 liegenden brückenbogenförmigen Auskehlungen
11 eben auch über die Stanzung erzielen. Der schräge, d. h. spitzwinklige Verlauf
der Stanzachse zu den korrespondierenden Ausstülpwänden führt zu recht langen, in
ihrer Spannweite den Auskehlungen 11 in Fig. 8 gleichenden "Unterführungen". Insofern
erweist sich eine in ihrer Struktur spiegelsymmetrisch gestaltete Doppel-Leiste LL
auch diesbezüglich als vorteilhaft.
[0041] In den Fig. 19 bis 23 sind produktseitig Weiterbildungen vorgenommen. Auch hier kann
nach dem Zerteilungsverfahren gearbeitet werden und die die Durchbrechungen schaffende
Lochung auch noch für einen anderen Zweck eingesetzt werden, nämlich zur Ausbildung
von Einlegeösen 19. Besagte Einlegeösen 19 setzen im Kopfbereich 3 sowohl der seitlichen
Randkante 17 als auch der seitlichen Randkante 18 der Doppel-Leiste LL an. Natürlich
sind hierbei die unterschiedlichsten Formen ausstanzbar, also, im Hinblick auf eine
seitlich offene Öse, die entsprechenden Ösenöffnungen 20 berücksichtigbar.
[0042] Die Einlegeösen 19 können gemäß Ausführungsbeispiel Fig. 19, 20 in Reihe angeordnet
sein, so daß ein kammartiges Gebilde materialgleich angeformt entsteht. Die jeweils
benachbarte Einlegeösen 19 begrenzenden Zinken oder Vorsprünge 21 laufen dort keulenartig
aus. Auf diese Weise entsteht die gegenüber dem maximalen lichten Ösenöffnungs-Querschnitt
deutlich verringerte ösenöffnung 20. Die die Einlegeösen 19 umschreibenden Vorsprünge
21 sind symmetrisch und weisen in Richtung des Kopfbereiches 3 einen verbreiterten
Fuß 22 auf.
[0043] Gleiches gilt im Prinzip auch für das achte Ausführungsbeispiel (Fig. 21 bis 23).
Hier ist jedoch zwischen einzelnen freistehend angeordneten Einlegeösen 19 ein größerer,
über mehrere Wellenabschnitte gehender Freiraum 19' belassen, angedeutet durch eine
Schrägschraffur in Fig. 22.
[0044] Die freien Enden 23 der Vorsprünge 21 sind dort gegeneinander gerichtet unter Bildung
der hier deutlich kleiner gehaltenen Ösenöffnung 20.
[0045] Eine weitere gestalterische Maßnahme besteht bezüglich des achten Ausführungsbeispieles
auch noch darin, daß die dortigen gegeneinander gerichteten, freien Enden 23 der Vorsprünge
21 gegensinnig, aneinander vorbeiweisend ausgestellt sind. Die Ausstellung geht besonders
deutlich aus Fig. 21 hervor. Die Enden 23 laufen dort deutlich aus der gemeinsamen
linearen Erstreckungsrichtung heraus. Auf diese Weise liegt in senkrechter Ausrichtung
zur Breitseite der Einlegeöse 19 eine kleinere Ösenöffnung vor als zwischen den in
Fig. 21 spitzwinklig ausgerichteten Enden 23. Diese haben in paralleler Richtung dort
einen größeren Abstand zueinander. Der spitze Winkel ist mit Alpha bezeichnet und
liegt bei ca. 40° zur geraden Erstreckungsrichtung des Kopfbereichs 3.
[0046] Der verwendete Begriff Wellenabschnitte I, II ist generell gemeint; es braucht sich
nicht um eine echte Wellung zu handeln, sondern lediglich um eine wechselseitig zur
Ebene E-E gehende Auskragung der Wände der Leiste L bzw. LL. Die dargestellte zick-zack-förmige
Struktur ist ebenso von Vorteil wie die in den Spitzen gebrochene zick-zack-förmige
Struktur. Überdies können mäanderförmige Verläufe der Fußkante 1 ebenso realisiert
werden wie noch stärker trapezförmig gestaltete Konturen.
1. Insbesondere bei der Verlegung von Bewehrungs-Stäben/Matten (4) oder dergleichen einzusetzende
Abstandshalter-Leiste (L), mit in Längsrichtung wellenförmig verlaufender Fußkante
(1), die von den unteren Rändern hochkant stehender, Wellenabschnitte (I, II) formender
Wände gebildet ist, und mit einem oberseitigen Kopfbereich (3) zur Auflage der Bewehrungs-Stäbe/Matten
(4), welcher als durchlaufender Steg (5) gestaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die obere Schmalkante der Wände der Wellenabschnitte (I, II) deckend zum Kopfbereich
(3) verläuft und die Wände, ausgehend davon, durch spitzdach-ähnliches, wechselseitiges
Auskragen zu gegenüberliegenden Seiten des Kopfbereichs (3) den wellenförmigen Fußkanten-Verlauf
bilden.
2. Abstandshalter-Leiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellenabschnitte
(I,II) mit Durchbrechungen (7) ausgestattet sind.
3. Abstandshalter-Leiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen
(7) in den Wellenbergen der Wellenabschnitte (I,II) liegen.
4. Abstandshalter-Leiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrechungen
(7) in den Wellenflanken der Wellenabschnitte (I,II) angeordnet sind.
5. Abstandshalter-Leiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die gemeinsame durch den durchlaufenden Steg (5) gebildete Längslinie
(y-y) als Gerade gestaltet ist.
6. Abstandshalter-Leiste nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Längslinien-Gerade
sich mit der Stirnrandkante (6) des durchlaufenden Steges (5) deckt.
7. Abstandshalter-Leiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Dicke des Steges (5) etwa der Materialstärke der Leiste (L)
entspricht.
8. Abstandshalter-Leiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der durchlaufende Steg (5) mit einem Schenkel (8) teilweise die
auf der einen Seite liegenden Wellenabschnitte überfängt.
9. Abstandshalter-Leiste nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (5) mit
einem zweiten Schenkel (9) teilweise die auf der anderen Seite liegenden Wellenabschnitte
überfängt.
10. Abstandshalter-Leiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der bzw. die Schenkel (8; 8,9) auf ganzer Länge gleiche Breite
besitzt bzw. besitzen.
11. Abstandshalter-Leiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß sie mit einer gleichen Leiste (L) ineinanderschachtelbar ist.
12. Abstandshalter-Leiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Steg (5) in symmetrischer T-Profilstellung zum Wellenverlauf
der Leiste (L) angeordnet ist.
13. Abstandshalter-Leiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fußkante (1) als Abwinklung (10) der Leiste (L) gestaltet
ist.
14. Abstandshalter-Leiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fußkante (1) zu Einzelabschnitten unterbrochen ist, die sich
jeweils nur über die kürzeren Bereiche der Scheitelzonen der Wellenabschnitte (I,II)
erstrecken und zwischen diesen Bereichen brückenbogenförmige Auskehlungen (11) im
Verlauf der Leisten-Unterkante belassen.
15. Abstandshalter-Leiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Abwinklung (10') im Bereich der Fußkante (1) zum Inneren
des Wellenbogens hin offene Taschen (14) bildet.
16. Abstandshalter-Leiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fußkante (1) durch eine Zerteilungslinie (Z) einer Doppel-Leiste
(LL) gebildet ist.
17. Abstandshalter-Leiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch eine spiegelsymmetrische Doppel-Leiste (LL).
18. Abstandshalter-Leiste nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß am Kopfbereich (3) Einlegeösen (19) ausgebildet sind.
19. Abstandshalter-Leiste nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlegeösen
(19) von kammartigen, eine obere Ösenöffnung (20) verschmälernden Vorsprüngen (21)
gebildet sind.
20. Abstandshalter-Leiste nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden
(23) der Vorsprünge (21) gegensinnig ausgestellt sind.
21. Verfahren zur Herstellung einer Abstandshalter-Leiste (L) insbesondere nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß ausgehend von einem Flachbandstreifen (L) dieser in
wellenförmig verlaufende Einzelabschnitte verformt wird derart, daß im Bereich der
einen Längskante die Wellenabschnitte (I,II) von einem längs durchlaufenden Steg (5)
ausgehend in einen Faltenwurf gebracht werden und von dort (5) sich fortsetzend zu
entgegengesetzten Wellenabschnitten (I,II) auskragen.
22. Verfahren zur Herstellung eines in Form einer in Längsrichtung wellenförmig verlaufenden
Leiste (L) ausgebildeten Abstandshalters (A) mit Kopfbereich (3) und wechselweise
dazu auskragender Fußkante (1), dadurch gekennzeichnet, daß eine mit wechselseitigen
Ausstülpungen (15, 16) ausgebildete Profilleiste von doppelter Breite wie die Höhe
(x) einer Abstandshalter-Leiste mit seitlichen Randkanten (17, 18) entsprechend dem
Kopfbereich (3) erzeugt und daran anschließend die Ausstülpungswände auf der Längsmittellinie
zerteilt werden.
23. Verfahren nach Anspruch 22 , dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Zerteilen in die
Ausstülpungswände Durchbrechungen (7) eingeformt werden.
24. Verfahren nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilleiste im
Kunststoff-Extrudierverfahren erzeugt ist.
25. Verfahren zur Herstellung einer Abstandshalter-Leiste nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 20, gekennzeichnet durch die Verformung eines extrudierenden Flachbandstreifen,
die mittels gegenläufig quer zur durch den durchlaufenden Steg (5) gebildeten Längslinie
(y-y) vor und zurückgehender, intermittierend mitgehender Stößelrechen oder stationärer
Zackenräder geschieht.
1. Spacer bar (L), to be used in particular in laying reinforcing rods/mats (4) or the
like, with a foot edge (1) extending in an undulating fashion in the longitudinal
direction, which is formed by walls standing on edge from the bottom edges, and forming
wave sections (I,II) and with a top head area (3) for supporting the reinforcing rods/mats
(4), which is formed as a continuous web (5), characterised in that the upper narrow
edge of the walls of the undulating sections (I,II) extends to cover the head area
(3) and the walls, starting from this point, form the undulating foot edge configuration
by means of alternating projection to opposite sides of the head area, similar to
a roof ridge.
2. Spacer bar according to claim 1, characterised in that the wave sections (I,II) are
provided with apertures (7).
3. Spacer bar according to claim 2, characterised in that the apertures (7) lie in the
crests of the waves of the wave sections (I,II).
4. Spacer bar according to claim 2, characterised in that the apertures (7) are located
in the wave sides of the wave sections (I,II).
5. Spacer bar according to one or more of the preceding claims, characterised in that
the common longitudinal line (y-y) formed by the continuous web (5) is in the form
of a straight line.
6. Spacer bar according to claim 5, characterised in that the longitudinal straight line
is flush with the lateral end edge (6) of the continuous web (5).
7. Spacer bar according to one or more of the preceding claims, characterised in that
the thickness of the web (5) corresponds roughly to the thickness of the material
of the bar (L).
8. Spacer bar according to one or more of the preceding claims, characterised in that
the continuous web (5) extends with one leg (8) partly over the wave sections lying
on one side.
9. Spacer bar according to claim 8, characterised in that the web (5) extends with a
second leg (9) partly over the wave sections lying on the other side.
10. Spacer bar according to one or more of the preceding claims, characterised in that
the leg or legs (8;8,9) has or have the same width over the entire length.
11. Spacer bar according to one or more of the preceding claims, characterised in that
it may be nested into an identical bar (L).
12. Spacer bar according to one or more of the preceding claims, characterised in that
the web (5) is located in a symmetrical T-profile position to the wave configuration
of bar (L).
13. Spacer bar according to one or more of the preceding claims, characterised in that
the foot edge (1) is formed as an angled portion (10) of the bar (L).
14. Spacer bar according to one or more of the preceding claims, characterised in that
the foot edge (1) is interrupted into individual sections, which respectively extend
only over the shorter areas of the crest zones of the wave sections (I,II) and leave
between these areas arcuate bridge-shaped recesses (11) in the configuration of the
lower edge of the bar.
15. Spacer bar according to one or more of the preceding claims, characterised in that
an angled portion (10') in the area of the foot edge (1) forms open pockets (14) towards
the interior of the wave arc.
16. Spacer bar according to one or more of the preceding claims, characterised in that
the foot edge (1) is formed by a dividing line (Z) of a double bar (LL).
17. Spacer bar according to one or more of the preceding claims, characterised by a mirror-symmetrical
double bar (LL).
18. Spacer bar according to one or more of the preceding claims, characterised in that
insert eyes (19) are formed in the head area (3).
19. Spacer bar according to claim 18, characterised in that the insert eyes (19) are formed
by comb-like projections (21) constricting an upper eye opening (20).
20. Spacer bar according to claim 19, characterised in that the free ends (23) of the
projections (21) are laid out in opposite directions.
21. Method for manufacturing a spacer bar (L) in particular according to claim 1, characterised
in that, starting from a flat strip (L), the latter is deformed into undulating individual
sections, in such a way that in the area of one longitudinal edge the wave sections
(I,II) starting from a longitudinally continuous web (5) are brought into a fold projection,
and from this point (5) project continuously to opposed wave sections (I,II).
22. Method of manufacturing a spacer (A) designed in the form of a bar (L) extending in
an undulating manner in the longitudinal direction, with head area (3) and a foot
edge (1) projecting thereto in an alternating manner, characterised in that a profiled
bar formed with projections (15,16) on alternating sides of a width twice the height
(x) of a spacer bar with lateral edges (17,18) according to the head area (3) is produced
and thereupon the projecting walls are divided on the longitudinal medial line.
23. Method according to claim 22, characterised in that apertures (7) are formed in the
protruding walls before dividing.
24. Method according to claim 22 or 23, characterised in that the profiled bar is manufactured
by plastics extrusion methods.
25. Method of manufacturing a spacer bar according to one or more of claims 1 to 20, characterised
by deformation of an extruding flat strip, which is effected by tappet racks or stationary
gear wheels which move in opposed directions transversely to the longitudinal line
(y-y) formed by the continuous web (5) in a to-and-fro, intermittently accompanying
manner.
1. Baguette support d'espacement (L), à utiliser en particulier lors de la mise en place
de barres/treillis d'armature (4) ou d'éléments similaires à positionner, avec une
arête de pied (1) s'étendant sous une forme ondulée dans la direction longitudinale,
et qui est constituée par les bords inférieurs des parois, placées sur chant, formant
des tronçons d'ondulation (I, II), et avec une zone de tête (3) située du coté supérieur,
destinée à l'appui des barres/treillis d'armature (4), qui présente la configuration
d'une nervure continue (5), caractérisée en ce que l'arête étroite supérieure des
parois des tronçons d'ondulation (I, II) s'étend en plafonnement de la zone de tête
(3) et les parois, en partant de là, constituent l'allure à forme ondulée des arêtes
de pied, au moyen de l'alternance de porte-à-faux, analogues à un toit pointu, par
rapport aux faces opposées de la zone de tête (3).
2. Baguette support d'espacement selon la revendication 1, caractérisée en ce que les
tronçons d'ondulation (I, II) sont dotés de découpures (7).
3. Baguette support d'espacement selon la revendication 2, caractérisée en ce que les
découpures (7) sont placées dans les sommets d'ondulation des tronçons d'ondulation
(I, II).
4. Baguette support d'espacement selon la revendication 2, caractérisée en ce que les
découpures (7) sont disposées dans les flancs d'ondulation des tronçons d'ondulation
(I, II).
5. Baguette support d'espacement selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la ligne longitudinale (y-y), constituée par la nervure continue
(5), présente la configuration d'une droite.
6. Baguette support d'espacement selon la revendication 5, caractérisée en ce que la
droite de ligne longitudinale coïncide avec l'arête de bordure frontale (6) de la
nervure continue (5).
7. Baguette support d'espacement selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'épaisseur de la nervure (5) correspond à peu près à l'épaisseur
du matériau de la baguette (L).
8. Baguette support d'espacement selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la nervure continue (5) surplombe par une branche (8) partiellement
les tronçons d'ondulation situés sur l'une des faces.
9. Baguette support d'espacement selon la revendication 8, caractérisée en ce que la
nervure (5) surplombe par une deuxième branche (9) partiellement les tronçons d'ondulation
situés sur l'autre face.
10. Baguette support d'espacement selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la, respectivement les branche(s)(8;8,9) présente(nt) la même
largeur sur toute la longueur.
11. Baguette support d'espacement selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'elle est susceptible d'être emboîtée sur une autre branche (L)
identique.
12. Baguette support d'espacement selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la nervure (5) est disposée en une position de profil en T
symétrique par rapport à l'allure d'ondulation de la baguette (L).
13. Baguette support d'espacement selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'arête de pied (1) présente la configuration d'un coud (10)
de la baguette (L).
14. Baguette support d'espacement selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'arête de pied (1) est interrompue en constituant des tronçons
individuels qui s'étendent chaque fois seulement sur des régions courtes des zones
de crête des tronçons d'ondulation (I, II) et laissent subsister entre ces régions
des gorges (11) en forme d'arc de pont, au cours de l'évolution de l'arête inférieure
des baguettes.
15. Baguette support d'espacement selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'un coud (10') constitue, dans la zone de l'arête de pied (1),
des poches (14) ouvertes vers l'intérieur de l'arc d'ondulation.
16. Baguette support d'espacement selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'arête de pied (1) est constituée par une ligne de séparation
(Z) d'une baguette double (LL).
17. Baguette support d'espacement selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée par une baguette double (LL) à symétrie spéculaire.
18. Baguette support d'espacement selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce que des oeillets d'insertion (19) sont ménagés sur la zone de pied
(3).
19. Baguette support d'espacement selon la revendication 18, caractérisé en ce que les
oeillets d'insertion (19) sont constitués par des saillies (21) en forme de peigne,
se rétrécissant sur une ouverture d'oeillet supérieure (20).
20. Baguette support d'espacement selon la revendication 19, caractérisée en ce que les
extrémités libres (23) des saillies (21) sont orientées en sens inverse.
21. Procédé de fabrication d'une baguette support d'espacement (L), en particulier selon
la revendication 1, caractérisé en ce que, en partant d'un ruban de bande plate (L),
celui est déformé en produisant des tronçons individuels à allure de forme ondulée,
de telle manière que, dans la zone d'une arête longitudinale, les tronçons d'ondulation
(I, II), en partant d'une nervure longitudinale (5) continue, soient façonnés en un
bourrelet de pliage et, de là (5), fassent saillie en se prolongeant en des tronçons
d'ondulation (I, II) opposés.
22. Procédé de fabrication d'une baguette support d'espacement (A) réalisé sous la forme
d'une baguette (L) s'étendant sous une forme ondulée dans la direction longitudinale,
avec une zone de tête (3) et une arête de pied (1) se projetant en saillie alternativement
par rapport à celle-ci, caractérisé en ce qu'une baguette profilée, réalisée avec
des protubérances (15, 16) alternant d'un coté à l'autre, présentant une largeur double
de la hauteur (x) d'une baguette support d'espacement avec des arêtes latérales de
bordure (17, 18), est réalisée, de manière correspondante à la zone de tête (3), et
les parois de protubérance s'y raccordant sont séparées sur la ligne centrale axiale.
23. Procédé selon la revendication 22, caractérisé en ce que des découpures (7) sont ménagées
avant la séparation dans les parois à protubérance.
24. Procédé selon la revendication 22 ou 23, caractérisé en ce que la baguette profilée
est réalisée selon un procédé d'extrusion de matière plastique.
25. Procédé de fabrication d'une baguette support d'espacement selon l'une ou plusieurs
des revendications 1 à 20, caractérisé par le formage d'un ruban en bande plate extrudée,
qui s'effectue au moyen de râteliers d'aiguilles ou de roues à dents fixes, à entraînement
intermittent, à avance et recul inverse transversalement par rapport à la ligne longitudinale
(y-y) constituée par la nervure continue (5).