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(11) |
EP 0 682 302 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.07.1998 Patentblatt 1998/31 |
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Anmeldetag: 05.05.1995 |
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Steuereinrichtung für eine durch Funksignale zu synchronisierende Uhr
Control means for clock synchronised by radio
Dispositif de commande pour une montre synchronisée par radio
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE GB IE SE |
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Priorität: |
13.05.1994 DE 4416869
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.11.1995 Patentblatt 1995/46 |
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Patentinhaber: ADAM OPEL AG |
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65423 Rüsselsheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Pilger, Heiko, Dipl. Ing.
D-64331 Weiterstadt (DE)
- Belz, Robert, Dipl. Ing.
D-65187 Wiesbaden (DE)
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Vertreter: Bergerin, Ralf, Dipl.-Ing. et al |
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ADAM OPEL AG,
Patentwesen/80-34 65423 Rüsselsheim 65423 Rüsselsheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-95/27927 DE-A- 4 036 851
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DE-A- 3 822 412 DE-A- 4 313 945
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuereinrichtung für eine durch Funksignale
zu synchronisierende Uhr, die ein eigenes Laufwerk aufweist, mit den im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
[0002] Eine Steuereinrichtung der o. g. Art ist durch die DE-OS 40 36 851 bekannt. Eine
Uhr wird synchronisiert, indem RDS (Radio Data System)-Signale empfangen und dekodiert
werden. Zeitinformationen werden aus den dekodierten Signalen herausgezogen und zur
Korrektur der aktuellen Zeit der Uhr genutzt. In zunehmend vielen Ländern werden Informationsdaten
gemeinsam mit Radio-Sendungen von Sendestationen ausgestrahlt. Diese enthalten unter
anderem detaillierte Angaben über das Datum und die Uhrzeit. Dies für die Synchronisation
von Uhren - beispielsweise in Kraftfahrzeugen - zu nutzen, liegt auf der Hand. Problematisch
ist aber, daß Sendestationen über Ländergrenzen und Zeitzonen hinaus senden, also
unter Umständen auch dort zu empfangen sind, wo die aktuelle Uhrzeit nicht mit der
am Ort der Sendestation übereinstimmt. Die Einrichtung nach der DE-OS 40 36 851 wird
dem nicht gerecht. Bei der Suche nach einem dem Hörer genehmen Sender kann es vorkommen,
daß eine synchronisierbare Uhr mehrfach um eine oder mehrere Stunden verstellt wird,
also die falsche Zeit anzeigt. Will ein Hörer bevorzugt einen weit entfernten ausländischen
Sender empfangen, geht seine Uhr ständig falsch.
[0003] Eine weitere funkgesteuerte Uhr ist durch die DE-OS 34 46 724 bekannt. Hier wird
vorrangig das Problem der Korrektur der Uhrzeit durch eine Stelleinheit behandelt.
Ausgangspunkt sind von einem Langwellensender ausgestrahlte Zeitsignale.
[0004] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Steuereinrichtung zu schaffen, die mit geringem
Aufwand die Synchronisation der von freilaufenden Uhren angezeigten Uhrzeit erlaubt
und dabei die o. g. Fehlfunktionen vermeidet. Die mit beliebigen Rundfunksendungen
übertragenen Zeitinformationen sollen zur exakten Korrektur der Uhrzeit nutzbar sein.
Es soll möglich sein, die Steuereinrichtung weltweit einzusetzen, wobei Wert auf die
Bedienerfreundlichkeit gelegt wird.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgaben zeichnet sich die Steuereinrichtung der o. g. Art durch
die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 aus. Weitere Merkmale ergeben sich
aus den Patentansprüchen 2 bis 12.
[0006] Heute werden RDS-Signale von Sendestationen gemeinsam mit Rundfunksendungen übertragen.
Diese Signale enthalten Angaben über das aktuelle Datum, die Zeit, aber auch über
den Sender bzw. sein Heimatgebiet. Zukünftig könnten solche Signale auch durch digitale
Sendesysteme übertragen werden. Die Zeit- und Identifikationssignale sind nach dem
Empfang durch einen Empfänger in der Steuereinrichtung zu dekodieren und aus den übrigen
Signalen herauszuziehen. Werden sie nicht bzw. nicht vollständig empfangen, erfolgt
keine Korrektur einer freilaufenden Uhr, die beispielsweise in einem Kraftfahrzeug
im Radio oder der Armaturentafel angeordnet sein kann. Anschließend erfolgt ein Vergleich
des empfangenen Identifikationssignals mit in einem Speicher abgelegten Identifikationssignalen.
In Abhängigkeit vom Ergebnis des Vergleiches ist die aktuell angezeigte Zeit der Uhr
entweder nur um weniger als eine Stunde oder ohne Begrenzung eines Korrekturwertes
korrigierbar, nachdem diese Zeit mit dem empfangenen Zeitsignal verglichen wurde.
In dem genannten Speicher können die Identifikationssignale der im Heimatland beheimateten
Sendestationen oder auch ein Identifikationssignal des Heimatlandes des Besitzers
des Empfängers abgespeichert sein. Wird ein abgespeichertes Identifikationssignal
empfangen, kann die Korrektur der Uhrzeit ohne Begrenzung des Korrekturwertes erfolgen,
beispielsweise auch die Umstellung Sommer-/Winter-Zeit vorgenommen werden. Wird bei
dem Vergleich festgestellt, daß das empfangene Identifikationssignal nicht abgespeichert
ist (weit entfernter Sender wird empfangen), kann die Uhrzeit nur um weniger als eine
Stunde, beispielsweise maximal um dreißig Minuten, korrigiert werden. Da die dann
übertragene Zeitinformation möglicherweise falsch ist für den Aufenthaltsort des Empfängers,
werden nur Minuten und Sekunden korrigiert. Bei Auslandsreisen (wenn der Empfänger
in einem Kraftfahrzeug angeordnet ist) kann der Speicherinhalt neu programmiert werden.
[0007] In geringfügig anderer Ausführung der Erfindung ist es auch möglich, alle oder annähernd
alle zu empfangenden Identifikationssignale in dem Speicher abzulegen. Die Identifikationssignale
der am Ort des Empfängers beheimateten Sendestationen sind dann zu markieren. Eine
Begrenzung des Korrekturwertes kann dann in Abhängigkeit davon erfolgen, ob ein markiertes
oder ein unmarkiertes Identifikationssignal empfangen wurde. Die Markierungen sind
ebenfalls änderbar.
[0008] Der Korrektur der angezeigten Uhrzeit der freilaufenden Uhr erfolgt über eine Stelleinheit.
Hier können bekannte Möglichkeiten genutzt werden, wobei der Korrekturwert von der
Steuereinrichtung an die Stelleinheit übertragen wird. Die Synchronisation von Quarzuhren
mit digitaler oder analoger Anzeige ist möglich. Ein Symbol auf einer Anzeigeeinheit
der Uhr kann auf eine erfolgte Korrektur hinweisen. Wenn eine Korrektur der Uhrzeit
unerwünscht ist, sollte die Funktion der Steuereinrichtung auch abschaltbar sein.
Die Steuereinrichtung kann integraler Bestandteil des Empfängers oder der Uhr sein,
wobei gleiches auch für die Stelleinheit gilt.
[0009] Die detaillierte Beschreibung der Erfindung erfolgt anhand eines Ausführungsbeispiels.
Die einzige zugehörige Figur zeigt ein Programmflußbild zur Erläuterung der prinzipiellen
Arbeitsweise der Steuereinrichtung.
[0010] Wie die Figur zeigt, werden von einer Sendestation 1 (hier Station XY) Funksignale
ausgestrahlt, die von einem Empfänger 2 empfangen werden. Im Ausführungsbeispiel soll
der Empfänger ein als RDS-Empfänger 2 ausgebildetes Autoradio sein. Über einen Ein-/Ausschalter
3 wird der Empfänger 2 in Betrieb gesetzt bzw. außer Betrieb genommen, wobei gleichzeitig
eine zugeordnete Steuereinrichtung 4 aktiviert bzw. deaktiviert wird. Die Steuereinrichtung
4 ist schaltungstechnisch mit einer Uhr 5 bzw. mit einer Stelleinheit 6 für die Uhr
5 verbunden. Die Uhr 5 ist mit einem eigenen Laufwerk ausgerüstet, wobei sie vorzugsweise
als Quarzuhr ausgebildet ist. Die Stelleinheit 6 ermöglicht in bekannter Weise die
aktuell angezeigte Uhrzeit T auf der Basis eines Korrekturwertes K zu verstellen.
Dies ist erforderlich, da beispielsweise Temperaturschwankungen einen zu langsamen
oder zu schnellen Lauf der Uhr 5 bewirken. Die Uhr 5 kann separat im Kraftfahrzeug
angeordnet oder auch Bestandteil des Empfängers 2 sein.
[0011] Die von der Sendestation 1 ausgestrahlten Funksignale enthalten neben einem Hauptsignal
auch Zeitsignale t und Identifikationssignale ID. Die Zeitsignale t geben in verschlüsselter
Form Auskunft über den Tag, Monat und das Jahr sowie über die exakte Uhrzeit. Es werden
also auch aktuelle Informationen über die Stunde hh, Minute mm und Sekunde ss geliefert,
was beispielsweise zu jeder vollen Minute erfolgt. Die Identifikationssignale ID sind
ebenfalls verschlüsselt und geben Auskunft über das Heimatgebiet der Sendestation
1 und/oder sie kennzeichnen die Sendestation 1 exakt, beispielsweise als Station XY.
Die Sendestationen 1 haben nun verschieden große Sendegebiete. Es gibt lokal, regional,
national und international ausstrahlende Stationen 1, die also teilweise über Ländergrenzen
und Zeitzonen hinaus ausstrahlen. Die übermittelten Zeit informationen t gelten damit
nicht für das gesamte Empfangsgebiet der einzelnen Stationen 1. Wird ein Programm
empfangen, muß eine Sondierung stattfinden, ob ein für das Empfangsgebiet gültiges
oder ungültiges Zeitsignal t empfangen wird. Diese Funktion wird unter anderem von
der Steuereinrichtung 4 gewährleistet:
[0012] Nach Einschalten des Empfängers 2 über den Ein-/Ausschalter 3 werden die Funksignale
an die Steuereinrichtung 4 übertragen. In einem Auswahlschritt 4.1 wird abgefragt,
ob die Steuereinrichtung 4 in Betrieb ist, also eine Synchronisation der Uhr 5 überhaupt
erwünscht ist. Durch Betätigen eines nicht näher gezeigten Schalters oder Tasters
kann die Steuereinrichtung 4 außer Betrieb gesetzt bzw. wieder in Betrieb genommen
werden. Ist die Steuereinrichtung 4 in Betrieb (Ein) wird in einem zweiten Auswahlschritt
4.2 abgefragt, ob Zeitsignale t und Identifikationssignale ID überhaupt übertragen
wurden. Dies ist notwendig, da noch nicht alle Sendestationen 1 diese Informationen
gemeinsam mit den Funksignalen ausstrahlen. Sind die Informationen enthalten (Ja),
werden sie im Arbeitsschritt 4.3 dekodiert, wobei im Ergebnis die Zeitinformationen
t in Form Stunde/Minute/Sekunde hh/mm/ss vorliegt und eine genaue Kennung der Sendestation
(XY) und/ oder ein Ländercode vorliegt. Im Arbeitsschritt 4.4 wird die funkübermittelte
Zeit t mit der aktuellen Zeit T der Uhr 5 verglichen, indem die Differenz K = t -
T gebildet wird. Im Ergebnis liegt der Korrekturwert K vor, der aber unter Umständen
noch für ein falsches Empfangsgebiet gilt. Im Arbeitsschritt 4.5 wird das Identifikationssignal
ID mit dem Inhalt eines Speichers 7 verglichen. Im Beispiel enthält der Speicher eine
Vielzahl zu empfangender Identifikationscodes (Station 1, Station 2 ...) von denen
einige durch ein Zeichen (>) markiert sind. Es werden genau die Codes der Sendestationen
1 im Speicher 7 markiert, deren Zeitinformationen t für das Empfangsgebiet richtig
sind. Die übrigen, beispielsweise weit entfernten ausländischen Sendestationen, sind
unmarkiert. Markierungen können entweder vor der Auslieferung des Systems an einen
Kunden installiert werden, oder auch frei vom Kunden selbst programmiert bzw. umprogrammiert
werden. Es ist eine hier nicht dargestellte Diagnoseschnittstelle vorgesehen, über
die das Programm der Steuereinrichtung 4 ein- und auslesbar ist.
[0013] Im Arbeitsschritt 4.6 findet eine Programmverzweigung statt, die in Abhängigkeit
vom Ergebnis des Vergleichs im Schritt 4.5 erfolgt. Ist das empfangene Identifikationssignal
ID im Speicher 7 markiert (ID = >) kann der Korrekturwert K komplett in der Form hh/mm/ss
an die Steuereinheit 6 weitergeleitet werden. Die aktuelle angezeigte Zeit T der Uhr
5 ist ggf. um Stunden, Minuten und Sekunden zu verstellen. Ist das empfangene Identifikationssignal
ID nicht im Speicher 7 markiert (ID = >)oder nicht im Speicher 7 vorhanden, wird vom
bisherigen Korrekturwert K im Abschnitt 4.7 die eventuell vorhandene Stundenzahl hh
subtrahiert, so daß der neue Korrekturwert K nur noch Minuten mm und Sekunden ss enthält.
Dieser Korrekturwert K wird dann an die Stelleinheit 6 übermittelt und zur Korrektur
der Zeit T verwendet. Im Maximalfall kann dieser Korrekturwert K dann 59 Minuten und
59 Sekunden betragen. Da es unwahrscheinlich ist, daß die Uhr 5 um annähernd eine
Stunde falsch geht, kann nach dem Arbeitsschritt 4.7 noch vorgesehen sein, daß der
Korrekturwert K, der sich aus dem Funksignal eines unmarkierten Senders 1 ergibt,
auf maximal dreißig Minuten begrenzt wird. Dies ist in der Figur nicht dargestellt.
Der Korrekturwert ± K (mm/ ss) wird je nach Vorzeichen auf ± 60/00 ergänzt. Der Ergänzungswert
findet dann mit gewechseltem Vorzeichen als Korrekturwert K' Anwendung. Beispielsweise
wurde im Schritt 4.7 ein Korrekturwert K = - 54/20 ermittelt. Der Ergänzungswert auf
- 60/00 beträgt - 05/40. Zur Korrektur der Uhr 5 fände dann ein Korrekturwert K' =
+ 05/40 Anwendung, der im Betrag nicht größer als ± 30/00 werden kann.
[0014] Nach der Übermittlung des Korrekturwertes K (bzw. K') wird die Uhr 5 über die Stelleinheit
6 verstellt, so daß sie anschließend richtiggeht. Zum Verstellen der Uhr 5 ist kein
aufwendiges Lesen einer Bedienanleitung und Programmieren mehr nötig. Es genügt, kurz
den Empfänger 2 einzuschalten, um die Korrektur zu veranlassen. Eine erfolgte Korrektur
wird kurzzeitig durch ein Symbol auf der Anzeigeeinheit der Uhr 5 signalisiert. Die
Umstellung von Sommer- auf Winterzeit und umgekehrt erfolgt, wenn vom Empfänger 2
ein Heimatsender empfangen wird. Bei Empfang von Funksignalen weit entfernter Sendestationen
1 erfolgt nur eine Korrektur der aktuellen Zeit T der Uhr 5 im Minutenbereich.
[0015] Die im Empfänger 2 oder der Uhr 5 untergebrachte Steuereinrichtung 4 ist als elektronische
Schaltung äußerst raumsparend auszubilden und besteht vorzugsweise aus einem Dekoder,
einem Vergleicher, dem Speicher 7, einem Filter und aus einem Schreib-/Lesespeicher
sowie einem Datenbus. Die detaillierte Ausbildung der Schaltung soll hier nicht näher
beschrieben werden, da eine Vielzahl technischer Möglichkeiten besteht.
1. Steuereinrichtung (4) für eine durch Funksignale zu synchronisierende Uhr (5) mit
eigenem Laufwerk, wobei
- der Steuereinrichtung (4) von einer Sendestation (1) abgestrahlte und von einem
Empfänger (2) empfangene Funksignale, die aktuelle Zeitsignale (t) enthalten, zugeführt
werden,
- die Signale in der Steuereinrichtung (4) dekodiert und die Zeitsignale (t) herausgezogen
werden,
- eine sich aus den Zeitsignalen (t) ergebende gegenwärtige Zeitinformation (t) mit
der aktuell angezeigten Zeit (T) der freilaufenden Uhr (5) verglichen und letztere
ggf. korrigiert wird und
- keine Korrektur der freilaufenden Uhr (5) erfolgt, wenn die Zeitsignale (t) nicht
oder nicht exakt empfangen werden,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Steuereinrichtung (4) ein gemeinsam mit den Funksignalen ausgestrahltes, die
Sendestation (1) und/oder ihr Heimatland definierendes Identifikationssignal (ID)
dekodiert und
- eine Korrektur der aktuell angezeigten Zeit (T) der Uhr (5) in Abhängigkeit von
dem Identifikationssignal (ID) um weniger als eine Stunde oder ohne Begrenzung eines
Korrekturwertes (K) erfolgt.
2. Steuereinrichtung (4) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrektur der aktuell angezeigten Zeit (T) der Uhr (5) nur dann ohne Begrenzung
des Korrekturwertes (K) erfolgt, wenn Funksignale einer fahrzeugnahen bzw. einer einheimischen
Sendestation (1) empfangen werden.
3. Steuereinrichtung (4) nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die freilaufende Uhr (5) eine Quarzuhr (5) mit digitaler oder analoger Anzeigeeinheit
ist und daß die Korrektur der aktuell angezeigten Uhrzeit (T) über eine mit der Steuereinrichtung
(4) verbundene Stelleinheit (6) erfolgt.
4. Steuereinrichtung (4) nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Anzeigeeinheit der Uhr (5) zeitweise angezeigtes Symbol auf eine erfolgte
Korrektur der Uhrzeit (T) hinweist.
5. Steuereinrichtung (4) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Speichereinheit (7), in der zumindest ein Identifikationssignal (ID) abgelegt
ist.
6. Steuereinrichtung (4) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Entscheidung darüber, ob eine Zeitkorrektur um weniger als eine Stunde oder
eine unbegrenzte Zeitkorrektur erfolgen darf, in Abhängigkeit davon getroffen wird,
ob das in der Speichereinheit (7) abgelegte Identifikationssignal (ID) empfangen wird,
was durch eine Vergleichsoperation innerhalb der Steuereinrichtung (4) festzustellen
ist.
7. Steuereinrichtung (4) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß annähernd alle zu empfangenden Identifikationssignale (ID) in einem Speicher
(7) abgelegt sind, wobei ausgewählte Identifikationssignale (ID) in dem Speicher (7)
markierbar sind.
8. Steuereinrichtung (4) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Entscheidung darüber, ob eine Zeitkorrektur um weniger als eine Stunde oder
eine unbegrenzte Zeitkorrektur erfolgen darf, in Abhängigkeit davon getroffen wird,
ob ein markiertes oder ein unmarkiertes Identifikationssignal (ID) empfangen wird,
was durch eine Vergleichsoperation innerhalb der Steuereinrichtung (4) festzustellen
ist.
9. Steuereinrichtung (4) nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Programm- und Speicherdaten über eine Diagnoseschnittstelle ein- und auslesbar
sind.
10. Steuereinrichtung (4) nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie unabhängig vom Empfänger (2) ein- bzw. abschaltbar ist.
11. Steuereinrichtung (4) nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie integraler Bestandteil des Empfängers (2) bzw. der freilaufenden Uhr (5)
ist.
12. Steuereinrichtung (4) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß folgende elektronische Hauptkomponenten vorgesehen sind:
- ein Dekoder, der aus von dem Funkempfänger (2) aufgenommenen Funksignalen Zeitsignale
(t) und Identifikationssignale (ID) herauszieht und diese dekodiert,
- ein Vergleicher, der die empfangene Zeitinformation (t) mit der aktuellen Zeit (T)
der freilaufenden Uhr (5) vergleicht und der ein empfangenes Identifikationssignal
(ID) mit in einem
- Speicher (7) abgelegten Identifikationssignal (ID) vergleicht,
- ein Filter, das bei Empfang bestimmter Identifikationssignalen (ID) die gesamte
Zeitinformation (t) [bzw. Korrekturinformation (K)] und bei Empfang anderer Identifikationssignalen
(ID) eine beschnittene Zeitinformation (t) [bzw. Korrekturinformation (K)] einem
- Schreib-/Lesespeicher zuführt sowie
- ein Datenbus zum Informationsaustausch zwischen Empfänger (2), Steuereinrichtung
(4), Stelleinrichtung (6) und Uhr (5), mit einer
- Diagnoseschnittstelle zum externen Datenaustausch.
1. Control device (4) for a clock (5) with its own movement to be synchronised by radio
signals, wherein
- radio signals emitted by a transmitter station (1) and received by a receiver (2)
and containing current time signals (t) are fed to the control device (4),
- the signals are decoded in the control device (4) and the time signals (t) are extracted,
- a present time datum (t) resulting from the time signals (t) is compared with the
currently displayed time (T) of the free-running clock (5) and the latter is if necessary
corrected and
- no correction is made to the free-running clock (5) if the time signals (t) are
not received or are not received exactly,
characterised in that
- the control device (4) decodes an identification signal (ID) emitted together with
the radio signals and defining the transmitter station (1) and/or its home country
and
- a correction is made to the currently displayed time (T) of the clock (5) as a function
of the identification signal (ID) by less than one hour or without restriction of
a correction value (K).
2. Control device (4) according to claim 1, characterised in that the correction to the
currently displayed time (T) of the clock (5) is made without restriction of the correction
value (K) only when radio signals of a transmitter station (1) close to the vehicle
or a local transmitter station are received.
3. Control device (4) according to claims 1 and 2, characterised in that the free-running
clock (5) is a quartz clock (5) with digital or analogue display unit and in that
the correction to the currently displayed clock time (T) is made by means of an adjusting
unit (6) connected to the control device (4).
4. Control device (4) according to claims 1 to 3, characterised in that a symbol temporarily
displayed in the display unit of the clock (5) indicates that a correction has been
made to the clock time (T).
5. Control device (4) according to one or more of claims 1 to 4, characterised by a memory
unit (7) in which is filed at least one identification signal (ID).
6. Control device (4) according to claim 5, characterised in that the decision as to
whether a time correction by less than one hour or an unrestricted time correction
may be made, is made as a function of whether the identification signal (ID) filed
in the memory unit (7) is received, which is to be detected by a comparison operation
within the control device (4).
7. Control device (4) according to one or more of claims 1 to 4, characterised in that
nearly all the identification signals to be received (ID) are filed in a memory (7),
wherein selected identification signals (ID) can be marked in the memory (7).
8. Control device (4) according to claim 7, characterised in that the decision as to
whether a time correction by less than one hour or an unrestricted time correction
may be made, is made as a function of whether a marked or an unmarked identification
signal (ID) is received, which is to be detected by a comparison operation within
the control device (4).
9. Control device (4) according to claims 1 to 8, characterised in that program and memory
data can be read in and out via a diagnostic interface.
10. Control device (4) according to claims 1 to 9, characterised in that it can be switched
on and off independently of the receiver (2).
11. Control device (4) according to claims 1 to 10, characterised in that it is an integral
part of the receiver (2) or of the free-running clock (5).
12. Control device (4) according to one or more of claims 1 to 11, characterised in that
the following electronic main components are provided:
- a decoder which extracts time signals (t) and identification signals (ID) from radio
signals received by the radio receiver (2) and decodes them,
- a comparator which compares the received time datum (t) with the current time (T)
of the free-running clock (5) and which compares a received identification signal
(ID) with an identification signal (ID) filed in a memory (7),
- a filter which on reception of different identification signals (ID) feeds the whole
time datum (t) [or correction datum (K)] and on reception of other identification
signals (ID) a trimmed time datum (t) [or correction datum (K)] to
- a read-write memory and also
- a data bus for information exchange between receiver (2), control device (4), adjusting
device (6) and clock (5), with a
- diagnostic interface for external data exchange.
1. Dispositif de commande (4) pour une horloge (5) synchronisée par signaux radio, pourvue
d'un mécanisme autonome, dans lequel
- des signaux radio émis par une station émettrice (1) et reçus par un récepteur (2),
qui contiennent des signaux d'heure (t) actuels. sont transmis au dispositif de commande
(4),
- les signaux sont décodés dans le dispositif de commande (4) et les signaux d'heure
(t) en sont extraits,
- une information d'heure (t) actuelle résultant des signaux d'heure (t) est comparée
à l'heure actuelle (T) affichée de l'horloge autonome (5) et cette dernière est éventuellement
corrigée et
- aucune correction de l'horloge autonome (5) n'est effectuée lorsque les signaux
d'heure (t) ne sont pas reçus ou ne sont pas reçus de manière exacte,
caractérisé par le fait que
- le dispositif de commande (4) décode un signal d'identification (ID) qui est émis
en même temps que les signaux radio et caractérise la station émettrice (1) et/ou
son pays d'attache et
- que l'heure (T) actuellement affichée par l'horloge (5), en fonction du signal d'identification
(ID), est corrigée d'une valeur inférieure à une heure ou sans limitation par une
valeur de correction (K)
2. Dispositif de commande (4) selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'heure
(T) actuellement affichée par l'horloge (5) est corrigée sans limitation par une valeur
de correction (K), seulement lorsque des signaux radio d'une station émettrice (1)
proche du véhicule ou d'une station émettrice du pays sont reçus.
3. Dispositif de commande (4) selon les revendications 1 et 2, caractérisé par le fait
que l'horloge (5) autonome est une horloge à quartz (5), avec une unité d'affichage
numérique ou analogique, et par le fait que la correction de l'heure (T) actuellement
affichée est opérée par l'intermédiaire d'une unité de réglage (6) reliée au dispositif
de commande (4).
4. Dispositif de commande (4) selon les revendications 1 à 3, caractérisé par le fait
qu'un symbole affiché temporairement sur l'unité d'affichage de l'horloge (5) signale
une correction effectuée de l'heure (T).
5. Dispositif de commande (4) selon au moins une des revendications 1 à 4, caractérisé
par une unité de mémoire (7) dans laquelle est enregistré au moins un signal d'identification
(ID).
6. Dispositif de commande (4) selon la revendication 5, caractérisé par le fait que la
décision d'effectuer une correction de l'heure d'une valeur inférieure à une heure
ou une correction non limitée de l'heure dépend de si le signal d'identification (ID)
mémorisé dans l'unité de mémoire (7) est reçu, ce qui est déterminé par une opération
de comparaison à l'intérieur du dispositif de commande (4).
7. Dispositif de commande (4) selon au moins une des revendications 1 à 4, caractérisé
par le fait que pratiquement tous les signaux d'identification (ID) à recevoir sont
mémorisés dans une mémoire (7), des signaux d'identification (ID) sélectionnés pouvant
être repérés dans la mémoire (7).
8. Dispositif de commande (4) selon la revendication 7, caractérisé par le fait que la
décision d'effectuer une correction de l'heure d'une valeur inférieure à une heure
ou une correction non limitée de l'heure dépend de si un signal d'identification (ID)
repéré ou non repéré est reçu. ce qui est déterminé par une opération de comparaison
à l'intérieur du dispositif de commande (4).
9. Dispositif de commande (4) selon les revendications 1 à 8, caractérisé par le fait
que des données de programmes et des données de mémoire sont inscrites et lues par
l'intermédiaire d'une interface de diagnostique.
10. Dispositif de commande (4) selon les revendications 1 à 9, caractérisé par le fait
qu'il peut être mis en service et hors service indépendamment du récepteur (2).
11. Dispositif de commande (4) selon les revendications 1 à 10, caractérisé par le fait
qu'il fait partie intégrante du récepteur (2) ou de l'horloge (5) autonome.
12. Dispositif de commande (4) selon au moins une des revendications 1 à 11, caractérisé
par le fait qu'il est prévu les composants électroniques principaux suivants:
- un décodeur qui extrait des signaux radio reçus par le récepteur radio (2) des signaux
d'heure (t) et des signaux d'identification (ID) et les décode,
- un comparateur qui compare l'information d'heure (t) avec l'heure actuelle (T) de
l'horloge (5) autonome et compare un signal d'identification (ID) reçu à un signal
d'identification (ID contenu dans
- une mémoire (7),
- un filtre qui lors de la réception de signaux d'identification (ID) donnés transmet
l'information d'heure (t) [ou l'information de correction (K)] intégrale et lors de
la réception d'autres signaux d'identification (ID) transmet une information d'heure
(t) [ou une information de correction (K)] tronquée à
- une mémoire à écriture/lecture ainsi
- qu'un bus de données pour l'échange d'informations entre récepteur (2), dispositif
de commande (4) dispositif de réglage (6) et horloge (5), avec
- une interface de diagnostic pour l'échange de données externe.
