[0001] Die Erfindung betrifft eine Vakuum-Pumpeinrichtung für die Evakuierung des Gehäuses
einer als Dickstoff-Förderpumpe benutzbaren Schlauchquetschpumpe, die auf einem Straßenfahrzeug
installiert ist, mit einem zur Erzeugung von Druckluft für den Betrieb von Einrichtungen
des Straßenfahrzeugs, z.B. einer Druckluft-Bremsanlage des Fahrzeuges und/oder weiterer
auf dem Fahrzeug mitführbarer oder auf diesem installierter Geräte benötigten Kompressor,
und mit einem Vakuum-Pumpaggregat, an dessen Saugseite das Gehäuse der Schlauchquetschpumpe
als Rezipient angeschlossen ist.
[0002] Zweck solcher Vakuumpumpeinrichtungen ist es, durch eine partielle Evakuierung des
Gehäuses der SchlauchQuetschpumpe die Rückbildung der kreisrunden Querschnittsform
des Pumpenschlauches, nachdem er durch die Quetschrollen des Pumpenrotors gegen eine
Gehäusewand gedrückt und dabei zusammengequetscht worden war, zu beschleunigen um
möglichst rasch die maximalem Ansaug- und Förderquerschnitt entsprechende Form des
Schlauches wieder zu erreichen (DE 36 07 836 A1).
[0003] Bei derartigen Vakuum-Pumpeinrichtungen ist das Pumpaggregat, an das als Rezipient
das Gehäuse der Schlauchquetschpumpe angeschlossen ist, üblicherweise als Verdrängerpumpe,
z.B. als Kapselpumpe ausgebildet, die einen Pumpenrotor hat, zu dessen Antrieb entweder
ein eigener - elektrischer oder hydraulischer Antriebsmotor oder ein ein- und auskuppelbares
Getriebe vorgesehen ist, über das eine Antriebskopplung des Pumpenrotors mit einem
Nebenabtrieb des Fahrzeugmotors im Bedarfsfall möglich ist.
[0004] Der hiernach durch die für einen effizienten Betrieb der Schlauchquetschpumpe erforderliche
Evakuierung ihres Gehäuses bedingte technische Aufwand ist erheblich und trägt daher
entsprechend sowohl zu den Investitionskosten für das Fahrzeug als auch zu den Betriebskosten
bei, da sowohl das Vakuum-Pumpaggregat als auch sein Antrieb verschleißbehaftet und
daher wartungsbedürftig sind. Es kommt hinzu, daß übliche nach dem Verdrängerprinzip
arbeitende Vakuumpumpen gegen Kondenswasser anfällig sind, das sich aus Wasser bilden
kann, welches z.B. im Zuge einer bei einem Schlauchwechsel erfolgten Reinigung der
Schlauchquetschpumpe in deren Gehäuse verblieben ist und bei normaler Betriebstemperatur
verdampfen und in der Vakuumpumpe kondensieren kann, wodurch sowohl deren Funktionsfähigkeit
beeinträchtigt als auch deren Standzeit reduziert werden kann.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vakuum-Pump-einrichtung der eingangs genannten
Art anzugeben, die bei deutlich reduzierter Störanfälligkeit und, damit einhergehend,
erhöhter Funktionszuverlässigkeit und Lebensdauer gleichwohl mit erheblich geringerem
technischen Aufwand und entsprechend reduzierten Kosten realisierbar ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Vakuum-Pumpaggregat als
ein nach dem Prinzip der Strahl-Pumpe, die bevorzugt als Luftstrahlpumpe ausgebildet
ist, arbeitender Ejektor ausgebildet ist, dessen Treibgasstrahl von der mittels des
Kompressors bereitgestellten Druckluft abzweigbar ist.
[0007] Die erfindungsgemäße Vakuum-Pumpeinrichtung vermittelt zumindest die folgenden Vorteile:
[0008] Der als Vakuum-Pumpaggregat vorgesehene Ejektor, der, in für sich bekannter Gestaltung
und funktioneller Anordnung aus einer an den Druckausgang des Kompressors anschließbaren
Treibdüse, einer den Auslaß des Ejektors bildenden Fangdüse und einem die in Strömungsrichtung
der Druckluft gesehen einander benachbarten Mündungsöffnungen der Treib- und der Fangdüse
enthaltenden Gehäuse besteht, an das als Rezipient das zu evakuierende Gehäuse der
Schlauchquetschpumpe anschließbar ist, ist ein konstruktiv sehr einfaches Funktionselement,
das entsprechend preisgünstig herstellbar oder kommerziell erhältlich ist und, da
es keine beweglichen Teile enthält, keinem nennenswerten Verschleiß unterworfen ist
und daher auch keinerlei Wartungsarbeiten erfordert.
[0009] Durch ein zwischen den Ansaugstutzen des Luftstrahl-Ejektors und das Gehäuse der
Schlauchquetschpumpe geschaltetes, auf die innerhalb des Gehäuses des Ejektors sowie
im Rezipienten herrschenden Drücke ansprechendes Ventil, das durch relativ höheren
Druck im Gehäuse der Schlauchquetschpumpe als in der Unterdruckkammer des Ejektors
in seine Offen-Stellung und durch relativ höheren Druck in der Unterdruckkammer des
Ejektors in seine Sperrstellung steuerbar ist, wird erreicht, daß bei einem Ausfall
der Druckluftquelle in dem Gehäuse der Schlauchquetschpumpe ein Unterdruck aufrechterhalten
bleibt.
[0010] Als auf die Druckdifferenz zwischen Rezipient und Ejektor ansprechendes Ventil eignet
sich ein Rückschlagventil, das in einfacher Gestaltung der Vakuum-Pumpeinrichtung
als Flatterventil ausgebildet, das bei sehr kleinen Werten der Druckdifferenz von
nur einigen Millibar anspricht und zwischen seinen Funktionsstellungen zuverlässig
umschaltbar ist.
[0011] Wenn, wie in bevorzugter Gestaltung der Vakuum-Pumpeinrichtung vorgesehen, zwischen
den Ausgang der Druckluftquelle und den Druckluft-Eingang des Luftstrahl-Ejektors
ein durch den Ausgangsdruck der Druckluftquelle gesteuertes Überströmventil vorgesehen
ist, das den Druckluftstrom zum Ejektor sperrt, wenn der Ausgangsdruck der Druckluftquelle
abfällt und/oder einen einstellbar oder fest vorgegebenen Schwellenwert unterschreitet,
so ist es, wenn, wie in weiterer Ausgestaltung der Vakuum-Pumpeinrichtung vorgesehen,
der Luftstrom-Ausgang des Ejektors gegen die Umgebungsatmosphäre mittels eines auf
die Druckdifferenz zwischen dem Ejektor-Ausgang und der Umgebungsatmosphäre ansprechenden
Ventils absperrbar ist, das durch relativ höheren Druck am Ausgang des Ejektors als
dem Umgebungsdruck in seine Offen-Stellung gesteuert ist und mit dem Unterschreiten
eines Mindestwertes dieser Druckdifferenz in seine Sperrstellung gelangt, ebenfalls
möglich, bei einem Ausfall der Druckluftquelle oder einem Druckabfall an deren Ausgang
in dem Gehäuse der Schlauchquetschpumpe noch ein Mindest-Vakuum - zumindest für eine
begrenzte Zeit - aufrechtzuerhalten
[0012] Auch dieses druckempfindliche Ventil, das eine ausgangsseitige Absperrung des Ejektors
gegen den Umgebungsdruck vermittelt, und damit, wenn der Ejektor eingangsseitig durch
ein Ansprechen des Überströmventils abgesperrt ist, auch das Gehäuse der Schlauchquetschpumpe
gegen die Umgebungsatmosphäre absperrt, kann als einfaches Flatterventil ausgebildet
sein.
[0013] Mittels eines dem Druckluft-Eingang des Ejektors unmittelbar vorgeschalteten 3/3-Wegeventils,
das aus einer ersten Durchflußstellung, in welcher ein von der Druckluftquelle zur
Treibdüse des Ejektors führender Druckluft-Strömungspfad freigegeben, der Treibdüsen-Anschlußstutzen
des Ejektors jedoch gegen die Umgebungsatmosphäre abgesperrt ist, über eine Sperrstellung,
in welcher der Treibdüsen-Anschlußstutzen des Ejektors sowohl gegen den Druckluft-Ausgang
der Druckluftquelle als auch gegen die Umgebungsatmosphäre abgesperrt ist, in eine
zweite Durchflußstellung steuerbar ist, in welcher der Treibdüsen-Anschlußstutzen
des Ejektors mit der Umgebungsatmosphäre in Verbindung steht und gegen den Druckluftausgang
der Druckluftquelle abgesperrt ist, kann im Bedarfsfall das Gehäuse der Schlauchquetschpumpe
über den Ejektor belüftet werden, wodurch im ausgeschalteten Zustand der Vakuum-Pumpeinrichtung
das Gehäuse der Schlauchquetschpumpe belüftet ist.
[0014] Dies kann in hierzu alternativer Gestaltung der Vakuum-Pumpeinrichtung auch dadurch
erreicht werden, daß ein dem Gehäuse der Schlauchquetschpumpe unmittelbar vorgeschaltetes
3/3-Wege-Ventil vorgesehen ist, das aus einer ersten Durchflußstellung, in welcher
das den Rezipienten bildende Gehäuse der Schlauchquetschpumpe mit der Unterdruckkammer
des Ejektors verbunden und gleichzeitig gegen die Umgebungsatmosphäre abgesperrt ist,
über eine Sperrstellung, in welcher sowohl der Rezipient als auch die Unterdruckkammer
des Ejektors gegen die Umgebungsatmosphäre abgesperrt sind, in eine zweite Durchflußstellung
- eine Belüftungsstellung - umschaltbar ist, in welcher der Rezipient mit der Umgebungsatmosphäre
in kommunizierender Verbindung steht, jedoch gegen die Unterdruckkammer des Ejektors
abgesperrt ist, die bei dieser Gestaltung über die Fangdüse mit der Umgebungsatmospähre
in kommunizierender Verbindung bleibt.
[0015] Derartige 3/3-Wege-Ventile können als einfache, von Hand betätigbare 3-Wege-Hähne
mit L-Küken ausgebildet sein.
[0016] Ein geräuscharmer Betrieb der Vakuum-Pump-Einrichtung kann auf einfache Weise mittels
eines deren Ejektor nachgeschalteten Schalldämpfers üblicher Bauart erzielt werden.
[0017] Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung. Es zeigen
- Fig. 1
- ein Blockschaltbild einer Vakuum-Pumpeinrichtung mit einem Luftstrahl-Ejektor als
Vakuum-Pumpaggregat und einem zwischen dieses und den Rezipienten geschalteten Absperrventil
und
- Fig. 2
- eine Vakuum-Pumpeinrichtung mit einem Luftstrahl-Ejektor als Vakuum-Pumpaggregat und
einem diesem nachgeschalteten Absperrventil, in einer der Fig. 1 entsprechenden Blockschaltbilddarstellung.
[0018] Die in der Fig. 1 insgesamt mit 10 bezeichnete Vakuum-Pumpeinrichtung dient dazu,
im Gehäuse 11 einer als Schlauchquetschpumpe ausgebildeten, insgesamt mit 12 bezeichnete
Dickstoff-Förderpumpe einen Unterdruck zu erzeugen, durch den die Entspannung des
Pumpenschlauches 13 beidseits der im Pumpbetrieb über seine Länge hinweglaufenden
Quetschstelle gefördert und dadurch das Nachströmen von Fördergut in die Pumpe 12
erleichtert werden soll.
[0019] In dem der Grundform nach trommelförmigen Gehäuse 12 ist um dessen zentrale Achse
14 drehbar ein im wesentlichen kreisscheibenförmiger Rotor 16 gelagert, der z.B. über
den Nebenabtrieb des Motors eines nicht dargestellten Baufahrzeuges rotatorisch antreibbar
ist, auf dem die Schlauchquetschpumpe zusammen mit weiteren Einrichtungen, z.B. einem
Betonmischer und/oder einem Verteilermast für Beton montiert ist. An dem Rotor sind
zwei Quetschrollen frei drehbar um zu der zentralen Achse 14 der Pumpe 12 parallele
Drehachse 19 und 21 gelagert, die in gleichem Abstand von der zentralen Achse 14 in
einem azimutalen Abstand von 180° an dem Rotor angeordnet sind. Innerhalb des Gehäuses
11 der Pumpe 12 ist eine sich zwischen dem Pumpeneingang 22 und dem Pumpenausgang
23 erstreckende, den Rotor auf einem 180°-Umfangsbereich koaxial umgebende Stützwand
24 angeordnet, die zwischen den Seitenwänden des Pumpengehäuses 11 befestigt ist und
die Form eines halben Zylindermantels hat. Im Förderbetrieb der Pumpe, in dem sich
deren Rotor 16 in Richtung des Pfeils 26, bei der gewählten Darstellung im Uhrzeigersinn,
dreht, wird der Pumpenschlauch zwischen der Stützwand 24 und den beiden Quetschrollen
17 und 18, die alternierend an der Innenseite der Stützwand an dem Schlauch 13 angreifen,
zusammengequetscht, wobei die Quetschstelle 27 vom Pumpeneingang 22 über den inneren
Umfangsbereich der Stützwand 24 zum Pumpenausgang 23 wandert und dadurch das Fördergut
durch den Pumpenschlauch 13 gedrängt wird.
[0020] Als Vakuum-Pumpaggregat, mittels dessen das Gehäuse 11 der Schlauchquetschpumpe 12
partiell, d.h. bis auf einen Absolutwert des Druckes von etwa 0,2 bar evakuierbar
ist, ist ein insgesamt mit 28 bezeichneter Luftstrahl-Ejektor vorgesehen, der eine
von einem Druckluftstrahl, der durch einen Strömungspfeil 31 repräsentiert ist, als
Treibstrahl durchströmte, eingangsseitige Treibdüse 32 und eine austrittsseitige Fangdüse
33 sowie ein die in Strömungsrichtung des Treibstrahls 31 gesehen, einander benachbarten
Mündungen 34 und 36 der Treibdüse 32 bzw. der Fangdüse 33 enthaltendes, eine Unterdruckkammer
37 begrenzendes Gehäuse 29 mit einem Saug-Anschlußstutzen 38 umfaßt, an den über ein
Eingangs-Rückschlagventil 39 und einen 3-Wege-Hahn 41 die durch das Gehäuse 11 der
Schlauchquetschpumpe 12 begrenzte Kammer 42 der Schlauchquetschpumpe 12 als Rezipient
anschließbar ist.
[0021] Der im Evakuierungsbetrieb des Ejektors 28 und der an seinen Saugstutzen 38 angeschlossenen
Pumpenkammer 42 durch den Ejektor 28 geleitete Druckluftstrom wird von einem Kompressor
43 erzeugt, der als bordeigenes Aggregat des Fahrzeuges vorgesehen ist und auch für
die Druckluftversorgung der Druckluft-Bremsanlage des Fahrzeuges dient. Dieser Kompressor
43 ist vom Motor des Fahrzeuges angetrieben, während die Schlauchquetschpumpe 12 über
einen - nicht dargestellten - ein- und ausschaltbaren Nebenabtrieb des Antriebsaggregates
des Fahrzeuges antreibbar ist.
[0022] Zwischen den für die Druckluftversorgung des Ejektors vorgesehenen Druckluftausgang
44 des Kompressors 43 und den durch die äußere Mündungsöffnung 46 der Treibdüse 32
des Ejektors gebildeten Drucklufteingang desselben ist ein druckgesteuertes Überströmventil
47 geschaltet, das den Durchgang eines Druckluftstromes vom Druckluft-ausgang 44 des
Kompressors 43 zum Eingang 46 des Ejektors 28 freigibt, so lange der Ausgangsdruck
des Kompressors größer ist als ein definierter Schwellenwert von z.B. 8 bar, diesen
Strömungspfad jedoch absperrt, sobald der Ausgangsdruck des Kompressors 43 unter diesen
Schwellenwert absinkt. Der an der inneren Mündungsöffnung 34 der Treibdüse, die, in
Strömungsrichtung des Treibstrahls 31 gesehen, einen sich stetig verjüngenden Strömungsquerschnitt
hat, mit hoher Geschwindigkeit austretende Treibluftstrahl 31 reißt in der Unterdruckkammer
37 des Ejektors 28 befindliche Luft in die Fangdüse 33 des Ejektors 28 hinein mit,
die zusammen mit dem Treibluftstrom 31 zu dem durch die äußere Mündungsöffnung 48
der Fangdüse gebildeten Druckluftausgang des Ejektors 28 transportiert wird, wo, bedingt
durch eine in Strömungsrichtung sich erweiterende Gestaltung der Fangdüse die Geschwindigkeit
des austretenden Luftstromes deutlich reduziert ist. Zwischen ihrer inneren Mündungsöffnung
36, deren Querschnitt deutlich größer ist als die benachbarte innere Mündungsöffnung
34 der Treibdüse 32 und ihrer äußeren Mündungsöffnugn 48 hat die Fangdüse 33 einen
sich zunächst verjüngenden und danach sich wieder zur äußeren Mündungsöffnung 48 hin
stetig erweiterenden Strömungsquerschnitt, der im Bereich der äußeren Mündungsöffnung
48 deutlich größer ist als der lichte Querschnitt der kompressorseitigen, äußeren
Mündungsöffnung 46 der Treibdüse, um eine deutliche Beruhigung des am Ausgang 48 des
Ejektors 28 austretenden Luftstromes zu erzielen, der zur Reduzierung der Betriebsgeräusche
noch durch einen dem Ejektor 28 nachgeschalteten Schalldämpfer 49 geleitet wird.
[0023] Das beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 zwischen dem Ansaugstutzen 38 des Ejektors
28 und den zweckmäßigerweise am Gehäuse 11 der Schlauchquetschpumpe 12 angeordneten
3-Wege-Hahn 41 vorgesehene Rückschlagventil 39 ist als Flatterventil ausgebildet,
das bei sehr geringen Druckunterschieden zwischen der Unterdruckkammer 37 des Ejektors
und der den Rezipienten bildenden Kammer 42 des Quetschpumpengehäuses 11 in seine
Offen- bzw. seine Sperrstellung übergeht, wobei dieses Flatterventil 39 durch geringfügig
höheren Druck in der Unterdruckkammer 37 des Ejektors 28 als im Rezipienten 42 in
seiner Sperrstellung gehalten ist und durch relativ höheren Druck in der Kammer 42
des Pumpengehäuses 11 als in der Unterdruckkammer 37 des Ejektors 28 in seine Offen-Stellung
geschaltet ist.
[0024] Durch das bei einem Aussetzen des Treibluftstrahles und der damit verbundenen Druckerhöhung
in der Unterdruckkammer 37 des Ejektors in seine Sperrstellung gelangende Flatterventil
39 wird, sofern sich gleichzeitig der 3-Wege-Hahn in seiner - dargestellten - Evakuierungsstellung
befindet, der Unterdruck im angeschlossenen Rezipienten aufrechterhalten.
[0025] Der 3-Wege-Hahn 41 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel als Hahn mit drehbarem
L-Küken ausgebildet, der die Funktion eines 3/3-Wege-Ventils vermittelt, das aus einer
ersten - dargestellten - Durchflußstellung, in welcher das Pumpengehäuse 11 evakuierbar
ist, über eine Sperrstellung, in welcher das Pumpengehäuse 11 sowohl gegen die Umgebungsatmosphäre
als auch gegen den Ejektor 28 abgesperrt ist, in eine zweite Durchflußstellung, die
Belüftungsstellung, umschaltbar ist, in welcher die evakuierbare Kammer 42 der Schlauchquetschpumpe
12 über den Hahn 41 unmittelbar mit der Umgebungsatmosphäre in Verbindung steht.
[0026] Für das nunmehr anhand der Fig. 2 zu erläuternde weitere Ausführungsbeispiel einer
zur Evakuierung der den Rotor 16 sowie den Förderschlauch 13 einer Schlauchquetschpumpe
aufnehmenden Gehäusekammer 42 geeigneten Vakuum-Pumpeinrichtung 10' wird vorausgesetzt,
daß deren Funktionselemente - Kompressor 43, Überströmventil 47, 3-Wege-Hahn 41, Ejektor
28, Flatterventil 39 und Schalldämpfer 49 mit den entsprechend bezeichneten Funktionselementen
des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1 baugleich sind.
[0027] Im Unterschied zu diesem ist beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 der Ansaugstutzen
38 des Ejektors 28 unmittelbar an die evakuierbare Kammer 42 des Gehäuses 11 der Schlauchquetschpumpe
12 angeschlossen; der 3-Wege-Hahn 41 ist zwischen das Überströmventil 47 und den Ejektor
28 geschaltet, und das Flatterventil 39, das hier als Ausgangs-Rückschlagventil des
Ejektors 28 ausgenutzt ist, ist zwischen den Ejektor 28 und den Schalldämpfer 49 geschaltet.
[0028] Die beiden Ausführungsbeispiele sind funktionsäquivalent, wobei jeweils das Flatterventil
39, wenn das Überströmventil 47 in seine Sperrstellung gelangt, z.B. weil der Ausgangsdruck
des Kompressors 43 unterhalb des Druck-Schwellenwertes abgesunken ist, ab welchem
das Überströmventil 47 öffnet, durch seine einseitige Beaufschlagung mit dem Atmosphärendruck
ebenfalls in seine Sperrstellung gelangt und dadurch den Rezipienten 42 gegen die
Umgebungsatmosphäre absperrt, so daß ein in diesem vorhandener Unterdruck erhalten
bleibt. Die Belüftung des Rezipienten 42 erfolgt beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig.
2 über den 3-Wege-Hahn 41 und die Treibdüse 32 des Ejektors 28, die - bei geschlossenem
Förderventil 39 - mittels des 3-Wege-Hahns mit der Umgebungsatmosphäre in Verbindung
bringbar ist.
[0029] In einer typischen Auslegung der Vakuum-Pumpeinrichtungen 10,10' gemäß den Fig. 1
und 2 beträgt der Ausgangsdruck des Kompressors 43 zwischen 6 und 8 bar, wobei der
als Treibstrahl des Ejektors 28 ausgenutzte Druckluftstrom, bezogen auf Normalbedingungen
(Druck 1 bar und Lufttemperatur um 20°) einen Betrag von 200 l/min hat. Die bei dieser
Auslegung der Vakuum-Pumpeinrichtungen 10,10' am Beginn des Evakuierungsbetriebes
aus dem Rezipienten 42 förderbare Luftmenge beträgt dann ca. 150 l/min, wobei sich
im stationären Betriebszustand der Pumpeinrichtung 10,10' im Rezipienten 42 ein Unterdruck
einstellt, der einen Absolutwert von ca. 0,2 bis 0,3 bar hat.
[0030] Zusammenfassend ist folgendes festzustellen: Bei einer Vakuum-Pumpeinrichtung für
die Evakuierung des Gehäuses 17 einer als Betonförderpumpe, benutzbaren Schlauchquetschpumpe
12, die auf einem Straßenfahrzeug mit einer Druckluftbremsanlage installiert ist,
ist das Vakuum-Pumpaggregat 28 an dessen Saugseite das Gehäuse 11 der Schlauchquetschpumpe
12 als Rezipient angeschlossen ist, als ein nach dem Prinzip der Dampfstrahlpumpe
arbeitender Ejektor ausgebildet, dessen Treibluftstrahl von der mittels des Kompressors
43 der Fahrzeug-Bremsanlage erzeugten Druckluft abzweigbar ist.
1. Vakuum-Pumpeinrichtung für die Evakuierung des Gehäuses einer als Dickstoff-Förderpumpe,
insbesondere Betonförderpumpe, benutzbaren Schlauchquetschpumpe (12), die auf einem
Straßenfahrzeug installiert ist, mit einem zur Erzeugung von Druckluft für den Betrieb
von Einrichtungen des Straßenfahrzeugs, z.B. einer Druckluft-Bremsanlage des Fahrzeuges
und/oder weiterer auf dem Fahrzeug mitführbarer oder auf diesem installierter Geräte
benötigten Kompressor (43), und mit einem Vakuum-Pumpaggregat (28) , an dessen Saugseite
das Gehäuse (11) der Schlauchquetschpumpe (12) als Rezipient angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Vakuum-Pumpaggregat (28) als ein nach dem Prinzip der Strahlpumpe arbeitender
Ejektor ausgebildet ist, dessen Treibgasstrahl von der mittels des Kompressors (43)
erzeugten Druckluft abzweigbar ist.
2. Vakuum-Pumpeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ansaugstutzen (38) des Luftstrahl-Ejektors (28) und das Gehäuse
(11) der Schlauchquetschpumpe (12) ein auf den im Rezipienten herrschenden Unterdruck
ansprechendes Ventil (39) geschaltet ist, das durch relativ höheren Druck im Pumpengehäuse
(11) als in der Unterdruckkammer (37) des Ejektors (28) in seine Offen-Stellung und
durch relativ höheren Druck in der Unterdruckkammer (37) des Ejektors (28) in seine
Sperrstellung steuerbar ist.
3. Vakuum-Pumpeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das auf den Unterdruck im Rezipienten (11,42) ansprechende Ventil (39) als Flatterventil
ausgebildet ist.
4. Vakuum-Pumpeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Ausgang (44) der Druckluftquelle (43) und den Druckluft-Eingang
(46) des Luftstrahl-Ejektors (28) ein durch den Ausgangsdruck der Druckluftquelle
(43) gesteuertes Überströmventil (47) vorgesehen ist, das ab einem Mindestausgangsdruck
der Druckluftquelle in eine einem maximalen Strömungsquerschnitt entsprechende Offen-Stellung
gesteuert ist und in seine Sperrstellung übergeht, wenn der Ausgangsdruck der Druckluftquelle
(43) unter einen einstellbar oder fest vorgegebenen Schwellenwert abfällt.
5. Vakuum-Pumpeinrichtung nach Anspruch 1 oder nach Anspruch 1 in Kombination mit Anspruch
4, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom-Ausgang (48) des Luftstrahl-Ejektors (28) gegen die Umgebungsatmosphäre
mittels eines auf die Druckdifferenz zwischen Ejektor-Ausgang (48) und Umgebungsatmosphäre
ansprechenden Ventils (39) absperrbar ist, das durch relativ höheren Druck am Ausgang
des Ejektors (28) als dem Umgebungsdruck in seine Offen-Stellung und durch höheren
Umgebungsdruck als am Ausgang (48) des Ejektors (28) in seine Sperrstellung gelangt.
6. Vakuum-Pumpeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das auf die Druckdifferenz zwischen dem Umgebungsdruck und dem in der Unterdruckkammer
(37) des Ejektors (28) herrschenden Druck ansprechende Ventil (39) als Flatterventil
ausgebildet ist.
7. Vakuum-Pumpeinrichtung nach Anspruch 5 oder Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein dem Druckluft-Eingang (46) des Ejektors (28) unmittelbar vorgeschaltetes
3/3-Wege-Ventil (41) vorgesehen ist, das aus einer ersten Durchflußstellung, in welcher
ein von der Druckluftquelle (43) zur Treibdüse (32) des Ejektors (28) führender Druckluft-Strömungspfad
freigegeben, der Treibdüsen-Anschlußstutzen des Ejektors (28) jedoch gegen die Umgebungsatmosphäre
abgesperrt ist, über eine Sperrstellung, in welcher der Treibdüsen-Anschlußstutzen
sowohl gegen den Druckluftausgang (44) der Druckluftquelle (43) als auch gegen die
Umgebungsatmosphäre abgesperrt ist, in eine zweite Durchflußstellung steuerbar ist,
in welcher der Treibdüsen-Anschlußstutzen mit der Umgebungsatmosphäre in Verbindung
steht und gegen den Druckluftausgang (44) der Druckluftquelle (43) abgesperrt ist.
8. Vakuum-Pumpeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein dem Gehäuse (11) der Schlauchquetschpumpe (12) unmittelbar vorgeschaltetes
3/3-Wegeventil (41) vorgesehen ist, das aus einer ersten Durchflußstellung, in welcher
der Rezipient (42) mit der Unterdruckkammer (37) des Ejektors (28) verbunden und gleichzeitig
gegen die Umgebungsatmosphäre abgesperrt ist, über eine Sperrstellung, in welcher
sowohl der Rezipient (42) als auch die Unterdruckkammer (37) des Ejektors (28) gegen
die Umgebungsatmosphäre abgesperrt sind, in eine zweite Durchflußstellung - eine Belüftungsstellung
- umschaltbar ist, in welcher der Rezipient (42) mit der Umgebungsatmosphäre in kommunizierender
Verbindung steht.
9. Vakuum-Pumpeinrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das 3/3-Wege-Ventil (41) als ein vorzugsweise von Hand betätigbarer 3-Wege-Hahn
mit L-Küken ausgebildet ist.
10. Vakuum-Pumpeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß dem Ejektor (28) ein Schalldämpfer (49) nachgeschaltet ist.
1. A vacuum pump device for the evacuation of the housing of a constricted tube pump
(12), which can be used as a slush feed pump, in particular a concrete delivery pump,
which is installed on a street vehicle, with a compressor (43) needed for producing
compressed air for the operation of devices of the street vehicle, for example a compressed
air braking system of the vehicle and/or further devices, which can be carried on
the vehicle or are installed thereon, and with a vacuum pump unit (28), to the suction
side of which is connected the housing (11) of the constricted tube pump (12) as the
recipient, characterized in that the vacuum pump unit (28) is designed as an ejector operating according to the principle
of a jet pump, the driving gas jet of which can be branched off from the compressed
air produced by means of the compressor (43).
2. The vacuum pump device according to Claim 1, characterized in that between the suction connection (38) of the air jet ejector (28) and the housing (11)
of the constricted tube pump (12) there is connected a valve (39) reacting to the
underpressure existing in the recipient, which valve can be controlled into its open
position through a pressure in the pump housing (11) relatively higher than in the
underpressure chamber (37) of the ejector (28) and into its blocking position through
relatively higher pressure in the underpressure chamber (37) of the ejector (28).
3. The vacuum pump device according to Claim 2, characterized in that the valve (39) reacting to the underpressure in the recipient (11, 42) is designed
as a flutter valve.
4. The vacuum pump device according to one of the Claims 1 to 3, characterized in that an overflow valve (47) controlled by the output pressure of the compressed air source
(43) is provided between the output (44) of the compressed air source (43) and the
compressed air input (46) of the air jet ejector (28), which valve starting with a
minimum output pressure of the compressed air source is controlled into an open position
corresponding to a maximum flow cross section and transfers into its blocking position,
when the output pressure of the compressed air source (43) drops below an adjustable
or predetermined threshold value.
5. The vacuum pump device according to Claim 1 or according to Claim 1 in combination
with Claim 4, characterized in that the air flow output (48) of the air jet ejector (28) can be blocked off against the
surrounding atmosphere by means of a valve (39) reacting to the pressure difference
between the ejector output (48) and the surrounding atmosphere, which valve moves
into its open position through a pressure at the output of the ejector (28) relatively
higher than the surrounding pressure and into its blocking position through a surrounding
pressure higher than at the output (48) of the ejector (28).
6. The vacuum pump device according to Claim 5, characterized in that the valve (39) reacting to the pressure difference between the surrounding pressure
and the pressure existing in the underpressure chamber (37) of the ejector (28) is
designed as a flutter valve.
7. The vacuum pump device according to Claim 5 or Claim 6, characterized in that a 3/3-way valve (41), which is connected directly in front of the compressed air
input (46) of the ejector (28), is provided, which valve can be controlled from a
first through-flow position in which a compressed air flow path leading from the compressed
air source (43) to the driving nozzle (32) of the ejector (28) is released while the
driving nozzle connection of the ejector (28) is blocked off against the surrounding
atmosphere, through a blocking position, in which the driving nozzle connection is
blocked off both against the compressed air output (44) of the compressed air source
(43) and also against the surrounding atmosphere, and into a second through-flow position,
in which the driving nozzle connection is connected to the surrounding atmosphere
and is blocked off against the compressed air output (44) of the compressed air source
(43).
8. The vacuum pump device according to one of the Claims 1 to 4, characterized in that a 3/3-way valve (41), which is connected directly in front of the housing (11) of
the constricted tube pump (12), is provided, which valve can be switched from a first
through-flow position, in which the recipient (42) is connected to the underpressure
chamber (37) of the ejector (28) and is blocked off simultaneously against the surrounding
atmosphere, through a blocking position, in which both the recipient (42) and also
the underpressure chamber (37) of the ejector (28) are blocked off against the surrounding
atmosphere, and into a second through-flow position which is a ventilating position,
in which the recipient (42) is connected communicatingly to the surrounding atmosphere.
9. The vacuum pump device according to Claim 7 or 8, characterized in that the 3/3-way valve (41) is designed as a 3-way faucet with a right angle-switching
valve, which 3-way faucet preferably can be operated manually.
10. The vacuum pump device according to one of the Claims 1 to 9, characterized in that a sound absorber (49) is connected after the ejector (28).
1. Ensemble pompe à vide pour l'évacuation du carter d'une pompe péristaltique (12) utilisable
comme pompe à liquides épais, notamment comme pompe à béton, installée sur un véhicule
routier, comprenant un compresseur (43) nécessaire pour la production d'air comprimé
pour le fonctionnement de dispositifs du véhicule routier, par exemple une installation
de frein à air comprimé du véhicule et/ou d'autres appareils pouvant être embarqués
ou installés à bord du véhicule, et un groupe motopompe à vide (28) au côté aspiration
duquel le carter (11) de la pompe péristaltique (12) est raccordé en tant que récipient,
caractérisé en ce que le groupe motopompe à vide (28) est réalisé sous la forme d'un éjecteur fonctionnant
d'après le principe de la pompe à jet dont le jet de propulsion peut être dérivé de
l'air comprimé produit au moyen du compresseur (43).
2. Ensemble pompe à vide selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'entre le raccord
d'aspiration (38) de la trompe à l'air (28) et le carter (11) de la pompe péristaltique
(12) est intercalée une soupape (39) répondant à la dépression régnant dans le récipient,
qui peut être amenée dans sa position d'ouverture par une pression relativement plus
élevée dans le carter (11) de la pompe que dans la chambre de dépression (37) de l'éjecteur
(28) et qui peut être commutée dans sa position de blocage par une pression relativement
plus élevée dans la chambre de dépression (37) de l'éjecteur (28).
3. Ensemble pompe à vide selon la revendication 2, caractérisé en ce que la soupape (39)
répondant à la dépression dans le récipient (11, 42) est conformée en clapet battant.
4. Ensemble pompe à vide selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'entre
la sortie (44) de la source d'air comprimé (43) et l'entrée d'air comprimé (46) de
la trompe à l'air (28) est prévue une soupape de décharge (47) commandée par la pression
de sortie de la source d'air comprimé (43), qui est amenée, à partir d'une pression
de sortie minimale de la source d'air comprimé, dans une position d'ouverture correspondant
à une section de passage maximale, et qui passe dans sa position de blocage lorsque
la pression de sortie de la source d'air comprimé (43) descend en dessous d'une valeur
seuil réglable ou fixe prédéterminée.
5. Ensemble pompe à vide selon la revendication 1 ou selon la revendication 1 en combinaison
avec la revendication 4, caractérisé en ce que la sortie de courant d'air (48) de
la trompe à l'air (28) peut être bloquée par rapport à l'atmosphère environnante au
moyen d'une soupape (39) répondant à la différence de pression entre la sortie (48)
de l'éjecteur et l'atmosphère environnante, qui est amenée dans sa position d'ouverture
par une pression relativement plus élevée à la sortie de l'éjecteur (28) que la pression
environnante et amenée dans sa position de blocage lorsque la pression environnante
est plus élevée que la pression à la sortie (48) de l'éjecteur (28).
6. Ensemble pompe à vide selon la revendication 5, caractérisé en ce que la soupape (39)
sensible à la différence de pression entre la pression environnante et la pression
régnant dans la chambre de dépression (37) de l'éjecteur (28) est réalisée sous la
forme d'un clapet battant.
7. Ensemble pompe à vide selon la revendication 5 ou la revendication 6, caractérisé
en ce qu'il comprend un distributeur à 3/3 voies (41) monté directement en amont de
l'entrée d'air comprimé (46) de l'éjecteur (28), qui peut être commuté, à partir d'une
première position de passage dans laquelle un chemin d'écoulement d'air comprimé conduisant
de la source d'air comprimé (43) à la tuyère de propulsion (32) de l'éjecteur (28)
est libéré, alors que la tubulure de raccordement de la tuyère de propulsion de l'éjecteur
(28) est bloquée par rapport à l'atmosphère environnante, dans une seconde position
de passage dans laquelle la tubulure de raccordement de la tuyère de propulsion communique
avec l'atmosphère environnante et est bloquée par rapport à la sortie d'air comprimé
(44) de la source d'air comprimé (43), en passant par une position de blocage dans
laquelle la tubulure de raccordement de la tuyère de propulsion est bloquée aussi
bien par rapport à la sortie d'air comprimé (44) de la source d'air comprimé (43)
que par rapport à l'atmosphère environnante.
8. Ensemble pompe à vide selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il
comprend un distributeur à 3/3 voies (41) monté directement en amont du carter (11)
de la pompe péristaltique (12), qui peut être commuté, à partir d'une première position
de passage dans laquelle le récipient (42) communique avec la chambre de dépression
(37) de l'éjecteur (28) tout en étant bloqué par rapport à l'atmosphère environnante
et en passant par une position de blocage dans laquelle le récipient (42) aussi bien
que la chambre de dépression (37) de l'éjecteur (28) sont bloqués par rapport à l'atmosphère
environnante, dans une seconde position de passage - une position de ventilation -
dans laquelle le récipient (42) communique avec l'atmosphère environnante.
9. Ensemble pompe à vide selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que le distributeur
à 3/3 voies (41) est réalisé sous la forme d'un robinet à trois voies avec boisseau
en L qui peut être actionné de préférence à la main.
10. Ensemble pompe à vide selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'un
silencieux (49) est monté en aval de l'éjecteur (28).