(19)
(11) EP 0 683 044 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
04.08.1999  Patentblatt  1999/31

(21) Anmeldenummer: 95107107.5

(22) Anmeldetag:  11.05.1995
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6B41F 13/28, B41F 33/18, B41F 33/00

(54)

Anordnung zum Verhindern von Druckwerksschäden

Device for preventing damage in a printing machine

Dispositif pour éviter des dommages dans une presse d'imprimerie


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE FR GB IT LI SE

(30) Priorität: 20.05.1994 DE 4417661

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.11.1995  Patentblatt  1995/47

(73) Patentinhaber: Koenig & Bauer Aktiengesellschaft
97080 Würzburg (DE)

(72) Erfinder:
  • Bolza-Schünemann, Claus August
    D-97084 Würzburg (DE)
  • Härter, Andreas Günter
    01445 Radebeul (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 1 940 075
DE-A- 4 129 840
DE-A- 3 629 719
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Verhindern von Druckwerksschäden an Rollenrotationsdruckmaschinen entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1.

    [0002] Bekannterweise kommt es beim Ausfall der elektrischen Versorgung auch zum Ausfall der elektrisch betriebenen Aggregate, was zu Unregelmäßigkeiten in der mechanischen Spannung der laufenden Papierbahn in Rollenrotationsdruckmaschinen führen kann, so daß ein sog. Bruch der Papierbahn entstehen kann, bevor die Druckmaschine zum Stillstand kommt. Dies kann zu sogenannten Wicklern führen, welche die Druckwerke oder auch die Farbwerke beschädigen können.

    [0003] Die DE 36 29 719 A1 beschreibt eine Anordnung zum Verhindern von Druckwerksschäden an einer Druckmaschine. Dabei ist einem Drehwinkelmotor ein Hydrospeicher zugeordnet, um einen Zylinder in eine Druckabstellung zu bringen.

    [0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum Verhindern von Druckwerksschäden bei Spannungsausfall zu schaffen.

    [0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruches 1 gelöst.

    [0006] Durch die Erfindung treten insbesondere folgende Vorteile ein:
    Infolge der Anordnung eines Energiespeichers, der im Falle des Ausfalls der elektrischen Versorgung kurzzeitig Energie zum Betätigen einer Steuereinheit abgibt, die wiederum ein Verschwenken zumindest eines Gummituchzylinders je in Betrieb befindlicher Druckeinheit bewirkt, sind Wickler beim Reißen der Papierbahn unschädlich geworden.

    [0007] Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher dargestellt. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in
    Fig. 1
    ein Prinzipschaltbild einer erfindungsgemäßen Anordnung;
    Fig. 2
    die schematische Darstellung einer Satellitendruckeinheit.


    [0008] Um einen zentralen Gegendruckzylinder 1 sind kreuzförmig vier aus jeweils einem Gummituchzylinder 2, 3, 4, 5 und einem Plattenzylinder 7, 8, 9, 10 bestehende Druckeinheiten 2, 7; 3, 8; 4, 9; 5, 10 zu einer sogenannten Neunzylinder-Satellitendruckeinheit 12 für eine Rollenrotationsdruckmaschine angeordnet. Die Druckeinheiten 2, 7; 3, 8; 4, 9; 5, 10 sind so umschaltbar, daß eine oder mehrere Papierbahnen 13, 14 die Satellitendruckeinheit 12 zwecks Bedrucken der Papierbahn 13, 14 durchlaufen können (Fig. 2). Dabei können z. B. die Gummituchzylinder 2 und 3 sowie die Gummituchzylinder 4 und 5 Kontakt haben oder alle Gummituchzylinder 2 bis 5 arbeiten z. B. gegen den Gegendruckzylinder 1. Die Plattenzylinder 7 bis 10 sind den Gummituchzylindern 2 bis 5 jeweils separat zugeordnet. Den Plattenzylindern 7 bis 10 jeweils zugeordnete Farbwerke und ggf. auch Feuchtwerke sind nicht dargestellt. Die Gummituchzylinder 2 bis 5 können, wie in der DE 41 29 840 A1 gezeigt, jeweils separat mittels doppeltwirkender Arbeitszylinder 16 verschwenkbar im Seitengestell angeordnet sein, wobei die Gummituchzylinder 2 bis 5 jeweils zumindest drei verschiedene Stellungen einnehmen können:

    a) Gummituchzylinder 2 gegen benachbarten Gummituchzylinder 3, Markierung 39 an einer Exzenterbüchse 18 in "Druckanstellung D",

    b) Gummituchzylinder 4 gegen benachbarten Gummituchzylinder 5, Markierung 39 der Exzenterbüchse 18 in "Druckanstellung D",

    c) Gummituchzylinder 2 bis 5 gemeinsam gegen Gegendruckzylinder 1, Markierung 39 der Exzenterbüchse 18 in Druckanstellung B",

    d) Gummituchzylinder 2 bis 5 in Druckabstellung, d. h. ohne Kontakt zu benachbarten Zylindern, Markierung 39 der Exzenterbüchse 18 in "Druckabstellung C".



    [0009] Das Verschwenken der Gummituchzylinder 2 bis 5 geschieht beispielsweise dadurch, daß jeder Achszapfen 17 eines jeden Gummituchzylinder 2 bis 5 jeweils in einer im Seitengestell 22 drehbar angeordneten Exzenterbüchse 18 gelagert ist, wobei jede Exzenterbüchse 18 an einem exzenterbüchsenfesten Flansch 19 mittels einer Koppel 21 sowie einem seitengestellfest gelagertem Winkelhebel 23 mit dem kolbenfernen Ende einer Kolbenstange 24 des Arbeitszylinders 16 verbunden ist. Der Arbeitszylinder 16 ist an seinem kolbenstangenfernen Ende seitengestellfest gelagert. Die Teile 16 bis 19 und 21 bis 24 sind zweifach vorhanden und sind - außer dem Seitengestell 22 - als Stellmittel 26 bezeichnet. Der doppeltwirkende Arbeitszylinder 16 der Stellmittel 26 ist jeweils an seinen Enden über jeweils eine Leitung 27, 28 mit jeweils einem Drosselventil mit nicht näher bezeichneten Arbeitsanschlüssen eines 4/3-Wegeventils 29 mit magnetischer Betätigung 31, 32 verbunden. Das Wegeventil 29 weist in seiner Mittelstellung eine Sperrstellung auf. Eine Zu- und Rückleitung 33, 34 des Wegeventils 29 ist mit einem bekannten Druckluftspeicher 35 mit Anschluß 40 zu einer bekannten Erzeugeranlage verbunden. Die erste Magnetbetätigung 31 des Wegeventils 29 ist mit Öffnern 36, 37 eines ersten Endschalters 38 in Verbindung, welcher seitengestellfest in der Nähe des Achszapfens 17 jedes Gummituchzylinders 2 bis 5 angebracht ist und dessen Kontaktbetätigungshebel mit einem exzenterbüchsenfesten Nocken 58 in kraftschlüssiger Verbindung ist. Schließer 41, 42 in einem zweiten Endschalter 43 sind ebenfalls seitengestellfest in der Nähe des Achszapfens 17, jedoch an einer anderen Stelle des Umfanges der Exzenterbüchse 18 angeordnet. Der Kontaktbetätigungshebel des Endschalters 43 ist je nach Lage der Gummituchzylinder mit der Oberfläche der Zylinderbüchse 18 oder mit einem zylinderbüchsenfesten Nocken 59 in kraftschlüssiger Verbindung. Sowohl der Öffner 36 des ersten Endschalters 38 als auch der Schließer 41 des zweiten Endschalters 43 steht mit einem ersten Anschluß eines Öffners 44 eines Relais 46 in Verbindung. Die Teile 29, 31, 32, 38, 43, 46 sind als Steuermittel 47 bezeichnet.

    [0010] Ein Öffner 37 des Endschalters 38 sowie ein Schließer 42 des Endschalters 43 liegen einerseits an der Betriebsspannung UB, z. B. 24 Volt Gleichspannung, an und sind andererseits mit Eingängen E1, E2 einer speicherprogrammierbaren Steuerung 45 (SPS) verbunden. Ausgänge der SPS 45 sind über einen Stromrückfluß verhindernde Dioden 48, 49 parallel zu den Kontakten 36, 41 der beiden Endschalter 38, 43 geschaltet, um eine Schalterstellungsanzeige der Endschalter 38, 43 für den Fall der Wiedereinschaltung nach einem Ausfall der elektrischen Versorgung zu signalisieren.

    [0011] Die Steuermittel 47 sind mit einem Elektroenergiespeicher 51 verbunden, welcher aus einem an Masse 53 UB - gelegten Kondensator 54 besteht, welchem eine Diode 52 vorgeschaltet ist. Der Diode 52 ist ein Widerstand 55 zwecks Strombegrenzung vorgeschaltet. Parallel zum Kondensator 54 kann ein Schutzwiderstand 61, z. B. von einem Kiloohm, angeordnet sein. Die Kapazität des Kondensators 54 kann 2 mal 10 Nanofarad bei 40 Volt betragen. Der der Diode 52 vorgeschaltete Widerstand 55 kann 1 Ohm betragen. Zwischen der Diode 52 und dem Kondensator 54 befindet sich ein Verteilerpunkt 56. Vom Verteilerpunkt 56 besteht eine Verbindung zum zweiten Anschluß des Öffners 44 des Relais 46, wodurch der Elektroenergiespeicher 51 mit dem Steuermitteln 47 verbindbar ist.

    [0012] Die Funktionsweise der Anordnung ist wie folgt: Während des Betriebszustandes sind neben den nichtgezeigten Motorantrieben für die Druckmaschine auch die Gummituchzylinder 2 bis 5 der Satellitendruckeinheit 12 in Betrieb, und zwar so, daß die Gummituchzylinder 2 und 3 gegeneinander und die Gummituchzylinder 4 und 5 gegen den Gegendruckzylinder 1 arbeiten. Der gegen Masse 53 liegende Kondensator 54 wird während des Betriebes durch das Anliegen an der Betriebsspannung UB aufgeladen. Das zum Energiespeicher 51 parallel geschaltete Relais 46 hat während des Betriebes angezogen, so daß der Öffner 44 geöffnet ist. Somit haben die Steuermittel 47 nicht angesprochen.

    [0013] Bei Spannungsausfall, d. h. UB ist gleich Null, fällt das Relais 46 ab, der Öffner 44 schließt sich und die Energie des Kondensators 54 entlädt sich über den Öffner 36 des ersten Endschalters 38, so daß die Magnetbetätigung 31 des Wegeventils 29 zumindest über eine Sekunde lang vom Kondensator 54 Spannung erhält, so daß der Kolben 57 mit der Kolbenstange 24 des Arbeitszylinders 16 vom Druckluftspeicher 35 über das Wegeventil 29 und die Leitung 27 verbunden ist, so daß der Kolben 57 aus seiner linken Endstellung in Richtung rechte Endstellung bewegt wird, wodurch der Gummituchzylinder 2 bis 5 um einen Betrag d sowohl vom Gegendruckzylinder 1 als auch vom Plattenzylinder 7 bis 10 weggeschwenkt wird. Dadurch werden mögliche Papierwickler für das aus Gegendruckzylinder 1, Gummituchzylinder 2 bis 5 sowie Plattenzylinder 7 bis 10 bestehende Druckwerke unschädlich (siehe gestrichelte Darstellung der Gummituchzylinder 2 bis 5 in Fig. 2). Die Diode 52 verhindert dabei das Entladen des Kondensators 54 in Richtung Plus UB. Während der Bewegung des Kolbens 57 des Arbeitszylinders 16 von der linken Endstellung B zur mittleren Stellung C dreht sich gleichzeitig die Exzenterbüchse 18 im Uhrzeigersinn solange, bis der exzenterbüchsenfeste Nocken 58 den Kontaktbetätigungshebel des Endschalters 38 passiert hat und abschaltet, wobei der Öffner 36 öffnet. Dieser Vorgang dauert weniger als eine Sekunde, so daß die auf der Zylinderbüchse 18 befindliche Markierung 39 nunmehr mit einer auf dem Seitengestell 22 angebrachten Markierung C in Übereinstimmung ist. Somit nimmt der Gummituchzylinder 5 eine Druckabstellung ein (in Fig. 2 gestrichelt dargestellt).

    [0014] Sollten sich jedoch die Gummituchzylinder 4, 5 während des Betriebes gegenseitig berühren, wie dies bei den Gummituchzylindern 2, 3 in Fig. 2 gezeigt ist, so befindet sich der Kolben 57 des Arbeitszylinders 16 in der rechten Endstellung D und die Markierung 39 auf der Exzenterbüchse 18 befindet sich in Übereinstimmung mit der auf dem Seitengestell 22 aufgebrachten Markierung D. Fällt dann die Betriebsspannung UB aus, so schließt der Öffner 44 des Relais 46, die Öffner 36, 37 des Endschalters 38 sind geöffnet und die Schließer 41, 42 des Endschalters 43 sind geschlossen. Der Kontaktbetätigungshebel des Endschalters 43 ist in Verbindung mit dem exzenterbüchsenfernen Nocken 59 bei Betätigung des Kolbens 57 des Arbeitszylinders 16 aus der rechten Arbeitsstellung D zur Druckabstellung C. Nachdem sich der im Gegenuhrzeigersinn drehende Nocken 59 am Kontaktbetätigungshebel des Endschalters 43 vorbeigefahren ist, schaltet der Endschalter 43 ab, so daß sich die Schließer 41, 42 öffnen und die Druckabstellung C des Gummituchzylinders 5 erreicht ist (gestrichelte Darstellung in Fig. 2), so daß Papierwickler vermieden werden.

    [0015] Es versteht sich von selbst, daß für jeden Gummituchzylinder 2 bis 5 eine separate Anordnung zum Verhindern von Druckwerksschäden erforderlich ist, wobei ja ohnehin schon ein Arbeitszylinder 57 zum Betätigen je Gummituchzylinder 2 bis 5 je Satellitendruckeinheit vorhanden sein muß, desgleichen Endschalter 38, 43. Somit können auch die Gummituchzylinder 2, 3 (Fig. 2) so verschwenkt werden, daß diese weder Kontakt zueinander besitzen, noch mit dem Plattenzylinder 7, 8 in Kontakt sind.

    [0016] Weiterhin ist es möglich, die Gummituchzylinder 4, 5 in eine weitere dritte Stellung zu verschwenken, die hinter der Druckabstellung 4, 1; 5, 1 liegt, in welcher sich dann die Gummituchzylinder 4, 5 berühren (analog der Zylinder 2, 3 in Fig. 2).

    Teileliste



    [0017] 
    1
    Gegendruckzylinder
    2
    Gummituchzylinder
    3
    Gummituchzylinder
    4
    Gummituchzylinder
    5
    Gummituchzylinder
    6
    -
    7
    Plattenzylinder
    8
    Plattenzylinder
    9
    Plattenzylinder
    10
    Plattenzylinder
    11
    -
    12
    9 - Zylinder - Satellitendruckeinheit
    13
    Papierbahn
    14
    Papierbahn
    15
    -
    16
    Arbeitszylinder
    17
    Achszapfen (2-5)
    18
    Exzenterbüchse (2-5)
    19
    Flansch (18)
    20
    -
    21
    Koppel
    22
    Seitengestell
    23
    Winkelhebel
    24
    Kolbenstange (16)
    25
    -
    26
    Stellmittel (16, 17, 18, 19, 21, 23, 24)
    27
    Leitung (16)
    28
    Leitung (16)
    29
    Wegeventil
    30
    -
    31
    Magnetbetätigung (29)
    32
    Magnetbetätigung (29)
    33
    Zuleitung (29)
    34
    Rückleitung (29)
    35
    Druckluftspeicher
    36
    Öffner (38)
    37
    Öffner (38)
    38
    Endschalter, erster
    39
    Markierung (18)
    40
    Anschluß, Erzeugeranlage
    41
    Schließer (43)
    42
    Schließer (43)
    43
    Endschalter, zweiter
    44
    Öffner (46)
    45
    SPS
    46
    Relais
    47
    Steuermittel (29, 31, 32, 38, 43)
    48
    Diode (A1 SPS)
    49
    Diode (A2 SPS)
    50
    -
    51
    Energiespeicher
    52
    Diode
    53
    Masse
    54
    Kondensator
    55
    Widerstand
    56
    Verteilerpunkt
    57
    Kolben (16)
    58
    Nocken (18)
    59
    Nocken (18)
    60
    -
    61
    Widerstand
    A1
    Ausgang SPS
    A2
    Ausgang SPS
    E1
    Eingang SPS
    E2
    Eingang SPS
    UB
    Betriebsspannung
    B
    Arbeitsstellung (57, 18)
    C
    Arbeitsstellung (57, 18)
    D
    Arbeitsstellung (57, 18)
    d
    Betrag Exzentrizität (2-5)



    Ansprüche

    1. Anordnung zum Verhindern von Druckwerksschäden an einer Rollenrotationsdruckmaschine, wobei ein während des Betriebszustandes der Druckmaschine aufladbarer Energiespeicher (51) über ein Steuermittel (47) mit einem Stellmittel (26) verbunden ist und der Energiespeicher (51) im Falle des Ausfalles der elektrischen Versorgung (UB) seine Energie an das Steuermittel (47) abgibt, wodurch das Stellmittel (26) beaufschlagt wird, zumindest einen Zylinder insbesondere einen Gummituchzylinder (2, 3, 4 oder 5), je Druckeinheit (2, 7; 3, 8; 4, 9; 5, 10) in eine Druckabstellung (C) zu bringen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummituchzylinder (2 bis 5) der Druckeinheiten gegeneinander oder gegen einen Gegendruckzylinder (1) arbeiten und durch die steuerbaren Stellmittel (26) in einem Seitengestell (22) schwenkbar angeordnet sind und daß der Energiespeicher (51) als Elektroenergiespeicher ausgebildet ist.
     
    2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Energiespeicher (51) aus einem an einer Betriebsspannung (UB) liegenden Kondensator (54) besteht.
     
    3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kondensator (54) eine Diode (52) vorgeschaltet ist.
     
    4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Diode (52) ein Widerstand (55) vorgeschaltet ist.
     
    5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuermittel (47) aus einem zum Energiespeicher (51) parallel an der Betriebsspannung (UB) befindlichen Relais (46) besteht, dessen öffner (44) über die Stellung des Zylinders (2 bis 5) signalisierende Endschalter (38; 43) mit einem elektromagnetisch steuerbaren Wegeventil (29) für die Zufuhr eines Fluids für den Arbeitszylinder (16) verbunden ist.
     
    6. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Endschalter (38, 43) mit einer speicherprogrammierbaren Steuerung (45) verbunden sind.
     


    Claims

    1. Arrangement for the prevention of printing-unit damage on a web-fed rotary printing machine, an energy store (51), capable of being charged during the operating state of the printing machine, being connected to an actuating means (26) via a control means (47), and the energy store (51) transferring its energy to the control means (47) if the electricity supply (UB) fails, with the result that the actuating means (26) is acted upon in order to bring at least one cylinder, in particular a rubber-blanket cylinder (2, 3, 4 or 5), of each printing unit (2, 7; 3, 8; 4, 9; 5, 10) into a print throw-off position (C), characterized in that the rubber-blanket cylinders (2 to 5) of the printing units operate one against the other or against a back-up cylinder (1) and are arranged in a side stand (22) so as to be pivotable by the controllable actuating means (26), and in that the energy store (51) is designed as an electrical energy store.
     
    2. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the energy store (51) consists of a capacitor (54) connected to an operating voltage (UB).
     
    3. Arrangement according to Claim 2, characterized in that the capacitor (54) is preceded by a diode (52).
     
    4. Arrangement according to Claim 3, characterized in that the diode (52) is preceded by a resistor (55).
     
    5. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the control means (47) consists of a relay (46) which is connected to the operating voltage (UB) in parallel with the energy store (51) and the break contact (44) of which is connected, via limit switches (38; 43) signalling the position of the cylinder (2 to 5), to an electromagnetically controllable directional valve (29) for supplying a fluid for the working cylinder (16).
     
    6. Arrangement according to Claim 4, characterized in that the limit switches (38, 43) are connected to a stored-programme control (45).
     


    Revendications

    1. Agencement empêchant la détérioration de groupes imprimants dans une rotative d'imprimerie à bobines, un accumulateur d'énergie (51) rechargeable durant l'état de fonctionnement de la machine à imprimer étant relié à un moyen de positionnement (26) par l'intermédiaire d'un moyen de commande (47) et l'accumulateur d'énergie (51) cédant son énergie au moyen de commande (47) en cas de défaillance de l'alimentation électrique (UB), de sorte que le moyen de positionnement (26) est sollicité pour amener au moins un cylindre, en particulier un cylindre porte-blanchet, (2, 3, 4 ou 5) par unité d'impression (2, 7 ; 3, 8 ; 4, 9 ; 5, 10) en position hors pression (C), caractérisé en ce que les cylindres porte-blanchet (2 à 5) de l'unité d'impression sont appliqués l'un contre l'autre ou contre un cylindre de contre-pression (1) et sont montés dans un bâti latéral (22) avec la possibilité de pivoter à l'aide des moyens de positionnement commandés (26), et en ce que l'accumulateur d'énergie (51) est conçu sous la forme d'un accumulateur d'énergie électrique.
     
    2. Agencement selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'accumulateur d'énergie (51) est constitué par un condensateur (54) connecté à une tension d'alimentation (UB).
     
    3. Agencement selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une diode (52) est implantée en amont du condensateur (54).
     
    4. Agencement selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'une résistance (55) est implantée en amont de la diode (52).
     
    5. Agencement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moyen de commande (47) est constitué par un relais (46) qui est connecté à la tension d'alimentation (UB) parallèlement à l'accumulateur d'énergie (51) et dont le contact de repos (44) est relié, par l'intermédiaire d'interrupteurs de fin de course (38 ; 43) signalant la position du cylindre (2 à 5), à une valve à commande directionnelle électromagnétique (29) pour l'alimentation en fluide du vérin (16).
     
    6. Agencement selon la revendication 4, caractérisé en ce que les interrupteurs de fin de course (38, 43) sont connectés à un moyen de commande à mémoire programmable (45).
     




    Zeichnung