[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Verhindern von Druckwerksschäden an Rollenrotationsdruckmaschinen
entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Bekannterweise kommt es beim Ausfall der elektrischen Versorgung auch zum Ausfall
der elektrisch betriebenen Aggregate, was zu Unregelmäßigkeiten in der mechanischen
Spannung der laufenden Papierbahn in Rollenrotationsdruckmaschinen führen kann, so
daß ein sog. Bruch der Papierbahn entstehen kann, bevor die Druckmaschine zum Stillstand
kommt. Dies kann zu sogenannten Wicklern führen, welche die Druckwerke oder auch die
Farbwerke beschädigen können.
[0003] Die DE 36 29 719 A1 beschreibt eine Anordnung zum Verhindern von Druckwerksschäden
an einer Druckmaschine. Dabei ist einem Drehwinkelmotor ein Hydrospeicher zugeordnet,
um einen Zylinder in eine Druckabstellung zu bringen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum Verhindern von Druckwerksschäden
bei Spannungsausfall zu schaffen.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des
Anspruches 1 gelöst.
[0006] Durch die Erfindung treten insbesondere folgende Vorteile ein:
Infolge der Anordnung eines Energiespeichers, der im Falle des Ausfalls der elektrischen
Versorgung kurzzeitig Energie zum Betätigen einer Steuereinheit abgibt, die wiederum
ein Verschwenken zumindest eines Gummituchzylinders je in Betrieb befindlicher Druckeinheit
bewirkt, sind Wickler beim Reißen der Papierbahn unschädlich geworden.
[0007] Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher dargestellt. Die
zugehörigen Zeichnungen zeigen in
- Fig. 1
- ein Prinzipschaltbild einer erfindungsgemäßen Anordnung;
- Fig. 2
- die schematische Darstellung einer Satellitendruckeinheit.
[0008] Um einen zentralen Gegendruckzylinder 1 sind kreuzförmig vier aus jeweils einem Gummituchzylinder
2, 3, 4, 5 und einem Plattenzylinder 7, 8, 9, 10 bestehende Druckeinheiten 2, 7; 3,
8; 4, 9; 5, 10 zu einer sogenannten Neunzylinder-Satellitendruckeinheit 12 für eine
Rollenrotationsdruckmaschine angeordnet. Die Druckeinheiten 2, 7; 3, 8; 4, 9; 5, 10
sind so umschaltbar, daß eine oder mehrere Papierbahnen 13, 14 die Satellitendruckeinheit
12 zwecks Bedrucken der Papierbahn 13, 14 durchlaufen können (Fig. 2). Dabei können
z. B. die Gummituchzylinder 2 und 3 sowie die Gummituchzylinder 4 und 5 Kontakt haben
oder alle Gummituchzylinder 2 bis 5 arbeiten z. B. gegen den Gegendruckzylinder 1.
Die Plattenzylinder 7 bis 10 sind den Gummituchzylindern 2 bis 5 jeweils separat zugeordnet.
Den Plattenzylindern 7 bis 10 jeweils zugeordnete Farbwerke und ggf. auch Feuchtwerke
sind nicht dargestellt. Die Gummituchzylinder 2 bis 5 können, wie in der DE 41 29
840 A1 gezeigt, jeweils separat mittels doppeltwirkender Arbeitszylinder 16 verschwenkbar
im Seitengestell angeordnet sein, wobei die Gummituchzylinder 2 bis 5 jeweils zumindest
drei verschiedene Stellungen einnehmen können:
a) Gummituchzylinder 2 gegen benachbarten Gummituchzylinder 3, Markierung 39 an einer
Exzenterbüchse 18 in "Druckanstellung D",
b) Gummituchzylinder 4 gegen benachbarten Gummituchzylinder 5, Markierung 39 der Exzenterbüchse
18 in "Druckanstellung D",
c) Gummituchzylinder 2 bis 5 gemeinsam gegen Gegendruckzylinder 1, Markierung 39 der
Exzenterbüchse 18 in Druckanstellung B",
d) Gummituchzylinder 2 bis 5 in Druckabstellung, d. h. ohne Kontakt zu benachbarten
Zylindern, Markierung 39 der Exzenterbüchse 18 in "Druckabstellung C".
[0009] Das Verschwenken der Gummituchzylinder 2 bis 5 geschieht beispielsweise dadurch,
daß jeder Achszapfen 17 eines jeden Gummituchzylinder 2 bis 5 jeweils in einer im
Seitengestell 22 drehbar angeordneten Exzenterbüchse 18 gelagert ist, wobei jede Exzenterbüchse
18 an einem exzenterbüchsenfesten Flansch 19 mittels einer Koppel 21 sowie einem seitengestellfest
gelagertem Winkelhebel 23 mit dem kolbenfernen Ende einer Kolbenstange 24 des Arbeitszylinders
16 verbunden ist. Der Arbeitszylinder 16 ist an seinem kolbenstangenfernen Ende seitengestellfest
gelagert. Die Teile 16 bis 19 und 21 bis 24 sind zweifach vorhanden und sind - außer
dem Seitengestell 22 - als Stellmittel 26 bezeichnet. Der doppeltwirkende Arbeitszylinder
16 der Stellmittel 26 ist jeweils an seinen Enden über jeweils eine Leitung 27, 28
mit jeweils einem Drosselventil mit nicht näher bezeichneten Arbeitsanschlüssen eines
4/3-Wegeventils 29 mit magnetischer Betätigung 31, 32 verbunden. Das Wegeventil 29
weist in seiner Mittelstellung eine Sperrstellung auf. Eine Zu- und Rückleitung 33,
34 des Wegeventils 29 ist mit einem bekannten Druckluftspeicher 35 mit Anschluß 40
zu einer bekannten Erzeugeranlage verbunden. Die erste Magnetbetätigung 31 des Wegeventils
29 ist mit Öffnern 36, 37 eines ersten Endschalters 38 in Verbindung, welcher seitengestellfest
in der Nähe des Achszapfens 17 jedes Gummituchzylinders 2 bis 5 angebracht ist und
dessen Kontaktbetätigungshebel mit einem exzenterbüchsenfesten Nocken 58 in kraftschlüssiger
Verbindung ist. Schließer 41, 42 in einem zweiten Endschalter 43 sind ebenfalls seitengestellfest
in der Nähe des Achszapfens 17, jedoch an einer anderen Stelle des Umfanges der Exzenterbüchse
18 angeordnet. Der Kontaktbetätigungshebel des Endschalters 43 ist je nach Lage der
Gummituchzylinder mit der Oberfläche der Zylinderbüchse 18 oder mit einem zylinderbüchsenfesten
Nocken 59 in kraftschlüssiger Verbindung. Sowohl der Öffner 36 des ersten Endschalters
38 als auch der Schließer 41 des zweiten Endschalters 43 steht mit einem ersten Anschluß
eines Öffners 44 eines Relais 46 in Verbindung. Die Teile 29, 31, 32, 38, 43, 46 sind
als Steuermittel 47 bezeichnet.
[0010] Ein Öffner 37 des Endschalters 38 sowie ein Schließer 42 des Endschalters 43 liegen
einerseits an der Betriebsspannung UB, z. B. 24 Volt Gleichspannung, an und sind andererseits
mit Eingängen E1, E2 einer speicherprogrammierbaren Steuerung 45 (SPS) verbunden.
Ausgänge der SPS 45 sind über einen Stromrückfluß verhindernde Dioden 48, 49 parallel
zu den Kontakten 36, 41 der beiden Endschalter 38, 43 geschaltet, um eine Schalterstellungsanzeige
der Endschalter 38, 43 für den Fall der Wiedereinschaltung nach einem Ausfall der
elektrischen Versorgung zu signalisieren.
[0011] Die Steuermittel 47 sind mit einem Elektroenergiespeicher 51 verbunden, welcher aus
einem an Masse 53 UB - gelegten Kondensator 54 besteht, welchem eine Diode 52 vorgeschaltet
ist. Der Diode 52 ist ein Widerstand 55 zwecks Strombegrenzung vorgeschaltet. Parallel
zum Kondensator 54 kann ein Schutzwiderstand 61, z. B. von einem Kiloohm, angeordnet
sein. Die Kapazität des Kondensators 54 kann 2 mal 10 Nanofarad bei 40 Volt betragen.
Der der Diode 52 vorgeschaltete Widerstand 55 kann 1 Ohm betragen. Zwischen der Diode
52 und dem Kondensator 54 befindet sich ein Verteilerpunkt 56. Vom Verteilerpunkt
56 besteht eine Verbindung zum zweiten Anschluß des Öffners 44 des Relais 46, wodurch
der Elektroenergiespeicher 51 mit dem Steuermitteln 47 verbindbar ist.
[0012] Die Funktionsweise der Anordnung ist wie folgt: Während des Betriebszustandes sind
neben den nichtgezeigten Motorantrieben für die Druckmaschine auch die Gummituchzylinder
2 bis 5 der Satellitendruckeinheit 12 in Betrieb, und zwar so, daß die Gummituchzylinder
2 und 3 gegeneinander und die Gummituchzylinder 4 und 5 gegen den Gegendruckzylinder
1 arbeiten. Der gegen Masse 53 liegende Kondensator 54 wird während des Betriebes
durch das Anliegen an der Betriebsspannung UB aufgeladen. Das zum Energiespeicher
51 parallel geschaltete Relais 46 hat während des Betriebes angezogen, so daß der
Öffner 44 geöffnet ist. Somit haben die Steuermittel 47 nicht angesprochen.
[0013] Bei Spannungsausfall, d. h. UB ist gleich Null, fällt das Relais 46 ab, der Öffner
44 schließt sich und die Energie des Kondensators 54 entlädt sich über den Öffner
36 des ersten Endschalters 38, so daß die Magnetbetätigung 31 des Wegeventils 29 zumindest
über eine Sekunde lang vom Kondensator 54 Spannung erhält, so daß der Kolben 57 mit
der Kolbenstange 24 des Arbeitszylinders 16 vom Druckluftspeicher 35 über das Wegeventil
29 und die Leitung 27 verbunden ist, so daß der Kolben 57 aus seiner linken Endstellung
in Richtung rechte Endstellung bewegt wird, wodurch der Gummituchzylinder 2 bis 5
um einen Betrag d sowohl vom Gegendruckzylinder 1 als auch vom Plattenzylinder 7 bis
10 weggeschwenkt wird. Dadurch werden mögliche Papierwickler für das aus Gegendruckzylinder
1, Gummituchzylinder 2 bis 5 sowie Plattenzylinder 7 bis 10 bestehende Druckwerke
unschädlich (siehe gestrichelte Darstellung der Gummituchzylinder 2 bis 5 in Fig.
2). Die Diode 52 verhindert dabei das Entladen des Kondensators 54 in Richtung Plus
UB. Während der Bewegung des Kolbens 57 des Arbeitszylinders 16 von der linken Endstellung
B zur mittleren Stellung C dreht sich gleichzeitig die Exzenterbüchse 18 im Uhrzeigersinn
solange, bis der exzenterbüchsenfeste Nocken 58 den Kontaktbetätigungshebel des Endschalters
38 passiert hat und abschaltet, wobei der Öffner 36 öffnet. Dieser Vorgang dauert
weniger als eine Sekunde, so daß die auf der Zylinderbüchse 18 befindliche Markierung
39 nunmehr mit einer auf dem Seitengestell 22 angebrachten Markierung C in Übereinstimmung
ist. Somit nimmt der Gummituchzylinder 5 eine Druckabstellung ein (in Fig. 2 gestrichelt
dargestellt).
[0014] Sollten sich jedoch die Gummituchzylinder 4, 5 während des Betriebes gegenseitig
berühren, wie dies bei den Gummituchzylindern 2, 3 in Fig. 2 gezeigt ist, so befindet
sich der Kolben 57 des Arbeitszylinders 16 in der rechten Endstellung D und die Markierung
39 auf der Exzenterbüchse 18 befindet sich in Übereinstimmung mit der auf dem Seitengestell
22 aufgebrachten Markierung D. Fällt dann die Betriebsspannung UB aus, so schließt
der Öffner 44 des Relais 46, die Öffner 36, 37 des Endschalters 38 sind geöffnet und
die Schließer 41, 42 des Endschalters 43 sind geschlossen. Der Kontaktbetätigungshebel
des Endschalters 43 ist in Verbindung mit dem exzenterbüchsenfernen Nocken 59 bei
Betätigung des Kolbens 57 des Arbeitszylinders 16 aus der rechten Arbeitsstellung
D zur Druckabstellung C. Nachdem sich der im Gegenuhrzeigersinn drehende Nocken 59
am Kontaktbetätigungshebel des Endschalters 43 vorbeigefahren ist, schaltet der Endschalter
43 ab, so daß sich die Schließer 41, 42 öffnen und die Druckabstellung C des Gummituchzylinders
5 erreicht ist (gestrichelte Darstellung in Fig. 2), so daß Papierwickler vermieden
werden.
[0015] Es versteht sich von selbst, daß für jeden Gummituchzylinder 2 bis 5 eine separate
Anordnung zum Verhindern von Druckwerksschäden erforderlich ist, wobei ja ohnehin
schon ein Arbeitszylinder 57 zum Betätigen je Gummituchzylinder 2 bis 5 je Satellitendruckeinheit
vorhanden sein muß, desgleichen Endschalter 38, 43. Somit können auch die Gummituchzylinder
2, 3 (Fig. 2) so verschwenkt werden, daß diese weder Kontakt zueinander besitzen,
noch mit dem Plattenzylinder 7, 8 in Kontakt sind.
[0016] Weiterhin ist es möglich, die Gummituchzylinder 4, 5 in eine weitere dritte Stellung
zu verschwenken, die hinter der Druckabstellung 4, 1; 5, 1 liegt, in welcher sich
dann die Gummituchzylinder 4, 5 berühren (analog der Zylinder 2, 3 in Fig. 2).
Teileliste
[0017]
- 1
- Gegendruckzylinder
- 2
- Gummituchzylinder
- 3
- Gummituchzylinder
- 4
- Gummituchzylinder
- 5
- Gummituchzylinder
- 6
- -
- 7
- Plattenzylinder
- 8
- Plattenzylinder
- 9
- Plattenzylinder
- 10
- Plattenzylinder
- 11
- -
- 12
- 9 - Zylinder - Satellitendruckeinheit
- 13
- Papierbahn
- 14
- Papierbahn
- 15
- -
- 16
- Arbeitszylinder
- 17
- Achszapfen (2-5)
- 18
- Exzenterbüchse (2-5)
- 19
- Flansch (18)
- 20
- -
- 21
- Koppel
- 22
- Seitengestell
- 23
- Winkelhebel
- 24
- Kolbenstange (16)
- 25
- -
- 26
- Stellmittel (16, 17, 18, 19, 21, 23, 24)
- 27
- Leitung (16)
- 28
- Leitung (16)
- 29
- Wegeventil
- 30
- -
- 31
- Magnetbetätigung (29)
- 32
- Magnetbetätigung (29)
- 33
- Zuleitung (29)
- 34
- Rückleitung (29)
- 35
- Druckluftspeicher
- 36
- Öffner (38)
- 37
- Öffner (38)
- 38
- Endschalter, erster
- 39
- Markierung (18)
- 40
- Anschluß, Erzeugeranlage
- 41
- Schließer (43)
- 42
- Schließer (43)
- 43
- Endschalter, zweiter
- 44
- Öffner (46)
- 45
- SPS
- 46
- Relais
- 47
- Steuermittel (29, 31, 32, 38, 43)
- 48
- Diode (A1 SPS)
- 49
- Diode (A2 SPS)
- 50
- -
- 51
- Energiespeicher
- 52
- Diode
- 53
- Masse
- 54
- Kondensator
- 55
- Widerstand
- 56
- Verteilerpunkt
- 57
- Kolben (16)
- 58
- Nocken (18)
- 59
- Nocken (18)
- 60
- -
- 61
- Widerstand
- A1
- Ausgang SPS
- A2
- Ausgang SPS
- E1
- Eingang SPS
- E2
- Eingang SPS
- UB
- Betriebsspannung
- B
- Arbeitsstellung (57, 18)
- C
- Arbeitsstellung (57, 18)
- D
- Arbeitsstellung (57, 18)
- d
- Betrag Exzentrizität (2-5)
1. Anordnung zum Verhindern von Druckwerksschäden an einer Rollenrotationsdruckmaschine,
wobei ein während des Betriebszustandes der Druckmaschine aufladbarer Energiespeicher
(51) über ein Steuermittel (47) mit einem Stellmittel (26) verbunden ist und der Energiespeicher
(51) im Falle des Ausfalles der elektrischen Versorgung (UB) seine Energie an das
Steuermittel (47) abgibt, wodurch das Stellmittel (26) beaufschlagt wird, zumindest
einen Zylinder insbesondere einen Gummituchzylinder (2, 3, 4 oder 5), je Druckeinheit
(2, 7; 3, 8; 4, 9; 5, 10) in eine Druckabstellung (C) zu bringen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gummituchzylinder (2 bis 5) der Druckeinheiten gegeneinander oder gegen einen
Gegendruckzylinder (1) arbeiten und durch die steuerbaren Stellmittel (26) in einem
Seitengestell (22) schwenkbar angeordnet sind und daß der Energiespeicher (51) als
Elektroenergiespeicher ausgebildet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Energiespeicher (51) aus
einem an einer Betriebsspannung (UB) liegenden Kondensator (54) besteht.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kondensator (54) eine Diode
(52) vorgeschaltet ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Diode (52) ein Widerstand
(55) vorgeschaltet ist.
5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuermittel (47) aus einem
zum Energiespeicher (51) parallel an der Betriebsspannung (UB) befindlichen Relais
(46) besteht, dessen öffner (44) über die Stellung des Zylinders (2 bis 5) signalisierende
Endschalter (38; 43) mit einem elektromagnetisch steuerbaren Wegeventil (29) für die
Zufuhr eines Fluids für den Arbeitszylinder (16) verbunden ist.
6. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Endschalter (38, 43) mit
einer speicherprogrammierbaren Steuerung (45) verbunden sind.
1. Arrangement for the prevention of printing-unit damage on a web-fed rotary printing
machine, an energy store (51), capable of being charged during the operating state
of the printing machine, being connected to an actuating means (26) via a control
means (47), and the energy store (51) transferring its energy to the control means
(47) if the electricity supply (UB) fails, with the result that the actuating means
(26) is acted upon in order to bring at least one cylinder, in particular a rubber-blanket
cylinder (2, 3, 4 or 5), of each printing unit (2, 7; 3, 8; 4, 9; 5, 10) into a print
throw-off position (C), characterized in that the rubber-blanket cylinders (2 to 5)
of the printing units operate one against the other or against a back-up cylinder
(1) and are arranged in a side stand (22) so as to be pivotable by the controllable
actuating means (26), and in that the energy store (51) is designed as an electrical
energy store.
2. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the energy store (51) consists
of a capacitor (54) connected to an operating voltage (UB).
3. Arrangement according to Claim 2, characterized in that the capacitor (54) is preceded
by a diode (52).
4. Arrangement according to Claim 3, characterized in that the diode (52) is preceded
by a resistor (55).
5. Arrangement according to Claim 1, characterized in that the control means (47) consists
of a relay (46) which is connected to the operating voltage (UB) in parallel with
the energy store (51) and the break contact (44) of which is connected, via limit
switches (38; 43) signalling the position of the cylinder (2 to 5), to an electromagnetically
controllable directional valve (29) for supplying a fluid for the working cylinder
(16).
6. Arrangement according to Claim 4, characterized in that the limit switches (38, 43)
are connected to a stored-programme control (45).
1. Agencement empêchant la détérioration de groupes imprimants dans une rotative d'imprimerie
à bobines, un accumulateur d'énergie (51) rechargeable durant l'état de fonctionnement
de la machine à imprimer étant relié à un moyen de positionnement (26) par l'intermédiaire
d'un moyen de commande (47) et l'accumulateur d'énergie (51) cédant son énergie au
moyen de commande (47) en cas de défaillance de l'alimentation électrique (UB), de
sorte que le moyen de positionnement (26) est sollicité pour amener au moins un cylindre,
en particulier un cylindre porte-blanchet, (2, 3, 4 ou 5) par unité d'impression (2,
7 ; 3, 8 ; 4, 9 ; 5, 10) en position hors pression (C), caractérisé en ce que les
cylindres porte-blanchet (2 à 5) de l'unité d'impression sont appliqués l'un contre
l'autre ou contre un cylindre de contre-pression (1) et sont montés dans un bâti latéral
(22) avec la possibilité de pivoter à l'aide des moyens de positionnement commandés
(26), et en ce que l'accumulateur d'énergie (51) est conçu sous la forme d'un accumulateur
d'énergie électrique.
2. Agencement selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'accumulateur d'énergie
(51) est constitué par un condensateur (54) connecté à une tension d'alimentation
(UB).
3. Agencement selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une diode (52) est implantée
en amont du condensateur (54).
4. Agencement selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'une résistance (55) est
implantée en amont de la diode (52).
5. Agencement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moyen de commande (47)
est constitué par un relais (46) qui est connecté à la tension d'alimentation (UB)
parallèlement à l'accumulateur d'énergie (51) et dont le contact de repos (44) est
relié, par l'intermédiaire d'interrupteurs de fin de course (38 ; 43) signalant la
position du cylindre (2 à 5), à une valve à commande directionnelle électromagnétique
(29) pour l'alimentation en fluide du vérin (16).
6. Agencement selon la revendication 4, caractérisé en ce que les interrupteurs de fin
de course (38, 43) sont connectés à un moyen de commande à mémoire programmable (45).