Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Einrichtung zur Steuerung der Kraftstoffeinspritzung
bei einer Brennkraftmaschine.
[0002] Bei Mehrzylinder-Brennkraftmaschinen mit elektronischer Einspritzung wird üblicherweise
im Steuergerät berechnet, wann und wieviel Kraftstoff pro Zylinder eingespritzt werden
soll. Damit diese Berechnungen in korrekter Weise durchgeführt werden können, muß
die jeweilige Stellung der Kurbel- bzw. Nockenwelle der Brennkraftmaschine bekannt
sein, es ist daher üblich und wird beispielsweise in der EP-PS 0 017 933 beschrieben,
daß die Kurbel- und die Nockenwelle mit je einer Scheibe verbunden sind, auf deren
Oberfläche wenigstens eine Bezugsmarke angebracht ist, wobei auf der Kurbelwellenscheibe
zusätzlich eine Vielzahl gleichartiger Markierungen, auch Inkrement genannt, angebracht
sind.
[0003] Die beiden sich drehenden Scheiben werden von passenden feststehenden Aufnehmern
abgetastet, aus der zeitlichen Abfolge der von den Aufnehmern gelieferten Impulse
läßt sich eine eindeutige Aussage über die Stellung von Kurbel- und Nockenwelle gewinnen
und es können im Steuergerät entsprechende Ansteuersignale für die Einspritzung oder
Zündung gebildet werden.
[0004] Das bekannte System hat den Nachteil, daß erst nach einer gewissen Umdrehung der
beiden Wellen eine eindeutige Lageerkennung möglich ist, da für diese Lageerkennung
das Vorbeilaufen der Referenzmarke bzw. der Referenzmarken an den jeweiligen Aufnehmern
abgewartet werden muß. Damit kann nicht gleich nach dem Start der Brennkraftmaschine
eine korrekte Einspritzung erfolgen.
[0005] Es wird deshalb in der noch nicht veröffentlichten deutschen Patentanmeldung P 42
30 616, die eine Einrichtung zur Erkennung der Stellung wenigstens einer, eine Referenzmarke
aufweisenden Welle, betrifft, vorgeschlagen, diese Einrichtung bei einer Brennkraftmaschine
einzusetzen und dabei nach dem Abschalten der Zündung und Einspritzung eine Auslauferkennung
durchzuführen, wobei vom Steuergerät die Stellung der Kurbel- und Nockenwelle beim
Stillstand ermittelt und abgespeichert wird. Beim Wiedereinschalten steht die so ermittelte
Stellung dem Steuergerät sofort zur Verfügung, so daß die ersten Einspritzungen bereits
kurz nach Drehbeginn erfolgen können. Bei der in der P 42 30 616 beschriebenen Einrichtung
wird zwar angegeben, daß Einspritzungen möglichst früh erfolgen sollen, es wird jedoch
nicht näher erläutert, wie diese Einspritzungen genau festgelegt werden.
[0006] Aus der JP-A-60 062 665 ist eine Einrichtung zur Regelung einer Brennkraftmaschine
bekannt, bei der die Kurbelwellenposition bei Stillstand im Steuergerät abgespeichert
wird und diese Position beim Neustart zur Steuerung der Zündung verwendet wird.
Vorteile der Erfindung
[0007] Die erfindungsgemäße Einrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat den Vorteil,
daß unmittelbar nach Einschalten der Brennkraftmaschine die Stellung der Nocken- bzw.
Kurbelwelle im Steuergerät bekannt ist, so daß dieses sofort mit der zylinderrichtigen
Zuordnung der Einspritzung beginnen kann, wobei die erste Einspritzung bereits vor
Drehbeginn erfolgen kann, so daß die Brennkraftmaschine besonders früh hochläuft.
[0008] Nach Drehbeginn, jedoch noch vor der Synchronisation können weitere Einspritzungen
zylinderrichtig erfolgen, die eine weitere Verbesserung des Hochlaufens ermöglichen.
[0009] Der Übergang zwischen den Starteinspritzungen und der Normaleinspritzung wird in
vorteilhafter Weise so gestaltet, daß weder eine fehlende noch eine doppelte Einspritzung
in bzw. für einen Zylinder erfolgt, wodurch sichergestellt wird, daß alle Zylinder
gleichmäßig mit Kraftstoff versorgt werden und kein Abmagern bzw. Überfetten des Gemisches
in einzelnen Zylindern erfolgt.
Zeichnung
[0010] Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung
näher erläutert. Dabei zeigt Figur 1 eine grobe Übersicht über die Anordnung von Kurbel-
bzw. Nockenwelle samt den zugehörigen Sensoren und dem Steuergerät, in dem die Berechnungen
zur Steuerung der Einspritzung ablaufen. In Figur 2 sind Steuersignale bzw. von Sensoren
registrierte Signale während der Startphase einer Brennkraftmaschine über die Zeit
aufgetragen.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0011] In Figur 1 sind die zur Erläuterung der Erfindung erforderlichen Bestandteile einer
Brennkraftmaschine beispielhaft dargestellt. Dabei ist mit 10 eine Geberscheibe bezeichnet,
die starr mit der Kurbelwelle 11 einer Brennkraftmaschine verbunden ist und an ihrem
Umfang eine Vielzahl gleichartiger Winkelmarken 12 aufweist. Neben diesen gleichartigen
Winkelmarken 12 ist eine Referenzmarke 13 vorgesehen, die beispielsweise durch zwei
fehlende Winkelmarken realisiert ist.
[0012] Eine zweite Geberscheibe 14 ist mit der Nockenwelle 15 der Brennkraftmaschine verbunden
und weist an ihrem Umfang ein Segment 16 auf, mit dem die Phasenlage der Referenzmarke
auf der Kurbelwellenscheibe bestimmt wird. Mit 17 ist die zwischen Kurbel- und Nockenwelle
bestehende Verbindung, die die Nockenwelle mit halber Kurbelwellendrehzahl dreht,
symbolisiert.
[0013] Die dargestellte Form der mit der Kurbel- bzw. der Nockenwelle verbundenen Geberscheiben
ist beispielhaft und kann durch wählbare andere Formen ersetzt werden.
[0014] Die beiden Geberscheiben 10, 14 werden von Aufnehmern 18, 19, beispielsweise induktiven
Aufnehmern oder Hall-Sensoren abgetastet, die beim Vorbeilaufen der Winkelmarken in
den Aufnehmern erzeugten Signale werden entweder gleich aufbereitet und einem Steuergerät
20 zugeführt oder erst im Steuergerät in geeigneter Weise aufbereitet, wobei beispielsweise
Rechtecksignale gebildet werden, deren Anstiegsflanken dem Beginn einer Winkelmarke
und dessen abfallende Flanken dem Ende einer Winkelmarke entsprechen. Diese Signale
bzw. die zeitlichen Abfolgen der einzelnen Impulse werden im Steuergerät 20 weiterverarbeitet.
[0015] Das Steuergerät 20 erhält über verschiedene Eingänge weitere, für die Steuerung bzw.
Regelung der Brennkraftmaschine erforderliche Eingangsgrößen, die von verschiedenen
Sensoren gemessen werden.Als Beispiele solcher Sensoren seien erwähnt: ein Temperatursensor
21, der die Motortemperatur mißt, ein Drosselklappensensor 22, der die Stellung der
Drosselklappe registriert, ein Drucksensor 23, der den Druck im Ansaugrohr oder den
Druck in einem Zylinder der Brennkraftmaschine mißt. Weiterhin wird über den Eingang
24 ein "Zündung ein"-Signal zugeführt, das beim Schließen des Zündschalters 25 von
der Klemme K115 des Zündschlosses geliefert wird.
[0016] Ausgangsseitig stellt das Steuergerät, das nicht dargestellte Rechen- bzw. Speichermittel
sowie einen mit 30 bezeichneten Permanentspeicher umfaßt, Signale für die Zündung
und Einspritzung für nicht näher bezeichnete entsprechende Komponenten der Brennkraftmaschine
zur Verfügung. Diese Signale werden über die Ausgänge 26 und 27 des Steuergerätes
20 abgegeben.
[0017] Je nach Bedarf können weitere Sensoren eingesetzt werden, deren Signale dem Steuergerät
zugeführt werden, das Steuergerät 20 kann ebenfalls weitere für die Regelung der Brennkraftmaschine
erforderliche Signale abgeben. Es ist auch nicht erforderlich, daß alle dargestellten
Sensoren vorhanden sind.
[0018] Die Spannungsversorgung des Steuergerätes 20 erfolgt in üblicher Weise mit Hilfe
einer Batterie 28, die über ein Schalter 29 während des Betriebs der Brennkraftmaschine
sowie während einer Nachlaufphase nach Abstellen des Motors mit dem Steuergerät 20
in Verbindung steht.
[0019] Mit der in Figur 1 beschriebenen Einrichtung kann die Stellung der beiden Wellen
11, 15 während des Betriebes der Brennkraftmaschine jederzeit erfaßt werden. Da die
Zuordnung zwischen Kurbelwelle und Nockenwelle ebenso bekannt ist wie die Zuordnung
zwischen Stellung der Nockenwelle und der Lage der einzelnen Zylinder, kann nach dem
Erkennen der Bezugsmarke eine Synchronisation erfolgen und nach einer erfolgten Synchronisation
in bekannter Weise die Einspritzung und die Zündung gesteuert bzw. geregelt werden.
Eine solche Regelung einer Brennkraftmaschine ist beispielsweise in der DE-OS 39 23
478 beschrieben und wird deshalb hier nicht näher erläutert.
[0020] Mit der in Figur 1 beschriebenen Einrichtung ist jedoch auch eine erfindungsgemäße
Erkennung der Motorposition im Auslauf während der sogenannten Nachlaufphase möglich.
In dieser Nachlaufphase, die sich an den üblichen, beispielsweise aus der obengenannte
Offenlegungsschrift bekannten Normalbetrieb der Brennkraftmaschine anschließt, läuft
noch eine Auswertung der Sensorausgangssignale ab, die letzten ermittelten Stellungen
der Kurbelund Nockenwelle werden im Permanentspeicher des Steuergerätes abgelegt und
stehen daher beim Wiedereinschalten sofort zur Verfügung. Die genaue Vorgehensweise
ist in der DE-P 42 30 616 beschrieben.
[0021] In Figur 2 sind für eine Vierzylinder Brennkraftmaschine die zum Verständnis der
Erfindung wesentlichen Signalbzw. Spannungsverläufe U(t)[v], die bei Probeläufen aufgenommen
wurden, über der Zeit t in Millisekunden aufgetragen. Dabei zeigt Figur 2a die vom
Steuergerät abgegebenen Ansteuersignale A, B, C und D für die Einspritzventile der
Zylinder 1 bis 4, wobei die Einspritzungen durch die Minima charakterisiert sind.
Mit einem Pfeil sind die Zündungen, die in den einzelnen Zylindern erfolgen, symbolisiert,
der Bereich X bezeichnet die geöffneten Zylindereinlaßventile.
[0022] In Figur 2b gibt das obere Signal E den Verlauf der Zündsignale an, das untere Signal
F ist das Ausgangssignal des Nockenwellensensors, bzw des Phasensensors, dabei tritt
das Minimum alle 720° KW auf.
[0023] In Figur 2c ist das Ansteuersignal G für das Elektrokraftstoffpumpenrelais sowie
das Drehzahlsignal H und das Ausgangssignal I des Kurbelwellengebers aufgetragen.
[0024] Zum Zeitpunkt t=0 wird über das Zündschloß 25 der Start der Brennkraftmaschine eingeleitet.
Zum Zeitpunkt tl wird vom Steuergerät 20 Spannung an die einzelnen Systeme bzw. Geber
gelegt, das Elektrokraftstoffpumpenrelais wird betätigt, so daß die Kraftstoffpumpe
mit der Kraftstofförderung beginnt. Da das Steuergerät 20 bereits zu diesem Zeitpunkt
die genaue Winkellage der Kurbel- bzw. der Nockenwelle kennt, kann es sofort mit der
Berechnung der für die Einspritzung wesentlichen Zeiten beginnen.
[0025] Zum Zeitpunkt t2 wird der Anlaßer eingerückt, infolge der großen Stromaufnahme erfolgt
bei den Signale A bis E ein Einbruch. Ab der Zeit t2 beginnt sich der Motor zu Drehen,
der Kurbelwellengeber gibt drehzahlabhängige Pulse ab, zur Zeit t3 wird die Bezugsmarke
erkannt, später, bei höherer Drehzahl kann das Auftreten der Drehzahlsignale bei der
in Figur 2 gewählten Auflösung nicht mehr erkannt werden.
[0026] Nachdem das erste Minimum des Phasensignales erkannt ist, kann die reguläre Synchronisation
erfolgen und es findet die normale SEFI statt.
[0027] Bei dem in Figur 2 dargestellten Beispiel ist das Einspritzventil EV3 als erstes
offen, das Steuergerät kann noch bevor sich der Motor zu drehen beginnt, bereits eine
erste phasenrichtige Einspritzung auslösen. Diese erste Einspritzung ist mit NS bezeichnet
und wird auch Nullspritzer genannt, da die Drehzahl noch Null ist und erfolgt in ein
offenes Einlaßventil. Der Nullspritzer kann beispielsweise nach dem Steuergerätereset
ausgelöst werden, er kann mit dem ersten Drehzahlsignal ausgelöst werden oder mit
dem Einrücken des Starters. Dabei kann das Einrücken des Starters über den dadurch
verursachten Spannungseinbruch oder über die Starterklemme K150 selbst erkannt werden.
[0028] Voraussetzung für diesen Nullspritzer ist, daß im Kraftstoffverteiler bereits der
nötige Kraftstoffdruck vorliegt. Wenn die Brennkraftmaschine nicht zu lange abgestellt
war oder sich noch in der Nachlaufphase befindet, herrscht üblicherweise noch der
erforderliche Kraftstoffdruck, sodaß unter diesen Bedingungen ein Nullspritzer abgegeben
werden kann.
[0029] Ab dem Zeitpunkt t2 beginnt sich der Motor zu drehen, es werden dadurch andere Einspritzventile
geöffnet. Beim Beispiel nach Figur 2 ist dies das Einspritzventil EV4. Noch bevor
die Synchronisation der Brennkraftmaschine stattgefunden hat, werden vom Steuergerät
weitere Einspritzungen ausgelöst, die als Erstspritzer ES bezeichnet werden. Diese
Erstspritzer ES erfolgen bei EV4 ins offene Einlaßventil, bei EV 1 werden sie dem
Öffnen des Einlaßventils vorgelagert. Somit ist sichergestellt, daß der erste Zylinder
der nach der Synchronisation gezündet werden kann, bereits zündfähiges Gemisch enthält
und hier der Motor schon in den Selbstlauf übergeht, was eine Verkürzung der Startzeit
bedeutet.
[0030] Nach erfolgter Synchronisation schaltet das Steuergerät auf die normale Einspritzung,
beispielsweise auf die bekannte SEFI-Einspritzung. Gleichzeitig werden dann vom Steuergerät
die erforderlichen Zündungen ausgelöst, so daß die Brennkraftmaschine ihren normalen
Betriebszustand erreicht hat.
[0031] Der Übergang von der Starteinspritzung zur normalen Einspritzung wird so gestaltet,
daß keine fehlende oder doppelte Einspritzung in die einzelnen Zylinder auftritt.
Bei der Berechnung der Einspritzmenge kann das Steuergerät temperaturabhängige Parameter
berücksichtigen.
[0032] Wenn der Motor längere Zeit ausgeschaltet war, sodaß der Kraftstoffdruck stark abgefallen
ist, wird beim Nullspritzer kein Kraftstoff eingespritzt, die beiden Erstspritzer
können jedoch erfolgen, da zu diesem Zeitpunkt durch die Kraftstoffpumpe bereits ein
für Einspritzungen ausreichender Kraftstoffdruck aufgebaut ist. In diesem Fall wird
mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ebenfalls eine beträchtliche Verbesserung des
Drehzahlhochlaufs erhalten.
[0033] Im ungünstigsten Fall stimmt die nach beendigtem Nachlauf abgespeicherte Position
von Kurbel- und Nockenwelle nicht mit der tatsächlichen Position überein, so daß in
der Startphase vor der Synchronisation die falschen Einspritzventile angesteuert werden,
dies führt zu einem gegenüber der richtigen Ansteuerung verschlechterten Drehzahlhochlauf,
der Drehzahlhochlauf entspricht dann dem bei Systemen ohne Einspritzung vor der Synchronisation
zu erreichenden Drehzahlhochlauf.
1. Einrichtung zur Steuerung der Kraftstoffeinspritzung bei einer Brennkraftmaschine
mit einer Recheneinrichtung, in der die Winkellage der Kurbel- und/oder Nockenwelle
ausgewertet wird zur Bildung von Steuersignalen für die Einspritzventile, wobei in
der Recheneinrichtung nach dem Abschalten der Zündung der Brennkraftmaschine während
einer Nachlaufphase die Stellung der Kurbel- und/oder Nockenwelle bis zum Stillstand
ermittelt wird und die Stellung beim Stillstand abgespeichert wird und unmittelbar
nach dem Einschalten der Brennkraftmaschine verwendet wird zur Bildung der Steuersignale
für eine erste Einspritzung in ein offenes Einlaßventil oder vor ein offenes Einlaßventil
bereits vor Beginn der Drehung und daß nach Beginn der Drehung jedoch noch vor erfolgter
Synchronisation weitere Einspritzungen in offene oder vor geschlossene Einlaßventile
anderer Zylinder ausgelöst werden und nach der Synchronisation ein Übergang auf eine
übliche zylinderspezifische Einspritzung erfolgt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Recheneinrichtung das
Steuergerät der Brennkraftmaschine ist, dem die Signale der Geber zugeführt werden,
die die Kurbel- bzw. Nockenwelle oder mit diesen Wellen verbundene Scheiben abtasten
sowie weitere Signale, insbesondere ein "Zündung ein"-Signal.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der einer Welle
der Brennkraftmaschine zugeordnete Geberscheibe eine Bezugsmarke aufweist, die durch
Auswertung der Gebersignale in der Recheneinrichtung erkannt wird, wobei nach Erkennen
der Bezugsmarke von der Recheneinrichtung eine Synchronisation ausgelöst wird.
1. Device for controlling the fuel injection in an internal combustion engine with a
computing device in which the angle position of the crankshaft and/or camshaft is
evaluated in order to form control signals for the injection valves, the position
of the crankshaft and/or camshaft being determined up to the stationary state in the
computing device during a running-on phase after the ignition of the internal combustion
engine is switched off and the position being stored in the stationary state and being
used directly after the internal combustion engine is switched on in order to form
the control signals for a first injection into an open inlet valve or before an open
inlet valve even before the engine begins to turn, and further injections into open
or before closed inlet valves of other cylinders being triggered after the start of
turning but still before synchronization has taken place, and a transition to a customary
cylinder-specific injection taking place after the synchronization.
2. Device according to Claim 1, characterized in that the computing device is the control
device of the internal combustion engine, to which control device the signals of the
sensors are fed, which signals sense the crankshaft or camshaft or discs connected
to these shafts, and further signals, in particular an "ignition-on" signal.
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that a sensor disc which is assigned
to the one shaft of the internal combustion engine has a reference mark which is detected
by evaluation of the sensor signals in the computing device, a synchronization being
triggered after the reference mark is detected by the computing device.
1. Installation pour commander l'injection de carburant d'un moteur à combustion interne
équipé d'une installation de calcul qui exploite la position angulaire du vilebrequin
et/ou de l'arbre à cames pour former les signaux de commande des injecteurs,
• après coupure de l'allumage du moteur à combustion interne, pendant la phase qui
suit l'installation de calcul détermine la position du vilebrequin et/ou de l'arbre
à cames jusqu'à l'arrêt et met en mémoire la position à l'arrêt pour l'utiliser directement
après le démarrage du moteur à combustion interne pour former les signaux de commande
pour une première injection dans une soupape d'admission ouverte ou en amont d'une
soupape d'admission ouverte déjà avant le début de la rotation, et
• après le début de la rotation mais avant que se fasse la synchronisation, d'autres
injections sont déclenchées dans les soupapes d'admission ouvertes ou en amont de
soupapes d'admission fermées d'autres cylindres, et
• après la synchronisation, la transition se fait vers l'injection usuelle, spécifique
des cylindres.
2. Installation selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'installation de calcul est l'appareil de commande du moteur à combustion interne
recevant les signaux des capteurs détectant le vilebrequin et l'arbre à cames ou des
disques liés à ces arbres ainsi que d'autres signaux notamment le signal d'allumage.
3. Installation selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
l'un des disques de capteur (disque phonique) associé à un arbre du moteur à combustion
interne comporte un repère qui est reconnu par l'exploitation des signaux de capteur
dans l'installation de calcul et après la reconnaissance du repère, l'installation
de calcul déclenche une synchronisation.