| (19) |
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(11) |
EP 0 684 428 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.01.2001 Patentblatt 2001/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.05.1995 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F23G 7/08 |
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| (54) |
Injektor zum Einblasen von Luft in den Verbrennungsraum eines Fackelbrenners und Fackelbrenner
Device for injecting air into the combustion space of a flare burner and flare burner
Dispositif pour l'injection d'air dans l'espace de combustion d'un brûleur de torche
et brûleur de torche
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE ES FR GB IT NL SE |
| (30) |
Priorität: |
24.05.1994 DE 4418014
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.11.1995 Patentblatt 1995/48 |
| (73) |
Patentinhaber: E.E.T. UMWELT- und GASTECHNIK GmbH |
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D-56288 Krastel (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Muschelknautz, Edgar, Dr.-Ing.
D-70192 Stuttgart (DE)
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| (74) |
Vertreter: Manitz, Finsterwald & Partner |
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Postfach 22 16 11 80506 München 80506 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 042 743 US-A- 3 885 891
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DE-A- 2 422 785
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 016, no. 181 (M-1242), 30.April 1992 & JP-A-04 019400
(HISAMOTO SUZUKI), 23.Januar 1992,
- OIL AND GAS JOURNAL, Bd. 90, Nr. 47, 23.November 1992, Seiten 70-74, 76, XP000322734
CUNHA-LEITE O: "DESIGN ALTERNATIVES, COMPONENTS KEY TO OPTIMUM FLARES"
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Injektor zum Ansaugen von Umgebungsluft und Einblasen
in den Verbrennungsraums eines Fackelbrenners nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1. Außerdem hat die Erfindung einen Fackelbrenner nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
8 zum Gegenstand.
[0002] Aus der EP 0 042 743 A2 ist es bereits bekannt, Umgebungsluft und ein Treibfluid
in einer in der Regel gerade verlaufenden Mischstrecke eines rohrförmigen Leitungsabschnittes
dadurch miteinander zu vermischen, daß von dem mit deutlich höherer Geschwindigkeit
strömenden Treibfluid die Umgebungsluft angesaugt wird und auf der Mischstrecke eine
Vermischung stattfindet.
[0003] Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Injektor und einen Fackelbrenner
der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei denen die Förder- und Mischleistung
bei vergleichsweise großen Volumenströmen der Luft mit vergleichsweise geringen Volumenströmen
des Treibfluids dadurch optimiert wird, daß die Wandreibung in dem Mischbereich möglichst
reduziert und eine nahezu vollständige Impulsabgabe des Treibfluids an die angesaugte
Luft erzielt wird. Mit anderen Worten will die Erfindung auf einer möglichst kurzen
Wegstrecke eine optimale und schnelle Durchmischung von Luft und Treibfluid unter
möglichst verlustarmer Impulsübertragung vom Treibfluid auf die Luft erreichen.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruches
1 vorgesehen. Besonders vorteilhafte Weiterbildungen entnimmt man dem Anspruch 2.
Wesentlicher Erfindungsgedanke ist es also, daß die Ausdehnung des Strömungstotraumes
im Bereich der Einblasöffnungen insbesondere zwischen Einblasöffnungen und Strömungskanalwand
größer als der Querschnitt der Einblasöffnungen ist.
[0005] Eine baulich besonders bevorzugte Ausführungsform, die außerdem zu einer besonders
kurzen Baulänge bei optimaler Mischleistung führt, ist durch die Merkmale des kennzeichnenden
Teils des Anspruches 3 definiert.
[0006] Bevorzugte Ausführungsformen dieser Weiterbildung sind in den Patentansprüchen 4
bis 7 angegeben.
[0007] Eine erhebliche Reduzierung der Reibungsverluste der angesaugten Umgebungsluft wird
also dadurch erzielt, daß die Mündung des Einlaufs gerundet ist und auf diese Weise
Strömungsablösungen weitestgehend vermieden werden. Die erfindungsgemäßen Strömungstoträume
bringen den Vorteil, daß die Sprühstrahlen dort eine Rückströmung im Wandbereich auslösen,
so daß eine intensive Vermischung des Treibfluids mit der einströmenden Luft rund
um jeden einzelnen Sprühstrahl stattfindet. Der Luftdurchsatz und die Mischungsintensität
können durch die Maßnahmen nach Anspruch 7 verbessert werden.
[0008] Die Anordnung der Einblasöffnungen für das Treibfluid in einem abgeschirmten Strömungstotraum
setzt auch die Schallabstrahlung nach außen in vorteilhafter Weise herab.
[0009] Die Ausführungsformen nach Anspruch 4 haben folgende Vorteile:
[0010] Der Ansaugquerschnitt durch die Eckbereiche des Polygons vergrößert und damit der
Durchsatz an Umgebungsluft gesteigert wird, wobei wenigstens eine Einblasöffnung im
Bereich der Mitte jedes Rohrschusses vorgesehen sein soll, weil dort die größte Nähe
zum Zentrum des Umgebungsluftstromes vorliegt. Hierdurch wird die homogene Beaufschlagung
und Vermischung des Treibfluids mit der Luft wesentlich begünstigt. Als Einblasöffnungen
für das Treibfluid aus dem Ringrohr dienen im einfachsten Fall und baulich besonders
vorteilhaft zylindrische Bohrungen. Eingesetzte Düsen können den Wirkungsgrad der
Sprühstrahlen erhöhen. Durch Verwendung von Laval-Düsen wird eine maximale Umsetzung
von Druckenergie des Treibfluids in der Förderung der Luft dienende Bewegungsenergie
der Sprühstrahlen erzielt. Bei Anordnung der Einblasöffnungen in mehreren Ebenen wird
eine Verbesserung der homogenen Einmischung und Impulsübertragung der Sprühstrahlen
auf die Luft erzielt. Entsprechend könnte auf dem erfindungsgemäßen Ringrohr ein zweites
Ringrohr angeordnet sein, wodurch ebenfalls zwei axial beabstandete Ringe von Einblasöffnungen
für das Treibfluid zur Verfügung gestellt werden können. Insbesondere bei mehreren
übereinander angeordneten Einblasöffnungs-Ebenen kann die Richtung der Achsen der
Einblasöffnungen von der Senkrechten zur Tangente an den Querschnitt des Ringrohres
am Ort der betreffenden Einblasöffnung mehr in Richtung zur Wand hin abweichen, damit
die Sprühstrahlen keinen zu großen Winkel mit der Mittelachse einschließen.
[0011] Durch weitestgehende Vermeidung des Wandkontaktes kann eine Minimierung der Wandreibung
der vom Treibfluid erzeugten Sprühstrahlen erzielt werden. In besonders vorteilhafter
Weise wird in dem Bereich, wo der Wandkontakt der Sprühstrahlen vermieden wird, im
Sinne einer Rückströmung Luft im wesentlichen entgegen der Hauptströmungsrichtung
angesaugt und von der Wandseite her vom Treibfluid aufgenommen.
[0012] Bevorzugt ist das Ringrohr auf den Mischbereich des Strömungskanals aufgesetzt, wobei
nicht nur eine optimale Durchmischung auf kurzer Strecke, sondern auch eine ungehinderte,
verlustarme Ansaugung von Luft aus einem Großteil der Umgebung ermöglicht wird. Bevorzugt
ist es allerdings, wenn die vorzugsweise parallel zur Hauptströmungsrichtung verlaufenden
Wände des Mischbereiches unter einem Winkel von 90° auf die Tangente an den Querschnitt
des Ringrohres an der Berührungsstelle von Wand und Ringrohr auftreffen.
[0013] Besonders bevorzugt sind die Ausführungsformen nach den Patentansprüchen 5 und 6.
So soll im Mischbereich weder durch Konvergenz des Strömungskanals eine Strömungsgeschwindigkeitserhöhung
noch durch Divergenz des Strömungskanals eine Strömungsgeschwindigkeitsreduzierung
erfolgen. Dadurch wird ein optimaler und besonders verlustarmer Mischeffekt erzielt.
[0014] Zur Erhöhung des Durchsatzes an Luft bei konstantem Durchsatz des Treibfluids erweist
sich ein dem Mischbereich nachgeschalteter Diffusorbereich als vorteilhaft. Hierdurch
wird weiterhin der Unterdruck im Mischbereich erhöht und die Unempfindlichkeit gegenüber
Druckschwankungen der Luft gesteigert. Bei einer Anordnung mit nachgeschaltetem Diffusor
sind Verhältnisse des Durchsatzes von Umgebungsluft zu Treibfluid zwischen 10 und
25 möglich.
[0015] Von besonderem Vorteil ist weiter die Unterteilung des Diffusorbereichs in mindestens
zwei Sektionen mit Hilfe von in Strömungsrichtung angeordneten Leitblechen, da hierdurch
die strömungsverzögernde und druckaufbauende Wirkung des Diffusorbereiches verbessert
wird, wodurch insbesondere der Erweiterungswinkel des Diffusors vergrößert und die
Diffusorlänge verringert werden kann.
[0016] Von besonderem Vorteil ist die Anwendung der Erfindung bei einem Fackelbrenner nach
Anspruch 8. Bei dieser Anwendung wird die Seitenwindempfindlichkeit des Fackelbrenners
wesentlich herabgesetzt. Ferner erleichtern geringes Gewicht und kleine Abmessungen
des erfindungsgemäßen Injektors den Einbau und reduzieren die angreifenden Windkräfte
und Gewichtskräfte im Bereich des in großer Höhe am Ende des kaminartigen Abzugsrohrs
angeordneten Verbrennungsraums, in welchem die eigentliche Verbrennung jedoch nur
bei Minimallast stattfindet, während beim Abfackeln größerer Fackelgasmengen dort
nur eine intensive Vermischung von Fackelgas und Luft/Treibfluid-Gemisch stattfindet,
während die Verbrennung oberhalb der Austrittsöffnung erfolgt. Ein Windschild kann
die Seitenwindempfindlichkeit besonders im Teillastbereich noch verbessern. Durch
optimierte Ansaugung der Luft aus der Umgebung wird der Durchsatz auch bei Anordnung
von sehr vielen Injektoren auf engstem Raum verbessert. Die Lärmemission des Fackelbrenners
wird durch die lärmarme Ausführung der Injektoren deutlich reduziert. Außerdem wird
die Vollständigkeit der Verbrennung gefördert und somit die Rußbildung reduziert.
[0017] Vorteilhafte Ausführungen des erfindungsgemäßen Fackelbrenners sind durch die Ansprüche
9 und 10 gekennzeichnet.
[0018] Vorteilhaft ist dabei die Verwendung von Wasserdampf als Treibfluid, weil er z.B.
in Ethylen-Anlagen ohnehin zur Verfügung steht und über die Wassergasreaktion noch
einen gewissen Einfluß auf den Rußunterdrückungsvorgang hat. Durch die versetzte Anordnung
der Injektoren wirken die aus ihnen in den Verbrennungsraum eintretenden Gemischstrahlen
als Sperrgitter für das durch das Abzugsrohr zugeleitete Fackelgas. Sie sind somit
mischungsfördernd, und es erfolgt eine Verbesserung der Verbrennungsvorgänge in bezug
auf Rußfreiheit und Ausbrand.
[0019] Grundsätzlich können die erfindungsgemäßen Injektoren im zylindrischen Teil des Fackelbrenners
angeordnet werden. Bevorzugt ist jedoch ihre Anordnung in einem oben am Abzugsrohr
vorgesehenen, sich konisch erweiternden Verbrennungsraum.
[0020] Wenn die Injektoren mindestens senkrecht zur Mantelfläche des konischen Verbrennungsraumes
und bis zu einem Winkel von 30° zur Mittelachse des Verbrennungsraums nach oben gerichtet
angeordnet sind, trägt dies zur Verbesserung der homogenen Einmischung der Verbrennungsluft
in das Fackelgas bei geeigneter Einstellung des Injektorwinkels bei.
[0021] Die Drallerteilung verbessert die Verbrennung dadurch, daß kalte Fackelgasschichten
im Zentrifugalfeld aufgrund ihrer höheren Dichte in die Randzone nach außen getragen
werden, wo sie intensiv mit der dort zugeführten Verbrennungsluft in Kontakt kommen
können. Bei wechselsinnigem Drall pro mit Injektoren versehenem Umfang wird die homogene
Vermischung der Verbrennungsluft mit dem Fackelgas weiter begünstigt.
[0022] Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben;
in dieser zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische axiale Schnittansicht durch eine erste Ausführungsform eines Injektors
gemäß der Erfindung,
- Fig. 2
- eine entsprechende, noch stärker schematisierte Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Injektors,
- Fig. 3
- einen stark schematisierten Schnitt nur durch den Mischbereich einer weiteren Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Injektors,
- Fig. 4
- eine schematische Schnittansicht des mit einem polygonalen Ringrohr versehenen Mischbereiches
einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Injektors,
- Fig. 5
- einen vergrößerten Schnitt nach Linie V-V in Fig.4,
- Fig. 6
- einen Axialschnitt einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Injektors
mit zwei Ringanordnungen von Einblasöffnungen,
- Fig. 7
- eine Teildraufsicht des Gegenstandes der Fig. 6 bei teilweise aufgebrochenem Ringrohr,
- Fig. 8
- eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform zur Erläuterung der Wirkungen eines
erfindungsgemäßen Injektors, wobei links und rechts der Mittelachse verschiedene Ausführungsformen
dargestellt sind, die
- Fig. 8a, 8b und 8c
- verschiedene weitere Ausführungsformen für die Ausbildung und Anordnung der Zusatzluftansaugöffnungen,
und
- Fig. 9
- einen Axialschnitt durch den oberen Bereich eines Fackelbrenners, an welchem Injektoren
nach einem der vorangehenden Ausführungsbeispiele angeordnet sind.
[0023] Fig. 9 zeigt das obere Ende eines Fackelbrenners 11, durch dessen vertikal im Freien
angeordnetes, eine vertikale Mittelachse 34 aufweisendes Abzugsrohr 32 Fackelgas in
Richtung der Pfeile 38 aufwärts strömt. Im oberen Endbereich des Abzugsrohres 32 ist
eine sich nach oben erweiternde kegelstumpfförmige Umfangswand 33 an den darunter
kreiszylindrischen Teil angesetzt, deren unterer Querschnitt mit dem angrenzenden
oberen Querschnitt des kreiszylindrischen Teils des Abzugsrohrs 32 kongruent ist.
Im Bereich des größten oberen Querschnitts 39 mündet das Abzugsrohr 32 in die umgebende
Atmosphäre 40.
[0024] Entlang des Umfanges der Umfangswand 33 sind in zwei im Abstand übereinanderliegenden
Horizontalebenen 41, 42 in gleichmäßigen peripheren Abständen erfindungsgemäße Injektoren
12 mit einem Innenraum 49 angeordnet, wie sie im folgenden anhand der Fig. 1 bis 8
im einzelnen beschrieben werden.
[0025] Durch Rohrleitungen 43 werden die Injektoren 12 mit Treibdampf beschickt, der beispielsweise
einen Druck von 9 bar und eine Temperatur von 450°C aufweist. Hierdurch saugen die
Injektoren in Richtung der gekrümmten Pfeile in Fig. 9 Umgebungsluft an und blasen
diese senkrecht zur Umfangswand 33 in das Innere des Abzugsrohres 32 ein, wo sie sich
mit dem Fackelgas 38 kreuzt. Durch eine nicht dargestellte Zündvorrichtung kann somit
das brennbare Gemisch von Fackelgas und durch die Injektoren 12 zugeführter Verbrennungsluft
entzündet werden und das Fackelgas in der erwünschten Weise durch die Austritts-Querschnittsfläche
39 hindurch in die Atmosphäre 40 abgefackelt werden.
[0026] Das Innere der sich konisch erweiternden Umfangswand 33 stellt somit ab der untersten
Ebene 41, wo Verbrennungsluft zugeführt wird, einen Verbrennungsraum 13 dar.
[0027] In den folgenden Figuren bezeichnen gleiche Bezugszahlen entsprechende Bauelemente
wie in Fig. 9.
[0028] Nach Fig. 1 umfaßt eine erste Ausführungsform eines Injektors 12 ein Kreisringrohr
21 mit kreisförmigem Querschnitt und Innenraum 49, welches auf die obere kreisringförmige
Eingangsstirnseite 29 der Wand 26 eines Strömungskanals 16 aufgesetzt und dort beispielsweise
durch Schweißen befestigt ist. Die ringförmige Eingangsstirnseite 29 befindet sich
etwas radial innerhalb des parallel zur Mittelachse 44 des Injektors 12 verlaufenden
Durchmessers 45 des kreisförmigen Querschnitts des Ringrohres 21. Etwa unter einem
Winkel von 45° zum Durchmesser 45 bezogen auf die kreisförmige Mittelachse 46 des
Ringrohres 21 sind rund um die Mittelachse 44 im Ringrohr 21 Einblasöffnungen 17 vorgesehen,
durch welche in Richtung der in den Einblasöffnungen 17 gezeigten Pfeile der durch
die Rohrleitung 43 zugeführte Treibdampf in den Strömungskanal 16 eingeleitet werden
kann.
[0029] Ausgehend von der Eingangsstirnseite 29 verjüngt sich die Strömungskanalwand 26 zunächst
düsenartig bis schließlich in der Querschnittsebene 47 die Erzeugenden der Wand parallel
zur Mittelachse 44 verlaufen, die gleichzeitig der durch einen Pfeil angedeutete Hauptströmungsrichtung
36 entspricht. So wird ein Bereich mit einer kreiszylindrischen, zur Mittelachse 44
konzentrischen Wand 26' gebildet. Die Wand 26' erstreckt sich in Hauptströmungsrichtung
36 weiter bis zu einer Anschlußstirnseite 37, an die ein Diffusor 48 angesetzt ist.
Der sich düsenartig verjüngende Teil könnte auch als Kegelstumpf ausgebildet sein,
an den sich die Wand 26' anschließt. Ebenso könnte auch der Diffusorbereich 18 nach
Art eines Kegelstumpfes, d.h. mit geradlinigen Erzeugenden ausgebildet sein.
[0030] Auf diese Weise schließen sich in Hauptströmungsrichtung 36 an das Ringrohr 21 konzentrisch
zur Mittelachse 34 ein Mischbereich 19, der aus einem konvex konvergierenden Bereich
19' und einem eine zur Mittelachse 44 parallele Wand 26' aufweisenden Bereich 19"
besteht, und ein Diffusorbereich 18 an. Mit der Austrittsstirnfläche 20 voran wird
der Injektor 12 in geeignete Bohrungen 50 in der Umfangswand 33 nach Fig. 9 eingesetzt
und dort durch Schweißen befestigt. Die in Fig. 1 obere Horizontalebene des Ringrohrs
21 bildet eine Luftansaugöffnung 15, durch die gemäß den gekrümmten Pfeilen in Fig.
9 nach dem Einbau in den Fackelbrenner 11 Umgebungsluft angesaugt wird.
[0031] Nach Fig. 1 erstreckt sich zwischen dem radial äußeren Rand 27 der Einblasöffnungen
17 und der Eingangsstirnseite 29 der Strömungskanalwand 26 noch ein Wandstück 25,
dessen Länge in Umfangsrichtung etwas größer als der Durchmesser der Einblasöffnungen
17 sein soll.
[0032] Aufgrund der beschriebenen Anordnung entsteht nach außen anschließend an die Einblasöffnungen
17 ein Strömungstotraum 22, so daß der aus den Einblasöffnungen 17 austretende Treibdampf
zunächst in den Totraum 22 und erst von diesem aus in die durch die Luftansaugöffnung
15 von oben in Richtung der Pfeile angedeutete Luftströmung gelangt.
[0033] Besonders wichtig für eine einwandfreie Übertragung des Impulses des mit hoher Geschwindigkeit
durch die Einlaßöffnungen 17 eintretenden Treibdampfes ist nicht nur der Strömungstotraum
22, sondern auch der mit parallel zur Mittelachse 44 verlaufenden Wänden 26' versehene
Teil 19" des Mischbereiches 19.
[0034] In den Diffusor 48 sind über den Umfang verteilt vier Leitbleche 30 angeordnet, die
mit ihren Ebenen parallel zur Hauptströmungsrichtung 36 verlaufen und rundum radial
innen an einem konzentrisch zur Mittelachse 44 angeordneten Stromlinienkörper 31 befestigt
sein können.
[0035] Die Anfangsgeschwindigkeit der Sprühstrahlen 23 in der Größenordnung von 600 m/s
sinkt im Mischbereich 19 auf 200 m/s ab und beträgt an der Austrittsstirnfläche 20
ca. 70 m/s.
[0036] Bevorzugte Werte für die in Fig. 1 gezeigten Parameter bzw. deren Verhältnisse sind
wie folgt:
| Do/DM |
1,7 bis 2,0 |
| D1/DM |
1,2 bis 1,4 |
| D2/DM |
1,7 bis 2,2 |
| RO/DM |
0,12 bis 0,25. |
| DM |
100 bis 200 mm; |
| RO |
10 bis 20 mm; |
| d |
3 bis 8 mm; |
| LM |
60 bis 180 mm; |
| Gesamtöffnungswinkel des Diffusorbereiches 18 |
4° bis 14°; |
| Länge des Diffusorbereiches 18 |
ca. 100 mm bis 200 mm. |
[0037] Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der gegenüber Fig.1 ein Mischungsbereich 19
mit einer durchgehend kreiszylindrischen, zum kreisförmigen Ringrohr 21 und zur Mittelachse
44 konzentrischen Wand 26' angeordnet ist. Nach Fig. 2 stoßen die Wände 26' des bevorzugten
Mischungsbereiches 19 annähernd senkrecht auf die untere Tangente des kreisförmigen
Querschnittes des Ringrohres 21.
[0038] Wichtig bei dieser Ausführungsform ist nicht nur der deutliche Abstand a der Einblasöffnungen
17 von der Wand 26', sondern auch der Winkel δ, unter welchem die durch den aus den
Einblasöffnungen 17 austretenden Treibdampf erzeugten Sprühstrahlen 23 relativ zur
Mittelachse 44 bzw. den Erzeugenden der Wand 26' verlaufen. Beim Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2 ist der Winkel δ übertrieben groß dargestellt; er hat bevorzugt eine Größe
zwischen 5 und 20°.
[0039] Ein weiteres wichtiges Merkmal der Ausführungsform nach Fig.2 besteht darin, daß
die Mittelachse 44' des Diffusorbereiches 18 nicht mit der Mittelachse 44 des Mischbereiches
19 ausgerichtet ist, sondern um einen kleinen Winkel von 15 bis 20° gegenüber dieser
abgewinkelt ist. Um einen möglichst kontinuierlichen Strömungsübergang zu erhalten,
ist die Anschlußstirnseite 37 des Mischungsbereiches 19 nicht senkrecht, sondern etwa
unter dem halben Winkel δ zur Mittelachse 44 angeordnet. Ebenso weist die entsprechende
Eintrittsstirnfläche des Diffusorbereiches 18 den halben Winkel δ zu ihrer Mittelachse
44' auf.
[0040] Die Abwinklung des Diffusorbereiches 18 nach Fig. 2 hat den Sinn, daß beim Anbau
dieses Injektors 12 an einen Fackelbrenner nach Fig. 9 der Mischbereich 19 auch dann
annähernd horizontal ausgerichtet sein kann, wenn der Diffusorbereich 18 in eine sich
gemäß Fig. 9 konisch erweiternde Umfangswand 33 eingesetzt ist.
[0041] Fig. 3 zeigt, daß das Ringrohr 21 auch einen halbkreisförmigen Querschnitt aufweisen
kann, welches so auf die parallel zur Mittelachse 44 verlaufende Wand 26' des kreiszylindrischen
Mischbereiches 19 aufgesetzt ist, daß der flache Umfangswandbereich 21" des Ringrohres
21 mit der Wand 26' in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise fluchtet. Bei der Ausführungsform
nach Fig. 3 wird also ein radiales Vorstehen des Ringrohres 21 nach außen über den
Mischungsbereich 19 vermieden.
[0042] Gemäß den Fig. 4 und 5 ist ein mit vollkreisförmigem Querschnitt versehenes Ringrohr
21 aus geradlinigen Rohrschüssen 21' zu einer polygonartigen Anordnung zusammengesetzt.
Insgesamt sind acht Rohrschüsse 21' zu einer Achteckanordnung zusammengesetzt. Bei
der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 weist jeder Rohrschuß 21' nur in der Mitte
eine Einblasöffnung 17 auf.
[0043] Der Winkel δ dieser Ausführungsform zur Wand 26' bzw. zur Mittelachse 44 liegt auch
beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 zwischen 5 und 20°. Der Abstand a der Mittelachse
der Einblasöffnung 17 von der Wand 26' entspricht der Dicke b der Wand 26'.
[0044] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7 besitzen das mit einem kreisförmigen
Querschnitt versehene Ringrohr 21, der Mischbereich 19 und der Diffusorbereich 18
die gleiche Mittelachse 44. Im Gegensatz zu den vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispielen
sind hier jedoch im unteren inneren Quadranten des Kreisringrohres 21 zwei Ringanordnungen
von Einblasöffnungen 17 in axial übereinanderliegenden Ebenen 24, 24' vorgesehen,
die senkrecht zur Mittelachse 44 verlaufen und somit unter unterschiedlichen Winkeln
zur Mittelachse 44 in den Mischbereich 19 eintretende Sprühstrahlen definieren.
[0045] Die Achsen der Einblasöffnungen 17 können im einfachsten Fall senkrecht zur Tangente
an den Querschnitt des Ringrohres 21 an der Stelle, wo sich die betreffende Öffnung
befindet, verlaufen. Bevorzugt ist es jedoch, wenn diese Achsen etwas in Richtung
der Wand 26 geneigt sind, derart, daß die Sprühstrahlen 23 einen geringeren Winkel
zur Mittelachse 44 als bei senkrechtem Austreten aufweisen. Der betreffende Winkel
muß jedoch von Null verschieden bleiben.
[0046] Rechts der Mittelachse 44 ist in Fig.8 eine weitere Ausführungsform veranschaulicht,
bei der unmittelbar unter dem Ringrohr 21 in der kreiszylindrischen Wand zur Außenatmosphäre
führende Bohrungen 53 vorgesehen sind, die über den gesamten Umfang gleichmäßig verteilt
sind.
[0047] Statt dieser Bohrungen können nach den Fig. 8a, 8b bzw. 8, 8c auch Ausnehmungen 53',
53" bzw. 53''' in der oberen Stirnseite 29 der Strömungskanalwand 26 vorgesehen sein,
welche entweder nach Fig. 8a in radialer Ansicht annähernd halbkreisförmig, nach Fig.
8b dreieckförmig oder nach Fig. 8, 8c trapezförmig ausgestaltet sind.
[0048] Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Injektors 12 wird im folgenden anhand von
Fig. 8 beschrieben.
[0049] Nach Fig. 8 bildet der beispielsweise durch 13 bis 16 Einblasöffnungen 17 mit einer
Geschwindigkeit von beispielsweise 600 m/s einströmende Treibdampf Sprühstrahlen 23,
die zunächst in die erfindungsgemäß vorgesehenen Strömungstoträume 22 eintreten und
aus diesen in den eigentlichen Mischbereich 19 gelangen. Aufgrund des deutlichen Abstandes
der Einblasöffnungen 17 von der Umfangswand 26' des Mischbereiches 19 herrscht im
Wandbereich eine leichte Rückströmung, weil der statische Druck der Gesamtströmung
in Hauptströmungsrichtung 36 längs des Mischbereiches 19 zum Diffusorbereich 18 hin
steigt. Durch hohe turbulente Reibung bei großen Differenzgeschwindigkeiten erfolgt
hier bereits eine erste wirkungsvolle Durchmischung von Treibdampf und Luft, und zwar
nicht nur an der zur Wand gerichteten Seite der Sprühstrahlen 23, sondern auch auf
der zur Mittelachse 44 weisenden Seite der Sprühstrahlen 23.
[0050] Es werden also die extrem schnellen Dampfstrahlen schnell mit der angesaugten Luft
vermischt. Die Luft wird auf höhere Geschwindigkeit in Richtung der Hauptströmung
beschleunigt und die Sprüh- bzw. Treibstrahlen 23 infolge der Wechselwirkung entsprechend
verzögert. Die Verzögerung durch Impulsabgabe von den Sprühstrahlen auf die Luft gelingt
auf der vergleichsweise kurzen Mischstrecke 19.
[0051] Bei Anordnung von Zusatzluftansaugöffnungen 53, 53', 53" und/oder 53''' gemäß der
Darstellung rechts von der Mittelachse 44 in Fig. 8 (wo eine Ausführungsform der Zusatzluftansaugöffnungen
53 in ausgezogenen Linien und eine weitere Ausführungsform (53') in gestrichelten
Linien wiedergegeben ist) bzw. in Fig. 8a, 8b und 8c wird zusätzlich Außenluft angesaugt,
die sich mit dem im Strömungskanal 16 rückströmenden Luft-Treibdampf-Gemisch vermengt
und den gesamten Luftdurchsatz erhöht.
[0052] In der Ebene 51 ist schematisch das dort noch nicht ganz ausgeglichene Geschwindigkeitsprofil
angedeutet. An der Anschlußstirnseite 37 für den Diffusorbereich 18 liegt dann aber
bereits ein weitgehend vergleichmäßigtes Geschwindigkeitsprofil 52 über dem gesamten
Querschnitt des Strömungskanals 16 vor. Im Diffusorbereich 13 wird dann nur noch die
Geschwindigkeit des mit Treibdampf vermischten Luftstromes auf einen solchen Wert
herabgesetzt, wie er für das Einblasen in den Verbrennungsraum 13 nach Fig. 9 erwünscht
ist.
[0053] Bevorzugte Dimensionierungen der einzelnen Bauelemente sind unter Bezugnahme auf
Fig. 8 wie folgt:
| Innendurchmesser ID des Ringrohres 21 |
115 mm |
| Länge LM des Mischbereiches 19 |
150 mm |
| Länge LD des Diffusorbereiches 18 |
150 mm |
| Durchmesser DM des Mischbereiches |
130 mm |
| Durchmesser DD der Austrittsstirnfläche 20 des Diffusorbereiches 18 |
160 mm. |
[0054] Alle Bauelemente des Injektors 12 mit Ausnahme des abgewinkelten Diffusorbereiches
18 nach Fig. 2 sind konzentrisch zu seiner Mittelachse 44. Das Ringrohr 21 kann kreis-
oder polygonförmig sein.
Bezugszeichenliste
[0055]
- 11
- Fackelbrenner
- 12
- Injektor
- 13
- Verbrennungsraum
- 14
- Treibfluid (Treibdampf)
- 15
- Luftansaugöffnung
- 16
- Strömungskanal
- 17
- Einblasöffnung
- 18
- Diffusorbereich
- 19
- Mischbereich
- 19'
- verjüngender Teil
- 19"
- paralleler Teil
- 20
- Austrittsstirnfläche
- 21
- Ringrohr
- 21'
- Rohrschuß
- 21"
- flacher Umfangswandbereich
- 22
- Strömungstotraum
- 23
- Sprühstrahlen
- 24
- Ebene
- 24'
- Ebene
- 25
- Wandstück
- 26
- Strömungskanalwand
- 26'
- Wand des Mischbereiches
- 27
- Rand
- 28
- konvex gekrümmtes Wandstück
- 29
- Eingangsstirnseite
- 30
- Leitblech
- 31
- Stromlinienkörper
- 32
- Abzugsrohr
- 33
- Umfangswand
- 34
- Mittelachse
- 35
- Richtung
- 36
- Hauptströmungsrichtung
- 37
- Anschlußstirnseite
- 38
- Pfeile
- 39
- Querschnitt
- 40
- Atmosphäre
- 41
- horizontale Ebene
- 42
- horizontale Ebene
- 43
- Rohrleitung
- 44
- Mittelachse
- 44'
- Mittelachse
- 45
- Durchmesser
- 46
- Mittelachse
- 47
- Querschnittsebene
- 48
- Diffusor
- 49
- Innenraum
- 50
- Bohrung
- 51
- Ebene
- 52
- Geschwindigkeitsprofil
- 53
- Zusatzluftansaugöffnungen
1. Injektor (12) zum Ansaugen von Umgebungsluft und Einblasen in den Verbrennungsraum
(13) eines Fackelbrenners (11) mittels eines unter Überdruck stehenden Treibfluids
(14), insbesondere Treibdampfes, mit einer Luftansaugöffnung (15), einem an die Luftansaugöffnung
(15) über einen Innenraum (49) anschließenden Strömungskanal (16) mit einer Eingangsstirnseite
(29) und in Strömungsrichtung nach der Luftansaugöffnung (15) am Umfang des Strömungskanals
(16), angeordneten Treibfluid-Einblasöffnungen (17), durch die das Treibfluid (14)
im wesentlichen in Strömungsrichtung, jedoch mit einer Bewegungskomponente zum Inneren
des Strömungskanals (16) hin in einen sich in Strömungsrichtung erstreckenden Mischbereich
(19) geblasen wird, wo es sich mit der angesaugten Luft vermischt, wobei der Strömungskanal
(16) in einem Abstand von den Einblasöffnungen (17) in Strömungsrichtung einen sich
in Strömungsrichtung erstreckenden Diffusorbereich (18) aufweist, an den eine Austrittsöffnung
(20) für das Gemisch aus Luft und Treibfluid anschließt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einblasöffnungen (17) in einen am Innenumfang des Innenraums (49) und des
Strömungskanals (16) vorgesehenen Strömungstotraum (22) münden, der dadurch gebildet
ist, daß sich zwischen dem radial äußeren Rand (27) der Einblasöffnungen (17) und
der Eingangsstirnseite (29) der Strömungskanalwand (26) noch ein Wandstück (25) erstreckt,
derart, daß Sprühstrahlen aus dem Strömungstotraum (22) in den Mischbereich (19) hineingerichtet
sind.
2. Injektor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Strömungskanalwand (26, 26') in Strömungsrichtung unmittelbar hinter den Einblasöffnungen
(17) um ein kurzes Stück radial nach außen versetzt ist und ab dort vorzugsweise unter
einem spitzen Winkel (δ) von vorzugsweise 5 bis 20° zu dem aus den Einblasöffnungen
(17) austretenden Treibfluid (14) in Strömungsrichtung verläuft, wobei der Abstand
des radial äußeren Randes (27) der Einblasöffnungen (17) von der Strömungskanalwand
(26) vorzugsweise größer als der Durchmesser der Einblasöffnungen (17) ist, und/oder
daß die Einblasöffnungen (17) sich in einem sich von der Strömungskanalwand (26) in
Richtung auf die Luftansaugöffnung (15) erstreckenden konvex gekrümmten Wandstück
(25) befinden.
3. Injektor nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Luftansaugöffnung (15) am Innenraum eines mit dem Treibfluid (14) gespeisten
Ringrohres (21) ausgebildet ist, welches auf die Eingangsstirnseite (29) des Mischbereichs
(19) des Strömungskanals (16) aufgesetzt ist, und daß die Einblasöffnungen (17) in
Strömungsrichtung im Anschluß an den engsten Querschnitt des Innenraums (49) des Ringrohres
(21) im bzw. am Ringrohr (21) vorgesehen sind.
4. Injektor nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ringrohr (21) einen kreisförmigen Querschnitt aufweist und/oder daß das Ringrohr
(21) aus mehr als zwei, vorzugsweise wenigstens vier, eine rechteckige bis polygonale
Luftansaugöffnung (15) bildenden zylindrischen Rohrschüssen (21') von vorzugsweise
kreisrundem Querschnitt zusammengesetzt ist, wobei insbesondere jeder Rohrschuß (21')
wenigstens eine in seinem dem Mischbereich (19) zugewandten Bereich angebrachte Einblasöffnung
(17) aufweist, und/oder daß die Einblasöffnungen (17) als in der Wandung des Ringrohres
(21) angeordnete zylindrische Bohrungen ausgebildet sind und/oder daß die Tangente
an dem Querschnitt des sich von der Eintrittsstirnseite (29) des Mischbereiches (19)
der Strömungskanalwand (26) zum Innenraum des Strömungskanals (16) erstreckenden Wandstückes
(25) im Bereich der Stoßstelle zwischen der Eintrittsstirnseite (29) und des Ringrohres
(21) mit der Erzeugenden der Strömungskanalwand (26) einen Winkel von 90 bis 40° einschließt.
5. Injektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mischbereich (19) aus einem sich von seiner Eingangsstirnseite (29) in Strömungsrichtung
konvex verjüngenden Teil (19') und einem in Strömungsrichtung anschließenden Teil
(19") mit parallel zur Hauptströmungsrichtung (36) zur Mittelachse verlaufenden Wänden
(26') besteht und daß vorzugsweise das Verhältnis des Durchmessers (Do) der kreisförmig ausgebildeten Luftansaugöffnung (15) des Ringrohres (21) zum kleinsten
Durchmesser (DM) des Mischbereiches (19) 1,25 bis 2,5, vorzugsweise 1,7 bis 2,0, und/oder das Verhältnis
des Durchmessers (D1) des Mischbereiches (19) an der Eingangsstirnseite (29) zum kleinsten Durchmesser
(DM) des Mischbereiches (19) 1,10 bis 2,0, vorzugsweise 1,2 bis 1,4 beträgt und/oder
das Verhältnis des größten Durchmessers (D2) des Diffusorbereiches (18) zum kleinsten Durchmesser (DM) des Mischbereiches (19) 1,5 bis 2,7, vorzugsweise 1,7 bis 2,2 beträgt und/oder das
Verhältnis des Radius (Ro) des Querschnittes des Ringrohres (21) zum kleinsten Durchmesser (DM) des Mischbereiches (19) 0,15 bis 0,45, vorzugsweise 0,12 bis 0,25 beträgt und/oder
daß die Erzeugenden der Wände (26') des Mischbereiches (19) in Strömungsrichtung von
seiner Eingangsstirnseite (29) bis zur Anschlußstirnseite (37) für den Diffusorbereich
(18) parallel zur Strömungsrichtung (36) bzw. Mittelachse verlaufen und daß sich an
den Mischbereich (19) in Strömungsrichtung unmittelbar der Diffusorbereich (18) anschließt,
wobei insbesondere der Winkel (δ) zwischen den Erzeugenden der Wände (26') des Mischbereiches
(19) und der Achse der Einblasöffnungen (17) 5 bis 20° beträgt, und/oder daß der Mischungsbereich
(19) und vorzugsweise auch der Diffusorbereich (18) kreisförmige Querschnitte aufweisen.
6. Injektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Diffusorbereich (18) durch in Strömungsrichtung gerichtete, vorzugsweise in
Radialebenen verlaufende Leitbleche (30) in Sektionen unterteilt ist, wobei vorzugsweise
vier sich kreuzende, vorzugsweise auf einem Stromlinienkörper (31) angebrachte Leitbleche
(30) vorgesehen sind, die das Innere des Diffusorbereiches (18) in vier gleiche Strömungsquerschnitte
aufteilen, wobei die Leitbleche (30) sich insbesondere von der Diffusor-Anschlußstirnseite
(37) mindestens bis zur halben Diffusorlänge erstrecken, und/oder daß der Diffusorbereich
(18) winklig, und zwar vorzugsweise unter einem kleinen Winkel an den Mischbereich
(19) anschließt und/oder daß das Durchsatzverhältnis von Umgebungsluft zu Treibfluid
zwischen 10 und 25 liegt.
7. Injektor nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß unmittelbar unterhalb der Einblasöffnungen (17) bzw. des Ringrohres (21) in der
Strömungskanalwand (26) rundum die Mittelachse (44) herum Zusatzluftansaugöffnungen
(53, 53', 53", 53''') vorgesehen sind, welche vorzugsweise axial mit den Einblasöffnungen
(17) ausgerichtet sind.
8. Fackelbrenner (11) mit einem kaminartigen Abzugsrohr (32), welches an seinem oberen
Ende einen sich vorzugsweise insbesondere konisch erweiternden Verbrennungsraum (13)
aufweist, in dessen Umfangswand (33) seitlich Injektoren (12) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche angeordnet sind.
9. Fackelbrenner nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine Gruppe von Injektoren (12) in einer Horizontalebene (41; 42) über
einen Umfang gleichmäßig verteilt und vorzugsweise mehrere Gruppen von Injektoren
(12) in mehreren vertikal beabstandeten Horizontalebenen (41, 42) über mehrere axial
versetzte Umfänge gleichmäßig verteilt vorgesehen sind und/oder daß die Injektoren
(12) mindestens senkrecht zur Mantelfläche der konischen Umfangswand (33) des Verbrennungsraumes
bis maximal 30° zur Mittelachse (34) nach oben gerichtet angeordnet sind und/oder
daß die Achsen der Injektoren (12) in einer Radialebene des Abzugsrohres (32) liegen
oder eine periphere Komponente aufweisen, so daß ein gewisser Drall des Fackelgases
und der Verbrennungsluft erzeugt wird, wobei insbesondere der erzeugte Drall in aufeinanderfolgenden
Horizontalebenen (41, 42) mit Injektoren (12) wechselsinnig ist, so daß am Austritt
des Verbrennungsraumes (13) nahezu kein Gesamtdrall übrigbleibt.
10. Fackelbrenner nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Erweiterungswinkel des konischen Verbrennungsraumes (13) so gewählt ist, daß
die mit der Kontinuitätsgleichung berechnete Strömungsgeschwindigkeit des Gesamtgemisches
aus Fackelgas, Verbrennungsluft und Treibfluid unter der Annahme einer homogenen Mischung
in jedem Querschnitt des konischen Verbrennungsraumes (13) nahezu konstant ist und/oder
daß als Treibfluid gesättigter oder überhitzter Dampf verwendet wird, der vorzugsweise
im Temperaturbereich von 130°C bis 300°C und im Druckbereich von 2 bar bis 30 bar
zur Anwendung kommt.
1. An injector (12) for sucking in environmental air and for injection into the combustion
chamber (13) of a torch burner (11) by means of a driving fluid (14), in particular
a driving vapour, standing under excess pressure, comprising an air induction opening
(15), a flow channel (16) which connects to the air induction opening (15) via an
interior space (49) and which has an inlet end face (29), driving fluid injection
openings (17) which are arranged in the direction of flow after the air induction
opening (15) at the periphery of the flow channel (16) and through which the driving
fluid (14) is blown substantially in the direction of flow, but with a component of
movement towards the interior of the flow channel (16), into a mixing region (19)
extending in the direction of flow where it mixes with the induced air, wherein the
flow channel (16) has a diffuser region (18) spaced from the injection openings (17)
in the direction of flow and extending in the direction of flow, with the diffuser
region being followed by an outlet opening (20) for the mixture of air and driving
fluid,
characterised in that
the injection openings (17) open into a dead flow space (22) provided at the inner
periphery of the interior space (49) and of the flow channel (16), with the dead flow
space being formed by a wall piece (25) also extending between the radially outer
edge (27) of the injection openings (17) and the inlet end face (29) of the flow channel
wall (26) in such a way that spray jets are directed into the mixing region (19) from
the dead flow space (22).
2. An injector in accordance with claim 1, characterised in that the flow channel wall
(26, 26') is offset radially outwardly by a short distance in the direction of flow
immediately behind the injection openings (17), and extends from there in the direction
of flow preferably at an acute angle (δ) of preferably 5 to 20° to the driving fluid
(14) exiting the injection openings (17), with the spacing of the radially outer edge
(27) of the injection openings (17) from the flow channel wall (26) preferably being
greater than the diameter of the injection openings (17) and/or in that the injection
openings (17) are located in a convexly curved wall piece (25) extending from the
flow channel wall (26) in the direction of the air induction opening (15).
3. An injector in accordance with claim 1 or claim 2, characterised in that the air induction
opening (15) is made at the interior space of a ring tube (21) supplied with the driving
fluid (14) and set on the inlet end face (29) of the mixing region (19) of the flow
channel (16) and in that the injection openings (17) are provided in or on the ring
tube (21) in the direction of flow subsequent to the smallest cross-section of the
interior space (49) of the ring tube (21).
4. An injector in accordance with claim 3, characterised in that the ring tube (21) has
a circular cross-section and/or in that the ring tube (21) is made up of more than
two, preferably at least four, cylindrical tubular elements (21') preferably circular
in cross-section and forming a rectangular to polygonal air induction opening (15),
with in particular each tubular element (21') having at least one injection opening
(17) attached in its region facing the mixing region (19) and/or in that the injection
openings (17) are made as cylindrical bores arranged in the wall of the ring tube
(21) and/or in that the tangent at the cross-section of the wall piece (25) extending
from the inlet end face (29) of the mixing region (19) of the flow channel wall (26)
to the interior space of the flow channel (16) forms an angle of 90 to 40° with the
generatrix of the flow channel wall (26) in the region of the intersection between
the inlet end face (29) and the ring tube (21).
5. An injector in accordance with one of the preceding claims, characterised in that
the mixing region (19) comprises a part (19') convexly tapering from its inlet end
face (29) in the direction of flow and a part (19") following in the direction of
flow and having walls (26') parallel to the main direction of flow (36) towards the
central axis and in that preferably the ratio of the diameter (D0) of the circular air induction opening (15) of the ring tube (21) to the smallest
diameter (DM) of the mixing region (19) is 1.25 to 2.5, preferably 1.7 to 2.0 and/or in that the
ratio of the diameter (D1) of the mixing region (19) at the inlet end face (29) to the smallest diameter (DM) of the mixing region (19) is 1.10 to 2.0, preferably 1.2 to 1.4 and/or in that the
ratio of the largest diameter (D2) of the diffuser region (18) to the smallest diameter (DM) of the mixing region (19) is 1.5 to 2.7, preferably 1.7 to 2.2 and/or in that the
ratio of the radius (R0) of the cross-section of the ring tube (21) to the smallest diameter (DM) of the mixing region (19) is 0.15 to 0.45, preferably 0.12 to 0.25 and/or in that
the generatrices of the walls (26') of the mixing region (19) are parallel to the
direction of flow (36) or the central axis in the direction of flow from its inlet
end face (29) to the connecting end face (37) and in that the diffuser region (18)
connects directly to the mixing region (19) in the direction of flow, with in particular
the angle (δ) between the generatrices of the walls (26') of the mixing region (19)
and the axis of the injection openings (17) being 5 to 20° and/or in that the mixing
region (19), and preferably also the diffuser region (28), have circular cross-sections.
6. An injector in accordance with one of the preceding claims, characterised in that
the diffuser region (18) is divided into sections by guide vanes (30) directed in
the direction of flow and extending preferably in radial planes, with preferably four
crossing guide vanes (30), preferably attached to a streamlined body (31), being provided
which divide the interior of the diffuser region (18) into four equal flow cross-sections,
with the guide vanes (30) extending in particular from the diffuser terminal end face
(37) at least to half the diffuser length and/or in that the diffuser region (18)
is joined to the mixing region (19) at an angle, preferably at a small angle, and/or
in that the ratio of the flow rate of the environmental air to the driving fluid is
between 10 and 25.
7. An injector in accordance with one of the preceding claims, characterised in that
additional air induction openings (53, 53', 53", 53"') are provided in the flow channel
wall (26) around the central axis (44) directly beneath the injection openings (17)
or the ring tube (21) which are preferably aligned axially with the injection openings
(17).
8. A torch burner (11) having a chimney-like extraction tube (32) which has a preferably
expanding combustion chamber (13), in particular expanding conically, at its upper
end with injectors (12) in accordance with one of the preceding claims being laterally
arranged in the peripheral wall (33) of the combustion chamber.
9. A torch burner in accordance with claim 8, characterised in that at least one group
of injectors (12) is provided uniformly distributed in one horizontal plane (41; 42)
around a periphery and preferably a plurality of groups of injectors (12) are provided
uniformly distributed in a plurality of vertically spaced horizontal planes (41, 42)
around a plurality of axially offset peripheries and/or in that the injectors (12)
are arranged directed upwards at least perpendicular to the jacket surface of the
conical peripheral wall (33) of the combustion chamber up to a maximum of 30° to the
central axis (34) and/or in that the axes of the injectors (12) are in a radial plane
of the extraction tube (32) or have a peripheral component so that a certain spin
of the flare gas and of the combustion air is created, with in particular the spin
generated being of alternate direction in sequential horizontal planes (41, 42) with
injectors (12), so that practically no total spin remains at the outlet of the combustion
chamber (13).
10. A torch burner in accordance with claim 8 or claim 9, characterised in that the expansion
angle of the conical combustion chamber (13) is selected such that the flow rate of
the total mixture of flare gas, combustion air and driving fluid calculated using
the continuity equation is practically constant under the assumption of a homogeneous
mixture in each cross-section of the conical combustion chamber (13) and/or in that
saturated or over-heated vapour is used as the driving fluid and is utilised preferably
in the temperature range from 130°C to 300°C and in the pressure range from 2 bar
to 30 bar.
1. Dispositif d'injection (12) destiné à aspirer de l'air environnant et à le souffler
dans la chambre de combustion (13) d'un brûleur torche (11) au moyen d'un fluide propulseur
(14) qui se trouve en surpression, en particulier de la vapeur de propulsion, comprenant
une ouverture d'aspiration d'air (15), un canal d'écoulement (16) raccordé via une
chambre intérieure (49) à l'ouverture d'aspiration d'air (15) avec un côté d'entrée
(29) et des ouvertures de soufflage (17) pour le fluide propulseur, agencées en direction
d'écoulement après l'ouverture d'aspiration d'air (15) à la périphérie du canal d'écoulement
(16), à travers lesquelles le fluide propulseur (14) est soufflé essentiellement en
direction d'écoulement, mais avec une composante de mouvement vers l'intérieur du
canal d'écoulement (16) dans une région de mélange (19) qui s'étend en direction d'écoulement,
dans laquelle il se mélange avec l'air aspiré, et le canal d'écoulement (16) comprend,
à distance des ouvertures de soufflage (17) dans la direction d'écoulement, une zone
de diffusion (18) qui s'étend en direction d'écoulement et à laquelle se raccorde
une ouverture de sortie (20) pour le mélange d'air et de fluide propulseur,
caractérisé en ce que les ouvertures de soufflage (17) débouchent dans une chambre
morte d'écoulement (22) prévue à la périphérie intérieure de la chambre intérieure
(49) et du canal d'écoulement (16), cette chambre étant réalisée en prévoyant un élément
de paroi (25) supplémentaire qui s'étend entre la bordure radiale extérieure (27)
des ouvertures de soufflage (17) et le côté d'entrée (29) de la paroi du canal d'écoulement
(26), de telle manière que les jets projetés hors de la chambre morte d'écoulement
(22) sont dirigés vers l'intérieur de la zone de mélange (19).
2. Dispositif d'injection selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la paroi du canal d'écoulement (26, 26') est décalée radialement
vers l'extérieur d'une faible valeur, immédiatement derrière les ouvertures de soufflage
(17) dans la direction d'écoulement, et s'étend à partir de cet emplacement en direction
d'écoulement de préférence sous un angle aigu (d) de préférence de 5 à 20° par rapport
au fluide propulseur (14) qui sort des ouvertures de soufflage (17), et la distance
de la bordure radiale extérieure (27) des ouvertures de soufflage (17) par rapport
à la paroi du canal d'écoulement (26) est de préférence supérieure au diamètre des
ouvertures de soufflage (17), et/ou en ce que les ouvertures de soufflage (17) sont
situées dans un élément de paroi (25) incurvé de manière convexe qui s'étend depuis
la paroi du canal d'écoulement (26) en direction de l'ouverture d'aspiration d'air
(15).
3. Dispositif d'injection selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2,
caractérisé en ce que l'ouverture d'aspiration d'air (15) est réalisée au niveau de
la chambre intérieure d'un tube annulaire (21) alimenté avec le fluide propulseur
(14), ledit tube annulaire étant posé sur le côté d'entrée (29) de la zone de mélange
(19) du canal d'écoulement (16), et en ce que les ouvertures de soufflage (17) sont
prévues, en direction d'écoulement, à la suite de la section la plus étroite de la
chambre intérieure (49) du tube annulaire (21), dans ou sur ce tube annulaire (21).
4. Dispositif d'injection selon la revendication 3,
caractérisé en ce que le tube annulaire (21) présente une section de forme circulaire
et/ou en ce que le tube annulaire (21) est composé de tronçons de tubes cylindriques
(21'), en nombre supérieur à deux, et de préférence au moins quatre, qui forment une
ouverture d'aspiration d'air (15) rectangulaire à polygonale, ces tronçons de tubes
présentant de préférence une section circulaire, et dans lesquels en particulier chaque
tronçon de tube (21') comporte au moins une ouverture de soufflage (17) ménagée dans
sa zone tournée vers la zone de mélange (19), et/ou en ce que les ouvertures de soufflage
(17) sont réalisées sous forme d'ouvertures cylindriques ménagée dans la paroi du
tube annulaire (21) et/ou en ce que la tangente sur la section de l'élément de paroi
(25), qui s'étend depuis le côté l'entrée (29) de la zone de mélange (19) de la paroi
du canal d'écoulement (26) vers la chambre intérieure du canal d'écoulement (16),
forme dans la région de l'emplacement d'aboutement entre le côté d'entrée (29) et
le tube annulaire (21) un angle de 90 à 40° avec la génératrice de la paroi du canal
d'écoulement (26).
5. Dispositif d'injection selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la zone de mélange (19) est formée par une partie (19') qui
va en se rétrécissant sous forme convexe depuis son côté d'entrée (29) en direction
d'écoulement et par une partie (19") qui s'y raccorde en direction d'écoulement avec
des parois (26') qui s'étendent parallèlement à la direction d'écoulement principal
(36) vers l'axe médian, et en ce que de préférence le rapport entre le diamètre (DO)
de l'ouverture d'aspiration d'air (15), réalisée sous forme circulaire, du tube annulaire
(21) et le plus petit diamètre (DM) de la zone de mélange (19) est compris entre 1,25
et 2,5, de préférence entre 1,7 et 2,0, et/ou en ce que le rapport entre le diamètre
(D1) de la zone de mélange (19) au niveau du côté d'entrée (29) et le plus petit diamètre
(DM) de la zone de mélange (19) est compris entre 1,10 et 2,0, de préférence entre
1,2 et 1,4, et/ou en ce que le rapport entre le plus grand diamètre (D2) de la zone
de diffusion (18) et le plus petit diamètre (TM) de la zone de mélange (19) est compris
entre 1,5 et 2,7, de préférence entre 1,7 et 2,2, et/ou en ce que le rapport entre
le rayon (R0) de la section du tube annulaire (21) et le plus petit diamètre (DM)
de la zone de mélange (19) est compris entre 0,15 et 0,45, de préférence entre 0,12
et 0,25, et/ou en ce que les génératrices des parois (26') de la zone de mélange (19)
s'étendent en direction d'écoulement depuis son côté d'entrée (29) jusqu'au côté de
raccordement (37) pour la zone de diffusion (18) parallèlement à la direction d'écoulement
(36) ou respectivement à l'axe médian, et en ce que la zone de diffusion (18) fait
suite directement à la zone de mélange (19) dans la direction d'écoulement, et l'angle
(d) entre les génératrices des parois (26') de la zone de mélange (19) et l'axe des
ouvertures de soufflage (17) est en particulier compris entre 5 et 20°, et/ou en ce
que la zone de mélange (19) et de préférence également la zone de diffusion (18) présentent
des sections circulaires.
6. Dispositif d'injection selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la zone de diffusion (18) est subdivisée en secteurs par des
tôles de guidage (30) orientées en direction d'écoulement et s'étendant de préférence
dans des plans radiaux, en prévoyant de préférence quatre tôles de guidage (30) qui
se croisent et sont montées de préférence sur un corps (31) à lignes aérodynamiques,
lesquelles subdivisent l'intérieur de la zone de diffusion (18) en quatre secteurs
d'écoulement égaux, lesdites tôles de guidage (30) s'étendant en particulier depuis
le côté de raccordement du diffuseur (37) au moins jusqu'à la moitié de la longueur
du diffuseur, et/ou en ce que la zone de diffusion (18) se raccorde à la zone de mélange
(19) en formant un angle, et de préférence un angle de faible valeur, et/ou en ce
que le rapport de débit entre l'air environnant et le fluide propulseur est compris
entre 10 et 25.
7. Dispositif d'injection selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'immédiatement au-dessous des ouvertures de soufflage (17), ou
respectivement du tube annulaire (21) des ouvertures d'aspiration d'air additionnel
(53, 53', 53", 53"') sont prévues dans la paroi du canal d'écoulement (26) tout autour
de l'axe médian (44), lesdites ouvertures étant de préférence alignées axialement
avec les ouvertures de soufflage (17).
8. Brûleur torche (11) comprenant un tube de sortie (32) formant cheminée, qui comporte
à son extrémité supérieure une chambre de combustion (13) qui va de préférence en
s'élargissant et en particulier sous forme conique, dans la paroi périphérique (33)
de laquelle sont agencés latéralement des dispositifs d'injection (12) selon l'une
des revendications précédentes.
9. Brûleur torche selon la revendication 8,
caractérisé en ce qu'il est prévu au moins un groupe de dispositifs d'injection (12)
répartis de manière égale sur une périphérie dans un plan horizontal (41 ; 42), et
de préférence plusieurs groupes de dispositifs d'injection (12) répartis de manière
égale sur plusieurs périphéries décalées axialement dans plusieurs plans horizontaux
(41, 42) écartés verticalement, et/ou en ce que les dispositifs d'injection (12) sont
agencés en étant dirigés vers le haut au moins perpendiculairement à la surface enveloppe
de la paroi périphérique conique (33) de la chambre de combustion et au maximum jusqu'à
30° par rapport à l'axe médian (34) et/ou en ce que les axes des dispositifs d'injection
(12) sont situés dans un plan radial du tube d'évacuation (32), ou bien comportent
un composant périphérique, de sorte que l'on produit un certain tourbillonnement du
gaz de torche et de l'air de combustion, et en particulier de sorte que les tourbillonnements
produits dans des plans horizontaux successifs (41, 42) avec des dispositifs d'injection
(12) présentent des sens alternants, de sorte qu'il ne reste pratiquement aucun tourbillonnement
d'ensemble à la sortie de la chambre de combustion (13).
10. Brûleur torche selon l'une ou l'autre des revendications 8 et 9,
caractérisé en ce que l'angle d'élargissement de la chambre de combustion conique
(13) est ainsi choisi que la vitesse d'écoulement, calculée à partir de l'équation
de continuité, du mélange global comprenant le gaz de torche, l'air de combustion,
et le fluide propulseur, est pratiquement constante en supposant un mélange homogène
dans chaque section de la chambre de combustion conique (13) et/ou en ce que l'on
utilise à titre de fluide propulseur une vapeur saturée ou surchauffée, que l'on utilise
de préférence dans une plage de température de 130 à 300°C et dans une plage de pression
de 2 à 30 bars.