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(11) |
EP 0 685 038 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.08.1996 Patentblatt 1996/34 |
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Anmeldetag: 09.02.1994 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9400/131 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9419/610 (01.09.1994 Gazette 1994/20) |
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| (54) |
FLUSSIGKEITSRINGMASCHINE UND VERFAHREN ZU IHREM BETRIEB
LIQUID RING MACHINE AND PROCESS FOR OPERATING IT
MACHINE A ANNEAU LIQUIDE ET PROCEDE PERMETTANT DE LA FAIRE FONCTIONNER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE GB IT |
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Priorität: |
22.02.1993 DE 4305424
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.12.1995 Patentblatt 1995/49 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- TRIMBORN, Peter
D-90537 Feucht (DE)
- MUGELE, Kurt-Willy
D-91054 Erlangen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 285 570 US-A- 2 230 405
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DE-C- 961 653
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer Flüssigkeitsringmaschine sowie
eine Flüssigkeitsringmaschine zur Durchführung des Verfahrens.
[0002] Bei einer aus der DE-C- 961 653 bekannten Flüssigkeitsringmaschine ist der Arbeitsraum
durch ein das Laufrad axial unterteilendes Wandteil und durch eine mit diesem Wandteil
in gleicher Ebene angeordnete Zwischenwand des Gehausemantels in zwei gleich große
Teilarbeitsräume unterteilt. Während des Betriebes bildet sich in jedem Teilarbeitsraum
ein Flüssigkeitsring.
[0003] Jedem Teilarbeitsraum sind separate Saug- und Druckstutzen zugeordnet. Ferner sind
die Teilarbeitsräume im unteren Bereich miteinander durch Öffnungen verbunden, um
eine gleichzeitige Entleerung beider Teilarbeitsräume durch einen gemeinsamen Auslaß
vornehmen zu können. Mit einer solchen Pumpe können, zwei voneinander verschiedene
Gase, unterschiedlichen Drucks, gleichzeitig gefördert werden.
[0004] Durch die CH-A-285 570 ist eine zweistufige Flüssigkeitsringpumpe bekannt, deren
erste Stufe für ein größeres Fördervolumen ausgelegt ist als deren zweite nachgeschaltete
Stufe. Bei solchen Pumpen treten generell Schwierigkeiten auf, wenn sie bei niederem
Vakuum arbeiten müssen.
[0005] In diesem Falle ist das Fördervolumen der ersten Stufe wesentlich größer als das
der zweiten Stufe. Die zweite Stufe kann die von der ersten geförderten Menge nicht
verarbeiten. Es treten dadurch Stauungen auf, die die Leistungsfähigkeit der Pumpe
mindern und auch zu einer Schädigung der Pumpe führen können. Dieser Betriebspunkt
muß bei jedem Anfahrvorgang der Pumpe durchlaufen werden. Aus diesem Grunde ist bei
dieser bekannten Pumpe vorgesehen, die zweite Stufe (Hochdruckstufe) durch Entnahme
von Betriebsflüssigkeit solange unwirksam zu machen, bis das Verhältnis des Ansaugvolumens
zum Endvolumen dem Verhältnis des Fördervolumens der ersten Stufe zu demjenigen der
zweiten Stufe entspricht. Es wird der zweiten Stufe so viel Betriebsflüssigkeit entnommen,
daß deren Förderung unterbrochen ist. Damit bleibt in der zweiten Flüssigkeitsstufe
noch der Flüssigkeitsring bestehen, der zu seinem Antrieb eine entsprechende Energiemenge
benötigt.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es dagegen, ein Verfahren zur Anpassung einer Flüssigkeitsringmaschine
an unterschiedliche Belastungsfälle anzugeben sowie eine Flüssigkeitsringmaschine
zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren zum Betrieb einer Flüssigkeitsringmaschine
gelöst, deren Scheitel im geodätisch oberen Bereich des Arbeitsraumes liegt und deren
Arbeitsraum in mindestens zwei Teilarbeitsräume unterteilt ist, bei welchem Verfahren
wenigstens ein Teilarbeitsraum der Flüssigkeitsringmaschine von der Betriebsflüssigkeitszufuhr
abgetrennt und wenigstens soweit von der Betriebsflüssigkeit entleert wird, daß der
in diesem Teilarbeitsraum umlaufende Teil des Laufrades nicht mit der Betriebsflüssigkeit
in Eingriff gerät, und dieser Teilarbeitsraum saug- und/oder druckseitig abgesperrt
wird. Durch die Lage des Scheitels im geodätisch oberen Bereich des Arbeitsraumes
ist sichergestellt, daß die Exzentrizität des Laufrades so gewählt ist, daß im geodätisch
unteren Bereich des Arbeitsraumes ein ausreichender Abstand zwischen den freien Schaufelenden
des Laufrades und der Gehäuseinnenwand des Arbeitsraumes vorhanden ist, in dem sich
eine etwaige Sumpfflüssigkeit sammeln kann, ohne mit den freien Schaufelenden des
Laufrades in Eingriff zu gelangen.
[0008] Hierdurch gelingt eine vollständige Teilabschaltung der Flüssigkeitsringmaschine.
Damit ist eine ebenso einfache wie wirksame Anpassung des Saugvermögens einer Flüssigkeitsringmaschine
an die erforderlichen Betriebsbedingungen gegeben. Diese Anpassungsmöglichkeit an
die tatsächlichen Betriebsbedingungen ist deshalb von besonderem Vorteil, weil sich
bei solchen Anlagen die tatsächlichen Betriebsbedingungen nicht exakt vorherbestimmen
lassen. Insofern ist es leicht möglich, daß eine eventuell überdimensionierte Flüssigkeitsringmaschine
installiert wird. Durch die Teilabschaltung einer solchen Flüssigkeitsringmaschine
lassen sich dann die Betriebskosten erheblich senken. Bisher war eine solche Anpassung
nur bei einem Betrieb mit mehreren Flüssigkeitsringmaschinen möglich. Das erfindungsgemäße
Verfahren bietet demgegenüber eine erhebliche Einsparung bei den Investitionskosten.
Darüber hinaus ist auch der Platzbedarf für nur eine nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
betriebene Flüssigkeitsringmaschine wesentlich geringer.
[0009] Die Regelung des Innendrucks gemäß Anspruch 2 bewirkt, daß der Energieverbrauch des
in einem abgeschalteten Teilarbeitsraum leerlaufenden Teiles des Laufrades minimiert
wird. Bei einer solchen Druckregelung wird auch die sich infolge der zwischen den
Teilarbeitsräumen bestehenden Druckunterschiede einstellende Axialkraft auf das Laufrad
und damit auch auf die Laufradwelle vernachläßigbar klein gehalten. Im übrigen werden
die Wechselwirkungen an dem zwischen dem Laufrad der Flüssigkeitsringmaschine und
der das Laufrad umschließenden Zwischenwand betriebsnotwendig bestehenden Spalt erheblich
reduziert.
[0010] Eine weitere Energieersparnis ergibt sich, in dem die sich im geodätisch unteren
Bereich eines abgeschalteten Teilarbeitsraumes sammelnde Sumpfflüssigkeit auf einem
solchen Pegel gehalten wird, daß die Sumpfflüssigkeit nicht mit dem Laufrad der Flüssigkeitsringmaschine
in Eingriff gelangt.
[0011] Das Verfahren kann in vorteilhafter Weise mit einer gemäß Anspruch 4 ausgebildeten
Flüssigkeitsringmaschine durchgeführt werden.
[0012] Die Einstellung des Innendrucks wenigstens eines abgeschalteten Teilarbeitsraumes
etwa gleich dem Innendruck wenigstens eines im Betrieb verbleibenden Teilarbeitsraumes
gelingt in besonders einfacher Weise, indem mindestens auf einer Seite der Flüssigkeitsringmaschine
der angeordnete Saugstutzen zusätzlich über eine externe Verbindungsleitung mit einem
der jeweils anderen Seite benachbarten Teilarbeitsraum in Strömungsverbindung steht.
Der im Ansaugbereich des im Betrieb befindlichen Teilarbeitsraumes herrschende Unterdruck
bewirkt eine Evakuierung des abgeschalteten Teils des Arbeitsraumes ohne weitere Hilfsmittel.
[0013] Dadurch, daß die externe Verbindungsleitung eine Druckminderungseinrichtung aufweist,
ist es möglich den Innendruck eines abgeschalteten Teilarbeitsraumes in der gewünschten
Weise zu regeln.
[0014] Für bestimmte Einsatzfälle kann es vorteilhaft sein, mindestens einen Teilarbeitsraum
mit einem Anschluß für eine Evakuierungseinrichtung zu versehen. So kann beispielsweise
ein oft schon vorhandenes Drucknetz oder Vakuumnetz zur Regelung des Druckhaushaltes
eines abgeschalteten Teilarbeitsraumes benutzt werden.
[0015] Bei einer gemäß Anspruch 8 ausgestatteten Flüssigkeitsringmaschine ist es auch möglich,
daß erfindungsgemäße Verfahren ohne zusätzliche Einrichtungen zur Regelung des Druckhaushaltes
eines abgeschalteten Teilarbeitsraumes durchzuführen. Die bei nicht geregeltem Innendruck
auftretenden Axialkräfte werden dann von der entsprechend ausgebildeten Lagerung aufgenommen.
[0016] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung wird gemäß Anspruch 9 die Laufradwelle
durch ein doppelt wirkendes Kegelrollenlager gelagert. Diese Lagerung kann zusätzlich
zu den radialen Kräften erhöhte axiale Kräfte aufnehmen.
[0017] Obgleich jeder Teilarbeitsraum für sich mit einer Flüssigkeitsabführeinrichtung verbindbar
ist, ist es vorteilhaft die Betriebsflüssigkeitszufuhr auf mindestens einer Maschinenseite
mit einem Absperrglied zu versehen, um im Falle einer Teilabschaltung gar nicht erst
unnötig Betriebsflüssigkeit zuzuführen. Die Absperrung der Betriebsflüssigkeitszufuhr
kann auch gesteuert erfolgen.
[0018] Die gemäß Anspruch 11 ausgelegten Wellendichtungen der Flüssigkeitsringmaschine begrenzen
den atmosphärischen Gaseintritt in einen abgeschalteten Teilarbeitsraum. Andernfalls
könnte der sich in diesem passiven Teil des Arbeitsraumes einstellende atmosphärische
Gasdruck den Wirkungsgrad der Flüssigkeitsringmaschine beeinträchtigen, oder unnötig
die Regelung des Druckhaushaltes für diesen Teilarbeitsraum belasten.
[0019] Um frei wählen zu können, welcher Teilarbeitsraum abgeschaltet wird, ist eine Unterteilung
in gleichgroße Teilarbeitsräume gemäß Anspruch 12 vorteilhaft. Eine solche Unterteilung
bietet zusätzliche fertigungstechnische Vorteile, da beide Teilarbeitsräume gleichdimensioniert
ausgeführt werden können.
[0020] Es ist vorteilhaft, eine Flüssigkeitsringmaschine zur Durchführung des Verfahrens
zu verwenden, bei der der Scheitel im geodätisch oberen Bereich des Arbeitsraumes
liegt. Hierdurch ist sichergestellt, daß die Exzentrizität des Laufrades so gewählt
ist, daß im geodätisch unteren Bereich des Arbeitsraumes ein ausreichender Abstand
zwischen den freien Schaufelenden des Laufrades und der Gehäuseinnenwand des Arbeitsraumes
vorhanden ist, in dem sich eine etwaige Sumpfflüssigkeit sammeln kann, ohne mit den
freien Schaufelenden des Laufrades in Eingriff zu gelangen.
[0021] Eine teilweise Entleerung der Flüssigkeitsringmaschine kann durch eine gesonderte
Entleerungsöffnung in jedem Teilarbeitsraum gemäß Anspruch 14 besonders schnell erfolgen,
so das die Teilabschaltung im Bedarfsfall unverzüglich durchführbar ist.
[0022] Die bei einer Teilabschaltung aus dem abgeschalteten Teilarbeitsraum ausströmende
Betriebsflüssigkeit wird der Betriebsflüssigkeitsversorgung eines in Betrieb befindlichen
Teilarbeitsraumes dadurch zugeführt, daß die Entleerungsöffnung wenigstens eines Teilarbeitsraumes
jeweils mit der Betriebsflüssigkeitszufuhr wenigstens eines anderen Teilarbeitsraumes
verbunden ist.
[0023] Dadurch, daß die Entleerungsöffnung wenigstens eines Teilarbeitsraumes mit dem Verdichtungsbereich
wenigstens eines anderen Teilarbeitsraumes verbunden ist, wird die sich im geodätisch
unteren Bereich des abgeschalteten Teiles des Arbeitsraumes sammelnde Sumpfflüssigkeit
selbsttätig in den im Betrieb befindlichen Restarbeitsraum gesaugt, da der im Verdichtungsbereich
des in Betrieb befindlichen Teilarbeitsraumes herrschende Druck unterhalb des sich
in einem abgeschalteten Teilarbeitsraum einstellenden Druckes liegt, sofern keine
zusätzlichen Mittel zur Einstellung des Innendrucks für den abgeschalteten Teilarbeitsraum
vorgesehen sind. Damit sind keine weiteren Vorkehrungen zur Abführung der Sumpfflüssigkeit
erforderlich.
[0024] Eine adäquate Möglichkeit, die Sumpfflüssigkeit in einem in Betrieb befindlichen
Teilarbeitsraum selbsttätig zurückzuführen, ist die Verbindung der Entleerungsöffnung
wenigstens eines Teilarbeitsraumes mit dem Ansaugbereich wenigstens eines anderen
Teilarbeitsraumes. In Folge des Druckunterschiedes zwischen dem Ansaugbereich eines
in Betrieb befindlichen Teilarbeitsraumes und eines abgeschalteten Teilarbeitsraumes
strömt die Sumpfflüssigkeit in einen in Betrieb befindlichen Teilarbeitsraum.
[0025] Die obengenannten, von den Auslaßöffnungen der Teilarbeitsräume wegführenden Verbindungen
sind am zweckmäßigsten als geschlossene Leitungskanäle ausgeführt. Diese können dann
wahlweise innerhalb oder außerhalb des Maschinengehäuses angeordnet werden.
[0026] Eine schnellere und wirksamere Entleerung des zur Abschaltung vorgesehenen Teilarbeitsraumes,
so wie die Regelung der in diesen Teilarbeitsraum überströmenden Sumpfflüssigkeit
auf einen konstanten Pegel, ist durch den Anschluß von wenigstens einer steuerbaren
Extraktionspumpe an die Teilarbeitsräume möglich.
[0027] Dadurch, daß der Spalt zwischen dem Laufrad und der das Laufrad umschließenden Zwischenwand
mit einer berührungsfreien Dichtung versehen ist, werden die Wechselwirkungen an diesem
Spalt, insbesondere das Überströmen von Betriebsflüssigkeit, zwischen einem im Betrieb
verbleibenden Teilarbeitsraum und einem abgeschalteten Teilarbeitsraum gering gehalten.
[0028] Eine solche berührungsfreie Dichtung kann vorteilhaft gemäß den Merkmalen des Anspruchs
21 beschaffen sein.
[0029] Wenn keine Regelung des Druckhaushaltes für einen abgeschalteten Teilarbeitsraum
vorgesehen ist, stellt sich in diesem allmählich ein gegenüber einem in Betrieb befindlichen
Teilarbeitsraum herrschenden Druck erhöhter Innendruck ein. Dieser Druckunterschied
kann gemäß Anspruch 22 zur Abführung der Sumpfflüssigkeit genutzt werden. Dadurch,
daß eine die Teilarbeitsräume abteilende Zwischenwand im geodätisch unteren Bereich
eine durchgehende Verbindungsöffnung aufweist, strömt die Sumpfflüssigkeit dem sich
einstellenden Druckgefälle folgend durch diese Öffnung in einen im Betrieb befindlichen
Teilarbeitsraum zurück.
[0030] Die Erfindung wird anhand einer in der Zeichnung im Längsschnitt als Ausführungsbeispiel
dargestellten Flüssigkeitsringmaschine näher erläutert.
[0031] Bei der gezeigten Flüssigkeitsringmaschine 1 wird durch ein stirnseitig von ebenen
Steuerscheiben 2 abgeschlossenes Maschinengehäuse 3 ein Arbeitsraum gebildet. Innerhalb
dieses Arbeitsraumes ist ein mit Schaufeln versehenes Laufrad 4 vorgesehen, dessen
Achse gegenüber der Achse des Maschinengehäuses 3 exzentrisch angeordnet ist. Die
Welle 5 des Laufrades 4 ist stirnseitig in mit dem Maschinengehäuse 3 verbundenen
Seitenschilden 6 der Flüssigkeitsringmaschine 1 drehbar gelagert. Zur Wellenabdichtung
sind, in der Zeichnung nicht sichtbar, in den Seitenschilden 6 Stopfbuchspackungen
vorgesehen.
[0032] Das Laufrad 4 ist mittig durch ein sich über den gesamten Umfang des Laufrades 4
erstreckendes Wandteil 8, das in radialer Richtung von der Laufradnabe bis zu den
freien Enden der Schaufeln des Laufrades 4 reicht, axial unterteilt. Mit dem Wandteil
8 in einer Ebene liegend, ist eine das Laufrad 4 konzentrisch umschließende mit dem
Maschinengehäuse 3 fest verbundene Zwischenwand 9 vorgesehen. Zwischen dem Wandteil
8 und der Zwischenwand 9 besteht ein betriebsnotwendiger Spalt 14.
[0033] Durch das Wandteil 8 und die Zwischenwand 9 ist eine Unterteilung des Arbeitsraumes
in zwei gleich große Teilarbeitsräume 10, 11 gegeben, wobei im weiteren zwischen einem
abgeschalteten Teilarbeitsraum; dem passiven Teilarbeitsraum 11, und einem im Betrieb
befindlichen Teilarbeitsraum, dem aktiven Teilarbeitsraum 10, unterschieden wird.
Üblicherweise sind beide Teilarbeitsräume 10, 11 gleich ausgeführt und somit jeder
Teilarbeitsraum 10, 11 für sich jeweils als aktiver oder passiver Teilarbeitsraum
10 oder 11 einsetzbar. In der Zeichnung ist nur ein Teilarbeitsraum als passiver Teilarbeitsraum
11 dargestellt. Dieser passive Teilarbeitsraum 11 ist mit einer zu dessen Totalentleerung
geeigneten Entleerungsöffnung 12 versehen, die mit einer einer Verbindungsleitung
19 in Strömungsverbindung steht. Im geodätisch unteren Bereich des Teilarbeitsraumes
11 ist ein Sumpfablaß 21 mit einer Entlastungsverbindung 13 angeordnet.
[0034] Beide Teilarbeitsräume 10, 11 sind jeweils mit Druck- und Saugstutzen 20 versehen,
wobei in der Zeichnung nur der Saugstutzen 20 sichtbar ist. Der passive Teilarbeitsraum
11 ist über eine Evakuierungsleitung 22 mit dem Saugstutzen 20 des aktiven Teilarbeitsraumes
10 verbunden. Die Evakuierungsleitung 22 ist mit einem Steuerventil 23 versehen. Eine
etwaige gleichwirkende Verbindung des aktiven Teilarbeitsraumes 10 mit dem dem passiven
Teilarbeitsraum 11 benachbarten Saugstutzen 20 ist nicht eingezeichnet.
[0035] Bei einer Teilabschaltung der Flüssigkeitsringmaschine 1 wird zunächst die Verbindung
der entsprechenden Maschineseite 1 mit dem Fördermedium über die Druck- und Saugstutzen
20 unterbrochen. Die gesonderte Betriebsflüssigkeitszufuhr des einen Teilarbeitsraumes
11 wird ebenfalls abgeschaltet. Gleichzeitig wird die Entleerungsöffnung 12 geöffnet,
so daß die Betriebsflüssigkeit des nunmehr passiven Teilarbeitsraumes 11 ausströmen
kann. Die ausströmende Betriebsflüssigkeit des passiven Teilarbeitsraumes 11 kann
über die Verbindungsleitung 19 der Betriebsflüssigkeitszufuhr des aktiven Teilarbeitsraumes
10 zugeführt werden.
[0036] Nach der Entleerung des passiven Teilarbeitsraumes 11 arbeitet die Flüssigkeitsringmaschine
1 im teilabgeschalteten Zustand. Durch den betriebsnotwendigen Spalt 14 zwischen dem
Wandteil 8 und der Zwischenwand 9 strömt nun Betriebsflüssigkeit aus dem aktiven Teilarbeitsraum
10 in den passiven Teilarbeitsraum 11 über. Infolgedessen sammelt sich im unteren
Bereich des passiven Teilarbeitsraumes 11 eine Sumpfflüssigkeit 15, deren Pegel 16
nach Möglichkeit nicht den Schaufelbereich 17 des Laufrades 4 erreichen sollte. Aus
diesem Grund sind zur Ableitung der Sumpfflüssigkeit 15 in beiden Teilarbeitsräumen
10 und 11 gesonderte Auslaßöffnungen vorgesehen, die nur für den passiven Teil arbeitsraum
11 eingezeichnet sind. In dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sind
mehrere Möglichkeiten zur Ausgestaltung der Auslaßöffnungen gezeigt, die einzeln oder
gemeinsam eingesetzt werden können. Als Auslaßöffnung dient ein im geodätisch unteren
Bereich des Maschinengehäuses 3 vorgesehener Sumpfablaß 21. Auch kann die hier ausströmende
Sumpfflüssigkeit 15 über eine weitere Entlastungsverbindung 13 der Betriebsflüssigkeit
des aktiven Teilarbeitsraumes 10 zugeführt werden. Der Sumpfablaß 21 kann auch mit
einem barometrischen Fallrohr, dessen Höhe nach dem Innendruck und dem Pegel der Sumpfflüssigkeit
bestimmt wird, verbunden werden. Ebenfalls die Funktion einer Auslaßöffnung für die
Sumpfflüssigkeit 15 erfüllt eine in der Zwischenwand 9 befindliche Verbindungsöffnung
18. Durch diese Verbindungsöffnung 18 strömt die Sumpfflüssigkeit 15 unmittelbar in
den aktiven Teilarbeitsraum 10 über, da trotz einer verbesserten Wellenabdichtung
durch entsprechend ausgelegte Stopfbuchspackungen, ein Druckanstieg im passiven Teilarbeitsraum
11 stattfinden kann und sich damit ein Druckgefälle von dem passiven Teilarbeitsraum
11 hin zu dem aktiven Teilarbeitsraum 10 einstellt, dem die Sumpfflüssigkeit 15 folgt.
[0037] Bei einem Betrieb der Flüssigkeitsringmaschine 1 gemäß Anspruch 2 ist es erforderlich,
den Innendruck des passiven Teilarbeitsraumes 11 so zu regeln, daß er kleiner oder
höchstens gleich dem Innendruck des aktiven Teilarbeitsraumes 10 ist. Dies wird in
einfacher Weise dadurch bewirkt, daß der passive Teilarbeitsraum 11 über eine Evakuierungsleitung
22 mit dem Saugstutzen 20 des aktiven Teilarbeitsraumes 10 verbunden wird. Der an
dieser Stelle herrschende Unterdruck stellt sich dann auch in dem passiven Teilarbeitsraum
11 ein. Über ein Steuerventil 23 in der Evakuierungsleitung 22 ist eine weitere Eingriffsmöglichkeit
gegeben. Damit kann der Innendruck des passiven Teilarbeitsraumes 11 so eingegestellt
werden, daß etwaige Sumpfflüssigkeit durch die dafür vorgesehenen Auslaßöffnungen,
wie bereits beschrieben, ausströmt.
1. Verfahren zum Betrieb einer Flüssigkeitsringmaschine (1), deren Scheitel im geodätisch
oberen Bereich des Arbeitsraumes liegt und deren Arbeitsraum in mindestens zwei Teilarbeitsräume
unterteilt ist, bei welchem Verfahren wenigstens ein Teilarbeitsraum (10 oder 11)
der Flüssigkeitsringmaschine (1) von der Betriebsflüssigkeitszufuhr abgetrennt und
wenigstens so weit von der Betriebsflüssigkeit entleert wird, daß der in diesem Teilarbeitsraum
umlaufende Teil des Laufrades (4) nicht mit der Betriebsflüssigkeit in Eingriff steht,
und dieser Teilarbeitsraum (10 oder 11) saug- und/oder druckseitig abgesperrt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Innendruck eines abgeschalteten Teilarbeitsraumes
(10 oder 11) so eingestellt wird, daß er etwa gleich dem Ansaugdruck wenigstens eines
im Betrieb verbleibenden Teilarbeitsraumes (10 oder 11) ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der Pegel (16) einer sich aus der aus einem
im Betrieb befindlichen Teilarbeitsraum überströmenden Betriebsflüssigkeit im geodätisch
unteren Bereich des abgeschalteten Teilarbeitsraumes (10 oder 11) sammelnden Sumpfflüssigkeit
(15) auf einem solchen Stand gehalten wird, daß die Sumpfflüssigkeit (15) nicht mit
dem Laufrad (4) der Flüssigkeitsringmaschine (1) in Eingriff gelangt.
4. Flüssigkeitsringmaschine (1) zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder
3, bei der innerhalb ihres Maschinengehäuses (3) ein mit Schaufeln versehenes Laufrad
(4) mit seiner Laufradwelle (5) in beiderseits des Maschinengehäuses (3) angeordneten
Seitenschilden (6) derart drehbar gelagert ist, daß der Scheitel der Flüssigkeitsringmaschine
im geodätisch oberen Bereich des Arbeitsraumes liegt, bei welcher Flüssigkeitsring-maschine
(1) dadurch Teilarbeitsräume (10,11) gebildet sind, daß am Laufrad (4) wenigstens
ein sich über dessen vollen Umfang von der Laufradnabe bis zu den freien Schaufelenden
erstreckendes Wandteil (8) und am Maschinengehäuse (3) mindestens eine mit dem Wandteil
(8) des Laufrades (4) radialfluchtende zwischenwand (9) vorgesehen ist und bei welcher
Flüssigkeitsringmaschine (1) ferner an jedem Seitenschild (6) ein Druckund Saugstutzen
(20) vorgesehen ist, welche Stutzen jeweils über ein mit einem Saug- und Druckschlitz
versehenes Steuerelement mit dem jeweiligen Teilarbeitsraum (10 oder 11) in unterbrechbarer
Strömungsverbindung stehen und ferner jeder Teilarbeitsraum (10,11) für sich mit einer
Flussigkeitsabführeinrichtung verbindbar und mit einer getrennten Betriebsflüssigkeitszufuhr
versehen ist.
5. Flüssigkeitsringmaschine (1) nach Anspruch 4 zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 2, bei der mindestens der auf einer Seite der Flüssigkeitsringmaschine (1)
anordnete Saugstutzen (20) auf einer Seite der Flüssigkeitsringmaschine (1) zusätzlich
über eine externe Evakuierungsleitung (22) mit einem der jeweils anderen Seite benachbarten
Teilarbeitsraum (10 oder 11) in Strömungsverbindung steht.
6. Flüssigkeitsringmaschine (1) nach Anspruch 5, bei der die externe Evakuierungsleitung
(22) eine Druckminderungseinrichtung aufweist.
7. Flüssigkeitsringmaschine (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 - 6 zur Durchführung
des Verfahrens nach Anspruch 2, bei der mindestens ein Teilarbeitsraum (10 oder 11)
mit einem Anschluß für eine Evakuierungseinrichtung versehen ist.
8. Flüssigkeitsringmaschine (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 - 7, bei der
mindestens auf einer Seite die 5 Lagerung der Laufradwelle (5) zusätzlich zu den radialen
Kräften erhöhte axiale Kräfte aufzunehmen vermag.
9. Flüssigkeitsringmaschine (1) nach Anspruch 8, bei der die Laufradwelle (5) in mindestens
einem Seitenschild (6) durch ein doppeltwirkendes Kegelrollenlager gelagert ist.
10. Flüssigkeitsringmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 - 9 zur Durchführung
des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Betriebsflüssigkeitszufuhr auf
mindestens einer Maschinenseite mit einem Absperrglied versehen ist.
11. Flussigkeitringmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 - 10, bei der die
in den Seitenschilden (6) befindlichen Wellendichtungen derart ausgelegt sind, daß
ein etwaiger atmosphärischer Gaseintritt zumindest begrenzt ist.
12. Flüssigkeitsringmaschine (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 - 11, bei der
die axiale Laufradunterteilung (8) und die Zwischenwand (9) vorzugsweise in der Maschinenmitte
angeordnet sind.
13. Flüssigkeitsringmaschine (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 - 12, bei der
jeder Teilarbeitsraum (10,11) eine zu dessen Totalentleerung geeignete Entleerungsöffnung
(12) aufweist.
14. Flüssigkeitringmaschine (1) nach Anspruch 13, bei der die Entleerungsöffnung (12)
wenigstens eines Teilarbeitsraumes (10 oder 11) jeweils mit der Betriebsflüssigkeitszufuhr
wenigstens eines anderen Teilarbeitsraumes (11 oder 10) verbunden ist.
15. Flüssigkeitsringmaschine (1) nach Anspruch 13 zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1 oder 3, bei der die Entleerungsöffnung (12) wenigstens eines Teilarbeitsraumes
(10 oder 11) mit dem Verdichtungsbereich wenigstens eines anderen Teilarbeitsraumes
(11 oder 10) verbunden ist.
16. Flüssigkeitsringmaschine (1) nach Anspruch 13 zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1 oder 3, bei der die Entleerungsöffnung (12) wenigstens eines Teilarbeitsraumes
(10 oder 11) mit dem Ansaugbereich wenigstens eines anderen Teilarbeitsraumes (11
oder 10) verbunden ist.
17. Flüssigkeitsringmaschine (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 - 16, bei der
für die von der oder den Entleerungsöffnungen (12) wegführende Verbindung geschlossene
Leitungskanäle vorgesehen sind, die wahlweise im Maschinengehäuse (3) und/oder im
Seitenschild (6) integriert sind, oder außerhalb des Maschinengehäuses (3) getrennt
anschließbar angeordnet sind.
18. Flüssigkeitsringmaschine (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 - 17 zur Durchführung
des Verfahrens nach Anspruch 2 oder 3, bei der zumindestens ein Teil der Flüssigkeitsabführeinrichtungen
an wenigstens eine steuerbare Extraktionspumpe angeschlossen sind.
19. Flüssigkeitsringmaschine (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 - 18, bei der
der Spalt (14) zwischen dem Laufrad (4) und der das Laufrad (4) umschließenden Zwischenwand
(9) mit einer berührungsfreien Dichtung versehen ist.
20. Flüssigkeitsringmaschine (1) nach Anspruch 19, bei der die radial innenliegende Kante
der Zwischenwand (9) mit einer Befestigungsnut für ein Teflonband versehen ist, dessen
Breite in etwa der Breite des zwischen Laufrad (4) und Zwischenwand (9) befindlichen
Spaltes (14) entspricht.
21. Flüssigkeitsringmaschine (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 - 20 zur Durchführung
des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 3, bei der die Zwischenwand (9) im geodätisch
unteren Bereich eine durchgehende Verbindungsöffnung (18) aufweist.
1. Method for operating a liquid ring machine (1), the apex of which lies in the geodetic
upper region of the working chamber and the working chamber of which is subdivided
into at least two partial working chambers, with which method at least one partial
working chamber (10 or 11) of the liquid ring machine (1) is separated from the supply
of operating liquid and is drained of the operating liquid at least to the extent
where the part of the impeller (4) rotating in this partial working chamber does not
come into contact with the operating liquid, and this partial working chamber (10
or 11) is blocked on the suction and/or pressure side.
2. Method according to claim 1, where the internal pressure of a disconnected partial
working chamber (10 or 11) is adjusted to more or less equal the intake pressure of
at least one partial working chamber (10 or 11) remaining in operation.
3. Method according to claim 1 or 2, where the level (16) of a sump liquid (15) which
collects from the operating liquid overflowing from a partial working chamber currently
in operation in the geodetic lower area of the disconnected partial working chamber
(10 or 11) is maintained such that the sump liquid (15) does not come into contact
with the impeller (4) of the liquid ring machine (1).
4. Liquid ring machine (1) for implementing the method according to claim 1 or 3, where,
inside its machine housing (3) an impeller (4) provided with blades is rotatably mounted
with its impeller shaft (5) in side shields (6) arranged on both sides of the machine
housing (3) in such a way that the apex of the liquid ring machine lies in the geodetic
upper area of the working chamber, with which liquid ring machine (1) partial working
chambers (10, 11) are formed in that on the impeller (4) at least one wall part (8)
is provided, which extends over the entire periphery of the impeller (4) from the
impeller hub up to the free ends of the blades and, on the machine housing (3) at
least one intermediate wall (9) is provided, which is radially aligned with the wall
part (8) of the impeller (4), and with which liquid ring machine (1), moreover, a
pressure and suction connection piece (20) is provided on each side shield (6), which
connection pieces are each in interruptible flow connection with the respective partial
working chamber (10 or 11) by way of a control element provided with a suction and
pressure slot and, moreover, each partial working chamber (10, 11) in itself can be
connected to a liquid-removal device and is provided with a separate operating-liquid
supply.
5. Liquid ring machine (1) according to claim 4 for implementing the method according
to claim 2, where at least the suction connection piece (20) arranged on one side
of the liquid ring machine (1) is in flow connection on one side of the liquid ring
machine (1) additionally by way of an external drainage conduit (22) with a partial
working chamber (10 or 11) adjacent to the respective other side.
6. Liquid ring machine (1) according to claim 5, where the external drainage conduit
(22) has a pressure-reduction device.
7. Liquid ring machine (1) according to one or more of claims 4 to 6 for implementing
the method according to claim 2, where at least one partial working chamber (10 or
11) is provided with a connection for a drainage device.
8. Liquid ring machine (1) according to one or more of claims 4 to 7, where on at least
one side, besides the radial forces, the bearing arrangement of the impeller shaft
(5) is also able to absorb increased axial forces.
9. Liquid ring machine (1) according to claim 8, where the impeller shaft (5) is supported
in at least one side shield (6) by a dual-action tapered roller bearing.
10. Liquid ring machine according to one or more of claims 4 to 9 for implementing the
method according to claim 1 or 2, where the supply of operating liquid is provided
on at least one machine side with a shutoff device.
11. Liquid ring machine according to one or more of claims 4 to 10, where the shaft seals
situated in the side shields (6) are designed to at least restrict any possible entry
of atmospheric gas.
12. Liquid ring machine (1) according to one or more of claims 4 to 11, where the axial
impeller subdivision (8) and the intermediate wall (9) are preferably arranged in
the middle of the machine.
13. Liquid ring machine (1) according to one or more of claims 4 to 12, where each partial
working chamber (10, 11) has a drainage opening (12) which is suited for draining
it completely.
14. Liquid ring machine (1) according to claim 13, where the drainage opening (12) of
at least one partial working chamber (10 or 11) is connected in each case to the operating-liquid
supply of at least one other partial working chamber (11 or 10).
15. Liquid ring machine (1) according to claim 13 for implementing the method according
to claim 1 or 3, where the drainage opening (12) of at least one partial working chamber
(10 or 11) is connected to the compression area of at least one other partial working
chamber (11 or 10).
16. Liquid ring machine (1) according to claim 13 for implementing the method according
to claim 1 or 3, where the drainage opening (12) of at least one partial working chamber
(10 or 11) is connected to the intake area of at least one other partial working chamber
(11 or 10).
17. Liquid ring machine (1) according to one or more of claims 14 to 16, where closed
ducts are provided for the connection which leads away from the drainage opening(s)
(12), which ducts are optionally integrated in the machine housing (3) and/or in the
side shield (6), or are arranged so as to be capable of being connected separately
outside the machine housing (3).
18. Liquid ring machine (1) according to one or more of claims 4 to 17 for implementing
the method according to claim 2 or 3, where at least a portion of the liquid-removal
devices is connected to at least one controllable extraction pump.
19. Liquid ring machine (1) according to one or more of claims 4 to 18, where the gap
(14) between the impeller (4) and the intermediate wall (9) surrounding the impeller
(4) is provided with a contact-free seal.
20. Liquid ring machine (1) according to claim 19, where the edge of the intermediate
wall (9) lying radially to the inside is provided with a fastening groove for a Teflon
strip, the width of which corresponds more or less to the width of the gap (14) situated
between the impeller (4) and the intermediate wall (9).
21. Liquid ring machine (1) according to one or more of claims 4 to 20 for implementing
the method according to claim 1 or 3, where the intermediate wall (9) has a continuous
connecting opening (18) in the geodetic lower area.
1. Procédé pour faire fonctionner une machine (1) à anneau liquide, dont le sommet se
trouve dans la zone géodésiquement supérieure de la chambre de travail et dont la
chambre de travail est subdivisée en au moins deux chambres partielles de travail,
dans lequel on sépare de l'alimentation en liquide de fonctionnement au moins une
chambre (10 ou 11) partielle de travail de la machine (1) à anneau liquide et on la
purge du liquide de fonctionnement à un point tel que la partie, tournant dans cette
chambre partielle de travail, de la roue mobile (4) ne soit pas en contact avec le
liquide de fonctionnement, et on verrouille cette chambre (10 ou 11) partielle de
travail du côté admission et/ou refoulement.
2. Procédé suivant la revendication 1, dans lequel on règle la pression régnant à l'intérieur
d'une chambre (10 ou 11) partielle de travail mise à l'arrêt de telle sorte qu'elle
soit à peu près égale à la pression d'aspiration d'au moins une chambre (10 ou 11)
partielle de travail restant en fonctionnement.
3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2, dans lequel on maintient le niveau (16) d'un
liquide (15) résiduel s'accumulant dans la zone géodésiquement inférieure de la chambre
(10 ou 11) partielle de travail mise à l'arrêt à partir du liquide de fonctionnement
débordant d'une chambre partielle de travail se trouvant en fonctionnement, à une
hauteur telle que le liquide (15) résiduel ne vienne pas en contact avec la roue mobile
(4) de la machine (1) à anneau liquide.
4. Machine (1) à anneau liquide pour la mise en oeuvre du procédé suivant la revendication
1 ou 3, dans laquelle une roue mobile (4) munie d'aubes est montée à l'intérieur de
son boîtier (3) de machine, de sorte à ce que son arbre (5) de roue mobile puisse
tourner dans des boucliers latéraux (6) disposés des deux côtés du boîtier (3) de
la machine, de telle sorte que le sommet de la machine à anneau liquide soit dans
la zone géodésiquement supérieure de la chambre de travail, des chambres (10 ou 11)
partielles de travail étant formées dans la machine (1) à anneau liquide par le fait
qu'il est prévu au moins une partie (8) de paroi s'étendant sur toute la circonférence
de la roue mobile (4), de son moyeu aux extrémités libres d'aubes et, sur le boîtier
(3) de la machine, au moins une cloison (9) alignée radialement avec la partie (8)
de paroi de la roue mobile (4) et il est prévu dans la machine (1) à anneau liquide
de plus sur chaque bouclier (6) latéral une tubulure (20) de refoulement et une tubulure
(20) d'aspiration, lesquelles tubulures sont en communication, de sorte à pouvoir
laisser passer un écoulement et à pouvoir l'interrompre, avec la chambre respective
(10 ou 11) partielle de travail par l'intermédiaire d'un élément de commande, dans
lequel est ménagé une lumière d'aspiration et une lumière de refoulement, chaque chambre
(10, 11) partielle de travail peut communiquer en soi avec un dispositif d'évacuation
de liquide et comporte une alimentation en liquide de fonctionnement séparée.
5. Machine (1) à anneau liquide suivant la revendication 4 pour la mise en oeuvre du
procédé suivant la revendication 2, dans laquelle au moins la tubulure (20) d'aspiration
disposée d'un côté de la machine (1) à anneau liquide communique, de sorte à pouvoir
laisser passer un écoulement, d'un côté de la machine (1) à anneau liquide, avec une
chambre (10 ou 11) partielle de travail voisine de l'autre côté respectif en plus
par l'intermédiaire d'une conduite (22) extérieure d'évacuation.
6. Machine (1) à anneau liquide suivant la revendication 5, dans laquelle la conduite
(22) extérieure d'évacuation comporte un dispositif de réduction de pression.
7. Machine (1) à anneau liquide suivant l'une ou plusieurs des revendications 4 à 6 pour
la mise en oeuvre du procédé suivant la revendication 2, dans laquelle au moins une
chambre (10 ou 11) partielle de travail est munie d'un raccordement pour un dispositif
d'évacuation.
8. Machine (1) à anneau liquide suivant l'une ou plusieurs des revendications 4 à 7,
dans laquelle le logement des paliers de l'arbre (5) de la roue mobile est apte, au
moins d'un côté, d'absorber, en plus des forces radiales, des forces axiales augmentées.
9. Machine (1) à anneau liquide suivant la revendication 8, dans laquelle l'arbre (5)
de la roue mobile est monté dans au moins un bouclier (6) latéral par un palier à
rouleaux coniques à double effet.
10. Machine (1) à anneau liquide suivant l'une ou plusieurs des revendication 4 à 9 pour
la mise en oeuvre du procédé suivant la revendication 1 ou 2, dans laquelle l'alimentation
en liquide de fonctionnement est munie, d'au moins un côté de la machine, d'un élément
de verrouillage.
11. Machine (1) à anneau liquide suivant l'une ou plusieurs des revendications 4 à 10,
dans laquelle les garnitures d'étanchéité de l'arbre, qui se trouvent dans les boucliers
(6) latéraux sont conçus de sorte à au moins limiter une éventuelle entrée de gaz
atmosphérique.
12. Machine (1) à anneau liquide suivant l'une ou plusieurs des revendications 4 à 11,
dans laquelle la séparation (8) axiale de la roue mobile et la cloison (9) sont de
préférence au milieu de la machine.
13. Machine (1) à anneau liquide suivant l'une ou plusieurs des revendications 4 à 12,
dans laquelle chaque chambre (10, 11) partielle de travail comporte une ouverture
(12) de purge appropriée à sa purge complète.
14. Machine (1) à anneau liquide suivant la revendication 13, dans laquelle l'ouverture
(12) de purge d'au moins une chambre (10 ou 11) partielle de travail communique avec
l'alimentation en liquide de fonctionnement d'au moins une autre chambre (11 ou 10)
partielle de travail.
15. Machine (1) à anneau liquide suivant la revendication 13 pour la mise en oeuvre du
procédé suivant la revendication 1 ou 3, dans laquelle l'ouverture (12) de purge d'au
moins une chambre (10 ou 11) partielle de travail communique avec la zone de compression
d'au moins une autre chambre (11 ou 10) partielle de travail.
16. Machine (1) à anneau liquide suivant la revendication 13 pour la mise en oeuvre du
procédé suivant la revendication 1 ou 3, dans laquelle l'ouverture (12) de purge d'au
moins une chambre (10 ou 11) partielle de travail communique avec la zone d'aspiration
d'au moins une autre chambre (11 ou 10) de travail.
17. Machine (1) à anneau liquide suivant l'une ou plusieurs des revendications 14 à 16,
dans laquelle il est prévu pour le conduit partant de l'une ou des ouverture(s) (12)
de purge, des canalisations fermées, qui sont intégrées au choix au boîtier (3) de
la machine et/ou au bouclier (6) latéral, ou qui sont disposées à l'extérieur du boîtier
(3) de la machine, de sorte à pouvoir être raccordées séparément.
18. Machine (1) à anneau liquide suivant l'une ou plusieurs des revendications 4 à 17
pour la mise en oeuvre du procédé suivant la revendication 2 ou 3, dans laquelle au
moins une partie des dispositifs d'évacuation de liquide est connectée à au moins
une pompe d'extraction pouvant être commandée.
19. Machine (1) à anneau liquide suivant l'une ou plusieurs des revendications 4 à 18,
dans laquelle le jeu (14) entre la roue mobile (4) et la cloison (9) entourant la
roue mobile (4) est muni d'une garniture d'étanchéité sans contact.
20. Machine (1) à anneau liquide suivant la revendication 19, dans laquelle il est ménagé
dans le bord intérieur radial de la cloison (9) une rainure pour la fixation d'une
bande de Téflon, dont la largeur correspond à peu près à la largeur du jeu (14) existant
entre la roue mobile (4) et la cloison (9).
21. Machine (1) à anneau liquide suivant l'une ou plusieurs des revendications 4 à 20
pour la mise en oeuvre du procédé suivant la revendication 1 ou 3, dans laquelle la
cloison (9) comporte, dans la zone géodésiquement inférieure, une ouverture (18) de
communication directe.
