| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 685 326 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
15.04.1998 Patentblatt 1998/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.05.1995 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B30B 9/26 |
|
| (54) |
Drainageelement für Pressen zum Ausscheiden von Flüssigkeiten aus festen Stoffen
Drainage element for presses extracting liquid from solid substances
Elément de drainage pour presses d'extraction de liquides à partir de matières solides
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT CH DE ES FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
01.06.1994 CH 1698/94
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
06.12.1995 Patentblatt 1995/49 |
| (73) |
Patentinhaber: BUCHER-GUYER AG
Maschinenfabrik |
|
CH-8166 Niederweningen (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Hartmann, Eduard
CH-5425 Schneisingen (CH)
- Jossi, Ruedi
CH-8362 Balterswil (CH)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 356 914 CH-A- 413 599
|
EP-A- 0 663 283 DE-A- 3 132 466
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Beschreibung für folgende Vertragsstaaten : AT, CH, DE, ES, FR, IT, LI
[0001] Die Erfindung betrifft ein Drainageelement für Pressen zum Ausscheiden von Flüssigkeiten
aus festen Stoffen, insbesondere für Früchtepressen, umfassend einen stabförmigen,
flexiblen Drainagekern mit Fliesswegen zum Ableiten der ausgepressten Flüssigkeit
aus dem Pressraum und eine den Drainagekern umgebende, flüssigkeitsdurchlässige Filterhülle,
wobei mindestens ein Ende des Drainageelementes an einer Saftsammelplatte, Druckplatte
oder am Pressmantel der Presse befestigbar ist, sowie eine den Drainagekern im Befestigungsbereich
und auf einem daran anschliessenden freien Abschnitt umgebende gummielastische Stulpe.
[0002] Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch die bekannte Befestigung eines Drainageelementes
in einer Früchtepresse. In einem durch je eine Druckplatte 1 begrenzten Pressraum
2 einer nicht dargestellten bekannten Früchtepresse sind eine Vielzahl Drainageelemente
3 angeordnet.
[0003] Ein Drainageelement 3 besteht im wesentlichen aus einem elastischen Drainagekern
4, über dessen aussenliegende Nuten 5, wie der Schnitt A-A zeigt, die Flüssigkeit
während des Pressvorganges aus dem Pressraum 2 herausgeleitet wird, und einem darüber
gespannten strumpfförmigen Filter 6 zur Fest-Flüssig-Trennung. Jeweils an den Enden
des Drainageelementes 3 sind der Drainagekern 4 und der Filter 6 in einem Kernhalter
7 befestigt. Der Filter 6 wird dabei über eine elastische Stulpe 8 geführt und mit
einem O-Ring 9 fixiert. Eine Scheibe 10 dient zur Abstützung der Stulpe 8 gegen einen
Querstift 11, der seitlich in Bohrungen des Drainagekernes 4 und des Kernhalters 7
geschoben wird, und so die axiale und radiale Fixierung der beiden Bauteile 4 und
7 zueinander gewährleistet.
[0004] Der Kernhalter 7 wird mithilfe einer Distanzbuchse 12 und eines Sicherungsringes
13 mit der Druckplatte 1 verbunden. Dabei stellt ein Nocken 14 des Sicherungsringes
13, der durch einen Schlitz 15 in der Distanzbuchse 12 in eine Nut 16 des Kernhalters
7 hineingreift, in Verbindung mit einem hinter der Druckplatte 1 liegenden Bund 17
der Distanzbuchse 12 die Sicherung gegen axiales Verschieben her.
[0005] Wie Fig. 1 erkennen lässt, ist der Filter 6 durch Einklemmen zwischen Kernhalter
7, Stulpe 8 und O-Ring 9 in der Distanzbuchse 12 gehalten. Mindestens die Stulpe 8
ist aus einem elastisch verformbaren Material, vorzugsweise aus einem Elastomer gefertigt.
Diese Art der Konstruktion hat folgende Nachteile:
a) Die Klemmkräfte haben eine Verringerung des Innendurchmessers der elastischen Stulpe
8 zur Folge, wobei die Klemmkräfte teilweise auch auf den Drainagekern 4 übertragen
werden. Da der Drainagekern 4 ebenfalls aus einem elastischen Material besteht, wird
er dieser Krafteinwirkung entsprechend bleibend verformt. Der Kerndurchmesser wird
kleiner, und der Saftabflussquerschnitt in den Nuten 5 reduziert sich, was den Saftabfluss
behindert.
b) Beim Ablauf des Pressvorganges wirken unter anderem auch Zugkräfte 20 längs des
Filters 6. Da die Stulpe 8 aus einem elastischen Material besteht, wird sie beim Auftreten
solcher Zugkräfte 20 oberhalb eines bestimmten Betrages mit dem Filter 6 durch einen
Ringspalt gezogen, welcher zwischen dem Kernhalter 7 und dem Drainagekern 4 gebildet
ist. Dies hat Betriebsstörungen zur Folge.
c) Eine weitere Störungsursache ist dadurch bedingt, dass infolge der Zugkräfte 20
auf dem Filter 6 am Aussenumfang der Stulpe 8 wegen der Reibung zwischen Filter und
Stulpe Kräfte in Längsrichtung angreifen. Die Reibung zwischen Stulpe 8 und Drainagekern
4 am Innenumfang der Stulpe hält aber die Stulpe fest, sodass die Längskräfte am Aussenumfang
zu einer Längsscherung und damit zu einer Reduktion des Aussendurchmessers der Stulpe
8 führen. Dies wiederum führt dazu, dass die Klemmkraft 22 zwischen Kernhalter 7 und
Stulpe 8 zur Fixierung des Filters 6 so weit nachlässt, dass der Filter 6 zwischen
den klemmenden Teilen herausgezogen wird. Auch dies hat eine Betriebsstörung zur Folge.
[0006] Die beschriebenen Nachteile sind also durch die gummielastischen Eigenschaften der
genannten Teile bedingt. Auf elastisch verformbare Teile kann aber nicht verzichtet
werden, da sonst die Lebensdauer der Filter 6 verkürzt wird.
[0007] Als Stand der Technik gilt der Inhalt der europäischen Patentanmeldung EP-A-0 663
283, deren Anmeldetag vor dem Anmeldetag der vorliegenden Patentanmeldung liegt und
die erst nach diesem Tag veröffentlicht worden ist. Gemäss dieser EP-A-0 663 283 wurden
die oben genannten Nachteile schon vermieden durch mindestens ein Stützelement für
die Stulpe, welches mit derselben so in Verbindung steht, dass ihre Verformbarkeit
in einem im Befestigungsbereich liegenden Teilbereich gegenüber dem restlichen Teil
stark eingeschränkt ist. Dabei ist das Stützelement als Hülse mit hoher Biegesteifigkeit
ausgebildet. Das Dokument EP-A-0 663 283 ist für die Frage der erfinderischen Tätigkeit
nicht von Bedeutung.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile durch eine Vorrichtung
der eingangs erwähnten Art zu vermeiden.
[0009] Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch mindestens ein Stützelement
für die Stulpe, welches mit derselben so in Verbindung steht, dass ihre Verformbarkeit
in einem im Befestigungsbereich liegenden Teilbereich gegenüber dem restlichen Teil
stark eingeschränkt ist, wobei das Stützelement als Ring mit hoher Biegesteifigkeit
ausgebildet ist und der Ring mit der Stulpe so verbunden ist, dass die Aussendurchmesser
von Ring und Stulpe zusammenfallen. Weitere bevorzugte Ausführungsformen sind in den
Patentansprüchen gekennzeichnet.
[0010] Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung und den Zeichnungen, die Ausführungsbeispiele
darstellen, näher erläutert.
[0011] Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine bekannte Befestigung eines Drainageelementes an der
Druckplatte einer Früchtepresse,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine gummielastische Stulpe mit einem aussenliegenden Ring
als Stützelement zur Befestigung eines erfindungsgemässen Drainageelementes an der
Druckplatte einer Früchtepresse, und
Fig. 3 einen Schnitt durch eine gummielastische Stulpe, welche an ihrem Aussenumfang
eine Schulter aufweist, wobei ein Ring als Teil der Schulter in die Stulpe integriert
ist.
[0012] Fig. 2 zeigt eine Stulpe 8' ähnlich der schon in Fig. 1 gezeigten und erklärten Art.
In die Stulpe 8' ist jedoch ein Metallring 26 als Stützelement eingelegt, wobei die
Verbindung zwischen Metallring und Stulpe lösbar oder fest sein kann.
[0013] Durch den Metallring 26 sind die oben in Verbindung mit Fig. 1 genannten Nachteile
des bekannten Drainageelementes behoben, nämlich die Verformungen an den Nuten 5 für
die Drainage und das Herausziehen der gummielastischen Stulpe 8 und des Filters 6
zwischen dem Kernhalter 7 und dem Drainagekern 4.
[0014] Bei dem Ausführungsbeispiel der Stulpe 8' gemäss Fig. 2 wird deren Abstützung durch
einen Ring 26 erreicht, welcher mit dem Aussendurchmesser der Stulpe 8' bündig abschliesst.
Der Ring 26 gemäss Fig. 2 weist einen kreisförmigen radialen Querschnitt auf.
[0015] Fig. 3 zeigt eine Variante der Stulpe 8', bei der der abstützende Ring 28 an deren
Aussenumfang als Teil einer Schulter in die Stulpe integriert ist. Damit ist gleichzeitig
ein Verschleiss bei der Anlage der Schulter am Kernhalter 7 gem. Fig. 1 reduziert.
Beschreibung für folgenden Vertragsstaat : GB
[0016] Die Erfindung betrifft ein Drainageelement für Pressen zum Ausscheiden von Flüssigkeiten
aus festen Stoffen, insbesondere für Früchtepressen, umfassend einen stabförmigen,
flexiblen Drainagekern mit Fliesswegen zum Ableiten der ausgepressten Flüssigkeit
aus dem Pressraum und eine den Drainagekern umgebende, flüssigkeitsdurchlässige Filterhülle,
wobei mindestens ein Ende des Drainageelementes an einer Saftsammelplatte, Druckplatte
oder am Pressmantel der Presse befestigbar ist, sowie eine den Drainagekern im Befestigungsbereich
und auf einem daran anschliessenden freien Abschnitt umgebende gummielastische Stulpe.
[0017] Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch die bekannte Befestigung eines Drainageelementes
in einer Früchtepresse. In einem durch je eine Druckplatte 1 begrenzten Pressraum
2 einer nicht dargestellten bekannten Früchtepresse sind eine Vielzahl Drainageelemente
3 angeordnet.
[0018] Ein Drainageelement 3 besteht im wesentlichen aus einem elastischen Drainagekern
4, über dessen aussenliegende Nuten 5, wie der Schnitt A-A zeigt, die Flüssigkeit
während des Pressvorganges aus dem Pressraum 2 herausgeleitet wird, und einem darüber
gespannten strumpfförmigen Filter 6 zur Fest-Flüssig-Trennung. Jeweils an den Enden
des Drainageelementes 3 sind der Drainagekern 4 und der Filter 6 in einem Kernhalter
7 befestigt. Der Filter 6 wird dabei über eine elastische Stulpe 8 geführt und mit
einem O-Ring 9 fixiert. Eine Scheibe 10 dient zur Abstützung der Stulpe 8 gegen einen
Querstift 11, der seitlich in Bohrungen des Drainagekernes 4 und des Kernhalters 7
geschoben wird, und so die axiale und radiale Fixierung der beiden Bauteile 4 und
7 zueinander gewährleistet.
[0019] Der Kernhalter 7 wird mithilfe einer Distanzbuchse 12 und eines Sicherungsringes
13 mit der Druckplatte 1 verbunden. Dabei stellt ein Nocken 14 des Sicherungsringes
13, der durch einen Schlitz 15 in der Distanzbuchse 12 in eine Nut 16 des Kernhalters
7 hineingreift, in Verbindung mit einem hinter der Druckplatte 1 liegenden Bund 17
der Distanzbuchse 12 die Sicherung gegen axiales Verschieben her.
[0020] Wie Fig. 1 erkennen lässt, ist der Filter 6 durch Einklemmen zwischen Kernhalter
7, Stulpe 8 und O-Ring 9 in der Distanzbuchse 12 gehalten. Mindestens die Stulpe 8
ist aus einem elastisch verformbaren Material, vorzugsweise aus einem Elastomer gefertigt.
Diese Art der Konstruktion hat folgende Nachteile:
a) Die Klemmkräfte haben eine Verringerung des Innendurchmessers der elastischen Stulpe
8 zur Folge, wobei die Klemmkräfte teilweise auch auf den Drainagekern 4 übertragen
werden. Da der Drainagekern 4 ebenfalls aus einem elastischen Material besteht, wird
er dieser Krafteinwirkung entsprechend bleibend verformt. Der Kerndurchmesser wird
kleiner, und der Saftabflussquerschnitt in den Nuten 5 reduziert sich, was den Saftabfluss
behindert.
b) Beim Ablauf des Pressvorganges wirken unter anderem auch Zugkräfte 20 längs des
Filters 6. Da die Stulpe 8 aus einem elastischen Material besteht, wird sie beim Auftreten
solcher Zugkräfte 20 oberhalb eines bestimmten Betrages mit dem Filter 6 durch einen
Ringspalt gezogen, welcher zwischen dem Kernhalter 7 und dem Drainagekern 4 gebildet
ist. Dies hat Betriebsstörungen zur Folge.
c) Eine weitere Störungsursache ist dadurch bedingt, dass infolge der Zugkräfte 20
auf dem Filter 6 am Aussenumfang der Stulpe 8 wegen der Reibung zwischen Filter und
Stulpe Kräfte in Längsrichtung angreifen. Die Reibung zwischen Stulpe 8 und Drainagekern
4 am Innenumfang der Stulpe hält aber die Stulpe fest, sodass die Längskräfte am Aussenumfang
zu einer Längsscherung und damit zu einer Reduktion des Aussendurchmessers der Stulpe
8 führen. Dies wiederum führt dazu, dass die Klemmkraft 22 zwischen Kernhalter 7 und
Stulpe 8 zur Fixierung des Filters 6 so weit nachlässt, dass der Filter 6 zwischen
den klemmenden Teilen herausgezogen wird. Auch dies hat eine Betriebsstörung zur Folge.
[0021] Die beschriebenen Nachteile sind also durch die gummielastischen Eigenschaften der
genannten Teile bedingt. Auf elastisch verformbare Teile kann aber nicht verzichtet
werden, da sonst die Lebensdauer der Filter 6 verkürzt wird.
[0022] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile durch eine Vorrichtung
der eingangs erwähnten Art zu vermeiden.
[0023] Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch mindestens ein Stützelement
für die Stulpe, welches mit derselben so in Verbindung steht, dass ihre Verformbarkeit
in einem im Befestigungsbereich liegenden Teilbereich gegenüber dem restlichen Teil
stark eingeschränkt ist.
[0024] Es erweist sich dabei als besonders vorteilhaft, wenn das Stützelement als Ring mit
hoher Biegesteifigkeit ausgebildet ist. Weitere bevorzugte Ausführungsformen sind
in den Patentansprüchen gekennzeichnet.
[0025] Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung und den Zeichnungen, die Ausführungsbeispiele
darstellen, näher erläutert.
[0026] Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine bekannte Befestigung eines Drainageelementes an der
Druckplatte einer Früchtepresse,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine gummielastische Stulpe mit einem innenliegenden Ring
als Stützelement zur Befestigung eines erfindungsgemässen Drainageelementes an der
Druckplatte einer Früchtepresse,
Fig. 3 einen Schnitt durch eine gummielastische Stulpe mit einem aussenliegenden Ring
als Stützelement zur Befestigung eines erfindungsgemässen Drainageelementes an der
Druckplatte einer Früchtepresse, und
Fig. 4 einen Schnitt durch eine gummielastische Stulpe, welche an ihrem Aussenumfang
eine Schulter aufweist, wobei ein Ring als Teil der Schulter in die Stulpe integriert
ist.
[0027] Fig. 2 zeigt eine Stulpe 8' ähnlich der schon in Fig. 1 gezeigten und erklärten Art.
In die Stulpe 8' ist jedoch ein Metallring 23 als Stützelement eingelegt, wobei die
Verbindung zwischen Metallring und Stulpe lösbar oder fest sein kann. Der Metallring
23 schliesst im Befestigungsbereich des Drainagekernes 4 gem. Fig. 1 mit dem Innendurchmesser
der Stulpe 8' bündig ab und reicht nur so weit, dass sich ungestützte Zonen 24 der
Stulpe 8' ergeben.
[0028] Durch den Metallring 23 sind die oben in Verbindung mit Fig. 1 genannten Nachteile
des bekannten Drainageelementes behoben, nämlich die Verformungen an den Nuten 5 für
die Drainage und das Herausziehen der gummielastischen Stulpe 8 und des Filters 6
zwischen dem Kernhalter 7 und dem Drainagekern 4.
[0029] Bei dem Ausführungsbeispiel der Stulpe 8' gemäss Fig. 3 wird deren Abstützung durch
einen Ring 26 erreicht, welcher mit dem Aussendurchmesser der Stulpe 8' bündig abschliesst.
Wie der Ring 23 gemäss Fig. 2 weist auch der Ring 26 gemäss Fig. 3 einen kreisförmigen
radialen Querschnitt auf.
[0030] Fig. 4 zeigt eine Variante der Stulpe 8', bei der der abstützende Ring 28 an deren
Aussenumfang als Teil einer Schulter in die Stulpe integriert ist. Damit ist gleichzeitig
ein Verschleiss bei der Anlage der Schulter am Kernhalter 7 gem. Fig. 1 reduziert.
Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en): AT, CH, DE, ES, FR, IT, LI
1. Drainageelement (3) für Pressen zum Ausscheiden von Flüssigkeiten aus festen Stoffen,
insbesondere für Früchtepressen, umfassend einen stabförmigen, flexiblen Drainagekern
(4) mit Fliesswegen (5) zum Ableiten der ausgepressten Flüssigkeit aus dem Pressraum
(2) und eine den Drainagekern (4) umgebende, flüssigkeitsdurchlässige Filterhülle
(6), wobei mindestens ein Ende des Drainageelementes (3) an einer Saftsammelplatte,
Druckplatte (1), oder am Pressmantel der Presse befestigbar ist, sowie eine den Drainagekern
(4) im Befestigungsbereich und auf einem daran anschliessenden freien Abschnitt umgebende
gummielastische Stulpe (8, 8'), wobei mindestens ein Stützelement (26, 28) für die
Stulpe (8') vorhanden ist, welches mit derselben so in Verbindung steht, dass ihre
Verformbarkeit in einem im Befestigungsbereich liegenden Teilbereich gegenüber dem
restlichen Teil stark eingeschränkt ist, das Stützelement als Ring (26, 28) mit hoher
Biegesteifigkeit ausgebildet ist und der Ring (26, 28) mit der Stulpe (8') so verbunden
ist, dass die Aussendurchmesser von Ring und Stulpe zusammenfallen.
2. Drainageelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (26) einen kreisförmigen radialen Querschnitt aufweist.
3. Drainageelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stulpe (8') an ihrem Aussenumfang eine Schulter aufweist und dass der Ring
(28) als Teil der Schulter in die Stulpe integriert ist.
Patentansprüche für folgende(n) Vertragsstaat(en): GB
1. Drainageelement (3) für Pressen zum Ausscheiden von Flüssigkeiten aus festen Stoffen,
insbesondere für Früchtepressen, umfassend einen stabförmigen, flexiblen Drainagekern
(4) mit Fliesswegen (5) zum Ableiten der ausgepressten Flüssigkeit aus dem Pressraum
(2) und eine den Drainagekern (4) umgebende, flüssigkeitsdurchlässige Filterhülle
(6), wobei mindestens ein Ende des Drainageelementes (3) an einer Saftsammelplatte,
Druckplatte (1), oder am Pressmantel der Presse befestigbar ist, sowie eine den Drainagekern
(4) im Befestigungsbereich und auf einem daran anschliessenden freien Abschnitt umgebende
gummielastische Stulpe (8, 8'), gekennzeichnet durch mindestens ein Stützelement (23, 26, 28) für die Stulpe (8'), welches mit derselben
so in Verbindung steht, dass ihre Verformbarkeit in einem im Befestigungsbereich liegenden
Teilbereich gegenüber dem restlichen Teil stark eingeschränkt ist.
2. Drainageelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement als Ring (23, 26, 28) mit hoher Biegesteifigkeit ausgebildet
ist.
3. Drainageelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (23) mit der Stulpe (8') so verbunden ist, dass die Innendurchmesser
von Ring und Stulpe zusammenfallen.
4. Drainageelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (26) mit der Stulpe (8') so verbunden ist, dass die Aussendurchmesser
von Ring und Stulpe zusammenfallen.
5. Drainageelement nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (23, 26) einen kreisförmigen radialen Querschnitt aufweist.
6. Drainageelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stulpe (8') an ihrem Aussenumfang eine Schulter aufweist und dass der Ring
(28) als Teil der Schulter in die Stulpe integriert ist.
Claims for the following Contracting State(s): AT, CH, DE, ES, FR, IT, LI
1. Drainage element (3) for presses for separating liquids from solids, in particular
for fruit presses, including a rod-shaped flexible drainage core (4) with flow paths
(5) for leading the expressed liquid away out of the pressing space (2) and a liquid-permeable
filter cover (6) surrounding the drainage core (4), wherein at least one end of the
drainage element (3) can be secured to a juice collecting plate, pressing plate (1)
or to the casing of the press, as well as a rubbery-elastic cuff (8, 8') surrounding
the drainage core (4) in the securing region and on a free portion connected thereto,
wherein at least one supporting element (26, 28) is provided for the cuff (8'), connected
to the latter in such a manner that its deformability in a partial region situated
in the securing region is severely limited relative to the remaining part, the supporting
element is in the form of a ring (26, 28) with high bending rigidity and the ring
(26, 28) is connected to the cuff (8') in such a manner that the external diameters
of the ring and the cuff coincide with one another.
2. Drainage element according to claim 1, characterised in that the ring (26) has a circular
radial cross section.
3. Drainage element according to claim 1, characterised in that the cuff (8') is provided
on its external circumference with a shoulder and that the ring (28) is integrated
into the cuff as part of the shoulder.
Claims for the following Contracting State(s): GB
1. Drainage element (3) for presses for separating liquids from solids, in particular
for fruit presses, including a rod-shaped flexible drainage core (4) with flow paths
(5) for leading the expressed liquid away out of the pressing space (2) and a liquid-permeable
filter cover (6) surrounding the drainage core (4), wherein at least one end of the
drainage element (3) can be secured to a juice collecting plate, pressing plate (1)
or to the casing of the press, as well as a rubbery-elastic cuff (8, 8') surrounding
the drainage core (4) in the securing region and on a free portion connected thereto,
characterised by at least one supporting element (23, 26, 28) for the cuff (8'), connected
to the latter in such a manner that its deformability in a partial region situated
in the securing region is severely limited relative to the remaining part.
2. Drainage element according to claim 1, characterised in that the supporting element
is in the form of a ring (23, 26, 28) with high bending rigidity.
3. Drainage element according to claim 2, characterised in that the ring (23) is connected
to the cuff (8') in such a manner that the internal diameters of the ring and the
cuff coincide with one another.
4. Drainage element according to claim 2, characterised in that the ring (26) is connected
to the cuff (8') in such a manner that the external diameters of the ring and the
cuff coincide with one another.
5. Drainage element according to one of claims 3 or 4, characterised in that the ring
(23, 26) has a circular radial cross section.
6. Drainage element according to claim 4, characterised in that the cuff (8') is provided
on its external circumference with a shoulder and that the ring (28) is integrated
into the cuff as part of the shoulder.
Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s): AT, CH, DE, ES, FR,
IT, LI
1. Elément de drainage (3) pour presses d'extraction de liquides à partir de matières
solides, en particulier pour presses à fruits ou pressoirs, comprenant un noyau de
drainage (4) en forme de barreau flexible présentant des trajets d'écoulement (5)
pour évacuer hors de l'espace de pressage (2) le liquide extrait, une gaine filtrante
(6) perméable au liquide qui entoure le noyau de drainage (4), au moins une extrémité
de l'élément de drainage (3) pouvant être fixée à une plaque collectrice de jus, à
un plateau de compression (1) ou à la paroi latérale de pressage de la presse, ainsi
qu'un fourreau (8, 8') doué d'élasticité caoutchoutique qui entoure le noyau de drainage
(4) dans la zone de fixation et sur un tronçon libre s'y raccordant, au moins un élément
d'appui (26, 28) pour le fourreau (8') étant présent et en liaison avec ce fourreau,
de manière que la déformabilité de celui-ci soit fortement limitée dans une zone partielle
située dans la zone de fixation, par rapport à la partie restante, l'élément d'appui
étant réalisé comme une bague (26, 28) ayant une haute résistance à la flexion et
la bague (26, 28) étant reliée au fourrau (8') de manière que les diamètres extérieurs
de la bague et du fourreau coïncident.
2. Elément de drainage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bague (26)
présente une section radiale circulaire.
3. Elément de drainage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le fourreau (8')
présente à sa périphérie extérieure un épaulement et que la bague (28) est intégrée
dans le fourreau en tant que partie de l'épaulement.
Revendications pour l'(les) Etat(s) contractant(s) suivant(s): GB
1. Elément de drainage (3) pour presses d'extraction de liquides à partir de matières
solides, en particulier pour presses à fruits ou pressoirs, comprenant un noyau de
drainage (4) en forme de barreau flexible présentant des trajets d'écoulement (5)
pour évacuer hors de l'espace de pressage (2) le liquide extrait, une gaine filtrante
(6) perméable au liquide qui entoure le noyau de drainage (4), au moins une extrémité
de l'élément de drainage (3) pouvant être fixée à une plaque collectrice de jus, à
un plateau de compression (1) ou à la paroi latérale de pressage de la presse, ainsi
qu'un fourreau (8, 8') doué d'élasticité caoutchoutique qui entoure le noyau de drainage
(4) dans la zone de fixation et sur un tronçon libre s'y raccordant, caractérisé par
au moins un élément d'appui (23, 26, 28) pour le fourreau (8'), élément d'appui qui
est en liaison avec ce fourreau, de manière que la déformabilité de celui-ci soit
fortement limitée dans une zone partielle située dans la zone de fixation, par rapport
à la partie restante.
2. Elément de drainage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'appui
est réalisé comme une bague (23, 26, 28) ayant une haute résistance à la flexion.
3. Elément de drainage selon la revendication 2, caractérisé en ce que la bague (23)
est reliée au fourreau (8') de manière que les diamètres intérieurs de la bague et
du fourreau coïncident.
4. Elément de drainage selon la revendication 2, caractérisé en ce que la bague (26)
est reliée au fourreau (8') de manière que les diamètres extérieurs de la bague et
du fourreau coïncident.
5. Elément de drainage selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que la bague
(23, 26) présente une section radiale circulaire.
6. Elément de drainage selon la revendication 4, caractérisé en ce que le fourreau (8')
présente à sa périphérie extérieure un épaulement et que la bague (28) est intégrée
dans le fourreau en tant que partie de l'épaulement.