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EP 0 685 376 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.04.1998 Patentblatt 1998/16 |
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Anmeldetag: 02.05.1995 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B61D 17/22 |
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Dämmeinrichtung für eine Übergangsverkleidung
Insulation device for the fairing of a communication passage
Dispositif d'isolation pour l'effilement d'un passage de communication
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE DK FR IT LI SE |
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Priorität: |
03.06.1994 DE 4419445
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.12.1995 Patentblatt 1995/49 |
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Patentinhaber: Linke-Hofmann-Busch Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
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D-38233 Salzgitter (DE) |
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Erfinder: |
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- Richter, Manfred, Dipl.-Ing.
D-38304 Wolfenbüttel (DE)
- Brüggemann, Achim, Dipl.-Ing.
D-38108 Braunschweig (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 293 051 DE-C- 939 817
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DE-A- 2 457 634
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Dämmeinrichtung für eine Übergangsverkleidung von Schienenfahrzeugen
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der DE-OS 34 39 807 ist es bekannt, den Übergansgsbereich von Schienenfahrzeugen
zur Wärmedämmung mit Dämmelementen, insbesondere mit einem flexiblen Vorhang und Mitteln
zur Temperaturdämmung zwischen Faltenbalg und Vorhang auszubilden.
[0003] Im Rahmen einer modernen Gestaltung von Schienenfahrzeugen ist der Übergangsbereich
von Wagen zu Wagen vermehrt in die Gestaltung der Innenräume mit einzubeziehen. Dies
bietet Vorteile bei der je Fahrgast nutzbaren Fläche und verringert die Durchgangsfläche
zugunsten der Nutzfläche. Da die Fahrzeuggewichte für die umzusetzenden Energien das
entscheidende Kriterium sind, führt ein Fortfall von Bauteilen, die beim Übergangsbereich
einsparbar wären, zu einem wirtschaftlichen Vorteil.
[0004] Da der Übergangsbereich und insbesondere die Übergangsverkleidung als bewegliches
Fahrzeugteil ausgebildet sein müssen, da die Relativbewegungen zwischen zwei Wagen
zerstörungsfrei aufnehmen müssen, ist es sehr aufwendig eine ausreichende Dämmung,
z.B. in Ausbildung von plattenartigen oder ausreichend flexiblen Dämmelementen anzubringen.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine ausreichende Dämmung eines Übergangsbereiches
mit einer neuartigen Dämmeinrichtung zu errreichen.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
2 bis 8 angegeben.
[0008] Die Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die Zeichnung an sechs Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
[0009] Es zeigt
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Übergangsbereichs mit Dämmeinrichtung, bei der
die Wärmedämmung durch Einblasen der Luft aus einem wagenseitigen Kanalsystem und
Fortluftführung über einen Lüfteraufsatz auf der Übergangseinrichtung erfolgt;
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung eines Übergangsbereichs mit Dämmeinrichtung, bei der
die Wärmedämmung durch Einblasen der Luft aus einem wagenseitigen Kanalsystem und
Fortluftführung über ein Lüftersystem des gleichen Wagens erfolgt;
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung eines Übergangsbereichs bei der die Wärmedämmung durch
Einblasen der Luft aus einem wagenseitigen Kanalsystem und Fortluftführung direkt
an die Umgebungsluft erfolgt;
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung eines Übergangsbereichs bei der die Wärmedämmung durch
Abluftführung in die Übergangsverkleidung und Absaugung in ein Lüftersystem im gegenüberliegenden
Wagen erfolgt;
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung eines Übergangsbereichs bei der die Wärmedämmung durch
Abluftführung in die Übergangsverkleidung und Absaugung in ein Lüftersystem des gleichen
Wagens erfolgt;
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung eines Übergangsbereichs bei der die Wärmedämmung durch
Einblasen der Luft aus einem wagenseitigen Kanalsystems und Fortluftführung über ein
Lüftersystem im gegenüberliegenden Wagen erfolgt.
[0010] Die Erfindung besteht im wesentlichen daraus, daß eine Dämmeinrichtung zur Dämmung
des Übergangsbereiches vorgesehen ist, die die Warmluft oder Kaltluft aus einem Wagen
1 zum Wärmeaustausch im Übergangsbereich verwendet, wobei im Prinzip sowohl eine Kühlung
als auch eine Erwärmung darstellbar ist.
[0011] Nachfolgend soll nur der Vorgang der Erwärmung eines Übergangsbereichs betrachtet
werden.
[0012] Durch die Dämmeinrichtung wird gemäß den Ausführungsbeispielen (Fig. 1 bis Fig. 6)
die Abluft aus einem Wagen 1 in einen Hohlraum 2 der Übergangsverkleidung 3 (z.B.
Zwischenraum einer zweischaligen Übergangsverkleidung 3, insbesondere eines Doppelwellenbalges)
geführt und, räumlich entfernt, als Fortluft an die Umgebung abgegeben. Auf dem Weg
durch den Hohlraum 2 der Übergangsverkleidung 3 gibt die Luft einen Teil ihres Energieinhalts
ab und sorgt so für einen geringeren Wärmeverlust in diesem Bereich.
[0013] Die Dämmung des Übergangsbereiches erfolgt gemäß den Figuren 1 bis 6
- durch Einblasen der Abluft aus einem wagenseitigen Kanalsystem 4 und Fortluftführung
über einen Lüfteraufsatz 5 auf der Übergangseinrichtung (Fig. 1),
- durch Einblasen der Abluft aus einem wagenseitigen Kanalsystem 4 und Fortluftführung
über ein Lüftersystem 6 des gleichen Wagens 1 (Fig. 2),
- durch Einblasen der Abluft aus einem wagenseitigen Kanalsystem 4 und Fortluftführung
direkt an die Umgebungsluft (Fig. 3),
- durch Abluftführung in die Übergangsverkleidung 3 und Absaugung in eine Lüftersystem
7 im gegenüberliegenden Wagen 8 (Fig. 4),
- durch Abluftführung in die Übergangsverkleidung 3 in ein Lüftersystem 6 des gleichen
Wagens 1 (Fig. 5),
- oder durch Einblasen der Abluft aus einem wagenseitigen Kanalsystem 4 und Fortluftführung
über ein Lüftersystem 7 im gegenüberliegenden Wagen 8 (Fig. 6).
[0014] Durch die warme Abluft erhält der Übergangsbereich ohne zusätzlichen Energieaufwand
eine ausreichende Wärmedämmung. Der Effekt wird noch verstärkt, wenn der innen angeordnete
Teil der Übergangsverkleidung 3 eine hohe Wärmespeicherfähigkeit und/oder hohe Wärmeleitfähigkeit
aufweist. Die Abluftführung erfolgt entweder vollständig oder anteilig durch die beschriebene
Luftführung im Übergangsbereich. Das System (Dämmeinrichtung) ist für saugende oder
drückende Lüftung geeignet.
1. Dämmeinrichtung für eine Übergangsverkleidung von Schienenfahrzeugen, die einen Hohlraum
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abluft aus einem Wagen (1) in den Hohlraum (2) der Übergangsverkleidung
(3) geführt, und räumlich entfernt, als Fortluft an die Umgebung abgegeben wird.
2. Dämmeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (2) als Zwischenraum einer zweischaligen Übergangsverkleidung (3),
insbesondere eines Doppelwellenbalges ausgebildet ist.
3. Dämmeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftführung durch Einblasen der Abluft aus einem wagenseitigen Kanalsystem
(4) und Fortluftführung über einen Lüfteraufsatz (5) auf der Übergangseinrichtung
erfolgt (Fig. 1),
4. Dämmeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftführung durch Einblasen der Abluft aus einem wagenseitigen Kanalsystem
(4) und Fortluftführung über ein Lüftersystem (6) des gleichen Wagens (1) erfolgt
(Fig. 2).
5. Dämmeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftführung durch Einblasen der Abluft aus einem wagenseitigen Kanalsystem
(4) und Fortluftführung direkt an die Umgebungsluft erfolgt (Fig. 3).
6. Dämmeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftführung durch Abluftführung in die Übergangsverkleidung (3) und Absaugung
in ein Lüftersystem (7) im gegenüberliegenden Wagen (8) erfolgt (Fig. 4).
7. Dämmeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftführung durch Abluftführung in die Übergangsverkleidung (3) in ein Lüftersystem
(6) des gleichen Wagens (1) erfolgt (Fig. 5).
8. Dämmeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftführung durch Einblasen der Abluft aus einem wagenseitigen Kanalsystem
(4) und Fortluftführung über ein Lüftersystem (7) im gegenüberliegenden Wagen (8)
erfolgt (Fig. 6).
1. Insulating device for the covering of an intercommunication gangway for rail vehicles
which exhibits a cavity, characterised in that the used air from one car (1) is conveyed
into the cavity (2) of the covering (3) of the intercommunication gangway and, physically
removed, discharged as exhaust air to the environment.
2. Insulating device according to claim 1, characterised in that the cavity (2) is embodied
as an interspace of a two-skinned covering (3) of an intercommunication gangway, in
particular of a double-corrugation bellows.
3. Insulating device according to claim 1 or 2, characterised in that the air is conveyed
by injecting the used air from a duct system (4) on one car and passing the exhaust
air via a ventilator cap (5) on the intercommunication gangway (fig. 1).
4. Insulating device according to claim 1 or 2, characterised in that the air is conveyed
by injecting the used air from a duct system (4) on one car and passing the exhaust
air via a ventilator system (6) on the same car (1) (fig. 2).
5. Insulating device according to claim 1 or 2, characterised in that the air is conveyed
by injecting the used air from a duct system (4) on one car and passing the exhaust
air directly to the ambient air (fig. 3).
6. Insulating device according to claim 1 or 2, characterised in that the air is conveyed
by passing the used air into the covering (3) of the intercommunication gangway and
sucking it into a ventilator system (7) in the adjoining car (8) (fig. 4).
7. Insulating device according to claim 1 or 2, characterised in that the air is conveyed
by passing the used air into the covering (3) of the intercommunication gangway into
a ventilator system (6) on the same car (1) (fig. 5).
8. Insulating device according to claim 1 or 2, characterised in that the air is conveyed
by injecting the used air from a duct system (4) on one car and passing the exhaust
air via a ventilator system (7) in the adjoining car (8) (fig. 6).
1. Dispositif isolant pour un revêtement de passerelle d'intercirculation de véhicules
sur rails pourvu d'une cavité, caractérisé en ce que l'air sortant est amené à partir d'une voiture (1) dans la cavité (2) du
revêtement de passerelle d'intercirculation (3) et est évacué dans l'environnement,
loin dans l'espace, sous la forme d'air d'échappement.
2. Dispositif isolant selon la revendication 1, caractérisé en ce que la cavité (2) est conçue comme un espace intermédiaire d'un revêtement
de passerelle d'intercirculation à double paroi (3), en particulier d'un soufflet
à double ondulation.
3. Dispositif isolant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le guidage de l'air se fait grâce à une injection de l'air sortant provenant
d'un système de canalisation (4) situé côté voiture, et à un guidage de l'air d'échappement
par l'intermédiaire d'un ventilateur rapporté (5) placé sur la passerelle d'intercirculation
(fig. 1).
4. Dispositif isolant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le guidage de l'air se fait grâce à une injection de l'air sortant provenant
d'un système de canalisation (4) situé côté voiture, et à un guidage de l'air d'échappement
par l'intermédiaire d'un système de ventilateur (6) de la même voiture (1) (fig. 2).
5. Dispositif isolant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le guidage de l'air se fait grâce à une injection de l'air sortant provenant
d'un système de canalisation (4) situé côté voiture, et à un guidage de l'air d'échappement
directement vers l'air environnant (fig. 3).
6. Dispositif isolant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le guidage de l'air se fait grâce à un guidage de l'air sortant vers le
revêtement de passerelle d'intercirculation (3), et à une aspiration dans un système
de ventilateur (7) dans la voiture opposée (8) (fig. 4).
7. Dispositif isolant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le guidage de l'air se fait grâce à un guidage de l'air sortant vers le
revêtement de passerelle d'intercirculation (3), dans un système de ventilateur (6)
de la même voiture (1) (fig. 5).
8. Dispositif isolant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le guidage de l'air se fait grâce à une Injection de l'air sortant provenant
d'un système de canalisation (4) situé côté voiture, et à un guidage de l'air d'échappement
par l'intermédiaire d'un système de ventilateur (7) dans la voiture opposée (8) (fig.
6).