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EP 0 685 596 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.02.1997 Patentblatt 1997/09 |
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Anmeldetag: 29.04.1995 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E01B 29/17 |
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Schienenverladezug zum Transport sowie zum Auf- und Abladen von Langschienen
Rail transport wagons for loading, transporting and unloading of long railway rails
Train de chargement de rails pour le chargement, le transport et le déchargementdes
rails longs de voie ferrée
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DK ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
26.05.1994 DE 4418376
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.12.1995 Patentblatt 1995/49 |
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Patentinhaber: GEORG ROBEL GmbH & Co. |
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D-81371 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Hertelendi, Josef
D-83395 Freilassing (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 163 354 FR-A- 1 363 164
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DE-B- 1 208 326
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schienenverladezug zum Transport sowie zum Auf- und
Abladen von Langschienen, mit einer Anzahl von auf Schienenfahrwerken abgestützten
Verladewagen, denen in Wagenlängsrichtung voneinander distanzierte Schienenauflager
zugeordnet sind, die jeweils auf einer Auflagerstütze um eine vertikale Achse von
einer senkrecht zur Wagenlängsrichtung verlaufenden Inbetriebstellung in eine in Wagenlängsrichtung
verlaufende Außerbetriebstellung drehbar gelagert und durch eine Arretiervorrichtung
in der gewünschten Stellung fixierbar sind.
[0002] Ein derartiger Schienenverladezug ist bereits aus der DE 12 08 326 B bekannt und
besteht aus einer Vielzahl von miteinander gekuppelten Wagen. Diese sind zur Lagerung
der zu transportierenden Langschienen mit am Wagenrahmen befestigten und in Wagen-
bzw. Zuglängsrichtung voneinander distanzierten Schienenauflagern ausgestattet, die
die Lagerung von mehreren Schichten von Schienen in Etagen übereinander ermöglichen.
Jedes - einer Etage zugehörige - Schienenauflager besteht aus zwei horizontalen Tragbalken,
die jeweils an einem Ende auf einer Auflagerstütze um eine vertikale Achse drehbar
gelagert sind, wobei diese beiden vertikalen Stützen in Wagenquerrichtung einander
gegenüberliegend im Flankenbereich des Verladewagens angeordnet sind. In der Außerbetriebstellung
sind die Tragbalken parallel zur Wagenlängsachse enlang der Wagenflanke in einander
entgegengesetzter Richtung ausgerichtet, um den Zugang zu den Schienen in der darunterliegenden
Etage zu erlauben. Im Einsatz werden die - jeweils eine Hälfte des Auflagers bildenden
- Tragbalken um 90° gegeneinander eingeschwenkt und in der Wagenmitte miteinander
verriegelt.
[0003] Ein ähnlicher Schienenverladezug ist weiters in der DE 27 34 748 B geoffenbart. Das
horizontale Verschwenken der Schienenauflager zwischen den beiden Stellungen sowie
das Verriegeln in der jeweiligen Position erfolgt händisch durch eine Bedienungsperson,
die hierzu den gesamten Zug abschreiten muß. Aufgrund der immer länger werdenden Langschienenverladezüge
und der dementsprechend großen Anzahl von zu manipulierenden Schienenauflagern ist
dies ein sehr zeit- sowie arbeitsintensiver Vorgang, der unproduktive Wartezeiten
erzwingt.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun in der Schaffung eines Schienenverladezuges
der eingangs beschriebenen Art, bei dem der zur Bedienung erforderliche Arbeitsaufwand
wesentlich reduzierbar ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem gattungsgemäßen Schienenverladezug dadurch
gelöst, daß jedem Schienenauflager ein eigener Schwenkantrieb zugeordnet und die Arretiervorrichtung
für eine automatische Verriegelung des Schienenauflagers nach Beendigung der Schwenkbewegung
ausgebildet ist.
[0006] Mit dieser Ausbildung ist es nun möglich, das In- und Außerbetriebstellen bzw. Verschwenken
der Schienenauflager unter beträchtlicher Verminderung und Vereinfachung des Arbeitsaufwandes
ferngesteuert durchzuführen. Da die an die Schwenkbewegung anschließende Arretierung
der Schienenauflager in der jeweiligen Position automatisch vonstatten geht, ist bei
einer vereinfachten Bedienung auch ein Höchstmaß an Sicherheit in Verbindung mit der
Schienenverladung gewährleistet. Dies bringt nicht nur eine sehr vorteilhafte Beschleunigung
des Arbeitsablaufes und eine damit einhergehende Verkürzung der Wartezeiten auf ein
absolutes Minimum mit sich, sondern führt auch zu einer wesentlichen Erhöhung der
Sicherheit des Arbeitspersonals, da nun die im Abschreiten von 300m langen Zügen und
Manipulieren von schweren Vorrichtungen enthaltenen Gefahrenquellen eliminiert werden.
[0007] Die Ansprüche 2 bis 7 beschreiben vorteilhafte und bevorzugte Weiterbildungen der
Erfindung. Die Variante gemäß Anspruch 8 und 9 bietet eine zusätzliche Optimierung
des sicherheitstechnischen Aspektes, die mit geringem konstruktivem Aufwand erzielbar
ist.
[0008] Die Erfindung wird im folgenden anhand in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erklärt.
[0009] Es zeigen:
Fig. 1 eine schematisierte Teil-Seitenansicht eines Schienenverladezuges, mit einer
Vielzahl von in Zuglängsrichtung hintereinander angeordneten Schienenauflagern,
Fig. 2 eine Ansicht in Zuglängsrichtung eines Schienenauflagers gemäß Pfeil II in
Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Schienenauflager, wobei sich - abweichend von Fig.
2 - die Schienenauflager in einer Außerbetriebstellung befinden,
Fig. 4 eine vergrößerte Detail-Seitenansicht einer Arretiervorrichtung des genannten
Schienenauflagers und
Fig. 5 und 6 je eine weitere Variante einer Arretiervorrichtung.
[0010] Ein in Fig. 1 lediglich zum Teil dargestellter Schienenverladezug 1 setzt sich aus
einer Anzahl von auf Schienenfahrwerken 2 abgestützten Verladewagen 3 zusammen und
ist zum Transport von Langschienen 4 sowie zu deren Auf- und Abladen mittels eines
auf dem Zug verfahrbaren Portalkranes 5 ausgebildet. Zur Auflage der Langschienen
4 dienen Schienenauflager 6, die auf den Verladewagen 3 in Wagenlängsrichtung voneinander
distanziert angeordnet sind und deren genauerer Aufbau aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich
ist.
[0011] Die Schienenauflager 6 bestehen jeweils aus einem horizontalen Tragbalken 7, der
an seiner Oberseite mit Rollen 8 zur längsverschiebbaren Auflage der Langschienen
4 ausgestattet ist. Der Tragbalken 7 jedes Schienenauflagers 6 ist an seinem einen
Ende mit einer Lagerhülse 14 verbunden, die um eine vertikale Achse 9 drehbar auf
einer Auflagerstütze 10 gelagert und koaxial zu deren Längsachse 24 positioniert ist.
Die Auflagerstütze 10 wiederum ist auf einem Wagenrahmen 11 des Verladewagens 3 montiert.
Das Schienenauflager 6 ist von einer senkrecht zur Wagenlängsrichtung verlaufenden
Inbetriebstellung (Fig. 2) in eine in Wagenlängsrichtung verlaufende Außerbetriebstellung
(Fig. 3) verschwenkbar.
[0012] Es sind jeweils zwei Schienenauflager 6 übereinander bzw. in vertikaler Richtung
voneinander distanziert angeordnet und bilden so zwei Etagen 12 zur Aufnahme von je
einer Schichte von Langschienen 4, wobei eine dritte, unterste Etage 12 durch eine
mit Rollen 8 versehene Ladeplattform 13 des Wagenrahmens 11 gebildet wird. Zur zusätzlichen
Abstützung der Tragbalken 7 der Schienenauflager 6 bei voller Beladung sind mittige
Stützrippen 35 vorgesehen. Die Auflagerstützen 10 der der mittleren und oberen Etage
zugeordneten Schienenauflager 6 sind jeweils - in Wagenquerrichtung einander gegenüberliegend
- an den Längsseiten des Wagenrahmens 11 angeordnet.
[0013] Zur Durchführung der Verschwenkbewegung der Schienenauflager 6 ist diesen jeweils
ein eigener Schwenkantrieb 15 zugeordnet, der unterhalb der Ladeplattform 13 an einer
mit dem Wagenrahmen 11 verbundenen Konsole 16 befestigt und als Hydraulikantrieb ausgebildet
ist. Die Kolbenstange 17 des Schwenkantriebes 15 ist an einer koaxial zur vertikalen
Längsachse 24 angeordneten und um diese verschwenkbar gelagerten Schwenkstange 18
angelenkt, die wiederum mit ihrem oberen Ende mit der Lagerhülse 14 des Schienenauflagers
6 verbunden ist. Am der Lagerhülse 14 entgegengesetzten, freien Ende jedes Schienenauflagers
6 befindet sich ein Begrenzungsanschlag 19, der während der Inbetriebstellung zur
Anlage an die der Lagerhülse jeweils gegenüberliegende Auflagerstütze 10 vorgesehen
ist. Zu diesem Zweck ist jede Auflagerstütze 10 mit einer Einrastnut 20 zum Einrasten
eines unteren Randes 21 des Begrenzungsanschlages 19 versehen. Ein weiterer Anschlag
22 ist am Wagenrahmen 11 befestigt und dient zur Begrenzung der Verschwenkung in der
Außerbetriebstellung.
[0014] Um die Schienenauflager 6 in der Inbetriebstellung bzw. Außerbetriebstellung zu fixieren,
ist eine Arretiervorrichtung 23 vorgesehen, die für eine automatische Verriegelung
des Schienenauflagers nach Beendigung der Schwenkbewegung ausgebildet ist. Die - in
Fig. 4 im Detail ersichtliche - Arretiervorrichtung 23 ist jeweils durch eine Kulissensteuerung
25 gebildet, die aus einer in der Lagerhülse 14 angebrachten schlitzförmigen Kulisse
26 und einem mit dieser zusammenwirkenden Kulissenbolzen 27 besteht, der mit der Schwenkstange
18 verbunden ist. Die Kulisse 26 hat die Form eines umgekehrten flachen V. Die Lagerhülse
14 liegt auf einem einen Teil der Auflagerstütze 10 bildenden Abstützring 30 auf und
weist eine über den unteren Rand 28 der Lagerhülse vorstehende Blockiernase 29 auf.
Der Abstützring 30 weist seinerseits zwei bezüglich der Längsachse 24 um 90° voneinander
distanzierte Blockierkerben 31 zum Einrasten der Blockiernase 29 auf.
[0015] Bei Beaufschlagung des Schwenkantriebes 15 und Rotation der Schwenkstange 18 kommt
es infolge der Bewegung des Kulissenbolzens 27 in der Kulisse 26 zuerst zu einem Hochheben
der Lagerhülse 14 mitsamt dem Schienenauflager 6, da die Blockiernase 29 deren Rotation
vorerst verhindert. Dadurch wird auch der Tragbalken 7 von der Stützrippe 35 abgehoben.
Sobald die Blockiernase 29 zur Gänze aus der Blockierkerbe 31 nach oben geschoben
ist, beginnt der Kulissenbolzen 27 als Mitnehmer zu wirken und versetzt die Lagerhülse
14 in Rotation um die Längsachse 24. Nach Durchführung einer 90°igen Schwenkbewegung
rastet die Blockiernase 29 in der anderen Blockierkerbe 31 des Abstützringes 30 durch
das Eigengewicht des Schienenauflagers 6 wieder ein und arretiert so das Schienenauflager
6 in der Endposition.
[0016] Jedem Schienenauflager 6 ist zudem in jeder der beiden Endpositionen ein Endschalter
32 zugeordnet, der zur Betätigung eines optischen und/oder akustischen Meldesystems
33 ausgebildet ist. Dieses weist jeweils am oberen Ende einer Auflagerstütze 10 befestigte
Lampen 34 auf, die der im Portalkran 5 befindlichen Bedienungsperson die Beendigung
der über Funkfernsteuerung ausgelösten Verschwenkung bzw. das Verriegeln der Schienenauflager
6 in der jeweiligen Endposition deutlich anzeigen.
[0017] In Fig. 5 (bei der, ebenso auch wie in Fig. 6, für funktionsgleiche Teile dieselben
Bezugszeichen wie beim bereits beschriebenen Beispiel beibehalten werden) ist eine
Arretiervorrichtung 36 zu sehen, die als Nockensteuerung 37 ausgebildet ist. Dabei
ist der untere Rand 28 der Lagerhülse 14 mit trapezförmigen Nocken 38 versehen, denen
Kerben 39 im Abstützring 30 zugeordnet sind. Insgesamt vier formschlüssig ineinander
passende Paare von Nocken und Kerben sind jeweils um 90° versetzt rund um die Auflagerstütze
10 angeordnet und gestatten ein Einrasten des Schienenauflagers 6 in der In- bzw.
Außerbetriebstellung durch das Eigengewicht des Schienenauflagers nach erfolgter Drehung
anhand der - mit der Lagerhülse 14 verbundenen - Schwenkstange 18. (Als zusätzliche
Möglichkeit wäre es denkbar, den unteren Rand der Lagerhülse und den zugeordneten
oberen Rand des Abstützringes in Form einer Sinuskurve gewellt zu gestalten. Dadurch
wäre eine Verminderung der Reibung zwischen Lagerhülse und Abstützring während der
Verschwenkung erzielbar.)
[0018] Die in Fig. 6 dargestellte Arretiervorrichtung 40 besteht aus einem Blockierriegel
41, der in einem vertikalen Schlitz 42 in der Auflagerstütze 10 geführt ist und dem
- um 90° gegeneinander versetzte - Einrastnuten 43 zugeordnet sind. Diese sind im
oberen Rand 44 der rotierbaren Lagerhülse 14 angeordnet, deren unterer Rand 28 glatt
ausgeführt ist und auf dem Abstützring 30 gleitet. Um die Arretiervorrichtung 40 für
eine Verschwenkung des Schienenauflagers 6 zu entriegeln, wird der Blockierriegel
41 mittels eines Solenoids 45 angehoben, so daß die Lagerhülse 14 anhand der Schwenkstange
18 unter Beaufschlagung des Schwenkantriebes in Rotation versetzt werden kann. Nach
Erreichen der Endposition des Schienenauflagers 6 rastet der Blockierriegel 41 aufgrund
der Schwerkraft wieder in den Einrastnuten 43 ein. Das Solenoid 45 ist zweckmäßigerweise
mit dem Meldesystem 33 bzw. den Endschaltern 32 und Lampen 34 gekoppelt.
[0019] Alternativ ist es natürlich auch möglich, anstelle zweier in Wagenquerrichtung einander
gegenüberliegender Auflagerstützen eine einzige, bezüglich der genannten Querrichtung
mittig angeordnete Auflagerstütze zu verwenden.
1. Schienenverladezug zum Transport sowie zum Auf- und Abladen von Langschienen, mit
einer Anzahl von auf Schienenfahrwerken (2) abgestützten Verladewagen (3), denen in
Wagenlängsrichtung voneinander distanzierte Schienenauflager (6) zugeordnet sind,
die jeweils auf einer Auflagerstütze (10) um eine vertikale Achse (9) von einer senkrecht
zur Wagenlängsrichtung verlaufenden Inbetriebstellung in eine in Wagenlängsrichtung
verlaufende Außerbetriebstellung drehbar gelagert und durch eine Arretiervorrichtung
(23;36;40) in der gewünschten Stellung fixierbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß
jedem Schienenauflager (6) ein eigener Schwenkantrieb (15) zugeordnet und die Arretiervorrichtung
(23;36;40) für eine automatische Verriegelung des Schienenauflagers (6) nach Beendigung
der Schwenkbewegung ausgebildet ist.
2. Schienenverladezug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkantrieb
(15) als unterhalb einer Ladeplattform (13) angeordneter Hydraulikantrieb ausgebildet
ist, dessen Kolbenstange (17) mit einer koaxial zur Längsachse (24) der vertikalen
Auflagerstütze (10) angeordneten und um diese verschwenkbar gelagerten Schwenkstange
(18) verbunden ist.
3. Schienenverladezug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretiervorrichtung
(23) durch eine Kulissensteuerung (25) gebildet ist.
4. Schienenverladezug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schienenauflager
(6) mit einer koaxial zur Längsachse (24) positionierten, drehbar gelagerten Lagerhülse
(14) verbunden ist, die eine mit einem Kulissenbolzen (27) der Schwenkstange (18)
zusammenwirkende Kulisse (26) sowie eine über einen unteren Rand (28) vorstehenden
Blockiernase (29) aufweist, wobei die Lagerhülse (14) auf einem mit der Auflagerstütze
(10) verbundenen Abstützring (30) aufliegt, der zwei bezüglich der Längsachse (24)
um 90° voneinander distanzierte Blockierkerben (31) zum Einrasten der Blockiernase
(29) aufweist.
5. Schienenverladezug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder
von zwei in Wagenquerrichtung einander gegenüberliegenden Auflagerstützen (10) eine
Kulissensteuerung (25) zugeordnet ist, von denen eine erste Kulissensteuerung (25)
mit einem ersten Schienenauflager (6) und ein unterhalb diesem positioniertes zweites
Schienenauflager (6) mit der zweiten Kulissensteuerung (25) verbunden ist.
6. Schienenverladezug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedem
Schienenauflager (6) am der Lagerhülse (14) entgegengesetzten freien Ende ein Begrenzungsanschlag
(19) zur Anlage an die der Lagerhülse gegenüberliegende Auflagerstütze (10) zugeordnet
ist.
7. Schienenverladezug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Auflagerstütze
(10) eine Einrastnut (20) zum Einrasten eines unteren Randes (21) des Begrenzungsanschlages
(19) zugeordnet ist.
8. Schienenverladezug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedem
Schienenauflager (6) ein Endschalter (32) zugeordnet ist, der zur Betätigung eines
optischen und/oder akustischen Meldesystems (33) ausgebildet ist.
9. Schienenverladezug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Meldesystem (33)
durch jeweils am oberen Ende einer Auflagerstütze (10) befestigte Lampen (34) gebildet
ist.
1. A rail loading train for transporting and for loading and unloading long rails, comprising
a number of loading wagons (3) supported on on-track undercarriages (2), with which
are associated rail supports (6) which are spaced apart from one another in the longitudinal
direction of the wagon and which are respectively mounted on a supporting pillar (10)
so as to be rotatable about a vertical axis (9) from an operative position extending
perpendicularly to the longitudinal direction of the wagon into an inoperative position
extending in the longitudinal direction of the wagon and which may be fixed in the
desired position by means of a locking device (23;36;40), characterized in that a
separate pivot drive (15) is associated with each rail support (6) and the locking
device (23;36;40) is designed to lock the rail support (6) automatically when the
pivoting movement is completed.
2. A rail loading train according to claim 1, characterized in that the pivot drive (15)
is designed as a hydraulic drive arranged underneath a loading platform (13), of which
the piston rod (17) is connected to a pivoting rod (18) arranged coaxially to the
longitudinal axis (24) of the vertical supporting pillar (10) and mounted so as to
be pivotable around the said longitudinal axis.
3. A rail loading train according to claim 1 or 2, characterized in that the locking
device (23) is formed by a slotted-link guide (25).
4. A rail loading train according to claim 3, characterized in that the rail support
(6) is connected to a rotatably mounted bearing sleeve (14) positioned coaxially to
the longitudinal axis (24), the said bearing sleeve having a link (26) cooperating
with a link pin (27) of the pivoting rod (18) and a locking projection (29) protruding
beyond a lower edge (28), the bearing sleeve (14) resting on a supporting ring (30)
connected to the supporting pillar (10), the supporting ring having two locking notches
(31) spaced 90° apart from one another with respect to the longitudinal axis (24),
for engaging the locking projection (29).
5. A rail loading train according to one of claims 1 to 4, characterized in that a slotted-link
guide (25) is associated with each of two supporting pillars (10) situated opposite
one another in the transverse direction of the wagon, of which a first slotted-link
guide (25) is connected to a first rail support (6) and a second rail support (6)
situated underneath it is connected to the second slotted-link guide (25).
6. A rail loading train according to one of claims 1 to 5, characterized in that a limiting
stop (19) is associated with each rail support (6) at the free end opposite the bearing
sleeve (14), for abutment against the supporting pillar (10) situated opposite the
bearing sleeve.
7. A rail loading train according to claim 6, characterized in that an engaging groove
(20) is associated with each supporting pillar (10) for engaging a lower edge (21)
of the limiting stop (19).
8. A rail loading train according to one of claims 1 to 7, characterized in that a limit
switch (32) is associated with each rail support (6) which is designed to operate
a visual and/or acoustic signalling system (33).
9. A rail loading train according to claim 8, characterized in that the signalling system
(33) is formed by lights (34) respectively fixed to the top end of each supporting
pillar (10).
1. Train de chargement de rails pour le transport ainsi que pour le chargement et le
déchargement de rails longs, avec un nombre de wagons de chargement (3) prenant appui
sur des trains de roulement sur rails (2) et auxquels sont associés des organes de
support de rails (6) espacés les uns des autres dans la direction longitudinale des
wagons et qui sont respectivement montés sur un appui d'organe de support (10) à rotation
autour d'un axe vertical (9) d'une position de fonctionnement s'étendant perpendiculairement
à la direction longitudinale des wagons en une position hors fonctionnement s'étendant
dans la direction longitudinale des wagons et qui peuvent être fixés par un dispositif
d'arrêt (23; 36; 40) dans la position recherchée, caractérisé en ce qu'il est associé
à chaque organe de support de rails (6) une commande de pivotement propre (15) et
que le dispositif d'arrêt (23; 36; 40) est réalisé en vue d'un verrouillage automatique
de l'organe de support de rails (6) après la fin du mouvement de pivotement.
2. Train de chargement de rails selon la revendication 1, caractérisé en ce que la commande
de pivotement (15) est réalisée sous forme de commande hydrauliques disposée en dessous
d'une plateforme de chargement (13), dont la tige de piston (17) est reliée à une
tige pivotante (18) disposée coaxialement à l'axe longitudinal (24) de l'appui d'organe
de support vertical (10) et logé de façon pivotante autour de celui-ci.
3. Train de chargement de rails selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que
le dispositif d'arrêt (23) est constitué par une commande à coulisse (25).
4. Train de chargement de rails selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'organe
de support de rails (6) est relié à une douille de palier (14) positionnée coaxialement
à l'axe longitudinal (24) et montée à rotation qui comporte une coulisse (26) coopérant
avec un boulon de coulisse (27) de la tige pivotante (18) ainsi qu'un ergot de blocage
(29) faisant saillie sur un bord inférieur (28), la douille de palier (14) reposant
sur une bague d'appui (30) reliée à l'appui d'organe de support (10) qui présente
deux encoches de blocage (31) espacées l'une de l'autre de 90° relativement à l'axe
longitudinal (24) pour l'enclenchement de l'ergot de blocage (29).
5. Train de chargement de rails selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en
ce qu'il est associé à chacun de deux appuis d'organe de support (10) opposés l'un
à l'autre dans la direction transversale des wagons une commande à coulisse (25) dont
la première commande à coulisse (25) est reliée à un premier organe de support de
rails (6), et un deuxième organe de support de rails (6) positionné en dessous de
celui-ci à la deuxième commande à coulisse (25).
6. Train de chargement de rails selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en
ce qu'il est associé à chaque organe de support de rails (6) à l'extrémité libre opposée
à la douille de palier (14) une butée de délimitation (19) pour l'application à l'appui
d'organe de support (10) opposé à la douille de palier.
7. Train de chargement de rails selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'il est
associé à chaque appui d'organe de support (10) une rainure d'enclenchement (20) pour
l'enclenchement d'un bord inférieur (21) de la butée de délimitation (19).
8. Train de chargement de rails selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en
ce qu'il est associé à chaque organe de support de rails (6) un commutateur de fin
de course (32) qui est réalisé pour l'actionnement d'un système de signalisation optique
et/ou acoustique (33).
9. Train de chargement de rails selon la revendication 8, caractérisé en ce que le système
de signalisation (33) est constitué par des lampes (34) fixées respectivement à l'extrémité
supérieure d'un appui d'organe de support (10).

