[0001] Die Erfindung betrifft einen Kühlschrank mit wenigstens einer in dessen Innenraum
angeordneter Ablage zum Abstellen von Kühlgut, welche wenigstens an ihren beiden einander
gegenüberliegenden Randabschnitten in an den Seitenwänden des Innenraums angeordneten
Führungen herausziehbar geführt ist, wobei der Ausziehweg durch entriegelbare Anschlagelemente,
welche mit Gegenanschlägen zusammenwirken, begrenzt ist.
[0002] Bei Kühlschränken ist es bekannt, die zur Unterteilung ihres Kühlraumes dienenden
Ablagen, welche mit ihren seitlichen Randabschnitten in Führungen an den Seitenwänden
des Kühlraumes geführt sind, zum Zwecke ihrer Führung im türfernen Führungsbereich
zapfenartige Führungselemente und im türnahen Führungsabschnitt mit einer gewissen
Längenausdehnung behaftete Führungsflächen vorzusehen. Dabei sind die türnahen Führungsflächen
in ihrer Länge derart bemessen, daß die Ablage bei einem Türöffnungswinkel von 90°
ohne eine Kollision mit der Kühlschranktür hervorzurufen, über die Länge der Führungsflächen
herausziehbar und im Anschluß daran um die zapfenartigen Auflager drehbar und somit
letztendlich aus dieser Führungsebene entnehmbar und in eine andere einsetzbar ist.
Möchte eine Bedienperson des Kühlschranks jedoch nur eine Übersicht über das in Kühlraum
eingestellte Kühlgut verschaffen und sich dabei durch Herausziehen der Ablage die
Einsichtnahme des auf dem türfernen Ablagenabschnitt abgestellten Kühlgutes erleichtern,
so besteht die Gefahr, daß die Ablage über die Länge ihrer im türnahen Bereich vorgesehenen
Führungsflächen herausgezogen wird und somit in den darunterliegenden Raum abkippen
kann.
[0003] Um einen derartigen Vorfall zu vermeiden, ist in der DE-AS 10 64 083 eine Auszugsbegrenzung
für eine gitterartige Ablage vorgeschlagen, welche durch eine federnde, mit ihrem
freien Ende zur Rückwand des Kühlraumes gerichtete Zunge gebildet ist, welche aus
der Führungsbahn der im Querschnitt C-förmigen, an den Seitenwänden des Kühlraumes
angeordneten Führungen herausragt und zum Zwecke der Auszugsbegrenzung mit einem an
der Ablage vorgesehenen Gegenanschlag zusammenwirkt.
[0004] Für den Fall, daß die Ablage aus dem Kühlraum, z.B. zu Reinigungszwecken vollends
entnommen werden soll, bedarf es erheblicher Mühe, um die Auszugsbegrenzung wegen
der schlechten Zugänglichkeit der federnden Zunge außern Eingriff zu setzen. Wäre
die Ablage nicht wie gemäß diesem Stand der Technik gitterförmig, sondern vollflächig
ausgeführt, so würde sich die Aufhebung der Auszugsbegrenzung noch deutlich erschweren,
wenn nicht sogar unmöglich werden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für ein in Führungen geführte Ablage eine
konstruktiv einfach aufgebaute Auszugsbegrenzung vorzuschlagen, welche einerseits
den Ausziehweg der Ablage sicher begrenzt und welche sich andererseits mit geringem
Aufwand außer Eingriff setzen läßt.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die entriegelbaren Anschläge
an den Randabschnitten der Ablage, an der der Lauffläche der Randabschnitte gegenüberliegenden
Seite angeordnet und in Bereich außerhalb der Führungen zu ihrem Entriegeln betätigbar
sind.
[0007] Die erfindungsgemäße Lösung zeichnet sich dadurch aus, daß die zusammenwirkenden
Gleitflächen an den Führungen und den Ablagen weder gleit- noch führungstechnisch
durch die Auszugsbegrenzung beeinträchtigt sind. Außerdem gewährleistet die erfindungsgemäße
Lösung aufgrund ihrem guten Einsehbarkeit und Zugänglichkeit eine rasche und zielgenaue
Bedienung der entriegelbaren Anschlagelemente.
[0008] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist
vorgesehen, daß die entriegelbaren Anschlagelemente als in Einschubrichtung der Ablage
in die Führungen keilartig bezüglich den Randabschnitten angestellte Blattfedern ausgebildet
und zum Entriegeln der gegeneinander wirkenden Anschläge mit einer Betätigungstaste
versehen sind.
[0009] Eine derartige Lösung zeichnet sich vor allem durch ihrer preiswerte Herstellbarkeit
und dennoch hohe Funktionstüchtigkeit aus.
[0010] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Randabschnitte im türnahen Bereich der Ablage Aufsteckelemente
aufweisen sind, welche in Aufnahmen lösbar gehaltert und mit den entriegelbaren Anschlägen
versehen sind.
[0011] Derart ausgebildete Anschlagelemente zeichnen sich einerseits durch ihre optisch
unauffällige Integration in die Ablage und andererseits durch ihre besonders leichte
Austauschbarkeit im Schadensfall aus.
[0012] Entsprechend einer nächsten bevorzugten Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung
ist vorgesehen, daß die Aufsteckelemente als federnde, im Querschnitt C-förmig ausgebildete
Klammern ausgeführt sind, welche sowohl in Verschieberichtung der Ablage als auch
entgegen ihrer Aufsteckrichtung in den Aufnahmen form- und kraftschlüssig gehaltert
sind.
[0013] Durch eine derartige Lösung sind die mit den entriegelbaren Anschlagelementen versehenen
Aufsteckelemente auf einfache Weise ohne Kraftaufwand positionsgenau an der Ablage
montierbar und bei der Handhabung der Ablage lagestabil gehaltert.
[0014] Gemäß einer weiteren bevorzugten Auführungsform des Gegenstandes der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Führungen an den Seitenwänden auf ihrer der Blattfeder zugewandten
Seite mit einer Ausbuchtung versehen sind, in welches das freie Ende der Blattfeder
eintaucht, wenn die Ablag in ihrer in den Innenraum eingeschobenen Endposition angeordnet
ist.
[0015] Durch eine derartige Lösung ist auf einfache Weise sichergestellt, daß die Blattfeder
nicht ständig unter Krafteinwirkung steht und somit vorzeitig, wie dies insbesondere
bei aus Kunststoff gefertigten Blattfedern der Fall sein kann, ihre zur Gewährleistung
der Anschlagsfunktion notwendige Federwirkung verliert.
[0016] Besonders zweckmäßig ausgebildet ist eine Ablage, wenn nach einer weiteren vorteilhaften
Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen ist, daß die Ablage eine Abstellfläche
aus Glas aufweist, welche mit einem umlaufend angeordneten Rahmen eingefaßt ist, welcher
im türfernen Bereich seitlich vorstehende, zum Führen in den Führungen dienende Zapfen
aufweist und welcher im türnahen Bereich seitlich gegenüber dem Rahmen vorspringende
Rahmenabschnitte aufweist, die mit den Aufnahmen zur Halterung der Aufsteckelemente
versehen sind.
[0017] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Aufsteckelemente und die Zapfen aus bezüglich den Führungen gleitfähigen
Material gebildet sind.
[0018] Durch eine derartige Lösung läßt sich die Ablage auch im mit Kühlgut beladenen Zustand
innerhalb der Führungen leicht und nahezu ruckfrei verschieben.
[0019] Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung anhand eines in der Zeichnung
vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen als Standgerät ausgebildeten Haushalts-Kühlschrank bei geöffneter Tür mit in
dessen Innenraum übereinander angeordneten, in Führungsnuten geführten Ablagen in
raumbildlicher Darstellung von vorne,
- Fig. 2
- in einer gegenüber Fig. 1 vergrößerten Darstellung eine der Anlagen mit an ihren seitlichen
Rändern angeordneten, im türfernen Bereich als Führungszapfen und im türnahen Bereich
als Aufsteckelemente ausgebildeten Führungselementen in Ansicht von oben,
- Fig. 3
- in einem Ausschnitt die Ablage im Bereich des mit einem entriegelbaren Anschlag versehenen
Aufsteckelements, etwa in natürlichem Maßstab in Schnittdarstellung gemäß der Schnittlinie
III-III,
- Fig. 4
- ausschnittsweise in vergrößertem Maßstab die in den Führungsnuten des Innenraums geführte
Ablage in ihrer durch den entriegelbaren Anschlag bewirkten, aus dem Innenraum herausgezogenen
Anschlagstellung in Schnittdarstellung von vorne und
- Fig. 5
- die in den Führungsnuten des Innenraums geführte Ablage in ihrer eingeschobenen Ruheposition
in Schnittdarstellung von der Seite.
[0020] Gemäß Fig. 1 ist ein Haushalts-Kühlschrank 10 gezeigt, dessen wärmeisolierendes Gehäuse
11 zusammen mit einer daran angeschlagenen, ebenso mit Wärmeisolationsmaterial versehene
Tür 12 einen Innenraum 13 umschließt. Dieser ist an seinen einander gegenüberliegenden
Seitenwänden 14 mit in gleichen Abständen übereinander angeordneten, als Führungsnuten
ausgebildeten Führungen 15 versehen, welche durch plastische Formgebung des den Innenraum
13 zur Wärmeisolation des Gehäuses 11 hin abschirmenden Innenbehälters im Tiefziehverfahren
hergestellt sind. In diesen Führungen 15 sind zum Abstellen von Kühlgut dienende Anlagen
20, mit ihren den Seitenwänden 14 zugewandten seitlichen Randabschnitten verschieblich
geführt und gehaltert.
[0021] Wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, sind die seitlichen Randabschnitte Bestandteil
eines eine geschlossenflächig ausgeführte Abstellfläche 21 aus Glas einfassenden Rahmens
22 aus Kunststoff-Spritzguß, welcher auf seiner der Tür 12 zugewandten Frontseite
mit einem Griffstück 23 zum Zwecke der verschieblichen Bewegung der Ablage 20 innerhalb
der Führungen 15 versehen ist. Die sich an die Frontseite des Rahmens 22 anschließenden,
in den Führungsleisten 15 gehalterten seitlichen, als Rahmenabschnitte ausgebildeten
Randabschnitte sind durch eine Stufe 24 abgesetzt, wodurch im türfernen Bereich der
Ablage 20 hinsichtlich ihrer Breite zurückspringt. Innerhalb diesem Rücksprung, nahe
dessen von der Stufe 24 abgewandten Ende sind zu den Seitenwänden 14 hin gerichtete,
etwa die Höhe der Stufe 24 aufweisende Zapfen 25 vorgesehen, welche zur Führung des
türfernen Abschnitts der Ablage 20 in den Führungen 15 dienen und welche zweiteilig
aufgebaut sind, wobei der mit an den Rahmen 22 angeformte Grundkörper mit einem Aufsteckteil
versehen ist, welche aus einem innerhalb der Führungen gut gleitfähigen Material gebildet
ist. Unmittelbar in Einschubrichtung der Ablage 20 vor der Stufe 24 sind die seitlichen
Rahmenabschnitte des Rahmens 22 mit in ihn eingeformte Aufnahmen 26 versehen (siehe
hierzu Fig. 3 und Fig. 4), welche gegenüber der Kontur des Rahmenquerschnitts zurückversetzt
sind und welche mit in Einschubrichtung der seitlichen Rahmenabschnitte verlaufenden
Haltenuten 27 ausgestattet sind. In die Aufnahmen 26 sind Aufsteckelemente 30 einbringbar,
welche als im Querschnitt C-förmig ausgebildete Klammern mit verschieden langen Schenkeln
ausgeführt sind, wobei der längere in Einbaulage der Ablage 20 tieferliegende Schenkel
mit seiner Außenfläche als Gleitkufe innerhalb der Führungen 15 dient und an seinem
freien Ende mit einer Rastnase 32 versehen ist, welche in die ihr zugewandte Haltenut
27 verastend einzugreifen vermag. Der dem längeren Schenkel 31 gegenüberliegende kürzere
Schenkel 32 bildet mit seiner von der Aufnahme 26 abgewandten Außenfläche zusammen
mit der Außenfläche des seitlichen Abschnitts des Rahmens 22 eine durchgehend ebene
Fläche und ist an seinem freien Ende mit einer Haltenase 34 versehen, welche bei innerhalb
der Aufnahme 26 angeordneten Aufsteckelement 30 mit der ihr zugekehrten Haltenut 27
zusammenwirkt. Zur Montage der Aufsteckelemente 30 in den Aufnahmen 26 der seitlichen
Abschnitte des Rahmens 22 wird die am freien Ende des kürzeren Schenkels 33 angeordnete
Haltenase 34 in einem ersten Montageschritt in die ihr zugeordnete Haltenut 27 eingefügt,
wobei der Schenkel 33 hierbei mit seiner Außenfläche gegenüber der Außenfläche des
Rahmens 22 angekippt ist, so daß die am freien Ende des längeren Schenkels 31 angeordnete
Rastnase 32 noch nicht in Eingriff mit der ihr zugeordneten Haltenut 27 steht. Im
Anschluß daran wird das Aufsteckelement 30 in seine Endposition verschwenkt, wobei
als Drehpunkt die innerhalb der Haltenut 27 angeordnete Haltenase 34 dient. Durch
das Verschwenken des Aufsteckelementes 30 wird dieses bevor die am längeren Schenkel
31 angeordnete Rastnase 32 in ihre Rastposition übergeht, elastisch federnd aufgeweitet,
so daß nach Erreichen der Rastposition, aufgrund der Federwirkung, welche durch die
klammerartige Ausbildung des Aufsteckelementes 30 erzeugt ist, dieses entgegen seiner
Aufsteckrichtung kraftschlüssig lösbar in der Aufnahme 26 gehaltert ist. Senkrecht
zur Aufsteckrichtung, in Verschieberichtung der Ablage 20 innerhalb der Führungen
15 ist das Aufsteckelement 30 durch sein formschlüssiges Eintauchen in die Aufnahme
26 gesichert.
[0022] Wie besonders Fig. 2 zeigt, ist eines der beiden Aufsteckelemente 30 an den seitlichen
Abschnitten des Rahmens 22 (im vorliegenden Ausführungsbeispiel das von der Türanschlagseite
abgewandte Aufsteckelement 30) an seinem kürzeren Schenkel 33, auf dessen der Stufe
24 zugewandten Ende mit einem entriegelbaren Anschlagelement 35 ausgestattet, welches
als zungenartig ausgeführte Blattfeder ausgebildet ist, deren Federkörper 36 gegenüber
der Außenfläche des kürzeren Schenkels 33 keilartig angestellt ist, wobei die durch
die keilartige Anordnung des Federkörpers 36 zusammen mit dem Schenkel 33 gebildete
Keilschneide in Einschubrichtung der Ablage 20 in die Führungen 15 zur Stufe 24 hingerichtet
ist (siehe hierzu Fig. 5). Wie sowohl aus Fig. 2 als auch aus Fig. 3 und Fig. 4 ersichtlich
ist, weist der Federkörper 36 zwei Abschnitte unterschiedlicher Breite auf, wobei
der schmälere, dem Schenkel 33 zugewandte zu seiner Anbindung an diesen dienende erste
Abschnitt als Federfuß 37 ausgebildet ist. Der sich an den Federfuß 37 anschließende,
einseitig zur Erzeugung einer Betätigungstaste 38 sich zur Abstellfläche 21 hin verbreiternde
zweite Abschnitt ist an seinem freien Ende einer Anschlagsfläche 39 versehen.
[0023] Wie Fig. 4 und Fig. 5 zeigt, wirkt die Anschlagsfläche 39 im aus dem Innenraum 13
herausgezogenen Zustand der Ablage 20 mit einem Gegenanschlag 40 zusammen, welcher
in den gegenüberliegenden, zu dem als Gleitfläche für die Ablage 20 dienenden, der
Abstellfläche 21 zugewandten horizontalen Abschnitt der Führungsleiste 15 eingeformt
ist. Durch das Zusammenwirken wird der Auszugsweg der Ablage 20 aus dem Innenraum
13 des Haushalts-Kühlchrankes 10 auf ein vorbestimmtes Auszugsmaß begrenzt, wodurch
verhindert ist, daß die Ablage 20 aus den Führungen gleitet. Um die Ablage 20 aus
den Führungen 15 entnehmen zu können, ist das im Anschlagsfalle mit dem Anschlag 40
zusammenwirkenden Anschlag 39 durch Betätigung der außerhalb der Führungen 15 von
seiten der Abstellfläche 21 her zugänglichen Betätigungstaste 37 entgegen der Federwirkung
des Federkörpers 36 in Richtung zur Ablagefläche 21 hin zu entriegeln. Daraufhin kann
die Ablage 20 bis zu den an den seitlichen Abschnitten des Rahmens 22 vorgesehenen
Stufen 24 aus den Führungen 15 herausgezogen werden, wodurch eine Schwenkbewegung
der Ablage 20 um die noch in den Führungen 15 angeordneten Zapfen 25 möglich ist,
welche dann bei im wesentlichen senkrecht zu ihrer Verschieberichtung in den Führungen
15 verschwenkte Ablage 20 aus den Führungen 15 herausnehmbar sind. Eine Verschwenkbewegung
der Ablage 20 ist deshalb erforderlich, weil die Tür 12 auf ihrer dem Innenraum 13
zugewandten Innenseite mit vorstehenden Holmen ausgestattet ist, welche bei einem
Öffnungswinkel von 90° für die Tür 12 eine Auszugsbewegung der Ablage 20 aus den Führungen
15 unmöglich machen.
[0024] Befindet sich die Ablage 20 in ihrer in den Innenraum 13 zurückgeschobenen Endposition
(siehe hierzu Fig. 5), so taucht das freie, mit der Anschlagfläche 39 versehene Ende
des Federkörpers 36 in eine Ausbuchtung 41 ein, innerhalb welcher der Federkörper
36 kraftfrei ohne Vorspannung angeordnet ist, was insbesondere für den Fall von Bedeutung
ist, wenn der Federkörper 36 des entriegelbaren Anschlagelementes 35 einstückig aus
Kunststoff-Spritzguß zusammen mit dem Aufsteckelement 30 hergestellt ist.
1. Kühlschrank mit einer Tür zum Verschließen seines Innenraums, in dem wenigstens eine
Ablage zum Abstellen von Kühlgut angeordnet ist, welche wenigsten an ihren beiden
einander gegenüberliegenden Randabschnitten in an den Seitenwänden des Innenraums
angeordneten Führungen herausziehbar geführt ist, wobei der Ausziehweg durch entriegelbare
Anschläge, welche mit Gegenanschlägen zusammenwirken, begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die entriegelbaren Anschläge (35) an den Randabschnitten der Ablage (20) an der
der Lauffläche der Randabschnitte gegenüberliegenden Seite angeordnet und im Bereich
außerhalb der Führungen (15) zu ihren Entriegeln betätigbar sind.
2. Kühlschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die entriegelbaren Anschläge
(35) als entgegen der Einschubrichtung der Ablage (20) in die Führungen (15) keilartig
bezüglich den Randabschnitten angestellte Blattfedern ausgebildet und zum Entriegeln
der gegeneinander wirkenden Anschläge (39, 40) mit einer Betätigungstaste (38) versehen
sind.
3. Kühlschrank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Randabschnitte
im türnahen Bereich der Ablage (20) Aufsteckelemente (30) aufweisen, welche in Aufnahmen
(26) lösbar gehaltert und mit den entriegelbaren Anschlägen (35) versehen sind.
4. Kühlschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufsteckelemente
(30) als federnde, im Querschnitt C-förmig ausgebildete Klammern ausgeführt sind,
welche sowohl in Verschieberichtung der Ablage (20) als auch entgegen ihrer Aufsteckrichtung
in die Aufnahmen (26) form- und kraftschlüssig gehaltert sind.
5. Kühlschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen
(15) an den Seitenwänden (14) auf ihrer dem entriegelbaren Anschlag (35) zugewandten
Seite mit einer Ausbuchtung (41) versehen sind, in welches das freie Ende der als
Blattfeder ausgeführten, entriegelbaren Anschläge (35) eintaucht, wenn die Ablage
(20) in ihrer in den Innenraum (13) eingeschobenen Endposition angeordnet ist.
6. Kühlschrank nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablage
(20) eine Abstellfläche (21) aus Glas aufweist, welche mit einem umlaufend angeordneten
Rahmen (22) eingefaßt ist, welche im türfernen Bereich seitlich vorstehende, zum Führen
in den Führungen (15) dienende Zapfen (25) aufweist und welcher im türnahen Bereich
seitlich gegenüber dem Rahmen (22) vorspringende Rahmenabschnitte aufweist, die mit
den Aufnahmen (26) zur Halterung der Aufsteckelemente (30) versehen sind.
7. Kühlschrank nach einem der Ansprüche 3, 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufsteckelemente (30) und die Zapfen (25) aus bezüglich den Führungen (15) gleitfähigen
Material gebildet sind.