[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine
derartige Einrichtung ist beispielsweise aus der japanischen Gebrauchsmusteroffenlegung
Hei 2-119470 (U) bekannt. Dabei erweisen sich die Nuten in der Stapelauflagefläche
insofern als vorteilhaft, als der Rechen nach dem Aufsetzten des Hilfastapels auf
die Stapelauflagefläche ohne Rückvirkung auf den Hilfsstapel unter diesem herausgezogen
werden kann. Dieser Vorteil bringt jedoch einen Nachteil mit sich, der sich besonders
bei Bogen mit einem geringen auf deren Fläche bezogenen Gewicht bemerkbar macht. Besagter
Nachteil besteht darin, daß sich der von den Nuten unterbrochene Traganteil der Stapelauflagefläche
mit zunehmendem Anwachsen der Höhe des abgesetzten Hilfsstapels in die Unterseite
desselben eindrückt.
[0002] Bei einer aus der Druckschrift US-A-3,980,183 bekannten Einrichtung zur Bildung von
Stapeln aus z. B. Zeitschriften ist ebenfalls eine Hilfstragvorrichtung vorgesehen,
welche zu einem Rechen zusammengefaßte Gitterstäbe umfaßt. Auf diesen Gitterstäben
ist eine Fangplatte abgelegt, auf welcher sodann die Stapelbildung erfolgt. Hierzu
sind aufeinandergeschichtete Fangplatten in einem Magazin bevorratet. Dem Magazin
ist eine Ausstoßeinrichtung zugeordnet in Form einer Schubstange, welche mit einer
Zahnstange verbunden ist, die in deren Längsrichtung mittels eines Zahnradantriebs
vor und zurück verschoben wird und bei einer jeweiligen Vorwärtsbewegung eine unterste
der bevorrateten Fangplatten aus dem Magazin heraus und über die Gitterstäbe schiebt.
Hierbei sind für eine betriebsmäßig vorgesehene Hubbewegung der Hilfstragvorrichtung
einerseits und für deren Beschickung mit Fangplatten andererseits jeweils eigenständige
Antriebsmittel vorgesehen.
[0003] Bei der bekannten Einrichtung sind die Fangplatten vorgesehen, da ein jeweiliger
Stapel an eine Fördereinrichtung übergeben wird, der keine starre und insbesondere
keine bleibende Stapelunterlage bietet, sondern vielmehr eine Stapelunterlage in Form
eines Wanderrostes mit quer zur Förderrichtung angeordneten Roststäben, die überdies
an einer übergabestelle, an welcher ein jeweiliger Stapel von der Fördereinrichtung
an eine nachfolgende Bearbeitungseinrichtung übergeben wird, abtauchen, so daß ein
jeweiliger Stapel an der übergabestelle einer Unterstützung mittels der Fangplatten
bedarf.
[0004] Das Problem einer vom Gewicht eines Stapels herrührenden Beeinträchtigung von zu
einem Bogenstapel aufeinandergeschichteten Bogen ist in der Druckschrift US-A-3,980,183
nicht angesprochen.
[0005] Mit der Erfindung soll eine gattungsgemäße Einrichtung so ausgebildet werden, daß
vom Gewicht eines Bogenstapels herrührende Beeinträchtigungen von zu einen Bogenstapel
aufeinandergeschichteten Bogen vermieden werden. Diese Aufgabe wird mit einer im Anspruch
1 angegebenen Einrichtung gelöst.
[0006] Bei einer erfindungsgemäß vorgesehenen Fangplatte findet ein unterster Bogen eines
Hilfsstapels eine in der Natur einer Platte liegende ebene, geschlossene Auflagefläche
vor. Damit ist eine vom zunehmenden Gewicht eines sich aus aufeinanderfolgenden Bogen
bildenden Stapels herrührende Beeinträchtigung vermieden, die bei bekannten gattungsgemäßen
Einrichtungen dadurch auftritt, daß der Stapel hierbei auf einer unterbrochenen Stapelauflagefläche
ruht.
[0007] Die Fangplatte kann manuell oder mittels einer selbsttätig arbeitenden Vorrichtung
auf die Gitterstäbe aufgelegt werden. Das Format der Fangplatte wird zweckmäßigerweise
etwas größer gewählt als das Format der Bogen, aus denen jeweilige Bogenstapel gebildet
werden. Es kann auch vorteilhaft sein, das Format der Fangplatte auf das Größtformat
der in der Einrichtung zu stapelnden Bogen abzustimmen. Im übrigen wird die Dimensionierung
auf den für die Fangplatte gewählten Werkstoff und auf das Gewicht eines letztlich
auf der Fangplatte ruhenden Bogenstapels abgestimmt.
[0008] Eine erste Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Einrichtung zeichnet sich dadurch
aus, daß nach erfolgter übergabe eines jeweiligen Hilfsstapels an die Stapelhubeinrichtung
eine jeweilige den Hilfsstapel unterfangende Fangplatte auf die Stapelauflagefläche
einer leer bereitgestellten Stapelunterlage aufgesetzt ist.
[0009] Diese Ausgestaltung kann in vorteilhafter Weise in solchen Fällen eingesetzt werden,
in denen sich die Bogen eines sich auf einer ebenen, geschlossenen Auflagefläche aufbauenden
Bogenstapels mit zunehmender Stapelhöhe nicht gegenseitig beeinträchtigen. Ein dementsprechendes
Einsatzgebiet ergibt sich somit beispielsweise für eine im Nonstopbetrieb arbeitende
Stapeleinrichtung für aus einer Druckmaschine ausgestoßene Bogen, bei denen bei einer
systembedingten maximalen Höhe eines homogenen Bogenstapels keine gegenseitige Beeinträchtigung
durch Farbablagerung auftritt.
[0010] Eine weitere Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Einrichtung zeichnet sich dadurch
aus, daß nach erfolgter übergabe eines ersten Hilfsstapels an die Stapelhubeinrichtung
eine den ersten Hilfsstapel unterfangende erste Fangplatte auf die Stapelauflagefläche
einer leer bereitgestellten Stapelunterlage aufgesetzt ist, mittels einer weiteren
Teilmenge der Bogen des Bogenstroms aus dem auf die Stapelauflagefläche aufgesetzten
ersten Hilfsstapel ein erster Teilstapel gebildet ist, an sich bekannte Stapelstützelemente
mit einer den ersten Teilstapel überragenden Höhe auf die erste Fangplatte aufgesetzt
sind, und eine einen zweiten Hilfsstapel unterfangende zweite Fangplatte nach erfolgter
übergabe des zweiten Hilfsstapels an die Stapelhubeinrichtung auf den Stapelstützelementen
aufgesetzt ist.
[0011] Diese Ausgestaltung kann in vorteilhafter Weise in solchen Fällen eingesetzt werden,
in denen sich die Bogen eines sich auf einer ebenen, geschlossenen Auflagefläche aufbauenden
Bogenstapels ab einer bestimmten Höhe desselben gegenseitig beeinträchtigen. Ein dementsprechendes
Einsatzgebiet ergibt sich somit beispielsweise für eine im Nonstopbetrieb arbeitende
Stapeleinrichtung für aus einer Druckmaschine ausgestoßene Bogen, bei denen die Gefahr
besteht, daß sich ab einer bestimmten Höhe eines aus diesen Bogen gebildeten Bogenstapels
Druckfarbe von einem Bogen auf einem benachbarten Bogen ablegt. In diesem Falle dienen
sodann die zweite Fangplatte und ggf. weitere Fangplatten als Hürdenplatten für einen
im sogenannten Hürdenbetrieb arbeitenden Ausleger der Druckmaschine. Hierbei erweist
sich als besonders vorteilhaft, daß auf zusätzliche Führungen zur vorübergehenden
Aufnahme von Hürdenplatten und damit auch auf Mittel zum Lösen der Hürdenplatten aus
den Führungen nach erfolgtem Aufsetzen der Hürdenplatten auf den Stützelementen verzichtet
werden kann.
[0012] In Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes ist vorgesehen, daß oberhalb der in der
Bereitschaftsstellung befindlichen Gitterstäbe ein eine Mehrzahl von übereinandergeschichteten
Fangplatten bereitstellender Speicher angeordnet ist, aus welchem eine jeweils unterste
der Fangplatten im Verlauf einer in einer Einschubrichtung erfolgenden, auf den Bogenstrom
hin gerichteten Längsverschiebung der Gitterstäbe mittels einer am Rechen vorgesehenen
Mitnehmeranordnung unter Ablage auf den Gitterstäben entnehmbar ist.
[0013] In Verbindung mit beispielsweise aus der eingangs genannten Druckschrift Hei 2-119
470 (U) bekannten selbsttätigen Verschiebemitteln, welche die Gitterstäbe in und entgegen
der Einschubrichtung verschieben, bilden bei dieser Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes
die Gitterstäbe zusammen mit ihren Verschiebemitteln bereits aktive Teile einer selbsttätig
arbeitenden Beschickungsvorrichtung zur Beschickung einer beispielsweise im Hürdenbetrieb
arbeitenden Stapeleinrichtung mit Hürdenplatten.
[0014] In vorteilhafter Ausgestaltung des Erfindungsgegenstands ist vorgesehen, daß die
Hilfstrageinrichtung höhenverstellbar ist.
[0015] Dies ermöglicht insbesondere auch ein Abrücken der Gitterstäbe von einer nach erfolgter
übergabe eines Hilfsstapels an die Stapelhubeinrichtung auf den Stapelstützelementen
aufsitzenden Fangplatte, so daß die Gitterstäbe nach der genannten übergabe ohne Rückwirkung
auf den Hilfsstapel von ihrer Fangstellung in ihre Bereitschaftsstellung verschoben
werden können.
[0016] Eine vorteilhafte Ausführungsform des Erfindungsgegenstands zeichnet sich dadurch
aus, daß an einer dem Bogenstrom zugewandten ersten Stirnseite des Speichers eine
Zuteilöffnung vorgesehen ist, welche eine vordere Stirnseite der jeweils untersten
Fangplatte freigibt, wenigstens eine der Zuteilöffnung gegenüberliegende zweite öffnung
des Speichers und in einem die Fangplatten tragenden Boden des Speichers wenigstens
eine dritte öffnung vorgesehen sind und die Mitnehmeranordnung im Verlauf der auf
den Bogenstrom hin gerichteten Längsverschiebung der Gitterstäbe durch die zweite
und die dritte öffnung hindurch in den Speicher eingreift, und daß die Mitnehmeranordnung
wenigstens eine zu den Gitterstäben senkrechte, in die Einschubrichtung weisende Anschlagfläche
aufweist, welche im Verlauf der auf den Bogenstrom hin gerichteten Längsverschiebung
der Gitterstäbe an einer hinteren Stirnseite der jeweils untersten Fangplatte angreift.
[0017] Des weiteren ist in vorteilhafter Ausgestaltung des Erfindungsgegenstands eine die
Gitterstäbe in deren Längsrichtung selbsttätig verschiebende Verschiebeeinrichtung
vorgesehen.
[0018] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, daß die Mitnehmeranordnung
mit einer Federanordnung ausgestattet ist, welche das Bestreben hat, eine Oberkante
der Anschlagfläche auf einem ersten Niveau bezüglich der Gitterstäbe zu halten, und
daß der der Zuteilöffnung gegenüberliegenden zweiten öffnung eine höhenverstellbare
Führungseinrichtung zugeordnet ist, mittels welcher die Oberkante der Anschlagfläche
auf ein niedrigeres zweites Niveau bezüglich der Gitterstäbe absenkbar ist.
[0019] Des weiteren ist bevorzugt vorgesehen, daß die Zuteilöffnung mittels verstellbarer
Zuteilzungen auf die Dicke der im Speicher bereitgestellten Fangplatten einstellbar
ist.
[0020] Insbesondere mit Blick auf eine eventuell auf die Bildung eines Bogenstapels folgende
Weiterbehandlung desselben sind des weiteren bevorzugt die auf die Stapelunterlage
aufgesetzte Fangplatte auf der Stapelunterlage fixierende lösbare Verbindungsmittel
vorgesehen. Diese Maßnahme erweist sich beispielsweise dann als vorteilhaft, wenn
die Bogen eines über die Fangplatte auf der Stapelunterlage aufsitzenden Bogenstapels
beispielsweise mittels einer Saugeinrichtung vereinzelt und dem Stapel entnommen werden.
In diesem Falle sorgen die lösbaren Verbindungsmittel dafür, daß die Fangplatte jedenfalls
auf der Stapelunterlage verbleibt und nicht von der Saugeinrichtung abgehoben wird.
[0021] Nachfolgend ist die Erfindung anhand der Zeichnung von Ausführungsbeispielen näher
erläutert.
[0022] Hierin zeigen:
- Fig. 1
- Eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Einrichtung mit einer selbsttätig
arbeitenden Einrichtung zum Auflegen der Fangplatte auf die Gitterstäbe,
- Fig. 2
- eine Ansicht in Richtung des Pfeils II in Fig. 1 eines im Ausführungsbeispiel verwendeten
Speichers für eine Mehrzahl von Fangplatten,
- Fig. 3
- ein Detail eines Ausführungsbeispiels, welches das Zusammenspiel einer federnden Mitnehmeranordnung
mit einer Führungseinrichtung am Speicher veranschaulicht,
- Fig. 4
- die in Fig. 4 dargestellte Mitnehmeranordnung in einer Draufsicht,
- Fig. 5
- ein Ausführungsbeispiel für eine mittels lösbarer Verbindungsmittel auf der Stapelunterlage
fixierte Fangplatte.
[0023] In dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist als Hebebühne 1 einer Stapelhubeinrichtung
eine an Hubketten 1.1 aufgehängte Flachpalette 1.2 vorgesehen, die mittels der Hubkette
1.1 nach Bedarf bis auf ein bestimmtes oberes Niveau angehoben und bis auf ein bestimmtes
unteres Niveau abgesenkt werden kann und sich in der wiedergegebenen Darstellung auf
ihrem untersten Niveau befindet. Die Hebebühne 1 trägt eine Stapelunterlage 2 in Form
einer weiteren Flachpalette mit einer von parallelen Nuten 2.2 unterbrochenen Stapelauflagefläche
2.1 (siehe Fig. 5).
[0024] Ein zu Einzelstapeln zusammenzufassender abwärts gerichteter, aus im wesentlichen
waagrecht orientierten, kontinuierlich aufeinanderfolgenden Bogen gebildeter Bogenstrom
wird beispielsweise von einem Kettenausleger einer Bogenrotationsdruckmaschine abgegeben.
Ein Teilstück entsprechender Auslegerketten 4 ist in Fig. 1 als strichpunktierte Linie
dargestellt. Von solchen Auslegerketten getragene Greifereinrichtungen 5 befördern
hierbei in bekannter Weise aufeinanderfolgende Bogen 6 mit Maschinengeschwindigkeit
in der Regel über eine Saugwalze 7 in Richtung auf einen Vorderkantenanschlag 8 und
geben den jeweiligen Bogen 6 in einem bestimmten Abstand vor dem Vorderkantenanschlag
8 frei, so daß sich der jeweilige Bogen im wesentlichen waagerecht orientiert und
von der Saugwalze 7 gebremst unter gleichzeitigem Fallen auf den Vorderkantenanschlag
8 zubewegt und einen Stapel 10 ausbildet, der sich sukzessive aus einem Hilfsstapel
9 aufbaut.
[0025] In Fig. 1 ist die Hebebühne 1 in einer Entnahmeposition dargestellt, in welcher sich
die Flachpalette 1.2 der Hebebühne 1 auf ihrem untersten Niveau befindet. Aus dieser
Entnahmeposition heraus können ein Einzelstapel 10 oder in Hürdenformation übereinandergesetzte
Teilstapel 10' zusammen mit der Stapelunterlage 2 aus dem Bereich der Einrichtung
abtransportiert werden. Nach erfolgtem Abtransport wird zur Aufnahme eines weiteren
aus dem Bogenstrom gebildeten Stapels eine leere Stapelunterlage 2 auf die Flachpalette
1.2 aufgelegt. Die Aufnahme eines solchen weiteren Stapels geschieht nach Anheben
der Flachpalette 1.2 und damit der leeren Stapelunterlage 2 bis auf ein oberes Niveau,
auf welchem die Stapelunterlage 2 mit einer Hilfstrageinrichtung zusammenwirkt, und
zwar unter übernahme des von der Hilfstrageinrichtung getragenen Hilfsstapels 9, der
sich während einer Entsorgung der mit einem Einzelstapel 10 oder einer Hürdenformation
aus Teilstapeln 10' belegten Flachpalette 2 durch deren Absenkung und Abtransport
und während der Bereitstellung einer leeren Stapelunterlage 2 und deren Anhebung auf
das genannte obere Niveau aus einer Teilmenge des Bogenstroms bildet.
[0026] Die zum vorübergehenden Tragen des sich aus dieser Teilmenge aufbauenden Hilfsstapels
9 vorgesehene Hilfstrageinrichtung umfaßt in bekannter Weise zu einem Rechen 11 zusammengefaßte
parallele Gitterstäbe 12. Diese sind zwischen einer in Fig. 1 mit gestrichelten Linien
dargestellten Bereitschaftsstellung außerhalb des Bogenstroms und einer innerhalb
des Bogenstroms befindlichen, mit Voll-Linien dargestellten Fangstellung verschiebbar
und im übrigen so ausgebildet und angeordnet, daß sie in die in Fig. 5 erkennbaren
Nuten 2.2 der Stapelunterlage 2 versenkbar sind.
[0027] Während bei herkömmlichen derartigen Einrichtungen der unterste Bogen des Hilfsstapels
9 unmittelbar auf die Gitterstäbe 12 abgelegt wird, ist gemäß der Erfindung eine unmittelbar
auf den Gitterstäben 12 aufliegende Fangplatte 13 vorgesehen, welche den sich sukzessive
aus den Bogen des Bogenstroms bildenden Hilfsstapel 9 unterfängt. Diese Fangplatte
setzt sich nun gemeinsam mit einem ersten Hilfsstapel 9 auf die Stapelunterlage 2
auf, und zwar in dem Moment, in dem diese auf das obengenannte obere Niveau angehoben
ist, auf dem sie mit der Hilfstrageinrichtung zusammenwirkt. Dieses Zusammenwirken
geschieht in bekannter Weise in der Form, daß die Gitterstäbe 12 in die Nuten 2.2
der auf das obere Niveau zubewegten Stapelunterlage 2 eintauchen. Dieses Eintauchen
erfolgt bei der erfindungsgemäßen Einrichtung bis zum gegenseitigen Kontakt von einerseits
Stapelunterlage 2 und andererseits Fangplatte 13. Mit der Herstellung dieses Kontakts
ist die Fangplatte 13 fortan auf die Stapelunterlage 2 aufgesetzt und die Auflage
der Fangplatte 13 auf den Gitterstäben 12 aufgehoben, so daß die Fangplatte 13 lediglich
vorübergehend auf den Gitterstäben 12 aufliegt. Nach dem gegenseitigen Kontakt von
Stapelunterlage 2 und Fangplatte 13 werden die Gitterstäbe 12 in ihre Bereitschaftsstellung
(in Fig. 1 gestrichelt dargestellte Lage) zurückgezogen.
[0028] Auf der solchermaßen an die Stapelunterlage 2 übergebenen Fangplatte 13 können nun
ein Einzelstapel 10 in Form eines Gesamtstapels oder Einzelstapel 10' in Hürdenformation
aufgesetzt sein, wobei unter einem Gesamtstapel ein solcher zu verstehen wäre, bei
welchem die diesen bildenden Bogen insbesondere bis zu einer Höhe aufeinandergeschichtet
sind, bei welcher der verfügbare Platz unterhalb der in Fangstellung befindlichen
Gitterstäbe 12 optimal ausgenutzt ist.
[0029] Wie ersichtlich, ist in Fig. 1 eine Ausgestaltung des Erfindungsgegenstands dargestellt,
mit welcher die Bildung einzelner Bogenstapel 10' in Hürdenformation erfolgt. In dieser
Darstellung ist eine erste, zunächst auf den Gitterstäben 12 abgelegte und einen ersten
Hilfsstapel 9 unterfangende Fangplatte 13 unmittelbar auf die Stapelunterlage 2 aufgesetzt
und trägt einen Teilstapel 10 sowie Stapelstützelemente 35, die den Teilstapel 10'an
Höhe überragen. Auf diese Stapelstützelemente 35 ist sodann eine weitere zunächst
auf den Gitterstäben 12 abgelegte und einen weiteren Hilfsstapel 9 unterfangende Fangplatte
13 aufgesetzt.
[0030] Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausgestaltung ist die den Rechen 11 umfassende Hilfstrageinrichtung
ihrerseits höhenverstellbar. Dies ist schematisch dargestellt in Form eines eine Verschiebeeinrichtung
14 für den Rechen 11 tragenden Rahmens 15, der ähnlich wie die Flachpalette 1.2 an
weiteren Hubketten 16 aufgehängt ist. Damit kann auch der Hilfsstapel 9 während seines
Aufbaus, während des Aufsetzens auf die Stapelunterlage 2 und während des Verschiebens
der Gitterstäbe 12 aus ihrer Fangstellung in ihre Bereitschaftsstellung zum Ausgleich
einer kontinuierlich anwachsenden Stapelhöhe abgesenkt werden. Darüberhinaus ermöglicht
die Höhenverstellbarkeit der Hilfstrageinrichtung auch eine behinderungsfreie Rückführung
der Gitterstäbe 12 aus einer in die Nuten 2.2 eingetauchten Lage in die Bereitschaftsstellung
der Gitterstäbe 12.
[0031] Der Hilfstrageinrichtung ist auch eine in Fig. 1 im Querschnitt erkennbare, ebenfalls
höhenverstellbare Traverse 17 zuzurechnen, welche die freien Enden der Gitterstäbe
12 in deren Fangstellung abstützt. Die an sich bekannten Mittel zur Höhenverstellung
der Traverse 17 sind nicht dargestellt.
[0032] Die Verschiebeeinrichtung 14 ist in Fig. 1 lediglich beispielhaft in Form eines Transmissionstriebs
angedeutet, der mittels eines Stellmotors 36 angetrieben ist. Damit ist eine selbsttätige
Verschiebeeinrichtung vorgesehen, welche zusammen mit einem im folgenden erläuterten
Speicher 18 eine die Fangplatte 13 selbsttätig auf die Gitterstäbe 12 ablegende Einrichtung
darstellt.
[0033] Der Speicher 18 ist oberhalb der in ihrer Bereitschaftsstellung befindlichen Gitterstäbe
12 angeordnet und stellt eine Mehrzahl von darin übereinandergeschichteten Fangplatten
13 bereit. Aus diesem Speicher 18 entnimmt der Rechen 11 im Verlauf einer in einer
Einschubrichtung erfolgenden, auf den Bogenstrom hin gerichteten Längsverschiebung
der Gitterstäbe 12 eine jeweils unterste der Fangplatten 13 mittels einer am Rechen
11 vorgesehenen, weiter unten näher erläuterten Mitnehmeranordnung unter Ablage der
entnommenen Fangplatte 13 auf den Gitterstäben 12.
[0034] Der Speicher 18 hat im wesentlichen die Form eines rechteckigen Kastens mit einem
entlang der Einschubrichtung verlaufenden Paar von Seitenvänden 19. Zweckmäßigerweise
ist das lichte Maß zwischen den Seitenwänden 19 so gewählt, daß diese Führungsflächen
für in Einschubrichtung verlaufende Stirnseiten der im Speicher 18 bevorrateten Fangplatten
13 darstellen. Wie am besten aus Fig. 2 ersichtlich, besitzt der Speicher 18 an einer
dem Bogenstrom zugewandten ersten Stirnseite 20 eine Zuteilöffnung 21, welche eine
vordere Stirnseite der jeweils untersten Fangplatte 13 freigibt. Diese Zuteilöffnung
21 ist mittels verstellbarer Zuteilzungen 22 auf die Dicke der im Speicher 18 bereitgestellten
Fangplatten 13 einstellbar. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist eine solche Zuteilzunge
22 als mit einem Langloch versehene, mit der ersten Stirnseite 20 des Speichers 18
verschraubte Lasche ausgebildet, deren Höhenlage über das Langloch einstellbar ist.
Die Zuteilöffnung 21 wird zweckmäßigerweise mit einer Höhe vorgesehen, die geringfügig
größer ist als die Dicke einer jeweiligen der im Speicher 18 vorhandenen Fangplatten
13.
[0035] Weiter besitzt der Speicher 18 eine der Zuteilöffnung 21 gegenüberliegende zweite
öffnung 23 und in einem die Fangplatten 13 tragenden Boden 24 des Speichers eine dritte
öffnung 25. Dabei bilden die Zuteilöffnung 21, die zweite öffnung 23 und die dritte
öffnung 25 eine zusammenhängende Ausnehmung, die am deutlichsten in Fig. 2 erkennbar
ist. Damit ist insgesamt die gesamte vordere Stirnseite der jeweils untersten Fangplatte
13, wenigstens ein Teil ihrer hinteren Stirnseite und wenigstens ein sich von der
vorderen zur hinteren Stirnseite erstreckender Teil ihrer Unterseite frei zugänglich.
Diese freie Zugänglichkeit ist vorgesehen für einen Eingriff der weiter oben bereits
erwähnten am Rechen 11 angeordneten Mitnehmeranordnung in das Innere des Speichers
18. Der genannte Eingriff erfolgt im Verlauf der auf den Bogenstrom hin gerichteten
Längsverschiebung der Gitterstäbe 12. Hierzu weist die Mitnehmeranordnung wenigstens
eine zu den Gitterstäben 12 senkrechte, in die Einschubrichtung weisende Anschlagfläche
26 auf, welche im Verlauf der genannten Längsverschiebung an der hinteren Stirnseite
der jeweils untersten Fangplatte 13 angreift und diese unter Ablage auf die Gitterstäbe
12 durch die Zuteilöffnung 21 des Speichers 18 aus diesem heraus und in den Bogenstrom
hineinschiebt. Die Ablage der untersten Fangplatte 13 auf den Gitterstäben 12 kann
dabei je nach deren Anstellung sukzessive erfolgen oder bereits in der Bereitschaftsstellung
der Gitterstäbe 12 von vornherein gegeben sein. Im letzteren Falle sind die Gitterstäbe
12 (wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 dargestellt) in ihrer Bereitschaftsstellung
an die Unterseite der untersten Fangplatte 13 angestellt. Je nach Art dieser Ablage
ist eine Oberkante 27 der Anschlagfläche 26 auf einem bestimmten Niveau gegenüber
den Gitterstäben 12 vorzusehen.
[0036] In Fig. 3 ist eine Variante der Mitnehmeranordnung und deren Zusammenspiel mit einer
Führungseinrichtung 28 am Speicher 18 dargestellt. Hierbei ist die Mitnehmeranordnung
mit einer Federanordnung 29 ausgestattet, welche das Bestreben hat, die Oberkante
27 der Anschlagfläche 26 auf einem ersten Niveau 30 bezüglich der Gitterstäbe 12 zu
halten. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist hierzu eine entsprechende Anschlagfläche
26 an einen gewölbten Teil einer Blattfeder angeformt, welche beispielsweise durch
Punktschweißung mit einem Gitterstab 12 verbunden ist. Diese Mitnehmeranordnung arbeitet
mit der genannten Führungseinrichtung 28 zusammen, welche der der Zuteilöffnung 21
gegenüberliegenden zweiten öffnung 23 des Speichers 18 zugeordnet ist. Mittels dieser
Führungseinrichtung 28 ist die Oberkante 27 der Anschlagfläche 26 der Mitnehmeranordnung
entgegen der Wirkung der Federanordnung 29 von dem ersten Niveau 30 bezüglich der
Gitterstäbe 12 auf ein entsprechendes niedrigeres zweites Niveau 31 absenkbar, wobei
das zweite Niveau 31 durch eine Höhenverstellung der Führungseinrichtung 28 gegenüber
dem Speicher 18 verstellbar ist und zweckmäßigerweise etwas unterhalb einer Oberseite
der jeweils untersten Fangplatte 13 liegt. Zur Höhenverstellung der Führungseinrichtung
28 kann diese, wie in Fig. 3 beispielhaft dargestellt, in ähnlicher Weise wie die
Zuteilzungen 22 mittels Kombinationen aus Langloch an der Führungseinrichtung 28 und
das Langloch durchgreifende Befestigungsschraube mit dem Speicher 18 verbunden werden.
[0037] Die vorgesehene Führungseinrichtung 28 besitzt insbesondere eine in Richtung auf
die zweite öffnung 23 hin abwärts geneigte und auf das zweite Niveau 31 abfallende
erste Führungsfläche 32, welche die ursprünglich auf dem ersten Niveau 30 befindliche
Oberkante 26 der Mitnehmeranordnung nun im Verlauf der in der Einschubrichtung erfolgenden
Längsverschiebung der Gitterstäbe 12 gegen die Wirkung der Federanordnung 29 auf das
niedrigere zweite Niveau 31 herunterdrückt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel schließt
sich an die erste Führungsfläche 32 in Höhe des zweiten Niveaus 31 eine waagrechte
zweite Führungsfläche 33 an, welche jedoch bei entsprechender Plazierung der ersten
Führungsfläche 32 bezüglich der zweiten Öffnung 23 des Speichers 18 entbehrlich ist.
Die Kombination einer derartigen Führungseinrichtung 28 und einer derartigen mit einer
Federanordnung 29 ausgestatteten Mitnehmeranordnung ermöglicht somit die Anpassung
letzterer an verschiedene Dicken der Fangplatten 13.
[0038] Als lösbare Verbindungsmittel 34 zur Fixierung der auf die Stapelunterlage 2 aufgesetzten
Fangplatte 13 sind beim dargestellten Ausführungsbeispiel entsprechend Fig. 5 federnde
Klammern vorgesehen. Diese stehen jedoch nur beispielhaft für Lösbare Verbindungsmittel
zur Fixierung einer Platte auf einer Unterlage.
[0039] Der kastenförmig ausgebildete Speicher 18 ist zweckmäßigerweise an seiner Oberseite
offen, so daß er von hier aus mit Fangplatten 13 beschickt werden kann.
[0040] Wird der Bogenstrom, wie im vorliegenden Fall zugrundegelegt, vom Kettenausleger
einer Bogenrotationsdruckmaschine abgegeben, so nehmen die Gitterstäbe 12 in deren
Bereitschaftslage und damit auch der Speicher 18 zweckmäßigerweise eine in Auslegerichtung
des Kettenauslegers gesehen vor den zu bildenden Einzelstapeln befindliche Position
ein. Damit liegt der Speicher 18 zwischen den Gitterstäben 12 einerseits und unteren
Trums der Auslegerkette 4 andererseits. Mit Blick auf eine verbesserte Zugänglichkeit
des Speichers 18 zu dessen Beschickung mit Fangplatten 13 ist es daher zweckmäßig,
den Speicher 18 quer zur Auslegerichtung verschieblich anzuordnen. Beschaffenheit
und Dimensionierung der Fangplatten 13 ihrerseits können im Rahmen der Erfindung an
deren jeweilige Bestimmung angepaßt werden, wobei insbesondere unterschiedliche Bestimmungen
durch den Einsatz der Fangplatten 13 bei der Bildung von Einzelstapeln 10 in Form
der genannten Gesamtstapel einerseits und der genannten Teilstapel 10' andererseits
gegeben sind.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0041]
- 1
- Hebebühne
- 1.1
- Hubkette
- 1.2
- Flachpalette
- 2
- Stapelunterlage
- 2.1
- Stapelauflagefläche
- 2.2
- Nut
- 4
- Auslegerkette
- 5
- Greifereinrichtung
- 6
- Bogen
- 7
- Saugwalze
- 8
- Vorderkantenanschlag
- 9
- Teilstapel
- 10
- Stapel
- 11
- Rechen
- 12
- Gitterstab
- 13
- Fangplatte
- 14
- Verschiebeeinrichtung
- 15
- Rahmen
- 16
- Hubkette
- 17
- Traverse
- 18
- Speicher
- 19
- Seitenwand des Speichers 18
- 20
- erste Stirnseite des Speichers 18
- 21
- Zuteilöffnung des Speichers 18
- 22
- Zuteilzunge
- 23
- Zweite öffnung des Speichers 18
- 24
- Boden des Speichers 18
- 25
- dritte öffnung des Speichers 18
- 26
- Anschlagfläche der Mitnehmeranordnung
- 27
- Oberkante der Anschlagfläche 26
- 28
- Führungseinrichtung
- 29
- Federanordnung
- 30
- erstes Niveau der Oberkante 27
- 31
- zweites Niveau der Oberkante 27
- 32
- erste Führungsfläche der Führungseinrichtung 28
- 33
- zweite Führungsfläche der Führungseinrichtung 28
- 34
- lösbare Verbindungsmittel
- 35
- Stapelstützelement
- 36
- Stellmotor
1. Vorrichtung zur Bildung einzelner Bogenstapel (10) aus einem abwärts gerichteten,
aus in wesentlichen waagerecht orientierten, kontinuierlich aufeinanderfolgenden Bogen
gebildeten Bogenstrom mit
- einer Stapelhubeinrichtung, welche eine Hebebühne (1) und eine auf die Hebebühne
(1) aufgesetzte Stapelunterlage (2) umfaßt,
- einer Hilfstrageinrichtung, welche zu einen Rechen (11) zusammengefaßte parallele
Gitterstäbe (12) umfaßt, die zwischen einer außerhalb des Bogenstroms vorgesehenen
Bereitschaftsstellung und einer innerhalb des Bogenstroms gelegenen Fangstellung hin
und her verschiebbar sind,
und
- einer an der Stapelunterlage (2) ausgebildeten Stapelauflagefläche (2.1), welche
von Nuten (2.2) durchzogen ist, in denen die Gitterstäbe (12) versenkbar sind,
wobei
- die Hilfstrageinrichtung in der Fangstellung der Gitterstäbe (12) eine aus den Bogenstrom
stammende Teilmenge der Bogen (6) in Form eines Hilfsstapels (9) vorübergehend trägt
und unter Verschiebung der Gitterstäbe (12) in ihre Bereitschaftsstellung an die Stapelhubeinrichtung
übergibt,
und wobei
- weitere aus den Bogenstrom stammende Bogen (6) den an die Stapelhubeinrichtung übergebenen
Hilfsstapel (9) zu einen Bogenstapel (10) aufbauen,
dadurch gekennzeichnet, daß
- eine Beschickungseinrichtung vorgesehen ist, mittels welcher eine zusätzlich zur
Stapelunterlage (2) vorgesehene, waagerecht orientierte Fangplatte (13) mit ebener,
geschlossener Bogenauflagefläche unabhängig von der Stapelunterlage (2) aus einer
Position außerhalb des Bogenstroms in eine Fangposition innerhalb des Bogenstroms
verlagerbar ist, wobei
- die Beschickungseinrichtung unter Verwendung der Hilfstrageinrichtung gebildet ist,
deren Gitterstäbe (12) die zu verlagernde Fangplatte (13) bis zur übergabe des Hilfsstapels
(9) an die Stapelhubeinrichtung tragen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß nach erfolgter übergabe eines jeweiligen Hilfsstapels (9) an die Stapelhubeinrichtung
eine jeweilige den Hilfsstapel (9) unterfangende Fangplatte (13) auf die Stapelauflagefläche
(2.1)einer leer bereitgestellten Stapelunterlage (2) aufgesetzt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß
- nach erfolgter übergabe eines ersten Hilfsstapels (9) an die Stapelhubeinrichtung
eine den ersten Hilfsstapel (9) unterfangende erste Fangplatte (13) auf die Stapelauflagefläche
(2.1) einer leer bereitgestellten Stapelunterlage (2) aufgesetzt ist,
- mittels einer weiteren Teilmenge der Bogen (6) des Bogenstroms aus dem auf die Stapelauflagefläche
(2.1) aufgesetzten ersten Hilfsstapel (9) ein erster Teilstapel (10') gebildet ist,
- an sich bekannte Stapelstützelemente (35) mit einer den ersten Teilstapel (10')
überragenden Höhe auf die erste Fangplatte (13) aufgesetzt sind,
und
- eine einen zweiten Hilfsstapel (9) unterfangende zweite Fangplatte (13) nach erfolgter
übergabe des zweiten Hilfsstapels (9) an die Stapelhubeinrichtung auf den Stapelstützelementen
(35) aufgesetzt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2
dadurch gekennzeichnet,
daß oberhalb der in der Bereitschaftsstellung befindlichen Gitterstäbe (12) ein eine
Mehrzahl von übereinandergeschichteten Fangplatten (13) bereitstellender Speicher
(18) angeordnet ist, aus welchen eine jeweils unterste der Fangplatten (13) im Verlauf
einer in einer Einschubrichtung erfolgenden, auf die Fangstellung hin gerichteten
Längsverschiebung der Gitterstäbe (12) mittels einer am Rechen (11) vorgesehenen Mitnehmeranordnung
unter Ablage auf den Gitterstäben (12) entnehmbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hilfstrageinrichtung höhenverstellbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
- an einer den Bogenstrom zugewandten ersten Stirnseite (20) des Speichers (18) eine
Zuteilöffnung (21) vorgesehen ist, welche eine vordere Stirnseite der jeweils untersten
Fangplatte (13) freigibt,
- wenigstens eine der Zuteilöffnung (21) gegenüberliegende zweite Öffnung (23) des
Speichers (18) und in einen die Fangplatten (13) tragenden Boden (24) des Speichers
(18) wenigstens eine dritte Öffnung (25) vorgesehen sind, und die Mitnehmeranordnung
im Verlauf der auf die Fangstellung hin gerichteten Längsverschiebung der Gitterstäbe
(12) durch die zweite und die dritte Öffnung (23 und 25) hindurch in den Speicher
(18) eingreift,
- die Mitnehmeranordnung wenigstens eine zu den Gitterstäben (12) senkrechte, in die
Einschubrichtung weisende Anschlagfläche (26 aufweist, welche in Verlauf der auf die
Fangstellung hin gerichteten Längsverschiebung der Gitterstäbe (12) an einer hinteren
Stirnseite der jeweils untersten Fangplatte (13) angreift.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6
gekennzeichnet durch
eine die Gitterstäbe 12 in deren Längsrichtung selbsttätig verschiebende Verschiebeeinrichtung
(14).
8. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Mitnehmeranordnung mit einer Federanordnung (29) ausgestattet ist, welche eine
Oberkante (27) der Anschlagfläche (26) auf einen ersten Niveau (30) bezüglich der
Gitterstäbe (12) nachgiebig hält,
- der der Zuteilöffnung (21) gegenüberliegenden zweiten öffnung (23) eine höhenverstellbare
Führungseinrichtung (28) zugeordnet ist, mittels welcher die Oberkante (27) der Anschlagfläche
(26) auf ein niedrigeres zweites Niveau (31) bezüglich der Gitterstäbe (12) absenkbar
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuteilöffnung (21) mittels verstellbarer Zuteilzungen (22) auf die Dicke der
im Speicher (18) bereitgestellten Fangplatten (13) einstellbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9
dadurch gekennzeichnet,
daß die auf die Stapelunterlage (2) aufgesetzte Fangplatte (13) auf der Stapelunterlage
(2) fixierende lösbare Verbindungsmittel (34) vorgesehen sind.
1. Apparatus for forming individual sheet stacks (10) from a downwardly directed stream
of sheets made up of essentially horizontally oriented sheets following continuously
one after the other, having
- a stack-lifting device which comprises a lifting platform (1) and a stack base (2)
positioned on the lifting platform (1),
- an auxiliary carrying device which comprises parallel grid bars (12) which are combined
to form a rack (11) and can be displaced back and forth between a standby position,
provided outside the stream of sheets, and a receiving position, located within the
stream of sheets, and
- a stack-bearing surface (2.1) which is formed on the stack base (2) and has grooves
(2.2) running through it, in which grooves the grid bars (12) can be lowered,
- the auxiliary carrying device, in the receiving position of the grid bars (12),
temporarily carrying a sub-quantity of the sheets (6), which sub-quantity originates
from the stream of sheets, in the form of an auxiliary stack (9) and, with the grid
bars (12) being displaced into their standby position, transferring said auxiliary
stack to the stack-lifting device, and
- further sheets (6) originating from the stream of sheets building up the auxiliary
stack (9), transferred onto the stack-lifting device, to form a sheet stack (10),
characterized in that
- a charging device is provided, by means of which a horizontally oriented receiving
plate (13) which is provided in addition to the stack base (2) and has a planar, continuous
sheet-bearing surface can be displaced, independently of the stack base (2), from
a position outside the stream of sheets into a receiving position, inside the stream
of sheets,
- the charging device being formed using the auxiliary carrying device, the grid bars
(12) of which bear the receiving plate (13) to be displaced until the auxiliary stack
(9) has been transferred to the stack-lifting device.
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that, once a respective auxiliary
stack (9) has been transferred to the stack-lifting device, a respective receiving
plate (13) which grips beneath the auxiliary stack (9) is set down on the stack-bearing
surface (2.1) of an empty stack base (2) which is available.
3. Apparatus according to Claim 1, characterized in that
- once a first auxiliary stack (9) has been transferred to the stack-lifting device,
a first receiving plate (13) which grips beneath the first auxiliary stack (9) is
set down on the stack-bearing surface (2.1) of an empty stack base (2) which is available,
- a first sub-stack (10') is formed by means of a further sub-quantity of the sheets
(6) of the stream of sheets from the first auxiliary stack (9) set down on the stack-bearing
surface (2.1),
- stack-supporting elements (35) which are known per se and project vertically beyond
the first sub-stack (10') are set down on the first receiving plate (13), and
- once a second auxiliary stack (9) has been transferred to the stack-lifting device,
a second receiving plate (13) which grips beneath the second auxiliary stack (9) is
set down on the stack-supporting elements (35).
4. Apparatus according to either of Claims 1 and 2, characterized in that a store (18)
which makes available a plurality of receiving plates (13) which are stacked one on
top of the other is arranged above the grid bars (12) located in the standby position,
from which store it is possible to remove the respectively lowermost receiving plate
(13), by means of a carry-along arrangement provided on the rack (11), during a longitudinal
displacement of the grid bars (12) which takes place in an insertion direction and
is directed towards the receiving position, the receiving plate being deposited on
the grid bars (12) in the process.
5. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the auxiliary carrying device
is vertically adjustable.
6. Apparatus according to Claim 4, characterized in that
- a supply opening (21) is provided on a first end side (20), facing the stream of
sheets, of the store (18), and this supply opening releases a front end side of the
respectively lowermost receiving plate (13),
- provision is made for at least one second opening (23), located opposite the supply
opening (21), of the store (18), and at least one third opening (25) is provided in
a bottom (24), carrying the receiving plates (13), of the store (18), and the carry-along
arrangement engages into the store (18), through the second and the third opening
(23 and 25), during the longitudinal displacement of the grid bars (12) which is directed
towards the receiving position,
- the carry-along arrangement has at least one stop surface (26) which is perpendicular
with respect to the grid bars (12), is oriented in the insertion direction and acts
on a rear end side of the respectively lowermost receiving plate (13) during the longitudinal
displacement of the grid bars (12) which is directed towards the receiving position.
7. Apparatus according to one of Claims 1 to 6, characterized by a displacement device
(14) which automatically displaces the grid bars (12) in their longitudinal direction.
8. Apparatus according to Claim 6, characterized in that
- the carry-along arrangement is equipped with a spring arrangement (29) which compliantly
retains an upper edge (27) of the stop surface (26) on a first level (30) with respect
to the grid bars (12),
- to the second opening (23), located opposite the supply opening (21), is assigned
a vertically adjustable guide device (28) by means of which the upper edge (27) of
the stop surface (26) can be lowered to a lower, second level (31) with respect to
the grid bars (12).
9. Apparatus according to Claim 6, characterized in that, by means of adjustable supply
tongues (22), the supply opening (21) can be set to the thickness of the receiving
plates (13) which are made available in the store (18).
10. Apparatus according to one of Claims 1 to 9, characterized in that provision is made
for releasable connecting means (34) which fix the receiving plate (13) on the stack
base (2) once said receiving plate has been set down thereon.
1. Dispositif pour former des piles individuelles de feuilles (10) à partir d'un flux
de circulation de feuilles, qui est dirigé vers l'aval et est constitué par des feuilles
orientées essentiellement horizontalement et qui se succèdent continûment, comportant
- un dispositif de soulèvement de pile, qui comprend une plate-forme élévatrice (1)
et un support de pile (2) déposé sur la plate-forme élévatrice (1),
- un dispositif de support auxiliaire, qui comprend des barreaux parallèles de grille
(12), qui sont réunis pour former un râteau (11) et qui peuvent être déplacés en va-et-vient
entre une position de disponibilité, prévue à l'extérieur du flux de circulation des
feuilles, et une position de collecte située à l'intérieur du flux de circulation
des feuilles, et
- une surface (2.1) d'appui de la pile, qui est formée sur le support de pile (2)
et qui est traversée des rainures (2.2) dans lesquelles peuvent être escamotées les
barreaux de grille (12), et
dans lequel
- lorsque les barreaux de grille (12) sont dans la position de collecte, le dispositif
de support auxiliaire supporte transitoirement une partie des feuilles (6), qui proviennent
du flux de circulation de feuilles, sous la forme d'une pile auxiliaire (9) et, sous
l'effet du déplacement des barreaux de grille (12), est amené dans sa position de
disponibilité contre le dispositif de soulèvement de piles, et
dans lequel
- d'autres feuilles (6), provenant du flux de circulation de feuilles, constituent
la pile auxiliaire (9), qui est transférée au dispositif de soulèvement de pile, sous
la forme d'une pile de feuilles (10),
caractérisé en ce que
- il est prévu un dispositif de chargement, à l'aide duquel une plaque de collecte
orientée horizontalement (13), qui est prévue en supplément du support de pile (2)
et possède une surface plane fermée d'appui des feuilles, peut être amenée, indépendamment
du support de pile (2), depuis une position située à l'extérieur du flux de circulation
des feuilles dans une position de collecte à l'intérieur du flux de circulation de
feuilles,
- le dispositif de chargement étant formé moyennant l'utilisation du dispositif de
support auxiliaire, dont les barreaux de grille (12) portent la plaque de collecte
(13) devant être déplacée, jusqu'au transfert de la pile auxiliaire (9) au dispositif
de soulèvement de pile.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une fois exécuté le transfert
d'une pile auxiliaire respective (9) au dispositif de soulèvement de pile, une plaque
de collecte respective (13), qui s'engage au-dessous de la pile auxiliaire (9), est
appliquée sur la surface (2.1) d'appui de pile d'un support de pile (2) préparé à
l'état vide.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que
- une fois exécuté le transfert d'une première pile auxiliaire (9) au dispositif de
soulèvement de pile, une première plaque de collecte (13), qui s'engage au-dessous
de la première pile auxiliaire (9), est disposée sur la surface d'appui de pile (2.1)
d'un support de pile (2) préparé à l'état vide,
- une première pile partielle (10') est formée au moyen d'une autre partie des feuilles
(6) du courant de circulation de feuilles à partir de la première pile auxiliaire
(9) déposée sur la surface d'appui la pile (2.1),
- des éléments de soutien de pile (35) connus en soi ayant une hauteur dépassant celle
de la première pile partielle (10'), sont appliqués sur la première plaque de collecte
(13), et
- une fois exécuté le transfert de la seconde pile auxiliaire (9) au dispositif de
soulèvement de pile, une seconde plaque de collecte (13), qui s'engage au-dessous
d'une seconde pile auxiliaire (9), est appliquée sur les éléments de soutien de pile
(35).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce qu'au-dessus des
barreaux de grille (12) situés dans la position de disponibilité est disposé un accumulateur
(18), qui met à disposition une pluralité de plaques de collecte (13) superposées
et à partir duquel lors de l'exécution d'un déplacement longitudinal des barreaux
de grille (12), qui s'effectue dans une direction d'introduction et est dirigé vers
la position de collecte, la plaque respective la plus basse parmi les plaques de collecte
(13) peut être retirée à l'aide d'un dispositif d'entraînement monté sur le râteau
(11), en étant déposée sur les barreaux de grille (12).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le dispositif
de support auxiliaire est réglable en hauteur.
6. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que
- sur un premier côté frontal (20) de l'accumulateur (18), tourné vers le flux de
circulation de feuilles, est prévue une ouverture de répartition (21), qui libère
une face frontale avant de la plaque de collecte respectivement la plus basse (13),
- qu'il est prévu au moins une seconde ouverture (23) de l'accumulateur (18), qui
est située à l'opposé de l'ouverture de répartition (21), et, dans un fond (24) de
l'accumulateur (18) portant les plaques de collecte (13), au moins une troisième ouverture
(25), et, lors du déplacement longitudinal des barreaux de grille (12) dirigé vers
la position de collecte, le dispositif d'entraînement s'engage dans l'accumulateur
(18) à travers les seconde et troisième ouvertures (23 et 25),
- le dispositif d'entraînement comporte au moins une surface de butée (26) qui est
perpendiculaire aux barreaux de grille (12) et est orientée dans la direction d'introduction
et qui, lors du déplacement longitudinal des barreaux de grille (12) dirigé vers la
position de collecte, s'applique contre une face frontale arrière de la plaque de
collecte respectivement la plus basse (13).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par un dispositif de
déplacement (14), qui déplace automatiquement les barreaux de grille (12) dans leur
direction longitudinale.
8. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que
- le dispositif d'entraînement est équipé d'un dispositif à ressort (29), qui maintient
élastiquement un bord supérieur (27) de la surface de butée (26) à un premier niveau
(30) par rapport aux barreaux de grille (12),
- à la seconde ouverture (23), qui est située à l'opposé de l'ouverture de répartition
(21), est associé un dispositif de guidage (28) réglable en hauteur, à l'aide duquel
le bord supérieur (27) de la surface de butée (26) peut être abaissé à un second niveau
plus bas (31) par rapport aux barreaux de grille (12).
9. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'ouverture de répartition
(21) est réglable au moyen de languettes déplaçables de répartition (29) sur l'épaisseur
des plaques de collecte (13) mises à disposition dans l'accumulateur (18).
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'il est prévu
des moyens amovibles de liaison (34), qui fixent au support de pile (2) la plaque
de collecte (13) déposée sur le support de pile (2).