[0001] Die Neuerung bezieht sich auf ein scharnierstiftloses wartungsfrei gelagertes Blechscharnier
für Kraftwagentüren, bestehend aus zwei über Scharnierlappen an je einem der beiden
Türanordnungsteile befestigbaren und mit ihren Gewerbeteilbereichen ineinandergreifenden
Scharnierhälften von denen wenigstens einer aus einem Blechmaterialzuschnitt geformt
ist und in seinem Gewerbeteilbereich zwei zueinander parallele und senkrecht zur Scharnierachse
gerichtete Bereiche aufweist, und wobei die beiden Scharnierhälften unter Zwischenschaltung
von Lagerbuchsen aus einem wartungsfreien Lagermaterial um eine Scharnierachse schwenkbar
aneinander gelagert sind.
[0002] Bei den bekannten und üblichen Bauarten von Kraftwagentürscharnieren US-PS 5 092
017, deren beide Scharnierhälften jeweils aus einem Blechmaterialzuschnitt geformt
und mittels wartungsfreier Lagermittel aneinander gelagert sind, sind die beiden Scharnierhälften
vermittels eines durchgehenden Scharnierstiftes, der in Augenbohrungen der Gewerbeteilbereiche
der beiden Scharnierflügel jeweils über Kragenbuchsen gelagert ist, schwenkbar untereinander
verbunden. Eine solche herkömmliche Ausbildung eines Kraftwagentürscharnieres erfordert
einen verhältnismäßig hohen Aufwand für dessen Herstellung und dessen Zusammenbau.
[0003] Für aushängbare Fahrzeugtüren ist darüberhinaus auch bereits eine Bauart von Kraftwagentürscharnieren
bekannt geworden, EP-OS 0 215 568, bekannt geworden, bei der die beiden Scharnierhälften
ebenfalls aus Blechmaterialzuschnitten geformt, jedoch nicht mittels eines durchgehenden
Scharnierstiftes untereinander verbunden sind. Bei diesem bekannten Blechscharnier
ist jeweils an einem der beiden Gewerbeteilbereiche einer Scharnierhälfte ein Scharnierstiftstummel
befestigt, der in eine mittels einer Kragenbuchse aus einem wartungsfreien Lagermaterial
ausgekleidete Augenbohrung im entsprechenden Gewerbeteilbereich der anderen Scharnierhälfte
eingreift. Da bei dieser Bauart zwei getrennt herzustellende und an den Gewerbeteilbereichen
der Scharnierhälften zu befestigende Scharnierstiftstummel erforderlich sind, ist
der Herstellungsaufwand für ein dieserart gestaltetes Scharnier zumindest nicht geringer
als der Herstellungsaufwand für ein mit einem durchgehenden Scharnierstift versehenes
Scharnier.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein aus Blechmaterialzuschnitten gebildetes
und aus einer geringstmöglichen Anzahl von Einzeilteilen bestehendes Kraftwagentürscharnier
mit wartungsfreier Lagerung zu schaffen, welches unter Einsatz vollautomatisierter
Maschinen herstell-und zusammenbaubar ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an den zueinander parallelen
Gewerbeteilbereichen jeder der beiden Scharnierhälften zueinander und zur Scharnierachse
konzentrische Durchzüge angeordnet sind, wobei die Durchzüge von der einen zur anderen
Scharnierhälfte unterschiedliche Durchmesser aufweisen, derart, daß die Durchzüge
beider Scharnierhälften nach Art von Vater-und Muttersteckerteil ineinandersteckbar
sind. Die Durchzüge bilden dabei auf der einen Seite eine Art von Achsstummeln und
auf der anderen Seite eine Art von Nabenteilen, wobei sich der Vorteil ergibt, daß
sowohl die Achsstummel als auch die Nabenteile im Zuge der Ausformung der Scharnierhälften
jeweils aus einem Blechmaterialzuschnitt in einem Arbeitsgang und mit den Scharnierhälften
einteilig hergestellt bzw. ausgebildet werden können, so daß weder zusätzliche Teile
noch beondere Montagearbeiten für deren Verbindung mit den Scharnierhälften erforderlich
werden. Zugleich ergibt sich hinsichtlich des Zusammenbaues des Scharnieres der weitere
Vorteil, daß die beiden vorgeformten Scharnierhälften, gegebenenfalls unter Beifügung
von Lagermitteln aus wartungsfreiem Lagermaterial, lediglich ineinandergesteckt werden
müssen. Insbesondere können die erfindungsgemäß gestalteten Blechscharniere auf verhältnismäßig
einfachen automatischen Maschinen zusammengebaut werden.
[0006] Erfindunggemäß kann dabei, ohne Schaden für die Einfachheit sowohl der Herstellung
der Scharnierhälften als auch des Zusammenbaues des Scharnieres, sowohl eine bezüglich
der beiden Gewerbeteilbereiche beider Scharnierhälften gleichsinnig ausgerichtete
Ausbildung der Durchzüge als auch eine vom einen zum anderen Gewerbeteilbereich jeder
der beiden Scharnierhälften gegensinnig ausgrichtete Ausbildung der Durchzüge angewendet
werden.
[0007] In einer ersten einfachen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Scharnieres ist
vorgesehen, daß der Außendurchmesser der das Vatersteckerteil bildenden Durchzüge
der einen Scharnierhälfte wenigstens annähernd dem Innendurchmesser der das Muttersteckerteil
bildenden Durchzüge der anderen Scharnierhälfte entspricht, derart daß die beiden
Teile, Vater-und Muttersteckerteil mit einem eine gegenseitige Drehung um die Scharnierachse
zulassenden Spiel ineinandergreifen. Eine wartungsfreie Lagerung des Scharnieres wird
hierbei zweckmäßigerweise dadurch erreicht, daß die Gewerbeteilbereiche beider Scharnierhälften
vermittels Beilagscheiben aus einem wartungsfreien Lagermaterial aufeinander aufliegen.
[0008] Bei einer anderen, bevorzugten Ausführungsform ist in Weiterbildung der Erfindung
vorgesehen, daß der Außendurchmesser der das Vatersteckerteil bildenden Durchzüge
der einen Scharnierhälfte kleiner ist als der Innendurchmesser der das Muttersteckerteil
bildenden Durchzüge der anderen Scharnierhälfte, wobei zweckmäßigerweise zusätzlich
vorgesehen ist, daß die den größeren Innendurchmesser aufweisenden, das Muttersteckerteil
bildenden Durchzüge der anderen Scharnierhälfte mit einer einen erweiterten Bereich
gegen eine verengten Bereich abgrenzenden Absetzung versehen sind, derart, daß in
den erweiterten Bereich der das Muttersteckerteil bildenden Durchzüge als Kragenbuchsen
ausgebildete Lagerbuchsen aus einem wartungsfreien Lagermaterial einsetzbar und zugleich
in axiialer Richtung abgestützt sind. Bei dieser Ausführungsform werden die Tragkräfte
des Scharnieres ebenfalls durch die vermittels der Kragen der Lgerbuchsen unter wartungsfreier
Lagerung aufeinander aufliegenden Gewerbeteilbereiche des Scharnierhälften übertragen.
Zusätzlich sind die die jeweiligen Vatersteckerteile bildenden Durchzüge der einen
Scharnierhälfte in radialer Richtung ausschließlich über die als Kragenbuchsen ausgebildeten
Lagerbuchsen in den Muttersteckerteilen abgestützt, so daß eine vollständige wartungsfreie
Lagerung aller gegeneinander beweglichen Bereiche beider Scharnierhälften gewährleistet
ist.
[0009] Diese Ausführungsform ermöglicht es darüberhinaus, daß der Innendurchmesser des verengten
Bereiches der den größeren Innendurchmesser aufweisenden und die Muttersteckerteile
bildenden Durchzüge einen freigängigen Durchgang der die Vatersteckerteile bildenden
Durchzüge der anderen Scharnierhälfte zuläßt. Damit wird jedwede metallische Berührung
zwischen den beiden Scharnierhälften ausgeschlossen, so daß auch bei langzeitigen
Betrieb des Scharnieres weder ein Abrieb noch eine dadurch bedingte Kossosion entstehen
kann.
[0010] Um das Scharnier gegebenenfalls in einfachster Weise und ohne zusätzlichen Aufwand
mit einer Aushängesicherung versehen zu können ist erfindungsgemäß weiterhin vorgesehen,
daß die das Vatersteckerteil bildenden Durchzüge der einen Scharnierhälfte eine größere
axiale Länge aufweisen als die das Muttersteckerteil bildenden Durchzüge der anderen
Scharnierhälfte und im Bereich ihres freien Endes mit Mitteln zur Anbringung eines
Sicherungselementes versehen sind.
[0011] Im Einzelnen kann die Aushängesicherung durch einen auf das Vatersteckerteil aufsetzbaren
Sprengring gebildet werden, wozu vorgesehen sein kann, daß die Mittel zur Anbringung
eines Sicherungselementes durch eine umlaufende Einschnürung im Bereich seines freien
Endes gebildet sind.
[0012] Als eine Aushängesicherung bildendes Sicherungsmittel kann aber auch eine Schraubenmutter
oder dergl. in Betracht gezogen werden, wobei dann vorzusehen ist, daß die Mittel
zur Anbringung eines Sicherungselementes durch ein aufgerolltes Gewinde gebildet sind.
[0013] Eine besonders einfache und kein zusätzliches Bauteil erfordernde Gestaltung einer
Aushängesicherung kann durch eine nachträgliche Verformung des freien Endes des Vatersteckerteiles
erreicht werden, wozu nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen sein kann,
daß die das Vatersteckerteil bildenden Durchzüge der einen Scharnierhälfte eine größere
axiale Länge aufweisen als die das Muttersteckerteil bildenden Durchzüge der anderen
Scharnierhälfte und im Bereich ihres freien Endes als Hohlniet oder dergl. ausgebildet
sind.
[0014] Es versteht sich von selbst, daß im Rahmen der Erfindung die Anordnung einer Aushängesicherung
an lediglich einem der beiden Vatersteckerteile der einen Scharnierhälfte vorgesehen
sein kann.
[0015] In einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß lediglich
eine der beiden Scharnierhälften aus einem Blechmaterialzuschnitt geformt, die andere
Scharnierhälfte jedoch durch Freischneiden zweier Gewerbeteile aus einem Abschnitt
eines fortlaufenden Scharnierprofiles gebildet ist, wobei an den Gewerbeteilbereichen
der aus Blechmaterial geformten Scharnierhälfte die die Vatersteckerteile bildenden
Durchzüge vorgesehen sind, während das Muttersteckerteil durch Scharnieraugenbohrungen
in den Gewerbeteilen des Scharnierprofilabschnittes gebildet sind.
[0016] Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung anhand dreier in der
Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele im Einzelnen beschrieben.
[0017] In der Zeichnung zeigt die
- Figur 1
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer ersten Ausführungsform eines Kraftwagentürscharnieres;
- Figur 2
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform eines Kraftwagentürscharnieres;
- Figur 3
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer dritten Ausführungsform eines Kraftwagentürscharnieres;
- Figur 4
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer vierten Ausführungsform eines Kraftwagentürscharnieres;
Die in den Figur 1 und 2 dargestellten Kraftwagentürscharniere bestehen aus zwei
jeweils aus einem Blechmaterialzuschnitt geformten Scharnierhälften 1 und 2, deren
jede über einen Scharnierlappen 3 bzw. 4 an jeweils einem der beiden Türanordnungsteile
Tür oder Türsäule befestigbar ist und deren jede zwei zueinander parallel und zur
Scharnierachse 5 senkrecht ausgerichtete Gewerbeteilbereiche 6 bzw. 7 aufweist. In
den Gewerbeteilbereichen 6 der einen Scharnierhälfte 1 sind zur Scharnierachse 5 konzentrische,
Vatersteckerteile bildende Durchzüge 8 ausgebildet. Desgleichen sind auch in der anderen
Scharnierhälfte 2 zur Scharnierachse 5 und zu den Durchzügen 8 der einen Scharnierhälfte
1 konzentrische, jedoch Muttersteckerteile bildende Durchzüge 9 ausgebildet. Bei dem
in der Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel weisen die Durchzüge 8 einen im Wesentlichen
dem Innendurchmesser der Durchzüge 9 entsprechenden Außendurchmesser auf, derart,
daß die beiden Scharnierhläften bei ineinandergesteckten Durchzügen 8 und 9 um die
Scharnierachse 5 schwenkbar miteinander verbunden sind. Die wartungsfreie Lagerung
ist bei dieser Ausführungsform durch zwischen die aufeinander aufliegenden Gewerbeteilbereiche
6 und 7 beider Scharnierhälften 1 und 2 eingefügte Beilagscheiben 10 aus einem wartungsfreien
Lagermaterial gestaltet. Die das Vatersteckerteil bildenden Durchzüge 8 weisen eine
größere axiale Länge auf als die das Muttersteckerteil bildenden Durchzüge 9 und sind
im Bereich ihres freien, das Muttersteckerteil überragenden Ende mit einer umlaufenden
Einschnürung 11 versehen, welche der Festlegung eines gegebenenfalls als Aushängesicherung
vorzusehenden Sprengringes 12 zugeordnet ist.
[0018] Bei der in der Figur 2 dargestellten Ausführungsform ist bei im wesentlichen gleicher
Ausbildung und Anordnung der Vater- und Muttersteckerteil bildenden Durchzüge 8 und
9 vorgesehen, daß der das Muttersteckerteil bildende Durchzug 9 im Bereich seines
freien Endes vermittels einer Absetzung 13 in seinem Durchmesser verringert ist. Die
wartungsfreie Lagerung ist bei dieser Ausführungsform durch Kragenbuchsen 14 aus einem
wartungsfreien Lagermaterial gestaltet, wobei die Kragenbuchsen 14 über ihre Kragen
15 zwischen die aufeinander aufliegenden Gewerbeteilbereiche 6 und 7 der beiden Scharnierhälften
1 und eingreifen, während sie mit ihrem Buchsenteil 16 in den einen größeren Innendurchmesser
aufweisenden oberen Längenabschnitten 17 der das Muttersteckerteil bildenden Durchzüge
9 aufgenommen sind. Die das Vatersteckerteil bildenden Durchzüge 8 weisen hierbei
einen auch gegenüber dem Innendurchmesser des verengten Bereiches der das Muttersteckerteil
bildenden Durchzüge 9 geringeren Durchmesser auf, derart, daß die Durchzüge 8 in radialer
Richtung ausschließlich über die Kragenbuchsen 14 abgestützt sind und auch in diesem
Bereich nicht mit den Durchzügen 9 in Berührung kommen. An ihren freien, die das Muttersteckerteil
bildenden Durchzüge 9 überragenden Endbereichen sind die das Vatersteckerteil bildenden
Durchzüge 8 mit einem aufgerollten Gewinde versehen, auf welches gegebenenfalls eine
eine Aushängesicherung bildende Mutter 18 aufschraubbar ist.
[0019] Bei der in der Figur 3 dargestellten Ausführungsform ist bei ebenfalls im wesentlichen
gleicher Ausbildung und Anordnung der Vater- und Muttersteckerteil bildenden Durchzüge
8 und 9 vorgesehen, daß die wartungsfreie Lagerung durch Kragenbuchsen 24 aus einem
wartungsfreien Lagermaterial gestaltet ist, wobei die Kragenbuchsen 24 einerseits
über ihre Kragen 25 zwischen die aufeinander aufliegenden Gewerbeteilbereiche 6 und
7 der beiden Scharnierhälften 1 und eingreifen, mit ihrem Buchsenteil 26 die das Muttersteckerteil
bildenden Durchzüge 9 über dessen Länge hin auskleiden und mit unteren Kragen 27 das
freie Stirnende der das Muttersteckerteil bildenden Durchzüge 9 übergreifen, wobei
die unteren Kragen entweder aufgesetzt oder durch nach außengerichtetes Umbiegen des
Buchsenteiles 26 gebildet sein können.
[0020] Bei dem in der Figur 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die eine Scharnierhälfte
1 aus einem Blechmaterialzuschnitt geformt, während die andere Scharnierhälfte 2 aus
einem mit freigeschnittenen Gewerbeteilen 70 vershenen Längenabschnitt eines fortlaufenden
Scharnierprofiles gebildet ist. Die den durch Durchzüge 8 gebildeten Vatersteckerteilen
der einen Scharnierhälfte 1 zugeordneten Muttersteckerteile sind hierbei durch abgesetzte
Bohrungen 20 in den Gewerbeteilen 70 gebildet. In die Bohrungen 20 sind als wartungsfreie
Lagerung Kragenbuchsen 14 eingesetzt, welche mit ihrem Kragenteil 15 zwischen die
einander zugewandten Oberflächen von Gewerbeteilbereich 6 und Gewerbeteil 70 eingreifen
und mit ihrem Buchsenteil die das Vatersteckerteil bildenden Durchzüge 8 in radialer
Richtung abstützen.
1. Scharnierstiftloses wartungsfrei gelagertes Blechscharnier für Kraftwagentüren, bestehend
aus zwei über Scharnierlappen an je einem der beiden Türanordnungsteile befestigbaren
und mit ihren Gewerbeteilbereichen ineinandergreifenden Scharnierhälften von denen
wenigstens einer aus einem Blechmaterialzuschnitt geformt ist und in seinem Gewerbeteilbereich
zwei zueinander parallele und senkrecht zur Scharnierachse gerichtete Bereiche aufweist,
und wobei die beiden Scharnierhälften unter Zwischenschaltung von Lagerbuchsen aus
einem wartungsfreien Lagermaterial um eine Scharnierachse schwenkbar aneinander gelagert
sind, dadurch gekennzeichnet, daß an den zueinander parallelen Gewerbeteilbereichen
jeder der beiden Scharnierhälften zueinander und zur Scharnierachse konzentrische
Durchzüge angeordnet sind, und daß die Durchzüge von der einen zur anderen Scharnierhälfte
unterschiedliche Durchmesser aufweisen, derart, daß die Durchzüge beider Scharnierhälfte
nach von Vater-und Muttersteckerteil ineinandersteckbar sind.
2. Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser
der das Vatersteckerteil bildenden Durchzüge der einen Scharnierhälfte wenigstens
annähernd dem Innendurchmesser der das Muttersteckerteil bildenden Durchzüge der anderen
Scharnierhälfte entspricht.
3. Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewerbeteilbereiche
beider Scharnierhälften vermittels Beilagscheiben aus einem wartungsfreien Lagermaterial
aufeinander aufliegen.
4. Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser
der das Vatersteckerteil bildenden Durchzüge der einen Scharnierhälfte um einen eine
Brührungsfreiheit gewährleistenden Betrag kleiner ist als der Innendurchmesser der
das Muttersteckerteil bildenden Durchzüge der anderen Scharnierhälfte.
5. Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den
größeren Innendurchmesser aufweisenden, das Muttersteckerteil bildenden Durchzüge
der anderen Scharnierhälfte mit einer einen erweiterten Bereich gegen eine verengten
Bereich abgrenzenden Absetzung versehen sind.
6. Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den erweiterten
Bereich der das Muttersteckerteil bildenden Durchzüge als Kragenbuchsen ausgebildete
Lagerbuchsen aus einem wartungsfreien Lagermaterial eingesetzt sind.
7. Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser
des verengten Bereiches der das Muttersteckerteil bildenden Durchzüge einen freigängigen
Durchgang der das Vatersteckerteil bildenden Durchzüge des anderen Scharnierhälfte
zuläßt.
8. Kraftwagentürscharnier nach einem oder mehreren der voraufgehenden Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß die das Vatersteckerteil bildenden Durchzüge der einen
Scharnierhälfte eine größere axiale Länge aufweisen als die das Muttersteckerteil
bildenden Durchzüge der anderen Scharnierhälfte und im Bereich ihres freien Endes
mit Mitteln zur Anbringung eines Sicherungselementes versehen sind.
9. Kraftwagentürscharnier nach einem oder mehreren der voraufgehenden Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Anbringung eines Sicherungselementes
durch eine umlaufende Einschnürung gebildet sind.
10. Kraftwagentürscharnier nach einem oder mehreren der voraufgehenden Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Anbringung eines Sicherungselementes
durch ein aufgerolltes Gewinde gebildet sind.
11. Kraftwagentürscharnier nach einem oder mehreren der voraufgehenden Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß die das Vatersteckerteil bildenden Durchzüge der einen
Scharnierhälfte eine größere axiale Länge aufweisen als die das Muttersteckerteil
bildenden Durchzüge der anderen Scharnierhälfte und im Bereich ihres freien Endes
als Hohlniet ausgebildet sind.
12. Kraftwagentürscharnier nach einem oder mehreren der voraufgehenden Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchzüge bezüglich beider Gewerbeteilbereiche
beider Scharnierhälften gleichsinnig ausgerichtet ausgebildet sind.
13. Kraftwagentürscharnier nach einem oder mehreren der voraufgehenden Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchzüge bezüglich der beiden Gewerbeteilbereiche
beider Scharnierhälften gegensinnig ausgerichtet ausgebildet sind.
14. Kraftwagentürscharnier nach einem oder mehreren der voraufgehenden Ansprüche 1 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß die die Muttersteckerteile beinhaltende Scharnierhälfte
durch einen mit freigeschnittenen Gewerbeteilen und Scharnieraugenbohrungen versehenen
Abschnitt eines fortlaufenden Scharnierprofiles gebildet ist.