| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 688 529 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
26.11.2003 Patentblatt 2003/48 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.04.1995 |
|
|
| (54) |
Saugmundstück für Staubsauger
Suction nozzle for vacuum cleaner
Buse d'aspiration pour aspirateurs de poussière
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
15.06.1994 DE 4420892
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
27.12.1995 Patentblatt 1995/52 |
| (73) |
Patentinhaber: AEG Hausgeräte GmbH |
|
90429 Nürnberg (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Stettner, Gerhard, Dipl.-Ing.
D-90768 Fürth (DE)
- Rietzke, Manfred
D-90574 Rosstal (DE)
- Bächer, Peter, Dipl.-Ing.
D-91301 Forchheim (DE)
- Mielke, Jürgen
D-90768 Fürth (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Baumgartl, Gerhard Willi |
|
AEG Hausgeräte GmbH,
Patente, Marken & Lizenzen 90327 Nürnberg 90327 Nürnberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 611 544 DE-A- 3 025 977 GB-A- 2 072 495
|
WO-A-90/04348 DE-A- 4 139 693
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Saugmundstück gemäß dem Oberbegriff des ersten Anspruchs.
[0002] Bei einem bekannten Saugmundstück dieser Art (DE-GM 73 41 134) sind in einer der
abzusaugenden Fläche zugewandten Bodenplatte Hilfselemente vorgesehen, wobei jedenfalls
ein Saugkanal unmittelbar in die aus Blech gefertigte Bodenplatte eingeprägt ist,
während andere Hilfsmittel, wie beispielsweise Räder in einer weiteren Halteplatte
angebracht sind. Diese Halteplatte liegt auf der der abzusaugenden Fläche abgewandten
rückwärtigen Seite der Bodenplatte auf und ist mit Radkästen versehen, an deren Rändern
die jeweiligen Räder mit einer beidendig abgestützten Radachse gelagert sind. Von
Nachteil ist bei diesem Aufbau die Notwendigkeit der Herstellung und Montage der Bodenplatte
mit der Halteplatte.
[0003] Eine ähnlich zu dem vorstehend beschriebenen aufgebautes Saugmundstück, das die gleichen
Nachteile aufweist, zeigt auch die DE-A-30 25 977. Aus der WO-A-90/04348 ist ein Staubsauger
bekannt, bei dem an das Gehäuseunterteil Räder mit ihren Radachsen eingeschnappt werden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Saugmundstück gemäß dem Oberbegriff
des ersten Anspruchs Maßnahmen zu treffen, durch die bei einfacher Herstellbarkeit
und hoher Funktionstauglichkeit eine unkomplizierte Montage und Demontage von Hilfselementen
ermöglicht wird.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale
des ersten Anspruchs.
[0006] Bei einer Ausgestaltung eines Saugmundstücks gemäß der Erfindung wird die Bodenplatte
mit den für die Hilfselemente erforderlichen Halterungen einstückig aus abriebfestem
und schlagfestem Kunststoff als ein Bauteil hergestellt. An diese Bodenplatte können
dann die Hilfsmittel in einfacher Steckmontage angebaut und beispielsweise mit Hilfe
eines Flachschraubendrehers auch von Laien ausgebaut oder ausgetauscht werden. Hierzu
kann der in die Bodenplatte eingeformte Radkasten eine von der Ebene ausgehende Aushebeflanke
aufweisen, die unter einem spitzen Winkel zur Ebene der Bodenplatte so geneigt ist,
daß sie sich aus dem Bereich des Radkastenszenits unter einem spitzen Winkel zur Ebene
der Bodenplatte, also von der Radachse weg neigt. Es kann dadurch mit einem Flachschraubendreher
unter einem entsprechend flachen Winkel mit der Schrauberklinge so unter das betreffende
Rad gegriffen werden, daß es mit seiner zugeordneten Radachse durch Überbruch des
Schraubendrehers über die Kante zwischen der Aushebeflanke und der Bodenplatte aus
senkrecht zur Ebene der Bodenplatte verlaufenden und mit Rastmitteln versehenen Lagerschlitzen
herausgehebelt werden kann. Jeweils zwei dieser in Draufsicht wie in Seitenansicht
U-förmig ausgebildeten und in den Radkasten hinein offenen Lagerschlitze nehmen je
ein Ende einer Radachse auf und sind an einer Schlitzflanke mit einer Rastnase versehen,
über welche die Radachse beim Einsetzen wie beim Entnehmen unter elastischer Verformung
der Schlitzflanken gedrückt werden. Die Rastnasen sind dabei nur auf der zur Aushebefläche
benachbarten Schlitzflanke zweckmäßig, um das Aushebeln bei der Demontage zu erleichtern.
Um die Rastnasen in einem einfachen Werkzeug darstellen zu können, sind sie axial
neben der endseitigen, am Grund der Lagerschlitze vorgesehenen Lagerfläche angeordnet,
wobei der Lagerschlitz in senkrechter Projektion im Bereich der betreffenden Rastnase
zur rückwärtigen Gegenseite der Bodenplatte hin offen ist. Die Lagerschlitze können
daher in'einfachen überfahrbaren Werkzeugen gespritzt werden, wobei ein Kernteil von
der der abzusaugenden Fläche zugewandten Seite aus bis an die auszuformende Rastnase
geführt werden kann. Es brauchen so keine quer zur Hauptentformungsrichtung verstellbaren
Kernschieber zum Einsatz zu kommen. Die Bodenplatte kann darüber hinaus im Bereich
der Schlitzführungen noch ballige, über die Ebene der Bodenplatte hinausragende Ausformungen
aufweisen, die knapp unter der von den Rädern gebildeten Ebene enden und nach Art
von Gleitkufen das betreffende Rad, insbesondere gegen Seitenschläge abschirmen und
ein übermäßiges Einsinken der Bodenplatte in einen Teppich verhindern. Die balligen
Ausformungen sind dabei insbesondere den in Hauptschieberichtung des Saugmundstücks
hinten liegenden Rädern zugeordnet. Im vorderen Bereich liegende Rollen können dabei
in den Saugkanal einbezogen werden. In diesem Falle ist es zweckmäßig, bei parallel
zur Längsrichtung der Bodenplatte bzw. des Saugkanals gerichteten Radachsen, die paarweise
mit Abstand voneinander in der Hauptschieberichtung versetzt angeordnet sind, die
Aushebeflanken jeweils auf der zur Mitte der Bodenplatte gewandten Seite des jeweiligen
Radkasten vorzusehen. Die Räder können dadurch nahe an die betreffenden Längsseitenränder
der Bodenplätte herangesetzt werden, ohne die Möglichkeit zum Aushebeln zur beeinträchtigen.
[0007] Um daneben in der Bodenplatte zugleich auch eine Dichtleiste in einfacher Weise lösbar
festsetzen zu können, ist in die Bodenplatte eine im Querschnitt im wesentlichen U-förmige,
zumindest annähernd in Längsrichtung des Saugkanals verlaufende Nut eingeformt, die
zur Ebene der Bodenplatte hin offen ist. Um dabei Rückhaltestege für einen entsprechend
angepaßten Leistenfuß in einfacher Weise anformen zu können, sind im Nutgrund Durchbrüche
vorgesehen, in deren Bereich zumindest an einer Nutflanke ein zu der gegenüberliegenden
Nutflanke gerichteter Rückhaltesteg angeformt ist. Diese Rückhaltestege lassen sich
in einem Spritzwerkzeug mit überfahrenem Kern in einfacher Weise herstellen, nachdem
auch hier ein Kernstempel durch die Durchbrüche an die Rückhaltestege von der Rückseite
der Bodenplatte herangeführt werden. Die an den Leistenfuß angeformte weichelastische
Dichtlippe ragt zumindest bis in die Ebene, die durch die freien Seitenränder des
Saugkanals vorbestimmt ist. Die Dichtlippe verhindert so im Betrieb das Ansaugen von
Luft von der in Schieberichtung hinten liegenden Seite der Mundstücke aus. Bei der
Montage kann dabei der Leistenfuß aufgrund seiner ausreichenden Elastizität zwischen
den Rückhaltestegen hindurch in die Nut eingedrückt werden, während bei der Demontage
mit einem Schraubendreher oder dgl. zunächst ein Leistenfußende zwischen den benachbarten
Rückhaltestegen hindurch nach außen ausgehebelt werden kann. Durch Zug an diesem Ende
löst sich dann auch der übrige Leistenfuß aus der betreffenden Nut.
[0008] Die Erfindung ist nachfolgend anhand der Skizzen eines Ausführungsbeispiels näher
erläutert.
[0009] Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die der abzusaugenden Fläche zugewandte Unterseite der
Bodenplatte eines Saugmundstücks,
Fig. 2 einen Teil-Seitenschnitt durch die Anordnung nach Fig. 1 entlang der Linie
A-A im Bereich eines in die Bodenplatte integrierten Radkastens und
Fig. 3 eine Seitenansicht auf die schmale Seitenkante der Bodenplatte gemäß Fig. 1.
[0010] Ein Saugmundstück für einen Staubsauger weist eine Bodenplatte 1 auf, an welcher
Hilfselmente wie ein Saugkanal 2 mit zugeordneten Fadenhebern 3, Dichtleisten 4, Räder
5 und Stützflächen 6 bzw. Stützballen 7 vorgesehen sind. Die Räder 5 tauchen dabei
teilweise in angepaßte Radkästen 8 ein, in welchen die Räder mit ihren Radachsen 9
beidendig abgestützt und festgesetzt sind. Die Bodenplatte 1 ist dabei aus Kunststoff
in einem Spritz- oder Preßwerkzeug hergestellt, wobei der Saugkanal 2, die Radkästen
8 und Halterungen 10 für Dichtleisten 4 oder Schlitze 11 für die Radachsen einstückig
angeformt sind.
[0011] Die Lagerschlitze 11 verlaufen senkrecht zur gezeigten Unterseite der Bodenplatte
1 in die Seitenebene hinein zur rückwärtigen, im Betriebsfall oben liegenden Rückseite
28 der Bodenplatte 1 und sind U-förmig sowohl bei Draufsicht auf die Bodenplatte 1
wie auch in der Seitenansicht gemäß Fig. 3 ausgebildet, wobei der jeweilige Lagerschlitz
11 in der Schlitztiefe eine endseitige Lagerfläche für ein Ende der Radachse 9 aufweist.
Zur Sicherung der in den jeweiligen Lagerschlitz 11 eingesetzten Lagerachse 9 dient
eine vorgelagerte Rastnase 13, die radial zur Radachse 9 gerichtet ist und als Sicherungsmittel
für die Radachse 9 in der montierten Betriebslage dient. Beim Einsetzen der Räder
5 werden die sich gegenüberstehenden Schlitzflanken 14 beim Überdrücken der Rastnase
13 elastisch voneinander weggedrückt, um beim Aufliegen der Lagerachse 9 auf der zugeordneten
Lagerfläche 12 in den Verstellweg der Radachse 9 zurückzufedern und ein selbsttätiges
Lösen zu verhindern.
[0012] Um eine Demontage der Räder 5 in einfacher Weise ausführen zu können, wenn ein Reinigen
der Radkästen 14 bzw. der Räder 5 auch durch Laien möglich sein soll, sind den Radkästen
8 Aushebeflanken 15 zugeordnet, die unter einem spitzen Winkel 16 zur Ebene der Bodenplatte
1 so geneigt ist, daß sich ein gegenüber dem übrigen Abstand zwischen Radumfang und
Radkasten vergrößerter Abstand ergibt. Über diese Flanke kann beispielsweise ein Flachschraubendreher
17 in den Radkasten 8 so eingeführt werden, daß beim Kippen über die zwischen der
Aushebeflanke 15 und der Ebene der Bodenplatte 1 gebildeten Kante 18 durch die Schneide
19 des Schraubendrehers ein Aushebemoment auf den Umfang des betreffenden Rades ausgeübt
werden kann, dessen Hauptkraftkomponente zur offenen Seite der betreffenden Schlitzführungen
11 hin gerichtet ist. Das betreffende Rad läßt sich somit gegen die Sperrwirkung der
Rastnasen 13 wieder aus den zugehörigen Lagerschlitzen 11 aushebeln. Werden mehrere
Räder 5 vorgesehen, deren Radachsen-9 parallel zur Längsrichtung der Bodenplatte 1
bzw. des Saugkanals 2 und in der Hauptschieberichtung mit Abstand voneinander versetzt
angeordnet sind, dann werden die Aushebeflanken 15 so angeordnet, daß sie jeweils
zur Mitte der Bodenplatte 1 hin auslaufen. Es ergibt sich dadurch ein vereinfachter
Zugriff bei der Demontage sowie die Möglichkeit, die Räder möglichst nahe an die betreffenden
Längsseitenränder der Bodenplatte 1 heranzusetzen. Um die mit den Rastnasen 13 versehenen
Lagerschlitze 11 in einem in Längsrichtung der Lagerschlitze 11 ziehbarem Formwerkzeug
ausbilden zu können, sind die Rastnasen 13 jeweils axial neben der endseitigen Lagerfläche
12 angeordnet und der Lagerschlitz 11 in Entformungsrichtung lediglich im Bereich
der Rastnase 13 zur Rückseite 28 der Bodenplatte 1 hin offen ausgebildet.
[0013] Während die Stützfläche 6 in Hauptschieberichtung im mittleren Bereich hinter einer
dem Absaugkanal 2 zugeordneten Absaugöffnung 20 liegt und sich bis an den betreffenden
rückwärtigen Seitenrand 21 der Bodenplatte 1 erstreckt, sind die balligen Ausformungen
den der rückwärtigen Längsseitenkante 21 im äußeren Eckbereich angeordneten Radkästen
8 zugeordnet und von den Lagerschlitzen 11 durchsetzt. Die balligen Ausformungen 7
bilden so seitliche Auflaufschrägen zum Schutz der betreffenden Räder 5.
[0014] Die für Dichtleisten 4 vorgesehenen, in die Bodenplatte 1 eingeformten Nuten 10 erstrecken
sich in Hauptschieberichtung seitlich neben der Stützfläche 6 im wesentlichen parallel
zum Saugkanal 2. Die Nuten 10 sind dabei in Längsrichtung im wesentlichen U-förmig
ausgebildet und zu der Arbeitsebene der Bodenplatte hin offen. Der Nutgrund weist
dabei zur Rückseite 28 hin Durchbrüche 22 auf, so daß Stützstege 23 stehen bleiben,
auf welchen sich der Leistenfuß 24 der Dichtleiste 4 abstützt. Zusätzlich sind an
die sich gegenüberstehenden Flanken 25 Rückhaltestege 26 angeformt, die jeweils zur
gegenüberliegenden Nutflanke hin weisen und als Gegenlager für den Leistenfuß 24 dienen.
An den dem Querschnitt der Nut im wesentlichen angepaßten elastischen, verdickten
Leistenfuß 24 ist eine demgegenüber dünne weichelastische Dichtlippe 27 einstückig
angeformt, deren freie Lippenkante bis über die durch die Ränder des Saugkanals 2
bestimmte Ebene und insbesondere über die durch die Räder 5 bestimmte Ebene hinausragt.
Diese Dichtleiste 4 verhindert so weitgehend den freien Zustrom von Luft von der rückseitigen
Längskante 21 her, wie das auch die erhöhte Stützfläche 6 bewirkt. Zum Einsetzen der
Dichtleiste 4 braucht ihr Leistenfuß 24 lediglich auf die offene Seite der Nut 10
bzw. auf die Rückhaltestege 26 aufgelegt und unter elastischer Verformung zwischen
den Rückhaltestegen 26 hindurch in die Nut 10 eingedrückt zu werden. Die Rückhaltestege
26 verhindern dann ein unbeabsichtigtes Herausfallen der Dichtleiste aus der Nut 10.
Zur Demontage braucht dabei lediglich ein Ende der betreffenden Dichtleiste 4 mittels
eines Werkzeugs aus der Nut 10 ausgehebelt zu werden, um danach von Hand oder mittels
einer Zange aus dem übrigen Teil der Nut 10 herausgezogen zu werden.
[0015] Bei diesem Aufbau ist somit neben einer unkomplizierten Herstellmöglichkeit für die
Bodenplatte 1 auch eine einfache Montage- und Demontagemöglichkeit für die Räder 5
wie für die Dichtleiste 4 erreicht.
1. Saugmundstück für Staubsauger mit einer Bodenplatte (1), an welcher Hilfselemente,
wie Fadenheber (3), Dichtleiste (4), Räder (5), Stützplatte (6), wenigstens jedoch
ein Saugkanal (2) vorgesehen ist und mit einem der Bodenplatte (1) zugeordneten Radkasten
(8) für ein Rad (5), das mittels einer beidendig abgestützten Radachse (9) drehbar
gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (1) als ein einstückiges Bauteil aus Kunststoff hergestellt ist und
dass der Saugkanal (2), der Radkasten (8) und Halterungen (10, 11) für weitere Hilfselemente
einstückig an die Bodenplatte (1) angeformt sind, wobei die Hilfselemente (4, 5),
insbesondere die Räder (5), in einfacher Steckmontage anbaubar sind und dass der Radkasten
(8) eine von der Ebene der Bodenplatte ausgehende Aushebeflanke (15) zur Demontage
aufweist, die unter einem spitzen Winkel (16) zur Ebene der Bodenplatte (1) von der
Radachse (9) weggeneigt ist.
2. Saugmundstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Räder (5) vorgesehen sind, deren Radachsen (9) parallel zur Längsrichtung
der Bodenplatte (1) bzw. des Saugkanals (2) und mit Abstand voneinander versetzt angeordnet
sind und daß die Aushebeflanken (15) jeweils auf der zur Mitte der Bodenplatte (1)
gewandten Seite des jeweiligen Radkastens (8) vorgesehen sind.
3. Saugmundstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Radachse (9) beidendig in angepaßte, senkrecht zur und von der Ebene der Bodenplatte
(1) ausgehende endseitig eine Lagerfläche (12) aufweisende Lagerschlitze (11) eingesetzt
sind, die radial zur Radachse (9) gerichtete, überdrückbare Rastnasen (13) als Sicherungsmittel
für die Radachse (9) in der Betriebslage aufweisen.
4. Saugmundstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Rastnasen (13) nur auf der zur Aushebeflanke (15) benachbarten Schlitzflanke (14)
vorgesehen sind.
5. Saugmundstück nach Anspruche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastnasen (13) jeweils axial neben der endseitigen Lagerfläche (12) angeordnet
und der Lagerschlitz (11) im Bereich der Rastnase (13) zur Rückseite (28) der Bodenplatte
(1) hin offen ist.
6. Saugmundstück, nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenplatte (1) eine im Querschnitt im wesentlichen U-förmige, zumindest annähernd
in Längsrichtung des Saugkanals (2) verlaufende Nut (10) zugeordnet ist, die zur Ebene
der Bodenplatte (1) hin offen ist, daß der Nutgrund Durchbrüche (22) aufweist und
daß in senkrechter Projektion im Bereich der Durchbrüche (22) an wenigstens einer
Nutflanke (25) ein zur gegenüberstehenden Nutflanke (25) gerichteter Rückhaltesteg
(26) vorgesehen ist.
7. Saugmundstück nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (10) einstückig in die Bodenplatte (1) eingeformt ist.
8. Saugmundstück nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß in die Nut (10) eine Dichtleiste (4) eingesetzt ist, derem dem Nutquerschnitt weitgehend
angepaßter elastischer, verdickter Leistenfuß (24) zwischen die Nutgrundstege (23)
und die Rückhaltestege (26) eingestzt ist, während eine daran vorgesehene, demgegenüber
dünne weichelastische Dichtlippe (27) über die durch die Ränder des Saugkanals (2)
bestimmte Ebene ragt.
9. Saugmundstück nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (1) im Bereich von Lagerschlitzen (11) ballige Ausformungen (7) aufweist,
die von den Lagerschlitzen (11) durchsetzt sind.
1. Suction nozzle for vacuum cleaner having a base plate (1 ) on which auxiliary elements
such as thread lifters (3), sealing strip (4), wheels (5), support plate (6), but
at least one suction channel (2) are provided and having a wheel case (8) associated
with the base plate (1) for a wheel (5), which is rotatably mounted by means of a
wheel axle (9) supported at each end, characterised in that the base plate (1) is formed as a one-piece plastics component and in that the suction channel (2), the wheel case (8) and the mounts (10, 11) for further auxiliary
elements (4, 5) are integrally formed on the base plate (1), in which case the auxiliary
elements (4, 5), in particular the wheels (5), may be attached by simple insertion
and in that the wheel case (8) has a removable side (15) which projects from the plane of the
base plate for dismantling and is inclined at an acute angle (16) to the plane of
the base plate (1 ) away from the wheel axle (9).
2. Suction nozzle according to claim 1, characterised in that a plurality of wheels (5) are provided, whose wheel axles (9) are disposed offset
from one another with clearance from one another parallel to the longitudinal direction
of the base plate (1 ) or of the suction channel (2) and in that the removable sides (15) are each provided on the side of the respective wheel case
turned to the centre of the base plate (1).
3. Suction nozzle according to claim 1, characterised in that the wheel axles (9) are inserted at both ends in matching bearing slots (11), which
project from the plane of the base plate, perpendicular thereto, and have a bearing
face (12) on the end face, and which have compressible catch lugs (13) oriented radially
to the wheel axle (9) as a means of fixing the wheel axle (9) in the operating position.
4. Suction nozzle according to claim 3, characterised in that the catch lugs (13) are provided only on the side (4) of the slot adjacent to the
removable side (15).
5. Suction nozzle according to claim 3 or 4, characterised in that the catch lugs (13) are each disposed axially adjacent to the end-face bearing face
(12) and the bearing slot (11) is open in the region of the catch lug (13) to the
rear (28) of the base plate (1).
6. Suction nozzle according to one of claims 1 to 5, characterised in that a groove (10) which is substantially U-shaped in cross-section and extends at least
approximately in the longitudinal direction of the suction channel (2) is allocated
to the base plate (1 ) and is open to the plane of the base plate (1), in that the base of the groove has perforations (22), and in that in vertical projection, in the region of the perforations (22), a restraining web
(26) is provided on at least one groove side (25) and is oriented towards the opposite
groove side (25).
7. Suction nozzle according to claim 6, characterised in that the groove (10) is integrally formed in the base plate (1).
8. Suction nozzle according to claim 6 or 7, characterised in that a sealing strip (4) is inserted into the groove (10), its resilient, thickened strip
base (24) substantially matching the groove cross-section and being inserted between
the groove base webs (23) and the restraining webs (26), whilst a thin, soft-resilient
sealing lip (27) projects beyond the plane defined by the edges of the suction channel
(2).
9. Suction nozzle according to one of claims 1 to 8, characterised in that the base plate (1) has spherical recesses (7) in the region of bearing slots (11
), these recesses being penetrated by the bearing slots (11 ).
1. Embout d'aspiration pour des aspirateurs avec une plaque de fond (1), à laquelle sont
prévus des éléments auxiliaires, comme un lève-fil (3), une baguette d'étanchéité
(4), des roues (5), une plaque d'appui (6), cependant au moins un canal d'aspiration
(2) et avec un caisson de roue (8) associé à la plaque de fond (1) pour une roue (5)
qui est logée d'une manière tournante au moyen d'un essieu de roue (9) supporté aux
deux extrémités, caractérisé en ce que la plaque de fond (1) est réalisée comme un composant en une pièce en matériau plastique
et en ce que le canal d'aspiration (2), le caisson de roue (8) et des éléments de retenue (10,
11) pour d'autres éléments auxiliaires sont rapportés par formage en une pièce à la
plaque de fond (1), où les éléments auxiliaires (4, 5), notamment les roues (5), peuvent
être appliqués selon un montage d'emboîtement simple, et en ce que le caisson de roue (8) présente un flanc d'enlèvement (15) partant du plan de la
plaque de fond pour le démontage qui est incliné selon un angle aigu (16) au plan
de la plaque de fond (1) au loin de l'essieu de roue (9).
2. Embout d'aspiration selon la revendication 1, caractérisé en ce que plusieurs roues (5) sont prévues dont les essieux (9) sont disposés parallèlement
à la direction longitudinale de la plaque de fond (1) respectivement du canal d'aspiration
(2) et sont décalés selon une distance les uns des autres, et en ce que les flancs d'enlèvement (15) sont prévus respectivement sur le côté du caisson de
roue respectif (8) orienté vers le milieu de la plaque de fond (1).
3. Embout d'aspiration selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les essieux de roue (9) sont insérés aux deux extrémités dans des fentes de palier
adaptées, perpendiculaires à la plaque de fond (1) et partant du plan de celle-ci,
présentant côté extrémité une face de palier (12), qui présentent des ergots d'enclenchement
(13) orientés radialement à l'essieu de roue (9), pouvant être mis en pression, comme
moyens de sécurité pour l'essieu de roue (9) dans la position de fonctionnement.
4. Embout d'aspiration selon la revendication 3, caractérisé en ce que les ergots d'enclenchement (13) sont prévus seulement sur le flanc de fente (14)
avoisinant le flanc d'enlèvement (15).
5. Embout d'aspiration selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que les ergots d'enclenchement (13) sont disposés respectivement axialement à côté de
la face de palier (12) côté extrémité, et en ce que la fente de palier (11) est ouverte au voisinage de l'ergot d'enclenchement (13)
vers le côté arrière (28) de la plaque de fond (1).
6. Embout d'aspiration selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'il est associée à la plaque de fond (1) une rainure (10) en section transversale sensiblement
en forme de U s'étendant au moins approximativement dans la direction longitudinale
du canal d'aspiration (2), qui est ouverte vers le plan de la plaque de fond (1) ,
en ce que le fond de la rainure présente des perçages (22), et en ce qu'il est prévu dans la projection verticale au voisinage des perçages (22) à au moins
un flanc de rainure (25) une baguette de retenue (26) orientée vers le flanc de rainure
opposé (25) .
7. Embout d'aspiration selon la revendication 6, caractérisé en ce que la rainure (10) est rapportée par formage unitairement à la plaque de fond (1).
8. Embout d'aspiration selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce qu'il est placé dans la rainure (10) une baguette d'étanchéité (4) dont la base de baguette
épaissie élastique (24), adaptée dans une grande mesure à la section transversale
de la rainure, est placée entre les baguettes de fond de rainure (23) et les baguettes
de retenue (26) pendant qu'une lèvre d'étanchéité (27) prévue à celles-ci, par rapport
à celles-ci mince et souple, fait saillie sur le plan défini par les bords du canal
d'aspiration (2).
9. Embout d'aspiration selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la plaque de fond (1) présente dans la zone de fentes de palier (11) des formations
bombées (7) qui sont traversées par les fentes de palier (11).

