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EP 0 688 617 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.07.1997 Patentblatt 1997/30 |
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Anmeldetag: 25.06.1994 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Walzen von Hohlteilen
Method and device for rolling of hollow work pieces
Procédé et dispositif pour laminer des pièces creuses
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI SE |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.12.1995 Patentblatt 1995/52 |
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Patentinhaber: ERNST GROB AG |
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CH-8708 Männedorf (CH) |
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Erfinder: |
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- Krapfenbauer, Hans
CH-8700 Küsnacht (CH)
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Vertreter: Kemény AG
Patentanwaltbüro |
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Postfach 3414 6002 Luzern 6002 Luzern (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 658 006 DE-C- 4 218 092 FR-A- 2 608 078
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DE-A- 3 047 789 FR-A- 468 918 GB-A- 2 121 326
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schlagwalzen von vollen oder
hohlen zylindrischen Werkstücken, welche einen Vorschub entlang ihrer Längsachse erhalten,
wobei von aussen wenigstens eine in einem umlaufenden Walzkopf antreibbar gelagerte
Schlagwalze in auf den Werkstückvorschub abgestimmter Folge schlagartige Einzelwalzvorgange
auf vorbestimmte Zonen des Werkstückes ausgeführt werden sowie eine Vorrichtung zur
Durchführung dieses Verfahrens.
[0002] Für das Walzen und Drücken beispielsweise von Hohlteilen mit wenigstens teilweiser
Innenverzahnung, wobei von einer Ronde, einem Topf oder einem Rohrkörper ausgegangen
wird, sind im wesentlichen zwei Kaltumformverfahren bekannt.
[0003] Einerseits ist das Drückwalzen bekannt (Bsp. DE 4218092), bei welchem im Gegensatz
zum reinen Drücken die Wandstärke des Werkstückes gleichzeitig mit einem Verändern
der Form vorbestimmt reduziert wird. Das Drücken und Walzen werden dabei durch eine
Rolle bewirkt, welche auf das Werkstück gedrückt wird und die Umformung bewirkt. Die
Rolle ist dabei ständig in Kontakt mit dem Werkstück. Dadurch, dass die Anpresskraft
der Rolle damit praktisch statisch auf das Werkstück wirkt, werden sehr grosse Kräfte
benötigt, was zu entsprechend schwer dimensionierten Maschinen von sehr aufwendiger
Konstruktion führt, wenn die damit produzierten Werkstücke den gestellten Anforderungen
genügen sollen.
[0004] Ein weiteres Kaltumformverfahren, welches insbesondere diese Nachteile ausräumt,
ist das Schlagwalzen, auch als Grob-Verfahren bekannt (Bsp. CH 658006). Bei diesem
Verfahren wird im Gegensatz zum obig beschriebenen Drückwalzen die Kraft nicht statisch,
sondern dynamisch, in Form von Schlägen, auf das Werkstück aufgebracht. Hierfür sind
auf einem umlaufenden Walzkopf angeordnete Walzen vorgesehen, welche in rascher Folge
schlagartige Einzelwalzvorgänge auf die Werkstückoberfläche ausführen. Diese Einzelwalzvorgänge
werden hauptsächlich in Längsrichtung des Werkstückes, d.h. hauptsächlich in Richtung
der Werkstückachse, ausgeführt. Dadurch können einerseits die Kräfte geringer gehalten
werden als beim obig beschriebenen Drückwalzen und andererseits können dadurch die
Maschinen zur Erzielung hoher Werkstückgenauigkeit auch leichter dimensioniert werden.
Durch die beschriebene Walzrichtung beim Grob-Verfahren besteht nun aber der Nachteil,
dass, bedingt durch die Anordnung des Walzkopfes, um das Werkstück in achsialer Richtung
des Werkstükkes ein freier Raum für die Planetenbewegung der einzelnen Walzen benötigt
wird. Dadurch kann das Verfahren nicht angewendet werden, wenn beispielsweise Werkstücke
mit einer umlaufenden, vorstehenden Schulter oder mit markanten Abstufungen bearbeitet
werden müssen.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung bestand nun darin, ein Verfahren analog zum
beschriebenen Grob-Verfahren zu finden, welches auch für Werkstücke mit einer umlaufenden,
vorstehenden Schulter oder Abstufungen geeignet ist.
[0006] Zur Lösung der Aufgabe wird erfindungsgemäss das Verfahren nach Anspruch 1 vorgeschlagen.
[0007] Es hat sich gezeigt, dass durch die Änderung der Schlagrichtung der Walzen in radialer
Umfangsrichtung des Werkstückes die bekannten Vorteile des schlagenden Verfahrens
beibehalten werden, dadurch aber die Achse des Walzkopfes nun im wesentlichen parallel
zur Werkstückachse angeordnet werden kann. Damit wird nun der Raum für die Planetenbewegung
der Schlagwalzen nicht mehr in achsparalleler Richtung beansprucht, wodurch der Schlagwalzvorgang
bis dicht an eine nach aussen abstehende Werkstückschulter durchgeführt werden kann.
Ebenso stellt die verfahrensgemässe Formung von Werkstücken mit markanten Abstufungen
kein Problem dar. Damit können nun vorteilhafterweise auch derartige Werkstücke durch
das Schlagwalzverfahren bearbeitet werden.
[0008] Bevorzugte Ausführungsformen des Verfahrens ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen
2 bis 8.
[0009] Das Verfahren kann auf rotationssymmetrische Werkstücke angewandt werden, indem das
Werkstück vorzugsweise um seine Längsachse rotiert wird. Es ist aber auch denkbar,
dass Verfahren auf andere Werkstücke anzuwenden, bei welchem nicht auf dem gesamten
Umfang der Schlagwalzvorgang ausgeführt werden muss, beispielsweise beim Erstellen
von segmentartig abgeflachten Werkstücken.
[0010] Bevorzugterweise wird eine Anlage nach den Ansprüchen 9 bis 10 zur Durchführung des
erfindungsgemässen Verfahrens verwendet.
[0011] Das beanspruchte Verfahren eignet sich insbesondere für Hohlkörper mit wenigstens
teilweiser Innenverzahnung. Es ist aber auch denkbar, dass Verfahren für Vollkörper
oder Hohlkörper ohne Innenverzahnung anzuwenden.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen noch
näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 schematisch den Längs- und Querschnitt durch eine herkömmliche Schlagwalzvorrichtung;
Fig. 2 schematisch den Längs- und Querschnitt durch eine erfindungsgemässe Schlagwalzvorrichtung.
[0013] In Figur 1 ist schematisch der Längs- und Querschnitt einer herkömmlichen Schlagwalzmaschine
im Bereich des eigentlichen Walzvorganges gezeigt. Ein zylindrisches Werkstück 1,
hier beispielsweise ein Hohlzylinder, wird mittels einer nicht dargestellten Einrichtung
dem Bereich der Walzköpfe 2 und 3 zugeführt. Die an den Walzköpfen 2 resp. 3 angebrachten
Schlagwalzen 4 und 5 führen bei der Rotation der Walzköpfe 2 und 3 schlagartige Einzelwalzvorgänge
auf die Oberfläche des Werkstückes 1 aus. Dabei wird das Material des Werkstückes
1 kalt umgeformt, beispielsweise erhalt dadurch die Innenseite des Werkstückes 1 die
Kontur einer innenliegenden Matrize 6. Beispielsweise können damit Innenverzahnungen
von Hohlkörpern schnell und mit grosser Präzision erzeugt werden. Das Verfahren kann
auch für die Reduktion des Querschnitts des Werkstückes 1 angewandt werden, wobei
das Material vor allem in Längsrichtung fliesst.
[0014] Normalerweise werden an einem Walzkopf 2 resp. 3 mehrere Schlagwalzen 4, resp. 5
angebracht, um eine schnelle Folge von Einzelwalzvorgängen bei mittleren Drehzahlen
zu ermöglichen.
[0015] Bei dem bekannten Verfahren resp. den entsprechenden Vorrichtungen sind die Achsen
2' resp. 3' der Walzköpfe 2,3 im wesentlichen senkrecht zur Werkstücklängsachse 1'
angeordnet. Damit soll eine im wesentlichen parallel zur Werkstücklängsachse 1' gerichtete
Schlagwirkung erzielt werden. Dies hat nun den Nachteil, dass der Schlagwalzvorgang
im besonderen bei einem Werkstück 1 mit einer Schulter 1'' nicht bis dicht an den
Bereich der Schulter 1'' ausgeführt werden kann.
[0016] Das Werkstück 1 kann nur soweit in Pfeilrichtung V zugeführt werden, bis die Schulter
1'' in den Bereich 7 und 8 der umlaufenden Schlagwalzen 4 resp. 5 gelangt.
[0017] Um nun einen Schlagwalzvorgang bei einem Werkstück 1 mit einer Schulter 1'' bis dicht
an diese heran ausführen zu können, werden erfindungsgemäss die Achsen 2' und 3' der
Walzköpfe 2 und 3 parallel zur Werkstücklängsachse 1' angeordnet, wie aus Figur 2
ersichtlich.
[0018] Damit kann nun das Werkstück 1 wesentlich näher in Pfeilrichtung V gegen die Walzköpfe
2 und 3 herangeführt werden als beim bekannten Verfahren resp. den bekannten Vorrichtungen.
Abgesehen davon wird es durch die Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens möglich,
markante Abstufungen 1''' am Werkstück zu walzen, was beim herkömmlichen Schlagwalzen
mit bezüglich der Werkstückachse senkrecht stehenden Walzachsen unmöglich ist. Es
hat sich überraschenderweise gezeigt, dass sich die nun senkrecht zur Werkstücklängsachse
1' ausgeführten Walzvorgänge in gleicher Weise als Kaltumformung eignen wie die bekannten,
in parallel zur Werkstücklängsachse 1' ausgeführten Walzvorgänge.
[0019] Im übrigen erweist es sich als vorteilhaft, dass beide diametral gegenüberliegenden
Walzköpfe 2 und 3 nun im gleichen Drehsinn n
1 und n
2 angetrieben werden. Einerseits ergibt diese eine gleichmässige Belastung auf die
Werkstücklängsachse 1', indem sich die parallelen Komponenten der entgegengesetzt
gerichteten Kraft- resp. Schlagvektoren S
1 und S
2 aufheben und lediglich das resultierende Drehmoment vom Werkstück 1 aufgenommen werden
muss. Andererseits wird auch der Antrieb der beiden Walzköpfe 2 und 3 vereinfacht,
welche synchron miteinander gekoppelt sein müssen, damit jeweils die einander gegenüberliegenden
Schlagwalzen 4 und 5 gleichzeitig zu Einsatz auf dem Werkstück 1 kommen. Dies kann
nun beispielsweise mittels eines einfachen Zahnriemens erfolgen.
[0020] Das erfindungsgemässe Verfahren eignet sich für alle für das Schlagwalzen bekannte
Einsatzgebiete. Insbesondere ist es vorteilhaft für die Herstellung von Innenverzahnungen
bei Hohlteilen. Dabei wird vorzugsweise die Walzkopfdrehzahl mit dem Vorschub des
Werkstückes derart abgestimmt, dass nur gerade die für die Erzielung der Innenverzahnung
notwendigen Schlagwalzvorgänge auf die Innenoberfläche des Werkstückes appliziert
werden.
1. Verfahren zum Schlagwalzen von vollen oder hohlen zylindrischen Werkstücken (1), welche
einen Vorschub entlang ihrer Langsachse (1') erhalten, wobei von aussen wenigstens
eine in einem umlaufenden Walzkopf (2;3) antreibbar gelagerte Schlagwalze (4;5) in
auf den Werkstückvorschub abgestimmter Folge schlagartige Einzelwalzvorgänge auf vorbestimmte
Zonen des Werkstückes (1) ausgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelwalzvorgänge
in Querrichtung (S1,S2) zum Werkstück (1) ausgeführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Zonen, auf welche
Einzelwalzvorgänge ausgeführt werden, teilweise überdecken.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils gleichzeitig
mehrere Walzvorgänge am Umfang des Werkstückes (1) ausgeführt werden, wobei die Stellen
für die Walzvorgänge am Werkstück (1) derart vorgesehen sind, dass ein Gleichgewicht
der Walzkräfte bewirkt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils gleichzeitig
mindestens zwei Walzvorgänge an sich diametral gegenüberliegenden Seiten des Werkstückes
(1) ausgeführt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass alle Walzköpfe
(2,3) mit derselben Umdrehungsrichtung betrieben werden, derart, dass die Auftreffvektoren
(S1,S2) der Walzen auf die Werkstückoberfläche bezüglich der Werkstücklängsachse (1') denselben
Drehsinn aufweisen.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzkopfdrehzahl
mit dem Werkstückvorschub in vorbestimmter Weise abgestimmt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstuck
(1) während des Walzvorganges um seine Längsachse (1') rotiert wird, vorzugsweise
in einem vorbestimmten Verhältnis zur Umdrehungsgeschwindigkeit der Walzköpfe.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7 für ein hohles Werkstück (1), dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Innenseite des Werkstückes (1) eine Matrize (6) eingebracht wird und
durch die Walzvorgänge auf der Innenseite des Werkstuckes (1) die Matrizenform, vorzugsweise
eine Verzahnung, durch Kaltumformung ausgebildet wird.
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass sie mindestens einen Walzkopf (2;3) mit daran auf einer umlaufenden
Kreisbahn angeordneten Schlagwalzen (4;5) aufweist, dessen Drehachse (2';3')im wesentlichen
parallel zur Werkstücklängsachse (1') angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere Walzköpfe
(2,3) vorgesehen sind, deren Anordnung ein Kräftegleichgewicht bezüglich der Walzkräfte
(S1,S2) auf das Werkstück (1) bewirkt.
1. A method of impact rolling solid or hollow cylindrical workpieces (1) which are fed
along their longitudinal axis (1'), wherein abrupt individual rolling operations are
carried out from outside on predetermined zones of the workpiece (1) in a sequence
synchronised with the workpiece feed, (by?) at least one impact roller (4;5) mounted
drivably in a revolving roller head (2;3), characterised in that the individual rolling
operations are carried out in a transverse direction (S1, S2) to the workpiece (1).
2. The method of claim 1, characterised in that the zones on which individual rolling
operations are carried out partly overlap each other.
3. The method of claim 1 or 2, characterised in that a plurality of rolling operations
are always carried out simultaneously at the periphery of the workpiece (1), the locations
for the rolling operations on the workpiece (1) being planned so that the rolling
forces are balanced.
4. The method of any of claims 1 to 3, characterised in that at least two rolling operations
are always carried out simultaneously at diametrically opposed sides of the workpiece
(1).
5. The method of any of claims 1 to 4, characterised in that all the roller heads (2,3)
are operated in the same revolving direction, in such a way that the impact vectors
(S1, S2) of the rollers on the workpiece surface have the same rotary direction relative
to the longitudinal axis (1') of the workpiece.
6. The method of any of claims 1 to 5, characterised in that the speed of the roller
heads is synchronised with the workpiece feed in a predetermined manner.
7. The method of any of claims 1 to 6, characterised in that the workpiece (1) is rotated
about its longitudinal axis (1') during the rolling operation, preferably in a predetermined
relationship to the revolving speed of the roller heads.
8. The method of any of claims 1 to 7 for a hollow workpiece (1), characterised in that
a mould (6) is inserted on the inside of the workpiece (1), and the shape of the mould,
preferably toothing, is formed on the inside of the workpiece (1) by the rolling operations,
by cold forming.
9. Apparatus for carrying out the method of any of claims 1 to 8, characterised in that
it includes at least one roller head (2;3) with impact rollers (4;5) thereon, arranged
on a circular track running round it, the axis of rotation (2'; 3') of the head being
substantially parallel with the longitudinal axis (1') of the workpiece.
10. The apparatus of claim 9, characterised in that two or more roller heads (2,3) are
provided, their arrangement giving an equilibrium of forces in respect of the rolling
forces (S1, S2) exerted on the workpiece (1).
1. Procédé de laminage par choc de pièces (1), cylindriques pleines ou creuses, recevant
une avance suivant son axe longitudinal (1'),
au moins un galet de frappe (4, 5) monté en rotation dans
au moins une tête de laminage (2, 3) rotative, effectue des opérations de laminage
séparées, par impact, suivant une succession définie par l'avance de la pièce sur
des zones prédéterminées de la pièce (1),
caractérisé en ce que
les opérations séparées de laminage sont effectuées dans la direction transversale
(S1, S2) de la pièce (1).
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les zones dans lesquelles on effectue les opérations de laminage séparées se chevauchent
partiellement.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
plusieurs opérations de laminage sont effectuées simultanément à la périphérie de
la pièce (1), les endroits des opérations de laminage sur la pièce (1) étant choisis
pour réaliser l'équilibre des forces de laminage.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce qu'
on effectue chaque fois simultanément au moins deux opérations de laminage en des
endroits diamétralement opposés de la pièce (1).
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que
toutes les têtes de laminage (2, 3) tournent dans le même sens de rotation de façon
que les vecteurs d'impact (S1, S2) des galets à la surface de la pièce à usiner présentent le même sens de rotation
par rapport à l'axe longitudinal (1) de la pièce.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
la vitesse de rotation de laminage est accordée d'une certaine manière sur l'avance
de la pièce.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
pendant l'opération de laminage, la pièce (1) tourne autour de son axe longitudinal
(1'), de préférence suivant un rapport déterminé en fonction de la vitesse de rotation
des têtes de laminage.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, appliqué à une pièce creuse (1),
caractérisé en ce que
sur le côté intérieur de la pièce (1), il est prévu une matrice (6) et par les opérations
de laminage, on réalise, sur la face intérieure de la pièce (1), la forme de la matrice
de préférence une denture par déformation à froid.
9. Dispositif pour la mise en oeuvre du procédé selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce qu'
il comporte au moins une tête de laminage (2, 3) avec des galets de frappe (4, 5)
répartis sur une trajectoire périphérique et dont les axes de rotation (2', 3') sont
principalement parallèles à l'axe longitudinal (1') de la pièce.
10. Dispositif selon la revendication 9,
caractérisé par
deux ou plusieurs têtes de laminage (2, 3) dont la disposition réalise un équilibre
des forces par rapport aux forces de laminage (S1, S2) exercées sur la pièce (1).
