[0001] Die Erfindung betrifft die Verwendung von Ferrocen und/oder Ferrocenderivaten als
Zusatz (Additiv) zu Verbrennungsmotor-Kraftstoffen schwerer Qualität für hochverdichtende,
selbstzündende Motoren.
[0002] Ferrocen und seine Derivate sind aus der Literatur bekannt. Ferrocen und seine Herstellung
wurden erstmals in Nature
168 (1951), Seite 1039 beschrieben. Seitdem sind Ferrocen und seine Derivate sowie entsprechende
Herstellungsverfahren Gegenstand zahlreicher Patente gewesen, z. B. US 2 650 756,
US 2 769 828, US 2 834 796, US 2 898 360, US 3 035 968, US 3 238 158 und US 3 437
634.
[0003] Es ist ebenfalls aus der Patentliteratur bekannt, daß Ferrocen Verbrennungsprozesse
begünstigen kann. Die DE 34 18 648 nennt neben vielen anderen Verbindungen auch Ferrocen
(Dicyclopentadienyleisen) als ein mögliches Additiv, um die Verbrennung von Heizöl
zu optimieren, d. h. die Förderung des Heizöls durch den Brenner zu erleichtern und
die vollständige Verbrennung des Heizöls zu begünstigen.
[0004] In der US 4 389 220 ist ein Verfahren zur Konditionierung eines Dieselmotors beschrieben.
Hierzu werden dem Dieselkraftstoff 20 bis 30 ppm Ferrocen zugefügt. Dadurch sollen
kohlenstoffhaltige Ablagerungen im Verbrennungsraum entfernt und deren Neubildung
vermieden werden. Gleichzeitig wurde gefunden, daß durch diese Maßnahmen der Kraftstoffverbrauch
pro gefahrene Strecke bis zu 5 % geringer ist. Unter Dieselkraftstoff wird hier ein
Kraftstoff verstanden, der nach ASTM als "No. 2 fuel oil" bekannt ist. Ein derartiger
Kraftstoff ist ein Mitteldestillat des Erdölraffinerieprozesses und ist unter der
Bezeichnung "Diesel" an Tankstellen erhältlich. Damit werden üblicherweise die 4-Takt-Dieselmotoren
von Straßenfahrzeugen betrieben z.B. PKW, Busse, LKW. Der genannte Kraftstoff entspricht
der DIN 51601 und ist in seiner Qualität ähnlich dem Heizöl EL. Er ist somit ein Kraftstoff
leichter bis mittlerer Qualität.
[0005] Für große Motoren mit niedriger Drehzahl von 900 bis 50 U/min, wie sie z.B. in Schiffen
oder Stromerzeugungsanlagen verwendet werden, werden Kraftstoffe schwererer Qualität
verwendet. Hier besteht das Problem, daß nachgeschaltete Aggregate in ihrer Funktion
durch kohlenstoffhaltige Ablagerungen beeinträchtigt werden. Derartige Aggregate sind
insbesondere Turbolader sowie Wärmeaustauscher. Aber auch Ablagerungen an Ventilen,
Kolbenringen sowie im Verbrennungsraum sind unerwünscht, da sie zu einer Minderung
der Motorleistung und/oder zu einem erhöhten Verschleiß der betroffenen Teile führen
können.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, die genannten Ablagerungen zu minimierem bzw. deren
Entfernung zu erleichtern.
[0007] Erfindungsgemäß wurde diese Aufgabe gelöst durch die Verwendung von Ferrocen und/oder
Ferrocenderivaten als Zusatz (Additiv) in einer Konzentration von 1-100 ppm zu Verbrennungsmotor-Kraftstoffen
schwerer Qualität für hochverdichtende, selbstzündende Motoren.
[0008] Gerade beim Betreiben solcher großen Motoren mit schwerenTreibstoffen hat sich eine
Ferrocen-Additivierung überraschenderweise als besonders günstig erwiesen. Dies gilt
vor allen Dingen für relativ große Motoren, also solche mit einer Gesamtleistung von
400 bis 100 000, vorzugsweise 15 000 bis 50 000, insbesondere mehr als 30.000 kW.
[0009] Je schwerer der Kraftstoff, desto eher ergeben sich in der Regel Probleme mit den
genannten Ablagerungen. Bei diesen Kraftstoffen hat sich überraschend eine Additivierung
mit Ferrocen als besonders wirksam heraus gestellt. Dies war umso weniger zu erwarten
gewesen als bekannt war, daß Ferrocen sehr wirksam bei der Verbrennungsverbesserung
von leichtem Heizöl aber weniger wirksam bei schwerem Heizöl ist.
[0010] Insbesondere für Qualitäten, die üblicherweise als Marine-Heizöl, "Bunker C"-Qualität,
Marine-Dieselkraftstoff bzw. dest. Marine-Dieselkraftstoff bezeichnet werden, ist
die erfindungsgemäße Verwendung vorteilhaft. Wie anhand der Namen der Treibstoffqualitäten
unschwer erkennbar, werden diese hauptsächlich zum Betreiben von .marinen Motoren
verwendet.
[0011] Die in Frage kommenden Kraftstoffe können beispielsweise Rückstände aus der atmosphärischen
Rohöldestillation, aus der Vakuumdestillation oder aus einem katalytischen Cracker
sein. Die Dichte dieser Kraftstoffe liegt insbesondere im Bereich zwischen 0,9 und
1,0 kg/dm
3. Genauer klassifizieren lassen sich diese Kraftstoffe anhand der ISO 82 17. Die Kraftstoffe
werden dort in zwei Klassen, sogenannte destillierte Marine-Kraftstoffe (Marine Destillate
Fuels) und sogenannte schwere Rückstandskraftstoffe (Heavy Residual Fuels) unterschieden.
Erstere erhalten eine DM-Typenbezeichnung und letztere eine RM-Typenbezeichnung. Einige
Typen sind nachstehend exemplarisch mit ihren wichtigsten Eigenschaften wie Dichte,
Viskosität, Schwefelgehalt und Kohlenstoffrückstand aufgeführt.
| |
DMB |
DMC |
RMA 10 |
RMG 35 |
RMH 45 |
| Dichte kg/dm3 |
0,90 |
0,92 |
0,95 |
0,991 |
1,010 |
| max. kinematische Viskosität |
|
|
|
|
|
| cSt bei 40 °C |
11,0 |
14,0 |
-- |
-- |
-- |
| bei 100 °C |
-- |
-- |
10 |
35 |
45 |
| max. Kohlenstoffrückstand Gew.-% |
0,25 |
2,5 |
12 |
18 |
22 |
| max. Schwefel-Gehalt Gew.-% |
2,0 |
2,0 |
3,5 |
5,0 |
5,0 |
[0012] Alle DM- und RM-Typen sind im Sinne der vorliegenden Erfindung als Kraftstoffe einsetzbar.
[0013] Viele Schiffsmotoren von hochseetauglichen Großschiffen sind 2-Takt-Motoren. Für
diese ist die Erfindung in besonderem Maß geeignet. Allerdings lassen sich auch bei
4-Takt-Motoren gute Ergebnisse durch die erfindungsgemäße Additivierung erzielen.
In beiden Fällen handelt es sich um langsam laufende Motoren, die eine Drehzahl von
900 bis 50, vorzugsweise 200 bis 50 Umdrehungen/min, insbesondere eine maximale Drehzahl
von 100 Umdrehungen/min. und weniger aufweisen.
[0014] Gute Ergebnisse wurden mit einer Ferrocenadditivierung von 1 bis 100 ppm erzielt.
Bei einer Additivierung unter 1 ppm sind die Effekte nicht so deutlich, daß man von
einer wesentlichen Verbesserung gegenüber einem nicht additivierten Kraftstoff sprechen
könnte. Bei einem Additivgehalt über 100 ppm ist eine Grenze erreicht, bei der eine
zusätzliche Additivierung keine nennenswerten zusätzlichen Effekte bewirkt. In der
Regel wird ein Bereich von 5 bis 50 ppm bevorzugt. Ein optimaler Bereich liegt zwischen
10 bis 30 ppm. Die Additivierung kann z. B. dadurch erfolgen, daß das Additiv in einem
Teil des Kraftstoffes gelöst wird und diese Lösung dann z. B. über eine Dosierpumpe
dem Hauptstrom des Kraftstoffes wieder zugeführt wird.
[0015] Anstelle von Ferrocen können zumindest teilweise auch Ferrocenderivate eingesetzt
werden. Ferrocenderivate sind solche Verbindungen, bei denen ausgehend von Ferrocengrundkörper
sich an einem oder beiden Cyclopentadienyl-Ringen weitere Substituenten befinden.
Als Beispiele seien genannt Ethylferrocen, Butylferrocen, Acetylferrocen und 2,2-bis-Ethylferrocenylpropan.
[0016] Erfindungsgemäß werden die aus dem eingesetzten Kraftstoff schwerer Qualität aber
auch die aus dem Schmieröl stammenden Ablagerungen wirksam reduziert.
[0017] Durch die Ablagerungen werden die nachgeschalteten Aggregate wie Turbolader und Wärmetauscher
als auch Motorteile wie Ventile und Kolbenringe teilweise in erheblichem Umfang in
ihrer Funktionsweise beeinträchtigt. Um die Ablagerungen zu entfernen, muß oftmals
erheblicher Aufwand getrieben werden. So ist es z.B. bei hochseetüchtigen Großschiffen
üblich, zur Reinigung der nachgeschalteten Turbolader zerkleinerte Nußschalen oder
auch Reis in den Abgasstrom einzublasen. Durch dieses sogenannte "softblasting" werden
die Schaufelräder als auch der vorgeschaltete Düsenring von dem größten Teil der Ablagerungen
befreit. Diese Prozedur wird üblicherweise täglich, bei Bedarf sogar zweimal am Tag
durchgeführt und zwar bei voller Motorlast. Meistens ist jedoch diese Art der Reinigung
nicht ausreichend. Deshalb wird zusätzlich etwa einmal pro Monat oder bei Bedarf auch
öfter eine Wasserwäsche vorgenommen. Da diese Wäsche bei reduzierter Motorlast durchgeführt
wird, ist damit auch immer ein Zeitverlust für das Schiff verbunden. Bei der Wäsche
wird durch eine Düse Wasser vor dem Düsenring und den Schaufelrädern in den Abgasstrom
eingeleitet. Diese Wasserwäsche bedeutet eine hohe Belastung für den Turbolader u.
a. durch die thermische Schockwirkung. Deshalb wird versucht diese Wasserwäsche auf
ein Minimum zu beschränken. Der normale Zeitbedarf für eine solche Wäsche beträgt
etwa 2 bis 3 Std.. Man orientiert sich dabei einfach an der Sauberkeit des Wassers
nach den Spülvorgängen. Dabei ist üblicherweise das Waschwasser 1 bis 2 Std. lang
deutlich erkennbar stark verschmutzt. Durch die erfindungsgemäße Verwendung von Ferrocen-additiviertem
Kraftstoff wird sowohl das "softblasting" als auch die Wasserwäsche im allgemeinen
überflüssig. Das schont die betroffenen Aggregate ohne Funktionseinschränkung und
spart Zeit und Arbeit.
[0018] Wenn die Turbolader durch Ablagerungen in ihrer Funktionsweise beinträchtigt sind,
können eine Reihe von Problemen auftreten. Die Effektivität der Turbolader und damit
letztendlich auch der gesamten Maschine verringert sich, so daß ein höherer Kraftstoffverbrauch
resultiert. Durch die Ablagerungen kann es zu einem Absinken der Drehzahl, in Extremfällen
bis zum Stillstand eines oder mehrerer Schaufelräder des Turboladers kommen. Bei Maschinen
mit Mehrfachturboladern werden die Schaufelräder mit Abgas aus einem gemeinsamen Abgas-"receiver",
der die Abgase aus mehreren Zylindern zusammenführt, versorgt. Wenn das Gas ungleichmäßig
verteilt wird, bedingt durch den unterschiedlichen Strömungswiderstand, der wiederum
durch die Ablagerung bedingt ist, so kann ein Absinken in der Drehzahl, ein Schwanken
der Drehzahl bzw. eine erhebliche Drehzahldifferenz zwischen den gekoppelten Turboladern
oder gar ein Stillstand erfolgen. Die vorgenannten auf Ablagerungen zurückzuführenden
Probleme können zu einer vorzeitigen Materialermüdung bzw. im Extremfall zu Materialbruch
führen. Bei besonders starken Ablagerungen kann dies ebenfalls bei kleineren Maschinen
auftreten, die nicht mit Mehrfachturbolader ausgestattet sind. Unregelmäßigkeiten
in der Drehzahl, also unregelmäßiger Lauf, kann zu sehr starken Vibrationen führen,
die bereits nach kurzer Zeit an Lagern und anderen Maschinenteilen zu Materialschäden
führen können.
[0019] Ungleichmäßige Ablagerungen an den Schaufelrädern führen zwar nicht unbedingt zu
einem Absinken der Drehzahl bzw. zu Drehzahldifferenzen bei Mehrfachturboladern aber
durch unrunden Lauf ebenfalls zu unerwünschten Vibrationen, die auch Ursache für einen
erhöhten Verschleiß sein können.
[0020] Auch in den nachgeschalteten Wärmaustauschern ist ohne die erfindungsgemäße Additivierung
festzustellen, daß sich an den Wärmeaustauscherflächen Ablagerungen bilden, die in
Abhängigkeit von ihrer Stärke den Wärmeaustausch behindern. Auch diese überwiegend
Ruß enthaltenen Ablagerungen müssen von Zeit zu Zeit durch eine Wasserwäsche, ggf.
mit reinigenden Zusätzen, z. B. CuCl
2-Lösung, entfernt werden. Durch die erfindungsgemäße Verwendung ferrocenadditivierter
Kraftstoffe wird die Bildung von Ablagerungen sehr stark herabgesetzt. Wird nach einem,
im Gegensatz zum bisherigen Stand der Technik, wesentlich längeren Zeitraum doch eine
Wasserwäsche notwendig (z. B. im Trockendock), so wurde überraschenderweise festgestellt,
daß sich die Ablagerungen nach Betrieb mit erfindungsgemäß additiviertem Kraftstoff
wesentlich leichter entfernen lassen. Dies ist möglicherweise auf eine geänderte Zusammensetzung
der Ablagerungen zurückzuführen. Es wurde festgestellt, daß diese im Gegensatz zu
einem Betrieb mit nicht additiviertem Kraftstoff höhere Aschegehalte, niedrigere Heizwerte
und einen niedrigeren Kohlenstoffgehalt aufweisen. Es kann vermutet werden, daß diese
Ablagerungen weniger hydrophob sind, da sie weniger ölige oder Öl-ähnliche Komponenten
enthalten.
[0021] Solche Wasserwäschen der Wärmeaustauscher bzw. des Boilers werden in der Regel spätestens
alle zwei Jahre durchgeführt, wenn sich das Schiff zu vorgeschriebenen Wartungs- und
Inspektionsarbeiten im Trockendock befindet. Zwischen zwei Trockendockaufenthalten
sind jedoch normalerweise fünf bis sechs zusätzliche Wäschen notwendig. Diese können
bei Anwendung der vorliegenden Erfindung entfallen.
Beschreibung von Figur 1
[0022] Figur 1 zeigt schematisch den Abgasweg eines Schiffsmotors der genannten Größenordnung.
Zu sehen ist der Motorblock (1) mit seinen insgesamt 10 Zylindern (2). Die Abgase
aus jeweils 3 bzw. 4 Zylindern werden in einem sogenannten Abgas "Receiver" (3, 4,
5) zusammengeführt und den Turboladern (6, 7, 8) zugeführt. Die aus den Turboladern
austretenden Abgasströme werden in einer Abgasleitung (9) zusammengeführt und strömen
dann durch einen sogenannten Abgas-"Boiler" (10), in welchem sich Wärmeaustauscher
befinden (11, 12, 13) mittels deren Hoch- Mittel- und Niederdruckdampf erzeugt werden
kann. Die Abgase verlassen das System über den Schornstein (14).
[0023] Die Erfindung wurde auf einem Containerschiff mit den nachfolgend mitgeteilten Ergebnissen
erfolgreich getestet.
Technische Daten des Schiffes:
[0024] 60.000 BRT
| Technische Daten der Maschine |
| Leistung: |
33.000 kW |
| Hubraum: |
10 Zylinder à 1,6m3 |
| Drehzahl: |
max. 90 U/min. |
| Drehzahl Turbolader: |
ca. 10 000 U/min. |
| Verbrauch: |
ca. 6 t/h bei Vollast |
[0025] Nach erfolgreicher Anfahrphase wurden die Turbolader der Maschine dieses Schiffes
gründlich durch "softblasting" und Wasserwäsche gereinigt. Etwa 3 Monate später wurde,
ohne daß zwischenzeitliche Reinigungen vorgenommen wurden, eine Wasserwäsche durchgeführt.
Diese Wasserwäsche war zwar technisch nicht notwendig, da die Turbolader zufriedenstellend
arbeiteten, wurde aber durchgeführt, um Aufschluß über den Verschmutzungsgrad (Ablagerungen)
zu gewinnen. Während nach dem bisherigen Stand der Technik täglich ein "softblasting"
und etwa einmal monatlich eine Wasserwäsche durchgeführt werden mußten und bei dieser
das gebrauchte Waschwasser 1 bis 2 Std. lang stark verschmutzt war, wurde hier fast
3 Monate (85 Tage) auf jegliche Reinigungsmaßnahme verzichtet und trotzdem war das
Waschwasser von Beginn an klar. Dieses läßt darauf schließen, daß sich in dem genannten
Zeitraum praktisch keine Ablagerungen gebildet haben. Selbst Stellen, die mit den
sonst üblichen Reinigungsmethoden nicht erreichbar sind, zeigten keine oder deutlich
reduzierte Schmutzbeläge.
[0026] Bei den Wärmeausstauschern war schon visuell festzustellen, daß sich deutlich weniger
Ablagerungen gebildet hatten. Die gebildeten Ablagerungen ließen sich wesentlich einfacher
und schneller als bisher durch Wasserwäsche entfernen.
[0027] Auch an den Kolbenringen und Ventilen waren visuell keine Ablagerungen zu erkennen.
1. Verwendung von Verbrennungsmotor-Kraftstoffen mit einer Dichte von 0,9 bis 1,01 kg/dm2, die Ferrocen und/oder Ferrocanderivaten in Mengen von 1 bis 100 ppm, insbesondere
5 bis 50 ppm, vorzugsweise 10 bis 30 ppm, enthalten, zum Betreiben von hochverdichtenden,
selbstzündenden Motoren mit einer Drehzahl von 900 bis 50, vorzugsweise 200 bis 50
U/min.
2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Motoren eine Gesamfleistung
von 400 bis 100 000, vorzugsweise 15 000 bis 50 000 kW, aufweisen.
3. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Motoren 2-Takt-Motoren
sind.
4. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Motoren 4-Takt-Motoren
sind.
1. Use of internal combustion engine fuels having a density of 0.9 to 1.01 kg/dm3 which contain ferrocene and/or ferrocene derivatives in amounts of 1 to 100 ppm,
in particular 5 to 50 ppm, preferably 10 to 30 ppm, to operate high-compression, self-igniting
engines having a rotary speed of 900 to 50, preferably 200 to 50, rev/min.
2. Use according to Claim 1, characterized in that the engines have a total output of
400 to 100,000, preferably 15,000 to 50,000, kW.
3. Use according to Claim 1 or 2, characterized in that the engines are 2-stroke engines.
4. Use according to Claim 1 or 2, characterized in that the engines are 4-stroke engines.
1. Utilisation de carburants de moteur à combustion interne ayant une densité de 0,9
à 1,01 kg/dm3, qui contiennent du ferrocène et/ou des dérivés de ferrocène en quantités de 1 à
100 ppm, en particulier de 5 à 50 ppm, de préférence de 10 à 30 ppm, pour actionner
des moteurs à compression élevée, à auto-allumage, ayant une vitesse de rotation de
900 à 50, de préférence de 200 à 50 tours/min.
2. Utilisation selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
les moteurs ont une puissance totale de 400 à 100 000, de préférence de 15 000 à 50
000 kW.
3. Utilisation selon les revendications 1 ou 2,
caractérisée en ce que
les moteurs sont des moteurs à 2 temps.
4. Utilisation selon les revendications 1 ou 2,
caractérisée en ce que
les moteurs sont des moteurs à 4 temps.