| (19) |
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(11) |
EP 0 689 628 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.07.1997 Patentblatt 1997/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.03.1994 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E01F 15/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9400/692 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9421/861 (29.09.1994 Gazette 1994/22) |
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| (54) |
LEITEINRICHTUNG FÜR LEITWÄNDE
GUIDING DEVICE FOR GUIDING WALLS
DISPOSITIF DE GUIDAGE POUR PAROIS DE GUIDAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
19.03.1993 DE 9304134 U 25.08.1993 DE 9312689 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.01.1996 Patentblatt 1996/01 |
| (73) |
Patentinhaber: Junker, Wilhelm |
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71501 Backnang (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Junker, Wilhelm
71501 Backnang (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rost, Jürgen, Dipl.-Ing. et al |
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Patent- und Rechtsanwälte,
Bardehle . Pagenberg . Dost . Altenburg . Frohwitter . Geissler & Partner,
Galileiplatz 1 81679 München 81679 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 310 754 US-A- 3 564 984
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FR-A- 2 615 540
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Auf Fernstraßen mit starkem Kraftfahrzeugverkehr, bei denen zwischen den Richtungsfahrbahnen
ein Mittelstreifen mit Schutzplanken üblich ist, werden im Bereich länger dauernder
Baustellen mit einer Verkehrsführung der gegenläufigen Verkehrsströme auf einer Fahrbahnseite
auf der Grenze zwischen den Richtungsfahrbahnen starre Leitwände aufgestellt. Diese
bestehen im allgemeinen aus Wandabschnitten verhältnismäßig geringer Länge, die mittels
Kupplungsvorrichtungen an ihren Stirnseiten zu einer durchlaufenden Leitwand miteinander
gekuppelt werden. Diese Leitwände sind ca. 820 mm hoch und am Fuß ca. 600 mm breit.
Der Fuß weist beiderseits schräg ansteigende Abweisflächen auf. Darüber haben die
Leitwände eine näherungsweise quaderförmige Gestalt. Im Aufriß ist im oberen Bereich
eine halsförmige Einschnürung vorhanden, die nach oben hin von einem hammerkopfförmigen
Abschnitt begrenzt wird. Die Leitwände sind manchmal als Kunststoff-Hohlkörper hergestellt,
die mit einer Wasser- oder Sandfüllung beschwert sind oder sie sind aus Metall hergestellt,
und zwar ebenfalls als Hohlkörper, die je nach dem erreichten Eigengewicht mit einem
Füllstoff zusätzlich beschwert werden. Andere Leitwände sind als massive Betonformteile
ausgebildet.
[0002] Die Leitwände haben aufgrund ihres hohen Gewichtes und der daraus sich ergebenden
Standfestigkeit eine gute Abweiswirkung gegen anstreifende Fahrzeuge, die dadurch
davor bewahrt werden, auf die Gegenfahrbahn zu geraten und dort schwere Unfälle auszulösen.
Die Abweiswirkung kann aber nicht verhindern, daß ein anstreifendes Kraftfahrzeug
auf seiner eigenen Richtungsfahrbahn ins Schleudern gerät und, vor allem dann, wenn
diese Richtungsfahrbahn zwei Fahrspuren aufweist, einen Unfall dadurch auslöst, daß
das abgewiesene und möglicherweise schleudernde Fahrzeug parallel fahrende Fahrzeuge
streift oder mit ihnen zusammenstößt oder von nachfolgenden Fahrzeugen angefahren
wird. Daher sollten die Leitwände über ihre rein mechanische Abweiswirkung hinaus
auch ein Mindestmaß an visueller Leitwirkung haben, damit auch das Anstreifen vermieden
wird. Leitwände aus Metall und noch mehr Leitwände aus Beton haben aber von ihrer
Natur her, vor allem in der Dämmerung und in der Dunkelheit, nur eine verhältnismäßig
geringe eigene visuelle Leitwirkung. Diese verschlechtert sich noch ganz erheblich,
wenn die Leitwände bei Regen oder durch Spritzwasser auf ihrer Außenseite feucht geworden
sind. Dann haben insbesondere die Betonwände ein noch stumpferes und dunkleres Aussehen
als im trockenen Zustand. Dadurch heben sie sich von einer dunklen feuchten Fahrbahn
kaum noch ab. Das bewirkt bei den daran entlangfahrenden Fahrzeuglenkern eine erhebliche
Verunsicherung bis hin zu Beklemmungen und Verkrampfungen, in deren Folge die Gefahr
des Anstreifens an der Leitwand oder auch an parallel fahrenden Fahrzeugen durch die
Leitwand sogar vergrößert wird.
[0003] Eine Leiteinrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschriebenen Art ist durch
die US-PS 3 564 984 bekanntgeworden. Bei der bekannten Leiteinrichtung ist ein Haltefuß
vorgesehen, der mit einer Anlagefläche seitlich an einer Leitplanke o.dgl. anliegt.
Mit dem Haltefuß ist durch eine Art von Bajonettverschluß ein Leitkörper verbunden,
der mit einer Leitfläche versehen ist. Eine Änderung der Abmessungen der Leiteinrichtung
ist nicht vorgesehen. Ebensowenig ist dafür gesorgt, daß der seitlich vom Haltefuß
abstehende Haltearm mit Leitkörper beim Anfahren eines Fahrzeugs leicht ausweichen
kann.
[0004] Eine andere Leiteinrichtung ist in der FR-A-2 615 540 beschrieben. Bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß den Fig. 2 und 3 dieser Druckschrift, wobei es um das Anbringen der Leiteinrichtung
an einer Leitwand geht, ist ein von oben über die Leitwand aufgeschobener Bügel vorgesehen,
an dessen Schenkeln Halter unter Zwischenlage einer Platte befestigt sind. An den
Haltern sind Leitkörper mit einer reflektierenden Leitfläche angeordnet, die eine
leichte Schrägstellung einnehmen können. Ein von einem Haltefuß abstehender Haltearm
ist hier nicht vorhanden und es ist auch eine elastische Nachgiebigkeit der Leitkörper
nicht angesprochen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Leiteinrichtung der als bekannt vorausgesetzten
Art so weiterzubilden, daß bei sehr einfacher Ausbildung und bei Vermeidung der Beschädigung
von anfahrenden Fahrzeugen eine Veränderung ihrer waagerechten Abmessungen möglich
ist.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einer Leiteinrichtung mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen
gelöst.
[0007] Die Leiteinrichtung kann mittels ihres Haltefußes an der Seite der Leitwände, insbesondere
im Bereich der halsförmigen Einschnürung, in gewissen Abständen hintereinander befestigt
werden. Dabei ist die Leitfläche ihres Leitkörpers dem entlangfließenden Fahrzeugstrom
zugekehrt und hebt sich schon dadurch von den Leitwänden deutlich ab und erzeugt eine
deutlich wahrnehmbare visuelle Leitwirkung. Ohne diese Leitwirkung zu beeinträchtigen
kann die Leiteinrichtung bezüglich ihrer waagerechten Abmessungen und Anordnung so
gewählt werden, daß sie über die Grundrißprojektion des Fußes der Leitwände nicht
hinausragt. Wenn einige von ihnen dennoch einmal von einem Fahrzeug gestreift werden,
gibt ihr Haltearm elastisch nach, so daß der Leitkörper aus dem Bewegungsraum des
Fahrzeuges herausbewegt wird und nach der Weiterfahrt des Fahrzeuges wieder in seine
alte Stellung zurückkehren kann. Die Teile der Leiteinrichtung werden zweckmäßigerweise
aus einem einerseits elastisch nachgiebigen und andererseits sehr zähen Kunststoffmaterial
hergestellt, bei dem die Wahrnehmbarkeit der Leiteinrichtung, vor allem des Leitkörpers,
auch bei Nässe nicht vermindert ist, so daß wenigstens die Leiteinrichtungen deutlich
sichtbar bleiben, wenn auch die Leitwände sich von ihrer Umgebung kaum noch abheben.
Aufgrund der Kupplungsvorrichtung können der Halter und der Leitkörper getrennt voneinander
hergestellt werden. Bei der Beschädigung eines der beiden Teile kann der andere Teil
weiter verwendet werden.
[0008] Durch eine Ausgestaltung nach Anspruch 2 wird bei beschränkter waagerechter Ausdehnung
der Leiteinrichtung dennoch eine verhältnismäßig große Leitfläche geschaffen. Eine
umlaufende Verstärkungsrippe gemäß Anspruch 3 sorgt trotz der größeren Abmessungen
des Leitkörpers für eine ausreichende Formfestigkeit, die ihrer Leitwirkung zugute
kommt.
[0009] Mit einer Ausgestaltung nach Anspruch 4 erhält der Halter eine verhältnismäßig einfache
und entsprechend billig herzustellende Grundgestalt. Der Haltefuß läßt sich auch verhältnismäßig
einfach an den Leitwänden anbringen. Die Verstärkungsrippe am Haltearm sorgt dafür,
daß trotz ausreichender Nachgiebigkeit des Haltearmes ein Mindestmaß an Rückstellkraft
vorhanden ist, so daß der Leitkörper schnell wieder in seine Betriebsstellung zurückkehrt,
wenn er von einem anstreifenden Fahrzeug vorübergehend zur Seite gedrückt wurde. Das
wird durch eine Weiterbildung nach Anspruch 5 noch unterstützt.
[0010] Bei einer Ausgestaltung nach Anspruch 6 kann der Leitkörper gegenüber dem Haltearm
um die Längsachse der Kopfschraube gedreht und eingestellt werden, so daß der Leitkörper
auch dann lotrecht ausgerichtet werden kann, wenn der Halter schräg aufwärts oder
abwärts geneigt ausgerichtet ist, weil die Befestigungsstelle des Haltefußes nicht
lotrecht ausgerichtet ist. Gleiches gilt auch für eine Ausgestaltung nach Anspruch
7, wobei hier noch hinzukommt, daß die Kopfschraube unverlierbar am Leitkörper zum
Teil eingeformt ist. Dadurch wird auch die Montage der Leiteinrichtung erleichtert
und beschleunigt, was vor allem dann von großer Bedeutung ist, wenn Leitkörper an
einer Leitwand ausgetauscht werden müssen, an der der Verkehr vorbeiströmt.
[0011] Eine Weiterbildung nach Anspruch 8 erleichtert es, den Kopf der Kopfschraube am Leitkörper
einzuformen. Außerdem werden dabei an der Kupplungsstelle sowohl der Leitkörper als
auch der Haltearm verstärkt, so daß sie eine größere Haltbarkeit haben.
[0012] Mit einer Ausgestaltung nach Anspruch 9 oder gegebenenfalls nach Anspruch 10 wird
die Möglichkeit geschaffen, den Leitkörper gegenüber dem Halter in waagerechter Richtung
innerhalb eines gewissen Bereiches einzustellen. Dadurch kann die Leiteinrichtung
leichter auf Leitwände mit unterschiedlicher Umrißlinie eingestellt werden.
[0013] Bei einer Ausbildung gemäß Anspruch 11 wird bei der Kupplungsvorrichtung mit Formschluß
gearbeitet, was den Vorteil hat, daß die Position des Leitkörpers auch bei einer gewissen
Lockerung der Schraubverbindung noch bestehen bleibt. Der Anspruch 12 hat eine besondere
Ausbildung des Formschlusses zum Gegenstand, die es erlaubt, die Position des Leitkörpers
bezüglich des Abstandes zur Leitwand und bezüglich der Neigung zur Lotrechten zu ändern.
[0014] Durch eine Ausgestaltung nach Anspruch 13 wird eine besonders einfache Einstellvorrichtung
geschaffen, bei der bei der Schraubverbindung nur ein loses Teil vorhanden ist. Die
Ausgestaltung nach Anspruch 14 verbessert die visuelle Leitwirkung der Leiteinrichtung
ganz erheblich.
[0015] Im folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Stirnansicht einer Leitwand mit einer daran angebrachten Leiteinrichtung;
- Fig. 2
- eine Ansicht der Leiteinrichtung allein;
- Fig. 3
- eine teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht der Leiteinrichtung;
- Fig. 4
- eine Draufsicht der Leiteinrichtung;
- Fig. 5
- eine Ansicht eines Halters der Leiteinrichtung;
- Fig. 6
- eine teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht des Halters der Leiteinrichtung;
- Fig. 7
- eine abgewandelte Ausführungsform in einer der Fig. 2 entsprechenden Darstellung;
- Fig. 8
- den Gegenstand von Fig. 7 in einer der Fig. 3 entsprechenden Darstellung;
- Fig. 9
- den Gegenstand von Fig. 7 und 8 in einer der Fig. 5 entsprechenden Darstellung;
- Fig. 10
- denselben Gegenstand in einer der Fig. 6 entsprechenden Darstellung;
- Fig. 11
- einen ausschnittsweise dargestellten Vertikalschnitt des Leitkörpers der Leiteinrichtung.
[0016] Aus Fig. 1 ist eine Leitwand 10 mit einer daran angebrachten Leiteinrichtung 11 zu
ersehen.
[0017] Das Leitwandelement 10 ist als Stahlbeton-Formteil ausgebildet. Das Element ist ca.
820 mm hoch und ca. 1000 mm lang. Es weist einen Fuß 12 auf, der eine Breite von ca.
600 mm hat. Der Fuß 12 weist beiderseits je eine schräg ansteigende Abweisfläche 13
auf. An den Fuß 12 schließt ein näherungsweise quaderförmiger Mittelteil 14 an. Dieser
geht im Aufriß in einen Halsteil 15 über, an den nach oben hin ein Kopfteil 16 anschließt.
Das Leitwandelement 10 weist an seinen beiden Stirnseiten je zwei Kupplungselemente
17 und 18 auf, die je ein Durchgangsloch haben, die in lotrechter Richtung miteinander
fluchten. Die Kupplungselemente 17 und 18 sind auf der Symmetrielinie in voneinander
unterschiedlichem Abstand und voneinander unterschiedlicher Höhe, so daß beim Zusammenkuppeln
mehrerer Leitwandelemente zu einer durchgehenden Leitwand die Kupplungselemente in
lotrechter Richtung zur Deckung miteinander gebracht werden können und dann je ein
nicht dargestellter Kupplungsbolzen in die Durchgangslöcher eingesteckt werden kann,
wodurch die einander benachbarten Elemente miteinander gekuppelt sind.
[0018] An einer durchgehenden Leitwand sind in gewissen Abständen, d.h. an einzelnen Leitwandelementen
10, Leiteinrichtungen 11 angeordnet. Sie werden im allgemeinen im Bereich des Halsteils
15 befestigt, und zwar mittels Dübel und Kopfschrauben daran angeschraubt
[0019] Eine Leiteinrichtung 11 weist einen Leitkörper 21 und einen Halter 22 auf, die mittels
einer Kupplungsvorrichtung 23 miteinander gekuppelt sind.
[0020] Der Leitkörper 21 hat einen näherungsweise rechteckigen Aufriß (Fig. 2), dessen oberer
Randbereich leicht bogenförmig gekrümmt ist. Der Leitkörper 21 hat auf der vom Halter
22 abgekehrten Seite eine Leitfläche 24. Diese ist am Rand von einer umlaufenden Verstärkungsrippe
25 umgeben (Fig. 3). Der Leitkörper 21 ist aus einem elastisch nachgiebigen aber sehr
zähen Kunststoff hergestellt.
[0021] Der Halter 22 weist einen Haltefuß 26 und einen Haltearm 27 auf (Fig. 4 bis Fig.
6). Der Halter 22 ist als einstückiges Kunststoff-Formteil ausgebildet und aus einem
elastisch nachgiebigen und sehr zähen Kunststoff hergestellt, und zwar im allgemeinen
aus dem gleichen Kunststoff wie der Leitkörper 21.
[0022] Der Haltefuß 26 hat einen näherungsweise rechteckigen Aufriß (Fig. 6). Seine vom
Haltearm 27 abgekehrte Außenseite bildet die Anlagefläche 28 des Haltefußes 26 für
die Anlage an dem Leitwandelement 10. Am Haltefuß 26 ist zumindest ein Paar Durchgangslöcher
29 vorhanden, die der Befestigung des Halters 22 am Leitwandelement 10 dienen.
[0023] Der Haltearm 27 ist normal zur Anlagefläche 28 ausgerichtet. Der Hauptteil 31 des
Haltearmes 27 ist zumindest näherungsweise blattförmig ausgebildet und hat im Anschluß
an den Haltefuß 26 einen rechteckigen Aufriß und daran anschließend einen halbkreisförmigen
Aufriß. Entlang seinem Rand ist der Hauptteil 31 mit einer umlaufenden Verstärkungs-
oder Versteifungsrippe 32 versehen, die auf der vom Leitkörper 21 abgekehrten Seite
angeordnet ist. Diese umlaufende Verstärkungsrippe 32 geht im Bereich des Haltefußes
26 in je eine Stützrippe 33 über, die sich bis zum Rand des Haltefußes 26 hin erstreckt.
Auf der dem Leitkörper 21 zugekehrten Seite ist zwar keine umlaufende Verstärkungsrippe
vorhanden, wohl aber je eine Stützrippe 34 angeformt, die ähnlich den beiden Stützrippen
33 auf der anderen Seite ausgebildet und angeordnet ist.
[0024] Die Kupplungsvorrichtung 23 (Fig. 3) weist eine Kopfschraube 35 sowie eine Mutter
36 und eine Unterlagscheibe 37 auf. Von der Kopfschraube 35 ist der Kopf und der daran
anschließende Teil des Schaftes im Leitkörper 21 so eingeformt, daß der Gewindeschaft
auf der von der Leitfläche 24 abgekehrten Seite aus dem Leitkörper 21 herausragt und
dabei normal zur Anlagefläche 24 ausgerichtet ist. Im Bereich der Schraube 35 ist
am Leitkörper 21 auf der von der Leitfläche 24 abgekehrten Seite ein Fortsatz 38 mit
ebener Stirnfläche 39 angeformt. Der Fortsatz 38 umschließt zusätzlich den Kopf der
Kopfschraube 35 und den ersten Teil ihres Schaftes und verstärkt dadurch gleichzeitig
den Leitkörper 21. Der Fortsatz 38 hat einen kreisringförmigen Querschnitt und ist
entweder als Kreiszylinder oder als Kegelstumpf mit sehr kleinem Kegelwinkel ausgebildet.
[0025] Am Haltearm 27 ist als weiterer Teil der Kupplungsvorrichtung 23 ein Durchgangsloch
für den Schaft der Kopfschraube 35 vorhanden. Dieses Durchgangsloch ist als Langloch
41 ausgebildet (Fig. 5). Im Bereich dieses Langloches 41 ist auf der dem Leitkörper
21 zugekehrten Seite des Haltearmes 27 eine Ausnehmung 42 eingeformt, deren Umfangswand
43 eine Äquidistante zur Umfangswand des Langloches 41 darstellt, wobei der Boden
der Ausnehmung 42 eben ist. Die Ausnehmung 42 nimmt den Fortsatz 38 des Leitkörpers
21 auf und ist dementsprechend auf dessen Form und Abmessungen abgestimmt, wobei die
Passung zwischen der Umfangswand des Fortsatzes 38 und der Ausnehmung 42 enger ist
als diejenige zwischen der Umfangswand des Langloches 41 und dem Gewindeschaft der
Kopfschraube 35. Im Bereich der Ausnehmung 42 weist der Hauptteil 31 des Haltearmes
27 auf der vom Leitkörper abgekehrten Seite eine Auswölbung 44 auf (Fig. 6), damit
der Haltearm 27 durch die Ausnehmung 42 nicht geschwächt ist.
[0026] Die Leitfläche 24 des Leitkörpers 21 ist zweckmäßigerweise mit einer reflektierenden
Folie 45 belegt, bei der in der üblichen Weise schräg verlaufende Streifen in roter
und weißer Farbe einander abwechseln, wie das in Fig. 1 angedeutet ist.
[0027] Die in den Fig. 7 bis 11 dargestellt Ausführungsform entspricht grundsätzlich der
Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 6. Unterschiedlich ist die Art der Verbindung
des Leitkörpers mit dem Haltearm.
[0028] Die Kupplungsvorrichtung 23 weist eine Einstellvorrichtung 45 auf. Der eine Teil
der Einstellvorrichtung 45 wird durch eine Außenverzahnung 46 gebildet, die an der
Umfangsfläche des Fortsatzes 38 des Leitkörpers 21 angeformt ist. Der andere Teil
der Einstellvorrichtung 45 wird durch eine auf die Außenverzahnung 46 abgestimmte
Innenverzahnung 47 gebildet, die an den parallel zum Langloch 41 verlaufenden geraden
Abschnitten der Umfangswand 43 der Ausnehmung 42 angeordnet ist. In Abhängigkeit von
der Teilung der Außenverzahnung 46 und der Innenverzahnung 47 kann der Leitkörper
21 auf verschiedene feste Drehstellungen in Bezug auf den Haltearm 27 eingestellt
werden, und zwar unabhängig von der horizontalen Relativstellung des Fortsatzes 38
in der Ausnehmung 42. Umgekehrt kann der Abstand des Leitkörpers 21 vom Haltefuß 26
innerhalb der Länge des Langlochs 41 und der Ausnehmung 42 unabhängig von der Drehstellung
des Leitkörpers 21 eingestellt werden.
[0029] Im Gegensatz zu der Kupplungsvorrichtung gemäß den Fig. 1 bis 6, wo die Verbindung
durch Reibungsschluß hergestellt wird, wird beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig.
7 bis 11 mit Formschluß gearbeitet. Der Formschluß wird dadurch hergestellt, daß die
Außenverzahnung 46 in beliebigen Drehstellungen und in beliebigem Abstand von der
Leitwand in die Innenverzahnung 47 eingreift. Durch die Anwendung von Formschluß wird
dafür gesorgt, daß auch bei einer möglichen Lockerung der Schraubverbindung die Position
des Leitkörpers noch bestehen bleibt.
1. Leiteinrichtung (11) für Leitwände, mit einem Halter (22), welcher mit einem Haltefuß
(26) versehen ist, der eine zur Anlage an einer Seitenfläche der Leitwand bestimmte
Anlagefläche (28) mit darin angeordneten Befestigungsmitteln (29) aufweist, und mit
einem an dem Haltefuß befestigten, zumindest einseitig mit einer Leitfläche (24) versehenen
Leitkörper (21),
dadurch gekennzeichnet,
daß der Halter (22) einen Haltearm (27) aufweist, der vom Haltefuß (26) von der von
der Anlagefläche (28) abgekehrten Seite absteht und zumindest in der zur Ebene des
Leitkörpers (21) senkrechten Richtung elastisch nachgiebig ist, und daß eine Kupplungsvorrichtung
(23) vorhanden ist, mittels welcher der Leitkörper (21) mit dem Haltearm (27) kuppelbar
ist.
2. Leiteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leitkörper (21) einen
näherungsweise rechteckigen Aufriß hat.
3. Leiteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Seite
des Leitkörpers (21), vorzugsweise auf der Seite mit der Leitfläche (24), eine entlang
des Randes umlaufende Verstärkungsrippe (25) vorhanden ist.
4. Leiteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
mit näherungsweise rechteckigem Aufriß ausgebildete Haltefuß (26) mit wenigstens einem
Paar Durchgangslöchern (29) versehen ist, die in waagerechter Richtung mit gegenseitigem
Abstand angeordnet sind, daß in der Längsmitte des Haltefußes (26) der Haltearm (27)
angeordnet, vorzugsweise angeformt ist, daß der Haltearm (27) zumindest näherungsweise
blattförmig ausgebildet ist und daß der Haltearm (27) auf der vom Leitkörper (21)
abgekehrten Seite entlang seines Randes vorzugsweise mit einer umlaufenden Verstärkungsrippe
(32) versehen ist.
5. Leiteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Übergangsstelle
zwischen dem Haltefuß (26) und dem Haltearm (27) beiderseits des Haltearms (27) wenigstens
je eine Versteifungsrippe, vorzugsweise zwei im gegenseitigen Abstand übereinander
angeordnete Stützrippen (33, 34), vorhanden sind.
6. Leiteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als
Teil der Kupplungsvorrichtung (23) am Leitkörper (21) und am Haltearm (27) je ein
Durchgangsloch (41) vorhanden ist, in die eine Kopfschraube (35) mit Mutter (36) einsetzbar
ist.
7. Leiteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Leitkörper
(21) als Teil der Kupplungsvorrichtung (23) eine Kopfschraube (35) so eingeformt ist,
daß sie auf der von der Leitfläche (24) abgekehrten Seite aus dem Leitkörper (21)
herausragt, und daß am Haltearm (27) in der Fluchtlinie der Kopfschraube (35) ein
Durchgangsloch (41) vorhanden ist.
8. Leiteinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Schraubenkopfes
am Leitkörper (21) auf der von der Leitfläche (24) abgekehrten Seite ein Fortsatz
(38) mit vorzugsweise parallel zum Leitkörper (21) ausgerichteter ebener Stirnfläche
(39) angeformt ist, und daß am Haltearm (27) eine auf den Fortsatz (38) des Leitkörpers
(21) abgestimmte Ausnehmung (42) vorhanden ist.
9. Leiteinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß am Haltearm (27) das
Durchgangsloch für die Kopfschraube (35) als Langloch (41) ausgebildet ist, das parallel
zur Längserstreckung des Haltearms (27) ausgerichtet ist, und daß die Ausnehmung (42)
als langgestreckte Ausnehmung ausgebildet ist, die parallel zum Langloch (41) verläuft.
10. Leiteinrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (38)
des Leitkörpers (21) einen kreisförmigen Querschnitt hat.
11. Leiteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Teile der Kupplungsvorrichtung (23) durch Formschluß zusammenwirken.
12. Leiteinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Umfangsfläche
des im Querschnitt kreisförmigen Fortsatzes (38) eine Außenverzahnung (46) angeordnet
ist und daß an den zum Langloch (41) parallelen geraden Abschnitten der Umfangswand
(43) der Ausnehmung (42) eine auf die Außenverzahnung (46) abgestimmte Innenverzahnung
(47) vorgesehen ist.
13. Leiteinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gewindeteil der
Kupplungsvorrichtung (23) als Muttergewindeteil (36), vorzugsweise in Form einer im
Bereich des Fortsatzes (38) des Leitkörpers (21) eingeformten Gewindebuchse, und der
andere Gewindeteil als Kopfschraube (35) gebildet ist, deren Schaft von der vom Leitkörper
(21) abgekehrten Seite des Haltearms (27) her durch das Langloch (41) hindurchgesteckt
und in das Muttergewindeteil (36) eingeschraubt ist.
14. Leiteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leitfläche (24) des Leitkörpers (21) mit Signalfarben oder mit einer reflektierenden
Folie (45) versehen ist.
1. Guide arrangement (11) for guide walls, having a holder (22) which is provided with
a retaining foot (26) comprising an abutment face (28), having securing means (25)
disposed therein,intended for abutting on a lateral face of the guide wall, and having
a guide member (21) secured to the retaining foot and provided, on at least one side,
with a guide face (24),
characterised in that
the folder (22) comprises a retaining arm 827) which projects from the side of the
retaining foot (26) facing away from the abutment face (28) and is resiliently flexible
at least in the direction vertical to the plane of the guide member (21), and in that
a coupling device (23) is present, by means for which the guide member (21) can be
coupled to the retaining arm (27).
2. Guide arrangement according to claim 1, characterised in that the guide member (21)
has an approximately rectangular configuration.
3. Guide arrangement according to claim 1 or 2, characterised in that, on one side of
the guide member (21), preferably on the side with the guide face (24), a reinforcing
rib (25) is provided which extends along the edge.
4. Guide arrangement according to one of claims 1 to 3, characterised in that the retaining
foot (26), having an approximately rectangular configuration, is provided with at
least one pair of through-slots (29) which are disposed in a horizontal direction
with a mutual spacing therebetween, in that the retaining arm (27) is disposed, preferably
fitted, in the longitudinal centre of the retaining foot (26), in that the retaining
arm (27) has at least an approximately leaf-shaped configuration, and in that the
retaining arm (27) on the side remote from the guide member (21) is preferably provided
with a circumferential reinforcing rib (32) along its edge.
5. Guide arrangement according to claim 4, characterised in that, at the transitional
location between the retaining foot (26) and the retaining arm (27), at least one
respective reinforcing rib, preferably two supporting ribs (33, 34) which are disposed
one above the other with a mutual spacing therebetween are provided on both sides
of the retaining arm (27).
6. Guide arrangement according to one of claims 1 to 5, characterised in that a respective
through-slot (41) is provided as part of the coupling device (23) on the guide member
(21) and on the retaining arm (27), into which through-slot a headed screw (35) with
nut (36) is insertable.
7. Guide arrangement according to one of claims 1 to 5, characterised in that a headed
screw (35) is fitted on the guide member (21) as part of the coupling device (23)
in such a way that it protrudes from the guide member (21) on the side remote from
the guide face (24), and in that a through-slot (41) is provided on the retaining
arm (27) in alignment with the headed screw (35).
8. Guide arrangement accordinq to claim 7, characterised in that an extension (39), having
a flat end face (39) preferably aligned parallel to the guide member (21), is provided
in the region of the screw head on the guide member (21) on the side remote from the
quide face (24), and in that a recess (42), which is adapted to the extension (33)
of the guide member (21), is provided on the retaining arm (27).
9. Guide arrangement according to claim 8, characterised in that the through-slot for
the headed screw (35) is configured as elongate slot (41) on the retaining arm (27)
and is orientated parallel to the longitudinal extension of the retaining arm (27),
and in that the recess (42) is configured as an elongate recess which extends parallel
to the elongate slot (41).
10. Guide arrangement according to claim 8 or 9, characterised in that the extension (38)
of the guide member (21) has a circular cross-section.
11. Guide arrangement according to one of claims 1 to 10, characterised in that the parts
of the couplinq device (23) co-operate by form-locking.
12. Guide arrangement according to claim 9, characterised in that an external toothing
(46) is disposed on the circumferential face of the extension (38), which has a circular
cross-section, and in that an internal toothing (47), which is adapted to the external
toothing (46), is provided on the rectilinear portions of the circumferential wall
(43) of the recess (42), which portions extend parallel to the elongate slot (41).
13. Guide arrangement according to claim 12, characterised in that one threaded portion
of the coupling device (23) is formed as a threaded nut portion (36), preferably in
the form of a threaded bush provided in the region of the extension (38) of the guide
member (21), and the other threaded portion is formed as headed screw (35), the shank
of which extends through the elongate slot (41) from the side of the retaining arm
(27) remote from the guide member (21) and is screwed into the threaded nut portion
(36).
14. Guide arrangement according to one of claims 1 to 13, characterised in that the guide
face (24) of the guide member (21) is orovided with coloured markings or with a reflective
film (45).
1. Dispositif (11) de guidage pour murs de guidage, comportant un support (22) qui est
muni d'une embase (26) de support, cette dernière étant pourvue d'une surface d'appui
(28) destinée à la mise en appui contre une surface latérale du mur de guidage dans
laquelle sont disposés des moyens (29) de fixation, et un corps (21) de guidage fixé
sur l'embase de support qui est muni, au moins d'un côté, d'une surface (24) de guidage,
caractérisé en ce que,
le support (22) comporte un bras (27) de support, qui est écarté de l'embase (26)
de support du côté opposé à la surface d'appui (28), et qui est élastiquement flexible,
au moins dans la direction verticale par rapport au plan du corps (21) de guidage,
et en ce qu'il est prévu un dispositif (23) de couplage, au moyen duquel le corps
(21) de guidage peut être couplé avec le bras (27) de support.
2. Dispositif de guidage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps (21)
de guidage est approximativement rectangulaire en projection verticale.
3. Dispositif de guidage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une nervure
(25) circonférentielle de renforcement est prévue le long du bord d'un côté du corps
(21) de guidage, de préférence du côté comportant la surface (24) de guidage.
4. Dispositif de guidage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
l'embase (26) de support réalisée avec une projection verticale approximativement
rectangulaire est munie d'au moins un couple de trous traversants (29), qui sont disposés
à une certaine distance l'un de l'autre dans la direction horizontale, en ce que le
bras (27) de support est disposé, de préférence formé, dans le milieu longitudinal
de l'embase (26) de support, en que le bras (27) de support est réalisé, au moins
approximativement, sous la forme d'une feuillure, et en ce que le bras (27) de support
est muni le long de son bord situé du côté opposé au corps (21) de guidage, de préférence
d'une nervure (32) circonférentielle de renforcement.
5. Dispositif de guidage selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'au point de transition
entre l'embase (26) de support et le bras (27) de support, il est prévu au moins une
nervure de renforcement de part et d'autre du bras (27) de support, de préférence
deux nervures (33, 34) de soutien, qui sont disposées à une certaine distance l'une
au-dessus de l'autre.
6. Dispositif de guidage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce qu'un trou de passage (41) est prévu en tant que partie du dispositif (23) de
couplage sur le corps (21) de guidage et sur le bras (27) de support, dans lequel
peut être inséré un boulon à tête (35) avec un écrou (36).
7. Dispositif de guidage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce qu'un boulon à tête (35) est noyé en tant que partie du dispositif (23) de couplage
dans le corps (21) de guidage de telle sorte qu'il dépasse du corps (21) de guidage
du côté opposé à la surface (24) de guidage, et en ce qu'un trou de passage (41) est
prévu sur le bras (27) de support dans l'alignement du boulon à tête (35).
8. Dispositif de guidage selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'au niveau de
la tête du boulon, il est formé, sur le corps (21) de guidage du côté opposé à la
surface (24) de guidage, un prolongement (38) à surface frontale (39) plane, qui est
de préférence orientée parallèlement au corps (21) de guidage, et en ce qu'un évidement
(42) adapté au prolongement (38) du corps (21) de guidage est prévu sur le bras (27)
de support.
9. Dispositif de guidage selon la revendication 8, caractérisé en ce que le trou de passage
pour le boulon à tête (35) est réalisé dans le bras (27) de support sous la forme
d'un trou oblong (41), qui est orienté parallèlement à l'extension en longueur du
bras (27) de support, et en ce que l'évidement (42) est réalisé sous la forme d'un
évidement oblong qui s'étend parallèlement au trou oblong (41).
10. Dispositif de guidage selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que le prolongement
(38) du corps (21) de guidage a une section transversale de forme circulaire.
11. Dispositif de guidage selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé
en ce que les parties du dispositif (23) de couplage agissent conjointement par complémentarité
de forme.
12. Dispositif de guidage selon la revendication 9 caractérisé en ce qu'une denture (46)
extérieure est disposée sur la surface circonférentielle du prolongement (38) à section
transversale de forme circulaire, et en ce qu'une denture (47) intérieure adaptée
à la denture (46) extérieure est prévue sur les sections droites parallèles au trou
oblong (41) de la paroi circonférentielle (43) de l'évidement (42).
13. Dispositif de guidage selon la revendication 12, caractérisé en ce qu'une partie filetée
du dispositif (23) de couplage est réalisée en tant que partie filetée de l'écrou
(36), de préférence sous la forme d'une douille taraudée formée au niveau du prolongement
(38) du corps (21) de guidage, et en ce que l'autre partie filetée est réalisée sous
la forme d'un boulon à tête (35), dont la tige est insérée dans le trou oblong (41)
à partir du côté du corps (21) de guidage opposé au bras (27) de support, et vissée
dans la partie filetée de l'écrou (36).
14. Dispositif de guidage selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé
en ce que la surface (24) de guidage du corps (21) de guidage est pourvue de couleurs
de signalisation ou d'un film réfléchissant (45) .