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EP 0 689 997 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.10.1998 Patentblatt 1998/42 |
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Anmeldetag: 14.06.1995 |
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Verfahren zum Etikettieren und/oder Stempeln von mit einem Fördermittel transportierbaren
Gütern
Method for labelling and/or stamping articles transported by a conveyor
Procédé pour étiqueter et/ou tamponner des articles transportés sur un convoyeur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
30.06.1994 DE 4423006
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.01.1996 Patentblatt 1996/01 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Wulf, Wilhelm, Dipl.-Ing.
D-90596 Schwanstetten (DE)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-93/23292 US-A- 4 615 757
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US-A- 4 235 161 US-A- 5 232 539
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Etikettieren und/oder Stempeln von
mit einem Fördermittel entlang eines Förderwegs transportierbaren Kartons, wobei eine
Einrichtung zur vorausschauenden Messung der Höhe der Kartons über dem Förderweg verwendet
wird, wobei ein das Etikettieren und/oder Stempeln vornehmendes Werkzeug auf eine
Position um einen Toleranzwert oberhalb des jeweiligen Kartons vorpositioniert wird
und wobei dann, wenn ein zu etikettierender und/oder zu stempelnder Karton sich unterhalb
des Werkzeugs befindet, der zugehörige Markiervorgang ausgelöst wird.
[0002] In Logistiksystemen für Wareneingang, Lagervorgänge und Warenausgang, wie sie beispielsweise
für Versandlagerhäuser erforderlich sind, müssen alle entlang eines Förderweges jeweils
transportierten Güter, insbesondere Kartons, mit Kennungen versehen werden. Für diesen
Zweck werden handelsübliche Etikettier- und/oder Stempeleinrichtungen vorgesehen.
Prinzipiell lassen sich die Kennungen sowohl seitlich, als auch an der Oberseite der
Güter anbringen. Damit die Güter, sofern sie später auf Transportbehältern, sogenannten
Tablaren, transportiert werden sollen, mit Sicherheit stets leicht identifizierbar
sind, ist es vorteilhaft, daß die Kennungen an der Oberseite der Güter angebracht
werden. Wenn nun jedoch Güter von sehr unterschiedlicher Höhe vorliegen, bedeutet
dies, daß die Werkzeuge zum Markieren der Kennungen dementsprechend große Höhenunterschiede
durchfahren müssen. Die dazu erforderliche Zeitspanne begrenzt jedoch den Durchsatz
des Förderwegs ganz erheblich.
[0003] Ein Verfahren der eingangs genannten Art ist aus der US-A-5 232 539 bekannt. Dabei
wird eine Vorpositionierung einer Etikettaufblaseinrichtung auf die Förderguthöhe
plus selbstverständlich einem zusätzlichen Toleranzweg vorgenommen. Bei balligen Kartons
müßte dabei jedoch eine fortlaufende mit der Förderbewegung zu koordinierenden Regelung
der Position der Etikettaufblaseinrichtung erfolgen, was einen erheblichen technischen
Aufwand bedingen wurde, wenn bei hohem Durchsatz der Anlage die Regelung sehr schnell
erfolgen müßte.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren des eingangs genannten Art so auszubilden,
daß auch dann, wenn das jeweilige Gut auf der Oberseite zu markieren ist und relativ
große Höhendifferenzen der Güter vorliegen, dennoch ein hoher Durchsatz der Anlage
gewährleistet ist.
[0005] Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß mit der Einrichtung zur
vorausschauenden Messung der Höhe der Kartons jeweils die Kantenhöhe und nicht die
ballige Oberfläche der Kartons gemessen wird, daß das Vorpositionieren auf eine Höhe
erfolgt, die sich aus gemessener Kantenhöhe plus Toleranzwert plus Absolutwert der
Balligkeit ergibt und daß dann ein Feinhub zum Markieren erfolgt, der maximal den
Toleranzwert und den doppelten Absolutwert der Balligkeit überstreicht.
[0006] Als Einrichtung zur Höhenmessung sind prinzipiell Ultraschallsensoren, Lasersensoren
oder Lichtgitter geeignet. Auf jedem Fall erweist es sich jedoch als bezüglich der
Störungsunanfälligkeit äußerst vorteilhaft, daß eine berührungslos messende Sensorik
verwendet wird.
[0007] Dadurch, daß für das Voreilen und die Hubauslösung voneinander entkoppelte Bewegungselemente
vorgesehen sind, kann jedes dieser Elemente von seiner Ausgestaltung her optimiert
werden. So kann für die Voreilung eine sehr robuste Mechanik gewählt werden und die
eigentliche Hubauslösung kann durch Präzisionsgeräte erfolgen.
[0008] Für einen automatischen Betrieb bietet es sich an, daß die Positionserfassung des
Gutes durch Lagemelder erfolgt, die vorzugsweise ebenfalls berührungslos, beispielsweise
nach dem Lichtschrankenprinzip, arbeiten.
[0009] Dadurch, daß dann, wenn als Fördermittel ein Förderband vorgesehen ist, dessen Bewegung
über einen mit dem Mechanismus des Förderbandes gekuppelten Weggeber überwacht wird,
kann festgestellt werden, ob beim Betrieb auch tatsächlich ordnungsgemäß die aufeinanderfolgenden
Lagemelder ansprechen.
[0010] Eine andere vorteilhafte Ausbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß
eine weitere Einrichtung zum Etikettieren und/oder Stempeln im Förderweg unmittelbar
nachgeschaltet ist, die insbesondere bei Störungen, wie Etikettenende oder Druckerfehler
der vorgeschalteten Einrichtung zur Etikettierung und/oder Bedruckung automatisch
aktivierbar ist, wobei allerdings zuvor das Werkzeug der stillzusetzenden Einrichtung
in eine sichere Rückzugsposition gebracht wird. Dadurch ist eine hohe Verfügbarkeit
der Gesamtanlage gewährleistet.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens
ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert.
[0012] In der Darstellung ist gezeigt, wie Kartons K1 und K2 in der durch einen Doppelpfeil
angedeuteten Richtung entlang eines Förderweges mit Hilfe eines Transportbandes B
geführt werden. Dabei sollen die Kartons K1 und K2 mit Etiketten versehen werden.
Zu diesem Zweck ist eine erste Station ST1 vorgesehen, bei der über eine Etikettenrolle
E1 Etiketten mit Barcode einem Spender S1 zugeführt werden, der diese Etiketten bis
zu seiner Spenderkante vorfördert. Dort können die Etiketten nach Vorfahren eines
Linearschlittens LS1 über ein Blasrohr an einen Adapter A1 gefordert werden, der sie
mit Vakuum aufnimmt. Diese Übergabe eines Etiketts erfolgt stets dann, wenn ein Karton,
z.B. der Karton K2, vor der Station ST1 mit Hilfe einer Distanzmeßeinrichtung D1,
beispielsweise einem Ultraschallsensor, hinsichtlich seiner Höhe über dem Band B1
vermessen worden ist. Dort kann auch eine Lichtschranke L1 ansprechen. Während der
Zeit, in der der Karton K2 auf die Station ST1 hin weiter gefördert wird, wird nun
über einen Voreilzylinder VZ1, der als Einzelheit in einem gestrichelten Feld hervorgehoben
ist, der Adapter A1 in eine Position von beispielsweise 30 mm über der gemessenen
Höhe vorgesteuert. Wenn dann über eine Lichtschranke L2 festgestellt wird, daß der
Karton K2 die Position erreicht hat, in der eine Etikettierung erfolgen soll, wird
der Adapter A1 über einen Etikettierzylinder EZ1 nochmals um einen Hub von beispielsweise
maximal 50 mm ausgelenkt, das Vakuum schaltet ab und das Etikett wird auf den jeweiligen
Karton, in diesem Fall auf den Karton K2, gestempelt. Anschließt fährt der Etikettierzylinder
EZ1 wieder ein, der Voreilzylinder VZ1 und der Linearschlitten LS1 fahren zurück zur
Spendekante
[0013] Damit ist die Station ST1 wieder bereit, die Etikettierung eines weiteren Kartons
vorzunehmen.
[0014] Die Station ST2, die für einen Tandembereich vorgesehen ist, aber im Beispiel gerade
nicht aktiviert ist, ist in gleicher Weise ausgebildet. Auch dort ist eine Etikettenrolle
E2 für einen Spender S2 vorgesehen, der über einen Linearschlitten LS2 einen Adapter
A2 versorgt, der hinsichtlich seiner Vorpositionierung über einen Voreilzylinder VZ2
über eine Distanzmeßeinrichtung D2 gesteuert wird. Die Hubauslösung erfolgt über einen
Etikettierzylinder EZ2.
[0015] Die elektrische und pneumatische Verkabelung kann bei den Stationen ST1 und ST2 über
Verkabelungen V1 und V2 erfolgen.
[0016] Der Transport der Kartons kann entlang des Bandes B über eine Vielzahl von Lichtschranken
außer den Lichtschranken L1 und L2 überwacht werden. Zum Festzustellen, ob bei ordnungsgemäßem
Bandlauf auch ein ordnungsgemäßer Transport der Kartons erfolgt, kann dazu zusätzlich
der Bandlauf über einen Inkrementalgeber I überwacht werden.
[0017] Während beim dargestellten Ausführungsbeispiel eine Etikettierung mit Barcodes auf
den Kartons erfolgt, können selbstverständlich auch Etiketten im Klartext vergeben
werden. Dazu kann ein bereits vorhandener Barcode über Scanner abgelesen werden und
ein diesem Code jeweils zugeordneter Klartext kann über einen dem Spender der Station
zugeordneten Drucker auf vorbereitete Etiketten gegeben werden, die dann auf die Kartons
aufgebracht werden. Aber auch in diesem Fall wird gemäß der Erfindung die Kartonhöhe
gemessen. Im gleichen Moment wird ein Etikett vom Drucker gedruckt und auf den Adapter
gespendet. Auch hierbei wird das Etikett mittels Vakuum auf dem Adapter gehalten.
Ein Linearschlitten fährt von der Spendekante weg und anschließt fährt ein Voreilzylinder
mit dem Etikettierhandling auf die gemessene Höhe plus 30 mm, die sich dann anbietet,
wenn von Kartonballigkeiten plus/minus 20 mm ausgegangen wird. Belegt dann der jeweilige
Karton die Lichtschranke unter dem Adapter, fährt der Etikettierzylinder (maximaler
Hub 50 mm) aus, das Vakuum schaltet ab und stempelt das Etikett auf den Karton. Anschließend
fährt der Etikettierzylinder wieder ein und der Voreilzylinder fährt wieder in die
Höhe der Spendekante. Hat er die Höhe erreicht, fährt der Linearschlitten zur Spendekante
zurück. Nun ist der Etikettierer bereit für den nächsten Karton.
[0018] Dieser Ablauf hält jeweils mit einem Bandstopp im Bereich des Etikettierers an und
läuft weiter, wenn das Band wieder startet.
[0019] Zurück zum Ausführungsbeispiel. In der Darstellung sind zwei Stationen ST1 und ST2
vorgesehen. Spendet nun der Spender S1 der Station ST1 kein Etikett, beispielsweise
dann, wenn ein Etikettenrollenende vorliegt oder wenn der Adapter A1 das Etikett nicht
halten kann, schaltet der Etikettierer selbständig auf die Station ST2 um. Das Werkzeug
der ersten Station ST1 wird dabei zurückgefahren, um einen freien Durchlauf der Kartons
zu gewährleisten. Die nachfolgenden Kartons werden jetzt solange an der Station ST2
etikettiert, bis die Betriebsunterbrechung an Station ST1 behoben ist. Jeder Karton
wird etikettiert und zwar ohne Barcodeversatz. (Wenn ein Drucker an einer Station
vorgesehen ist, gilt für die Druckerstörungen Gleiches.)
[0020] Tritt eine Störung "Wegverfolgung" auf, d.h., zwischen Ausgabesignal des Inkrementargebers
I und den Lagemeldungen mit Hilfe der Lichtschranken bestehen Diskrepanzen, werden
die Kartons im Stationsbereich, die dabei nicht erfaßbar wären von Hand vom Band genommen
und wenn eine Taste "Störung löschen" betätigt wurde, wieder vor der Station aufgelegt,
damit sie ordnungsgemäß etikettiert werden können.
[0021] Will man die erste Station im Automatikbetrieb stoppen, ohne daß ein Produktionsstillstand
auftritt, z.B. für Wartungszwecke, kann dies dadurch erreicht werden, daß ein Betriebszustand
"Grundstellung fahren" ausgelöst wird. Auch dies bedingt, daß die zu wartende Maschine
ihr Werkzeug abhebt, damit die durch diese Station geführte Kartons nicht blockiert
werden. D.h., ein aktueller Auftrag wird noch bearbeitet und erst dann wird in den
Wartungsbetrieb übergegangen, so daß jede Kollisionsgefahr vermieden wird.
1. Verfahren zum Etikettieren und/oder Stempeln von mit einem Fördermittel entlang eines
Förderwegs (B) transportierbaren Kartons (K1, K2), wobei eine Einrichtung (D1, D2)
zur vorausschauenden Messung der Höhe der Kartons (K1, K2) über dem Förderweg (B)
verwendet wird, wobei ein das Etikettieren und/oder Stempeln vornehmendes Werkzeug
(A1, A2) auf eine Position um einen Toleranzwert oberhalb des jeweiligen Kartons (K1,
K2) vorpositioniert wird und wobei dann, wenn ein zu etikettierender und/oder zu stempelnder
Karton (K1, K2) sich unterhalb des Werkzeugs (A1, A2) befindet, der zugehörige Markiervorgang
ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Einrichtung (D1, D2) zur vorausschauenden
Messung der Höhe der Kartons (K1, K2) jeweils die Kantenhöhe und nicht die ballige
Oberfläche der Kartons (K1, K2) gemessen wird, daß das Vorpositionieren auf eine Höhe
erfolgt, die sich aus gemessenener Kantenhöhe plus Toleranzwert plus Absolutwert der
Balligkeit ergibt und daß dann ein Feinhub zum Markieren erfolgt, der maximal den
Toleranzwert und den doppelten Absolutwert der Balligkeit überstreicht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Einrichtung zur Höhenmessung (D1,D2) eine berührungslos messende Sensorik
verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für das Voreilen und die Hubauslösung voneinander entkoppelte Bewegungselemente
(VZ1, EZ1) vorgesehen sind.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für die Positionserfassung des Gutes (K1,K2) Lagemelder (L1,L2) verwendet werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Lagemelder (L1,L2) eine berührungslos messende Sensorik, vorzugsweise
nach dem Lichtschrankenprinzip, verwendet wird.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dann, wenn als Fördermittel ein Förderband (B) vorgesehen ist, dessen Bewegung
über einen mit dem Mechanismus des Förderbandes gekuppelten Weggeber (I) überwacht
wird.
7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Einrichtung (ST2) zum Etikettieren und/oder Stempeln im Förderweg
unmittelbar nachgeschaltet ist, die insbesondere bei Störungen, wie Etikettenende
oder Druckerfehler der vorgeschalteten Einrichtung (ST2) zur Etikettierung und/oder
Bedruckung automatisch aktivierbar ist, wobei allerdings zuvor das Werkzeug (A1) der
stillzusetzenden Einrichtung (ST1) in eine sichere Rückzugsposition gebracht wird.
1. Method for labelling and/or stamping cartons (K1, K2) which can be transported by
a conveying means along a conveying route (B), wherein a device (D1, D2) is used for
prospective measurement of the height of the cartons (K1, K2) above the conveying
route (B), wherein a tool (A1, A2) which effects the labelling and/or stamping is
pre-positioned with respect to a position at a tolerance value above the respective
carton (K1, K2), and wherein the associated marking process is triggered if a carton
(K1, K2) which is to be labelled and/or stamped is located below the tool (A1, A2),
characterised in that in each case the edge height and not the convex surface of the
cartons (K1, K2) is measured by means of the device (D1, D2) for prospective measurement
of the height of the cartons (K1, K2), in that pre-positioning is effected with respect
to a height which follows from the measured edge height plus a tolerance value plus
an absolute value of the convexity, and in that a precision stroke is effected for
marking purposes that at most covers the tolerance value and double the absolute value
of the convexity.
2. Method according to claim 1, characterised in that a sensor mechanism, which effects
contactless measurement, is used as a height-measuring device (D1, D2).
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that moving elements (VZ1, EZ1),
which are decoupled from each other, are provided for the leading action and for triggering
the stroke.
4. Method according to one of the preceding claims, characterised in that position detectors
(L1, L2) are used to detect the position of the item (K1, K2).
5. Method according to claim 4, characterised in that a sensor mechanism, which effects
contactless measurement, preferably in accordance with the light barrier principle,
is used for the position detectors (L1, L2).
6. Method according to one of the preceding claims, characterised in that if a conveyor
belt (B) is provided as the conveying means, the movement thereof is monitored by
way of a displacement sensor (I) which is coupled with the mechanism of the conveyor
belt.
7. Method according to one of the previous claims, characterised in that a further device
(ST2) for labelling and/or stamping is connected directly downstream along the conveying
route and can be automatically activated for labelling and/or printing purposes, in
particular in the case of disturbances such as the end of the labels or printer faults
of the device (ST2) (sic) that is connected upstream, in which case of course the
tool (A1) of the device (ST1) which is to be stopped is first brought into a position
in which it is reliably retracted.
1. Procédé pour étiqueter et/ou estampiller des cartons (K1,K2) pouvant être transportés
par un convoyeur sur une voie (B) de convoyage, un dispositif (D1,D2) de mesure prévisionnelle
du niveau des cartons (K1,K2) étant utilisé au-dessus de la voie (B) de convoyage,
un outil (A1,A2) procédant à l'étiquetage et/ou à l'estampillage étant mis à l'avance
à une position, pouvant varier d'une valeur de tolérance, au-dessus du carton (K1)
associé, et ensuite, quand un carton (K1,K2) à étiqueter et/ou à estampiller se trouve
au-dessous de l'outil (A1,A2) l'opération de marquage associée est déclenchée, caractérisé
en ce qu'il est mesuré par le dispositif (D1,D2) de mesure prévisionnelle du niveau
des cartons (K1,K2) le niveau du bord et non pas la surface bombée des cartons (K1,K2),
en ce que le prépositionnement s'effectue à un niveau qui est obtenu à partir du niveau
mesuré du bord plus une valeur de tolérance plus la valeur absolue du bombement et
en ce qu'il s'effectue ensuite, pour le marquage, une course de précision qui parcourt
au maximum la valeur de tolérance et le double de la valeur absolue du bombement.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que l'on utilise comme dispositif
de mesure (D1,D2) du niveau un dispositif d'analyse sensorielle sans contact.
3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est prévu pour l'avance
et le déclenchement de la course des éléments (VZ1, EZ1) de déplacement découplés
l'un de l'autre.
4. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'on utilise
pour détecter la position de l'article (K1,K2) des détecteurs (L1,L2) de position.
5. Procédé suivant la revendication 4, caractérisé en ce qu'on utilise pour le détecteur
(L1,L2) de position une analyse sensorielle sans contact, de préférence suivant le
principe des cellules pnotoélectriques.
6. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, s'il
est prévu une bande (B) convoyeuse comme convoyeur son déplacement est surveillé par
l'intermédiaire d'un indicateur (I) de trajet couplé au mécanisme de la bande convoyeuse.
7. Procédé suivant l'une des revendications précédentes, caracterise en ce qu'il est
monté directement en aval dans la voie de convoyage un dispositif (ST2) supplémentaire
d'étiquetage et/ou d'estampillage, qui, notamment en cas d'incident, comme lorsque
l'on arrive à la fin des étiquettes du dispositif (ST1) montées en amont ou en cas
d'erreur d'impression de ce dispositif, peut être activé automatiquement, l'outil
(A1) du dispositif (ST1) a arrêter étant toutefois mis auparavant en une position
sûr de retrait.
