[0001] Die Erfindung betrifft einen Leitschwellenstrang gemäß den Merkmalen im Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Ein solcher Leitschwellenstrang zählt durch die US-A-46 32 598 zum Stand der Technik.
Dieser Leitschwellenstrang kann mit Hilfe von elektromotorisch angetriebenen Laufrollen
ausschließlich in Querrichtung verlagert werden. Auf diese Weise ist es möglich, bei
mehrspurigen Verkehrswegen beiden Fahrtrichtungen dieselbe Anzahl von Fahrspuren oder
in Abhängigkeit von dem Verkehrsaufkommen eine unterschiedliche Anzahl von Verkehrsspuren-zuzuordnen.
Dies ist beispielsweise im morgendlichen oder abendlichen Berufsverkehr bei Ein- und
Ausfallstraßen von Großstädten von Vorteil.
[0003] Ferner ist es im Umfang der US-A- 44 74 503 bekannt, einen gelenkigen Leitschwellenstrang
mit Hilfe eines speziellen Verlegewagens quer zu sich selber zu verlagern, um auf
diese Weise durch eine Veränderung der Anzahl der Fahrspuren ebenfalls dem jeweiligen
Verkehrsaufkommen gerecht werden zu können.
[0004] Nun gibt es aber Verkehrkehrsleitprobleme, insbesondere vor und nach Tunnelröhren
oder im Bereich von Mautstellen auf mehrspurigen Verkehrswegen (Autobahnen), bei denen
es nicht auf die Bereitstellung von mehr Fahrspuren ankommt, um den rollenden Verkehr
möglichst flüssig zu halten, sondern wo mehrere Fahrspuren auf eine geringere Anzahl
zusammengeführt oder zumindest eine Fahrspur fächerförmig auf mehrere Fahrspuren erweitert
werden sollen. Dies ist z.B. bei der Sperrung von Tunnelröhren, bei der Nichtbesetzung
von Kassenhäuschen bei Mautstellen oder auch bei der Sperrung bestimmter Fahrwege
notwendig. In diesen Fällen war es bislang üblich, daß die Leitschwellenstränge so
manuell aus ihrer Längsrichtung verlagert wurden, daß der beispielsweise auf zwei
Fahrspuren anrollende Verkehr statt in zwei Tunnelröhren nur in eine Tunnelröhre gelenkt
oder von zwei Tunnelröhren in eine abführende Fahrspur überführt wird. Ähnlich ging
man auch bei der Sperrung von Fahrwegen vor, wo dann an bestimmten Stellen eine Fahrwegbegrenzung
geöffnet wird und der Verkehr von der einen Seite der Fahrwegbegrenzung auf die andere
Seite gelenkt wird.
[0005] Der mit dem Umsetzen von Leitschwellensträngen bzw. der zusätzlichen Installierung
verbundene zeitliche und personelle Aufwand ist hoch. Außerdem sind Gefährdungen der
Personen, die das Umsetzen vornehmen, nicht ausgeschlossen, da die Arbeiten zumindest
in der Nähe von weiterhin rollendem Verkehr durchgeführt werden müssen.
[0006] Der Erfindung liegt ausgehend vom Stand der Technik die Aufgabe zugrunde, einen Leitschwellenstrang
zu schaffen, der es ohne Gefährdung von Monteuren kurzfristig erlaubt, Verkehrsströme
aus vorgegebenen Fahrspuren an bestimmten Verkehrsbereichen seitlich abzulenken, ohne
daß es hierzu manueller Tätigkeiten bedarf.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in den im kennzeichnenden Teil
des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmalen.
[0008] Der erfindungsgemäße Leitschwellenstrang ist grundsätzlich zwischen zwei Fixpunkten
in seiner Längsrichtung verspannt. Dazu ist an mindestens einem Ende des Leitschwellenstrangs
eine Spann- und Arretiereinheit in den Leitschwellenstrang eingegliedert. Diese Spann-
und Arretiereinheit ist so ausgebildet, daß sie einerseits die Verspannung des Leitschwellenstrangs
zwischen den beiden Fixpunkten übernimmt, andererseits jedoch auch die bodenseitige
Arretierung des Leitschwellenstrangs an einem Fixpunkt gewährleistet, der in den Boden
eingelassen und von dem rollenden Verkehr überfahrbar ist. Soll mithin aufgrund der
örtlichen Gegebenheiten der Leitschwellenstrang im Winkel verschwenkt werden, genügt
es, wenn an einem Ende eine Spann- und Arretiereinrichtung angeordnet ist und sich
am anderen Ende des Leitschwellenstrangs eine ortsfeste Drehachse befindet. Für das
Schwenken des Leitschwellenstrangs wird dann mit Hilfe der Spann- und Arretiereinheit
die Längsverspannung zwischen den Fixpunkten aufgehoben, die Arretierung des Leitschwellenstrangs
am bodenseitigen Fixpunkt gelöst und der Leitschwellenstrang um die Drehachse motorisch
rollend so weit geschwenkt, bis daß der vorgesehene nächste bodenseitige, von dem
rollenden Verkehr überfahrbare Fixpunkt erreicht ist. Hier wird dann der Leitschwellenstrang
wieder am Boden arretiert und in Längsrichtung verspannt.
[0009] Die Ausbildung des Leitschwellenstrangs mit einer ortsfesten Drehachse an einem Ende
und mit einer Spann- und Arretiereinheit am anderen Ende kann beispielsweise dort
mit Vorteil installiert werden, wo der Verkehr von einer Fahrspur seitlich auf eine
andere Fahrspur abgelenkt werden muß. Dies kann vor oder nach Tunnelröhren, vor oder
nach Mautstellen oder auch auf mehrspurigen Fahrwegen der Fall sein, wo gezielt der
Verkehr von der einen auf die andere Seite einer ansonsten fest installierten Fahrwegbegrenzung
überführt werden muß. Bei diesem Einzelfall können auch zwei Leitschwellenstränge
gewissermaßen die Flügel eines Tors bilden, das in der geschlossenen Fahrwegbegrenzung
geöffnet wird. Der eine Leitschwellenstrang wird dann in die eine und der andere Leitschwellenstrang
in die andere Richtung verschwenkt und dort neu fixiert.
[0010] Die Erfindung eröffnet aber auch die Möglichkeit, an beiden Enden eines Leitschwellenstrangs
Spann- und Arretiereinheiten vorzusehen, so daß dann auch die Fixpunkte an beiden
Enden des Leitschwellenstrangs von dem rollenden Verkehr überfahrbar sein müssen,
wenn der Leitschwellenstrang parallel zu sich selbst in eine andere Einsatzposition
verlagert wird.
[0011] Selbstverständlich ist es im Rahmen der Erfindung auch möglich, zwei oder mehrere
verlagerbare Leitschwellenstränge begrenzter Länge in Längsrichtung hintereinander
vorzusehen.
[0012] Wieviele Laufrollen ein Leitschwellenstrang aufweist, und wieviele von den Laufrollen
elektromotorisch angetrieben sind, hängt von dem Einsatzort und den jeweiligen örtlichen
Gegebenheiten ab.
[0013] Die Fixpunkte sind so ausgebildet, daß sie nicht nur eine ordnungsgemäße Verspannung
eines Leitschwellenstrangs in Längsrichtung und seine örtliche Arretierung sicherstellen,
sondern auch zu allen Jahreszeiten unter sämtlichen Witterungsbedingungen ihre Funktion
im Zusammenwirken mit den Spann- und Arretiereinheiten gewährleisten.
[0014] Das gemäß Anspruch 2 einer Spann- und Arretiereinheit zugeordnete Verriegelungselement
bildet im Zusammenwirken mit einem von dem rollenden Verkehr überfahrbaren Fixpunkt
gewissermaßen ein Widerlager, das zusammen mit dem Fixpunkt am anderen Ende die Verspannung
des Leitschwellenstrangs in Längsrichtung und seine örtliche Verriegelung sicherstellt.
[0015] Entsprechend einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist gemäß Anspruch 3
das Verriegelungselement an einem in Längsrichtung des Leitschwellenstrangs zwangsläufig
beweglichen Führungskörper vorgesehen, der zugleich eine Hubeinrichtung für das Verriegelungselement
trägt. Der Führungskörper kann beispielsweise an einer fest mit dem Leitschwellenstrang
verbundenen Grundplatte entlang zwangsgeführt sein, und zwar mit Hilfe einer von einem
Elektromotor drehbaren Gewindespindel. Denkbar sind aber auch pneumatisch oder hydraulisch
beaufschlagbare Zylinder, welche den Führungskörper in Längsrichtung des Leitschwellenstrangs
verlagern. Die von dem Führungskörper getragene Hubeinrichtung kann elektromotorisch,
pneumatisch oder hydraulisch ausgebildet sein. Sie ist in der Lage, das Verriegelungselement
mit einem Fixpunkt zu kuppeln und zu entkuppeln.
[0016] Desweiteren ist es gemäß den Merkmalen des Anspruchs 4 von Vorteil, daß die von dem
rollenden Verkehr überfahrbaren Fixpunkte ausschließlich durch ein Verriegelungselement
beeinflußbar sind. Zu diesem Zweck weist jeder Fixpunkt eine Deckelplatte als Bestandteil
eines fest im Boden verankerten Spanngehäuses auf. Diese Deckelplatte ist in Schließrichtung
des Spanngehäuses so federbelastet, daß der rollende Verkehr den Fixpunkt problemlos
überfahren und auch auf ihm stehen kann. Soll ein Leitschwellenstrang am Boden arretiert
werden, so wird das Verriegelungselement mit Hilfe der Hubeinrichtung vertikal nach
unten bewegt. Hierbei wird die Deckelplatte durch das Verriegelungselement gegen die
Rückstellkraft verlagert. Anschließend erfolgt eine Längsverlagerung des Führungskörpers
der Spann- und Arretiereinheit mit dem Ergebnis, daß dann der Leitschwellenstrang
zwischen diesem Fixpunkt und dem Fixpunkt am anderen Ende (feste Drehachse oder vom
Verkehr überrollbarer Fixpunkt) verspannt ist.
[0017] Damit beim Verlagern eines Leitschwellenstrangs und Erreichen eines neuen vom Verkehr
überfahrbaren Fixpunkts die Ver- und Entriegelungsstellungen auch einwandfrei definiert
sind, wird entsprechend Anspruch 5 dem Verriegelungselement ein mit den Deckelplatten
zusammenwirkender Sensor zugeordnet. Erst wenn über diesen Sensor die einwandfreie
Verriegelungsposition ermittelt worden ist, erfolgt eine Aktivierung der Spann- und
Arretiereinheit.
[0018] Die Merkmale des Anspruchs 6 erlauben in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung
die Fernsteuerbarkeit aller beweglichen Einrichtungen. Die Fernsteuerung kann von
einem zentralen Leitstand aus erfolgen. Desweiteren können die Einrichtungen aber
auch an einen Rechner angeschlossen sein. Über das in den Rechner eingegebene Programm
ist es dann möglich, durch entsprechenden Knopfdruck den jeweiligen Leitschwellenstrang
in der gewünschten Weise zu verlagern.
[0019] In Anbetracht des Sachverhalts, daß es sich bei dem erfindungsgemäßen Leitschwellenstrang
um einen solchen begrenzter Länge handelt, beispielsweise 50 m bis 100 m lang, und
stets eine sichere Verspannung zwischen den endseitigen Fixpunkten gewährleistet sein
muß, erweist sich eine entsprechend stabile Gestaltung des Leitschwellenstrangs gemäß
den Merkmalen des Anspruchs 7 als besonders vorteilhaft.
[0020] Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
- Figuren 1 bis 3
- in schematischer Draufsicht verschiedene Verkehrsbereiche mit verlagerbaren Leitschwellensträngen;
- Figur 4
- den Verkehrsbereich der Figur 2 in detaillierterer Darstellung;
- Figur 5
- eine Seitenansicht des Leitschwellenstrangs gemäß Figur 4;
- Figur 6
- den Ausschnitt VI der Figur 5 in vergrößertem Maßstab, teilweise im Vertikalschnitt;
- Figur 7
- den Ausschnitt VII der Figur 6 in nochmals vergrößertem Maßstab;
- Figur 8
- einen Vertikalschnitt durch die Darstellung der Figur 7 entlang der Linie VIII-VIII;
- Figur 9
- einen Horizontalschnitt durch die Darstellung der Figur 8 entlang der Linie IX-IX;
- Figur 10
- in vergrößerter Darstellung eine Draufsicht auf den Schnitt XI der Figur 6;
- Figur 11
- den Schnitt XI der Figur 7 in 180° Versetzung in vergrößerter Darstellung in zwei
verschiedenen Betriebspositionen und
- Figur 12
- in perspektivischer Darstellung einen Abschnitt des Leitschwellenstrangs der Figuren
4 und 5.
[0021] Mit 1 ist in der Figur 1 eine Fahrwegbegrenzung bezeichnet, die zwei Fahrwege FW1,
FW2 voneinander trennt. Im Verlauf dieser Fahrwegbegrenzung 1 sind zwei Leitschwellenstränge
2, 3 eingegliedert, die um ortsfeste vertikale Drehachsen 4 in Querrichtung der Fahrwegbegrenzung
1 verschwenkbar sind. Die Leitschwellenstränge 2, 3 sind in der gestreckten Betriebsposition
(geschlossene Linienführung) zwischen den Drehachsen 4 und vom rollenden Verkehr überfahrbaren
Fixpunkten 5 in Längsrichtung verspannt und lagearretiert.
[0022] Beim Ausführungsbeispiel sind die Leitschwellenstränge 2, 3 gemäß den Pfeilen PF
so um die Drehachsen 4 verschwenkt und an den Fixpunkten 6 arretiert (strichpunktierte
Linienführung), daß der Verkehr von der Fahrspur FS1 des Fahrwegs FW1 über den dann
offenen Bereich zwischen den beiden Leitschwellensträngen 2, 3 auf die Fahrspur FS2
des Fahrwegs FW2 überführt werden kann.
[0023] Selbstverständlich können die Leitschwellenstränge 2, 3 gemäß den Pfeilen PF1 auch
in die jeweils andere Richtung verschwenkt werden (Strich-Punkt-Punkt-Linienführung),
so daß dann der Verkehr von der Fahrspur FS1 des Fahrwegs FW1 auf die parallele Fahrspur
FS3 und der Verkehr von der Fahrspur FS2 des Fahrwegs FW2 auf die parallele Fahrspur
FS4 überführt werden kann. In diesem Fall sind die Leitschwellenstränge 2, 3 in den
Fixpunkten 7 arretiert.
[0024] Ferner können die Leitschwellenstränge 2, 3 über die gesamte Breite der Fahrwege
FW1 und FW2 verschwenkt werden (Strich-Punkt-Punkt-Punkt-Linienführung). Sie werden
dann in den Fixpunkten 8 arretiert. Auf diese Weise können bei Bedarf beide Fahrspuren
FS1 und FS3 auf den parallelen Fahrweg FW2 gelenkt werden.
[0025] In der Figur 2 ist in der Draufsicht ein Verkehrsbereich vor vier Tunnelröhren 9,
10, 11, 12 veranschaulicht. Die beiden Fahrwege FW1 und FW2 mit jeweils zwei Fahrspuren
FS1, FS3 bzw. FS2, FS4 sind durch eine Fahrwegbegrenzung 1 voneinander getrennt. Im
Verlauf dieser Fahrwegbegrenzung 1 ist ein Leitschwellenstrang 13 eingegliedert, der
sich zwischen einer ortsfesten Drehachse 4 und einem vom rollenden Verkehr überfahrbaren
Fixpunkt 14 erstreckt. Zwischen der Drehachse 4 und dem Fixpunkt 14 ist der Leitschwellenstrang
13 in Längsrichtung verspannt. Desweiteren ist der Leitschwellenstrang 13 am Fixpunkt
14 lagearretiert.
[0026] Je nach den örtlichen Gegebenheiten, beispielsweise bei Sperrung einer der Tunnelröhren
9-12, kann es erforderlich werden, den Verkehrsstrom entsprechend zu lenken. In diesem
Fall wird folglich der Leitschwellenstrang 13 entsprechend den Pfeilen PF2-PF5 in
eine der vier Ausweichpositionen um die Drehachse 4 verlagert (strichpunktierte Linienführung)
und hier über die dort vorgesehenen Fixpunkte 15-18 verankert.
[0027] Vorstellbar ist es bei der Ausführungsform der Figur 2 auch, daß in der Normalposition
zwei Leitschwellenstränge 13, 19 unmittelbar nebeneinander in Längsrichtung hinter
der Fahrwegbegrenzung 1 angeordnet sind. Der Leitschwellenstrang 13 kann dann in den
in die Tunnelröhren 9, 10 führenden Fahrweg FW1 und der andere Leitschwellenstrang
19 in den aus den Tunnelröhren 11, 12 führenden Fahrweg FW2 verschwenkt werden.
[0028] Die Figur 3 zeigt in der Draufsicht eine Fahrwegbegrenzung 1 zwischen zwei Fahrwegen
FW1, FW2 und einen in diese Fahrwegbegrenzung 1 integrierten Leitschwellenstrang 20,
der gemäß den Pfeilen PF6 parallel zu sich selbst verlagerbar ist. Der Leitschwellenstrang
20 ist zwischen zwei vom rollenden Verkehr überfahrbaren Fixpunkten 21, 22 fest verspannt
und an den Fixpunkten 21, 22 arretiert. Auch in der quer verlagerten Betriebsposition
(strichpunktierte Linienführung) ist der Leitschwellenstrang 20 zwischen zwei vom
rollenden Verkehr überfahrbaren Fixpunkten 23, 24 verspannt und in diesen Fixpunkten
23, 24 lagearretiert.
[0029] Der Leitschwellenstrang 20 kann selbstverständlich gemäß den Pfeilen PF7, PF8 und
PF9 auch an den Rand des Fahrwegs FW1, zwischen die beiden Fahrspuren FS2 und FS4
des Fahrwegs FW2 oder an den Rand des Fahrwegs FW2 verlagert werden. In diesen Betriebsstellungen
wird der Leitschwellenstrang 20 dann in den Fixpunkten 25, 26 bzw. 27, 28 bzw. 29,
30 arretiert.
[0030] Der in den Verkehrsbereichen gemäß den Figuren 1 bis 3 zur Anwendung kommende Leitschwellenstrang
2, 3, 13, 19, 20 ist in den Figuren 4 und 5 konstruktiv näher dargestellt. Er setzt
sich aus mehreren anhand der Figur 12 noch eingehender erläuterten Leitschwellen 31
zusammen. Als Beispiel sei der Leitschwellenstrang 13 der Figur 2 angenommen.
[0031] An einem Ende ist der Leitschwellenstrang 13 um eine vertikale Drehachse 4 verschwenkbar,
während am anderen Ende der Leitschwellenstrang 13 mit einer Spann- und Arretiereinheit
32 versehen ist, die es ermöglicht, den Leitschwellenstrang 13 zwischen der Drehachse
4 und einem im Boden eingelassenen Fixpunkt 14-18 zu verspannen und lagezuarretieren.
[0032] Ferner sind in Längsrichtung des Leitschwellenstrangs 13 elektromotorische Antriebe
33 eingegliedert, die vertikal verlagerbare Laufrollen 34 antreiben. Außerdem zeigt
die Figur 5, daß in Längsrichtung des Leitschwellenstrangs 13 mehrere nicht angetriebene
Laufrollen 35 vorgesehen sind, die jedoch durch Hubeinrichtungen 36 vertikal verlagerbar
sind. Die Hubeinrichtungen 36 können durch pneumatisch beaufschlagbare Zylinder gebildet
sein.
[0033] In der Einsatzposition liegt der Leitschwellenstrang 13 unmittelbar auf dem Boden
37, während zum Verlagern die Laufrollen 34, 35 nach unten ausgefahren werden und
dadurch der Reibkontakt des Leitschwellenstrangs 13 mit dem Boden 37 aufgehoben wird.
[0034] Die Figuren 6 bis 9 zeigen einen elektromotorischen Antrieb 33. Jeder Antrieb 33
umfaßt zwei Elektromotoren 38, die über Getriebe 39 auf Laufrollen 34 abtreiben. Außerdem
sind zwischen den Elektromotoren 38 pneumatisch betätigbare Hubzylinder 40 angeordnet,
welche die Laufrollen 34 nach unten aus dem Leitschwellenstrang 13 ausfahren und ihn
dadurch vom Boden 37 abheben können, so daß er nur noch auf den Laufrollen 34 und
35 ruht.
[0035] Die der Verspannung eines Leitschwellenstrangs 2, 3, 13, 19, 20 in Längsrichtung
und seiner jeweiligen örtlichen Arretierung in den Fixpunkten 5-8, 14-18 und 21-30
dienende Spann- und Arretiereinheit 32 ist den Figuren 6, 10 und 11 zu entnehmen.
Sie wird wiederum anhand des Leitschwellenstrangs 13 und des Fixpunkts 14 erläutert.
[0036] Die Spann- und Arretiereinheit 32 umfaßt zunächst einen Führungskörper 41, der in
einer Nute 42 einer im Leitschwellenstrang 13 befestigten Grundplatte 43 zwangsgeführt
verlagerbar ist. Der Führungskörper 41 trägt seitlich eine Mutter 44, die von einer
Gewindespindel 45 durchsetzt ist. Die Spindelenden sind in zwei Lagerböcken 46 drehbar
gelagert, welche auf der Grundplatte 43 befestigt sind. Angetrieben wird die Gewindespindel
45 von einem Elektromotor 47 über ein Getriebe 48 und eine Kupplung 49. Je nach Drehrichtung
der Gewindespindel 45 wird folglich der Führungskörper 41 in die eine oder andere
Richtung in der Nute 42 der Grundplatte 43 verlagert.
[0037] Im Führungskörper 41 ist ein kugelförmiges Verriegelungselement 50 vertikal verlagerbar.
Die Verlagerung erfolgt mit Hilfe eines pneumatisch beaufschlagbaren Zylinders 51,
der auf dem Führungskörper 41 befestigt ist. Außerdem ist zu erkennen, daß am Verriegelungselement
50 ein Sensor 52 angeordnet ist.
[0038] In der in den Figuren 4 bis 6 und 11 veranschaulichten Position ist der Leitschwellenstrang
13 gerade verlagert worden und der Sensor 52 des Verriegelungselements 50 orientiert
sich über dem Fixpunkt 14 zwecks genauer Lagebestimmung. Hierzu ist an dem ein in
den Boden 37 eingelassenes Spanngehäuse 53 aufweisenden Fixpunkt 14 eine gegen eine
elastische Rückstellkraft 54 vertikal verlagerbare Deckelplatte 55 vorgesehen.
[0039] Hat der Sensor 52 im Zusammenwirken mit der Deckelplatte 55 die genaue Lage des Fixpunkts
14 ermittelt, wird durch Beaufschlagung des Pneumatikzylinders 51 das Verriegelungselement
50 abwärts bewegt, wodurch die Deckelplatte 55 gegen die Rückstellkraft der Feder
54 abwärts bewegt wird. Befindet sich das Verriegelungselement 50 in einer Höhe, in
welcher es völlig in das Spanngehäuse 53 eingetaucht ist (Figur 11, linke Hälfte),
wird die Hubbewegung beendet. Dafür wird nunmehr die Spanneinheit 32 aktiviert, welche
das Verriegelungselement 50 quer im Spanngehäuse 53 verlagert, bis es sich am Spanngehäuse
53 so abstützt, daß der Leitschwellenstrang 13 in Längsrichtung verspannt wird. Der
Grad der Verspannung wird durch einen Kraftsensor 56 überwacht (Figur 10), der dem
Getriebe 48 zugeordnet ist.
[0040] Soll die Lage des Leitschwellenstrangs 13 gemäß Figur 4 aufgehoben werden, so erfolgt
zunächst eine Entspannung des Leitschwellenstrangs 13 in Längsrichtung, bis daß das
Verriegelungselement 50 exakt unterhalb der die Deckelplatte 55 aufnehmenden Öffnung
57 liegt. Nunmehr wird der Pneumatikzylinder 51 beaufschlagt und das Verriegelungselement
50 nach oben aus dem Spanngehäuse 53 bewegt. Die Deckelplatte 55 folgt dem Verriegelungselement
50 bis in eine Stellung (rechte Hälfte der Figur 11), in der die Deckelplatte 55 wieder
einwandfrei von dem rollenden Verkehr überfahrbar ist.
[0041] Jetzt kann der Leitschwellenstrang 13 dadurch um die Drehachse 4 verlagert werden,
daß zunächst die Laufrollen 34, 35 ausgefahren und dann die Elektromotoren 38 aktiviert
werden. Der Leitschwellenstrang 13 rollt nun in die vorgesehene Schwenkstellung und
wird dort in der vorstehend beschriebenen Weise in einem der Fixpunkte 15-18 arretiert.
[0042] Sämtliche Bewegungen sind ferngesteuert und/oder in einem Rechner programmiert, so
daß kein manueller Aufwand für die Verlagerung, Verspannung und Arretierung eines
Leitschwellenstrangs 13 erforderlich ist.
[0043] Der Leitschwellenstrang 13 gemäß den Figuren 4 und 5 besitzt entsprechend Figur 12
mehrere schußweise lösbar aneinandergesetzte, im Querschnitt trapezförmige, innen
ausgesteifte Leitschwellen 31 mit seitlichen Auffahrschenkeln 58 und endseitigen Kupplungslaschen
59. Die Leitschwellen 31 sind durch im Querschnitt U-förmige, nach oben offene Kufen
60 ausgesteift (Figuren 6 und 8). Die Kufen 60 erstrecken sich aus Bereichen unterhalb
der leicht geneigten Auffahrschenkel 58 bis etwa zur halben Höhe der Leitschwellen
31. Die Stirnseiten der vertikalen Kufenschenkel sind an die Innenkontur der Auffahrschenkel
58 sowie der sich an die Auffahrschenkel 58 mit einem gekrümmten Übergangsabschnitt
61 abschließenden ebenen Seitenflächen 62 der Leitschwellen 31 formschlüssig angepaßt.
Außerdem sind sie mit den Auffahrschenkeln 58, den Übergangsabschnitten 61 sowie den
Seitenflächen 62 verschweißt.
[0044] Oberhalb der Leitschwellen 31 sind als nach unten offene, im Querschnitt trapezförmige
Hauben ausgebildete Leitholme 63 vorgesehen, die über die Leitschwellen 31 gestülpt
und mit diesen durch Schraubverbindungen 64 lösbar gekuppelt sind. Der Neigungswinkel
der ebenen Seitenflächen 62 der Leitschwellen 31 sowie 66 der Leitholme 63 gegenüber
der Vertikalen beträgt etwa 10°. Auch die Leitholme 63 besitzen Kupplungslaschen 65
zur gegenseitigen Verbindung.
1. Leitschwellenstrang (2, 3, 13, 19, 20), der aus mehreren schußweise aneinander gesetzten
gehäuseartigen Leitschwellen (31) besteht und vertikal verlagerbare Laufrollen (34,
35) aufweist, die wenigstens zum Teil unter den Einfluß von in die Leitschwellen (31)
integrierten elektromotorischen Antrieben (33) gestellt sind, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem Ende eine Spann- und Arretiereinheit (32) in die zwischen
zwei Fixpunkten (4, 5; 4, 6; 4, 7; 4, 8; 4, 14-18; 21, 22; 23, 24; 25, 26; 27, 28;
29, 30) in Längsrichtung verspannbaren Leitschwellen (31) eingegliedert ist, welche
mit wenigstens zwei im Boden (37) eingelassenen und von dem rollenden Verkehr überfahrbaren
Fixpunkten (5-8, 14-18, 21-30) zusammenwirkt, die in Querrichtung der Leitschwellen
(31) im Abstand voneinander vorgesehen sind.
2. Leitschwellenstrang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spann- und Arre- tiereinheit (32) ein vertikal und in Längsrichtung der Leitschwellen
(31) verlagerbares, mit den Fixpunkten (5-8, 14-18, 21-30) kuppelbares Verriegelungselement
(50) aufweist.
3. Leitschwellenstrang nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement (50) an einem in Längsrichtung der Leitschwellen (31)
zwangsläufig beweglichen Führungskörper (41) vorgesehen ist, der zugleich eine Hubeinrichtung
(51) für das Verriegelungselement (50) trägt.
4. Leitschwellenstrang nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixpunkte (5-8, 14-18, 21-30) durch das Verriegelungselement (50) gegen eine
elastische Rückstellkraft (54) vertikal verlagerbare Deckelplatten (55) als Bestandteile
von in den Boden (37) eingelassenen Spanngehäusen (53) aufweisen.
5. Leitschwellenstrang nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Verriegelungselement (50) ein mit den Deckelplatten (55) zusammenwirkender
Sensor (52) vorgesehen ist.
6. Leitschwellenstrang nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen (47, 51, 38) zum Verspannen des Leitschwellenstrangs (2, 3,
13, 19, 20) in Längsrichtung sowie zum Kuppeln und zum Querverlagern des Leitschwellenstrangs
(2, 3, 13, 19, 20) fernsteuerbar und/oder mit einem Rechner gekoppelt sind.
7. Leitschwellenstrang nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß er aus mehreren schußweise lösbar aneinander gesetzten, im Querschnitt trapezförmigen,
innen ausgesteiften Leitschwellen (31) mit seitlichen Auffahrschenkeln (58) und endseitigen
Kupplungslaschen (59) sowie aus oberhalb der Leitschwellen (31) angeordneten und mit
den Leitschwellen (31) verbundenen, ebenfalls schußweise aneinander gesetzten Leitholmen
(63) mit endseitigen Kupplungslaschen (65) besteht,
wobei die Leitschwellen (31) durch im Querschnitt U-förmige, nach oben offene Kufen
(60) ausgesteift sind, die sich aus Bereichen unterhalb der leicht geneigten Auffahrschenkel
(58) bis etwa zu halben Höhe der Leitschwellen (31) erstrecken,
die Stirnseiten der vertikalen Kufenschenkel an die Innenkontur der Auffahrschenkel
(58) sowie der sich an die Auffahrschenkel (58) mit einem gekrümmten Übergangsabschnitt
(61) anschließenden ebenen Seitenflächen (62) der Leitschwellen (31) formschlüssig
angepaßt und mit den Auffahrschenkeln (58), den Übergangsabschnitten (61) sowie den
Seitenflächen (62) verschweißt sind,
die Leitholme (63) als nach unten offene, im Querschnitt trapezförmige Hauben ausgebildet,
formschlüssig über die Leitschwellen (31) gestülpt und mit diesen durch Schraubverbindung
(64) lösbar gekuppelt sind und
der Neigungswinkel der ebenen Seitenflächen (62, 66) der Leitschwellen (31) sowie
der Leitholme (63) gegenüber der Vertikalen etwa 10° beträgt.
1. A roadway barrier (2, 3, 13, 19, 20) consisting of a plurality of barrier elements
(31) in the form of housings fitted together in sections, and which comprises vertically
movable rollers (34, 35) which are at least partly subjected to the influence of electric
motor drives (13) integrated in the barrier elements (31), characterised in that a
clamping and locking unit (32) is incorporated, at least at one end, in the barrier
elements (31), which are adapted to be braced in the longitudinal direction between
two fixed points (4, 5; 4, 6; 4, 7; 4, 8; 4, 14-18; 21, 22; 23, 24; 25, 26; 27, 28;
29, 30), said unit co-operating with at least two fixed points (5-8, 14-18, 21-30)
which are inserted into the ground (37) and over which the traffic can drive and which
are spaced apart in the transverse direction of the barrier elements (31).
2. A roadway barrier according to claim 1, characterised in that the clamping and locking
unit (32) comprises a locking element (50) which is movable vertically and in the
longitudinal direction of the barrier elements (31) and which is adapted to be coupled
to the fixed points (5-8, 14-18, 21-30).
3. A roadway barrier according to claim 2, characterised in that the locking element
(50) is provided on a guide member (41) which is movable positively in the longitudinal
direction of the barrier elements (31) and which at the same time carries a lifting
means (51) for the locking element (50).
4. A roadway barrier according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the
fixed points (5-8, 14-18, 21-30) comprise cover plates (55) as components of clamping
housings (53) inserted into the ground (37), said cover plates (55) being movable
vertically by the locking element (50) against an elastic restoring force (54).
5. A roadway barrier according to claim 4, characterised in that a sensor (52) co-operating
with the cover plates (55) is provided on the locking element (50).
6. A roadway barrier according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the
means (47, 51, 38) for bracing the roadway barrier (2, 3, 13, 19, 20) in the longitudinal
direction and for coupling and for transverse movement of the roadway barrier (2,
3, 13, 19, 20) are adapted to be remotely controlled and/or are coupled to a computer.
7. A roadway barrier according to any one of claims 1 to 6, characterised in that it
consists of a plurality of barrier elements (31) which are releasably fitted together
in sections, are of trapezoidal cross-section, are internally stiffened, and which
have lateral buffer limbs (58) and end coupling plates (59), and of guide members
(63) with end coupling plates (65), said guide members also being fitted together
in sections, and being disposed above and connected to the barrier elements (31),
wherein the barrier elements (31) are stiffened by skids (60) of U-shaped cross-section,
which are open at the top and which extend from zones beneath the slightly inclined
buffer limbs (58) to approximately half the height of the barrier elements (31),
the end faces of the vertical skid limbs are adapted positively to the internal contour
of the buffer limbs (58) and of the flat side surfaces (62) of the barrier elements
(31), which side surfaces (62) adjoin the buffer limbs (58) by a curved transitional
portion (61), said end faces of the vertical skid limbs being welded to the buffer
limbs (58), the transitional portions (61) and to the side surfaces (62),
the guide members (63) are constructed in the form of hoods of trapezoidal cross-section,
which are open at the bottom, inverted positively over the barrier elements (31) and
releasably coupled thereto by screw connection (64) and
the angle of inclination of the flat side surfaces (62, 66) of the barrier elements
(31) and of the guide members (63) is about 10° to the vertical.
1. File (2, 3, 13, 19, 20) de modules séparateurs, constituée de plusieurs modules séparateurs
(31) du type caisson qui sont aboutés d'un seul tenant, et munie de galets de roulement
(34, 35) déplaçables verticalement et soumis au moins partiellement à l'influence
d'entraînements (33) par moteurs électriques intégrés dans les modules séparateurs
(31), caractérisée par le fait qu'une unité (32) de serrage et d'arrêt intégrée, à
au moins une extrémité, dans les modules séparateurs (31) blocables dans le sens longitudinal
entre deux points fixes (4, 5 ; 4, 6 ; 4, 7 ; 4, 8 ; 4, 14-18 ; 21, 22 ; 23, 24 ;
25, 26 ; 27, 28 ; 29, 30), coopère avec au moins deux points fixes (5-8, 14-18, 21-30)
noyés dans le sol (37), pouvant être franchis par le trafic roulant et prévus à distance
l'un de l'autre dans la direction transversale des modules séparateurs (31).
2. File de modules séparateurs selon la revendication 1, caractérisée par le fait que
l'unité (32) de serrage et d'arrêt présente un élément de verrouillage (50) déplaçable
verticalement et dans le sens longitudinal des modules séparateurs (31), et pouvant
être accouplé aux points fixes (5-8, 14-18, 21-30).
3. File de modules séparateurs selon la revendication 2, caractérisée par le fait que
l'élément de verrouillage (50) est prévu sur un corps de guidage (41) à mobilité forcée
dans le sens longitudinal des modules séparateurs (31) et portant, simultanément,
un dispositif de levage (51) affecté audit élément de verrouillage (50).
4. File de modules séparateurs selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée par
le fait que les points fixes (5-8, 14-18, 21-30) présentent, en tant que pièces constitutives
de boîtiers de serrage (53) noyés dans le sol (37), des plaques de recouvrement (55)
déplaçables verticalement par l'élément de verrouillage (50), en s'opposant à une
force élastique de rappel (54).
5. File de modules séparateurs selon la revendication 4, caractérisée par le fait qu'un
capteur (52), coopérant avec les plaques de recouvrement (55), est prévu sur l'élément
de verrouillage (50).
6. File de modules séparateurs selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée par
le fait que les dispositifs (47, 51, 38) destinés au blocage de ladite file (2, 3,
13, 19, 20) de modules séparateurs dans le sens longitudinal, ainsi qu'à l'accouplement
et au déplacement transversal de ladite file (2, 3, 13, 19, 20) de modules séparateurs,
sont télécommandables et/ou couplés à un ordinateur.
7. File de modules séparateurs selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée par
le fait qu'elle est constituée de plusieurs modules séparateurs (31) de section transversale
trapézoïdale, rigidifiés intérieurement, placés amoviblement bout à bout et présentant
des branches latérales ascendantes (58) et des pattes extrêmes d'accouplement (59);
ainsi que de longerons directeurs (63) qui sont agencés au-dessus des modules séparateurs
(31), sont reliés auxdits modules séparateurs (31), sont semblablement placés bout
à bout et présentent des pattes extrêmes d'accouplement (65),
file dans laquelle les modules séparateurs (31) sont rigidifiés par des patins (60)
de section transversale en U, ouverts vers le haut et s'étendant à partir de régions
situées au-dessous des branches ascendantes (58) légèrement inclinées, environ jusqu'
mi-hauteur des modules séparateurs (31),
les faces extrêmes des branches verticales des patins sont adaptées, par concordance
de formes, à la configuration intérieure des branches ascendantes (58) ainsi que des
surfaces latérales planes (62) des modules séparateurs (31), qui fusionnent dans lesdites
branches ascendantes (58) par une zone curviligne de transition (61), et sont soudées
auxdites branches ascendantes (58), aux zones de transition (61), ainsi qu'auxdites
surfaces latérales (62),
les longerons directeurs (63) sont réalisés sous la forme de coiffes de section transversale
trapézoïdale, ouvertes vers le bas, et sont enfilés par conformation sur les modules
séparateurs (31) auxquels ils sont accouplés amoviblement par une solidarisation boulonnée
(64), et
l'angle d'inclinaison des surfaces latérales planes (62, 66) des modules séparateurs
(31), ainsi que des longerons directeurs (63), mesure environ 10° par rapport à la
verticale.